Am 4. Juni 1989, also genau vor 27 Jahren, wie vielen Zeitungen wieder einfällt, soll das chinesische Militär auf dem "Platz des himmlischen Friedens" in Peking "tausende" Demonstranten "massakriert" haben...* (Am 2. Juni 1967 hat die deutsche Polizei in Berlin den gegen den Schah demonstrierenden Studenten Benno Ohnesorg massakriert und tausende mit Holzknüppeln Krankenhaus-reif geprügelt, unterstützt von Dachlatten-schwingenden "Jubel-Per(ver)sern", woran nach fast genau 59 Jahren nur noch die im Vergleich zur "RAF" sympathische ehemalige "Bewegung 2. Juni" erinnert...)
Diese (die anti-chinesische) Propaganda-Lüge wurde zwar schon mehrmals entlarvt (auch durch US- und EU-Medien, die anfängliche Horror-Meldungen zurücknehmen mußten, und auch in "Wikipedia" wurde der Bericht inzwischen "angepaßt"), aber (wie bei der staatlichen "9/11"-19-Araber-Verschwörungs-Theorie) blieben die ersten Propaganda-Lügen hängen - offenbar auch bei "Journalisten", die sie zu jedem Jahrestag erneut wiederholen.**
Tatsache scheint aber nach Fotos, Filmen und Zeugen-Aussagen zu sein, daß es auf dem "Platz des himmlischen Friedens" überhaupt keine Gewalt gegeben hat: nachdem tatsächlich Panzer aufgefahren waren (und der berühmte Mann mit der Einkaufs-Tüte vor ihnen rumgetanzt war), saßen sich offenbar unbewaffnete und unbehelmte Soldaten und protestierende Studenten auf dem Asphalt (diskutierend?) gegenüber, und später wurde der Platz von beiden Seiten friedlich geräumt (wie auch ein europäischer Botschafter als Augenzeuge berichtete***).
Im übrigen Stadtgebiet scheint es aber zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen zu sein, und zwar nicht nur von Seiten der Regierungs-Büttel: es gibt Berichte von regelrechten Lynch-Morden an einzelnen Polizisten oder Soldaten durch wutentbrannte "Volksmengen" - die Staats-offizielle chinesische Bilanz von "200-400 Toten insgesamt" (also bei Demonstranten und Uniformierten) ist schlimm genug und könnte durchaus zutreffend sein.
Natürlich sind die ost-europäischen und asiatischen "Stalinisten" bei der Verfolgung ihrer ordnungs-politischen Ziele leider nicht humaner, als Wallenstein im 30-jährigen Krieg, die französische Generalität im 1. Weltkrieg****, die Nazis im 2. Weltkrieg, das US-Regime in Vietnam, die israelische Armee in Gaza, West-Jordan und Libanon, die "Sicherungs-Kräfte" bei Plutokraten-Treffen ("G8" oder "Bilderberg" usw.), oder Trump´s aktuelle "ICE"-Mörder - aber vielleicht sind die westlichen "NGOs" und geheim-dienstlichen Pseudo-"NGOs" auch nicht humaner, wenn sie "Facebook-Revolutionen" in Peking, Kiew, Kairo, Tripolis, Hongkong, Damaskus, Belgrad, Tiflis usw. anzetteln, die schnell in "Bürger"- oder echte Kriege ausarten können, in denen Leute im Namen von hübschen Farben oder Blumen sinnlos "geopfert" werden...
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* die Rede war von "2600" bis "10.000" toten Demonstranten und Polizisten ("Amnesty Int." hatte die erste Zahl angeblich vom chinesischen Roten Kreuz, das diese Zahl aber nie angegeben hatte...)
** vgl. das unbewiesene "Massaker von Butscha", das praktischerweise die Istanbul-Verhandlungen zum Frieden in der Ukraine zunichte machte, und zwar entgegen den russischen Absichten...
*** ich weiß leider nicht mehr aus welchem Land (vielleicht Holland oder Belgien?) und wo die Aussage veröffentlicht wurde... Es gab mal was bei "KenFM" und in der Zeitschrift "Hintergrund"...
**** siehe Kubrick´s Film "Wege zum Ruhm" (1957)
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