Man liest immer von "Spahns und seines Mannes Kind"... Dieses Kind ist aber eigentlich (zumindest in erster Linie) das Kind der US-Mutter, genau wie das Kind einer Frau, die sich anonym aus einer "Samen-Bank" hat befruchten lassen: falls der Grund Unfruchtbarkeit ihres Partners ist, kann dieser das Kind "adoptieren", wie auch Spahn & Co. das US-Kind wie bestellt und bezahlt "adoptieren" können (bzw. müssen?) - falls einer der beiden Herren der Samen-Spender ist (scheinbar Spahns Gatte?), ist das Kind bestenfalls das der US-Mutter und des Samen-Spenders - zumindest "biologisch", wenn auch nicht mit biologischen, sondern mit technischen Methoden...
Das ist so, wie wenn Labor-Schweine oder gen-manipulierte Bakterien menschliches Insulin produzieren - außer, daß man die dafür nicht bezahlen muß... Letzten Endes wären (neben toten Organ- und lebenden Nieren-Spendern á la Bundes-Schleim-Meier) auch "melk"-bare menschliche Insulin-"Produzenten" vorstellbar, ähnlich wie im Film "Soilent Green" der betreute Rentner-Selbstmord das Müsli für die Lebenden liefert, oder im Film "Matrix" die Menschen in Wirklichkeit jenseits der digitalen Illusion in Nährlösungs-Bottichen als eine Art "Batterien" für eben diese Illusion dahin-vegetieren...*
Und die technischen Methoden der "Leih-Mutterschaft" unterscheiden sich auch nicht von der Bakterien-Zucht im Reagenz-Glas, oder von der Nutz-Tier-Besamungs-Anstalt (siehe dazu den grandiosen "Schelmen"-Roman über einen tierärztlichen Besamer in der DDR: "Das Narrenfell", 1982 vom genialen Benito Wogatzki**).
Dabei gibt es auf der Welt genug hübsche Babies, die darauf warten adoptiert zu werden...
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* ein solches Leben führen bereits die Billionen Hühner, Schweine usw. in der Massen-Tier-Haltung als "Nahrungs-Akkus" für die Menschen, denen man sowas nur in "SciFi"-Dystopien zumutet - jedenfalls hier und heutzutage: die Sklaven der europäischen Kolonial-Mächte und der USA mußten bis ins 19. Jh. ähnlich leben, und Unmillionen Verarmte, Vertriebene und Hungernde in der "3. Welt" noch heute kaum anders...
** dessen restliches Werk (>Benito Wogatzki – Wikipedia) ebenso köstlich ist ! - Der mexikanische Jazz-Hit "Bésame mucho" von 1941, den u.a. auch die frühen "Beatles" nachspielten, hat übrigens nichts (wie ich lange vermutete) mit Tier-Zucht zu tun, sondern heißt nur bésa (küß) me (mich) mucho (viel) - also genauso langweilig, wie 90% aller Schlager-, Pop- und Rock-Texte (außer Zappa, "Crass" und "TonSteineScherben") seit mindestens 100 Jahren...