Montag, 30. September 2024

Ist "Zigeuner-Schnitzel" etwas "diskriminierendes"?

In meiner Grundschul-Klasse war früher saisonal ein Junge des "fahrenden Volkes", also ein "Zigeuner", immer so lang, wie seine Korb-Waren-verkaufende "Sippe" mit ihren Mercedessen und Wohnwagen auf dem damals noch von der Stadt dafür vorgesehenen Platz "kampierte" (heute gibt es nur noch Touristen-Wohnmobil-Stellplätze mit mehr Komfort, als damals für die "Zigeuner") -  unser Mitschüler war ein ganz netter, wiewohl "exotischer" Geselle auf Zeit, der mit einer Mischung aus Fremden-Scheu und Faszination betrachtet und behandelt wurde, ähnlich wie die ersten "Gastarbeiter" aus Süd-Europa und später aus der Türkei, die aber keine Deutsch-Kenntnisse und Mercedesse und daher eigentlich einen schlechteren Stand hatten... Jedenfalls wurde unser "Zigeuner" weniger "diskriminiert", als z.B die fremdsprachigen "GIs", die damals noch bei uns stationiert waren, obwohl gesamt-gesellschaftlich das uralte Vorurteil der Eigentums-rechtlichen Seßhaften gegen die möglicherweise "diebischen" Nomaden schwelte.

Aber wenn wir damals "Zigeuner-Schnitzel" bestellten, hatte das nichts negativ mit dem "fahrenden Volk" und seiner geheimnisvollen (und mißtrauten) Ökonomie zu tun, sondern eher positiv und quasi nachkriegs-weltoffen mit "ungarischer Pußta", also scharfem Paprika, Zwiebeln, Knoblauch usw., während "Jäger-Schnitzel" mit Dosen-Champignons und Sahne-Soße vor der vegetarisch-veganen Welle des menschlichen Alles-Fressers die bieder-mitteleuropäische Variante war.

Seit das "Z-Wort" aus der "politischen Korrektheit" verbannt ist, hat der nun "politisch erlaubte" Begriff "Sinti & Roma" den latenten Rassismus nicht beseitigt, sondern nur neu benannt: die jetzt "korrekt" bezeichneten Flüchtlinge vom Balkan werden vielleicht sogar mehr mißachtet, als die früher offen titulierten "Zigeuner"... Und was dürften wir heute sagen, wenn schon die Nazis die Bezeichnung "Sinti & Roma" verwendet hätten?

Dasselbe gilt für das "N-Wort": Afrikaner, Melanesier und Australier sind nunmal relativ "schwarz", und sie heben mit gutem Grund "Black Pride", "Black Beauty" und "Black lives matter" hervor: in einer der euro-kolonialistischen Welt-Sprachen, nämlich der romanischen, heißt Black: "niger, negro, nero" usw. - also "Neger" = "Schwarzer"... Natürlich kann man das Wort rassistisch benutzen (aber "Pippi Langstrumpf" z.B. tut das nicht), aber man kann auch die "korrekten" Worte "Schwarzer", "Afrikaner", "Immigrant", Flüchtling" usw. diskriminierend benutzen, wie man allerorten sieht - und das "Mohr" aus dem "Struwwelpeter" kommt vom französischen "Maure", der Bezeichnung für die im Mittelalter lästigen Mittelmeer-Piraten aus Nord-Afrika, mit denen heutzutage kein Mensch mehr die "Mohren"(="Neger") verbindet.

Auch die kolonisierten "Primitiven" und "Natur-Völker" haben nichts davon, daß man sie heute vornehm "Indigene", "Aborigines" oder "First Nations" nennt: sie bleiben trotzdem mißachtet, unterdrückt und marginalisiert, und sie werden am Stammtisch "Injuns", "Nigger", "Fidschis", "Schlitzaugen", "Polacken", "Kümmel-Türken" usw. genannt, weil das, was volkt, sich die "Globalisierung" nicht ausgedacht hat - da hilft auch keine Mullah-mäßige Sprach-Sitten-Polizei, wie man schon am vergeblichen feministischen Kampf gegen das speziell deutsche "man" gesehen hat: die Gesellschaft ist auch ohne dessen Abschaffung immer weniger patriarchalisch geworden... Was soll also die plakative Sprach-Zensur? "Fidschi" z.B. könnte auch zum Kose-Wort werden, falls es das nicht wegen seiner "Traum-Strände" schon heimlich ist...

Und die post-(und neo-)kolonialen Europäer sind übrigens auch nicht "weiß"(= farblos) - "weiß" sind nur die konter-revolutionären Faschisten-Milizen nach dem ersten Weltkrieg, an die die US-"White-Power"-Neo-Nazis und ihre weniger Waffen-starrenden europäischen Nachahmer anknüpfen.

Kurz, es gibt wichtigere Probleme, als "Nationalismus", "Rassismus" und "politische Korrektheit": nämlich ökonomische Gerechtigkeit, ökologische Verträglichkeit und soziale Gesellschaft - alles andere ist Kriegs-treiberischer Ideologie-Mißbrauch.

Bedenklicher, als "Z-" und "N-Wort" ist die "Normalisierung" der US-imperialistischen und allgemein militaristischen Argumente, wie Pisstoriussens "Kriegs-Tüchtigkeit"...

Sonntag, 29. September 2024

Muß die Ukraine jetzt mit Rußland verhandeln?

NEIN, schrei(b)t ein gewisser M. Bernath in der "Neuen Zürcher Zeitung"* und zählt "fünf Irrtümer über einen Frieden" auf, die aber keine "Irrtümer" sind: 

"1. Die Ukraine kann sowieso nicht gewinnen."* - Das ist kein "Irrtum", sondern stimmt nunmal: die Ukros halten sich nur halbwegs, weil Rußland (auf Kosten eigener Verluste) nur zaghaft und ohne Ausnutzung seiner überlegenen Potenziale vorgeht (vgl. das rücksichtslose "Kollateral-Schaden"-Vorgehen des überlegenen Israel in Gaza, West-Jordan und Libanon**), und weil "der Westen (...) seit zweieinhalb Jahren Milliarden an Geld und Waffen in die Ukraine pumpt und die russische Wirtschaft von Europa und Amerika entkoppelt hat", wie Bernath zugibt: die Ukros sollen also eigentlich nur "weiter kämpfen", damit sich letztlich der imperialistische Westen nicht blamiert (vgl. Süd-Vietnam, wo die USA tausende eigene und Millionen vietnamesische Soldaten sinnlos "geopfert" haben...).
Wirklich "gewinnen" können die Ukros nur, wenn die NATO aktiv und offen eingreift und einen Weltkrieg anzettelt...

"2. Ein Stopp der Waffenhilfe öffnet den Weg zum Frieden."* - Auch das stimmt im Gegensatz zu Bernaths Meinung, denn die Waffen-Lieferungen verlängern nur das sinnlose Töten und Sterben auf beiden Seiten, an dem auch Rußland kein Interesse haben kann, und das nach aller historischen Erfahrung wie alle Kriege sowieso durch Verhandlungen beendet werden wird: also besser, bevor noch mehr Menschen sterben...

"3. Für einen Frieden sind Kompromisse nötig."* - Auch das stimmt immer: die Ukraine sollte die inzwischen unwiederbringlich von Rußland besetzten Gebiete im Süden und Osten, sowie die Krim, Rußland überlassen, weil sie seit dem Putsch von 2014 vergeblich versucht hat, diese russisch-stämmigen und -sprachigen Regionen mit Bomben und Raketen ihrer rechts-radikalen Milizen und dann der Ukro-Armee gewaltsam zu "ukrainifizieren": eine "Wieder-Vereinigung" der Ukraine in den Grenzen der Ex-Sowjet-Republik würde nur zu einem weiteren "Bürgerkrieg" führen, und das Gerede von einer inakzeptablen "gewaltsamen Änderung der Staats-Grenzen" ist seit dem vom Westen unterstützten Putsch Jelzins (Auflösung der Sowjet-Union) und dem NATO-Krieg zur Auflösung Jugoslawiens und der Sezession des Kosovo von Serbien sowieso Makulatur... Wer ist denn übrigens "die Ukraine", wenn nicht das derzeit herrschende rechts-"nationalistische" Ukro-Regime, das "gewohnheits-mäßig" und korrupt die "territoriale Souveränität" über die Ex-Sowjet-Republik beansprucht, ähnlich wie die Generäle Myanmars über die diversen Stammes-Territorien der ehemals britischen Kolonie Burma, oder das US-Regime über geraubtes Indigenen-Land und von anderen Kolonial-Mächten "gekauftes" oder in Kriegen erbeutetes Land?

"4. Auch Rußland hat Sicherheits-Interessen."* - Das ist ja wohl ohne "Irrtum" klar: nach Ignorierung oder Abschmetterung aller Annäherungs-Versuche Putins an die EU und die NATO war es schon ein Wunder an Sanftmütigkeit, daß Rußland die Ost-Erweiterung der NATO bis an seine Grenzen bisher hin genommen hat: nicht "Putins Kriegspolitik ist expansiv", sondern die der NATO, die mit der beabsichtigten Integrierung der Ukraine und Georgiens und der Errichtung von Militärbasen in den mittel-asiatischen Ex-Sowjet-Autokratien grundlos Rußland umzingelt - natürlich hätte Rußland unter diesen vom US-Imperium diktierten Umständen gern einen "Ring neutraler (oder ihm freundlich gesinnter) Staaten" um sich, auch wenn mir persönlich solche "nationalistischen" Interessen am Arsch vorbei gehen... Für die "Bedrohung Europas durch Rußland" gibt es jedenfallskeinerlei Zeichen, geschweigedenn Beweis - für die Bedrohung Rußlands durch EU, NATO und USA dagegen schon.

"5. Der Frieden ist nicht alles. Aber alles ist ohne den Frieden nichts."*- Das Bonmot von Brandt kann wohl kaum ein "Irrtum" sein: die Ukrainer wissen das nicht nur wegen der angeblichen "Friedhofs-Ruhe von 70 Jahren Sowjet-Republik" (was ist übrigens mit den 12 wesentlich schlimmeren Jahren, plus Vor- und Nachlauf, "Friedhofs-Ruhe" in Deutschland?), wie der Krieg-Treiber Bernath meint, sondern auch vom aktuellen Kriegs-Recht des Ukro-Regimes, das jegliche Opposition verboten, rechts-radikale Milzen in die Armee integriert, Wahlen ausgesetzt und die Presse gleichgeschaltet hat...

- Kurz: es ist unglaublich, was sich die Apologeten der herrschenden "Staats-Räson" aus den Rippen leiern... Diese Schreibtisch-Täter, Waffen-Lieferungs- und Kriegs-Befürworter sollte man zwingen, selbst an die Front zu gehen, wenn sie ihr Gekeife ernst meinen - tausende internationale Brigadisten (darunter Hemingway und Orwell) haben nicht auf dem Sofa andere in den Krieg gehetzt, sondern sind gegen Francos Militärputsch in den spanischen Bürgerkrieg gezogen und teils dort getötet worden: solche Leute kann man ernstnehmen und für ihren Kampf für die gerechte Sache ehren - was bei den Ukro-Unterstützern zweifelhaft ist!

* "NZZ": Muss die Ukraine jetzt mit Putin verhandeln? Nein. Die fünf grössten Irrtümer über einen Frieden (msn.com)
** siehe meine Einträge zu den jedesmal "größten" russischen Angriffen mit null bis 3 oder 5 Todes-Opfern

Freitag, 27. September 2024

"Der Westen will Rußland nicht zerstören?"*

 "In den USA gibt es eine Commission on Security and Cooperation in Europe (CSCE). Die CSCE wurde 1976 von der US-Regierung gegründet, wird von ihr finanziert und von ihr geführt. Die CSCE ist nichts anderes als eine Behörde der US-Regierung, die sich aus jeweils neun Mitgliedern des US-Senats und des US-Repräsentantenhauses sowie jeweils einem Delegierten des amerikanischen Außenministeriums, des Pentagon und des US-Wirtschaftsministeriums zusammensetzt.

Im Juni 2022 veranstaltet die CSCE beispielsweise eine Online-Konferenz, die den Titel „Russland dekolonisieren“ trug. Dort wurde ganz offen besprochen, dass es das Ziel der US-Regierung ist, Russland als Staat zu zerschlagen, was dort mit der Formulierung, Russland zu „dekolonisieren“ umschrieben wird.

Wenn die EU also behauptet, der Westen beabsichtige nicht, Russland zu zerstören, ist das eine weitere Lüge der EU-Kommission, denn das wird in Washington schließlich vollkommen offen gesagt.
[Und laut B-Bock sind "wir" sogar "im Krieg gegen (oder hieß es: mit?) Rußland" und wollen es "ruinieren"... P. Stebel]

Wer ist der Aggressor?

Wie der US-geführte Westen Russland so sehr in die Enge getrieben hat, dass es sich nicht mehr anders zu helfen wusste, als seine Sicherheit mit Gewalt zu schützen, wird offensichtlich, wenn man sich die Chronologie der Eskalation anschaut. Wenn Sie diese Chronologie lieber als Video anschauen möchten, finden Sie diese Informationen auch in dieser Sendung von Anti-Spiegel-TV.

Anfang Dezember 2019 fand der letzte Normandie-Gipfel in Paris statt. Selensky kam danach zurück nach Kiew und verkündete seinen Leuten hinter verschlossenen Türen, dass er das Abkommen von Minsk nicht umsetzen wird. Allen Beteiligten in der Ukraine war damit klar, dass ein Krieg mit Russland unvermeidbar geworden war und Kiew begann mit konkreten Kriegsvorbereitungen. Das hat der Chef des ukrainischen Sicherheitsrates, Alexej Danilow, im August 2022 in einem Interview offen erzählt und auch Selensky hat das nun in dem Spiegel-Interview bestätigt.

Im Januar 2021 wurde Joe Biden US-Präsident. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Trump, der keine Eskalation in der Ukraine wollte, gab Biden Selensky grünes Licht. Daraufhin begann Selensky im Februar 2021 gegen die Opposition vorzugehen, woraufhin der Chef der größten Oppositionspartei unter Hausarrest gestellt und alle oppositionellen Medien verboten wurden.

Im März 2021 setzte Selensky die neue Militärdoktrin der Ukraine in Kraft, in der ein Krieg mit Russland mit dem Ziel festgeschrieben wurde, die Krim gewaltsam zurückzuerobern und den Konflikt im Donbass gewaltsam zu entscheiden.

Mitte April 2021 verkündete die Biden Regierung den Abzug aus Afghanistan bis zum 11. September.

Im April und Mai 2021 stand die Ukraine kurz vor einem Krieg mit Russland, wurde aber von den USA noch einmal zurückgepfiffen. War der Grund, dass die US-Truppen noch in Afghanistan und damit verwundbar waren, oder dass die USA die Ukraine nicht so umfänglich unterstützen konnten, solange sie noch in Afghanistan gebunden waren?

Mitte Juni 2021 fand ein Gipfeltreffen der Präsidenten Putin und Biden statt, bei dem es aber keine Annäherung gab.

Im August 2021 fand die überstürzte Flucht der NATO- und US-Truppen aus Afghanistan statt.

Während Kiew die Situation im Donbass ab Ende 2021 wieder eskaliert hat und die NATO ihre Truppenpräsenz in der Ukraine unter dem Vorwand von Manövern und Ausbildungsmissionen erhöht hat, haben Deutschland und Frankreich das Minsker Abkommen im November 2021 offiziell beerdigt, worüber es in westlichen Medien allerdings keine Berichte gab.
[Und Merkel und ihre damaligen europäischen Kollegen haben als Pensionäre im Nachhinein zugegeben, daß die Minsker Abkommen sowieso nur Hinhalte-Taktik waren, um die Ukros von der NATO erstmal aufrüsten zu lassen... P. Stebel]

Die Russland-Sanktionen wurden, wie Politico im Oktober 2022 berichtet hat, bereits mindestens ab November 2021 in Gesprächen zwischen Washington und Brüssel vorbereitet. Das war drei Monate vor dem Beginn der russischen Intervention in der Ukraine und just zu dem Zeitpunkt, als Berlin und Paris das Minsker Abkommen beerdigt haben. Dass die Abkehr vom Minsker Abkommen zum Krieg in der Ukraine führen würde, war den Entscheidungsträgern in Washington und Brüssel (und wahrscheinlich auch in Berlin und Paris) offenbar klar, weshalb sie parallel die entsprechenden Sanktionen vorbereitet haben. Afghanistan war Vergangenheit und damit hatten die USA die Hände frei für einen neuen Konflikt.

Im Dezember 2021 forderte Russland von den USA und der NATO ultimativ gegenseitige Sicherheitsgarantien und den Abzug der NATO-Truppen aus der Ukraine und erklärte, dass es im Falle einer Ablehnung gegenseitiger Sicherheitsgarantien gezwungen sei, „militärtechnisch“ zu reagieren. Damit war klar, dass Russland auf weitere Bestrebungen, die Ukraine in die NATO zu ziehen, militärisch reagieren würde. Das war der Moment, in dem allen verantwortlichen Politikern bewusst war, dass eine Ablehnung von Verhandlungen mit Russland zu einem Krieg in der Ukraine führen würde. Der Krieg und all das Elend hätte verhindert werden können, wenn die USA bereit gewesen wären, einen neutralen Status der Ukraine dauerhaft zu akzeptieren und zu garantieren.

Am 8. Januar 2022 wurde Scott Miller zum US-Botschafter in der Schweiz berufen. In einem Interview vom November 2022 erzählte er ganz offen, dass die USA „Geheimdienstinformationen über die Invasion“ gehabt hätten und er diese sofort, also Anfang Januar 2022, der Schweizer Regierung gezeigt hätte. Da die Gespräche zwischen Russland und den USA über die Frage, ob es zu Verhandlungen über die von Russland geforderten gegenseitigen Sicherheitsgarantien kommen würde, zu diesem Zeitpunkt noch liefen, belegt die Aussage von Miller, dass die USA bereits beschlossen hatten, nicht in Verhandlungen einzutreten und sich der Folgen, nämlich der russischen Intervention in der Ukraine, in vollem Umfang bewusst waren. Miller bestätigte damit außerdem indirekt den Bericht von Politico darüber, dass die Sanktionen schon Monate vorher ausgearbeitet wurden, was Bundeskanzler Scholz und andere westliche Politiker später auch bestätigt haben, als sie sagten, dass die Russland-Sanktionen „von langer Hand vorbereitet“ waren.

Ende Januar 2022 wurde in den USA das Lend-Lease-Gesetz für die Ukraine eingebracht, über das bei seiner Einreichung in den Kongress geschrieben wurde:

„Mit diesem Gesetzentwurf wird vorübergehend auf bestimmte Anforderungen im Zusammenhang mit der Befugnis des Präsidenten, Verteidigungsgüter zu verleihen oder zu leasen, verzichtet, wenn die Verteidigungsgüter für die ukrainische Regierung bestimmt sind und zum Schutz der Zivilbevölkerung in der Ukraine vor der russischen Militärinvasion erforderlich sind“

Das bestätigt ein weiteres Mal, dass die USA sich bereits auf den Krieg vorbereitet haben, während sie offiziell noch immer mit Russland über mögliche Verhandlungen über gegenseitige Sicherheitsgarantien gesprochen haben, denn das Gesetz zur Unterstützung der Ukraine gegen die „russische Militärinvasion“ wurde einen Monat vor der russischen Intervention in den Kongress eingebracht.

Fast gleichzeitig mit der Einreichung des Gesetzes haben die USA und die NATO Ende Januar 2022 die von Russland vorgeschlagenen Verhandlungen über gegenseitige Sicherheitsgarantien abgelehnt.

Am 19. Februar 2022 hat Selensky auf der Münchner Sicherheitskonferenz unter dem Applaus der hochrangigen westlichen Zuhörer die atomare Bewaffnung der Ukraine angedroht. Damit war das russische Eingreifen nicht mehr zu verhindern, denn dass sich die Ukraine, die in ihrer Militärdoktrin offen einen Krieg gegen Russland vorbereitet hat, sich dazu auch noch mit Rückendeckung des Westens nuklear bewaffnen könnte, war für Russland eine inakzeptable Bedrohung der eigenen Sicherheit.

Am 21. Februar 2022 hat Putin die Donbass-Republiken anerkannt und Beistandsabkommen mit ihnen geschlossen. In seiner Rede dazu hat Putin Kiew deutlich vor den Folgen einer weiteren Eskalation gewarnt. Kiew hat den Beschuss auf zivile Ziele im Donbass danach aber noch einmal demonstrativ erhöht.

Am 24. Februar 2022 hat Putin in einer weiteren Rede den Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine verkündet.

Am 29. März 2022 gab es Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau über einen Waffenstillstand. Kiew selbst machte dabei den Vorschlag, die Krim als russisch anzuerkennen und eine Verhandlungslösung für den Donbass zu finden. Darüber hinaus hat Kiew zugesagt, keine ausländischen Truppen mehr in seinem Land zu stationieren und nicht NATO-Mitglied zu werden. Ein EU-Beitritt der Ukraine war hingegen möglich. Außerdem erklärte Russland als Zeichen des guten Willens, seine Truppen aus der Region Kiew abzuziehen, was westliche Medien sofort als militärische Niederlage Russlands umdeklarierten, obwohl der russische Rückzug ohne Kampfhandlungen stattgefunden hat.

Am 3. April 2022 erschienen die Meldungen von angeblichen Massakern der russischen Armee in Butscha, die sich jedoch schnell als False-Flag-Operation herausstellten. Dennoch wurde Butscha als russisches „Verbrechen“ bezeichnet und in den Medien breit behandelt, während die mögliche Verhandlungslösung, die nur Tage zuvor erreicht worden war, kein Thema in den Medien war.

Großbritannien ist ebenfalls nicht auf die erreichte Verhandlungslösung eingegangen, sondern hat der Ukraine stattdessen am 8. April 2022 Militärhilfe in Höhe von 100 Millionen Pfund für die Fortsetzung des Kampfes gegen Russland versprochen, was zum damaligen Zeitpunkt noch eines der größten bisherigen Hilfspakete gewesen ist.

Einen Tag später, am 9. April 2022reiste der britische Premierminister Johnson nach Kiew und sprach mit Selensky, der das ukrainische Angebot im Anschluss an diese Gespräche zurückzog und stattdessen verkündete, die Entscheidung müsse auf dem Schlachtfeld erfolgen.

Am 30. September 2022 hat der ukrainische Präsident Selensky Verhandlungen mit einem von Putin geführten Russland per Dekret und Strafe gestellt."*

[Aber das Vorstehende besagt natürlich  Vorsichts-halber garnichts - denn obwohl man das Meiste davon inzwischen in jeder sogar Staats-treuen Zeitung mindestens zwischen den Zeilen lesen kann, ist es nämlich genau besehen in D-land verboten, solches zu äußern, wenn man nicht wegen "Billigung einer Straftat" (nämlich des "völkerrechtswidrigen Angriffs Rußlands auf die Ukraine") und "Erschütterung des Vertrauens in die Rechtssicherheit" (wohl die der anti-russischen "Staats-Räson"?), sowie "Aufhetzung des psychischen (?) Klimas in der Bevölkerung" (etwa zu "feigem Pazifismus" statt "Kriegs-Tüchtigkeit"?) zu einer Geldstrafe oder wahlweise Gefängnis verurteilt werden will**: und wer will das schon? Ich jedenfalls hab keine Zeit für solche Gesinnungs-juristischen Schweinereien... Außerdem würde ich "Verfassungs-Schutz-relevant" werden, weil ich ja "den Staat delegitimieren" würde, wenn ich ihn durch unliebsame Äußerungen zu gradezu "Putin-mäßigem" straf-(un-)rechtlichem Vorgehen gegen mich zwänge... P. Stebel]
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* Text und Links (außer [... P. Stebel]): Teil 5: Hat der Westen, insbesondere die USA, den Krieg in der Ukraine begonnen? – Anti-Spiegel
** siehe: Skandal-Urteil in Berlin: Amtsgericht verurteilt Friedensaktivisten wegen Rede „Nie wieder Krieg gegen Russland“ (nachdenkseiten.de) 

Mittwoch, 25. September 2024

Ist "KI" (im Grund bloß ein schnellerer Archiv-Auswerter) ihren gigantischen Strom-Verbrauch und CO²-Ausstoß wert?

Mit Industrialisierung, Maschinisierung, Automatisierung, Roboterisierung und Digitalisierung wurde der Menschheit jedesmal versprochen, daß sie von der Drecks-Arbeit befreit und in ein angenehmes, müheloses und "kreatives" Leben geführt werde - das Gegenteil war bisher der Fall: entweder wurden sie als Sklaven der Technik ausgebeutet oder erst recht zur Drecks-Arbeit degradiert oder als überflüssig aussortiert, ohne am Wachstum der Produktivität teilzuhaben, von der nur die Human-Resources-geschrumpften Konzerne und ihre Share-Holder profitieren - die Marginalisierten haben kaum Zeit und Mittel für ein "kreatives" Leben, außer für die Erfindung neuer Überlebens-Strategien (vom Pfand-Flaschen-Sammeln bis zu "kreativen" Anträgen an die Sozial-Ämter).

Mit "KI" wird nun auch die "Kreativität" ihren gesellschaftlichen und individual-wirtschaftlichen Wert und Sinn verlieren und bloß noch ausgebeutet: die noch relativ primitive "KI" soll am Ende durch blitz-schnelle "Auswertung" von Millionen eingespeister Romane nach verlangten Kriterien, Themen oder "Stilen" neue Romane "schreiben", ebenso nach Millionen eingespeisten Gemälden und Musik-Stücken neue Gemälde "malen" und Musik "komponieren", nach hundert-tausenden eingespeisten Architekten-Zeichnungen neue Gebäude "planen", nach zig-tausenden eingespeisten Filmen neue Filme produzieren, und dafür sogar nach tausenden eingespeisten Portraits, Gesten und Stimmen lebender oder toter Schauspieler die perfekten Darsteller-Avatare klonen, die weder unverschämte Honorare fordern, noch kritisch, launisch oder Drogen-süchtig werden können...

Das erinnert an die quasi "mechanische" Arbeit, mit der verschiedene Autoren z.B. die beliebten Jugend-Buch-Serien von Enid Blyton nach deren Tod "in ihrem Stil" und mit dem immer gleichen Handlungs-Schema reihenweise fortsetzten - dasselbe passiert mit "Asterix" nach dem Alters-Rückzug des Zeichners Uderzo, der zuvor schon vergeblich versucht hatte, den Humor seines verstorbenen Texters Goscinny zu kopieren: Kopisten können das Original eben nicht ersetzen - und "KI" tut und "lernt" nichts weiter, als "Muster" in ihrem gigantischen Archiv zu erkennen und entsprechend den Vorgabe-Filtern zu reproduzieren: "KI" kann keine neuen "Gags" erfinden, wie Uderzo und Goscinny bei ihrem all-mittäglichen Wein-seligen Téte-á-téte.*

Wozu also das Ganze, zumal es nicht nur die schönsten und befriedigendsten menschlichen Beschäftigungen zu ökonomisch sinnlosen Marotten degradiert, sondern auch ungeachtet der drohenden bzw. bereits stattfindenden Klima-Erwärmung und der weltweit zunehmenden Wetter-Katastrophen den Strom-Verbrauch, sowie Abwärme- und CO²-Ausstoß der "Rechen-Zentren" und Kabel-Netzwerke (jetzt schon ein großer Teil des weltweiten Energie-Verbrauchs) in Zukunft vervielfachen wird?

Die "schöne neue Welt" der "KI" ist genauso, wie die bisherige digitalisierte Welt, von Strom-Ausfällen bedroht - daher auch die weltweiten latenten, diffusen und offenen Kriege um Energie-Quellen und Pipelines. IT-Konzerne wie "Microsoft" betreiben längst ihre eigene Energie-Politik: z.B, läßt ein Sub-Unternehmen der "Gates-Foundation" im US-Staat Michigan mit staatlicher Förderung ein kleines Atom-Kraftwerk errichten, um seine "Rechen-Zentren" zu versorgen.

Mit andern Worten: offenen Auges in den Untergang wegen der momentanen Faszination für ein albernes "Gimmick" namens "KI" oder "ChatGPT"?
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* siehe meinen Eintrag vom 18.6.2024 und vorherige, z.B. zu "Micro-Jobs", die die "KI" füttern und "trainieren"

Dienstag, 24. September 2024

Scheiß auf die "Thora", die "Bibel" und den "Koran"

Die verfickte imperialistische und rassistische Regierung Israels ist genauso faschistisch, wie die deutsche Wehrmacht, die "Gott-will-es"-Kreuzzugs-Ritter des Mittelalters (und deren "IWF"- und "WTO"-Nachfolger), die "Dschihad"-Islamisten seit 500 Jahren, und die russophoben "Nationalisten" in der Ukraine und im Baltikum - vermutlich sind die vorgeblich biblisch-religiös motivierten Zionisten das aktuell faschistischste "demokratische" Regime weltweit: daher auch die weltweit größten lokalen Demonstrationen gegen den korrupten Schweinehund Netanjahu und seine rechts-radikal-religiösen Kumpane.

Auf "DR-Kultur" gibt es jeden Sabbat (Freitag abend) "Staats-Räson"-gemäß die Sendung "Aus der jüdischen Welt", in der Schuld-beflissen der Religion des "auserwählten Volks" gehuldigt wird - zum Glück gibt es nicht gleichermaßen eine Sendung aus der "mormonischen", "scientologischen", radikal-"islamischen" oder fundamental-"evangelikalen Welt" - aber wen interessiert eigentlich der fatal-exklusive Mono-Theismus ehemals arabischer Ziegen-Hirten mehr, als das lustige Pantheon der antiken Griechen oder Germanen, oder die jahr-tausende-lang funktionierenden Mythen der "Natur-Völker"?

"Israel" ist ein Anachronismus, der post-kolonial wieder belebt wurde und inzwischen (nach Abwürgen sozialistischer Experimente) von rechts-radikalen und rassistischen Faschisten usurpiert ist - schlimmer, als die post-sowjetischen Autokratien, einschließlich der Ukraine: mit Israel hat die Ukraine (jedenfalls deren beider Autokraten) gemeinsam den territorial und sprachlich "völkischen" Einheits-Anspruch und die Degradierung von Minderheiten - eine Taktik aus dem 19. Jahrhundert, die zum 1. Weltkrieg geführt hat, obwohl Österreich-Ungarn im Vergleich zu den Zionisten noch harmlos war...

Natürlich leben jetzt auch in dritter oder vierter Generation echte und sogenannte "Juden" in Israel, nicht ganz so lang, wie seit dem 18. Jahrhundert Russen auf der Krim, aber lang genug für die Entwicklung eines "Heimat"-Gefühls - trotzdem kein Grund für neo-kolonialen Rassismus, wie er in Israel Gang und Gäbe ist und natürlich neo-anti-kolonialen Widerstand provoziert hat. Aber es gibt eben auch ganz "normale" säkulare "Juden" (bzw. Israelis), die gegen die imperialistische und rassistische Regierung demonstrieren - tragischerweise auch viele der Kibbuzniks nahe Gaza, die der Einfachheit halber Opfer des Angriffs der "Hamas" wurden: der dem Imperium unterlegene Anti-Imperialismus wird selbst faschistoid und rassistisch (wie es bei den Dschihadisten schon angelegt ist), aber die Spirale der Gewalt hat immer das Imperium begonnen (in diesem Fall das zionistische, ansonsten historisch das römische, französische, habsburgische, britische, deutsche und US-amerikanische).

Montag, 23. September 2024

Brandenburgische und französische "Demokratie"

Man findet die brandenburgische "Wahl"-Beteiligung von weniger als drei Vierteln der "Wahl"-Berechtigten (73%, und eine ähnliche in Frankreich) schon "exorbitant hoch", und es ist unklar, ob "man" (also die Nomenklatura) das erfreulich oder beängstigend findet...

Von diesen 73% haben in Brandenburg weniger als ein Drittel (also real rund ein Viertel) für die "siegreiche SPD" gestimmt und fast ebenso viele für die "AfD", ein Siebtel für das "BSW" und ein Achtel für die bisher mitregierende "CDU" - die ebenfalls bisher mitregierenden "Grünen" sind, wie "FDP" und "Linke", erst garnicht mehr über die 5%-Hürde gekommen: wahrscheinlich hat die "AfD" damit recht, daß viele "Wähler" der 3 letztgenannten Parteien "taktisch" für die "SPD" gestimmt haben, um einen "AfD"-Sieg zu verhindern - und trotzdem ist es ein Sieg für die "AfD", die künftig eine "Sperr-Minorität"* im Landtag haben wird.

Damit ist in Brandenburg jedenfalls "demokratisch" klar, daß der "siegreiche" (bzw. -arme) bisherige "SPD"-Ministerpräsident  mit seinem einen Prozent Vorsprung im Amt bleibt und, wie auch immer, eine neue Regierung bildet: also entweder eine schwache Minderheits-Koalition oder eine zerstrittene Mehrheits-Koalition.

In Frankreich dagegen, wo Macron´s riskante Neu-"Wahlen" dummerweise mit einem (wie bei Brandenburgs "SPD" relativen) Sieg des Links-Bündnisses geendet haben, ernennt der Präsident den Premierminister nach Gutdünken, und Macron hat sich geweigert, jemanden von den "siegreichen" Linken zu ernennen, sondern hat aus heiterem Himmel nichtmal einen aus seinem neuen Bündnis "Ensemble", sondern einen Rechts-Konservativen ernannt, der sein halbes Kabinett mit seinen Partei-Genossen besetzt hat, obwohl diese "Républicains" (wie sich die Ex-Partei des korrupten Sarkozy jetzt nennt), nur 6% der Stimmen erhielten: "demokratische" Legalité = nicht zum erstenmal "Scheißegal"ité des Banksters Macron - diese Regierung wird noch diktatorischer, als Macron´s bisherige, oder kurzlebig...

In beiden Fällen zeigt sich das Versagen der zentralistischen "repräsentativen Demokratie", deren "Erfinder", der Sklaven-Halter Thomas Jefferson, in der ersten Fassung der US-"Unabhängigkeits-Erklärung" das Volk noch ehrlicherweise als "Untertanen" bezeichnet hatte und erst beim Korrektur-Lesen schnell kosmetisch in "Bürger" umbenannte... ( die US-Pseudo-"Demokratie" mit ihrem absurden "Wahl-Männer"-System stammt erklärtermaßen aus der Furcht der herrschenden Kapitalisten-Kasten vor zuviel Einfluß dessen, was eigentlich nur brav volken soll... die Präsidial-Systeme der Ur-"Demokratien" USA und Frankreich wurden dummerweise auch von den "sozialistischen Demokratien" übernommen, und dort von den kapitalistischen "Demokratien" sofort als "Autokratien" oder sogar "Diktaturen" entlarvt... ein Treppen-Witz; die "Wahlen" in den USA sind nicht "demokratischer", als die in Rußland oder China...)
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* das rassistische Bonmot von der "Spermien-Minorität" bei "AfD"-Sieges-Feiern entbehrt nicht eines genialisch-zynischen Humors und einer gewissen Realität...

Freitag, 20. September 2024

Das Vonderleychen an der Kriegs-Front

Statt per SMS oder "X" teilt das mit seinen "Aufgaben" innerlich gewachsene und äußerlich verschrumpelte Vonderleychen* dem Feldherrn im schwer umkämpften, aber bisher nicht getroffenen luxuriösen Regierungs-Palast von Kiew höchst-persönlich und Wange an Wange mit, daß die EU mal wieder 35 (angepeilt: 50) Milliarden € für die Ukros locker machen wird, wenn alles gutgeht (Beschlagnahme von Zinsen auf im Westen eingefrorene russische Vermögen auf die Gefahr hin, daß die Russen umgekehrt das gleiche machen, Ausschaltung des Vetos von Orban durch Änderung der EU-Einstimmigkeits-Regeln, usw.) - bei ihrem inzwischen Routine-mäßigen Besuch des "Kriegs-Gebiets" wie immer geschützt durch ihren Kugel-sicheren Hairspray-Helm, und durch die russische Strategie, die eher auf Energie-Infrastruktur zielt, als auf harmlose (oder nicht so harmlose) Zivilisten - also wird sie wohl ganz un-märtyrerisch und unbeschadet von diesem Foto-Termin auf  klassisch eleganten Marmor-Böden zurück kommen, da sie kein von russischen Drohnen erkennbares Kraftwerk ist, sondern nur ein albernes US-Propaganda-Umspannwerk...

Zum Glück paßt ihre durch (nett gesagt) dubiosen Aufstieg verlederte Wange Höhen-mäßig fotogen zu der Kriegs-struppigen des armen kleinen Selenski, und ihr neo-Merkel-Hosenanzug kontrastiert nett zum NATO-T-Shirt des letzteren, der gute Miene zum bösen Spiel machen und brav "Danke" sagen muß, obwohl er in Wirklichkeit Billionen € will, sowie noch mehr Waffen und Feuer-Erlaubnis für einen Weltkrieg zum "Ruhm der Ukraine", weil er und seine post-faschistischen Genossen im Einklang mit dem Vonderleychen und ihren Hinter-Männern meinen, die Krim müsse für und in die NATO "gerettet" werden...

Nun, im Gegensatz zum Vonderleychen interessiert mich (und 99,9% der Welt-Bevölkerung und die Mehrheit der Europäer) dieser "Kriegs-Grund" nicht mehr, als der des "Liliput"-Volks in Swift´s "Gulliver´s Reisen": soll man ein gekochtes Ei am stumpfen oder spitzen Ende köpfen? (Ich würde sagen: am spitzen Ende, und wenn Du anderer Meinung bist, knall ich Dich ab - aber ich weiß nicht mehr, ob das die Ansicht der "Liliputaner" oder die ihrer Feinde war, und es ist mir auch völlig egal...)

Inzwischen ist in diesem Krieg angeblich die drastisch-plakative Zahl von 1 Million Toten überschritten worden (jede Seite untertreibt die eigenen und übertreibt die gegnerischen "Verluste", und genaues weiß man nicht...), aber jedenfalls reicht´s schon lange - außerdem leben längst ein Viertel oder Drittel der Ukrainer im Ausland: ein "Morgenthau-Plan" (wie er auch D-Land einen Haufen Probleme, Risiken und sinnlose Rüstungs-Ausgaben erspart hätte) für eine ent-militarisierte neutrale Ukraine ist überfällig, aber die NATO verhält sich, wie Athen im "Peleponnesischen Krieg" (431-404 v.u.Z.) gegen Sparta: das Verlangen des Stadt-Staates Melos nach Neutralität wurde nicht akzeptiert - wer nicht für uns ist, ist gegen uns (wie auch Bush jr. im "Krieg gegen den Terror" die Fronten festlegte), und "die Athener richteten [nach erfolgreicher Belagerung des widerspenstigen Melos] alle erwachsenen Melier hin, soweit sie in ihre Hände fielen, die Frauen und Kinder verkauften sie in die Sklaverei."**

Ähnlich "verbot" der moderne "Athenisch-Attische Seebund", die NATO, der Ukraine im März 2022 das Neutralitäts-Versprechen, das in den "Istanbuler Verträgen" mit Rußland Unterschrifts-reif war, und schickte "alle erwachsenen" (männlichen) Ukrainer in einen aussichtslosen Krieg, und die "Frauen und Kinder" ins Exil und teils in die Zwangs-Prostitution...

"Ruhm der Ukraine!" jodeln nichts desto trotz das Vonderleychen und der Real-Komiker Selenski im Chor an ihren "national" und EU-beflaggten Redner-Pulten in die Mikrophone... Gähn und faxem !
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* ich geb´s zu: das "Vonderleychen" hab ich (wie "das, was volkt" von Martin Buchholz) geklaut - ich weiß nicht mehr, ob von Ken Jebsen, Martin Sonneborn ("Strack-Rheinmetall", von einem meiner Bekannten verfeinert zu "Flak-Rheinmetall") oder von wem anders...
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Thukydides: "Der Peloponnesische Krieg", zit. n. Bröckers/Schreyer: "Wir sind die Guten" (²2016, S. 173)