Mittwoch, 2. September 2026

Britischer Adel verpflichtet: am schlimmsten sind die Emporkömmlinge!

Nach dem Rücktritt des rechts-konservativen "Labour"-Premiers Starmer (der, wie einst Blair, die ehemaligen "Sozial-Demokraten" Englands zu einer "Tory"-Alternative umformen wollte*) hat der quasi "echte Labour"-Premier Burnham (bisher populärer Bürgermeister des Post-"Manchester-Kapitalismus"-Krisen-Manchester) mit "links-liberalem" und dezentralistischem Programm die Nachfolge angetreten: natürlich kommt sofort Haare-raufend die kapitalistische Opposition mit: "Aber wer soll das bezahlen?"

Oder noch schlimmer die neue Chefin der Opposition (der "Conservative Party"), Kemi Badenoch höchst selbst: man müsse an Sozial-Ausgaben sparen und mehr in die Rüstung investieren!

Witziger-(oder besser: trauriger-)weise ist diese Chefin die erste schwarze Frau an der Spitze der Konservativen, eine schlauerweise kurz vor der Abschaffung des Geburts-Rechts durch Thatcher in England als  Olukemi Olufunto Adegoke 1980 geborene, aber in Nigeria mit nigerianischen Eltern groß-gewordene Afrikanerin. Mit 16 kam sie nach England, studierte "IT" und ein bißchen Jura, 2005 trat sie in die konservative Partei ein und endete in deren rechtem Flügel, was ihr einige Pöstchen in der rechts-populistischen Regierung Johnson bescherte...

Wie die oft besonders asozialen Neureichen und die oft besonders rassistischen Mischlinge (vor allem in Nord- und Süd-Amerika) sind die post-kolonialen Privilegierten und Emporkömmlinge in Europa offenbar in voraus-eilendem Gehorsam noch reaktionärer, als ihre Mentoren und (zwecks Vortäuschung von "Vielfalt") Protektoren.
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* vgl. das "Godesberger Programm" der SPD von 1959, das deren "linkes" Image zugunsten einer "Wählbarkeit" durch Biedermänner erzeugen sollte

Dienstag, 1. September 2026

Nepal-Schlamm-Lawine? Na und? Wir baun weiter Panzer gegen die Über-Bevölkerung!

Die Nepal-Schlamm-Lawine war auf den 2 oder 3 Kurz-Videos dermaßen katastrophal und "faszinierend" anzusehen, daß es wie ein Special-Effects-Ausschnitt aus einem Hollywood-Horror-Film aussah - aber in kaum geringerem Ausmaß hat es das schließlich in den letzten Jahren auch paarmal in den europäischen Alpen gegeben, ganz zu schweigen von Flut-Katastrophen wie nicht nur ihm westdeutschen Ahrtal 2021 und 2024...

2021 sind im Ahrtal 135 Menschen gestorben, 2026 in Nepal bisher über 1000 (und von den 5000 noch Vermißten, darunter paarhundert "Trecking"-Touristen, werden auch nicht mehr viele leben...). Beim großen Bergrutsch 2023 vor der Einfahrt von Autobahn und Zug-Gleisen in den "Tunnel de Fréjus/ Mont Cenis" von Frankreich nach Italien gab es eher zufällig keine Toten, im Gegensatz zu anderen Fällen in den Alpen (z.B. bereits 2000 im schweizerischen Wallis und Tessin: Bing-Video), aber Nepal-mäßige Massensterben gab es auf dem Gebiet der EU nach dem Weltkrieg nicht mehr... (Und "Über-Bevölkerung" nach dem "Auffüllen" der Kriegs-Verluste auch nicht mehr: "unsere" Panzer richten sich also gegen die Über-Bevölkerung der "Flüchtlings-Länder" bzw. werden an deren Plutokraten verkauft...)

Man ist´s eben gewöhnt, daß in "westlich-zivilisierten" Gegenden in jeder Hinsicht weniger Menschen-Opfer anfallen, als in "un-zivilisierten" (von 1945-2007 wegen Nazi-Verbrechen Verurteilte: 4500, aber über 13 Millionen Opfer von Nazi-Verbrechen, darunter über 6 Millionen Juden*; im Vietnam-Krieg der USA: 58.000 US-Soldaten und 2-5 Millionen Vietnamesen, darunter 1,1-1,3 Millionen Soldaten; US-Überfall auf den Irak 2003: 4800 US-Soldaten und 5-600.000 Iraker, darunter 29-37.000 Soldaten; Hamas-Überfall auf Israel 2023: 1200 Israelis, davon 700 Zivilisten, beim Rache-Feldzug Israels bisher über 80.000 Palästinenser, davon die meisten Zivilisten und über die Hälfte Frauen und Kinder...).**

 Aber daß trotz aller Kapitalisierung, Bürokratisierung, Not- und Haftpflicht-Versicherung und Digitalisierung mitten in D-Land immerhin 135 Menschen durch ein simples Fluß-Hochwasser sterben können, wirft doch ein schlechtes Licht auf "unsere" kapitalistische "Demokratie", zumal natürlich "leider kein Geld" für Nothilfe, Wieder-Aufbau oder Maßnahmen zur zukünftigen Katastrophen-Vermeidung da ist - genauso wenig, wie für die Sanierung maroder Schulen oder Beton-Brücken, deren mögliche Einstürze ein paar "Über-Bevölkerungs"-Probleme beseitigen könnten, die wir dann nach dem Muster der Sklaven-haltenden "Emirate" durch willfährigere und rechtlosere "Wirtschafts-Flüchtlinge" ersetzen würden - genauso, wie "nicht genug Geld" für anständige Gehälter in Pflege-Berufen (in Frankreich auch nicht für Lehrer) und kostenlose Kranken-Versorgung*** da ist, und auch nicht für Menschen-würdige Arbeitslosen- und "Sozial-Hilfe" oder Kultur-Einrichtungen - und erst recht nicht für internationale humanitäre Hilfe, z.B. für den Kongo, den Sudan, den Jemen, den Libanon, Palästina usw., und aktuell eben für Nepal... Oder für die Unterstützung schuldlos Klima-Erwärmungs-geschädigter armer Länder in Afrika, Süd-Asien und im Pazifik...

Immer genug Geld da ist dagegen für Militär, Aufrüstung, Kriege**** und Waffen-Lieferungen in "befreundete" Krisen-Gebiete, wie die Ukraine, sowie für die Abzweigung in die Steuer-"Oasen" der "legalen" und "illegalen" Super-Reichen (was alles oft ein und dasselbe ist...) - Geld tötet doppelt: durch Waffen und durch unterlassenen Hilfe-Leistung.

Genug Geld ist auch für heuchlerische "Wahl"-Propaganda und Konsum-Werbe-Lügen***** da, sowie für die industrialisierte Zerstörung und Vergiftung von Naturräumen und Arten-Vielfalt, Ackerböden, Nahrungs-Mitteln, Trinkwasser-Reserven, Atemluft und menschlicher Kultur und Gesellschaft - letztlich alles nur zugunsten kurzfristiger Profite für kapitalistische Energie-, Agrar-, Pharma-, Techno-, Medien- und Digital-Konzerne, einschließlich derer (manchmal vorherrschender) militärischer Abteilungen und ihren gekauften "Politikern".

Kurz gesagt: nach US-kapitalistischem und postkolonialem "Bananen-Republik"-Modell (bzw. nach Leopolds berüchtigtem privat-kolonialen Kongo-Sklaverei- und dem ebenso fatalen Nazi-Imperialismus-Modell) sichert sich weltweit (konzentriert in den westlichen "Industrie-Staaten") ein dank usurpierter Privilegien schmarotzendes Plutokratentum ökonomische Macht auf Kosten der Mehrheit mittels der längst obsoleten klassisch-kapitalistischen Methoden, bevor deren Zerstörungs-Kraft das System sozial, materiell und ökologisch kollabieren läßt: ein bißchen Schindluder mit den "Ressourcen" hier, ein bißchen Krieg dort, ein wenig geschürte "Volks-Empörung" da, ein paar "Terroristen" oder "Fundamentalisten" da und dort, und ein kleiner Putsch anderswo - alles Ablenkung von der herrschenden Finanz-Industrie-gesteuerten "sozial-darwinistischen" Verachtung der selbst-ernannten "Elite" für das "gemeine" biologische Leben, und von ihrem unverhüllt "elitär" angekündigten und erhofften "trans-humanen" Überleben der finalen Kapitalismus-Krise  auf "Exo-Planeten" (vielleicht angeregt von den 1980er-Jahre-anti-Plutokraten-Parolen: "Schweine ins Weltall!", aber wohl endend wie K. Vonnegut´s "Galapagos", 1985, wo eine  auf Galapagos einer tödlichen Welt-Epidemie entkommene "Elite" sich evolutionär zum "Tier" zurück entwickelt), oder als "Computer-Gehirn-Schnittstelle" (vielleicht angeregt von R. Dahl´s Bestseller "Küßchen, Küßchen", 1953, wo in einer der grotesken Erzählungen ein samt Augen in einer Nährlösung konserviertes Gehirn eines Vertorbenen von dessen ehemals unterdrückter Witwe genialerweise posthum "optisch gefoltert" wird...

In jedem Fall keine nette Vorstellung: die herrschenden Sichtweisen müssen dringend bereinigt werden!

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* abgesehen von den 25-27 Millionen Sowjet-Bürgern, rund 14% der Bevölkerung, davon mehr als die Hälfte Zivilisten, die von Deutschen getötet wurden (die selbst 9% ihrer Bevölkerung in den Tod jagten: über 5 Millionen Soldaten und über 1 Million Zivilisten); prozentual war mit über 17% der meist jiddischen Bevölkerung natürlich Polen am schlimmsten betroffen: 6 Millionen Tote, davon "nur" 300.000 Soldaten - bei weltweit (einschl. japanischem Faschismus in Ost-Asien) vom 2. Weltkrieg erzeugte grauslige 60-80 Millionen Todesopfer...
** Zahlen nach "Wikipedia"
*** sowohl die "Kassen-Beiträge" steigen, als auch die "Eigen-Beteiligungen"...
**** vornehmlich die der USA und Israels
***** nicht nur Berlin wird derzeit von häßlichen Plakaten und verlogenen Partei-Faltblättern überschwemmt - die jährlichen weltweiten Werbe-Ausgaben könnten dauerhaft den Welt-Hunger beseitigen (ebenso die jährlichen US-Rüstungs-Ausgaben)

Samstag, 29. August 2026

Doitscher Kriegsruf: beim Merzen der Hauer die Hasser einübt

Nach dem dabei auch noch primitivst blau-gelb gekleideten Vonderleychen, dem "Rußland-ruinieren"-B-Bock und dem lächerlichen "Zeiten-Wende"-Scholz ist nun der (...) Bankster-Kanzler Merz auch in ein „Slawa Ukrajini!“ und sogar kyrillisches „Слава Україні!“ ausgebrochen - zumindest schriftlich, und zum 35. Jahrestag der rechts-nationalistischen Ukraine. Es ist dem Merz und seinen Vorgängern offenbar wurscht, daß das nicht nur der Kriegsruf der zwangs-rekrutierten derzeitigen Ukro-Soldaten ist, sondern auch der der inzwischen in die Armee integrierten rechtsradikalen Milizen und der mit der "SS" kollaborierenden rassistischen und massakrierenden "OUN" während des Weltkriegs: "Ruhm/Ehre bzw. Heil der Ukraine!"

Und in der Tat fehlt ja nicht viel, daß die Kriegs-Treiberei der erwähnten deutschen Figuren und ihrer Regierungs- und Medien-Kollegen in die Frage mündet: "Wollt ihr den totalen Krieg gegen Putin?" - und alle guten Bürger rufen mal wieder "Heil!" (außer der "in Teilen gesichert rechtsradikalen AfD" und deren "Kwerfront BSW"), weil: jemand muß ja "diesen Putin stoppen", koste es, was es wolle.

Aber es ist sowieso in jeder Beziehung unerträglich, daß deutsche Polit-Nasen nach 1945 die Ukro- oder eine andere "Heil!"-Parole ausstoßen, während sie gleichzeitig Apartheid und Völkermord bei den ultra-zionistischen Nachkommen ihrer eigenen ehemaligen Opfer "dulden" und Kritik daran verbieten...

Und es ist schon ebenso lang kaum zu glauben, daß Europäer überhaupt immer noch den "Krieg", den "nationalen Opfer-Tod" und die sinnlose Zerstörung für probate Mittel der "Politik" halten (für US-Bürger spätestens seit dem Abzug aus Vietnam 1973) - abgesehen davon, daß sowieso jeder gewaltsame und unnatürliche Tod eine groteske Verschwendung ist: so wie der 22-jährige frisch-verheiratete Freiwillige an der Ukro-Front, der (zumindest für die "Arte-Reportage"-Kamera) sein Leben für die "Freiheit" seines korrupten und bankrotten "Staats" zu "opfern" bereit ist (schlaf doch lieber unter einer Brücke in Transnistrien oder Rumänien, Du Schwachkopf! Get a life, sponge-head!).

Bing-Video: "War - What is it good for? - Absolutely nothing!" (Edwin Starr)

Mittwoch, 26. August 2026

"Demokratie" á la "französischer" oder US-"Revolution" war schon immer Wal-Fang und Tran-Produktion

In der "französischen Revolution" waren es vielleicht bourgeois-juristisch-intellektuelle Plutokraten, in der US-"Revolution" aber eindeutig imperialistische Sklaven-Halter-Plutokraten, die die kapitalistische "Aufklärung" vorantrieben, in deren "Demokratie" allerdings "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" nur leere Volks-Verhetzung waren: seit tausenden von Jahren kein (oder nur ein "virtueller") sogenannter "Fortschritt" - wenn nicht sogar ein Rückschritt...

Man kann die "Demokratie" noch so erhebend und gerührt erschaudernd preisen - die "Volks-Herrschaft" ist schon seit der Erfindung des rein theoretischen Wortes (in Griechenland vor 2500 Jahren) bekanntlich immer Oligarchie und Plutokratie gewesen und bis heute geblieben: echte Demokratie müßte zumindest eine wirkliche "Basis"- oder "Räte"-Demokratie sein, wenn schon nicht in Form autonomer dezentraler Gruppen ohne feste Hierarchien, aber mit Palaver-Konsens, in dem tatsächlich "jede Stimme zählt" (und nicht nur abstrakt, wie in den zentralistischen Parteien-"Wahl-Demokratien") - also eher wie eine Hippie-Kommune*, eine Anarchisten-Gruppe im spanischen Bürgerkrieg**, ein Indio-Dorf in Amazonien***, ein Buschleute-Trupp in der Kalahari****, ein "un-kontaktiertes" Pygmäen-Lager***** im zentral-afrikanischen oder hinter-indischen Dschungel, eine Eskimo-Gemeinschaft in Nord-Kanada****** oder ein nomadisches Aborigine-Völkchen******* im australischen "Outback" (manche sagen auch: wie ein konservatives New-Hampshire-Städtchen********, wo man, statt Staats-Steuern zu zahlen, sich lieber lokal finanziell, sozial und/oder tatkräftig engagiert, und wo fast jeder schon mal Stadtrat und/oder in einem andern Ehrenamt war: "Make My Town Great!" statt "MAGA"...).

Da wir aber in einer oligarchisch-plutokratischen Pseudo-"Demokratie" leben, ist das regelmäßige Medien-"Ogott, bald sind Wahlen!!"-Theater völlig belanglos (egal, ob die "Wahlen" hier oder sonstwo auf der Welt stattfinden): nur vor Wahlen (und danach nie wieder) ist von "Partei-Wahl-Programmen" die Rede, sowie von "Wahl-Beeinflussung" (in erster Linie durch "Putin", der auch schuld ist, wenn das Ergebnis "schlechter" als die "Prognosen" der Staats-treuen Wahl-Beeinflusser sind) - die beste Anschauung über "demokratischen" Wahl-"Kampf" bietet immer noch Brechts Roman-Fragment "Die Geschäfte des Herrn Julius Cäsar" (1939, später neu), oder auch Friedells "Kulturgeschichte Griechenlands" (posthum 1949, später neu), und sogar der anti-kommunistische "Kalte-Kriegs"-Roman "Botschafter der Angst" von R. Condon (1959, verfilmt 1962 mit F. Sinatra), ganz zu schweigen von N. Kleins epochalem Klassiker "Schock-Strategie" (2007).

"Schiebt den/die Wa(h)l zurück ins Meer!" (so die leider längst nicht mehr visionären Toten Hosen 2004 auf ihrer LP "Walkampf")

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* vgl. z.B. E. Callenbach: "Ökotopia" (1975) oder D. Flecks Remake: "Das Tahiti-Projekt" (2008)
** s. H.M. Enzensberger: "Der kurze Sommer der Anarchie" (1977)
*** s. z.B. J. Liedloff: "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück" (1975)
**** s. L. van der Post: "Das Herz des kleinen Jägers" (1961, später neu)
***** es gibt leider ein paar Berichte von gnadenlosen "Anthropologen" und egomanischen "Abenteurern", die auch noch die letzten Refugien entweihen...
****** s. z.B.  R.J. Flaherty´s Film "Nanook of the North" (1922) und A.R. Evans: "Der Zug der Rentiere" (1935, später neu)
******* s. z.B. A. Lommel: "Fortschritt ins Nichts" (1984)
******** s. U. Siemon-Netto: "Die ungleichen Zwillinge. Vermont und New Hampshire, Paradebeispiele der Demokratie" in: "MERIAN 6/1985: Neuengland", S. 88 ff., sowie den grandiosen Hitchcock-Film "Immer Ärger mit Harry" (1955) - s. dagegen A. de Tocqueville: "Über die amerikanische Demokratie" (1835-40, später neu) und F. Kürnberger: "Der Amerika-Müde" (1855, später neu)

Dienstag, 25. August 2026

Kleinkinder zu "Kämpfern" machen: praktizierter Sozial-Darwinismus

Abgesehen davon, daß die garnicht so "harmlose", dem brutalen "Manchester-Kapitalismus" abgeguckte Konkurrenz-/Effizienz-Theorie der "Evolution" des anglikanischen Priester-Studenten Darwin mitsamt seinem Vorbild, der empathielos-materialistischen "Bevölkerungs"-Theorie seines Priester-Kollegen Malthus, sowie den ausmerzenden Kapital-Theorien von Smith, Ricardo & Co., eigentlich automatisch von den Sklavenhalter-Plutokratien zum faschistoiden "Sozial-Darwinismus" der sogenannten "Demokratien" führen mußten, der heute unter verschiedenen beschönigenden Überschriften den Alltag unserer eigentlich kaputten Gesellschaften bestimmt - abgesehen von diesem traumatischen Wahnsinn also, scheinen 50 Jahre sozialer Experimente und "Befreiungs-Versuche" kaum was hinterlassen zu haben, wenn man sich die heutigen ambitionierten Plutokraten-Eltern beim Traumatisieren ihrer Kinder anschaut („Überfordert“: Umstrittener Erziehungstrend aus den USA breitet sich aus, "Frankfurter Rundschau" 24.8.2026): schon im Kinderwagen soll den Kleinen "Grit" ("Biß") antrainiert werden.

Die "Hippies" und "Baby-Boomer" haben ihre Kinder durch Scheidungen, Allein-Erziehung und "Patchwork-Familien" traumatisiert und zum Ausgleich "anti-autoritär" erzogen - das war im Grund weniger schlimm, als die vorherige Traumatisierung durch patriarchalische Gewalt, militaristische Erziehung und unauflösbar-pathologische "Familien"... Jetzt soll wieder Schluß mit softer "Hippie"-Geborgenheit sein: früh übt sich, was fit für den einsamen Überlebens-Kampf draußen im Kapitalismus sein will. Eltern werden zu Trainern, die ihre Kinder anherrschen: "Du kannst das! Du schaffst das allein! Los jetzt! LOS!" Man will keine Weicheier, die auf Gruppen-Solidarität und empathische Unterstützung bauen, sondern Einzelkämpfer, die sich gegen Andere und gegen ihren eigenen inneren Schweinehund durchsetzen können - scheißegal, daß dabei manisch-depressive Sozio- und Psychopathen entstehen, die weder durch ihre erste Million, noch durch ihre erste Milliarde befriedigt sind - und, falls sie soweit garnicht erst kommen, zumindest faschistischen "weißen Herren-Menschen"-Vereinen beitreten und bei Gelegenheit Amok laufen oder Asylanten und Obdachlose ermorden.

Hallo? - Gab es nicht mal die Vorstellung einer besseren Gesellschaft, eines gemeinschaftlichen Wirtschaftens und eines "allgemeinen Wohlstands" durch den technischen Fortschritt und die wachsende Produktivität?

Aber für die heutigen Rüstungs-, IT- und KI-Konzerne ist die "soziale Markt-Wirtschaft" nur noch ein hemmender Aberglaube: wir sind zurück im Menschen-verachtenden früh-industriellen 19. Jahrhundert, dem (nach opferreichen und zunächst teils erfolgreichen Kämpfen des Proletariats) endgültigen Siegeszug des Seelen-losen Kapitalismus - aber halb so wild: nach Ansicht der materialistischen "Wissenschaft" existiert die Erde sowieso nur noch weitere 14 Milliarden Jahre - wozu sich also aufregen?

Vergebliche Frauen-Solidarität mit "Professor" B-Bock

Selbst ein Frauen-solidarischer Artikel* über den neuen Job von B-Bock (als, ja wirklich: "Professor of Professional Practice in Global Leadership - Master Program" an einer natürlich "großen" US-Uni) kommt bei aller Häme über die "aus Neid" hämischen B-Bock-Kritiker nicht umhin, die Hälfte des Textes mit einer kleinen Auswahl an B-Bocks Peinlichkeiten, Versagern, Lügen (Lebenslauf, Buch...) und Unverfrorenheiten ("Rußland ruinieren!", "Diktator Xi", UN-Job-Skandal** usw.) zu füllen - man hätte noch vieles hinzufügen können (Reise-Pannen, "360°-Wenden", Kosmetik-Kosten usw. usw.)...

Daß es schon Außenminister mit noch schlechterem Englisch gegeben hat, ist kein Beweis für ihre "Qualifikation", und ihre "Karriere" (Partei-Chefin, Ministerin, UN-Moderatorin) auch nicht - die typische Karriere eines frühen Berufs-Politikers und Partei-Kaders: für nix besonders geeignet, aber vorlaut, eitel und selbstgerecht (und das gibt´s auch bei männlichen Partei-Karrieren, wie man an den Vielen gesehen hat, die es nur wegen ihrem "Listen-Platz" bis zum Minister oder Kanzler gebracht haben, ganz zu schweigen von Kanzlerin und EU-Komm.-Präsidentin***...) - und das kann die nun beauftragte B-Lähr-Bock den zukünftigen US-Masters bestimmt genauso gut beibringen, wie früher (2004-2015) Trump in seiner grotesken "Reality"-TV-Show "The Apprentice"**** seine Version von "Economic Leadership"...

Soll man Mitleid mit solchen mittelmäßigen Figuren haben, die mit denselben Mitteln und derselben "professionellen" Plattitüden-Rhetorik in Parteien aufsteigen, wie früher nur männliche "Politiker", bloß weil sie Frauen sind (und nichtmal auffallend "qualifiziert", informiert oder auch nur an human-akzeptablen***** Lösungen interessiert)?

Die blassen und nichtssagenden Minister und Ministerinnen der derzeitigen Regierung, von denen man sich kaum einen Namen merkt, drängen sich vielleicht nicht so unbedacht ins Rampenlicht, weil sie sich der Gefahr bewußt sind, sich als plötzlich exponiertes Mittelmaß B-Bock-mäßig blamieren zu können... Das Gute an der Nachricht ist, daß B-Bock nicht nach D-Land zurück kommt und man sie getrost vergessen kann.
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Der Spott ist so erwartbar wie billig (von einer Julia Naue bei "t-online")
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also die vorgesehene Kandidatin ausbooten und sich arrogant rein drängeln, weil einem grade kein tollerer Job winkt...
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die Kenntnis- und grundlose "Karriere" des Vonderleychens weist starke Parallelen zu der B-Bocks auf - die des Hängebacken-Merkels bleibt dagegen eigentlich ein Mysterium (im Gegensatz z.B. zu der vorhersehbaren "Karriere" ihres heuchlerischen Landsmannes, des gnadenlosen Opportunisten Gauck)
**** im Stil von D. Bohlens asozialer "Superstar"-Verarschung (seit 2002) - sowohl Bohlens, als auch Trump´s Marketing-Masche sind übrigens britische Erfindungen (als hätten die Briten mit Indien, Hinter-Indien und dem Nahen Osten nicht schon genug von der Welt versaut...)
***** die sinnlose Parole von der "feministischen Außenpolitik" sollte wohl eine "humanere", als die "patriarchale" meinen, aber davon ist natürlich nichts zu sehen oder spüren: spätestens seit der rechts-radikalen Thatcher sind alle in höhere Polit- oder Wirtschafts-Sphären aufgestiegene Frauen automatisch zu oligarchisch-plutokratischen Kopien der "Männer-Herrschaft" geworden - genau wie die Ex-"Grünen" und die Ex-"Linken" in Wirklichkeit Kopien der herrschenden bürgerlichen Parteien geworden sind: das nennt man "Regierungs-fähig"

Samstag, 22. August 2026

Selbstlob und Beschimpfung - Pack schlägt sich, Pack verträgt sich: eine Mafia-Welt!

Ach, ja, ja! - so seufz´ ich immer -;
Denn die Zeit wird schlimm und schlimmer.
Oder kann in unsern Tagen
Einer wagen, nein! zu sagen,
Der mit kindlichem Gemüt
Morgens in die Zeitung sieht?
*

Der brave polnische US-/NATO-Vasall und EU-"Kommissions"-Liebling Tusk findet öffentlich allen Ernstes, man solle lieber die Erbauer der "Nordstream-Pipeline" bestrafen, als ihre Zerstörer... Und der israelische Apartheids-Machthaber erklärt den türkischen (natürlich "nur" pro-islamistischen) Autokraten Erdogan latürnich zum "anti-semitischen Diktator", weil der Netanjahus faschistoide Regierung zu recht "genozidal" genannt hat, und sich immerhin als einziger getraut hat, wegen der zionistisch-polizeilichen Mißhandlung der illegal** gekaperten internationalen "Gaza-Hilfs-Flottillen"-Besatzung*** einen internationalen Haft-Befehl gegen Netanjahu zu beantragen...
Ein Mainstream-versauter "FAZ"-"Journalist" namens M. Martens fragt Selenski quasi "SA-euphorisch", wie Europa**** helfen könne, "mehr Russen zu töten", und der immer debil grinsende zionistische Groß-Kippa-Faschisten-Minister Ben Gvir verlangt öffentlich, daß "täglich zig Palästinenser getötet" werden sollten...
Die irren und häßlichen Taliban-Hotzenplotzen feiern sich für 5 Jahre Frauen-Verhüllung und -Haus-Arrest, sowie allgemeines Hunger-Regiment, und der irre und häßliche Trump feiert sich selbst genauso grundlos, indem er (der vermutlich nicht aus pazifistischen Hippie-Gründen keinen "Wehrdienst" geleistet hat - geht´s noch perverser?) einen Kriegs-Marine-Flugzeug-Träger nach sich benennen, sowie $-Noten mit seinem häßlichen Portrait drucken lassen will, nachdem schon die egomanische Umbenennung des kulturellen "Kennedy-Centers" in "Trump-Kennedy-Center" zuletzt gerichtlich widerrufen wurde und sogar der Bau des "Trump-Ballsaals" als neuer Ostflügel des "Weißen Hauses" in Frage steht...

Zugleich mit der öffentlichen verbalen Gewalt-Eskalation gibt es offenbar eine sinnlose Eskalation der realen Gewalt im öffentlichen Raum: in Schulen, in Freibädern, im öffentlichen Nahverkehr und bei (Gegen-)Demonstrationen, sowohl bei "queeren", als auch bei neo-nazistischen Anlässen... Dazu Banden- und "Clan"-Schießereien in großen und kleinen Städten, Auto-Amok-Fahrten, Messer-, Axt-, Macheten- und sogar "Schwert"-Attacken... Der tolle "Prozeß der Zivilisation" scheint in Barbarei zurück zu münden und die "Künstliche Intelligenz" in eine vor-"aufgeklärte" pseudo-rationale absolutistische Welt zurück zu führen.

Dieses druckt man groß und breit -
Aber wo ist Frömmigkeit???
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* W. Busch: "Der heilige Antonius von Padua" (1886)
** vorsorglich und brutal schon in internationalen Gewässern
*** eigentlich für mehrere "Nationen" ein Grund zum Schutz und zur Verteidigung ihrer "Untertanen"
**** das hätte auch vom Vonderleychen oder vom B-Bock oder dem pseudo-"linken" und NATO-Grünen Hofreiter-Toni aus dem bayrischen (joa, wirkli:) Sauerlach kommen können
***** W. Busch, a.a.O. - "Frömmigkeit" natürlich im modernen Sinn als (wahre, und nicht "PR"-) "politische Korrektheit" und/oder "moralisch-ethische Empathie", an welch letzterer es derzeit hauptsächlich zu mangeln scheint - und damit ist nicht der groteske "multi-kulturelle" Heuchel-Karneval gemeint, sondern der spät-kapitalistische "Search-and Destroy"-Kapitalismus, der den Karneval und die "Schöne-Neue-Welt"-Tänzer finanziert...