Donnerstag, 18. Mai 2023

Paulskirche und unvermeidbarer Stein(erweichender)meier

Gestern vor 175 Jahren trat die "Nationalversammlung" in der Frankfurter Paulskirche zusammen, der angebliche "Meilenstein der deutschen Demokratie", der in Wirklichkeit nur eine Alibi-Veranstaltung von Gnaden der deutschen adligen Oligarchen nach dem kurzen Schreck der hilflosen "Revolution" von 1848 war und von den Herren souverän ignoriert bzw. sabotiert wurde, bis er mehr oder weniger sanft für 100 Jahre einschlief - daher das Klischee-Bild vom "deutschen Michel" mit seiner Schlafmütze...

Natürlich ist zu diesem Jubiläum wieder der Ober-"Demokrat" Steinmeier aufgewacht, um eine weitere seiner quäkenden Predigten loszuwerden: "Demokratie" hier, "Demokratie" dort, "Demokratie" überall in Deutschland, und wer was daran zu meckern hat, gehört nicht dazu und hat "schwarz-rot-gold nicht verdient" - wahrscheinlich so, wie die Frau von ex-Kanzler Schröder, die vom Land NRW entlassen wurde, weil sie ihren Mann zur Feier des Kriegs-Endes in die (dafür in Berlin als Rechts-Nachfolger der Sowjetunion eigentlich zuständige) russische Botschaft begleitet hat, nachdem sie schon ungefragt und non-konform "Frieden in der Ukraine" gefordert hatte und sowieso (wenn auch "befreundete", nämlich süd-koreanische) Ausländerin ist... (siehe meinen Eintrag vom 15. Mai)

Das einzig "demokratische", was Steinmeier vorzuweisen hat, ist, daß er eine seiner Nieren an seine deren bedürftige Frau abgegeben hat: ansonsten war er als Schröders Kanzleramts-Minister "Geheimdienst-Koordinator" und Verbindungs-Mann zum "rechten Sektor" der Ukraine - daß so eine Figur "ehrenbesoldeter Chef-Repräsentant" Deutschlands werden konnte, sagt genug über die hiesige "Demokratie", die seit der Paulskirche versagt hat: umso "logischer" kann sich der Bundes-Heuchler auf die Pseudo-"Demokratie" der Paulskirche "berufen", und das, was volkt, kann nur rätseln, ob er an seinen eigenen Schwulst glaubt oder weiß, daß er strategischen Propaganda-Dünnschiß verbreitet...

Mein lieber Mann !
Da hilft nur Liebermann.

Mittwoch, 17. Mai 2023

Die korrupte Ukraine macht sich "EU-fein"

Kürzlich ließ es sich nicht mehr vermeiden, den obersten Richter der  Ukraine, W. Knjasjew, wegen Korruption und einer Millionen-schweren Bestechung zu verhaften: zähneknirschend lächelnd sagte der Regierungs-Sprecher, neben sich den finster schweigenden Selenski: "Seht ihr, wir tun was gegen Korruption, um uns dem EU-Niveau anzunähern!"

"EU-Niveau" heißt mindestens Rumänien: da denkt man an einen post-sozialistischen korrupten Fail-State, dessen Oligarchen EU-Subventionen verschwinden lassen und aus dessen verarmtem Hinterland mit seinen verfallenen Dörfern ganze Busladungen von Habenichtsen in Obdachlosen-Zeltlagern auf mittel-europäischen Metropolen-Brachen hinter Bahnhöfen abgeladen werden, um dort in schäbige bunte Tücher gekleidet organisiert zu betteln - und in der Tat belegt Rumänien als eins der EU-Schlußlichter auf dem (wenn auch teils zweifelhaften) Korruptions-Index von "Transparency International" nur Platz 63 von 180 (am unkorruptesten sind danach die skandinavischen Länder und Neuseeland mit Platz 1-5, und Deutschland hat immerhin Platz 9, Frankreich Platz 18, die USA Platz 24).

Die "westliche Werte verteidigende" Ukraine dagegen teilt sich Platz 116 von 180 mit Algerien, Angola, El Salvador, Sambia, der Mongolei und den Philippinen - die Ukraine ist also korrupter, als z.B. Burkina Faso, Albanien, Panama, Kolumbien und Thailand: da müßte man über einen längeren Zeitraum mehrere Knjasjews pro Tag verhaften, um rumänisches, geschweigedenn "normal-europäisches" Niveau zu erreichen... Das ist schon lange bekannt und war auch Thema der westlichen Presse bis 2021 - seither wird die Ukro-Korruption aber genauso totgeschwiegen, wie die Nazi-Verseuchung und die totalitäre Gleichschaltung der Ukro-Medien durch Selenskis Dekret im März 2022.

Schon seit geraumer Zeit gibt es im US-Kongreß Anfragen, warum große Teile der an die Ukraine gelieferten Waffen nach ihrer Ankunft nicht mehr lokalisierbar, dagegen aber teils in weit entfernten Konflikt-Gebieten aufgetaucht sind... Ähnlich gibt es Zweifel wegen des berühmten ukrainischen Getreides, das angeblich die "3. Welt" retten sollte, und jetzt in ost-europäischen Ländern die Preise und die "westlichen Werte" ruiniert...

In der NATO ist die Ukraine ja quasi schon (oder jedenfalls die NATO in der Ukraine), aber braucht die EU ernsthaft ein weiteres korruptes Subventions-Grab?

Selenski wurde schließlich durch den Ukro-Oligarchen Kolomoiski ins Amt gehievt und ist (wie einst der dumpfe Bush "junior") vermutlich nur ein Vorzeige-Clown der Oligarchen, der sich in seiner nach TV-Komiker-Probe nun "echten" chaplinesken "Great Dictator"-Rolle offensichtlich gefällt: bis 2021 konnte man Kritisches darüber auch in den westlichen Medien finden (siehe z.B.: Ukraine: Macht der Oligarchen ungebrochen - Politik - SZ.de (sueddeutsche.de) vom März 2021) , die offenbar noch nicht ahnten, daß längst ein ukrainischer Stellvertreter-Krieg gegen Rußland geplant war, aber nach dem Eintreten des "Ernstfalls" schnell und bereitwillig umschalteten.

Das war allerdings schon 2014/15 abzusehen, als die Propaganda-vereinte West-Presse wegen der rechts-lastigen "Maidan"-Berichte einen Publikums-Shitstorm erntete und der Chefredakteur des Berliner "Tagesspiegels" persönlich (und peinlicherweise veröffentlicht)  einer empörten Abo-Kündigerin sinngemäß schrieb: "Putin-Versteher, wie Sie, brauchen und wollen wir auch nicht als Abonnenten!" (siehe Bröckers / Schreyer: "Wir sind die Guten", 2016, und: "Wir sind immer die Guten", 2019)

Aber inzwischen kräht das "aufgeklärte" Publikum entsprechend der medialen Tages-Parole: "Kauft nicht bei Juden Russen !" und: "Ruhm der Ukraine und ihren Helden !"

Dienstag, 16. Mai 2023

Haß-Kolumne 6: Auto-Lampen-Design

Während inzwischen alle Autos gleich aussehen, nämlich entweder wie abgewandelte "Smarts", wie verbilligte "Porsche-Cayenne-SUVs" oder wie auf halbem Weg steckengebliebene "Tesla"-Limousinen ("Tesla" hat wohl die Schnörkel-losesten Prototypen des Gegenwarts-Autos), also ein "Mercedes" wie ein "Renault", ein "VW" wie ein "Toyota" und ein "Jaguar" wie ein "BMW" aussieht, toben sich als Einzige noch die Leuchten-Designer aus, und zwar sowohl sinnlos, als auch willkürlich und häßlich, sowie ebenfalls (außer vielleicht bei "Volvo", was die Sache ästhetisch nicht besser macht) ohne erkennbares Marken-Konzept.

Vielleicht ist das alles insofern gut, als sich die fast kultische Auto-Liebe und Marken-Treue im Zeitalter des Treibhaus-Effekts überlebt hat und das Auto banalisiert werden sollte - da es aber keine konsequente Politik zur Reduzierung oder Abschaffung des Auto-Verkehrs gibt und immer noch Autos das Bild von Städten und Dörfern prägen, sollten sie zumindest nicht so das Auge beleidigen, wie sie es heutzutage tun.

Den größten Teil trägt dazu die Spielwiese des Lampen-Designs bei - im Grund gibt zwei Varianten von Designs: erstens die aggressive, wobei die Leuchten wie die Augen einer Raubkatze, eines Tyrannosaurus oder eines angreifenden Alien-Raumschiffs aussehen, und zweitens die spielerische, wobei die Leuchten wie die eines Spiel-Kasino-Automaten oder einer Spätkauf-Reklame aussehen (teils sogar mit laufenden LED-Bändern und anderem Schnick-Schnack) - das ist beides nicht nur häßlich und enervierend, sondern auch zweckfrei, un-"wirtschaftlich" und teils verwirrend und deshalb sogar gefährlich.

Die abstrusen Lampen-Designs müssen sich ja irgendwelche Menschen ausgedacht und als Konstruktions-Plan gezeichnet haben: die immer gleiche Funktions-Leuchte "mal ganz anders" - warum und wozu, und was für ein Berufs-Ethos haben solche Leute, wenn alles nicht schöner wird? - Nagut: vielleicht ein ähnliches, wie jeder Turnschuh- oder Akkuschrauber-Designer... Aber die Karosserie-Designer der 30er- bis 60er-Jahre haben (wenn auch für die kapitalistische Konsum- und Werbe-Welt) nicht nur einen weiteren Gag, sondern wenigstens ein Maschinen-ästhetisches Gesamtkunstwerk geschaffen, wodurch die Invasion des Stadt-Bilds durch massenhafte Autos auf alten Fotos (oder in den 50er-Jahre-Filmen von Tati) zumindest im Nachhinein das Auge nicht beleidigt (wenn auch damals wohl das Ohr und die Nase) und uns heute fast "romantisch" vorkommt: fast jeder kriegt einen warmen Blick, wenn er im einerlei der neo-designten Straßenrand-Verseuchung einen "Käfer", einen "2CV", eine zweckentfremdete alte Feuerwehr, einen "Mercedes 200D" oder einen alten "Opel Kapitän" (und auch nur einen halb-modernen "Kadett" mit rechteckigen, statt klassisch runden Scheinwerfern) sieht... Die aktuellen "ausgefallenen" Lampen-Designs rufen sowas nicht hervor, sondern höchstens ein routiniertes "Oh, mal wieder was neues - ganz witzig!", obwohl es ganz und garnicht "witzig" ist.

(siehe meine Haß-Kolumne 5: Lichtverschmutzung, vom 30.12.2022)

Sonntag, 14. Mai 2023

Kleiner Selenski und "großer" Karl / Nazis haben uns vom Nazismus befreit?

Ápropos internationale Preise plötzlich für alles "Ukrainische", ob Schlager, Film, Buch, Foto, Mode, Design, Humanitäres, Soziales, Gerstensaft oder sonstwas - der größte Witz ist, daß der kleine Selenski den "Aachener Karls-Preis" kriegen soll, also im Gedenken an den (vermutlich fiktiven) "Karl den Großen", mit dem Selenski ungefähr soviel zu tun hat, wie  der König von Tonga (obwohl: der Preis wird ja "für Verdienste um die Einheit Euroas" verliehen, und schließlich hat Selenski Europa als "Bund der Waffen-Lieferanten" geeint: eigentlich wie Karl...) - wo er schon "Jude" im Neo-Nazi-Land ist, könnte man ihm auch gleich noch den "Heinrich-Heine-Preis" und die "Benjamin-Netanjahu-Medaille" verleihen, und Drohnen-Massenmörder Obama könnte ihm seinen scheinheiligen "Friedens-Nobelpreis" abtreten...

Übrigens hat uns nicht die Sowjetunion, sondern die Ukraine vom Nazismus befreit (und nicht zu großen Teilen mit ihm kollaboriert) - zumindest hat der Berliner Bürgermeister zu diesem Gedenken am 9.5. mit dem neuen Ukro-, und nicht mit dem Russen-Botschafter vor der aufgeblasenen Kollwitz-Pietá in der kläglichen neuen Wache Blümchen niedergelegt (der alte Ukro-Botschafter, der notorische Pöbler Melnik, hat auf die provozierende Frage, wer Deutschland vom Faschismus befreit habe, angeblich tatsächlich mal geantwortet: die Ukraine!), und die pseudo-grüne Partei-Vorsitzende, Göring(?)-Eckhard, hat der "8 Millionen (?) toten Ukros aus dem 2. Weltkrieg" gedacht, nicht aber der 20 (minus 8?) Millionen toten Russen... Man hätte in die neue Wache bloß noch den italienischen, den österreichischen, den japanischen und den kroatischen Botschafter einladen müssen, um die Sache Achsen-mäßig abzurunden. (Der Russe, schon zur "75-Jahre-D-Day"-Feier der NATO in der Normandie 2019 nicht eingeladen, hat dagegen ungerührt deutsche Politiker zum Gedenken am 9.5. in seine Botschaft eingeladen: gekommen sind aber nur Ex-Kanzler Schröder, Egon Krenz, 2 "AfD"ler und 1 "Linker" - zur wilden Empörung der anti-russischen "Werte"-Presse...)

Gleichzeitig war am 9.5. bei antifaschistischem Gedenken an den sowjetischen Ehrenmälern neben andern Bullen-Schikanen das Vorzeigen von Sowjet-Flaggen und das Singen russischer Lieder polizeilich strikt verboten: samt Verhaftungen genau wie in der Ukraine und in Lettland... (oder umgekehrt in Rußland...)
"Ruhm den Helden der Ukraine", wie das Vonderleychen bei jeder Gelegenheit den alten Fascho-Gruß schmettert, da wir jetzt die Ukraine "befreien", wie sie einst uns "befreit" (und nicht etwa beim Völkermord geholfen) hat.
Orwell´s Geschichts-verbiegendes "Neusprech" läßt grüßen: "Lüge ist Wahrheit" und "Krieg ist Frieden", bzw. Goebbels´ "Die Lüge muß nur groß genug sein, damit sie geglaubt wird".

Samstag, 13. Mai 2023

Le Corbusier, der "Große" (jedenfalls der große Faschist)

Vor 100 Jahren (1923) erschien das fatale Pamphlet "Vers une Architecture" von Charles Jeanneret, der sich albernerweise "Le Corbusier" (der Rabner) nannte: damit begründete der egozentrische und arrogante Wichtigtuer, angeblich "einer der einflußreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts" (Wikipedia), den architektonischen und städtebaulichen "Brutalismus", der tatsächlich bis heute eine Spur der Verwüstung hinterläßt, wie man am Neu-Aufbau der meisten Kriegs-zerstörten Städte und an den modernistischen Kahlschlag-"Sanierungen" der 1960er- und 70er-Jahre sieht...

Die rigorosen rationalistischen, technokratischen und minimalistischen Vorstellungen dieses Fanatikers waren nicht nur totalitär und trotz aller schönen Theorie dystopisch, sondern sie trieben ihn auch notgedrungen in politisch totalitäres Fahrwasser: ihm war klar, daß seine radikalen Ideen (wie der bekannte geistesgestörte und Speers "Germania" in den Schatten stellende "Plan Voisin" für Paris, 1925, oder für Algier und Moskau ab 1931) nur von autoritären Regimes durchgesetzt werden könnten... In den 20er-Jahren sympathisierte er dem entsprechend mit der französischen Kopie der italienischen Faschisten ("Le Faisceau") und versuchte vergeblich, sich Mussolini (und auch Stalin) anzudienen, in den 30er-Jahren war er ein Fan von Hitler, obwohl die anti-modernistischen Tendenzen der Nazis ihm keine Gelegenheit zur Anbiederung boten, wie auch Gropius und Mies van der Rohe feststellen mußten, die auf eine Karriere im national-"revolutionären" Dritten Reich gehofft hatten -  dafür schrieb "Le Corbusier" eigenmächtig die berühmte "Charta von Athen" als sein funktionalistisches Resümee der ergebnislosen Städtebau-Kongreß-Kreuzfahrt der "CIAM" (1933). Aber sobald sich die Nazi-Kollaborateure des Vichy-Regimes unter Petain etabliert hatten (1940), stellte er sich mit Unterstützung seiner alten faschistischen Freunde in deren Dienste. 

Außer viel Geschwafel und Eigen-Reklame brachte er als Architekt allerdings nicht viel auf die Beine (außer ein paar Häuschen für irgendwelche Gönner und Bekannte, die im Nachhinein von ergebenen Exegeten hoch gejubelt wurden) - seine Zeit kam erst nach der Befreiung: als Mitglied diverser nicht "ent-nazifizierter" Nachkriegs-Kommissionen (z.B. für die Planung des, nett gesagt: "zeit-typischen" UN-Hauptquartiers in New York) war er inzwischen bekannt genug, daß ihn komischerweise die Regierung des abgelegenen indischen Pandschab zur Planung ihrer neuen Retorten-Hauptstadt Chandighar berief, sein einziges, im wesentlichen aus der Ferne betriebenes "großes Werk" (1951): ein ähnlicher funktionalistischer Mißerfolg des Brutalismus, wie später die Planung von Brasilia durch seinen Schüler Oscar Niemeyer. Dann kamen noch ein paar "Wohn-Maschinen" (z.B. in Marseille und in Berlin) und ein paar sakrale Beton-Brutalitäten (darunter der zu Unrecht gefeierte Klops der Kapelle von Ronchamps), und 1965 gab er den Löffel ab, nachdem er sich noch ein Blockhäuschen an der Côte d´Azur hatte bauen lassen, das inzwischen albernerweise zum "UNESCO-Kulturerbe" gehört (die verschwundene Holz-Hütte von Thoreau´s "Walden"- Experiment hätte es eher verdient gehabt).

Soviel zum "heiligen" Faschisten bzw, faschistischen "Heiligen" der modernen Architektur. (Ganz zu schweigen vom mythisch überhöhten "Bauhaus" oder vom puritanisch-sterilen "De Stijl": der erste Weltkrieg hat offensichtlich endgültig, bis auf wenige Ausnahmen, wie z.B. Erich Mendelsohn, jede ethische und ästhetische Vernunft ausgerottet...)

Scheiß auf "Le Corbusier" ! Fällt der Rabner in den Graben, fressen ihn die Raben - fällt er in den Nazi-Sumpf, macht der Rabner plumpf.

Dienstag, 9. Mai 2023

Hansi geifert gegen Putin (1 "Facebook-Freund" weniger)

 Hansi: Dieser Großmacht-geile Putin überfällt mit seiner Wodka-bedröhnten Soldateska die Ukraine und läßt sie plündern, morden, foltern und vergewaltigen - zigtausende ukrainische Männer, Frauen, Alte und unschuldige Kinder werden massakriert... Wir müssen Waffen liefern, bis dieser faschistische Psychopath besiegt ist: wenn er sich erstmal die Ukraine einverleibt hat, macht er immer weiter.

 Sascha: Offiziell will Rußland sich nicht "die Ukraine einverleiben" (und schon garnicht das Baltikum oder Finnland), sondern sie nur von dem seit dem Putsch 2014 rechts-nationalistischen (vulgo: faschistischen) Regime befreien, das die russisch-stämmige und -sprachige Minderheit unterdrückt und im Donbass sogar seit 9 Jahren bombardiert: damit hat dieser Krieg nämlich begonnen.

 Hansi: Das war ein lokaler Konflikt innerhalb der Ukraine, und das gibt keinem anderen Staat das Recht, dort einzumarschieren und zigtausende ukrainische Männer, Frauen, Alte und unschuldige Kinder zu massakrieren. Staatliche Grenzen zu respektieren ist das einzige Bollwerk gegen den Sieg des Faustrechts und der einzige Garant für Frieden.

 Sascha: Staatliche Grenzen sind immer künstlich und ein Garant für Krieg, wie man nicht nur in Ex-Kolonial-Staaten sieht, sondern auch in Jugoslawien und allen andern aktuellen Krisen-Gebieten. Ruanda war auch ein lokaler Konflikt, und es wäre logischer- und humanerweise besser gewesen, dort einzugreifen... Im übrigen hat zuerst die Ukraine, bzw. deren rechtsradikale (vulgo: faschistische) Milizen mit ihren Nazi-Emblemen, zivile Ziele im autonomistischen Donbass angegriffen und (russisch-)ukrainische Männer, Frauen, Alte und unschuldige Kinder massakriert.

 Hansi: Die waren ja von den Russen aufgestachelt und militärisch unterstützt. Sie hätten ihren Status als Minderheit akzeptieren oder nach Rußland auswandern sollen. Selenski ist kein Faschist, im Gegensatz zu Putin, und wenn die Ukraine einen faschistischen Sektor hat, dann hat Rußland unter Putin einen zehnmal größeren. Rußland ist eine Diktatur und die Ukraine eine Demokratie mit einem gewählten Präsidenten. Und komm mir nicht mit den US-Kriegen: die waren auch Scheiße, aber das gibt Rußland noch lange nicht das Recht, zigtausende... (usw.)

 Sascha: Putin ist auch gewählt [Hansi: Ha, gefälschte oder Pseudo-Wahlen!], und in der Ukraine ist jede Opposition verboten und sind die Nachrichten gleichgeschaltet, wie in einem faschistischen Staat. Ganz zu schweigen vom militaristisch-patriotischen Selenski-Endsieg-Schwulst.

 Hansi: Das ist wegen dem Krieg: jedes Land hat das Recht, sich mit allen Mitteln gegen einen Angriff zu wehren. Immerhin dürfen westliche Journalisten noch aus der Ukraine berichten - aus Rußland dagegen nicht: dort darf man den Einmarsch nichtmal als "Krieg" bezeichnen, ohne Knast zu riskieren. [Sascha: Hier muß man ihn als "Angriffs-Krieg" bezeichnen, den grundlosen US-Angriff auf den Irak dagegen als "humanitäre Intervention" gegen einen "neuen Hitler" mit, leider, über einer Million "Kollateral-Schäden", und niemand hat jemals die US-Machthaber als "faschistoide Psychopathen" gebrandmarkt...] Das gibt jedenfalls trotzdem nicht den Russen das Recht, Kiew und Lwiw zu beschießen und dort zigtausende ukrainische Männer, Frauen, Alte und unschuldige Kinder zu massakrieren, die mit dem Donbass nix zu tun haben oder sogar nichtmal was von dem Konflikt wissen.

 Sascha: Eben: wer ist denn eigentlich "das Land" oder "die" Ukraine, die angeblich so patriotisch vereint ist? Das verarmte Land-Volk in diesem notorisch korrupten Oligarchen-Staat offenbar nicht... Im übrigen versuchen die Russen, wie die westlichen Medien zugeben, in erster Linie Infrastruktur zu zerstören, die der Logistik westlicher Waffenlieferungen dient, und bei diesen Attacken sterben in der Regel laut westlichen Medien nur wenige Menschen - es sei denn, die Waffen-Stellungen der Ukrainer werden gezielt in Wohngebieten, Schulen oder Krankenhäusern platziert, um die Russen des Angriffs auf zivile Ziele beschuldigen zu können, wie immerhin ein OECD-Bericht feststellte.

 Hansi: Wo sie ihre Waffen platzieren, fällt im Verteidigungs-Fall ebenso unter die nationale Souveränität der Ukraine - da haben wir uns nicht einzumischen.

 Sascha: Rußland will erklärtermaßen nur, daß die Ukraine ihre russischen Einwohner nicht zu Bürgern zweiter Klasse macht, neutral bleibt und nicht der NATO beitritt.

 Hansi: Jedes souveräne Land kann selbst entscheiden, welchem Bündnis es beitritt. [Sascha: Aber Rußland wird zunehmend von NATO-Stützpunkten umzingelt.] Die NATO ist ein reines Verteidigungs-Bündnis, wo alle Entscheidungen erst nach langen Kaffee-Runden einstimmig gefällt werden müssen, während Rußland ein permanent imperialistischer Aggressor ist - siehe Tschetschenien und Kaukasus.

 Sascha: Die NATO handelt auch ohne Kaffee-Kränzchen: dann werden eben die USA, England und ggf. Frankreich allein aggressiv - siehe Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien usw. Tschetschenien war im übrigen ein (US-via-)Saudi-gestütztes islamistisches Terror-Nest innerhalb der russischen Grenzen, und Georgien hat zuerst militärisch die russische Grenze verletzt...

 Hansi: Das gibt Putin noch lange nicht das Recht, in der Ukraine einzumarschieren und zigtausende Männer, Frauen, Alte und unschuldige Kinder zu massakrieren.

 Sascha: Der OECD-Bericht behauptet auch, daß die ukrainische Armee, in die die faschistischen Milizen inzwischen integriert sind, ebenfalls plündert, mordet, foltert und vergewaltigt, abgesehen davon, daß das ukrainische Regime das selbst zugibt bzw. gegen "Pro-Russen" sogar propagiert. Und die Massen-Vergewaltigungen durch Russen waren, wie nachzulesen, die Erfindung einer allzu patriotischen Beamtin, die Stimmung gegen die Russen machen wollte und daraufhin notgedrungen entlassen wurde.

 Hansi: Wo hast du das alles her? In meiner Zeitung steht davon nichts...

[Es stellt sich heraus, daß Hansi trotz seiner Zeitung und deren "freier" Ukraine-Reporter das Wort "Maidan" im Moment nicht erinnert, geschweigedenn von dem dortigen Massaker weiß oder von dem folgenden Putsch eine klare Vorstellung hat, nichts von den "Minsk-Abkommen" und den verspäteten Kommentaren von Merkel, Hollande usw. dazu (nämlich, daß es sich dabei bloß um einen Zeitgewinn zwecks Aufrüstung der Ukraine gehandelt habe) gehört hat, sondern offenbar nur auf die seit Jahren vor dem Ukraine-Krieg von "Spiegel" & Co. begonnene Putin-Verteufelung reingefallen ist... Schließlich rafft er sich als aufrechter Stellvertreter der politisch-korrekten "Tagesschau"- bzw. "BZ"-Informations-Gesellschaft zum Jüngsten Gericht auf:]

 Hansi: Jetzt sag mir mal ohne große Erklärungen, Umschweife oder Entschuldigungen mit einfachem Ja oder Nein, ob du Putins Angriffs-Krieg verteidigst.

 Sascha: Ja, Putin hat nachvollziehbare...

 Hansi: Das ist das Ende unserer Freundschaft ! Ich brauche keine Freunde, die einen imperialen Angriffs-Krieg verteidigen, bei dem zigtausende Männer, Frauen, Alte und unschuldige Kinder... usw. [es folgt eine lange moralisch-empörte Beschreibung des "russischen Untermenschentums" und ein Mainstream-abgesichertes Porträt Putins als Schwanz-gesteuerter Möchtegern-Napoleon mit "GeStaPo"-Methoden, sowie eine Einordnung Saschas als blau-äugiger Spät-Hippie, der noch zu dumm ist, vor der globalen Bedrohung durch den neusten "neuen Hitler" Putin Angst zu haben...]

Angst essen Seele auf: armer Hansi !

Dienstag, 2. Mai 2023

Was dürfen wir eigentlich noch selber machen? (erst recht seit "ChatGPT")

"ChatGPT" schreibt nach Vorgabe von paar Stichworten innerhalb von Sekunden fachliche, literarische, lyrische, philosophische und private Texte (auch Drehbücher), und all das im gewünschten "Stil", auf dem gewünschten Alters- oder Bildungs-Niveau und mit der gewünschten politisch-moralischen Einstellung - all das im Anfangs-Stadium noch mit gewissen Einschränkungen, aber es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis das System perfekt ist: "perfekt" im Sinn einer immer größeren Datenmenge, die entsprechend der eingegebenen Stichworte gefiltert und "optimiert" wird...

Natürlich fehlen dabei immer die emotionalen und auto-biographischen Elemente eines "Selbst"-Schreibers, weil das Programm nur das Durchschnitts-Ergebnis von Milliarden "ähnlichen" Daten liefert: das mag nützlich sein für die Hausaufgaben desinteressierter oder unkreativer Schüler, für Seminar-Referate Neben-Job-gestreßter Studenten oder für Verfasser wiederholender Texte - seien es Berichte über ein und dasselbe wissenschaftliche Forschungs-Ergebnis für verschiedene Zeitschriften, oder Romane, die einen aktuellen Hype reproduzieren...

Hauptsächlich fehlt dabei (bzw. wird dadurch unterdrückt und schließlich verlernt) das Vergnügen (und die Mühe und Befriedigung), sich etwas zu überlegen und es auszudrücken oder herzustellen - das gleiche ist ja schon bei hand-werklichen Tätigkeiten durch die früh-industrielle Arbeitsteilung, die Automatisierung und zuletzt durch die digitalisierte Roboterisierung passiert: wer heutzutage noch etwas vollständig "von Hand" herstellt, arbeitet entweder in einem subventionierten Museums-Dorf oder hat einen Galeristen, der ihn als "Künstler" vermarktet, oder ist ein notorischer "Fortschritts"-Ignorant und misanthropischer Neurotiker in "splendid isolation"...

Den gezielt Bildungs-fern gehaltenen und Propaganda-verseuchten Massen traut die dafür verantwortliche Finanz-Aristokratie spätestens seit den bürgerlichen "Revolutionen" (USA 1776 und Frankreich 1792) zu recht keinen konstruktiven politischen Willen mehr zu, und ganz bescheiden und rational, angesichts ihrer unverheimlichbaren Korruptions-Anfälligkeit, bietet sie ihren "Rücktritt" von der Herrschaft zugunsten von "unbestechlichen" und rein "logischen" Algorithmen an, die sie selbst aus "humanistischen Gründen" haben programmieren lassen... Die ideale, historisch bisher unerfüllte "Regierung der Edlen und Weisen" soll also eine Maschine übernehmen, die das gesamte Herrschafts-Wissen seit Erfindung der Schrift samt den darüber hinaus gehenden Theorien "selbst-lernend" zu kapitalistischer "Gerechtigkeit" interpoliert? - Daß "kapitalistische Gerechtigkeit" Erfahrungs-gemäß keine echte sein kann (eben "ein richtiges Leben im falschen nicht möglich" ist), ist der Maschine natürlich nicht ein-programmiert...

Nun soll man die ureigenste biologische "Leistung" des Menschen, die ihn vom Tier unterscheidet, nämlich die  Kommunikation, auch noch Maschinen überlassen, weil die das "logischer", "schneller" und "politisch korrekter" zustande bringen, als die ungebildete und neurotisch verwirrte Menschheit? Dann werden zukünftige Historiker nur noch einen Einheits-Brei von konformistischen Dokumenten vorfinden, die, wie die Drogen in Stanislaw Lems "Futurologischem Kongreß" (1971), alle realen Widersprüche vernebeln: ein "ChatGPT" nicht ablehnender Lehrer hat das Programm exemplarisch über Kennedy und über Trump schreiben lassen - über Kennedy schrieb es automatisch positiv, über Trump negativ: auf den Befehl, über Trump mal positiv zu schreiben, antwortete das Programm, das läge "außerhalb seiner Möglichkeiten": wer hat das Programm geschrieben und dessen "Lernfähigkeit" offenbar begrenzt, falls das angebliche "Selbst-Lernen" von "künstlicher Intelligenz" nicht sowieso nur euphemistische Propaganda, und in Wirklichkeit nichts anderes als angewandte Statistik ist (siehe meinen Eintrag vom 13.4.), also ein ideologischer Druck hin zum politisch gewollten arithmetischen Mittelmaß in infantilem "Basic English" - und damit zur Konformität der Untertanen, die das kafkaeske Ideal aller Bürokraten ist? ("ChatGPT" schreibt dir in Sekunden einen Essay über "Demokratie" im Stil von Kafka oder Orwell, oder im Stil von Günter Grass oder Joseph Beuys, falls dir das lieber ist...)

Gegen die Logik der rationalen Maschine hat der emotionale Mensch im "wissenschaftlichen" Weltbild natürlich keine Chance: in der "wahren" (also in der herrschenden Waren-)Welt zählt individuelles oder intuitives Urteil (außer vielleicht auf höchster oligarchischer Ebene) längst nichts mehr, wenn es nicht algorithmisch bestätigt ist (ein letztlich infantiler "Wissenschafts-Glaube": siehe meinen Eintrag vom 25.4.) - das mag gut finden, wer der klassisch-ökonomischen These, daß "der Mensch des Menschen Wolf" sei, anhängt... Wer an die natürliche menschliche Kooperations-Fähigkeit glaubt, muß letztlich Maschinen-Stürmer werden.

Unsere kommende Gegenwart wird ein weiteres "dunkles Zeitalter" sein, falls zukünftige Historiker sich überhaupt davon werden befreien können und die Geschichte der Menschheit damit nicht sowieso im "Dunkeln" einer dystopisch egalitären "Matrix" geendet hat.

Wacht auf, Verdummte dieser Erde !