Samstag, 8. Juli 2023

Die USA: das Nordkorea der "westlichen Werte-Gemeinschaft"

In Nordkorea verhungern laut "BBC" angeblich (wieder?) Menschen, während das Regime teure Waffen-Systeme entwickelt und testet... das mag stimmen oder nur westliche Propaganda sein.

Die USA können es sich dagegen leisten, "freie" Bericht-Erstattung über das Elend ihrer Unter-Klassen zuzulassen: zunehmende Armut, fehlende Kranken-Versicherung, Bildungs-Defitite, Marginalisierung und Obdachlosigkeit, Fettsucht, rassistische und soziale Segregation, Fascho-Milizen, Kriminalität und Amokläufe, Drogensucht samt einer Epidemie von Fentanyl-Toten und eine absurd hohe Zahl von Inhaftierten - während das Regime den mit Abstand höchsten Rüstungs-Etat auf der Welt ausgibt und Un-Milliarden in seine Kriege und aktuell in den Stellvertreter-Krieg der Ukraine steckt: erstens sind in den USA die Marginalisierten nämlich selbst schuld, wenn sie nicht genug "Ellbogen" im "freien" Konkurrenz-Kampf zeigen, und zweitens rüsten die USA, im Gegensatz zu Nordkorea, für einen "guten Zweck" auf, nämlich für die "notfalls" kriegerische Zwangs-Beglückung der ganzen Welt mit eben diesem "American way of life": also der Pseudo-"Demokratie", der Kasten-Gesellschaft, dem Konsum auf Pump und der folgenden gedankenlosen Umwelt-Zerstörung.

Im Gegensatz zu Nordkorea  können allerdings die USA ganze Länder unter ihre Kontrolle bringen (wie z.B. den Kosovo, um nicht von Deutschland zu reden), oder sie zu "fail states" zurück-bomben (wie z.B. den Irak und Libyen), oder ihnen aktive Sterbehilfe leisten, wie derzeit in der Ukraine und im Jemen...

Freitag, 7. Juli 2023

Wozu sich "Moral leisten"? US-Kriegstreiber wollen Ukros Streubomben liefern

Streubomben sind eine der widerlichsten Erfindungen der Waffen-Industrie, besonders gefährlich für die Zivil-Bevölkerung und deshalb von (leider nur) der Hälfte aller Nationen geächtet - unter anderem nicht von den USA (die sie seit Vietnam in allen ihren schmutzigen Kriegen einsetzen), nicht von der Ukraine und nicht von Rußland...

Um die erfolglose Ukro-"Gegen-Offensive" anzuheizen, wollen nun die US-Kriegs-Verbrecher solche Streubomben an die Ukros liefern, und "Deutschland-Radio Kultur" befragte dazu eine "Expertin für Friedens- und Konflikt-Forschung", die sich sehr vornehm über die fatale Wirkung der Bomben ausließ, aber ihren jetzt geplanten Einsatz immerhin als "zum falschen Zeitpunkt und am falschen Ort ein falsches Zeichen" bezeichnete - der Interviewer seinerseits bezeichnete das als "moralisches Problem" und fragte lapidar: "Moral muß man sich aber auch leisten können - kann sich die Ukraine Moral leisten?"

Die "Expertin" flüchtete vorsichtshalber zu einem: "Das ist eine gute Frage... und schwer zu beantworten..." - Sie hat wohl im Zuge ihrer "Konflikt-Forschung" vermieden, Bilder von den Bombardierungen Bagdads oder Belgrads durch die USA anzusehen und Zahlen der zivilen Opfer der völkerrechts-widrigen US-Angriffs-Kriege nachzulesen...

Abgesehen davon, daß der 2014 als "Bürgerkrieg" begonnene Ukraine- Krieg wenige Wochen nach dem Eingreifen Rußlands im Februar 2022 beendet gewesen wäre (nämlich Ende März 2022, als Kiew Verhandlungen anbot und Rußland darauf die Umzingelung Kiews beendete), wenn USA und NATO ihn nicht befeuert und mit Waffen-Lieferungen erst ermöglicht hätten (worauf Kiew sein Verhandlungs-Angebot zurückzog...) - abgesehen davon ist schon die Idee, Streubomben einzusetzen, und erst recht die Behauptung, man könne sich leider die "Moral nicht leisten", sie nicht einzusetzen, faschistoid und ein Kriegs-Verbrechen: beides gilt sowohl für Nachfrager (Selenski), als auch für Anbieter (US-Regierung). Vielleicht wollen die USA auch noch ihre Napalm-Lager-Bestände loswerden, die in Vietnam "Pulitzer-Preis"-würdige Bilder von vor dem Verbrennungs-Tod fliehenden Kindern erzeugten? (siehe z.B.: Unter Verdacht - Verschlusssache - Film in voller Länge | ARTE)

Heuchel-Steinmeier, der persönlich und mit pathetischem Blabla 2008 in Oslo als deutscher Außenminister das Abkommen zur Ächtung von Streubomben unterschrieben hatte, meint jetzt jämmerlich, man dürfe "in dieser Situation den USA nicht in den Arm fallen" - mit andern Worten: was schert mich meine Unterschrift von 2008?

NATO-Posaune Stoltenberg hatte 2022 zum möglichen russischen Einsatz von Streubomben gesagt: "Das ist brutal, das ist unmenschlich, und ein Verstoß gegen internationales Recht." Jetzt sagt er, es gehe die NATO nichts an, wenn eins ihrer Mitglieder den Ukros Streubomben liefern wolle... ("Spiegel online", 8.7.2023)

P.S. Eine Stunde später kommt in "DR Kultur" eine Untersuchung über die anti-semitistischen Züge in Karikaturen des "Juden" Selenski (wie auch des "Juden" G. Soros) - aber auch als Finanz-Kapitalisten und Zins-Wucherer sind die "Juden" nicht das "auserwählte Volk", sondern wie bei allen Völkern (falls man die "Juden", seit der Diaspora die einzigen Weltbürger, überhaupt noch als "Volk" bezeichnen kann) nur deren privilegierte Plutokraten (siehe des "Juden" Feuchtwangers 18.-Jahrhundert-Roman "Jud Süß", 1925): die Hakennase und die Kleptokraten-Finger sind längst nicht mehr das Nazi-Symbol für "Jude" (wie in Harlans Nazi-Film "Jud Süß", 1940), sondern für Börsen-Geier-Schnäbel und-Krallen im allgemeinen. (Leider ist aber auch der Baby-nasige und -fingrige facebook-Suckerberg "Jude", und auch "Goldman sucks" nicht wegen des "jüdischen" Namens... Meine beiden Großmütter hatten auch "jüdische" Namen, aber scheinbar hatten sie trotzdem einen "Arier-Nachweis" - jedenfalls hat nie jemand bei diesen Namen die Stirn gerunzelt...)

Selenski ist nunmal eine zu kurz geratene rechts-nationalistische Ukro-Kriegstreiber-Tröte, ob er nun "Jude" ist, oder nicht, bzw. "selbst wenn" er (wie der faschistoide Netanjahu) "Jude" ist.

Donnerstag, 6. Juli 2023

Bürger-"Beteiligung" in unserer politisch korrekten "Neger-Demokratie"

Im Streit um die vom Bezirksamt Mitte beschlossene Umbenennung der Berliner "Mohrenstraße" haben Anwohner moniert, sie seien an der Entscheidung nicht beteiligt worden - diesen Vorwurf wies der Richter des Berliner Verwaltungs-Gerichts (laut "Spiegel Online") ohne inhaltliche Beurteilung schon allein "aus verwaltungs-rechtlichen Gründen" zurück: schließlich hätten "die Bürger Beschwerden eingereicht und das Bezirksamt habe diese abgelehnt" - "rechtlich" sei das eine "Form der Beteiligung"...

Genial: ein jurisprudenter Zirkelschluß im Namen des Volkes von Schilda: "Schildbürger-Demokratie", könnte man es freundlich nennen, um nicht "bürokratische Mißachtung der Bürger" oder "ugandische Despotie" zu sagen (siehe E. Sagan: "Tyrannei und Herrschaft", 1987).

Entgegen dem mangelnden inhaltlichen Interesse des Gerichts ist aber das Argument des vom Gericht ausgewählten "Muster-Klägers", des Historikers Götz Aly, erwähnenswert: der Name "Mohrenstr." sei damals nicht abwertend oder rassistisch gemeint gewesen - in der Nachbarschaft gebe es auch die "Taubenstr.", die sich auf eine dortige Einrichtung für taube Menschen bezogen habe, denen mit der Benennung der Straße quasi derselbe "Respekt" bezeugt worden sei, wie dem Königspaar mit den kreuzenden "Charlotten-" und "Friedrichstr."... (abgesehen davon, daß letztere samt ihren Generälen heute auch keine feierns-werten Namens-Patrone mehr sein sollten: wie wär´s mit der Umbenennung von "Hohenzollerndamm" und "Gneisenaustraße"?) - Und was ist mit der "Jüdenstraße": ist das Rassismus, Ghettoisierung oder "Respekt" oder (wie schon den Nazis) scheißegal?

Daß das Bezirksamt die "Mohrenstr." nach Anton Wilhelm Amo benennen will, einem heute unbekannten afrikanisch-stämmigen Gelehrten im Berlin des 18. Jahrhunderts, zeigt, daß Berlin damals weniger rassistisch war, als heute - abgesehen davon, daß die krampfhafte Suche nach politisch korrekten Namen zu immer mehr lästigen viel-Bindestrich-Bezeichnungen führt: "Anton-Wilhelm-Amo-Str." und bei ex-"grünen" Stadträten beliebte Frauen mit Doppel-Nachnamen...

Dem, was volkt (solange es nicht bei jeder Institution seine Adresse ändern und keine neuen Visiten-Karten bezahlen muß), ist es wurscht, wie eine Straße heißt: das ab und zu darübergesetzte Kleingedruckte zur Erläuterung liest fast niemand, und zum "Nachdenken" regen weder die preußisch-militaristischen Namen, noch die kolonialistischen oder die neuen unbekannten Namen an (das war auch in der bemüht anti-faschistischen DDR so, ob Salvador Allende oder Karl Kunger mit Straßen-Namen geehrt wurde). Die Verteidiger der "Mohrenstr." sind keine Rassisten - Rassisten sind eher die fanatischen Sucher nach längst vergessenen "politisch inkorrekten" Bezügen, mit denen normal denkende Menschen garnichts mehr verbinden.

Eins haben uns die faschistoiden Anglos voraus: sie benennen ihren Wohnort autonom nach eigenem Geschmack (wie "Falling Water Residence" oder "Paradise Hill Estate" oder "Red House" oder "Pirate´s Grove" - natürlich loyal gefolgt vom "Postal Code"): "Ich mach mir die Welt / Wie sie mir gefällt!" (Hey, Pippi Langstrumpf, 1969 - mittlerweile als "AfD"-Sympathisantin enttarnt...)

Mittwoch, 5. Juli 2023

Ukro-Irrtum: die Russen gehen genauso wenig nachhause, wie die Römer bei "Brian"

Nach dem Muster von Monty Python´s "Brian" haben die Ukros an die Wand gepinselt: "Russes eunt domus" (Leute namens Russes gehen das Haus), und offenbar gab es keinen "humanistisch" gebildeten CIA- oder NATO-Offizier, der sie (wie der Römer den Brian) darauf hingewiesen hat, daß es grammatisch richtig heißen muß: "Russi ite domum" (Russen, geht nachhause) - da mußte die "Gegen-Offensive" mangels Verständlichkeit ja scheitern: fragt sich bloß, warum alt-gediente US- und NATO-Strategen einen albernen Feldzug unter dem Motto "Russes gehen das Haus" unterstützen, wenn nicht vom Zaun gebrochen haben - es sei denn zum Wohl und/oder im Auftrag ihrer Rüstungs-Konzerne: aber das wäre ja purer Zynismus und würde den Verdacht wecken, daß die US- und NATO-Strategen nichts aus ihren vergangenen eigenen Angriffs-Kriegen aufgrund von Lügen gelernt hätten...

Und das wollen wir doch lieber nicht glauben, oder?
S.O.S. la vida.

Dienstag, 4. Juli 2023

Immigranten müssen nicht Deutsch lernen, sondern deutsche Beamte "Basic English": What watch? - Such much!?

Das "bisher fortschrittlichste Einwanderungs-Gesetz" (Innen-Minister In Nennsie Feser) soll damit den "Fachkräfte-Mangel" beseitigen, während reihenweise deutsche Unternehmen wegen des "geo-strategischen" Boykotts von billigem russischem Gas pleite gehen oder abwandern und wohl deutsche Fachkräfte mitnehmen werden - vornehmlich in die USA, die "uns" die Rußland-Sanktionen aufgezwungen haben, aber selbst nicht darunter leiden... Die immigrierten Fachkräfte werden dann das de-industrialisierte Deutschland auf dem Niveau einer "verlängerten Werkbank" (á la derzeitige 3. Welt) garantieren.. (vgl. den hellsichtigen SF-Roman von F. Schmoll: "Kiezkoller", 1988)

Den global mobilisierten deutschen Fachkräften wird dabei ihr "Basic English" nützlich sein, das sie bereits in Deutschland oft in ihren "international" kapitalisierten Firmen sprechen mußten, oder in den Cafés, Bistrots und Boutiquen (französische Lehnworte) ihrer deutschen Standorte, in denen inzwischen der Kaffee "togo", die Curry-Wurst "hot", die zweite Hand "vintage" und der Winter-Schluß-Verkauf "sale" heißt (vgl. "Sale, oder Die 120 Tage von Sodom", Film von Pasolini, 1975)...

Nachdem der westliche Imperialismus in den letzten 500 Jahren 80 oder 90% der weltweiten Sprachen und Kulturen ausgelöscht hat, will er nun offenbar auch dem, was ihm volkt, seine Sprache und Kultur austreiben und durch ein rudimentäres "Pidgin" ersetzen, das komplizierte und kritische Formulierungen nicht mehr erlaubt und das versimpelte Volk leichter beherrschbar macht (elaboriertere Ergüsse werden der entsprechend gefütterten "Künstlichen Intelligenz" überlassen...). Man hört es in Berlin im Vorbeigehen von multinationalen jungen Trupps oder Pärchen von Party-Touristen, die sich in primitivstem Englisch unterhalten bzw. zumindest verständigen und sich "weltläufiger" vorkommen, als früher die Rucksack-Hippies in Griechenland, die begeistert jedem Tavernen-Wirt ihr einziges griechisches Wort ("Yamas!" = Prost!) entgegen geschmettert und sich "integriert" gefühlt haben, wenn der Wirt dann lächelte...

Das ungelöste bzw. längst rassistisch verbockte Problem des multi-ethnischen Kolonial-Imperiums USA ist nämlich zum Glück fast einzigartig: die anderen westlichen Kolonial-Mächte (vor allem Frankreich, England, Holland, Portugal und Spanien, sowie vor verlorenen Kriegen Deutschland und Italien) sind im Gegensatz zu den USA nämlich traditionelle Kultur- und Sprach-Gemeinschaften (ungeachtet ihrer Bildungs-fernen und Welt-Markt-konformen polit-ökonomischen Gallionsfiguren und von deren Propaganda-Opfern), die durch die "Globalisierung" einiges zu verlieren haben: wenn an der "Sapir-Whorf-These", daß die Sprach-Struktur individuelles und gesellschaftliches Denken beeinflußt, auch nur ein Gran dran ist, dann muß man alles daran setzen, ein universelles IT-kompatibles "Basic English" zu verhindern.

Auf einer klein- oder groß-räumlichen Kultur und Sprache zu beharren ist nicht faschistisch (mit überheblicher post-kolonialer Güte gesteht man solches ja heute in Theoretiker-Kreisen gewissen Amazonas-Indigenen, australischen Aborigines, Grönländern und sogar Basken und Walisern durchaus zu), und wenn man anerkennt, daß es diesbezüglich keine "natürlichen" festen Grenzen, sondern nur imperiale und in Wirklichkeit überall fließende Übergänge gibt, ist es nichtmal "nationalistisch", und das braucht man auch nicht Wagenknecht zu unterstellen, wenn sie die finanz-kapitalistische "Globalisierung", samt den durch Rohstoff-Kriege, Ausbeutung, Klimawandel und Armut mobilisierten Flüchtlingen, nicht als Neu-Auflage des ehemals links romantisierten "Internationalismus" sehen will: die frühere Einteilung der "3. Welt" in "sozialistische" und "kapitalistische" Bürgerkriegs-Parteien bzw. Macht-Usurpatoren war nur eine pathologische Folge des "Kalten Kriegs", wie man spätestens an Nicaragua gesehen hat, und schließlich gibt es tatsächlich einen Unterschied zwischen dem geographisch fließenden Kultur-Übergang (z.B. von Deutschland über das Elsaß zum ehemaligen "Erbfeind" Frankreich) und den per Flugzeug, Schlauchboot oder zu Fuß auftauchenden Vertretern von "entfernten" Kulturen (obwohl wir in post-kolonialer Manier gerne umgekehrt mal kurz und mit garantierter Rück-Fahrkarte das exotische Abenteuer von Tropen-Klima und "primitiven Eingeborenen" buchen...).

Aber wer in seiner ehemaligen Stammkneipe nur noch von lauter "Kannitverstan"s (J.P. Hebel, 1808) umgeben und davon genervt ist, ist kein Rassist, sondern hat sich bloß nicht mit Thatcher´s spät-kapitalistischem "There is no such thing as`society´" (1987) abgefunden: eine Sprach- und Kultur-Gemeinschaft kann erfahrungs-gemäß auch irrational und zerstörerisch eskalieren, wie in Nazi-Deutschland oder in der Ukraine - aber eine auf Minimal-Kompromiß basierende Welt-Kultur und Welt-Sprache wäre eine kultur- und sprachlose Welt: selbst der schweizer Anarcho-Internationalist "p.m.", der in seinem globalen Manifest "bolo bolo" (1983) eine soziale "Welt-Heimat" und ein afro-europäisches "Esperanto" entworfen hat, ist schon bald zurück gerudert auf eine dezentrale Gesellschaft mit regionalen Sub-Kulturen ("Olten - alles aussteigen. Ideen zur Abschaffung der Schweiz", 1990)

Daß Selenski jetzt NATO-hoffnungsvoll "Basic English" als "nationale Kommunikations-Sprache" in der Ukraine verordnen will, nachdem man erst kürzlich den ukrainischen Russisch-Dialekt als einzige "National-Sprache" verordnet hatte, wirft ein Licht auf die Ukro-Kultur(-losigkeit).

"Fachkräfte", die nach Deutschland emigrieren wollen, müssen natürlich Deutsch lernen (wie auch der indische Premier-Minister von England, dessen Namen ich mir nie merken kann, natürlich Englisch lernen mußte), aber in erster Linie  muß man die kapitalistischen Flucht-Ursachen (einschl. Klima-Wandel) bekämpfen, die zum "Brain-drain" und der sinnlosen und fatalen Anglisierung (oder in Zukunft Russifizierung bzw. Sinisierung?) der "Entwicklungs"-Länder führen.

Montag, 3. Juli 2023

12 feindliche Panzer zerstört und ein Ruinen-Dorf erobert

Solche belanglosen Meldungen, die sogleich von der Gegenseite dementiert oder gekontert werden und die an den sinnlosen und Verlust-reichen "Dolomiten-Krieg" (1915-18, siehe U. Nettelbeck, 1979, Neuausg. 2014) erinnern, hört und liest man ständig sowohl von der NATO-/Ukraine-, als auch von der russischen/"pro-russischen" Seite, in westlichen Medien meist mit dem Zusatz: "Von unabhängiger Seite nicht verifizierbar."

Letzteres ist aber wurscht, denn es handelt sich hier nicht um ein Fußball-Spiel und dessen zufälliges Hin und Her ohne "Video-Beweis", sondern , was auch immer stimmt, um sinnloses Geballer, bei dem echte Menschen für eine Handvoll Panzer und ein paar Quadratmeter verbrannter Erde draufgehen, bzw. offenbar hunderttausende Ukrainer für eine rechts-nationalistische Ideologie, und zumindest zigtausende Russen für die Verteidigung der russischen Ukrainer gegen diese Ideologie.

Die korrupte russophobe post-sowjetische Oligarchen-Ukraine ist kein einziges Menschenleben ihrer nationalistisch verblendeten Untertanen wert, schon garnicht mehr seit dem US-gestützten Putsch von 2014 und dem folgenden Krieg gegen die autonomistischen "pro-russischen" Anti-Putschisten, aber es fragt sich auch, ob der Schutz der ethnischen Russen in der Ukraine und die Verhinderung des NATO-Beitritts der Ukraine das Leben auch nur eines einzigen (meist entfernt sibirischen) russischen Soldaten wert ist, auch wenn die russischen Chancen besser sind, als z.B. im "Spanischen Bürgerkrieg" (1936-38; siehe Hemingway´s "Wem die Stunde schlägt", 1940, Orwell´s "Mein Katalonien", 1938, und Enzensbergers "Kurzer Sommer der Anarchie", 1977), denn damit ist das russische Eingreifen in den seit 2014 tobenden "Ukrainischen Bürgerkrieg" durchaus vergleichbar: nämlich mit der Verteidigung der "Republik" gegen den faschistischen Angriff Francos - Hemingway und Orwell haben dafür (wenigstens ein bißchen) ihr Leben riskiert, während wir tatenlos zuschauen, wie die deutsche Regierung, wie 1936 an die Francisten, im Verbund mit EU und NATO Waffen an die Pro-NATO-Ukro-Nationalisten liefert und b-bockig zufrieden lächelnd zuguckt, wie Rußland sich abarbeitet, um diese Waffen zu zerstören... "Angefangen" haben jedenfalls nicht die Russen.

Aber irgendwelche armen Idioten (ob Kiewer Rus oder Moskauer Rus) hocken irgendwo in der ukrainischen Steppe und ballern mit Maschinen-Gewehren, Panzern und Granatwerfern in der Gegend herum, während gleichzeitig auf sie geballert wird: Sinnlosigkeit hoch³.

JULIAN ASSANGE wurde gestern 52, sieht aus wie 63 und "lebt" seit 11 Jahren nicht mehr

Der von den USA wegen Veröffentlichung ihrer Kriegs-Verbrechen gejagte Julian Assange mußte 2012 in der Londoner ecuadorianischen Botschaft um Asyl bitten und 7 Jahre lang im Botschafts-Gebäude vegetieren, ohne es verlassen zu können; 2019 wurde er dort von den Briten verhaftet und sitzt nun seit über 4 Jahren im Hoch-Sicherheits-Gefängnis Belmarsh und wartet auf seine drohende Auslieferung an die USA und eine Verurteilung zu "mehrmals lebenslänglich" durch die rechts-nationalistische US-Justiz, die schon 11 Jahre seines Lebens versaut hat...

Weder der tolle "Friedens"-Tötel-Preisträger Obama, noch "Anti-Establishment" -Trump oder der "nette Opa" Biden wollten ihn  "begnadigen", und vor paar Wochen lehnte der US-willfährige "London High Court" seine Berufung gegen den Ausweisungs-Beschluß ab... All diese selbst-gerechten reaktionären Arschlöcher machen sich lieber Sorgen um den inhaftierten rechtslastigen russischen Rassisten Nawalny und die Presse-Freiheit in Hongkong. Mögen sie an ihrem Orwellschen "Neusprech" ersticken!

Freiheit für Julian Assange und Edward Snowden und alle politischen Gefangenen in den USA und in der Ukraine (ja, in der Ukraine: auch dort gibt es "zur Verteidigung westlicher Werte" hunderte politische Gefangene und eine unterdrückte Opposition...)!
Presse-Freiheit nicht nur in Eritrea und im Iran, sondern zuerst mal in der neo-feudalen US-Plutokratie!