Mittwoch, 25. Februar 2026

Antisemitismus: ist Soros Jude? Und Kissinger? Und die "Berlinale" antisemitistisch?

Die Leiterin eines "CDU"-geförderten Antisemitismus-Projekts hat den Spekulanten G. Soros einen "Parasiten" genannt - vermutlich, weil er seine Milliarden auf Kosten des britischen Volks und anderer Volks-Wirtschaften ergaunert hat: also eigentlich tatsächlich ein Parasit*!

Nun wurde das als "Antisemitismus" angeklagt, denn Soros sei "Jude", und solche seien schon im Nazi-Jargon als "Parasiten" (der "finanz-jüdischen Welt-Verschwörung") bezeichnet worden - wohl wahr, dumm und häßlich: aber wer wäre denn drauf gekommen, daß Soros nicht nur ein Finanz-Gangster, sondern auch "Jude" ist? (Vielleicht ist das aufgefallen, weil besagte Projekt-Leiterin iranisch-stämmig ist?) Und schließlich sind nicht nur Juden (wie Rothschild, Goldman, Fink**, Zuckerberg usw.) Finanz-Gangster: es gibt ja auch Krupp, Rockefeller, Gates, Musk usw. usw.

Denkt man übrigens bei den Sexual-Straftätern PolanskiWeinstein und Epstein heimlich daran, daß sie auch "Juden" sind bzw. waren? Darf man "Juden" einfach so "Vergewaltiger" nennen? Oder sind US-Kapitalisten mit jüdischen Nachnamen garkeine "richtigen Juden" mehr? (Trump´s Schwiegersohn Kushner allerdings ist sogar ein Orthodoxer, wegen dem Trump´s Tochter "aus Liebe" konvertieren mußte und jetzt brav die hunderte "Sabbat-Verbote" heiligt...) - Sind Bob "Dylan" Zimmerman und Simon & Garfunkel mehr "Juden", als nur dem Namen nach?

Denkt man des weiteren bei den Kriegs-Verbrechern Kissinger und Brzezinski heimlich daran, daß sie auch "Juden" sind bzw. waren, genauso wie zig andere namentlich "jüdische" Verantwortliche aus US-Regierung, "Pentagon" und Geheimdiensten (Schlesinger, Nuland usw.). Darf man "Juden" einfach so "Kriegs-Verbrecher"  und "Rassisten" nennen, wo Juden doch die Kriegs- und Rassismus-Opfer per se sind?

Und ist die "Berlinale"-Leiterin mit dem albernen Tom-Sharpe-Namen "Antisemitistin", weil sie sich mit einem prämierten palästinensischen Regisseur neben dessen Heimat-Flagge und Team mit "Palästinenser-Tüchern" ablichten ließ, nachdem der D-Land "Unterstützung des Völkermords in Gaza" vorgeworfen hat: darf man einen "Juden" wie Netanjahu des Völkermords bezichtigen, wo Juden doch die Völkermord-Opfer per se sind? Waren die zionistischen Milizen in Palästina seit Ende des 19.Jh.s nur eine biblische Requirierungs-Guerilla für´s "gelobten Land" und die Imperialisten von Ben Gurion über Golda Meir, Begin und Scharon bis Netanjahu etwa keine Kriegs-Verbrecher und Rassisten?

Die "Berlinale"-Leiterin ist eine "globalisierte" US-amerikanische Marketing-Professionelle, der Geopolit-Ideologie wohl am Arsch vorbeigeht, wenn sie nicht das Geschäft fördert, und das Festival selbst ist eine babylonisch-verwirrte Multi-Kulti-Veranstaltung, bei der sich jeder selbst der Nächste ist: "deutsch" war nur der Alters-wirre Jury-Vorsitzende Wenders, der einzige, der von Anfang an die Israel-treue "Staats-Räson" nicht in Frage stellen wollte... Und der Goldene Bär ging "erstmals wieder an einen deutschen Film": von einem türkischen Regisseur, Schauplatz: Türkei, Sprache: Türkisch (das letztemal 2004 immerhin an einen türkischen Regisseur mit Schauplatz Deutschland).

Ich finde orthodoxe Juden genauso bescheuert, wie "Scharia"-Islamisten, gläubige Papisten und evangelikale Fundamentalisten, und ich lehne das zionistische Imperialisten-Regime Israels genauso ab, wie die inhumanen Theokratien im Iran und in Afghanistan, sowie feudale, korrupte und diktatorische Regimes in drei Vierteln der UN-Mitglieds-Staaten, und neo-feudale Pseudo-"Demokratien" im restlichen Viertel.***

Das heißt: bescheuert sind Korporationen, Institutionen, "Staaten" und Macht-Usurpatoren - und nicht unbedingt die Menschen, selbst wenn sie auf Propaganda der zuerst genannten reinzufallen scheinen oder ihr tatsächlich verfallen sind: kurz gesagt ist es wurscht, ob jemand "Jude" ist oder nicht - die Frage ist: Kapital-Knecht oder Frei-Denker?

Die Grenzen verlaufen nicht zwischen "Ländern" oder "Völkern", sondern zwischen Oben und Unten!
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* vgl. z.B. Bert Brecht: "Die Geschäfte des Herrn Julius Caesar" über die römischen "Optimaten" und "Investoren"...
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"Larry" Fink von "Blackrock", ehemaliger Chef von Bankster Merz
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vgl. meinen Eintrag vom 25.2.2026

Dienstag, 24. Februar 2026

Kapitalismus oder freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat

In Bremen will sich die im Senat mit-regierende "Linke" nicht von der "Interventionistischen Linken" distanzieren, die der dortige "Verfassungs-Schutz" als "links-extremistisch" bezeichnet und mit einem inzwischen enttarnten V-Mann unterwandert hatte.

Die "IL" will "eine radikale Linke, die auf den revolutionären Bruch mit dem nationalen und dem globalen Kapitalismus, mit der Macht des bürgerlichen Staates und allen Formen von Unterdrückung, Entrechtung und Diskriminierung orientiert. Kurz: Wir wollen eine neue, gesellschaftliche radikale Linke, die um politische Hegemonie ringt und Gegenmacht organisiert."* Die Tageszeitung "Welt" findet mit Bremer "CDU" und "FDP", daß das eine "Bedrohung für unsere Demokratie und unsern Rechtsstaat" darstellt, weil die "IL" den "Kapitalismus und die Demokratie bekämpfe"...

Wie wir von J. Lanchester, dem Autor des Bestseller-Romans "Kapital", gelernt haben**, hat aber "Kapitalismus" nichts mit "Demokratie" zu tun, sondern im Gegenteil, wie seit Jahrzehnten immer offensichtlicher wird, und wie bei genauem Hinsehen auch die "IL" schreibt: Kapitalismus ist "bürgerliche" Staats-Macht samt Unterdrückung und Entrechtung - der Bruch damit demzufolge ein Weg zur Demokratie: also zu echter Demokratie statt "bürgerlichem" Neo-Feudalismus, und zu wahrem Recht statt plutokratischer Justiz*** - das ist übrigens, was früher ausgesprochen "links" und befreiend war, und deshalb der Albtraum aller Profiteure der Klassen-Gesellschaft...

Umso gruseliger ist es, daß ein paar Realo-"Linke", die Realo-Mehrheiten der "Grünen" und der "Sozial-Demokraten" längst wie die verblendeten "FDP"-, "CDU"-, "CSU"- und "AfD"-Wähler den Kapitalismus nicht nur als unabänderlich, sondern sogar als unabdingbar für eine fiktive "Freiheit und Demokratie" gefressen haben und vor jedem Zweifel daran zurück schrecken, wie der Teufel vorm Weihwasser.
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* zitiert nach U. Exner, "Welt", 24.2.2026
** siehe Fußnote zu meinem Eintrag vom 14.2.2026 (über Hongkong)
*** d.h. zur Vollendung dessen, was die bürgerlichen "Revolutionen" in den USA und in Frankreich versäumt haben

Montag, 23. Februar 2026

Leberwurst kommt nach Heilbronn: Kanzler, bleib zuhause!

Was muß er unbedingt nach Heilbronn kommen und mit Grätschmann den Grundstein für irgendein "KI"-Startup verbuddeln und dabei das, was volkt, mit unnötigen und teuren "Sicherheits-Maßnahmen" ärgern - und (na klar, wie immer!) freche Volks-Vertreter reihenweise wegen "Majestäts-Beleidigung" verklagen...

Ein Andreas Blind (sic!) vom "Social Media Team des Polizei-Präsidiums Heilbronn" filtert für das beleidigte Leberwürstchen (ist das eine "strafrechtlich relevante Beleidigung"?) die "strafrechtlich relevanten Beleidigungen" aus dem Netz, z.B. die Zeile "Pinocchio kommt nach HN" (unklar, ob Aus-Merz oder Grätschmann gemeint ist, aber wer sich angesprochen fühlt...), oder der altbackene nette Begriff "Lackaffe" (die Entsprechung zu Merkels Titel "Mutti" und zu Kohls Titel "Birne" - haben "Mutti" und "Birne" eigentlich auch hunderte Bürger pro Jahr verklagt, wie "Lackaffe"?).

Da muß man sogar mal dem häßlichen Deutschen Wo-gehobelt-Spahn recht geben: der groteske "Majestäts"-§ 188 gehört ersatzlos abgeschafft: wer nicht vom Volk mit Spitznamen belegt werden will, soll zuhause bleiben! Kapitalistische Parolen-Schwadronierer und Kriegs-Treiber kriegen nunmal nicht nur Beifall.

Samstag, 21. Februar 2026

Oje: Russen-hasserische Ukraine von Sadisten (!) gequält

Kaum haben sich die fundamental-nationalistischen Ukros von ihrem russischen Teil der Bevölkerung "befreit", sowie von deren teuflischer Sprache und dem verderblichen Einfluß Tschaikowskis, Tolstois, Dostojewskis usw. - schon werden sie wieder gedemütigt, und das auch noch auf internationalem Parkett.

Für die "Olympischen Winter-Spiele" in Italien haben sich hunderte freiwillige Helfer gemeldet, darunter eine schon länger in Italien lebende russische Architektin... Diese wurde (wohl zufällig, oder wegen Sprach-Kenntnis?) dem Ukro-Team beim Einmarsch ins Stadion als kostümierte Fahnen-Schwingerin zugeteilt - trotz Kostüm und Maske hat offenbar die Ukro-Botschaft ihre "Nationalität" entlarvt: die Russin sagte, sie habe das Ukro-Team gern unterstützt, aber der Ukro-Botschafter jaulte öffentlich, daß nur "Sadisten" in der "Olympia"-Organisation den Ukro-Sportlern eine Russin unterjubeln konnten!

Natürlich sind die (West-)Ukros nur "Freiheits-liebend" und "Retter ihrer klein-polnischen Wehr-Bauern-Kultur" (also eine Art anti-imperialistische Amazonas-Indianer*), und nicht etwa Russen-Hasser, bloß weil sie eine Sprach-Polizei zur Verteidigung ihres lokalen Dialekts und "SA"-ähnliche Bataillone als Ausdruck ihrer "nationalen Identität" haben, oder bloß weil ihr Botschafter es "sadistisch" findet, auch nur mit sympathisierenden Russen in Verbindung gebracht zu werden - im Gegenteil sind ja nur die Russen Ukro-Hasser: von wegen "Bruder-Volk": Bruder- und Völker-Mörder sind die Russen! Deshalb mußte man auch die russisch-stämmigen Autonomisten im Donbass gleich nach der Macht-Ergreifung 2014 bombardieren: diese halb-hunnischen Moskowiter haben ja schon immer die "Kiewer Rus" mißachtet, wie später auch die "weißen" Ukros** nach der Sowjet-Revolution... Und die Mißernten der 1930er-Jahre: stalinistischer "Völkermord" (auch wenn nicht nur Ukros verhungert sind)... Dann (wie im Baltikum) die "Befreiung" durch die Nazi-Kollaborateure (Bandera & Co.) im 2. Weltkrieg: wie nach dem 1. Weltkrieg leider nicht von langer Dauer (die Ukros hätten sich, wie die Balten, allerdings schön gewundert, wenn der sadistische germanische "SS"-Staat zugunsten des "Volks ohne Raum" gesiegt hätte).

Spätestens seit Zarin Katherina ("d. Gr.", 18. Jh.) das russische Reich um die Krim bereichert hat, gibt es jedenfalls keinen Grund mehr für Ukro-Nationalismus: wie in anderen föderalen Sowjet-Republiken hat die Nomenklatura im Gegenteil Karriere im Staat gemacht, bis ein Ukro Staats-Chef wurde und aus einer Wodka-Laune die Krim seiner Heimat-Republik Ukraine  angliederte, nichts ahnend von späteren Komplikationen...

Auf ähnlichem Schwachsinn basieren die meisten aktuellen "nationalen", "ökonomischen", "territorialen" oder ähnlich absurden neo-feudalen Zwistigkeiten und neuerlichen Rüstungs-Wettläufe, die von kapitalistisch verblendeten Ideologen auf Kosten dessen, was volkt, ausgetragen werden: Faxem!
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* die (Don-)"Kosaken" waren hauptsächlich entlaufene polnische Ex-Leibeigne, die in der "Grenz-Provinz" (="Ukraine") ein bißchen "Wilder Osten" gegen die Krim-Tataren spielten und sich bald (wie die "Wildwest"-Grenzer den USA, und wie neulich die rechts-radikalen Milizen der Ukro-Armee) dem russischen Zaren unterordneten
** die Konter-Revolutionäre (vgl. die "weißen" proto-faschistischen Milizen gegen die deutschen Revolutionen und Räte-Republiken 1918/19)

Dienstag, 17. Februar 2026

Gut für´s "Stadtbild": mehr Geld für weniger Arbeit, statt umgekehrt!

Es gibt in D-Land "offiziell" 3 Millionen Arbeitslose und fast 5 Millionen Mindestlohn-Jobber; die Groß-Konzerne entlassen ständig weitere tausende Arbeiter und Angestellte, und gleichzeitig ist überall die Rede davon, daß "KI" bald weltweit Millionen Jobs ersetzen bzw. "vernichten" wird... Aber unsere amtlichen Volks-Verhetzer und Ausmerzer schwadronieren, daß das, was volkt, gefälligst "mehr arbeiten" (mangels Fabrik- und Büro-Jobs z.B. wohl für "Grund-Sicherung" Laub-Rechen im Park) und nicht dauernd krank "feiern" soll (zum Abgewöhnen werden schonmal die Kassen-"Leistungen" gekürzt).

Gleichzeitig sollen alle Schul-Lehrer endlich "KI" lernen, damit sie allen Kindern "KI" beibringen können, damit die sich später "mit gleichen Chancen" um die paar "KI"-Jobs prügeln können, die noch übrig bleiben werden - die kommenden Massen dessen, was volkt, werden wie die Sklaven in "Onkel Tom´s Hütte" oder wie die Lumpen-Proleten in "Metropolis", "Schöner Neuer Welt", "1984", "Futurologischem Kongreß", "Quintett" oder "Kiezkoller" mit dem "Existenz-Minimum" im Dreck rackern und vegetieren*, oder wie in "Soylent Green" und "Matrix" nur noch Energie-Rohstoff sein.

Selbst wenn ein offenbar ins Auge gefaßter neuer "Weltkrieg" ein neues "Wirtschafts-Wunder" bescheren sollte (oder können soll), ist der Welt-Karren, wie die herrschenden Schweine trotz aller Klima-Krisen-Leugnung wissen, ökologisch an die Wand gefahren: ein solches "Wunder" kann es deshalb nur noch für die seit 40 Jahren sich hemmungslos bereichernde neo-feudale Minderheit geben, also für das berüchtigte 1% (bzw. im Welt-Maßstab 0,01% oder weniger) und ein paar ihrer Bluthunde und Speichellecker - wenn sich nicht grundlegend etwas ändert.

Da, abgesehen vom Rest der Welt (also der "3."), auch in der "1." Welt für die Masse dessen, was volkt, die zwar nicht "fetten", aber gemütlichen und hoffnungsvollen Jahre der "sozialen Markt-Wirtschaft" offenbar endgültig vorbei sind**, gibt es keinen Grund, die absurden kapitalistischen Maximen vom "permanenten Waxtum", dem "freien Markt", dem unaufhaltsamen technologischen "Fortschritt" und ähnliche religiöse Verirrungen aufrecht zu erhalten, bloß um ein paar verwöhnten "Chefs" und Plutokraten zu Gefallen zu sein, die es für primitiven "Sozial-Neid" halten, wenn man ihr Milliardärstum für unanständig hält - genau wie Marie-Antoinette und ihr phimöser Bourbone***, die zur Strafe für solche Arroganz geköpft wurden: wieso traut sich das heute kein Volk mehr? Nach 250 Jahren Pseudo-"Demokratie" sind wir offenbar auf dem Stand von "Animal Farm": angesichts des Aufrufs zur Revolution gegen den Farmer zaudern die Tiere: "Aber er ist doch ein MENSCH...", genau wie die unterdrückten Menschen zaudern: "Aber er ist doch ein CHEF und außerdem MILLIONÄR..."

Tja , die "Chefs", die "Millionäre", die "Financiers", die "Innovateure" und all dieses Gesocks, das man uns seit der kapitalistischen Selbst-Ermächtigung als "Start-Up-Vorbilder" präsentiert, sind nichts anderes, als eine Neuauflage der kolonialistischen und imperialistischen Ausbeuter und Völkermörder des 19. Jahrhunderts, wie man schon mit halb-geschlossenem Auge sieht: Faxem!

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* "Fut. Kongr." v. St. Lem (1971); "Quint." Film v. R. Altman (1979); "Kiezk." v. F. Schmoll (Rotbuch, 1989)
** "über die Verhältnisse gelebt", "Gürtel enger schnallen" usw. hat ja schon das Merkel nach dem Motto "Nach oben buckeln (=subventionieren)" und "Nach unten treten (=kürzen)" getönt
*** der 2 Nummern zu späte "Sonnen-König" Louis XVI. konnte nicht vögeln, weil er Schiß vor einer Phimose-Operation hatte, und seine inzüchtige Habsburgerin verhöhnte gewohnheits-mäßig das hungernde Volk...

Montag, 16. Februar 2026

Jemen-Krieg: alles dunkel wie im Sack

Das "Arte-Journal" kümmert sich heute netterweise um den halb-vergessenen Jemen, wo die illustren "Emirate" aus ihrer Porto-Kasse eine dritte Bürgerkriegs-Fraktion eröffnet haben, damit es nicht so langweilig wird...

Nach 12 Jahren Krieg ist der Jemen im Arsch, kaum jemand geht noch zur Schule oder Universität, weil alle ums Überleben kämpfen... Alle? Nein, eine kleine jemenitische Schule hält durch: mit aufgerissenen Augen sitzen kleine Jemeniten in den Bänken, die kleine Lehrerin, die schon lange kein Gehalt mehr gekriegt hat, steht vor ihnen mit einem schwarzen Sack über dem Kopf... Nein, sie ist nicht die Geisel einer Miliz, sondern es ist offenbar eine "Burka" ohne Augenschlitz, denn sie erzählt in die Kamera, wie schwer es ist mit all den Strom-Ausfällen, und (jetzt kommt´s!) dann sagt der schwarze Sack: "Sehn Sie nur, wie dunkel es hier ist!"

Katastrophe hin oder her - da muß Mohammed prustend lachen: tatsächlich dunkler, als in Afghanistan, wo die schwarzen Ganz-Körper-"Burkas" wenigstens einen Augenschlitz haben... Wo man so verblödet ist, gehn alle Lichter aus, da nützt auch der beste Strom-Generator nix.

Samstag, 14. Februar 2026

Nawalni und das ecuadorianische Frosch-König-Märchen - die russischen Gift-Dilettanten

2 Jahre nach dem Tod des russischen Häftlings Nawalni* haben der deutsche Außen-Minister Wadepfuhl und seine Kollegen aus England, Schweden und Holland "analysiert", daß "Putins Schergen" den Kerl "mit dem Hautdrüsen-Sekret eines ecuadorianischen Pfeilgift-Frosches vergiftet" haben: man wisse "jetzt" (?), daß die "sterblichen Überreste" das entsprechende "Nervengift Epibaditin enthalten" haben - wann, wo und wie eine "Analyse" dieser "Überreste" stattgefunden haben soll, konnten die Minister allerdings nicht mitteilen... Hatte sich etwa Witwe Nawalnaja eine Scheibe davon abgeschnitten und per Kühl-Tasche ins Exil mitgebracht, die infolge der Klima-Erwärmung nach 2 Jahren endlich aufgetaut ist?

Jedenfalls hätten "die russischen Behörden die Möglichkeit, das Motiv und die Mittel" gehabt - das Frosch-Zeug sei ja mittlerweile auch im Labor herstellbar, und "seine Verpflichtungen nach dem Chemiewaffen-Übereinkommen seien Putin völlig egal", so der "empörte" Wadepfuhl: das ist ja wohl Beweis genug!

Da sieht man mal wieder, wie blöd der russische Geheimdienst ist: statt ein klassisches nicht-nachweisbares Gift (oder eine andere "saubere" Mord-Methode oder einen inszenierten Selbstmord) nimmt er ein völlig exotisches (importiert oder eigens hergestellt), das angeblich nach 2 Jahren noch nachweisbar ist... Aber die warn ja auch schon 2020** so blöd, den selben Nawalni angeblich während einer Flugreise mit dem höchst tödlichen*** "Novitschok" zu "vergiften", dann, bevor er abkratzen konnte, notzulanden und ihn in ein russisches Krankenhaus in Omsk zu bringen, von wo er die Ausreise-Erlaubnis in die Berliner Charité erhielt, die das "Novitschok"-Gerücht erfand...

Apropos "Novitschok": angeblich sollen russische Nieten auch 2018**** den längst unbedeutenden russischen Ex-Doppel-Agenten Skripal samt seiner Tochter in England mit diesem obskuren Zeug "vergiftet" haben - dummerweise an der frischen Luft, sodaß beide natürlich "gerettet" und aus der Öffentlichkeit entfernt werden konnten... Außerdem kam bei der Gelegenheit raus, daß quasi jedes europäische Militär-Labor das in Rußland entwickelte "Novitschok" auf Lager hat (natürlich auch die britischen, z.B. das in Porton Down*****, 11 km vom Skripal-Tatort Salisbury entfernt...).

Man kann nur hoffen, daß Witwe Nawalnaja bei der Proben-Entnahme kurz die Vollständigkeit der "sterblichen Überreste" überprüft hat: man weiß ja schließlich, daß die asiatischen Autokraten und die afrikanischen Despoten perfider-weise auch noch die Organe ihrer Opfer verkaufen, wenn sie sie nicht gar selber auffressen, wie der schillernde Bokassa und seine heimlichen Nachahmer (man muß ja bloß mal schaudernd in die eiskalten Augen eines Putin und eines Xi schauen: das ist ja wohl schlimmer, als die päderastischen Vergewaltiger-Zirkel der westlichen Millionäre, Politiker, Adligen und Kleriker).
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* siehe meine Einträge von Februar 2024 ff.
** siehe meine Einträge von September 2020 ff.
*** "Novitschok" (als Pulver oder Flüssigkeit) ist angeblich dermaßen tödlich, daß bisher bei jedem "Einsatz" auch zufällig Anwesende erkrankten oder sogar starben (s. Wikipedia) - nicht so aber in Nawalnis Flugzeug...
**** siehe meine Einträge von März 2018 ff.
***** Nervengift im Fall Skripal: Kein Beweis für russischen Ursprung | taz.de (4.4.2018)