Trotz des erfrischenden Videos eines enthusiastischen und realistischen jungen Mannes wählen immer noch fast 30% der Deutschen (bei, halleluja, endlich mal knapp mehr als 50% Wahlbeteiligung bei Europa-Wahlen, also letzlich 15%) die unsägliche "CDU" bzw. "CSU" - das können nur "Kalter-Krieg"-verseuchte überalterte Traditions-Wähler sein (von denen man dachte, daß sie ausgestorben seien), die sich nichtmal von der fiesen Euro-Flugzeugträger-Karrenbauerin abschrecken lassen, sondern schon IT-Jobs für ihre Enkel in Ramstein wittern, ob für Abhör-Dienste oder Drohnen-Mörder...
Dabei zeigt die Ex-"SPD" mit ihren 15% (also real 8%) doch, daß das vielleicht sogar vom "Gewerkschafts"-Vater ererbte "Traditions"-Wählertum nicht unabänderlich ist, wenn einem ein Eichmann-Clown wie Heiko Maas vorgesetzt wird...
Daß viele deshalb zu den Jugoslawien-Kriegs-NATO-Oliv-"Grünen" wechseln, ist allerdings auch nicht einleuchtend, aber ex-"grün" ist ja immer noch besser als neo-rassistisch, auch wenn ernsthafte Bekämpfung der Flucht-Ursachen wichtiger wäre, als ein "grüner" militärisch-industrieller Komplex samt seinen althergebrachten Feindbildern (vgl. Özdemirs Russophobie)...
In Wirklichkeit spielt all das überhaupt keine Rolle, da die "EU" sowieso keine "demokratische" Veranstaltung ist, wie man aktuell an dem weiterhin üblichen Geheim-Schacher um die eigentlichen Macht-Positionen sieht.
Erstaunlich ist bloß, daß die Herrschenden in Politik und Mainstream-Medien derart hysterisch und unsachlich zu geifern anfangen, weil der gesunde Menschenverstand des Utubers "Rezo" von über 10 Millionen potentiellen Gehirnwäsche-Opfern angeklickt wurde: die Rede ist von "Haß-Tiraden" (vgl. "FAZ" gegen "Rezo") und "Quellen-Fälschung" (vgl. "Dr." Guttenberg und Konsorten) und von "bezahlter Meinungsmache" (wieder mal "die Russen"? - vgl. Mitgliedschaft von Politikern und Journalisten in der "Atlantikbrücke" und ähnlichen Karriere-förderlichen Logen), und vom "Mißbrauch der Medienmacht" (vgl. "Die Macht um Acht" usw.) - man müsse folglich Volkes Schnauze auf Utube vor Wahlen verbieten, damit das Volk "unbeeinflußt" gemäß den verlogenen Partei-Programmen und Wahl-Plakaten und der Aufrüstungs- und Kriegshetze der Medien "wählt": nach jeder Wahl soll bis zur nächsten Wahl jede Kritik oder kritische Nachfrage verboten sein, damit die Wähler nicht sinnlos depressiv und nihilistisch und zu "Protest-Wählern" werden - das nennt man das Zeitalter der "Aufklärung" und "Demokratie": genauso, wie die angeblichen Nachfolger von deren Pionieren, die wer-weiß-wievielte französische "Republik", noch "Liberté, Egalité, Fraternité" im Signet führen, während sie gegen ihr Volk, derzeit die "Gelbwesten", keine anderen Argumente als Wasserwerfer, Gummi-Geschosse und geklonte Schlägertrupps haben...
Die reaktionäre Kampagne gegen "Rezo" erinnert an die faschistoiden Kampagnen gegen die "Whistle-Blower" Snowdon, Manning und Assange, obwohl "Rezo" wohl (hoffentlich) nicht zu mehrfach lebenslänglich oder zurTodesstrafe verurteilt werden wird, wie es in den psychopathischen USA und deren befreundeten Diktaturen (besonders plakativ in Saudi-Arabien) möglich ist: man gibt angesichts der unleugbaren Dokumente notgedrungen zu, Kriegsverbrechen, Menschenrechts-Verletzungen und Folterei begangen zu haben, aber das öffentlich zu machen bleibt "illegal"und "Landesverrat" nach den selbstgeschaffenen "Monopoly"-Regeln - so, wie G.W. Bush, Berlusconi und Netanjahu Gesetze zu ihrer eigenen Amnestierung wegen Korruption oder sonstwas erlassen oder das versucht haben.
Aber "Rezo" veröffentlicht ja nichtmal "aus purem Haß" irgendwelche "Geheim"-Papiere, sondern nur altbekannte Tatsachen, die das Versagen der Kapital-Lobby-gesteuerten "Politik" belegen, das jeder Kneipen-Stammtisch und jede Grill-Runde kennt, und das jeder "Politiker" und jeder "Regierungssprecher" wortreich und inhaltslos leugnet: die "Bundes-Presse-Konferenz" ist eine der bemerkenswertesten "Fake-News"-Veranstaltungen.
Andererseits hat leider "Rezo" offenbar nicht den Einfluß auf die Europa-Wahl gehabt, den ihm paranoide Konservative unterstellen: alles in der Tendenz wie gehabt, außer daß "Sonstige" erstaunlich gut abgeschnitten haben, auch wenn sie keine zukünftigen Pensionäre in das sowieso machtlose "EU-Parlament" (= Gerede) entsenden dürfen - aber selbst das Gerede wird den Fraktions-losen "Kleinen" ja sowieso erst zugestanden, wenn der Plenarsaal schon größtenteils leer isr.
Mittwoch, 29. Mai 2019
Samstag, 25. Mai 2019
DER EUROPA-WAL: Wenn Wale was ändern würden, wären sie längst ausgerottet !
Da Wale aber nix verändern, sind sie zum Maskottchen der neoliberalen Diktaturen geworden: die letzten Mikroplastik-verseuchten und Marine-Sonar-verwirrten Exemplare werden geortet und per "Whale Watching" dem staunenden Publikum als Beweis für die paternalistische Empathie der Steuern-"sparenden" Milliardärs-Stiftungen und transnationalen Konzerne vorgeführt, deren Stammväter zuvor die Wale kommerziell bis kurz vor deren Ausrottung "verwertet" haben, und die längst zu walfreien Geschäftsfeldern übergegangen sind (die leider die gigantischen Plastikmüll-Strudel in den Ozeanen erzeugen...) und sogar einzelnen Kleinwalen und Delphinen militärische Karriere-Chancen als Minen-Leger und Minen-Aufspürer oder als marine Selbstmord-Attentäter anbieten.
Die Lobbyisten solchen allgemein verbreiteten "Wirtschaftens" und "Marketings" soll man nun ins europäische Parlament wälen, das eh schon das "Demokratie"-fernste seit der US-amerikanischen "Revolution" ist und nur die "Vorschläge" der nicht-gewählten "Kommission" abnickt...
Vermutlich ist es die legendäre "russische Walkampf-Beeinflussung", die immer noch den größten Teil der Wal-"Berechtigten" dazu bringt, gegen ihre eigentlichen und eigenen Interessen zu "stimmen" und an den Mythos der großbürgerlichen "Mitte" zu glauben, statt endlich wirkliche Alternativen zur herrschenden Katastrophe zu wälen, also gleich zur Enteignung und Vergesellschaftung des Großkapitals zu schreiten, auch wenn z.B. der "Gesamt-Betriebsrats-Vorsitzende" von "BMW" es angesichts seiner 6-stelligen Jahres-"Vergütung" für "absurd" hält, den neofeudalen Quandt-Nachfahren ihre 9-stellige Jahres-"Rendite" aus der "Arbeit" ihres ererbten Kapitals zu mißgönnen, weil "uns bei BMW geht´s doch gut!"
Sich einzubilden, seine "Stimme" nur dann nicht zu "verschenken", wenn man eine der etablierten Parteien wählt, deren Berufs-Funktionäre die versteinerten Mehrheits-Fraktionen bilden, ist wie "FC Bayern"-Fan zu sein, weil die dank ihrer finanziellen Potenz sowieso immer "Meister" werden, sodaß man sich sogar mit Harz4 vor Stellvertreter-Freude, statt aus Frust, besaufen kann...
Wieso sollte es ein Schreckgespenst sein, daß ein Viertel dieser machtlosen Pappkameraden und baldigen Groß-Pensionäre veritable Rechtsradikale werden könnten, die im übrigen vergröbert nichts anderes als dieselbe Politik vertreten, wie die Kapital-Lobby-geschmierte "Mitte", wie man in Deutschland seit den 1930er-Jahren weiß?
Im Grund hat man bei den Etablierten von rechts bis "links" (darunter, abgesehen von den Ex-"Grünen", der "pragmatische" Großteil der deutschen "Linken"-Partei) nur die Qual der Wal zwischen so´nen und solchen Neoliberalen, wie die nahezu flächendeckende Gemeinmachung mit außereuropäischen Rechtsradikalen, Diktaturen und Putschisten (von Saudi-Arabien, Israel, der Türkei und den Emiraten über die Ukraine und Aserbaidschan bis zu Brasilien und den venezolanischen Konter-Revolutionären - ganz zu schweigen von den nicht erst seit Trump oder Bush´s "einstürzenden Neubauten" und Drohnen-Obama proto-faschistischen USA) zeigt.
Womit gesagt ist, daß es eigentlich garkeinen Sinn macht, in diesem "repräsentativen" System seine Stimme im wahrsten Sinn des Wortes abzugeben - das werden erst recht die Wäler der Rechtsradikalen spätestens merken, wenn sie Verhältnisse wie in den USA, Polen oder Ungarn herbei gewält haben.
An Frankreich sieht man allerdings, was es bringt (bzw. nicht bringt), zähneknirschend einen neoliberalen Plutokraten zu wälen: die Cholera statt der rschtsradikalen Pest.
Da es bei den Europa-Walen keine Sperrklausel gibt, könnte man natürlich z.B. "Diem25" oder eine "revolutionäre" Splittergruppe oder eine Spaß-Partei wälen, aber bis solche fraktionslose "Kleine" folgenlos zu Wort kommen, ist der Plenarsaal vermutlich fast leer...
Wie sinnlos Walen sind, zeigt sich auch daran, daß z.B. Trump (und alle seine Vorgänger in der Pseudo-"Mutter aller Demokratien") auch mit nur einem Viertel der Stimmen aller Wal-"Berechtigten" (Merkel und Macron mit noch weniger - Venezuelas Maduro dagegen trotz Wal-Boykott der "Opposition" immerhin mit über 30%, und Syriens Assad vermutlich mit noch mehr) arrogant und unbeanstandet ihre Macht-Sessel behaupten: nicht von Gnaden dessen, was volkt, sondern von Gnaden der Plutokratie, zu der sie gehören oder der sie sich anbiedern.
So bleibt als letzte "demokratische Pflicht" nur noch das lästige Trotzdem-Hingehen und sich offiziell und aktiv "enthalten", um wenigstens den formalen Stimmenanteil der etablierten Parteien, und damit ihren Anspruch auf "Walkampf-Kosten-Erstattung" zu senken - zumindest kann man nur hoffen, daß das funktioniert, obwohl komischerweise aktive "Enthaltungen" und "ungültige" Stimmen genausowenig in den Statistiken auftauchen, wie die große Partei der Nicht-Wäler.
"Schiebt den Wal zurück ins Meer!" (Die Toten Hosen)
Die Lobbyisten solchen allgemein verbreiteten "Wirtschaftens" und "Marketings" soll man nun ins europäische Parlament wälen, das eh schon das "Demokratie"-fernste seit der US-amerikanischen "Revolution" ist und nur die "Vorschläge" der nicht-gewählten "Kommission" abnickt...
Vermutlich ist es die legendäre "russische Walkampf-Beeinflussung", die immer noch den größten Teil der Wal-"Berechtigten" dazu bringt, gegen ihre eigentlichen und eigenen Interessen zu "stimmen" und an den Mythos der großbürgerlichen "Mitte" zu glauben, statt endlich wirkliche Alternativen zur herrschenden Katastrophe zu wälen, also gleich zur Enteignung und Vergesellschaftung des Großkapitals zu schreiten, auch wenn z.B. der "Gesamt-Betriebsrats-Vorsitzende" von "BMW" es angesichts seiner 6-stelligen Jahres-"Vergütung" für "absurd" hält, den neofeudalen Quandt-Nachfahren ihre 9-stellige Jahres-"Rendite" aus der "Arbeit" ihres ererbten Kapitals zu mißgönnen, weil "uns bei BMW geht´s doch gut!"
Sich einzubilden, seine "Stimme" nur dann nicht zu "verschenken", wenn man eine der etablierten Parteien wählt, deren Berufs-Funktionäre die versteinerten Mehrheits-Fraktionen bilden, ist wie "FC Bayern"-Fan zu sein, weil die dank ihrer finanziellen Potenz sowieso immer "Meister" werden, sodaß man sich sogar mit Harz4 vor Stellvertreter-Freude, statt aus Frust, besaufen kann...
Wieso sollte es ein Schreckgespenst sein, daß ein Viertel dieser machtlosen Pappkameraden und baldigen Groß-Pensionäre veritable Rechtsradikale werden könnten, die im übrigen vergröbert nichts anderes als dieselbe Politik vertreten, wie die Kapital-Lobby-geschmierte "Mitte", wie man in Deutschland seit den 1930er-Jahren weiß?
Im Grund hat man bei den Etablierten von rechts bis "links" (darunter, abgesehen von den Ex-"Grünen", der "pragmatische" Großteil der deutschen "Linken"-Partei) nur die Qual der Wal zwischen so´nen und solchen Neoliberalen, wie die nahezu flächendeckende Gemeinmachung mit außereuropäischen Rechtsradikalen, Diktaturen und Putschisten (von Saudi-Arabien, Israel, der Türkei und den Emiraten über die Ukraine und Aserbaidschan bis zu Brasilien und den venezolanischen Konter-Revolutionären - ganz zu schweigen von den nicht erst seit Trump oder Bush´s "einstürzenden Neubauten" und Drohnen-Obama proto-faschistischen USA) zeigt.
Womit gesagt ist, daß es eigentlich garkeinen Sinn macht, in diesem "repräsentativen" System seine Stimme im wahrsten Sinn des Wortes abzugeben - das werden erst recht die Wäler der Rechtsradikalen spätestens merken, wenn sie Verhältnisse wie in den USA, Polen oder Ungarn herbei gewält haben.
An Frankreich sieht man allerdings, was es bringt (bzw. nicht bringt), zähneknirschend einen neoliberalen Plutokraten zu wälen: die Cholera statt der rschtsradikalen Pest.
Da es bei den Europa-Walen keine Sperrklausel gibt, könnte man natürlich z.B. "Diem25" oder eine "revolutionäre" Splittergruppe oder eine Spaß-Partei wälen, aber bis solche fraktionslose "Kleine" folgenlos zu Wort kommen, ist der Plenarsaal vermutlich fast leer...
Wie sinnlos Walen sind, zeigt sich auch daran, daß z.B. Trump (und alle seine Vorgänger in der Pseudo-"Mutter aller Demokratien") auch mit nur einem Viertel der Stimmen aller Wal-"Berechtigten" (Merkel und Macron mit noch weniger - Venezuelas Maduro dagegen trotz Wal-Boykott der "Opposition" immerhin mit über 30%, und Syriens Assad vermutlich mit noch mehr) arrogant und unbeanstandet ihre Macht-Sessel behaupten: nicht von Gnaden dessen, was volkt, sondern von Gnaden der Plutokratie, zu der sie gehören oder der sie sich anbiedern.
So bleibt als letzte "demokratische Pflicht" nur noch das lästige Trotzdem-Hingehen und sich offiziell und aktiv "enthalten", um wenigstens den formalen Stimmenanteil der etablierten Parteien, und damit ihren Anspruch auf "Walkampf-Kosten-Erstattung" zu senken - zumindest kann man nur hoffen, daß das funktioniert, obwohl komischerweise aktive "Enthaltungen" und "ungültige" Stimmen genausowenig in den Statistiken auftauchen, wie die große Partei der Nicht-Wäler.
"Schiebt den Wal zurück ins Meer!" (Die Toten Hosen)
Mittwoch, 1. Mai 2019
Eich-Maas für Lateinamerika
Außenminister Maas sieht, wie gesagt, nicht nur aus wie Eichmann, er beschädigt auch das Ansehen Deutschlands und der Deutschen (falls man das heute überhaupt noch so nennen will) in der Welt nicht weniger als Eichmann, dieser Prototyp des verinnerlichten inhumanen preußischen Kadaver-Gehorsams.
Maas macht auf Steuerkosten eine kleine Rundreise durch den nach seiner Ansicht außerhalb Europas "demokratischsten Teil der Welt", ungeachtet dessen, daß dieser Teil der Welt grade einem rechts-konservativen neoliberalen Roll-Back unterworfen ist (den undemokratischsten Teil der Welt, Saudi-Arabien und die Emirate, kennt er ja als "Freund") - an "demokratischen Verbündeten" besucht er in erster Linie die neofaschistische Regierung Brasiliens und die rechts-konservative Kolumbiens, bei welcher Gelegenheit er auch die venezolanische "Opposition", also die neoliberalen Konter-Revolutionäre, treffen will, deren Vorzeige-Chicago-Boy Guaido die Bundesregierung völkerrechtswidrig als venezolanischen "Übergangspräsidenten" anerkennt - den (jedenfalls nach gängigen Maßstäben legal) amtierenden Präsidenten Venezuelas zu treffen, weigert er sich dagegen Trump-mäßig (vielleicht könnte Maas sich wenigstens, wie Trump, mit Nord-Korea-Kim treffen: da geht´s wenigstens nicht um Öl).
Das ist so, als würde der deutsche Außenminister auf Staatsbesuch in Frankreich nicht Macron und seinen Außenminister, sondern nur Marine Le Pen besuchen... Mir sind solche diplomatischen Feinheiten ja egal (ich fände ein Streitgespräch mit Le Pen allemal interessanter, als eins mit dem aalglatt-schmierigen Bankster Macron...), aber es ist doch bezeichnend, was der Willy-Brandt-Leugner Maas da wieder mal ganz offen kundtut: seit dem anfänglichen seichten Hoffnungsschimmer Brandt / Bahr (jedenfalls vor den Berufsverboten 1972) gibt es in Deutschland keine "Sozialdemokraten" mehr, sondern nur noch eine gesamtdeutsche neofeudale Polit-Kaste, der sich die "Grünen" schon lange und auch die "pragmatische" Mehrheit der "Linken" angeglichen haben - von der (außer "Rheinländer rein!" und "Kein Herz für Inder!") programmlosen "AfD" ganz zu schweigen.
Der furchtbare Jurist Maas ist jedenfalls die häßliche Fratze der deutschen Finanz-Hegemonie in Europa und der NATO-treuen Weltordnung, seit das Hängebacken-Merkel selbst in Griechenland als Hitler-Bärtchen-Trägerin ausgedient hat.
Vielleicht sollte man solche psychopathischen Wichtigtuer garnicht so ernst nehmen und besser bis zur Bedeutungslosigkeit ignorieren, aber solange eine Mehrheit noch brav dem medial aufbereiteten Geblubber dieser Figuren lauscht und darüber rumsinniert, als hätte es was zu bedeuten, kann man nur mit Captain Beefheart sagen: "It makes me angry, so angry!"
Maas macht auf Steuerkosten eine kleine Rundreise durch den nach seiner Ansicht außerhalb Europas "demokratischsten Teil der Welt", ungeachtet dessen, daß dieser Teil der Welt grade einem rechts-konservativen neoliberalen Roll-Back unterworfen ist (den undemokratischsten Teil der Welt, Saudi-Arabien und die Emirate, kennt er ja als "Freund") - an "demokratischen Verbündeten" besucht er in erster Linie die neofaschistische Regierung Brasiliens und die rechts-konservative Kolumbiens, bei welcher Gelegenheit er auch die venezolanische "Opposition", also die neoliberalen Konter-Revolutionäre, treffen will, deren Vorzeige-Chicago-Boy Guaido die Bundesregierung völkerrechtswidrig als venezolanischen "Übergangspräsidenten" anerkennt - den (jedenfalls nach gängigen Maßstäben legal) amtierenden Präsidenten Venezuelas zu treffen, weigert er sich dagegen Trump-mäßig (vielleicht könnte Maas sich wenigstens, wie Trump, mit Nord-Korea-Kim treffen: da geht´s wenigstens nicht um Öl).
Das ist so, als würde der deutsche Außenminister auf Staatsbesuch in Frankreich nicht Macron und seinen Außenminister, sondern nur Marine Le Pen besuchen... Mir sind solche diplomatischen Feinheiten ja egal (ich fände ein Streitgespräch mit Le Pen allemal interessanter, als eins mit dem aalglatt-schmierigen Bankster Macron...), aber es ist doch bezeichnend, was der Willy-Brandt-Leugner Maas da wieder mal ganz offen kundtut: seit dem anfänglichen seichten Hoffnungsschimmer Brandt / Bahr (jedenfalls vor den Berufsverboten 1972) gibt es in Deutschland keine "Sozialdemokraten" mehr, sondern nur noch eine gesamtdeutsche neofeudale Polit-Kaste, der sich die "Grünen" schon lange und auch die "pragmatische" Mehrheit der "Linken" angeglichen haben - von der (außer "Rheinländer rein!" und "Kein Herz für Inder!") programmlosen "AfD" ganz zu schweigen.
Der furchtbare Jurist Maas ist jedenfalls die häßliche Fratze der deutschen Finanz-Hegemonie in Europa und der NATO-treuen Weltordnung, seit das Hängebacken-Merkel selbst in Griechenland als Hitler-Bärtchen-Trägerin ausgedient hat.
Vielleicht sollte man solche psychopathischen Wichtigtuer garnicht so ernst nehmen und besser bis zur Bedeutungslosigkeit ignorieren, aber solange eine Mehrheit noch brav dem medial aufbereiteten Geblubber dieser Figuren lauscht und darüber rumsinniert, als hätte es was zu bedeuten, kann man nur mit Captain Beefheart sagen: "It makes me angry, so angry!"
Mittwoch, 24. April 2019
Europa, Unsere Liebe Frau (oder "Der Glöckner von Notre Dame")
Am 18.4.2019 veröffentlichte die "Süddeutsche Zeitung" die Übersetzung des "wehmütigen Briefes" eines gewissen Olivier Guez (zeitgleich im französischen "Nouvel Observateur" erschienen) unter dem schmachtenden Titel: "Ach Europa, Deine Symbole".
Was stammelt dieser Guez da populär-symbolistisch vor sich hin? Seine "langjährige Geliebte Europa" ist für ihn offenbar genauso eine Blase, wie für die "Grünen" auf ihren aktuellen Europa-Wahl-Plakaten, oder wie für H. Manns "Untertan" das deutsche "Kaiserreich": trotz "Reichtum Deiner Kulturen" und "Charme Deiner Sprachen" will Guez kein Europa der autonomen Regionen, die ja bloß "den Mund zu voll nehmen", sondern wohl eher eine aufgehübschte EU mit historisierender Architektur und klassischer "Genie"-kultiger Banknoten-Ästhetik (obwohl er wahrscheinlich selbst weder "Dante" noch "Göthe" gelesen hat), damit das "Objekt seiner Begierde" wieder (?) als "elegante Göttin" erscheint und er nicht mehr sehen muß, daß die "zweckmäßige, häßliche, unpersönliche und glatte Architektur der EU-Paläste" der ehrliche Ausdruck des neoliberalen Zweck- und Lobby-Verbandes EU ist, ebenso wie die "sechsköpfige Hydra" der EU-Verwaltung ein treffendes Bild der undemokratischen, technokratischen und partikularistischen EU-Verfassung ist.
Mit Aufhübschung ist es da nicht getan: ein im Sinn des Bürger- und Gemeinwohls funktionierendes "Europa" hat es noch nie gegeben, und folglich hat auch niemand daraus "dieses seelenlose Etwas gemacht" - es war seit der "Montan-Union" ein militärisch-industrieller Komplex, dem aus Marketing-Gründen "Städte-Partnerschaften" und ähnliches angehängt wurden, um die erste (inner-europäische) Globalisierung, also "Gastarbeiter" und Auslagerung in Billiglohn-Länder, etwas volkstümlicher zu machen und den "Ballermann"-Tourismus anzukurbeln.
Wenn "Europa" sich nicht nur, wie in der griechischen Sage und in der Börsen-Metapher, wehrlos von einem Stier bespringen lassen will, muß es eine gemeinsame soziale und ökologische Ökonomie entwickeln oder sich auflösen: mit vorgespiegelt romantischer "Völkerverständigung", einem angeblichen "global Village" auf europäischer Ebene oder einer herbei-phantasierten "kulturellen Einheit" samt ihren "Symbolen" läßt sich kein "Staat machen", solange die einzige Gemeinsamkeit die der Banken und Konzerne ist - mit Victoria Nudelman gesagt: "Fuck the EU!" (Sie hatte bloß vergessen, hinzuzufügen: "And the USA!")
Guez´s sentimentales Lamento erscheint (ohne ihn explizit zu erwähnen) nicht zufällig nach dem Dachstuhl-Brand von "Notre Dame", also von einem der klischeehaften "Symbole" von "Ach Europa" - einem Herrschafts-Monument mittelalterlich feudal-klerikaler Verschwendung von Arbeitskraft, Material, Produktivität und Menschenleben, das von einer spät-romantischen Kunstgeschichts-Schreibung zum "National-Heiligtum" erhoben wurde - ähnlich wie "Dante" und "Göthe", von denen man längst nur noch die hehren Namen kennt: bekannter ist wahrscheinlich der Film "Fuck Ju, Jöte"...
Daß "Europa" eine Chimäre ist, erkennt man ja eben schon daran, daß es seit "Akropolis", "Notre Dame", "Dante" und "Göthe" tatsächlich nichts hervorgebracht hat, womit seine Untertanen sich folkloristisch "identifizieren" könnten, sondern nur die "häßlichen Paläste" für Lobby-gesteuerte Bürokraten, den "Teuro", die entfesselten "Märkte" und einen zunehmend neo-feudalen Finanz-Kapitalismus - alles andere ist durchschaubare Propaganda und romantisierende Augenwischerei von Kälbern, die ihre Schlächter gemäß dem Bonmot sogar selber wählen und sich zuvor noch unter vorgesetzten "Symbolen" scharen, wobei es egal ist, ob es das "glatte" World Trade Center oder eine gotische Kathedrale ist: der Normal-Bürger interessiert sich weder für "Bauhaus"-Kubismus, noch für mittelalterliche Statik-Revolutionen, sondern knipst nur brav die als "Sehenswürdigkeiten" etikettierten Kulissen.
Sollen wir uns jetzt in der "besten aller möglichen Welten" fühlen, weil paar französische Milliardäre jeweils weniger als ein halbes Prozent ihrer ergaunerten Vermögen für die Rekonstruktion der touristischen Kulisse von Paris "gespendet" haben, und sollen wir glauben, daß sie die damit verbundenen ziemlich erheblichen Steuer-Vorteile nicht wahrnehmen wollen, wie sie das ansonsten seit Jahrzehnten gewohnheitsmäßig tun?
Sollen wir "Oho!" oder "Oh lá lá!" sagen, weil das alberne Macrönchen bombastisch als Kirchen-Baumeister keinen Geringeren als den ehemaligen Oberbefehlshaber der französischen Armee bestimmt hat, einen 70-jährigen 5-Sterne-General, der schon die Überfälle auf Jugoslawien und Afghanistan gemeistert hat und jetzt gleich kernig schwadroniert, er werde "alle Teilnehmer für die Schlacht mobilisieren"?
Parallel zu dieser kämpferischen Denkmals-Mobilisierung kennt auch das Macrönchen (ganz der Theater-Kaiser) jetzt "keine Parteien und Gelbwesten mehr, sondern nur noch Franzosen" bzw. Welt-(kulturerbe-)bürger, und immerhin sind nach dem Brand seine miesen Umfragewerte erstmal wieder gestiegen...
Was natürlich nicht heißt, daß sein Staatssekretär persönlich Brandbeschleuniger versprüht hat, um die Lage vor der Europa-Wahl zugunsten des Macrönchens zu dramatisieren, aber trotzdem kann man sich (wie Natascha Ochsenknecht - s .z.B./www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.notre-dame-ochsenknecht-culcha-candela-und-co-kritisieren-millionen-spenden.39b81eb8-5228-45b9-a656-e6797eb9e23c.html) wundern, wie sie es immer wieder schaffen, daß "Symbole", in diesem Fall ein heimeliger Haufen Steine, mehr Menschen und Geld bewegen, als der Haufen echter Probleme, den z.B. die Gelbwesten anprangern: angesichts einer in "Oben" und "Unten" zerfallenden Gesellschaft hat es was von archaischem Fetischismus, über "Symbole von nationaler Identität" zu räsonnieren - Notre Dame ist ein angenehmerer Anblick, als alle architektonischen Pariser Großprojekte der letzten Jahrzehnte (und als das World Trade Center), und es ist schön, daß die Kirche nicht Haussmann zum Opfer gefallen ist: das reicht doch schon.
Was stammelt dieser Guez da populär-symbolistisch vor sich hin? Seine "langjährige Geliebte Europa" ist für ihn offenbar genauso eine Blase, wie für die "Grünen" auf ihren aktuellen Europa-Wahl-Plakaten, oder wie für H. Manns "Untertan" das deutsche "Kaiserreich": trotz "Reichtum Deiner Kulturen" und "Charme Deiner Sprachen" will Guez kein Europa der autonomen Regionen, die ja bloß "den Mund zu voll nehmen", sondern wohl eher eine aufgehübschte EU mit historisierender Architektur und klassischer "Genie"-kultiger Banknoten-Ästhetik (obwohl er wahrscheinlich selbst weder "Dante" noch "Göthe" gelesen hat), damit das "Objekt seiner Begierde" wieder (?) als "elegante Göttin" erscheint und er nicht mehr sehen muß, daß die "zweckmäßige, häßliche, unpersönliche und glatte Architektur der EU-Paläste" der ehrliche Ausdruck des neoliberalen Zweck- und Lobby-Verbandes EU ist, ebenso wie die "sechsköpfige Hydra" der EU-Verwaltung ein treffendes Bild der undemokratischen, technokratischen und partikularistischen EU-Verfassung ist.
Mit Aufhübschung ist es da nicht getan: ein im Sinn des Bürger- und Gemeinwohls funktionierendes "Europa" hat es noch nie gegeben, und folglich hat auch niemand daraus "dieses seelenlose Etwas gemacht" - es war seit der "Montan-Union" ein militärisch-industrieller Komplex, dem aus Marketing-Gründen "Städte-Partnerschaften" und ähnliches angehängt wurden, um die erste (inner-europäische) Globalisierung, also "Gastarbeiter" und Auslagerung in Billiglohn-Länder, etwas volkstümlicher zu machen und den "Ballermann"-Tourismus anzukurbeln.
Wenn "Europa" sich nicht nur, wie in der griechischen Sage und in der Börsen-Metapher, wehrlos von einem Stier bespringen lassen will, muß es eine gemeinsame soziale und ökologische Ökonomie entwickeln oder sich auflösen: mit vorgespiegelt romantischer "Völkerverständigung", einem angeblichen "global Village" auf europäischer Ebene oder einer herbei-phantasierten "kulturellen Einheit" samt ihren "Symbolen" läßt sich kein "Staat machen", solange die einzige Gemeinsamkeit die der Banken und Konzerne ist - mit Victoria Nudelman gesagt: "Fuck the EU!" (Sie hatte bloß vergessen, hinzuzufügen: "And the USA!")
Guez´s sentimentales Lamento erscheint (ohne ihn explizit zu erwähnen) nicht zufällig nach dem Dachstuhl-Brand von "Notre Dame", also von einem der klischeehaften "Symbole" von "Ach Europa" - einem Herrschafts-Monument mittelalterlich feudal-klerikaler Verschwendung von Arbeitskraft, Material, Produktivität und Menschenleben, das von einer spät-romantischen Kunstgeschichts-Schreibung zum "National-Heiligtum" erhoben wurde - ähnlich wie "Dante" und "Göthe", von denen man längst nur noch die hehren Namen kennt: bekannter ist wahrscheinlich der Film "Fuck Ju, Jöte"...
Daß "Europa" eine Chimäre ist, erkennt man ja eben schon daran, daß es seit "Akropolis", "Notre Dame", "Dante" und "Göthe" tatsächlich nichts hervorgebracht hat, womit seine Untertanen sich folkloristisch "identifizieren" könnten, sondern nur die "häßlichen Paläste" für Lobby-gesteuerte Bürokraten, den "Teuro", die entfesselten "Märkte" und einen zunehmend neo-feudalen Finanz-Kapitalismus - alles andere ist durchschaubare Propaganda und romantisierende Augenwischerei von Kälbern, die ihre Schlächter gemäß dem Bonmot sogar selber wählen und sich zuvor noch unter vorgesetzten "Symbolen" scharen, wobei es egal ist, ob es das "glatte" World Trade Center oder eine gotische Kathedrale ist: der Normal-Bürger interessiert sich weder für "Bauhaus"-Kubismus, noch für mittelalterliche Statik-Revolutionen, sondern knipst nur brav die als "Sehenswürdigkeiten" etikettierten Kulissen.
Sollen wir uns jetzt in der "besten aller möglichen Welten" fühlen, weil paar französische Milliardäre jeweils weniger als ein halbes Prozent ihrer ergaunerten Vermögen für die Rekonstruktion der touristischen Kulisse von Paris "gespendet" haben, und sollen wir glauben, daß sie die damit verbundenen ziemlich erheblichen Steuer-Vorteile nicht wahrnehmen wollen, wie sie das ansonsten seit Jahrzehnten gewohnheitsmäßig tun?
Sollen wir "Oho!" oder "Oh lá lá!" sagen, weil das alberne Macrönchen bombastisch als Kirchen-Baumeister keinen Geringeren als den ehemaligen Oberbefehlshaber der französischen Armee bestimmt hat, einen 70-jährigen 5-Sterne-General, der schon die Überfälle auf Jugoslawien und Afghanistan gemeistert hat und jetzt gleich kernig schwadroniert, er werde "alle Teilnehmer für die Schlacht mobilisieren"?
Parallel zu dieser kämpferischen Denkmals-Mobilisierung kennt auch das Macrönchen (ganz der Theater-Kaiser) jetzt "keine Parteien und Gelbwesten mehr, sondern nur noch Franzosen" bzw. Welt-(kulturerbe-)bürger, und immerhin sind nach dem Brand seine miesen Umfragewerte erstmal wieder gestiegen...
Was natürlich nicht heißt, daß sein Staatssekretär persönlich Brandbeschleuniger versprüht hat, um die Lage vor der Europa-Wahl zugunsten des Macrönchens zu dramatisieren, aber trotzdem kann man sich (wie Natascha Ochsenknecht - s .z.B./www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.notre-dame-ochsenknecht-culcha-candela-und-co-kritisieren-millionen-spenden.39b81eb8-5228-45b9-a656-e6797eb9e23c.html) wundern, wie sie es immer wieder schaffen, daß "Symbole", in diesem Fall ein heimeliger Haufen Steine, mehr Menschen und Geld bewegen, als der Haufen echter Probleme, den z.B. die Gelbwesten anprangern: angesichts einer in "Oben" und "Unten" zerfallenden Gesellschaft hat es was von archaischem Fetischismus, über "Symbole von nationaler Identität" zu räsonnieren - Notre Dame ist ein angenehmerer Anblick, als alle architektonischen Pariser Großprojekte der letzten Jahrzehnte (und als das World Trade Center), und es ist schön, daß die Kirche nicht Haussmann zum Opfer gefallen ist: das reicht doch schon.
Freitag, 8. März 2019
Hände weg von Venezuela ! (Und von Kuba und Nord-Korea !)
Langsam kapiert´s doch jeder: Venezuela soll genauso an den US-dominierten weltweiten Neoliberalismus verscherbelt werden, wie die neuerdings rechts-konservativ bis faschistisch regierten Staaten Kolumbien, Chile, Argentinien und Brasilien, in denen zur Zeit alle sozialen Hoffnungs-Signale der "bolivaristischen" linken Reformen wieder rückgängig gemacht werden...
Seit z.B. die Lula-Partei in Brasilien von Rechtsradikalen weggeputscht wurde, haben die US-Öl-Konzerne wieder die Hand auf drei Vierteln der brasilianischen Energie-Reserven.
Die USA wollen "humanitäre Hilfe" einem Land bringen, das sie seit langem ökonomisch durch "Sanktionen" und mithilfe von IWF und Weltbank in die Kniee zwingen, weil es die weltweit größten Erdöl-Reserven hat? - Nun, die einfachste und billigste Hilfe wäre ein Beenden der Embargos ! (siehe https://kenfm.de/Standpunkte--venezuela-das-aktuelle-opfer-eines-angriffskriegs/)
Natürlich sind "Sanktionen" ein Mittel zur Destabilisierung, wovon nicht nur Kuba seit langem ein Lied singen kann: auch Nord-Korea soll nach Vorstellung des US-Hegemons erstmal alle Forderungen erfüllen, bevor man an Aufhebung der "Sanktionen" auch nur denkt - der Post-Punk aus Pjöngjang läßt sich zum Glück nicht so leicht beeindrucken.
Der deutsche Außenminister von der Maas bis an die Memel (und an den Jordan) "anerkennt" im Gefolge der US-Plutokratie deren "selbsternannten Übergangspräsidenten" für Venezuela, als würde ihn das überhaupt was angehen (so, wie sein Vorgänger Steinmeier auf dem Kiewer Maidan mutig schon mal vorab die rechten ukrainischen Putschisten "anerkannt" hat...) - was anderes wär es, wenn sich z.B. die "Goldman-Sachs"-Bankerin Weidel ("AfD") zur deutschen "Übergangskanzlerin" ernennen würde und (natürlich) von den Regierungen der USA, Österreichs, Polens, Ungarns und Brasiliens "anerkannt" würde: dann dürfte und müßte Maas sich äußern - und natürlich würde er auch in diesem Fall mit eisiger Eichmann-Miene dem US-Beispiel folgen...
Nun, wen interessieren schon von der Maas bis an die Weidel und ihre weltweiten Konsorten mit ihrem orwellschen Gelaber? Zu allererst geht es, ob in Berlin oder Caracas, Athen oder Pjöngjang gegen den globalen Neoliberalismus und Militarismus, und dann sehen wir mal weiter.
Alle Regierungen sind illegitim und korrupt, und es ist ein Witz, wenn sie über einander "urteilen": Maduro und Assad sind genauso "gewählt", wie Merkel, Macron, Trump und der brasilianische Faschist - die ersteren kämpfen gegen eine marktradikale bzw. radikalislamistische "Opposition", die letzteren gegen eine soziale, anti-militaristische und ökologische: soll man da den letzteren glauben, sie wollten die ersteren durch was Besseres ersetzen? (Ich ziehe die Frage zurück: war nur ein Scherz...)
Auch wenn "wir" uns auf immer niedrigerem (aber weltweit noch hohem) Jammer-Niveau mit den oligarchischen Verhältnissen zumeist abgefunden haben, haben noch ärmere Schweine nach wie vor das Recht, solche Verhältnisse abzulehnen, auch wenn das dem neofeudalen Welt-Establishment nicht paßt - angesichts der permanenten schmutzigen Propagandaschlachten und verdeckten Kriege der untergehenden "Neuen Welt-Ordnung" könnte man "humanitäre Absichten" fast am ehesten noch dem kleinen Post-Punk aus Pjöngjang unterstellen: wieviele Lügen werden uns eigentlich über den erzählt?
Seit z.B. die Lula-Partei in Brasilien von Rechtsradikalen weggeputscht wurde, haben die US-Öl-Konzerne wieder die Hand auf drei Vierteln der brasilianischen Energie-Reserven.
Die USA wollen "humanitäre Hilfe" einem Land bringen, das sie seit langem ökonomisch durch "Sanktionen" und mithilfe von IWF und Weltbank in die Kniee zwingen, weil es die weltweit größten Erdöl-Reserven hat? - Nun, die einfachste und billigste Hilfe wäre ein Beenden der Embargos ! (siehe https://kenfm.de/Standpunkte--venezuela-das-aktuelle-opfer-eines-angriffskriegs/)
Natürlich sind "Sanktionen" ein Mittel zur Destabilisierung, wovon nicht nur Kuba seit langem ein Lied singen kann: auch Nord-Korea soll nach Vorstellung des US-Hegemons erstmal alle Forderungen erfüllen, bevor man an Aufhebung der "Sanktionen" auch nur denkt - der Post-Punk aus Pjöngjang läßt sich zum Glück nicht so leicht beeindrucken.
Der deutsche Außenminister von der Maas bis an die Memel (und an den Jordan) "anerkennt" im Gefolge der US-Plutokratie deren "selbsternannten Übergangspräsidenten" für Venezuela, als würde ihn das überhaupt was angehen (so, wie sein Vorgänger Steinmeier auf dem Kiewer Maidan mutig schon mal vorab die rechten ukrainischen Putschisten "anerkannt" hat...) - was anderes wär es, wenn sich z.B. die "Goldman-Sachs"-Bankerin Weidel ("AfD") zur deutschen "Übergangskanzlerin" ernennen würde und (natürlich) von den Regierungen der USA, Österreichs, Polens, Ungarns und Brasiliens "anerkannt" würde: dann dürfte und müßte Maas sich äußern - und natürlich würde er auch in diesem Fall mit eisiger Eichmann-Miene dem US-Beispiel folgen...
Nun, wen interessieren schon von der Maas bis an die Weidel und ihre weltweiten Konsorten mit ihrem orwellschen Gelaber? Zu allererst geht es, ob in Berlin oder Caracas, Athen oder Pjöngjang gegen den globalen Neoliberalismus und Militarismus, und dann sehen wir mal weiter.
Alle Regierungen sind illegitim und korrupt, und es ist ein Witz, wenn sie über einander "urteilen": Maduro und Assad sind genauso "gewählt", wie Merkel, Macron, Trump und der brasilianische Faschist - die ersteren kämpfen gegen eine marktradikale bzw. radikalislamistische "Opposition", die letzteren gegen eine soziale, anti-militaristische und ökologische: soll man da den letzteren glauben, sie wollten die ersteren durch was Besseres ersetzen? (Ich ziehe die Frage zurück: war nur ein Scherz...)
Auch wenn "wir" uns auf immer niedrigerem (aber weltweit noch hohem) Jammer-Niveau mit den oligarchischen Verhältnissen zumeist abgefunden haben, haben noch ärmere Schweine nach wie vor das Recht, solche Verhältnisse abzulehnen, auch wenn das dem neofeudalen Welt-Establishment nicht paßt - angesichts der permanenten schmutzigen Propagandaschlachten und verdeckten Kriege der untergehenden "Neuen Welt-Ordnung" könnte man "humanitäre Absichten" fast am ehesten noch dem kleinen Post-Punk aus Pjöngjang unterstellen: wieviele Lügen werden uns eigentlich über den erzählt?
Dienstag, 19. Februar 2019
Kennst Du "Malefiz"? Na wunderbar: dann bist Du bereits konditioniert!
"Malefiz" ist eine brutalisierte und für kapitalistisch konditionierte Individuen sehr vergnügliche Erweiterung von "Mensch-ärgere-dich-nicht", eine Art abstrakt-verharmlostes "Monopoly" oder "Risiko", was ja beides stupide kapitalistische bzw. militaristische Spiele sind.
Alle diese Spiele lehren uns, daß es künstliche Regeln gibt, an die wir uns halten sollen oder sogar bei Androhung von Strafe halten müssen, wie albern sie auch scheinen mögen: z.B, stehen zu bleiben, bis man eine 6 würfelt, oder vor einer leeren Straße stehen zu bleiben, bis die Fußgänger-Ampel grün wird...
Gleichzeitig lernt man bei "Malefiz", wie bei kapitalistischen und militaristischen Spielen und der entsprechenden Wirklichkeit, daß Anfangs-Erfolge sich potenzieren und es am Ende gut US-puritanisch heißt: "Alles für den Gewinner!" Nicht umsonst heißt eines dieser Spiele "Bananen-Republik": da kann man mal den inneren Schweinehund so richtig von der Leine lassen und all das tun, wovon man in der Zeitung liest, daß es die "oberen Zehntausend" ständig tun: nämlich sogar die "Monopoly"- und "Risiko"-Regeln ignorieren.
Wer sowas als Freizeitspaß auffaßt, hat das Zeug zum Analcharakter und gehört eigentlich auf die weltgrößte "Waffen-Messe", die derzeit (natürlich) in den Vereinigten Emiraten stattfindet - leider sind allerdings die Pöstchen der mit Rüstungs-Milliarden um sich werfenden Befrackten, Uniformierten oder feudelbedeckten Despoten schon vergeben: ein bißchen Einfühlungsvermögen in deren Denkweise kann trotzdem nicht schaden, damit man nicht aus allen Wolken fällt, wenn mit den angesammelten Arsenalen kurzerhand mal wieder ein Land (wie Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen und demnächst vielleicht Venezuela) überfallen wird.
Da nützt es schon, diverse Spielanleitungen und -regeln zu kennen, z.B. die bekannt gewordenen "Manuals" der US-Armee zur Destabilisierung mißliebiger Staaten durch geheimdienstliche Terror-Anschläge ("Gladio" usw.), oder durch Wirtschafts-Sanktionen und Maßnahmen von IWF und Weltbank, und letztlich durch Krieg - wer die Spielregeln erfunden und aufgeschrieben hat, bestimmt eben den Spielverlauf: erste Regel ist, daß Waffenproduktion "Arbeitsplätze" und Profite sichert, zweite, daß daher Rüstungs-Haushalte erhöht werden müssen, dritte, daß Waffen verschleißen oder "veralten" und Munitionen verbraucht werden müssen, vierte, daß man dazu Konflikte erzeugen oder anheizen muß, notfalls durch Aufrüstung eines potentiellen Gegners (Irak, Al Qaida, IS...), und fünfte, daß das Völkerrecht zu diesem Zweck außerkraft gesetzt werden darf.
Der brave steuerzahlende Spiele-Fan nimmt diese Regeln für bare Münze und wahres Leben, genau wie er sich am abendlichen Spieltisch brav an die "Malefiz"-Regeln hält, als wären die für 2 Stunden das wahre Leben...
"Malefiz" kommt von "Maleficium", und "Maleficien" sind die "Bosheiten" oder "Untaten", die die sexual-neurotischen "Hexen"-Massakrierer der Gegen-Reformation (sowie der Reformation) in der frühen "Neuzeit" den Kräuter-Heiler(inne)n zur Last legten - in erster Linie Empfängnis-Verhütungs- und Abtreibungs-Wissen (vgl. Heinsohn / Steiger: "Die Vernichtung der Weisen Frauen"), das der (Er-)Zeugung pauperisierter proletarischer Reserve-Armeen widersprach - die Spielregeln waren einfach einer Legenden-Sammlung palästinensischer Wüsten-Nomaden entnommen: dem "Alten Testament", das damals (und bei US-Fundamentalisten und von ihnen missionierten Latinos, Afrikanern und Asiaten bis heute) an den Spieltischen galt.
Solange wir (jedenfalls in den Metropolen und in gewissen Zirkeln) säkulare und aufgeklärte Europäer noch "Malefiz"(oder das mittelalterlich entschärfte Neo-"Monopoly" namens "Siedler", das sogar "Revolutionäre" mögen) spielen und nicht wirklich glauben, daß es eine Alternative zum kapitalistisch-militärischen Komplex gibt, gibt es keinen Grund, überheblich auf Kreationisten und Schrift-Gläubige, geschweigedenn auf "primitive" Traditionalisten herabzusehen: wir akzeptieren vorbehaltlos die künstlichen Regeln der Rationalisierer, Utilitaristen, Positivisten, Materialisten, (Sozial-)Darwinisten, Zentralisten und Militaristen, ohne uns zu fragen, was das mit unserem wahren Leben zu tun hat: also mit Fressen, Saufen, Vögeln und solidarischem Herdentrieb...
Alle diese Spiele lehren uns, daß es künstliche Regeln gibt, an die wir uns halten sollen oder sogar bei Androhung von Strafe halten müssen, wie albern sie auch scheinen mögen: z.B, stehen zu bleiben, bis man eine 6 würfelt, oder vor einer leeren Straße stehen zu bleiben, bis die Fußgänger-Ampel grün wird...
Gleichzeitig lernt man bei "Malefiz", wie bei kapitalistischen und militaristischen Spielen und der entsprechenden Wirklichkeit, daß Anfangs-Erfolge sich potenzieren und es am Ende gut US-puritanisch heißt: "Alles für den Gewinner!" Nicht umsonst heißt eines dieser Spiele "Bananen-Republik": da kann man mal den inneren Schweinehund so richtig von der Leine lassen und all das tun, wovon man in der Zeitung liest, daß es die "oberen Zehntausend" ständig tun: nämlich sogar die "Monopoly"- und "Risiko"-Regeln ignorieren.
Wer sowas als Freizeitspaß auffaßt, hat das Zeug zum Analcharakter und gehört eigentlich auf die weltgrößte "Waffen-Messe", die derzeit (natürlich) in den Vereinigten Emiraten stattfindet - leider sind allerdings die Pöstchen der mit Rüstungs-Milliarden um sich werfenden Befrackten, Uniformierten oder feudelbedeckten Despoten schon vergeben: ein bißchen Einfühlungsvermögen in deren Denkweise kann trotzdem nicht schaden, damit man nicht aus allen Wolken fällt, wenn mit den angesammelten Arsenalen kurzerhand mal wieder ein Land (wie Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen und demnächst vielleicht Venezuela) überfallen wird.
Da nützt es schon, diverse Spielanleitungen und -regeln zu kennen, z.B. die bekannt gewordenen "Manuals" der US-Armee zur Destabilisierung mißliebiger Staaten durch geheimdienstliche Terror-Anschläge ("Gladio" usw.), oder durch Wirtschafts-Sanktionen und Maßnahmen von IWF und Weltbank, und letztlich durch Krieg - wer die Spielregeln erfunden und aufgeschrieben hat, bestimmt eben den Spielverlauf: erste Regel ist, daß Waffenproduktion "Arbeitsplätze" und Profite sichert, zweite, daß daher Rüstungs-Haushalte erhöht werden müssen, dritte, daß Waffen verschleißen oder "veralten" und Munitionen verbraucht werden müssen, vierte, daß man dazu Konflikte erzeugen oder anheizen muß, notfalls durch Aufrüstung eines potentiellen Gegners (Irak, Al Qaida, IS...), und fünfte, daß das Völkerrecht zu diesem Zweck außerkraft gesetzt werden darf.
Der brave steuerzahlende Spiele-Fan nimmt diese Regeln für bare Münze und wahres Leben, genau wie er sich am abendlichen Spieltisch brav an die "Malefiz"-Regeln hält, als wären die für 2 Stunden das wahre Leben...
"Malefiz" kommt von "Maleficium", und "Maleficien" sind die "Bosheiten" oder "Untaten", die die sexual-neurotischen "Hexen"-Massakrierer der Gegen-Reformation (sowie der Reformation) in der frühen "Neuzeit" den Kräuter-Heiler(inne)n zur Last legten - in erster Linie Empfängnis-Verhütungs- und Abtreibungs-Wissen (vgl. Heinsohn / Steiger: "Die Vernichtung der Weisen Frauen"), das der (Er-)Zeugung pauperisierter proletarischer Reserve-Armeen widersprach - die Spielregeln waren einfach einer Legenden-Sammlung palästinensischer Wüsten-Nomaden entnommen: dem "Alten Testament", das damals (und bei US-Fundamentalisten und von ihnen missionierten Latinos, Afrikanern und Asiaten bis heute) an den Spieltischen galt.
Solange wir (jedenfalls in den Metropolen und in gewissen Zirkeln) säkulare und aufgeklärte Europäer noch "Malefiz"(oder das mittelalterlich entschärfte Neo-"Monopoly" namens "Siedler", das sogar "Revolutionäre" mögen) spielen und nicht wirklich glauben, daß es eine Alternative zum kapitalistisch-militärischen Komplex gibt, gibt es keinen Grund, überheblich auf Kreationisten und Schrift-Gläubige, geschweigedenn auf "primitive" Traditionalisten herabzusehen: wir akzeptieren vorbehaltlos die künstlichen Regeln der Rationalisierer, Utilitaristen, Positivisten, Materialisten, (Sozial-)Darwinisten, Zentralisten und Militaristen, ohne uns zu fragen, was das mit unserem wahren Leben zu tun hat: also mit Fressen, Saufen, Vögeln und solidarischem Herdentrieb...
Montag, 11. Februar 2019
Goodbye Lenin: eine echte große Revolution (also Liberté, Egalité, Fraternité) hat es in der Geschichte leider bisher nicht gegeben....
Sowohl die "glor"-reiche (US-)"Amerikanische", als auch die vielgerühmte "Französische Revolution" waren letzten Endes nichts anderes, als kapitalistische Staatsstreiche, so wie die bolschewistische "Revolution" ein StaMoKap-Staatsstreich war (auch wenn die beiden letzteren im Gegensatz zur ersten ein gewisses Potential hatten, das sie aber mit zentralistischer Arroganz und Brutalität verspielt haben...) - ganz zu schweigen von der "Industriellen", der "Grünen" oder der "Digitalen Revolution", die alle den Plutokraten genützt haben... Und ganz zu schweigen von den postkolonialen "Revolutionen" (einschl. China), die in oligarchisch korrupten oder ethnischen bzw. religiösen Katastrophen geendet haben oder von der kapitalistischen "Weltpolizei" drangsaliert oder gleich beendet wurden (während China den bauern-schlausten StaMoKap-Weg einschlägt)...
Alle wirklich revolutionären Ansätze, vom römischen Spartakus-Aufstand über die englischen "Leveller"-Bewegungen und die deutschen Bauern-Erhebungen (1525) bis zu den "Revolutionen" des 19. Jh.s, die Pariser Commune (1871) und die deutschen Räterepubliken (1918/19), wurden von "weißem" (eigentlich sado-schwarzem und blut-rotem) Terror nieder-massakriert: d.h. von der militärisch überlegenen Söldnermacht der Herrschenden, wie sie sich auch nach dem 2. Weltkrieg noch in vergleichsweise "zivilisierter" Form gegen Linke, Kriegs-Gegner, Umweltschützer, Hausbesetzer und weltweite "Globalisierungs"-Gegner gezeigt hat und gerade wieder in der brutalen Polizei-Gewalt gegen "Gelb-Westen" in Frankreich zeigt.
Bei allem Respekt vor den "Gelbwesten" fällt mir kein anderes erfolgreiches Beispiel ein, als die Zapatisten in Chiapas (Mexiko), und die bedienen sich einer zwar lokalen, aber ganz realen paramiltärischen Organisation, die angesichts "genehmigter Demonstrationen" jedem heutigen europäischen Salon-Linken wie eine Karl-May-Erfindung vorkommt...
Jede Erwähnung wirklich freiheitlicher und nicht-kapitalistischer Umstände, gewaltfreier und hierarchieloser Gesellschaft oder tatsächlicher Verwirklichung der allgemeinen Menschenrechte (in den USA sogar die Andeutung einer allgemeinen = "kommunistischen" Kranken-Versicherung) erzeugt in den "aufgeklärten" Herdentieren der "demokratischen" Staaten dieselbe "Underdog"-Schockstarre, wie in den Tieren von Orwell´s Parabel "Animal Farm" die geplante Auflehnung gegen die Farmer: "Aber das sind doch Menschen !" - nämlich eine gottgewollte Autorität mit Gewalt-Monopol...
In der Realität sind die "Underdogs" aber eben keine Tiere, sondern Menschen, und ihre "Halter" bzw. Unterdrücker zwar auch Menschen, aber eben keine "höher"-stehenden oder "besseren", vor denen man ehrfürchtig niederknien müßte, sondern zumeist von der Macht korrumpierte, ethisch versaute und menschlicher Werte verlustig gegangene Neo-Feudale, für die die "Französische Revolution" ebenso, wie die "Aufklärung", nur ein nützliches Märchen ist: wir leben noch im Mittelalter, auch wenn der Bluts-Adel durch den Geld-Adel abgelöst wurde, und "Ihro Gnaden" durch "Jawohl, Herr Direktor", selbst wenn man sich nach dem Beispiel der "Silicon-Valley"-Ex-Hippies inzwischen duzt - die Reichtums-Hierarchien und die grundsätzlich kapitalistischen Verhältnisse mit all ihren absurden Folgen, wie Elend, Verhungern, Kriege usw., scheinen für die Masse der menschlichen "Underdogs" immer noch unantastbar zu sein, da wir seit dem "Ende der Geschichte" (und der "Utopien") angeblich in der besten aller möglichen Welten, nämlich dem siegreichen grenzenlosen Kapitalismus leben: die Folge (oder der Erfolg) der gehirnwaschenden "Aufklärung" ist offenbar, daß die Beherrschten solange brav die Phrasen und Spirenzen ihrer Herrscher medial hinnehmen, bis ihre Situation so desolat wird, daß sie sich bei aussichtslosen Verzweifllungstaten "heldenmütig" verhaften, verurteilen oder sogar erschießen lassen...
Dabei wäre es vorher so einfach: ziviler Ungehorsam, Wieder-Aneignung von privatisiertem Gesellschafts-Eigentum, Rückzug aus der Geldwirtschaft, Generalstreik, wenn z.B. der Rüstungs-Etat erhöht werden soll (also jetzt)…
Die Herrschenden sind keine Menschen, sondern Rädchen in einem fatalen System, ihr selbstgerechtes Gelaber (= "Nachrichten" und "Börsenberichte") hat nichts mit menschlicher Gesellschaft zu tun, ihre Währung ("Geld" und "Derivate") ist eine hohle Blase, ihre globalen Aktionen wären, außer in Bezug auf ihren Profit, völlig belanglos, wenn sie nicht schädlich für die gesamte Menschheit wären: also weg mit dem Scheißsystem - was ist daran so schrecklich bzw schrecklicher, als das herrschende System?
Alle wirklich revolutionären Ansätze, vom römischen Spartakus-Aufstand über die englischen "Leveller"-Bewegungen und die deutschen Bauern-Erhebungen (1525) bis zu den "Revolutionen" des 19. Jh.s, die Pariser Commune (1871) und die deutschen Räterepubliken (1918/19), wurden von "weißem" (eigentlich sado-schwarzem und blut-rotem) Terror nieder-massakriert: d.h. von der militärisch überlegenen Söldnermacht der Herrschenden, wie sie sich auch nach dem 2. Weltkrieg noch in vergleichsweise "zivilisierter" Form gegen Linke, Kriegs-Gegner, Umweltschützer, Hausbesetzer und weltweite "Globalisierungs"-Gegner gezeigt hat und gerade wieder in der brutalen Polizei-Gewalt gegen "Gelb-Westen" in Frankreich zeigt.
Bei allem Respekt vor den "Gelbwesten" fällt mir kein anderes erfolgreiches Beispiel ein, als die Zapatisten in Chiapas (Mexiko), und die bedienen sich einer zwar lokalen, aber ganz realen paramiltärischen Organisation, die angesichts "genehmigter Demonstrationen" jedem heutigen europäischen Salon-Linken wie eine Karl-May-Erfindung vorkommt...
Jede Erwähnung wirklich freiheitlicher und nicht-kapitalistischer Umstände, gewaltfreier und hierarchieloser Gesellschaft oder tatsächlicher Verwirklichung der allgemeinen Menschenrechte (in den USA sogar die Andeutung einer allgemeinen = "kommunistischen" Kranken-Versicherung) erzeugt in den "aufgeklärten" Herdentieren der "demokratischen" Staaten dieselbe "Underdog"-Schockstarre, wie in den Tieren von Orwell´s Parabel "Animal Farm" die geplante Auflehnung gegen die Farmer: "Aber das sind doch Menschen !" - nämlich eine gottgewollte Autorität mit Gewalt-Monopol...
In der Realität sind die "Underdogs" aber eben keine Tiere, sondern Menschen, und ihre "Halter" bzw. Unterdrücker zwar auch Menschen, aber eben keine "höher"-stehenden oder "besseren", vor denen man ehrfürchtig niederknien müßte, sondern zumeist von der Macht korrumpierte, ethisch versaute und menschlicher Werte verlustig gegangene Neo-Feudale, für die die "Französische Revolution" ebenso, wie die "Aufklärung", nur ein nützliches Märchen ist: wir leben noch im Mittelalter, auch wenn der Bluts-Adel durch den Geld-Adel abgelöst wurde, und "Ihro Gnaden" durch "Jawohl, Herr Direktor", selbst wenn man sich nach dem Beispiel der "Silicon-Valley"-Ex-Hippies inzwischen duzt - die Reichtums-Hierarchien und die grundsätzlich kapitalistischen Verhältnisse mit all ihren absurden Folgen, wie Elend, Verhungern, Kriege usw., scheinen für die Masse der menschlichen "Underdogs" immer noch unantastbar zu sein, da wir seit dem "Ende der Geschichte" (und der "Utopien") angeblich in der besten aller möglichen Welten, nämlich dem siegreichen grenzenlosen Kapitalismus leben: die Folge (oder der Erfolg) der gehirnwaschenden "Aufklärung" ist offenbar, daß die Beherrschten solange brav die Phrasen und Spirenzen ihrer Herrscher medial hinnehmen, bis ihre Situation so desolat wird, daß sie sich bei aussichtslosen Verzweifllungstaten "heldenmütig" verhaften, verurteilen oder sogar erschießen lassen...
Dabei wäre es vorher so einfach: ziviler Ungehorsam, Wieder-Aneignung von privatisiertem Gesellschafts-Eigentum, Rückzug aus der Geldwirtschaft, Generalstreik, wenn z.B. der Rüstungs-Etat erhöht werden soll (also jetzt)…
Die Herrschenden sind keine Menschen, sondern Rädchen in einem fatalen System, ihr selbstgerechtes Gelaber (= "Nachrichten" und "Börsenberichte") hat nichts mit menschlicher Gesellschaft zu tun, ihre Währung ("Geld" und "Derivate") ist eine hohle Blase, ihre globalen Aktionen wären, außer in Bezug auf ihren Profit, völlig belanglos, wenn sie nicht schädlich für die gesamte Menschheit wären: also weg mit dem Scheißsystem - was ist daran so schrecklich bzw schrecklicher, als das herrschende System?
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