Dienstag, 31. Oktober 2023

Fridays for Staatsräson: "Schöne Neue Welt" !

Seit über 50 Jahren gehört Solidarität mit den vertriebenen und rechtlosen Palästinensern zum links-humanistischen Gedankengut - wobei man nicht alle von deren Verzweiflungs-Akten guthieß: z.B. terroristische Selbstmord-Attentate oder Flugzeug-Entführungen...  Aber wie die grundsätzliche Solidarität mit allen unterdrückten Völkern und Indigenen war das eine legitime Haltung, wenn auch vom rechten Stammtisch angefeindet.

Selbst in den herrschenden konformistischen Medien hat sich in den letzten Jahren Unbehagen über den ultra-nationalistischen und illegalen "Siedlungs"-Kurs der rechts-orthodoxen israelischen Regierung bemerkbar gemacht... Aber seit die israelische Staats- und Militär-Führung den brutal-militanten Ausbruch der "Hamas" gnadenlos und völkermörderisch rächt, ist´s zumindest in Deutschland vorbei mit der gemütlichen Toleranz für "linken Humanismus": jetzt wird ernst gemacht mit der "historischen Staatsräson", die "Solidarität mit Israel um jeden Preis" heißt, wie nicht nur die Außen-Minister von Maas bis Memel B-Bock es nennen. (Andere Staaten, nicht nur in Süd-Amerika usw., sondern auch in Europa, sehen das anders...)

Man mag von "Fridays for Future  (FfF)" und deren Financiers halten, was man mag, aber die Gallions-Figur Greta Thunberg hat sich in immerhin links-humanistischer Tradition für solidarisch mit den nun wahllos bombardierten Palästinensern erklärt, worauf das deutsche Establishment medial empört eine Distanzierung der deutschen "FfF"-Sektion von solchem "Terroristen-Sympathisantentum" (man erinnert sich ungemütlich an den "Deutschen Herbst" von 1977...) forderte - und ohne echte "Not" ist die deutsche "FfF"-Sektion in Person der illustren Luisa Neubauer eingeknickt, hat sich von Thunbergs Erklärung distanziert und bußfertig die "kleinen" Kriegs-Verbrechen der "Hamas" für schlimmer erklärt, als die "großen" des israelischen Militärs... Ähnlich spricht Wagenknecht entgegen ihrer eigenen inhaltlichen Argumentation brav "politisch korrekt" vom "russischen Angriffskrieg" in der Ukraine...

Der politische Diskurs in Deutschland ist eindeutig verengt - fast unmerklich hat sich nicht nur bzgl. Israel und Ukraine eine "Staatsräson" etabliert, jenseits derer man blitzschnell zum "Verschwörungs-Theoretiker", "Rechts-Radikalen" (oder auch per "Querfront" zum antiquierten "Links-Radikalen") und/oder sowieso zum "Anti-Semitisten" wird: jedenfalls zum "Staats-Delegitimierer" (siehe: Sind Sie ein Regierungsleugner? – DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM), der eigentlich ins Umerziehungs-Lager gehört, schon weil er sich nicht als "der/die/div. Staats-Delegitimierer-h`-Innen" denkt.

Fast wünscht man sich die Zeiten herbei, als F.J. Strauß "Linke" noch ungeniert als "Ungeziefer" bezeichnen konnte: offene Worte und klare Fronten (wie teils heute noch im ungeniert pöbelnden britischen Unterhaus), statt von oben diktierter "politischer Korrektheit", die jede "Demokratie" nach US-Muster in eine Plutokratie mit zwei pseudo-rivalisierenden reaktionären Parteien verwandeln will.

Wenn wohlmeinende und eigentlich gleich-denkende Freunde einen in der Kneipe ermahnen, bestimmte Meinungen nicht zu laut zu äußern: "Schöne Neue Welt" ! Faxem !

Montag, 30. Oktober 2023

Semiten sind eigentlich die Palästinenser und ihre arabischen Nachbarn

Falls man nach Jahrhunderten von Imperialismus, Kolonialismus und globaler Vermischung noch von "Rassen" reden kann und darf, sind die Palästinenser und ihre arabischen Nachbarn jedenfalls die eigentlichen noch übrigen "Semiten", also eine Menschen-"Rasse", wie die Indo-Europäer, die Finno-Ugrier, die Polynesier usw., und zwar unabhängig von ihrer Religion: der semitische Islam ist vom schwarzen und hamitischen West-Afrika bis zum malaiischen Südost-Asien verbreitet, und das "europäische" Christentum "Rassen"-übergreifend rund um die Welt - beides durch imperialistische "Mission"...

Beider Ursprung, die semitisch-jüdische Religion, hat sich seit der "Diaspora" vor 2000 Jahren über den Maghreb, den mittleren Osten und Europa (und schließlich nach Amerika) verbreitet, wobei das "Judentum" nicht als "Rasse", sondern als Religion überlebte: trotz aller Ab- und Ausgrenzung sind die "Juden" im Lauf der Jahrhunderte durch Assimilierung und Vermischung eher eine Religions-, als eine "Rassen"-Gemeinschaft (so trat z.B. Donald Trump´s "christliche" Tochter Ivanka für ihre Heirat mit dem US-"jüdischen" Unternehmer und Trump-Berater Jared Kushner zu dessen orthodoxer jüdischer Religion über und lebt seither koscher) - der "Anti-Semitismus" (oder eher: "Juden"-Haß) von den mittelalterlichen und neuzeitlichen Pogromen bis zum deutschen Holocaust war immer nur Sündenbock-Propaganda der Herrschenden (wie die "Hexen"-Verfolgungen im 16. und 17. Jh.), denn deutsche "Juden" waren genauso Deutsche, wie sonstige deutsche Freikirchler oder Abweichler, und französische, polnische, russische, marokkanische, iranische oder äthiopische "Juden" waren eben Franzosen (wie auch die dort gemeuchelten Hugenotten), Polen, Russen, Marokkaner, Iraner oder Äthiopier jüdischen Glaubens: entsprechend des kolonialen Erbes gibt es deshalb in Israel auch eine absteigende "Rassen"-Hierarchie von west-europäischen, ost-europäischen, maghrebinischen, iranischen und äthiopischen "Juden", wobei die ersteren den Großteil der säkularen und "linken" Israelis stellen, und die letzteren immerhin noch über den eigentlichen "Semiten", den Palästinensern, stehen...

"Anti-Semitismus" ist daher seit 1945 ein sinnloser Vorwurf: am ehesten könnte man ihn der ultra-nationalistischen Israeli-Regierung machen. Mit der Abschiebung des "Juden-Problems" (nicht nur aus Deutschland) in ein Gebiet, das alle Beteiligten (wie schon die "Kreuzritter") nur aus den Mythen der Bibel kannten, wurde der Schwarze Peter den Palästinensern zugeschoben, deren "Anti-Semitismus" folgerichtig in Wirklichkeit ein Anti-Zionismus ist: ein erfolgloser anti-imperialistischer Widerstand gegen Invasoren und brutale Besatzer.

Der vorwiegend anti-kolonialistische "linke" Befreiungs-Kampf der Palästinenser für einen autonomen Staat wird allerdings durch islamistische Gruppen wie die "Hamas" und die internationale islamistische Solidarisierung von Nord-Afrika über die Türkei bis nach Asien eigentlich ebenso diskreditiert, wie einst die christliche "Heils-Mission" durch die völker-mordende Conquista in Afrika und Amerika, und wie das "Existenzrecht" Israels durch die Hinnahme von dessen Kriegs-Verbrechen durch den aller-christlichsten Westen: scheiß auf alle monotheistischen Religionen und ihre "heiligen" Schriften !

Wenn moslemische Immigranten oder moslemische "Deutsche" in 2. oder 3. Generation für die Autonomie der Palästinenser demonstrieren, ist das schön und gut - wenn sie deutsche "Juden" oder ihre Orte angreifen, sind sie untragbare und antiquierte pseudo-"Rassisten", während die rechts-nationalistischen Israelis und ihre Regierung untragbare echte Rassisten sind (aus deren Kreisen, und nicht von Palästinensern, wurde auch der allzu versöhnlerische Minister-Präsident Rabin 1995 ermordet - vgl. JFK und Olof Palme...).

Wenn jetzt vor allem die USA und Deutschland von der "bedingungslosen Unterstützung" für Israels "Recht auf Selbst-Verteidigung" reden, wundert das bei den USA nicht, da Israel deren finanziertes Protektorat und geostrategischer Stellvertreter im Nahen Osten ist - die mit kindlichem Trotz von B-Bock, H-Beck und Scholz vorgetragene "historische Verantwortung Deutschlands" erinnert dagegen an Joschka Fischers pathetisches "Nie wieder Auschwitz!", womit die Völkerrechts-widrige Bombardierung Serbiens nach dem erfundenen serbischen "Völkermord" an Kosovo-Albanern begründet wurde (quasi das Muster für die israelische Bombardierung des Gaza-Streifens - siehe: Es begann mit einer Lüge - WDR Köln | programm.ARD.de ) - oder an die primitiv-hanebüchene Erklärung des ehemaligen Außen-Ministers Maas (der mit der jugendlichen Halbglatze), er sei nicht wegen Brandts Entspannungs-Politik, sondern "wegen Auschwitz" in die "SPD" eingetreten - da muß man erstmal drauf kommen: "wegen Auschwitz" hätte der fipsige Schnösel eher "Jehovas Zeugen" oder der "DKP" beitreten müssen, als der "SPD".

Wie man nicht erst seit Stieg Larssons grausliger "Millenium-Trilogie" weiß, rechtfertigt ein erlittenes Trauma nicht dessen kriminelles Wieder-Zufügen gegen andere, schon garnicht im Abstand von 3 Generationen... Armes Israel, oder jedenfalls dessen vernünftiger Teil !

Sonntag, 29. Oktober 2023

Die digitalisierte Welt funktioniert nichtmal beim "Mossad"

Abgesehen davon, daß alle Ämter und Behörden, seit man seine Angelegenheiten "on-line" erledigen kann bzw. muß, wenn überhaupt nur viel langsamer funktionieren, und man an "Selbst-Scanner"-Kassen von Supermärkten noch Personal als Aufpasser und Helfer braucht, vertritt die ehemalige österreichische Außen-Ministerin Karin Kneissl (promoviert in Jerusalem, beherrscht neben Hochdeutsch auch Hebräisch und Arabisch) die These, daß die Digitalisierung der israelischen "Sicherheits-Politik" den Ausbruch der "Hamas"-Kämpfer aus dem "Hoch-Sicherheits-Gefängnis" Gaza begünstigt hat (Interview mit der ehemaligen österreichischen Außenministerin Kneissl über den Nahostkonflikt – Anti-Spiegel).

Nach ihrer Ansicht haben gerade die berühmte "Effizienz" der israelischen Geheimdienste, ihre "fortschrittlichste" Technisierung und Digitalisierung, und die "modernste" elektronische Überwachung der Gaza-Grenze zur Unterschätzung des Angriffs-Risikos und zur Mißachtung der Warnungen des ägyptischen Geheimdienstes geführt: das Vertrauen der "Sicherheits-Kräfte" auf Algorithmen und Bildschirm-Informationen blendet die gesellschaftliche Realität und echte menschliche Emotionen (sowohl der Beobachteten, als auch der Beobachtenden) aus und führt leicht zu Fehl-Einschätzungen: Kneissl glaubt, daß die Warnungen aus Ägypten darauf beruhen, daß der dortige Geheimdienst noch mehr auf dem "Faktor Mensch" und der direkten "Arbeit vor Ort" aufbaut ist und dessen "antiquiert"-analoge Informationen von Digital-Spezialisten nicht ernst genommen wurden: ähnlich wurden konkrete Warnungen aus Algerien und Ägypten vor dem "Bataclan"-Anschlag in Paris (2015) und vor den Anschlägen in Brüssel (2016) nicht ernst genommen...

Das wäre eine einleuchtende Erklärung neben bzw. entgegen der These, daß der Ausbruch der "Hamas" nach dem Muster von "Pearl Harbor" ("überraschende" Bombardierung im Dez. 1941, trotz Warnungen seit Jan.) gezielt "zugelassen" wurde, um den israelischen Militaristen einen Anlaß zur endgültigen "Neutralisierung" des Gaza-Streifens, also zum Völkermord zu geben (Israel hätte nach letzterer These dafür am 7. Oktober 1500 Zivilisten "geopfert", die USA 1941 dagegen 2400 tote und 1200 verwundete Soldaten, um den Eintritt in den 2. Weltkrieg zu legitimieren - möglich ist alles, wie man am sinnlosen Sterben in der Ukraine sieht).

Kneissl erwähnt noch einen jüdischen Witz aus dem Wien von 1917: "Hast gehört, daß Balfour uns einen jiddischen Staat in der heiljen Wüste von Palästina angeboten hat?" - "Ja. Ich bewerb mich für die Stell als Botschafter in Wien." (1917 war Pälästina allerdings noch Teil des Osmanischen Reichs, und die Briten hatten da trotz der berühmten "Balfour-Deklaration" garnichts anzubieten, obwohl bereits die Rede vom "kranken Mann am Bosporus" war und schon seit Jahren vereinzelt militante europäische Zionisten dorthin auswanderten... Problematisch wurde die Sache erst, als nach 1945 vermehrt Holocaust-Überlebende begannen, das Land gewaltsam neo-kolonialistisch zu erobern, die arabischen Palästinenser zu vertreiben und deren karge Ziegen-Weiden und Kürbis-Gärten mithilfe der US-"Juden" in industrialisierte Plantagen für die bald berühmten "Jaffa-Orangen" zu verwandeln - vgl. Schätzings schlechten, aber gut recherchierten Roman "Breaking News").

Donnerstag, 26. Oktober 2023

Ein "Picasso" - Na und? Jakob Gislason ist besser !

Im Frühjahr 2023 wurde ein "echter Picasso" in Köln für 3,4 Millionen € versteigert: ein knapper Quadratmeter Leinwand von 1971, auf dem der 90-jährige Picasso angeblich seine letzte (40-jährige) Ehefrau "portraitiert" hat, und zwar im Stil seiner frühen "kubistischen" Jahre - also im Stil eines 4-jährigen Kindes, bzw. im Stil eines schizophrenen oder dementen Menschen: selbst steinzeitliche Höhlen-Malereien sind verständlicher und "schöner", und ebenso diverse "Art Brut" von geistig Behinderten, sowie die Kinderzeichnungen eines Ölscheich-Sohns, die der Vater, wie vor vor einigen Jahren zu lesen war, mit purer Finanz-Gewalt als "genial" vermarkten ließ (vgl. M.A. Prado: "Der tägliche Wahn 2 - Begabten-Förderung").


Hat Frau P. ihm dafür etwa überflüssiger-weise "Modell gesessen"? Der Mythos will es wahrscheinlich so, obwohl jeder Hanswurst sowas im Kleinformat als "Telefon-Kritzelei" produzieren könnte (siehe meine obige Kopie des Gemäldes). 

Es ist betitelt "Buste de Femme" ("Frauen-Büste"), und an Stelle der Ehefrau hätte ich an Picasso´s Liebe zu mir (bzw. ihr) gezweifelt, aber wenn man mit einem selbstgerechten Multi-Millionär verheiratet sein will, kann man wohl auch eine ästhetische Beleidigung hinnehmen: sie sieht aus, wie einer von den von Fotos bekannten Weltkrieg-1-Versehrten, die eine Granate in die Fresse gekriegt haben - ein 1971 jedenfalls völlig überlebtes Motiv... (Jeder Polit-Karikaturist ist alltäglich zu besseren Verunglimpfungen fähig...)

Erstaunlicher ist, daß hunderte "Experten", "Kritiker", "Kunst-Historiker", "Kunst-Händler", "Sammler" und das devote Publikum heutzutage diesen banalen Schwachsinn zu "schätzen" wissen und seine finanzielle "Bewertung" bei der Versteigerung für "normal" und "marktgerecht" halten. Ich würde Albträume kriegen, wenn so ein "Picasso" in meiner Wohnung hängen würde.

Dank Picasso & Co. (und ihren noch belangloseren "abstrakten" Nachfolgern) gibt es keine "Kunst" mehr, sondern nur noch immer sinnlosere "Kunst"-Derivate an den "Kunst"-Börsen: es ist so sinnlos, wie die idiotische Tulpen-Zwiebel-Blase an der Amsterdamer Börse von 1637 (vgl. meinen Eintrag vom 4.11.2016 zu Kirchner und Picasso´s albernem "Guernica").

Man muß dem primitivistischen "Expressionismus" nicht krampfhaft irgendeine "Bedeutung" anzudichten versuchen, bloß weil die Nazis ihn als "entartet" bezeichnet haben . in modischem Denglisch klingt es sowieso besser: "End of Art" (und tatsächlich gab es in Berlin schon eine "Endart-Galerie", deren Leiter bezeichnenderweise ein Herr Theuerkauf war). Man kann statt "entartet" auch entnazifiziert ganz einfach "Scheiße" sagen, oder "scheißegal", auch wenn "Picasso" drunter steht.

Jakob Gislason ist besser !

Dienstag, 24. Oktober 2023

Westlicher Kriegs-Zynismus in der Ukraine

Peter Frey (Ausgereizt? – Peds Ansichten (peds-ansichten.de)) zitiert aus dem Leitartikel des damaligen Direktors des "Council on Foreign Relations" (dem US-Regierungs-Thinktank), R. Haass, in dessen Hausblatt "Foreign Affairs" vom April (!) 2023 - hier ein Zusammenschnitt ohne Kennzeichnung von Auslassungen, der den Zynismus der Geo-Strategen offener darlegt, als es die mit Zeit-Verzögerung folgende "Politik" tut, wenn man von den ungewollten (?) Entgleisungen des Vonderleychens und des B-Bocks mal absieht ("kursiv" nach: https://www.foreignaffairs.com/ukraine/russia-richard-haass-west-battlefield-negotiations in der Übersetzung von Frey, klein: P. Frey, [...] und fett: von mir):

"Russlands Versuch, seinen Nachbarn zu unterjochen, ist gescheitert. Die Ukraine ist nach wie vor eine unabhängige, souveräne und funktionierende Demokratie [?], die rund 85 Prozent des Gebiets, das sie vor dem Einmarsch Russlands 2014 kontrollierte, behalten hat.“ 
Natürlich hat Russland nie versucht, „seinen Nachbarn zu unterjochen“. Ganz genau so, wie die Ukraine weder unabhängig noch souverän ist, noch eine Demokratie vertritt. Russlands Ziele sind keinesfalls ein Geheimnis: Schutz der russischen Ethnie — der mehrheitlichen Ethnie in den nunmehr auch Russland beigetretenen Oblasten, Entmilitarisierung („De-NATOisierung“) und Entfaschisierung der Ukraine. Die militärischen Operationen Russlands lassen keinen Widerspruch zu den benannten strategischen Zielen erkennen.
Das wahrscheinlichste Ergebnis des Konflikts ist nicht ein vollständiger ukrainischer Sieg [wer hätte das auch erwartet?], sondern ein blutiges Patt. Der Westen braucht einen Ansatz, der diese Realitäten anerkennt, ohne seine Prinzipien zu opfern. Der beste Weg nach vorn ist eine aufeinander aufbauende, zweigleisige Strategie, die darauf abzielt, zunächst die militärischen Fähigkeiten der Ukraine zu stärken und dann, wenn die Kampfsaison Ende des Jahres zu Ende geht, Moskau und Kiew vom Schlachtfeld an den Verhandlungstisch zu bringen.
Der Westen sollte damit beginnen, die Lieferung von Waffen an die Ukraine unverzüglich zu beschleunigen und deren Quantität und Qualität zu erhöhen. 
Ziel sollte es sein, die ukrainische Verteidigung zu stärken und gleichzeitig die kommende Offensive so erfolgreich wie möglich zu gestalten, um Russland schwere Verluste zuzufügenWenn die erwartete ukrainische Offensive vorbei ist, könnte sich Kiew auch für die Idee einer Verhandlungslösung erwärmen, nachdem es auf dem Schlachtfeld sein Bestes [nämlich hunderttausende Soldaten-Leben] gegeben hat und sowohl seine eigenen Arbeitskräfte [=Zwangs-Rekrutierte] als auch die Hilfe aus dem Ausland immer knapper werden. 
In Wirklichkeit birgt die fortgesetzte Unterstützung Kiews in großem Stil umfassendere strategische Risiken. Der Krieg untergräbt die militärische Bereitschaft des Westens und dezimiert seine Waffenvorräte; die Verteidigungsindustrie kann mit den Ausgaben der Ukraine für Ausrüstung und Munition nicht Schritt halten.
Obwohl das Ende der Kämpfe eine neue Kontaktlinie zwischen Russland und der Ukraine einfrieren würde, würde Kiew nicht aufgefordert oder unter Druck gesetzt werden, das Ziel der Rückeroberung des gesamten Landes, einschließlich der Krim und des Donbass, aufzugeben. Vielmehr würde der Plan darin bestehen, die Klärung des Status des Landes und der Menschen, die noch unter russischer Besatzung stehen, aufzuschieben.
Diese Formel verbindet also strategischen Pragmatismus mit politischen Grundsätzen. Der Frieden in der Ukraine darf nicht von Kriegszielen abhängig gemacht werden, die zwar moralisch gerechtfertigt, aber wahrscheinlich unerreichbar sind. Gleichzeitig sollte der Westen die russische Aggression nicht belohnen, indem er die Ukraine zwingt, den Verlust von Territorium mit Gewalt dauerhaft zu akzeptieren. Die Lösung besteht darin, den Krieg zu beenden und gleichzeitig die endgültige Verfügung über die noch unter russischer Besatzung stehenden Gebiete aufzuschieben.“ 
Aber bevor dies geschieht, „schlägt man der Ukraine vor“, maximal Personal zu verheizen. Um den Konflikt gesichtswahrend für sich selbst und als Joker für spätere Auseinandersetzungen einzufrieren.
„Selbst wenn ein Waffenstillstand gehalten und ein diplomatischer Prozess in Gang gesetzt würde, sollten die NATO-Länder die Ukraine weiter bewaffnen und damit in Kiew alle Zweifel ausräumen, dass die Einhaltung eines diplomatischen Fahrplans das Ende der militärischen Unterstützung bedeuten würde.“ 

[Kurz gesagt: die "nationalistisch" verblendeten Ukros sollen noch solange gegen die russische Übermacht in den Tod rennen, wie sich der Aufwand der militärischen Ukro-Unterstützung für die anglo-amerikanischen Strategen noch gegen den "Ruin" (oder zumindest die "Schwächung") der Russen rechnet, und danach jedenfalls in ständiger Bereitschaft für einen neuen Konflikt gehalten werden - sowas unglaublich Menschen-verachtendes kann nur super-reichen neo-feudalen kranken Misanthropen einfallen, die ungeachtet aller libertären Psychiatrie-Reformen in eine geschlossene Anstalt oder in einen Umerziehungs-Gulag gehören.]

Sonntag, 22. Oktober 2023

17 LKWs für die Überlebenden des israelischen Völkermords

Mit der freundlichen Warnung "Schwer ertragbar!" zeigt man uns Bilder von der Gaza-Katastrophe durch die immer weiter gehenden gnadenlosen Bombardierungen durch das israelische Militär: 2 Millionen Menschen fliehen in einem dicht besiedelten eingezäunten Freiluft-Knast (kleiner als das einst ummauerte Westberlin) hin und her und werden sowohl im Norden Gazas, als auch im angeblich sicheren Süden durch Luft-Angriffe getötet - in den herrschenden Medien werden aber weder die verantwortlichen israelischen Mörder, noch der offensichtliche Völkermord an den Palästinensern benannt (geschweigedenn dessen Ende gefordert), sondern das "Problem" wird wie eine "Natur"-Katastrophe behandelt, bei der UN-Hilfs-Konvois "humanitäre" Abhilfe schaffen könnten - wenn die "befreundete" ägyptische Militär-Diktatur mehr als einmalig symbolische "17 LKWs" durchlassen würde, statt der tatsächlich täglich mindestens benötigten 100 LKWs...

So brutal die "Hamas"-Stoßtrupps auch waren, und so bescheuert die "zivilen" islamistischen Palästinenser und ihre "Hooligans" in Berlin-Neukölln und andern Exil-Hotspots auch sein mögen: das gibt weder den israelischen Militaristen das Recht, unter dem Vorwand der "Selbstverteidigung" einen gezielten Völkermord zu begehen, noch deutschen Bullen das Recht, die Demonstrations-Freiheit einzuschränken und damit "militante" Reaktionen zu provozieren: die "schlechte Laune" der Palästinenser und ihr "Antisemitismus" (eigentlich Anti-Kolonialismus) kommen schließlich nicht von ungefähr, auch wenn das Neo-Kolonialisten wie das Vonderleychen und B-Bock nicht kapieren oder bewußt ignorieren... (die vom Westen geteilte Russophobie der Ukros und Tschetschenen ist weit schwieriger zu erklären...)

Falls es nötig zu betonen ist: die rechts-nationalistische und korrupte Regierung von Israel zu kritisieren ist genau so berechtigt, wie bei jeder anderen faschistoiden Regierung, ob vorgeblich "jüdisch", "christlich", "islamisch", "ukrainisch" oder sonstwie "nationalistisch", "kapitalistisch", "marxistisch" oder einfach machtgeil.

Scheiß auf alle selbst-ernannten "Eliten" und Militaristen !

Armer Selenski: keiner redet mehr von ihm, und nichtmal die israelischen Militaristen wollen seine theatralische Anbiederung...

Samstag, 21. Oktober 2023

Bilder vom "Ursprung des Universums" und "des Lebens"? Haha !

Das gefeierte "James-Webb"-Teleskop liefert an einer Tour "spektakuläre" Bilder von "Sternen-Geburten", den "ältesten Galaxien", von "Schwarzen Löchern" usw. - mit andern Worten von der "Entstehung des Universums"...

In Mit offenen Augen - Orion, der Weltraum in Farbe? - Komplette Sendung | ARTE wird dagegen mal klargestellt, daß das "künstlerische" Phantasien sind, die zwar auf den empfangenen Strahlen-Spektren des Teleskops basieren, aber doch nur wissenschaftliche "Illustrationen" von "Photoshop"-Animatoren sind, ähnlich wie Phantasie-Gemälde von Dinosauriern in einer angenommenen Kreidezeit-Landschaft, die auf ein paar Skelett-Funden und Pflanzen-Versteinerungen basieren - die also beide die herrschenden "Urzeit"-Theorien illustrieren, aber leider nicht beweisen.

Das Teleskop hat außerdem einen Sensor, mit dem es angeblich die Spektren von möglichen "Exo-Planeten" empfangen kann, die normalerweise von ihren "Sonnen" überstrahlt werden - also von Planeten, auf denen vielleicht Bedingungen für mögliches "Leben" herrschen: nach anthropomorphem Muster in erster Linie das Vorkommen von Wasser und Kohlenstoff in erträglicher Temperatur - was sonst noch nötig wäre, darüber ist die "Wissenschaft" ziemlich zerstritten...

Denn in diesem Zusammenhang kommen wieder die Theorien zur "Entstehung des Lebens" in Schwung, worüber die "Wissenschaft" ebenfalls ziemlich zerstritten ist: gab es zuerst Membran-Bläschen, in denen sich die "Bio-Moleküle" entwickeln konnten, oder gab es zuerst "Proteine", also zufällige Aminosäure-Ketten, die sich aus irgendeinem Grund mit einer Membran umgaben, oder gab es zuerst die "RNS", also zufällige Zucker-Basen-Ketten, die das gleiche taten? - All das wäre in einer anorganischen Welt theoretisch möglich, aber es erklärt garnichts, und deshalb müssen die "Wissenschaftler" der chemischen Substanz einen gradezu menschlichen (oder "göttlichen") Willen unterstellen: "Die Evolution wollte... oder die (nun "organisch" genannten) Moleküle wollten..."

Denn der Sprung von der anorganischen zur organischen Chemie (also die Entstehung von "Leben") bedeutet, daß zufällige Aminosäure-Ketten sich aus irgendeinem Grund vermehrt zu biotisch (also Stoffwechsel-katalysierend bzw. Energie-erzeugend) wirksamen nicht-zufälligen Abfolgen und Faltungen bilden und sich aus irgendeinem Grund ein Verhältnis zur Basen-Folge der bisher zufälligen RNS-Ketten entwickelt - was immerhin wahrscheinlicher ist, als daß zuerst RNS-Ketten eine "Information" entwickelt haben, die dann biotisch wirksame Proteine kodierten (und am wahrscheinlichsten wäre das in spontanen Membran-Bläschen passiert, wo der Effekt der "zufällig sinnvollen" Ketten und der folgenden Energie-Erzeugung nicht effektlos im Ozean diffundieren konnte... Soviel zum "zuerst"). Im übrigen erzeugt die logische Duplikations-Fähigkeit der RNS-Ketten zunächst zur widersinnige "Komplementär-Informationen", die erst bei nochmaliger komplementärer Duplikation "Sinn" ergeben... Die gegenläufig komplementäre DNS-Doppelkette enthält logischerweise die Information der vermutlich älteren RNS, aber seltsamerweise mal auf dem einen und mal auf dem anderen Strang...

Keine der Theorien über die "Entstehung des Lebens" kann schließlich erklären, wie das "Wunder" der Verknüpfung von Proteinen und RNS/DNS (welche von beiden auch zuerst dagewesen sein mögen) durch den "genetischen Code" entstanden ist, oder was auf der Ebene von Molekülen der "evolutionäre Vorteil" von solchen komplexen Prozessen (einschließlich Stoffwechsel und Reproduktion) sein soll, zumal selbst auf "höheren" organischen Ebenen die "Evolution" eher konservativ ist, indem Schäden, Mutationen und Replikations-Fehler der "Erb-Information" permanent repariert werden: das spätere DNS-"Archiv" der RNS-"Information" ist deshalb dermaßen archaisch, daß es ohne aktualisierende "Bearbeitung" (aufgrund welcher "Information" und durch welche "Agenten" eigentlich?) garnicht wirken kann... (siehe z.B. F. Höffeler: "Bildatlas Genexpression", 2011)
Andererseits gibt es anti-konservative Phasen, wie die revolutionäre "kambrische genetische Explosion", die die Darwinsche Theorie von der gemächlichen utilitaristischen "Mutation" Lügen strafen und ebenfalls unerklärlich sind (siehe G.R. Taylor: "Das Geheimnis der Evolution", dt. 1987). Und trotz aller angeblich "fortschreitenden Evolution" sind die "primitiven" Einzeller nach wie vor die Herrscher der Welt: jeder Mensch besteht aus mehr Bakterien, als er "eigene" Zellen hat...

Kurz: die rationalistische "Wissenschaft" tappt im Dunkeln, obwohl sie das nicht zugeben mag.
Vielleicht hatten die australischen Aborigines doch recht.

Montag, 16. Oktober 2023

Palästinenser sind "Tiere", tschetschenische Dschihadisten dagegen "Freiheits-Kämpfer"

Der aktuelle Messer-Mörder von Arras (Frankreich) war ein junger tschetschenischer Islamist, genau wie der Mörder des vor fast genau 3 Jahren in einem Pariser Vorort geköpften Samuel Paty - hoppla: dabei waren die tschetschenischen Dschihadisten und Selbstmord-Attentäter doch mal die vom Westen anerkannten (und heimlich unterstützten) "Freiheits-Kämpfer" gegen die "russischen Unterdrücker", genau wie einst Bin Laden und seine "Mudschaheddin" im sowjetisch besetzten Afghanistan?? Oder wie "Al Nusra/Al Qaida" und ihre via Sau.-Arabien finanzierten internationalen Dschihad-Söldner (samt "IS") in Syrien gegen Assad, ganz zu schweigen von den mit westlicher Unterstützung für die Moslems in Bosnien kämpfenden "Afghani"-Veteranen oder den via Pakistan befeuerten Dschihadisten in Uigurien...

Tschetschenien ist einerseits mit der Ukraine vergleichbar: die islamischen Bergvölker waren im 2. Weltkrieg Nazi-Kollaborateure, wurden deshalb unter Stalin kurzerhand gewaltsam nach Kasachstan deportiert und 1957 unter Chruschtschow in einer sogar vergrößerten Republik mit Autonomie-Status repatriiert, woraufhin sich undankbar eine islamische ultra-"nationalistische" und anti-russische Bewegung formierte, die nach der Auflösung der Sowjetunion (und Abspaltung des pro-russischen Inguschien) einen Kultur- und terroristischen Guerilla-Krieg gegen Rußland, ansässige Russen und alles "Russische" begann und die beiden häßlichen "Tschetschenien-Kriege" unter Jelzin und Putin provozierte, zumal sie auch Dagestan angriff, durch das russische Pipelines laufen, und Terror-Anschläge bis hin nach Moskau verübte - bis heute "Beweis" für den gnadenlosen russischen "Imperialismus", obwohl offenbar eine Mehrheit der "zivilen" Tschetschenen für einen Verbleib in der Russischen Föderation war und ist...

Obwohl die nord-kaukasischen Republiken (Tschetschenien, Inguschien, Ossetien, Dagestan) nicht wie Palästina besetzt wurden, sondern sich ursprünglich, wie das "christliche" Armenien und Georgien, zur Verteidigung gegen das Osmanische Reich unter den Schutz Rußlands begeben und seit 1957 wieder Förderung ihrer Kulturen und Sprachen erfahren hatten, sind die Tschetschenen andererseits auch mit den Palästinensern vergleichbar: ihre radikale Minderheit will mit allen terroristischen Mitteln eine islamokratische "Unabhängigkeit" erkämpfen, auch wenn diese zum ökonomischen Scheitern verurteilt ist, wie man an eben diesen nord-kaukasischen "Republiken", sowie an den zentral-asiatischen autoritären ex-Sowjet-Republiken und an Afghanistan sieht...

Aber die westlichen Frontlinien laufen nicht entlang der Vernunft, der lokal-ökonomischen Realität, der kulturellen Autonomie, der Menschenrechte, der Friedens-Sicherung oder gar des "pursuit of happiness", sondern im Gegenteil verquer dazu nach global-kapitalistischen geo-strategischen Kalkulationen: deshalb sind Palästinenser, Iraner, Syrer, Russen, Chinesen usw. schlecht, Israel, Tschetschenen, Uiguren, Sau.-Arabien, Emirate, Ägypten usw. dagegen gut - spontaner Wechsel von Gnade und Ungnade, wie beim "Wahrheits-Ministerium" von Orwell´s "1984", inbegriffen...

Gegen die derzeitigen Kriegs-Verbrechen Israels in Gaza (und gegen die der USA in Serbien, Afghanistan, Irak, Libyen usw.) waren jedenfalls die russischen "Tschetschenien-Kriege" und die Intervention in der Ukraine ein Kinder-Spiel.

Samstag, 14. Oktober 2023

Faschistoides Australien lehnt mehrheitlich Aborigine-Rechte ab (vgl. Israel)

Die Parallelen zu den USA (und dem restlichen Amerika im Umgang mit Indigenen und Schwarzen) und Israel (im Umgang mit Palästinensern) drängen sich auf... (siehe meinen Eintrag vom 9.10.)

Australien wurde vor mindestens 50 oder 60 Tausend Jahren von den Vorfahren der Aborigines entdeckt und besiedelt. Im 17. Jh. umsegelten es Holländer im Auftrag der Pfeffersäcke in Batavia und fanden es wertlos... 1770 nahm es James Cook für die britische Krone per seit Kolumbus üblichem Fahnen-Hissen am Strand "in Besitz", und als England nach der Unabhängigkeit der USA keine Unterklassen-Schuldner und -Sträflinge mehr nach Amerika abschieben konnte, begann es ab 1788, in Australien Sträflings-Kolonien einzurichten (bis 1868 wurden mindestens 160.000 Sträflinge "exportiert").

Australien wurde nach dem Muster "Neu-Englands" bzw. der USA auf Kosten der Ureinwohner (wie später auch Israel) erobert und kolonisiert, wobei "freie Siedler" die Sträflinge als billige Arbeitskräfte oder Schuld-Knechte ausbeuteten (vgl. T.C. Boyle: "World´s End", dt. 1992, für "Neu-Holland"/"New York") und vom Heimatland sogar immer mehr Sträflinge "anforderten" - mit der Ausdehnung der Kolonie nach Westen kam es (wie in den USA und ihren späteren "Bananen-Republiken") seit dem frühen 19. Jh. immer häufiger zu Massakern an Aborigines (in Tasmanien zur völligen Ausrottung, entsprechend der des Tasmanischen Tigers) und deren Vertreibung in die Wüsten oder in "Reservate". Nach dem Beispiel der USA und Kanadas wurden bis in die 50er-Jahre ihre Kinder in "Missions"-Internate verschleppt, um sie mit Gewalt zu "zivilisieren"...

Die Nachkommen der den Völkermord überlebenden Aborigines sind in Australien immer noch zum größten Teil entwurzelte, verarmte und entrechtete Menschen 2. Klasse (wie in den USA die Indigenen und Schwarzen, und in Israel die Palästinenser), obwohl inzwischen ihre außergewöhnliche Kultur ein bißchen romantisch verklärt wird und ein paar ihrer Künstler finanziellen Erfolg haben... (vgl. A. Lommel: "Fortschritt ins Nichts", 1981)

Die Nachkommen der rassistischen Völkermörder dagegen, also die der feudal-kapitalistischen Kolonisatoren und ihrer subproletischen Zwangs-Arbeiter, die inzwischen eine typisch "westliche" pseudo-demokratische weiße "zivile" Klassen-Gesellschaft bilden, schienen eine Weile lang eine "mildere" Einstellung zu ihren verachteten "Wilden" zu entwickeln, aber bei der gerade abgehaltenen "Volks-Abstimmung" kam die faschistoide und rassistische Grundhaltung der Erben von "Redneck"-Imperialisten wieder zum Vorschein: die Mehrheit will den Aborigines nicht die grundlegendsten "demokratischen" Rechte oder die mindeste "politische" Vertretung zugestehen... Faxem!

Die Aborigines (jedenfalls das, was die Eroberer von ihnen und ihrer Kultur übrig gelassen haben) sind wohl die älteste noch lebendige menschliche Kultur, eigentlich potenzielles "UNESCO-Welt-Kultur-Erbe": nicht "unwichtiger" als z.B. das "Welt-Natur-Erbe" des australischen Great Barrier Coral Reef, und auch nicht "primitiver", als die aktuellen "Globalisierungs"-Maximen des Kapitalismus oder die abstrakten Quanten- oder String-Theorien, und schließlich auch keine (teils verständlicherweise) "unerwünschten Zuwanderer", wie die Latinos in den USA oder die Moslems (und deutsch-stämmige Spät-Aussiedler aus Sibirien) in Europa, sondern die ursprünglichen Besitzer und ökologischen Bewahrer des Landes (wie die Indigenen in Amerika und die Palästinenser in Israel).

Die "Natur"-Religion, Philosophie und Kultur der Aborigines ist bloß nicht so arrogant, militant und intolerant, wie die der Islamisten, Juden und Christen, sonst hätten sie längst gegen ihre "White Pride"-Unterdrücker einen verzweifelten Aufstand, wie den der "Hamas" (oder der "ETA", der "IRA" usw.) versucht.

Scheiß auf das trügerisch selbstgerechte reaktionäre weiße Australien, Mitglied der "Five Eyes" zur Unterstützung der US-"Full Dominance": für soviel inhumane Blödheit, wie bei der "Volks-Abstimmung" gezeigt, gibt´s garkein Schimpfwort... Der dumpfe "Crocodile Dundee" ist, wie ein neo-kolonialer "John-Wayne"-Western, nur für das, was ohne Denken dem Spät-Kapitalismus volkt, irgendwie "witzig"...

Freitag, 13. Oktober 2023

Die "Brutkasten"-Lüge und folgende

Man erinnert sich an den Kuwait-Krieg: damals sollten irakische Soldaten in Kuwait in einem Säuglings-Krankenhaus sadistisch Babies aus "Brutkästen" ermordet haben... Es ging um die Welt und hat sich doch als Lüge heraus gestellt... (Im 1. Weltkrieg sollten laut britischer Propaganda barbarische teutonische Landser belgischen Babies die Hände abgehackt haben, um sie als künftige Soldaten unbrauchbar zu machen...)

Im Kosovo-Krieg sollten serbische Soldaten einen Völkermord an albanisch-stämmigen Jugos begangen haben... Zur "Vergeltung" bombardierte die NATO Serbien, aber es hat sich als Lüge heraus gestellt...

Islamistische Terroristen im Hindukusch sollten sau.-arabische Studenten zum "9/11"-Attentat angestiftet haben, mit Unterstützung durch den Irak, der zudem verbotene "Massenvernichtungs-Waffen" in Besitz haben sollte... Afghanistan und Irak wurden von USA/NATO überfallen und besetzt, aber die Gründe für den Tod von Hunderttausenden haben sich als Lügen erwiesen... (Ich weiß garnicht mehr, aufgrund welcher Lüge Libyen zum "fail state" zurück gebombt wurde...)

Im Ukraine-Krieg sollen die Russen alle möglichen Greueltaten begangen haben... Sie blieben allesamt unbewiesen (Butscha, Saporischja usw.) oder haben sich als Lügen (kein russisches "Nordstream"-Attentat, keine Massen-Vergewaltigungen, "verirrte" Ukro- statt Russen-Raketen usw.) heraus gestellt...

Gemeinsam haben alle diese Lügen, daß sie im öffentlichen Bewußtsein hängen geblieben sind - entweder weil sie so "ungeheuerlich und deshalb glaubhaft" (Goebbels) waren, oder weil ihre Dementis zu spät und/oder zu schwach (oder, wenn überhaupt, kleingedruckt unter "Vermischtes") kamen.

Ähnliches passiert jetzt der "Hamas": ein nichtmal vom israelischen Generalstab bestätigter Bericht eines anonymen "israelischen Soldaten" über "ermordete und geköpfte" israelische Kinder schaffte es bis in eine Regierungs-Erklärung der korrupten Old-Schwurhand Biden - kurz darauf als Lüge entlarvt, blieb er doch in den Köpfen haften: Tage später sagte vorhin noch mein Tresen-Nachbar (angeblich Abonnent irgendeiner Tageszeitung) beim Bier: "Also, jeenfalß, Leute, die Kinder ermordn un köpfn..." - Ich sage: "Hat sich ja als Falschmeldung erwiesen." - Er: "Un die Mullas kann ich auch nich leidn, un die Tallibahn..." - Hätte ich mich besser nicht wortlos zu meinem Tresen-Nachbarn auf der andern Seite umdrehen, sondern die Völkerrechts-widrigen Vergeltungs-Bombardierungen der Israelis erwähnen sollen, bei denen bisher bereits doppelt so viele Gaza-Zivilisten (darunter viele Kinder) getötet wurden, wie Israelis durch die wütige "Hamas"? Ich schätze, Hausverbot in dieser Kneipe hätte am Ende eher ich wegen "Anti-Semitismus" bekommen... (vgl. W. Golding: "Der Herr der Fliegen"...)

Wer heutzutage irgendwas Kritisches über die ultra-nationalistischen Militaristen Israels oder der Ukraine äußert, kriegt vom "Staats-Räsong"-treuen "was-volkt-Empfinden" ganz schnell eine herrschende Propaganda-Parole oder Schlimmeres in die Fresse, wenn er schon nicht als "feindlicher Agent"  oder "Regierungs-Delegitimierer" denunziert oder gleich geteert und gefedert wird. (vgl. G. Orwell: "1984"...)

Solche "demokratisch aufgeklärten" Ahnungslosen haben die heuchlerischen Außenminister, Kanzler, Präsidenten und EU-Kommissare (-´Innen oder außen), die sie verdienen... Kotz mit Liebermann !

Mittwoch, 11. Oktober 2023

"Likes" für Kriege

Kaum war die Nachricht vom Aufstand der "Hamas" angekommen, schon hat Deutschland Israel Drohnen geschickt...

Und kaum hatte er das gehört, ist der kleine Mann mit dem irren Blick sofort von Kiew nach Brüssel geflogen, um unangekündigt vor dem NATO-"Verteidigungs"-Minister-Treffen wütend zu jammern, man möge jetzt bloß wegen dem "neuen" Krieg nicht die Ukros vergessen und gefälligst ihnen weiter Waffen schicken, und zwar sofort und noch mehr! Stoltenberg hat ihm mit väterlichem "Jaja" auf die Schulter geklopft, der Holländer und der Däne haben jovial Verbrauchs-Material für paar-hunderttausend € zugesagt, wenn auch nicht für sofort, und der kleine Mann mit dem irren Blick fragte sich, ob ihm etwa so kurz vor seinem visionären Endsieg der verschlagene Netanjahu den Medien-Rang abgelaufen habe, indem er trotz eventueller Geheimdienst-Warnungen den Ausbruch der "Hamas" aus Gaza zuließ... (So wie er, der Kleine mit dem irren Blick selbst, mit anglo-amerikanischer Rückendeckung die russische Intervention im Donbass provoziert hatte...)

Nun, die unsichtbare Hand des freien Marktes (sprich: die Spekulanten an den Börsen) wird klären, welcher Krieg lukrativer ist: nicht umsonst wächst in den reichen Ländern sowohl die Zahl der Milliardäre, als auch die der Obdachlosen und "Tafel"-Kunden - die "Palästinenser" von morgen?
(siehe Unsichtbares Komitee: "Der kommende Aufstand", dt. 2010)

Sonntag, 8. Oktober 2023

Israelische bleierne Zeit

Die "Hamas" startet einen ebenso militanten und verbissenen, wie ebenso aussichtslosen Kampf gegen die israelischen Ultras, wie einst die RAF gegen die kapitalistische NATO-BRD (man fragt sich immerhin, wie dieses elende Gaza-Ghetto "5000 Raketen" produzieren kann - davon war die RAF weit entfernt...) - jetzt ist also Israel "im Krieg", und nicht bereits seit der Eroberung von Westbank und Gaza (1967), oder zumindest seit seine rechts-nationalen Regierungen die Apartheid verstärkt, orthodoxe Fundamentalisten und ultra-nationalistische "Siedler" im besetzten West-Jordan gefördert, bei "Razzien" regelmäßig Palästinenser getötet und brutale "Vergeltungs"-Schläge gegen palästinensische Zivilisten geführt haben - ähnlich wie die Ukros erst seit der russischen Intervention "im Krieg" sind, und nicht bereits seit 2014, nämlich seit sie ihre autonomistischen Provinzen bombardieren; und wie die USA erst seit "9/11" gegen einen vagen Terror "im Krieg" sind, und nicht bereits permanent seit 1899 (Philippinen und Hawaii) mit weltweiten Militär-Interventionen.

Die angeblich geistigen Erben ehemaliger Holocaust- und anderer Pogrom-Überlebender dürfen offenbar selbst faschistoide Methoden anwenden - eine Art Narren-Freiheit aufgrund großväterlichen Traumas, die das "Völkerrechts-interessierte" B-Bock und das reaktionäre Roboter-Vonderleychen (nicht als erste und einzige) "legitim" finden. Auch wenn selbst die herrschenden Medien inzwischen unbehaglich von einer "rechts-religiösen" israelischen Regierung sprechen, ist doch jede Kritik an dieser als "Anti-Semitismus" verschrien: das trifft selbst den "linken" Menschenrechtler Roger Waters (ex-"Pink Floyd"), der im Einklang mit "Amnesty International", "Human Rights Watch" und dem "UN-Sonder-Bericht-Erstatter" Israel als "Apartheids-Staat" bezeichnet und analog zum ehemaligen Südafrika zum Boykott Israels aufruft... Ironischerweise hat wohl auch die Konzentration des Militärs auf den Schutz der illegalen "Siedler" im besetzten Osten ("Westbank") die Offensive der "Hamas" aus dem Westen erleichtert...

Nicht die "9/11"-Skeptiker, die "Corona"-Impfgegner, die Klima-Aktivisten, die Friedens-Bewegung und die "Putin-Versteher" sind "Querfront" und "nach rechts offen", sondern die internationalen Vertreter der "Staats-Räson", die Neo-Faschisten in Israel und in der Ukraine unterstützen und einen taktischen Unterschied bei Frauen-Unterdrückung und Prügel- und Todesstrafe zwischen dem verteufelten Iran und dem "befreundeten" Sau.-Arabien machen (oder zwischen den eigenen massenhaften "Kollateral-Schäden" beim Überfall auf den Irak, Libyen usw., und den vergleichsweise überschaubaren der russischen Intervention in der Ukraine).

Das Vorgehen der palästinensischen Dschihadisten ist, wie fast immer bei Fundamentalisten (vgl. Bosnien, Afghanistan, Syrien, Sahel, Jemen usw., aber auch US-Evangelikale und "White-Pride"-Neonazis), brutal und menschenverachtend, aber es spiegelt neben dem üblichen dschihadistischen Wahnsinn die grenzenlose Wut über jahrzehntelange Machtlosigkeit gegen Vertreibung, Unterdrückung und Mißhandlung durch den israelischen Militärstaat, der die Rücken-Deckung der westlichen Staaten hat, die jetzt aufschreien, wo sie jahrzehnte-lang geschwiegen haben.

Das fanatische Geschrei palästinensischer schwarz-verhüllter Frauen ("Bis zum letzten Blutstropfen unserer Kämpfer!" usw.) erinnert zwar an die ukrainischen Ultra-Nationalisten, aber es steckt mehr dahinter, als Dschihad oder antiquierter Pseudo-"Nationalismus": eben ein jahrzehntelanges Leben in Elend und Erniedrigung durch die israelischen Besatzer.

Das blinde Wüten gegen alles "Israelische" (auch gegen Koexistenz-willige "linke" Kibbuzim in Gaza-Nähe) erinnert nicht nur an den "IS" oder an "Boko Haram", sondern auch an die anglo-amerikanische Zerstörung deutscher Städte im 2. Weltkrieg (siehe K. Vonnegut: "Schlachthof Nr.5"): zumindest für die Briten gab es zwar nach den deutschen Bomben-Angriffen in der "Luftschlacht um England" (1940) eine emotional erklärbare "deutsche Kollektiv-Schuld", wie für die Palästinenser eine "israelische Kollektiv-Schuld" - für die USA war (wie später in Vietnam, im Irak usw.) die "Demoralisierung des Feindes" wohl Grund genug für zivile Massen-Opfer: angeblich sparten sie kühlen Kopfes Heidelberg aus, weil dort bereits ihr pittoreskes Nachkriegs-Hauptquartier geplant war... Für Israel sind seit seiner Gründung Palästinenser Menschen 2. Klasse, und natürlich tragen sie immer "Kollektiv-Schuld".

Im Moment büßt die israelische Zivil-Bevölkerung für die imperialistische Arroganz und Macht-Anmaßung ihrer fundamentalistisch-militarisierten und korrupten Herrschafts-Kaste (und in der Folge die von Gaza für die Arroganz ihrer dschihadistischen Herrschafts-Kaste, die Israel da heran gezüchtet hat...), und das weiß vor allem in Israel der klügere Teil dessen, was volken soll, auch wenn es momentan eine Notwehr-Einigkeit gibt, der sich scheinbar auch einige palästinensische Israelis anschließen: die Anti-Regierungs-Wut brodelt weiter - eine Warnung für die übrigen Herrschafts-Kasten, daß sie nicht ewig mit den Menschen machen können, was sie wollen: sei es im Iran, in Afghanistan, im Libanon oder in der westlichen Welt... Komisch nur, daß die US-Sklaven vor 200 Jahren (oder die heutigen US-Obdachlosen bisher) angesichts mehrerer niedergeschlagener Aufstände nicht auf dieselbe Idee zum Terror-Angriff gekommen sind, wie jetzt die "Hamas": die französischen Banlieue-Ausbrüche waren ein Vorgeschmack, und es nützt garnix, solche Aufbegehrer (oder die "Hamas" oder damals die aufständischen US-Sklaven) in Sonntags-Reden als "Wilde", "Tiere" oder "Terroristen" zu bezeichnen, solange der Raubtier-kapitalistische und imperialistische Terror fortdauert: gefährliche "Wilde", die man Polizei-mäßig "neutralisieren" müßte, sind die 1 oder 2% der Weltbevölkerung, die als psychopathische Multi-Milliardäre den Finanz-Wahnsinn und die angegliederten Militär-Apparate beherrschen...

"Der Schlaf der Vernunft [hier der rassistische Imperialismus Israels] gebiert Ungeheuer [hier die seit 75 Jahren in Flüchtlingslagern im Libanon und in Jordanien, im Ghetto-Knast Gaza oder unter Besatzung und Landraub im Westjordan-Land vegetierenden Palästinenser]". (Goya, 1799)

Nach wie vor gilt allerdings die Maxime des klugen österreichischen anti-stalinististischen Kommunisten Ernst Fischer (1899-1972): "Die Revolution ist anders" (1971).

Samstag, 7. Oktober 2023

Arm & nicht sexy: Berlin-Friedrichstraße

Man hatte sich nach der "Wende" um die Filet-Grundstücke der einst berühmten Friedrichstraße gerissen und "Star"-Architekten beauftragt - alles für´n Arsch: aus der "Glamour-Meile" ist genauso wenig was geworden, wie aus dem toten Potsdamer und Leipziger Platz...

Das beste Beispiel ist das damals gefeierte "Luxus-Kaufhaus" aus Paris, "Galeríes Lafayette" (die Plexiglas-Beule von "Star"-Architekt J. Nouvel), das demnächst unter Verlust zumacht: die einzigen Gewinner sind (wie am Potsdamer Platz) die wechselnden internationalen Immobilien-Spekulanten, die sich die Objekte abgekauft und zugeschoben und die Mieten entsprechend erhöht haben - das "Quartier 207" ("Lafayette") hat erst 2022 der US-Hai "Tishman-Speyer" für 300 Millionen € gekauft, und nun soll es denen (wer sonst?) das Land Berlin für fast das Doppelte abkaufen, um da seine Zentral-Bibliothek einzurichten (als hätte das, was volkt sich nicht längst an deren zwei bisherige Standorte gewöhnt): der Staat befreit, wie üblich, die Investoren mit einem "Bonus" von ihren Fehl-Spekulationen, und die "Groupe Lafayette" (nach 120 Jahren auch kein nettes "Familien-Unternehmen" mehr) zieht nach dem mißlungenen berliner Experiment weiter auf lukrativere Märkte (Asien, wie man liest).

Es soll außer Scholz, H-Beck, Lindner und Merz noch andere Leute geben, die immer noch an die "freie" (oder sogar an die "soziale"?) "Markt-Wirtschaft" glauben - sogar unter denen, die nur die "Sport"-Seiten der Zeitungen lesen, obwohl grade da die "Markt-Wirtschaft" am extremsten ad absurdum geführt wird... Irgendwann wird auch der letzte "Honk" merken, daß mit Kapitalismus kein Staat zu machen ist - zumindest kein angenehmer: es endet immer mit einer Dystopie á la "Metropolis" (F. Lang 1927) - die da oben, wir hier unten.

Immerhin gibt es schräg gegenüber vom "Quartier 207" noch das unbeugsame "Russische Haus", eine Art "Goethe-(oder quasi Tolstoi-)Institut", gegen das russophobe Politiker hoffentlich weiter vergeblich anstinken - und wenn dazu eine überteuerte berliner Zentral-Bibliothek kommt, kann man ja die Friedrichstraße als Lesesaal überdachen, vielleicht mit ebenso überteuerter "Star"-Architektur von Calatrava oder so...

Mittwoch, 4. Oktober 2023

Die "erstklassige" Ukraine würde die EU ruinieren

Beim symbolischen Ukro-Soli-EU-Außenminister-Treffen in Kiew verlangte der Ukro-Außenminister für sein korruptes und bankrottes Land mit den Nazi-Straßennamen eine "erstklassige EU-Mitgliedschaft", da man sich ja "im Geiste gemeinsamer Werte" bereits "gegenseitig" helfe: in Wirklichkeit existiert sein Staat nur noch aufgrund westlicher Finanz-Hilfen (neben der Militär-Unterstützung), und dessen EU-Mitgliedschaft würde nach EU-Berechnungen (laut US-"Financial Times") die Mitglieds-Staaten in den nächsten Jahren fast 200 Milliarden € kosten, d.h. fast alle Mitglieds-Staaten (selbst eh schon problematische in Ost- und Südost-Europa) müßten zugunsten der Ukraine auf ihre bisherigen EU-Förderungen aus dem gemeinsamen Topf verzichten und nur noch einzahlen - da könnte die sowieso schon sinnlose und undemokratische EU genau so gut die Zentral-Afrikanische Republik oder Laos aufnehmen: irgendwer sollte diesen arroganten Ukros mal die Wahrheit ins Gesicht sagen...

Das eisern Ukro"Vattenfall"-blau-gelb gekleidete Haarfestiger-Vonderleychen, der frei-schwadroniernde Borell oder der wolkige Biden werden´s wohl nicht tun, und die Kriegs-Treiber B-Bock, Stoltenberg & Co. erst recht nicht, und das Propaganda-Verseuchte, das im Westen volkt, offenbar auch nicht...

Vielleicht müßten die elenden Völker des globalen Südens endlich mal lauter schreien, daß sie echtere Probleme haben, als die albern rechts-nationalistische Ukraine: nämlich Hunger auch ohne einen provozierten Krieg über die Welt-bewegende Frage, ob es "Kiew" oder "Kiyev" heißen soll - zur Hölle mit allen überlebten "Nationalisten"!

Daher von mir auch keine Wort-Meldung zum "deutschen National-Feiertag" anläßlich der feindlichen Übernahme der DDR durch die "Treuhand" & Co. und Kohls damaliges (unglaublich, aber wahr:) "Gott segne Deutschland"...

Der "böse" Vielvölker-Staat Rußland hat bereits mit dem Wiederaufbau Mariupols begonnen - man sollte ihm die Ruinen der gesamten gescheiterten Ukraine überlassen, und die EU sollte sich mal in Honduras oder im Tschad treffen und ihre offenbar im Überfluß vorhandenen Milliarden in die Beseitigung des Welt-Hungers und der Armut stecken, statt in Ukro-Bewaffnung und "Frontex": damit wären nämlich auch die Flucht-Ursachen in Angriff genommen...

Panik in der Rüstungs-Industrie

Ogott: erst die Polen, und dann hat in der Slowakei eine Partei die Wahl gewonnen, die den Ukros keine Miltärhilfe mehr geben will - was soll jetzt bloß werden?

Und es kam noch schlimmer: in den USA ist aus irgendwelchen Gründen "das Repräsentanten-Haus blockiert", wenn dessen Sprecher abgewählt wird, und genau das ist passiert, und zwar durch "rechte" Republikaner, nämlich solche, die ebenfalls den Ukros keine Militärhilfe mehr geben wollen - jetzt zittert "ganz Europa"... (Ganz Europa? Nein, eine heimliche Mehrheit von Kriegs-Gegnern...)

Natürlich sind besagte Republikaner vielleicht "rechter", als es der gesamte US-Kongreß sowieso ist: sie wollen lieber Geld für Grenz-Befestigungen gegen Mexiko, aber da sind sie bestimmt nicht die einzigen, und das ist auch für europäische Politiker und Medien nicht das Problem - aber das Blockieren der Militärhilfe für die Ukros... also, das ist gradezu Trump-mäßig "rechtsradikal" bzw. "AfD"-mäßig "Putin-gesteuert"!! Heute gehören Rußland die Krim und der Donbass, und morgen Deutschland und Gallien, wenn das so weitergeht!!

Also Schluß mit dem Polit-Gekasper und schön weiter Panzer, Raketen, Kampf-Jets, radiaktive und "Streu"-Munition an die Ukros geliefert !
Mit freundlichen Grüßen,
"Rheinmetall", "Airbus", "BAE", "Thales", "Leonardo", "Lockheed-Martin", "Boeing", "Raytheon" & Co.

(Liebe Rüstungs-Konzerne, wir wundern uns auch, warum ausgerechnet die braven erz-"Konservativen" und "Rechten" nicht mehr gegen den russischen Erbfeind kämpfen lassen wollen - vergeßt es und bleibt weiter an den treuen ex-"Grünen" dran...)

Dienstag, 3. Oktober 2023

Die "Kopernikanische Wende" war genau andersrum

Es gibt so pseudo-intellektuelle Smalltalk-Plattitüden, die ständig wiederholt werden, obwohl sie völliger Blödsinn sind: z.B., daß vor paarhundert Jahren die Leute nur 40 Jahre alt geworden sind, daß die "Klein-Staaterei" Deutschlands Fluch gewesen sei, oder daß die "kopernikanische Wende" die Menschheit aus der überheblichen "Mitte des Universums" in eine "bescheidenere Rolle" am Rand gebracht habe...

Nun: 40 Jahre war mal die Durchschnitts-Lebens-Erwartung zu Zeiten hoher Kinder-Sterblichkeit - wer die ersten 2 oder 3 Jahre überlebt hatte, konnte gut 60 bis 80 Jahre alt werden (Kopernikus z.B. wurde 70 Jahre alt, ebenso Petrarca, Michelangelo 89, Luther "nur" 63, Voltaire und Newton 84, Louis XIV. 77)... Und daß "Klein-Staaterei" vielleicht sogar lohnender ist, zeigen nicht nur die Schweiz (bzw. deren teil-autonome Kantone) und Dänemark, sowie die Bevölkerungs-Kleinstaaten Norwegen, Island und Finnland (es geht ja nicht nur um "Territorium"), sondern auch die letzten "deutschen" Mini-Staaten Luxembourg und Liechtenstein, sowie San Marino, Malta, Monaco und Andorra (vom Vatikan und den weltweiten Ex-British-Empire-Steueroasen ganz zu schweigen), wogegen die "groß-staatliche" EU noch undemokratischer und unsozialer ist, als ihre Mitglieds-Staaten.

Und daß Kopernikus vor 500 Jahren entdeckte, daß nicht die Sonne, die Planeten und alle Sterne um die Erde kreisen, sondern sowohl die Erde, als auch die Planeten um die Sonne, hat die Menschheit eben nicht "bescheidener" gemacht - im Gegenteil.

Das mittelalterliche Bild von der Erde, über der sich der Himmel wölbt, an dem Mond und Gestirne kreisen, hat eben nicht bedeutet, daß der Mensch das "Zentrum" des Universums ist, selbst wenn die Erde eine Kugel ist, um die sich bei diesem Bild in himmlischen Sphären "alles dreht".*

Denn im europäisch-mediterranen Bereich, also in dem der monotheistischen "Welt"-Religionen, ist die "irdische Sphäre" die niederste und schlechteste: da gibt es Dunkelheit, Boshaftigkeit, Unterdrückung, Elend und Tod: das "irdische Jammertal", von dem uns Gott erlösen wird (ähnliches gibt es auch in ganz anderen Religionen). Psalm 90 der Luther-Bibel von 1545 sagt: "Unser Leben währet 70 Jahre, und wenn´s hoch kommt, so sind´s 80 Jahre (vgl. oben zur Lebens-Erwartung), und wenn´s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen..."

Wie auf dem bekannten anonymen Holzstich der "Aufklärung", auf dem der Mensch den Kopf durch die "Atmosphäre" steckt, um die himmlischen Sphären zu sehen, folgte im vor-kopernikanischen Weltbild über dem chaotischen "Jammertal" der herrlich reine "Weltraum" der Planeten und Gestirne mit ihren perfekten Zyklen, und jenseits davon der göttliche "Himmel": das biblische "Paradies" mit ewigem Licht und Unsterblichkeit - der "zentrale" unterste Platz des irdischen Menschen in diesem Weltbild war also wahrlich kein Grund für irgendeine Überheblichkeit...

Die kopernikanische Erkenntnis hat nur den Glauben an die beruhigenden "besseren" Sphären, in die man nach dem Tod "aufzusteigen" hoffte, zerstört und den "Himmel" abstrakter und das "Paradies" ortloser (="utopischer") gemacht - und nicht zufällig lebte Kopernikus nicht nur im Zeitalter der ersten maritimen Entdeckungen (da Gama, Magellan, Kolumbus usw.), sondern auch im Zeitalter der "Reformation", die bekanntlich Gott aus dem Himmel in jede irdische Seele hinein holte und, im Gegensatz zur katholischen Begnadigung nach jeder Beichte, jeden zu seines jenseitigen Glückes eigenem Schmied machte, wobei die "Gottgefälligkeit" seines Lebens am irdischen "Erfolg" ablesbar war: ein religiöser Freibrief (Webers "protestantische Ethik") für Konkurrenz, Übervorteilung, Eroberung, Herrschaft, Ausbeutung usw., der bestens zur neuen Kredit-Wucher-Politik der Renaissance-Banken und zum (nach dem Römischen Reich wieder) aufkommenden Kapitalismus und Kolonialismus paßte.

Der ökonomische, technologische und wissenschaftliche "Fortschritt" ist nicht umsonst hauptsächlich das Werk kruder holländischer und schottischer Calvinisten, sowie von ein paar anglikanischen und deutsch-reformierten Evangelikalen (und deren Mischung ist der Bodensatz der heutigen US-Rednecks...)

Erst dadurch, also durch Kopernikus, wurde der Mensch mit seinem bis dahin "eitlen" (=vergeblichen) Streben im irdischen Jammertal zum Zentrum zumindest seines Universums, und die Erde von der "Mühe"-vollen Zwischenstation zum lohnenswerten Objekt (zum materiellen und humanen Rohstoff für Krämer-Seelen, den die Seefahrer suchten), an dem man zu Lebzeiten seine "Paradies"-Würdigkeit beweisen konnte, statt nur möglichst angenehm auf den erlösenden Tod zu warten: die Erde wurde zum Vorzimmer des "Paradieses" und bald zum eigentlichen Paradies zumindest für die "Erfolgreichen" - nach 500 Jahren noch sichtbar am modernisierten kapitalistischen Imperialismus und seinen Finanz-Magnaten, sowie am Sozial-Darwinismus US-amerikanischer Prägung.

Inzwischen arbeiten unbescheidene Genetiker und KI-Ingenieure daran, die göttliche Schöpfer-Rolle selbst zu übernehmen und auch das "Jenseits" und die "Unsterblichkeit" auf die Erde zu holen.

Vielleicht wären wir ohne Kopernikus besser dran gewesen...
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eine andere falsche Plattitüde ist, daß bis zur "Aufklärung" alle aus "religiösen" Gründen die Erde für eine Scheibe hielten: abgesehen von den alten Griechen hielten aber auch mittelalterliche Kirchen-Gelehrte und Päpste sie schon für eine Kugel - trotzdem hat noch heute keiner (außer Buckminster Fuller) spontan das Gefühl, auf einer rotierenden Kugel zu stehen, aber den spontanen Eindruck, daß sich die Himmelskörper über seinem Standpunkt drehen: obwohl wir es seit der Grundschule wissen, drehen wir uns nicht von der Sonne weg, sondern "die Sonne geht unter"... Und was oder wem schadet´s?

Montag, 2. Oktober 2023

Warum müssen Nachrichten-Sprecher beim Verlesen ihrer "Meldungen" nicht IMMER lachen?

 ... wie z.B. die Sprecherin im "ARD-Morgenmagazin" der "Tagesschau" am 27.9., als sie die "Nachricht" vom "Chemie-Gipfel im Kanzleramt zur Zukunft der Branche" verlesen sollte: Lachanfall bei der tagesschau von Susanne Daubner - YouTube.
Grund dazu gäbe es doch bei fast jeder "Meldung" der Mainstream-Medien (und auch bei einigen der sogenannten alternativen Medien).