Die Rücknahme aller von der Arbeiter-Bewegung seit 150 Jahren erkämpften Fortschritte und sozialen Errungenschaften (Renten-, Kranken- und Sozial-Versicherungen, 5-Tage-Woche, 8-Stunden-Tag usw.) im Dienst des Turbo-Kapitalismus bezeichnet der "Blackrock"-Bankster Merz allen Ernstes als "Modernisierung", und zwar als "zu späte" und deshalb "umso notwendigere" - keine große Überraschung nach Merkels Bonmot von der "Markt-konformen Demokratie"*, aber eine Unverschämtheit als Kanzler-Rede kürzlich ausgerechnet vor dem DGB...
Daß der gnadenlose Millionär grade dort trotz Geraune und Buh-Rufen ungesteinigt sein arrogantes Ding durchzieht, wirft ein oligarchisches Licht auf die Macht-Verhältnisse in dieser Pseudo-"Demokratie", falls das nicht schon vorher klar war.
Wie nicht nur Spahn und das Vonderleychen, Pisstorius und Strack-Rheinmetall beweisen, steht D-Land in Korruption kaum den Ukros nach, und in asozialen Praktiken kaum den sozial-darwinistischen USA.
Wer deren 3 klassische Parteien nicht mehr wählen will, ist allerdings mit dem Umfragen-Aufsteiger "AfD" auch nicht besser bedient: außer ein paar "Putin-Verstehern" und "Gazprom-Fans" tendieren diese Pseudo-"Populisten" auch zum Aus-Merzschen Früh-Kapitalismus - und die "Linke" ist nicht konsequent genug dagegen: also auf dem "Verrats"-Weg von "Sozial-Demokraten" und "Grünen"...
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* die "soziale Markt-Wirtschaft" war ja schon unter "SPD"-Schmidt und spätestens seit "CDU"-Kohl ein Auslauf-Modell - und bald darauf auch in den skandinavischen Vorzeige-"Sozial-Staaten"...