Mittwoch, 9. April 2025

Die Ukros sollten mal in sich gehen, statt zu jammern

Während hierzulande jeder Treffer einer NATO-Ukro-Haubitze eine "Sieges-Meldung" wert ist, verzagt offenbar die ukrainische Bevölkerung wegen der aussichtslosen Lage und des ständigen Luft-Alarms: wieso waren sie auch so blöd, dem nationalistischen "Ruhm-der-Ukraine"-Gegröle ihrer rechten Putsch-Regierung zu folgen, deren erste Amts-Handlung (2014) das Verbot des Russischen als gleichberechtigte Amts-Sprache (sowohl für Russisch-Stämmige, als auch für russisch-sprachige Ukrainer) war, was zu den Autonomie-Bestrebungen im Osten führte, die alsbald vom Ukro-Regime und seinen rechts-radikalen Milizen mit Kampf-Hubschraubern und Raketen angegriffen wurden?

Jedes in der West-Ukraine vor eine West-Kamera gezerrte Bäuerlein war damals brav patriotisch für die von der NATO geförderte "nationalistische" und anti-russische Politik und Militär-Praxis: was sollte daraus schon anderes werden, als das derzeitige Verhängnis mit hunderten Tausenden von Toten?

Die Parolen vom "Sieg" über das zig-fach überlegene Rußland und der Wiederherstellung der "territorialen Integrität" von vor dem Austritt der Krim waren von vorn herein zum Scheitern verurteilt, und die fortlaufende Bewaffnung durch die NATO hat das Elend bloß verlängert.

Wäre die Ukraine ein Vertrags-treues Mitglied der "GUS" (oder zumindest neutral) geblieben (statt die NATO-Mitgliedschaft zu fordern) und hätte ihre große russische Minderheit nicht vor den Kopf gestoßen, wäre ihr das Schicksal erspart geblieben, zwischen der NATO und Rußland aufgerieben zu werden - aber das rechts-nationalistische Regime wußte es besser, und die ungebildete Masse volkte dessen Propaganda... Schuld: eigene.

Ich wiederhole mich, aber es schient nötig angesichts des allgemeinen Vergessens: Rußland hatte dem anti-russischen "Bürgerkrieg" 8 Jahre lang tatenlos zugesehen, bis die Volks-Republiken im Donbass es angesichts verstärkter Ukro-Bombardierung um Beistand baten - das allein zeigt schon, daß Rußland nicht das potenziell Europa-"verschlingende" Möchte-gern-"Imperium" ist: und der Großmacht-überlegene Einmarsch in der Ukraine Ende Februar 2022 hatte ja auch ohne großes Blut-Vergießen schnell zu den vernünftigen "Istanbul-Verträgen" geführt, deren Unterzeichnung durch die Ukros dann die NATO durch Erpressungen und Versprechungen verhinderte und damit den inzwischen über 3 Jahre dauernden Krieg anzettelte...

Ein junger ukrainischer Student in Charkow (ukr.: "Charkiw") sagte in einer aktuellen Reportage, er wolle eigentlich "nur Frieden", aber er bedenke auch, daß dann viele seiner Landsleute "umsonst gestorben" seien - tja, mein Junge: das war bisher in jedem Krieg so, und es wird nicht besser, wenn man ihn verlängert - für die "normalen" Menschen, ob von der Sieger- oder Verlierer-"Nation", war das Ergebnis jedes historisch bekannten Krieges keinen einzigen Toten "wert"! Nur die imperialistischen Plutokraten haben mal wieder auf Kosten dessen, was in den Krieg volkt, ihr Gleichgewicht um ein paar Unzen verschoben - bis zum nächsten Versuch...

Dienstag, 8. April 2025

Das faschistoide Zionisten-Regime IST Völker-mörderisch !

Inzwischen haben die zionistischen Mini-Imperialisten 90% der Gebäude in Gaza zerbombt, über 50.000 Menschen, zumeist Zivilisten und davon mindestens die Hälfte Frauen und Kinder, getötet, Meerwasser-Entsalzungs-Anlagen, Schulen und Krankenhäuser in Schutt und Asche gelegt, gezielt Journalisten und Sanitäter im Einsatz ermordet, die Rest-Bevölkerung mit "Evakuierungs-Befehlen" von Not-Lager zu Not-Lager gehetzt, und nach bisher spärlichen Sonder-Genehmigungen nun seit über einem Monat die Grenzen für humanitäre Hilfs-Lieferungen ganz geschlossen, sodaß es in ganz Gaza für über 2 Millionen Menschen inzwischen kaum noch Nahrung, Trink-Wasser oder medizinische Versorgung (geschweigedenn Arznei-Mittel) gibt...

Dieser Völkermord auf Raten ist zwar nicht mit der quasi "industriellen" nazistischen "Endlösung" des Holocaust (der ja nicht nur Juden betroffen hat) vergleichbar*, aber sehr wohl mit dem türkischen Völkermord an den Armeniern (1915-16: einschl. vorheriger Pogrome durch Vertreibung, Massaker und Hunger-Märsche 300.000(?)-1.500.000 Opfer), mit dem deutschen Völkermord an den Herero und Nama in Namibia (1904-8: militärische Einkesselung in Wasser-loser Wüste - mindestens 50-70.000 Opfer) und mit dem US-amerikanischen Völkermord an den Indianern im 19. Jahrhundert (vermutlich mehrere Millionen Opfer): auch die imperialistischen USA ließen (wie Israel im seit 1967 besetzten West-Jordan**) radikale "Siedler" in Indianer-Gebiete einsickern und schickten bei indianischer Gegenwehr die Armee zu "Vergeltungs"-Massakern und "Politik der verbrannten Erde", um den Überlebenden die Lebens-Grundlage zu entziehen und so die Gebiete für die "Siedler" (die berühmten "Frontiersmen" oder "Pioniere" mit ihren rassistischen Todes-Schwadronen***) "Indianer-frei" zu machen...

Daß der brutale Angriffs-Krieg des rechts-rassistischen Netanjahu-Regimes auf Gaza "Selbst-Verteidigung gegen die `Hamas´" sei und der Vertreibung bzw. Vernichtung der "Hamas" und der "Befreiung aller noch lebenden Geiseln" diene, ist ein zynischer Witz des korrupten Militär-Regimes, das sich nur durch Weiter-Führung des einseitig überlegenen Kriegs an der Macht halten kann - wie ein Großteil der israelischen Bevölkerung längst erkannt hat: je gnadenlos-faschistoider das zionistisch-imperialistische Vorgehen und je Aussichts-loser die Lage der Palästinenser, desto wahrscheinlicher ziehen sich die verbleibenden "Hamas"-Kämpfer in den "Untergrund" zurück - nicht ohne wohl vorher die letzten Geiseln zu töten, die sich als wertloses Unterpfand erwiesen haben, da die Zionisten nicht zu deren Rettung zu Verhandlungen bereit sind, sondern auf dem Menschen-verachtenden "totalen Krieg" beharren (vgl. die Ukros und den beide Kriege unterstützenden "Werte-Westen"...).

Was ist also "Israel"? - Ein vom Opfer zum Täter mutiertes traumatisiertes Judentum? Ein künstlicher Überlebens-"Nationalismus"? Oder ein die Opfer-Rolle instrumentalisierender Neo-Imperialismus, der jede Kritik als historisch gebrandmarkten "Antisemitismus" abschmettern kann?

In jedem Fall ein kolonialistischer und rassistischer "Apartheids"-Staat, der seine sozialistischen Wurzeln mit "McCarthy"-Methoden ausgemerzt hat und dessen Unterstützung den Verfassungen der meisten "Werte-westlichen" Staaten widerspricht.
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* und schon garnicht mit den stalinistischen "Säuberungen" und der im "Holodomor" (nicht nur in der Ukraine) gipfelnden zentralistisch miß-organisierten und durch Miß-Ernten verdorbenen "Zwangs-Kollektivierung", die rechte anti-kommunistische "Wissenschaftler" im "Historiker-Streit" gern mit dem Nazi-Terror gleichsetzten
** die in dem gleichfalls im "Sechs-Tage-Krieg" 1967 von Israel besetzten Gaza hinein gelassenen 8000 israelischen "Siedler", die 40% des Gaza-Streifens für die über 2 Millionen Palästinenser unbetretbar gemacht hatten, wurden 2005 nach Aufständen (die bei der "Wahl" von 2006 die "Hamas" an die Regierung brachten), vom Militaristen-Regime Scharons schweren Herzens "heim ins Reich" geholt und erwarten jetzt vermutlich freudig ihren neo-kolonialen Wieder-Einzug in Gaza
*** siehe z.B. A.W. Eckert´s grandiosen dokumentarischen Roman: "The Frontiersmen" (1967) über die kolonialistische Eroberung des Ohio-Tals und den nicht-rassistischen, aber gleichwohl kolonialistischen "Pionier" Simon Kenton (1755-1836), der eigentlich seinen legendären Vorläufer Daniel Boone (1734-1820) in jeder Hinsicht überragt

Sonntag, 6. April 2025

Veteranen des "Kalten Kriegs" wittern Erfüllung ihrer heißesten Wünsche

In fast jedem Medium tauchen ergraute Militaristen auf, die ihr ganzes Leben Ereignis-los an die strategische Kultivierung des "Ost-West-Konflikts" verschwendet haben und jetzt eine Chance sehen, daß ihre Jahrzehnte-lange Schubladen-"Planung des dritten Weltkriegs" endlich relevant wird: aus ihren bisher gut bezahlten, aber Effekt-losen "Dornröschen"-Positionen und auch aus der Pensionierung werden überall "hoch-rangige" Militärs, bis zum Überdruß verschworene "Fachleute für die russische Bedrohung", hervorgezerrt, die ihre Kriegs-Prognosen* nach wie vor aus dem Scheitern der alliierten Verhandlungen nach dem 2. Weltkrieg, der folgenden Teilung Deutschlands, dem Mauer-Bau, der Berlin-Blockade und dem Rüstungs-Wettlauf von vor einem halben Jahrhundert beziehen - und allesamt vor einem bevorstehenden "Angriff Rußlands" warnen, wie sie das seit 75 Jahren getan haben, ohne daß das, was volkt, ihnen wirklich glauben mochte (man erinnere sich an die mächtige Friedens-Bewegung der 1980er-Jahre, gegen die natürlich trotzdem die "NATO-Nachrüstung" staatlich verordnet wurde...).

Jetzt können die seit 75 Jahren zu bloßer taktischer Theorie verdammten und verdummten Kriegs-Profis endlich auf die Erprobung in der Praxis hoffen: obwohl die hoch-gerüstete Atom-Macht Rußland es nichtmal innerhalb von 3 Jahren schafft, den korrupten kleinen Dritte-Welt-Staat namens Ukraine zu "besiegen", schaffen es der deutsche Staat und seine angeschlossenen Medien (wie in andern europäischen Ländern) offenbar, das, was volkt, in die gleiche  Kriegs-Angst zu versetzen, wie die US-Propaganda das ihre in den 1950er-Jahren (siehe darüber den Dokumentar-Film "Atomic Café" von 1982). Wie üblich steht an vorderster Front der Kriegs-Propaganda die reaktionäre "FAZ": siehe z.B. den nicht mehr (oder noch nie?) "wehr-tauglichen" P. Carstens: "Kampfkraft in allen Dimensionen", 7.4.2025, der eine klare patriotische Kriegs-"Haltung" sowohl von Soldaten wie von Zivilisten, statt im Ernstfall feige "Flucht nach Mallorca", fordert und auf die neuerliche Stationierung von US-Raketen in D-Land und auf "endlich bewaffnete Drohnen für die Bundeswehr (...) diese fieseste aller Waffen" hofft..., und ähnliche militaristische Artikel von "FAZ"-Schreibtisch-Strategen.

Falls es in Zukunft noch eine humanistische Geschichts-Schreibung geben wird (und überhaupt noch eine humane, die nicht von maschinell-"rationaler" KI ersetzt ist), wird man unsere historische Episode als "Zeit der Wirren" darstellen, die näher zu analysieren sich nicht lohnt - und dieses Urteil (falls unsere Nachfolger überhaupt klüger sein werden, als wir) wird richtig sein, weil unsere Zeit es permanent verweigert, aus der Geschichte zu lernen.
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* vgl. den 1968 west-geborenen, bieder seiten-gescheitelten "Wehrmachts"- und NATO-gewaschenen "Militär-Historiker" und Panik-Macher S. Neitzel: "Vielleicht erleben wir den letzten Sommer im Frieden..." - der in seinem neuen Buch ("Die Bundeswehr. Von der Wiederbewaffnung bis zur Zeitenwende", 2025 - "Zeitenwende" ohne Anführungs-Zeichen) die "Traditions"-Namen deutscher Kasernen nach Giftgas-Kommandeuren des ersten und Nazi-Kommandeuren des zweiten Weltkriegs gegen "neutrale" Umbenennung oder solche nach Widerstands-Kämpfern verteidigt: "Wie sehen denn nun die passenden Vorbilder für einen Panzerkommandanten oder einen Grenadier aus, dessen Aufgabe im Ernstfall ist, in Litauen für das westliche Bündnis zu kämpfen, zu töten und notfalls zu sterben?“ - Klar: die brauchen "Vorbilder", wie den Nazi-Generalobersten Dietl, der sich 1942 an der "Lappland-Front" mit der Einrichtung von "Feld-Straf-Lagern" hervortat... (die "Dietl-Kaserne" in Füssen wurde erst 1995 in "Allgäu-Kaserne" umbenannt) - trotz seines Buches "Soldaten" (2011, mit H. Welzer), das die unvermeidliche Verrohung durch Krieg, den "Spaß am Töten" und die Beteiligung der "Wehrmacht" an Kriegs-Verbrechen (und den Vergleich mit Vietnam) zum Thema hatte, hatte sich Neitzel 2008 als "wissenschaftlicher Gutachter" gegen die Anwendung des 1998 beschlossenen "Gesetzes zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechts-Urteile" zur von den "Linken" geforderten pauschalen Rehabilitierung der im 2. Weltkrieg wegen "Kriegs-Verrats" verurteilten Deserteure und Überläufer "ohne Einzelfall-Prüfung" ausgesprochen - wie sein Mit-Gutachter Müller vom "Militär-geschichtlichen Forschungs-Amt" hielt er es für "möglich", daß einzelne "Kriegs-Verrats"-Urteile "kein Unrecht" waren... (die Alt-Nazis Waldheim und Filbinger lassen grüßen: "Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein!")

Samstag, 5. April 2025

Der "autoritäre Charakter" und kriminelle und kriegerische Gewalt

Zum Glück war es ein Araber, der das sagte: der in Israel geborene und aufgewachsene arabische Israeli Ahmad Mansour, der in seiner Jugend mit dem Islamismus sympathisierte, sich während seines Psychologie-Studiums "säkularisierte", und der inzwischen als Psychologe in Berlin lebt und an Schulen und in Gefängnissen Gewalt-Prävention betreibt.

Er sagte im "D-Radio-Kultur" ("Wortwechsel", 4.4.2025: Kriminalstatistik - Was tun gegen zunehmende Gewalt?), daß in Ländern und Kulturen mit patriarchalischer Ordnung und Autorität im Prinzip "autoritäre Charaktere" erzeugt werden, die zu Gewalt-Anwendung neigen, weil sie solche selbst von Kind an erfahren und gelernt haben: dazu gehören autoritäre und "züchtigende" Erziehung, Mißachtung und Unterdrückung von Mädchen und Frauen, "Männlichkeits"-Zelebrierung, strenge Hierarchien und ein besessener "Ehren"-Kult - Mansour verweist auf die Studien von Hannah Arendt und der "Frankfurter Schule" zum "autoritären Charakter" aus den 1950er- und 60er-Jahren.

Natürlich redet Mansour von islamischen Kulturen und den Problemen mit aggressiven und sexuell übergriffigen Flüchtlingen aus Afghanistan, Syrien usw., und auch von Berliner Schulen mit traditionell hohem Anteil an türkischen und arabischen Schülern und den bekannten Problemen...(Den lächerlichen "Django"-Machismus von arabischen und türkischen 8- oder 9-jährigen "männlichen" Grundschülern hab ich selbst erlebt und das "Kanak-Sprak"-Klischee-hafte "Wasguckstu? Isch hol meim Bruda!" hab ich von diesen verkorksten Pimpfen selbst gehört...)

Mansours Mit-Disputanten, G.R.Wollinger (Professorin an der NRW-Hochschule für Polizei) und L. Blumenthaler ("Amadeu Antonio Stiftung") wittern darin ein un-zeitgemäßes "Rassismus"-Tabu und verwehren sich dagegen, eine "Kultur" pauschal für Gewalt-Tätigkeit verantwortlich zu machen, aber Mansour besteht zu recht darauf, daß eine "national" bzw. religiös autoritäre Familien- und Gesellschafts-Kultur zum großen Teil die Individuen präge: die "Frankfurter Schule" habe ja gezeigt, daß das mindestens bis vor 80 Jahren auch in Deutschland gegolten habe (da muß man nicht nur an Nazi-Gleichschaltung und -Militarisierung denken: man lese z.B. H. Manns "Untertan" vom militaristisch-patriarchalen 1914, oder A. Weidenmanns berühmten Jugend-Roman "Gepäckschein 666" vom nunmehr finanz-patriarchalen 1953* - dasselbe galt für das ganze "aufgeklärte" Europa, und das teils bis in die 1970er-Jahre).

Falls die parallel-gesellschaftlichen ehemaligen "Gast-Arbeiter" und die "welcomed refugees" auch nur 80 Jahre (meist aber mehr) hinter unserer säkularen und "liberalen" Entwicklung hinterher hinken, muß man doch mit Mansour feststellen, daß sie eine reaktionäre Note in die Gesellschaft einbringen, und zwar nicht nur, weil sie Ausländer-feindliche Rassisten "erzeugen", sondern weil man von uns Toleranz für ihre patriarchal-autoritäre "Kultur" verlangt, die dadurch wieder Einzug in unsere angeblich "liberale Kultur" hält (z.B durch anti-feministischen und Gangster-"Ehre" feiernden Rap oder durch Schulhof-Sitten...).**

Die aktuelle "Kriegs-Tüchtigkeits"-Propaganda erinnert ja nicht von ungefähr an die mosaische, dann christliche und islamische Militanz: der patriarchale Monotheismus und der patriarchale Imperialismus seit Moses und David, Paulus und Mohammed sind eine ebenso brutale Wüsten-Nomaden-"Kultur", wie die Steppen-Nomaden-"Kultur" der "Awaren", der "Hunnen" und der immerhin religions-mäßig toleranten Mongolen, die neben den feudalen Querelen und den "Kreuzzügen" Jahrhunderte-lang die europäischen Gesellschaften militarisiert haben.

Immigration aus Wüsten und Steppen, wenn sie "multikulti" bleibt, bereichert uns also nicht, sondern behindert uns (billige Paket-Kuriere, Pizza-Lieferanten, Pflege-Kräfte und Handwerker sind ja bloß eine Art legitimer Steuer-Hinterziehung), und wenn sie "integriert" wird, zerstört sie die kulturelle Identität der Immigranten - wenn diese das letztere in Kauf nehmen, kann man sich auch an "verwestlichte", also Kapitalismus-kompatible "braune" oder "schwarze" Kollegen (wie längst in Technologie- und IT-Konzernen gang und gäbe) oder sogar Regierungs-Mitglieder (wie z.B. in England) gewöhnen - aber wozu soll das gut sein? Das ist so sinnvoll, wie der Import von zu 99% in China produzierten und in Schweden designten "IKEA"-Produkten...
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* Weidenmann (1916-2000) war freilich schon Propaganda-Agent der "HJ" in der Nazi-"Reichs-Jugend-Führung" gewesen, hat nach seiner Kriegs-Gefangenschaft wieder mit Jugend-Romanen angefangen und sich in den 1970er-Jahren zum TV-Unterhaltungs- und Krimi-Regisseur hoch gearbeitet - "Gepäckschein 666" ist nichtsdestotrotz ein tolles Buch und ein Zeit-Zeugnis der spät-autoritären 1950er-Jahre, deren unhinterfragte Klassen-Hierarchie uns heute lächerlich erscheint, obwohl sie unterschwellig weiter besteht... (einschließlich der Unterwürfigkeit gegenüber dem Gönner-haften Roman-US-Millionär "Mr. Overseas" - was an "James Bond´s" Sekretärin "Miss Moneypenny" erinnert, oder im umgekehrten Sinn an den als "Crazy Horse" verunglimpften und 1877 in Gefangenschaft ermordeten indigenen Kämpfer gegen den US-Imperialismus)
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dasselbe gilt für die "Staats-Räson"-Forderung, den militaristischen, teils rechts-radikalen und fundamental-religiösen Imperialismus des zionistischen Regimes in Israel und den Völkerrechts-widrig besetzten Gebieten zu tolerieren und sogar zu unterstützen - was eigentlich der deutschen Verfassung widerspricht... (siehe meinen Eintrag vom 4.3.: Netanjahu erzeugt "Anti-Semitismus")

Freitag, 4. April 2025

Ost-Europäer wollen gern Splitter-Bomben-Kriegs-Verbrechen begehen

Während man in Gaza und im Libanon leider schon kleinen Kindern beibringen muß, was die von den Israelis in ihren Gärten und auf den Feldern hinterlassenen Splitter- bzw. Streu-Bomben ("Land-Minen" bzw. "Anti-Personen-Minen" und "Anti-Fahrzeug-Minen") sind, und wie sie sich beim Spielen davor schützen können (diese heimtückischen "Waffen" fordern noch Jahre nach jedem Krieg massenhaft Opfer unter der Zivil-Bevölkerung, vor allem unter Kindern Verstümmelte und Tote) - währenddessen also beschließen die faschistoiden Regierungen der baltischen Länder, Polens und Finnlands, aus dem internationalen "Vertrag zur Ächtung von Land-Minen" (die Friedens-Nobel-Preis-geehrte "Ottawa-Konvention" von 1997) auszusteigen - natürlich wegen der angeblichen "russischen Bedrohung" (die USA und Rußland sind dem Vertrag erst garnicht beigetreten, ebenso nicht Israel, China, Südkorea, Ägypten, Sau.-Arabien, Pakistan, Indien usw. - mindestens 12 der 32 Nicht-Mitglied-Staaten produzieren noch die geächteten Minen, und z.B. das Vertrags-Mitglied Deutschland hat aus seinen "Beständen" von der Konvention "nicht-verbotene Anti-Fahrzeug-Minen" an die Ukros geliefert, die letztlich genauso gefährlich sind, wie die "Anti-Personen-Minen", die ihnen die USA geliefert haben.

Die ost-europäischen Militaristen wollen also ihre "Ost-Front" verminen, damit nicht nur fiktive russische Soldaten, sondern auch und vor allem ihre Bevölkerung zu Kriegs- und Nach-Kriegs-"Versehrten" (also Krüppeln, falls sie überleben) wird: wer hat diesen kommenden Kriegs-Verbrechern ins Hirn geschissen?

Á propos "Ausstieg": der manchmal einleuchtende, und manchmal irrlichternde Orban hat völlig grundlos und provokativ in Ungarn den mit internationalem Haft-Befehl wegen Kriegs-Verbrechen gesuchten Netanjahu (neu befeuert durch Beweise für israelische Bombardierung von humanitären Hilfs-Kräften) in Ehren empfangen, statt ihn verhaften zu lassen, und deshalb gleichzeitig den Ausstieg Ungarns aus dem "Internationalen Straf-Gerichtshof" (IStG) verkündet (dem ebenfalls die USA garnicht erst beigetreten sind, um ungestraft Kriegs-Verbrechen begehen zu können - was der kaum militaristische Orban damit bezweckt, ist allerdings unklar, es sei denn, seine mangelnde Unterstützung für die Ukros wird demnächst ein Kriegs-Verbrechens-Fall für den IStG...). - Auch Trump wird dieser Tage Netanjahu empfangen, ohne ihn verhaften zu lassen, während der "Werte-Westen" tobt, weil der ebenfalls vom IStG wegen Kriegs-Verbrechen gesuchte Putin noch gefahrlos nach Nord-Korea und in die "BRICS"-Staaten reisen kann...

Seit die in Wahrheit auf tönernen Füßen Größen-wahnsinnigen USA einseitig Rüstungs-Kontroll-Verträge aus "Entspannungs"-Zeiten aufgekündigt haben, nimmt der Wahnsinn zu: US-Angriffe, Stellvertreter-Kriege, gewaltsame "Regime-Changes", "Bürger"-Kriege und die Gefahr eines ebenso sinnlosen "Welt-Kriegs", dem eher die paranoide EU zusteuert, als der bizarre Trump...

Donnerstag, 3. April 2025

Zölle als Sargnagel des Kapitalismus

Es ist schon witzig, daß ein infantiler Neo-Con-Milliardär so mir-nichts-dir-nichts fast der ganzen Welt Einfuhr-Zölle zwischen 10 und 35% verordnen kann... 
Im Grund hat Trump recht: der "Frei-Handel" war eine bescheuerte Idee, und die klassische früh-kapitalistische Milchmädchen-Rechnung von D. Ricardo (1772-1823) über die internationale Arbeits-Teilung konnte nicht aufgehen - besser produziert jedes Land (oder jede Region) selbst, was es (oder sie) braucht.

Nun sind die USA eigentlich kein "Land", sondern eine imperialistische Monster-Union, und Trump denkt sicher nicht an sozio- oder ökotopische Autarkie, oder an eine der Gesellschaft dienende Wirtschaft (dann wäre er nicht Milliardär geworden), aber die zornige Idee mit den Zöllen ist, ob er will oder nicht, ein Schritt in diese Richtung: der "Wohlstand der Nationen" (A. Smith, 1723-1790) wird seit über 200 Jahren an eine trans-nationale Kaste von Händlern, Monopolisten und Spekulanten verpulvert*, und es ist höchste Zeit, diesem plutokratischen Treiben ein Ende zu bereiten.

"Export-Weltmeister" zu sein, ist kein erstrebens-wertes Ziel, sondern Wahnsinn: dem Proletariat die 40-Stunden-Woche zu geringst-möglichem Lohn-Tarif aufzuzwingen und dann die Überschuß-Produktion in alle Welt zu verschiffen, ist mehrfach unsinnig: 1. es geht nicht darum, soviel wie möglich zu arbeiten und zu produzieren, sondern nur soviel wie nötig (nach Bedarfs-Deckung: Feierabend); 2. der Export von Überschuß verursacht sinnlose Transport-Kosten und -Verschmutzungen, sowie überflüssige Konkurrenz-Kämpfe und Zerstörung von Ressourcen und Existenzen; 3. die folgende "Markt"-Hegemonie bzw. Monopolisierung zerstört neben regionalen Wirtschafts-Gefügen auch soziale, historische und ästhetische Traditionen durch einen Seelen-losen "internationalen Stil" (z.B. US-Fast-Food-Ketten im Gourmet-Land Frankreich)**.

Die Börsianer haben verstanden: nach Trump´s Zoll-Verkündung sind weltweit alle Spekulations-"Indices" abgesackt...

Skandinavien wie immer vorn: die Kopenhagener Börse aus dem 16, Jahrhundert ist kürzlich abgebrannt...
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* Smith und der Darwin beeinflussende Malthus ("Principle of Population", 1798) waren biedere anglikanische Pfarrer, die sich Staats-treu um die Auswüchse der frühen Industrialisierung sorgten - Ricardos Vater dagegen, ein über die Niederlande eingewanderter sephardischer Jude aus Portugal, war in London Makler an der Börse und einer der reichsten Männer seiner Zeit - wegen seines Bruchs mit der jüdischen Religion wurde Ricardo vom Vater enterbt, gründete dank seiner Beziehungen mit 21 Jahren ein eigenes Makler-Büro und war bald reich genug, um als "Privatier" seine plutokratischen Theorien entwickeln zu können - er hinterließ ein Vermögen von 35 Millionen Pfund
** das neo-koloniale Strategie-Spiel "Siedler von Catan" konnte das primitiv-kapitalistische "Monopoly" überrunden, weil es nicht auf kalten Immobilien-spekulativen Turbo-Kapitalismus setzte, sondern auf angeblich Hippie-mäßigen Öko-Landgut-Pionier-Geist, der in Wirklichkeit aber eher an die Berliner "Kongo-Konferenz" (1884/85) erinnert, in der die Welt in europäische Kolonial- und Rohstoff-Ausbeutungs-Reiche aufgeteilt wurde

Mittwoch, 2. April 2025

Kriegs-Planspiele: Geld für "Staat" oder "Volk"?

Während in der "FAZ" (Militärische Logistik: Kampfpanzer gegen Straßenverkehrsordnung) sich ein R. Putzbach auf´s ausführlichste und absurd ernsthafteste Sorgen über die unzureichenden "Aufmarsch-Korridore" der NATO-Truppen durch Europa, und vor allem durch D-Land, an die (baldige) "Ost-Front" macht und brav mehr Investitionen in deren Ausbau fordert, veranstaltet der "Spiegel" unter der gleichen Prämisse des laut Moderator "am Horizont erscheinenden russischen Angriffs auf D-Land" ein (wieso Spitzen?) "Spitzengespräch zur Wehrpflicht: »Ich würde lieber kapitulieren, als tot zu sein« | Watch" zwischen dem pazifistischen Autoren O. Nymoen ("Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde", 2025), der "CDU"-m/w/d-Wehrpflicht-Befürworterin W. Winter und dem Afghanistan-"Veteranen" W. Gregis, der darauf besteht, daß Soldaten mit der Waffe nicht ihren "Staat", sondern ihr "Volk" und dessen "Freiheit" verteidigen, und daß eine Bundestags-Entscheidung für (Verteidigungs-)"Krieg" schließlich "des Volkes repräsentierten Willen" ausdrücke, und nach seiner Afghanistan-Erfahrung sei Ausdruck der Verteidigung von "Volk " und "Freiheit" in der Kampf-Situation die "Sorge um die Kameraden neben einem"... (Bloß wurden in Afghanistan ja nicht "Volk" und "Freiheit" verteidigt, sondern ein anderes Volk angegriffen... Aber laut Gregis hat ein Soldat mit dem "Fahnen-Eid" nunmal "seinen Frieden damit gemacht" (sic!), im "Ernstfall" auf Befehl Menschen erschießen zu müssen: um solche "Kameraden" muß man sich tatsächlich "Sorgen" machen...)

Nymoen dagegen sieht im neo-liberalen D-Land keine "solidarische Volks-Gemeinschaft", für die man moralisch verpflichtet sei, sein Leben zu opfern, sondern nur einen "Staat", der einen nach strategischem Gutdünken dazu zwingt, und kippt auch nicht auf des Moderators übliche primitive "Verweigerer"-Fangfrage: "Und wenn ein Aggressor wie Putin Ihr und Ihrer Liebsten Freiheit und Leben bedrohen würde?" - "Lieber kapitulieren, als tot." Nymoen würde, wie viele der "Ruhm"-reichen Ukrainer, lieber emigrieren, als "dienen": also vor der "Wehrpflicht" fliehen - für Gregis reiner "Egoismus".

Die platt System-konforme "CDU"-Winter hält dagegen, daß "uns" der "Staat" soviel "Freiheit", "Ordnung", "Bildung", alle möglichen "Rechte" und "Unterstützungen" usw. "schenke", daß wir "ihm" was "zurückgeben" müßten... Nymoen antwortet mit maroden Schulen, dem immer noch Klassen-selektiven Bildungs-System und den drohenden "Bürgergeld"-Kürzungen - ihm fällt nicht ein, daß "uns" der "Staat" in Wirklichkeit nichts "schenkt": wir geben "ihm" zwangs-weise durchschnittlich ein Drittel unseres Einkommens und dazu ein Fünftel unserer Konsum-Ausgaben zu vermeintlich treuen Händen, damit "er" (d.h. "unsere Repräsentanten" und die verbeamteten "Staats-" bzw., sic!, "Volks-Diener") unsere "Freiheit", "Bildung", alle möglichen "Rechte" usw. sozusagen "recht und billig" organisiert* - ebenso, wie "er" ein weiteres einkassiertes Fünftel unseres Einkommens gefälligst wie versprochen zu einer angemessenen Krankheits- und Alters-Fürsorge benutzen soll**, statt noch dazu für jede dem Bürger aufgezwungene "Dienst-Leistung" (von der Ausweis-Verlängerung über die Zahn-Krone, die Brille und den Museums-Eintritt bis zum Gerichts-Verfahren) "Gebühren" zu verlangen.***

Mit andern Worten: wir müssen dem "Staat" nicht "dankbar" sein, wenn er das von uns überlassene Geld nicht nur zugunsten der Rüstungs-Konzerne und anderer Konzern-Subventionen, für seine eigenen "Diäten" und "Spesen", sowie zur Kompensation der Steuer-Ausfälle durch das kriminelle Finanz-System ausgibt, sondern auch bißchen was für die genuinen Aufgaben abfällt, für die das, was volkt, eigentlich Steuern bezahlt (u.a. Sanierung maroder Schulen usw.) - erst recht, wenn dieser Anteil mit der Begründung herbei-geredeter "Krisen" (wie "drohender russischer Angriff") immer niedriger wird: die steigende Zahl von Multimillionären und Milliardären (des neo-feudalen "oberen 1%"), die sich nach "unten" auflösende Mittel-Schicht und der weltweit wieder wachsende Anteil Verarmter und Verhungernder müßten längst zu einer Revolution geführt haben. Aber die "Facebook"- und "Instagram"-verseuchten Afrikaner ersaufen ja lieber im Mittelmeer, als ihre "IWF"-hörigen Kleptokraten zu verjagen, und die absteigenden europäischen Mittel-Ständler schimpfen lieber auf Ausländer, als auf die Regierung oder das System...

Die Ursache aller sozialen, politischen, internationalen, kriminellen und Flüchtlings-Probleme ist ökonomische Ungerechtigkeit, und der ist weder mit neo-kolonialem "Freihandel", noch (und erst recht nicht) mit militärischen Mitteln beizukommen.****

Währenddessen schickt die Bundes-Regierung zur Beruhigung des paranoiden Putzbach schon mal eine Panzer-Brigade von 5000 Mann dauerhaft an die litauische "Ost-Front", die damit ohne Zutun Rußlands durch Pisstorius "eröffnet" ist - so schlimm scheint es um die "Aufmarsch-Korridore" doch nicht bestellt zu sein.

"Faxe Army!" und "Make Capitalism History!"
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* warum nicht z.B. ein Steuer-finanzierter kostenloser öffentlicher Personen-Verkehr?
** "Die nach deutschem Sozialrecht zur Hälfte von den Arbeitgebern zu tragenden Renten-, Arbeitslosen- und Pflege-Versicherungs-Beiträge sind ein ein reiner Taschenspielertrick. Rein wirtschaftlich gesehen gehören alle Aufwendungen des Arbeitgebers für einen Beschäftigten zu dessen Bruttolohn, unabhängig davon wie sie heißen. (...) Den Arbeitgeber-Beitrag zahlt der Arbeitnehmer, genauso wie (...) seine Steuern, Mieten. Zinsen, Hypotheken oder Pachten..." (W. Krämer / W. Sauer: "Lexikon der populären Sprach-Irrtümer", 2001 - der Sprach-Irrtum der verwechselten Arbeit-Geber, also Arbeiter = Lohn-Nehmer, und Arbeit-Nehmer, also Kapitalisten= Lohn-Geber, ist den Autoren allerdings nicht aufgefallen...)
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 abgesehen von der grassierenden Inflation zahlt also der heutige Steuer-Bürger mehr Abgaben an den Staat und seine Institutionen, als der der im Mittelalter von zwei oder drei "Zehnten" gebeutelte Untertan: von wegen "mehr Netto vom Brutto"! Die Unternehmens-Steuern sollen dagegen mal wieder gesenkt werden...
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siehe das Interview mit dem Autoren Marcus Klöckner ("Kriegstüchtig! Deutschlands Mobilmachung an der Heimatfront", 2025) in der "Berliner Zeitung" (Aufrüstung und Medienversagen: „Journalisten fragen, ob wir unsere Kinder in den Krieg schicken sollen!“), und den Ökonomen P. Steinhardt auf "Telepolis" (Militär-Keynesianismus: Deutschland rüstet sich arm)