Bei "Handel" denkt man an "Abenteurer" wie Marco Polo, Vasco da Gama, Kolumbus usw. - in Wirklichkeit also an Piraten, die den Rest der Welt oder sich gegenseitig geplündert haben... Oder an die Medici, die Fugger usw. - in Wirklichkeit also an Kredithaie und Zins-Wucherer... Oder an romantisch gefährliche Karawanen á la Hauffs oder Karl Mays Märchen - also in Wirklichkeit an Sklaven-Händler... Oder an hanseatische "Pfeffersäcke", amerikanische Plantagen-Besitzer (deren "Revolution" darin bestand, daß sie als Millionäre steuerbefreit sein wollten) und an "Kolonial-Waren-Händler" - also in Wirklichkeit an Profiteure von Fron- und Sklaven-Arbeit...
Global gesehen war "Handel" immer imperialistisch, kolonialistisch, kriegerisch und versklavend, individuell gesehen egoistisch, übervorteilend und asozial, weswegen ihn auch alle historischen Philosophien und Religionen verdammten: deutlicher als Islam und Buddhismus warf jedenfalls Christus die Händler aus dem Tempel.
Heutzutage bedeutet "Handel" entweder, mithilfe von Aufputschmitteln auf Mehrfach-Bildschirme voller Zahlen-Kolonnen zu starren, die Millionen-Gewinne oder / und Hunger-Katastrophen bedeuten, oder in einem Ladengeschäft rumzusitzen und auf Käufer zu warten: das ödeste Leben, das man sich vorstellen kann, es sei denn es handelt sich um eine gutgehende lokale Stamm-Kneipe.
Gleichwohl ist solchermaßen abstrahierter und entfremdeter "Handel" immer noch imperialistisch, kolonialistisch, kriegerisch und versklavend - man nennt das bloß inzwischen "Freihandel", und der besteht aus formal gleichberechtigenden Verträgen zwischen ungleich starken Parteien: natürlich zum Vorteil des Stärkeren - ob zwischen reichen und armen Ländern, oder zwischen Kapitalisten und Niedrig-Lohn-Jobbern: nicht zuletzt Einstein hat sinngemäß und angewidert gesagt, daß man den als "erfolgreich" bezeichne, der mehr ergattere, als seine Leistung wert sei...
Nicht umsonst sind die bis heute geltenden "Gesetze" der Ökonomie (die von Hobbes, Ricardo und Smith) in der und für die damals global beherrschende "Handels"-Hegemonie, das britische "Empire", zusammen gebastelt worden: nämlich zur Rechtfertigung von Imperialismus und Rassismus, wobei letzterer nur eine Übertragung der nationalen krassen Klassen-Gesellschaft auf die eroberte Welt darstellt - und daran hat sich bis heute nichts geändert: sowohl West-Europa, als auch vor allem das nachfolgende Imperium, das US-amerikanische, sind nach einer zwangs-"liberalen" Nachkriegs-Phase zum neo-feudalen Modell von Herrscher- und Untertanen-Kaste zurück gekehrt, und zwar sowohl national, wie global - die globale "Arbeits-Teilung" erzeugt keinen allgemeinen Wohlstand nach dem romantischen Muster Ricardos, sondern permanente Ungleichheit.
"Freihandel" und "freier Markt" bedeuten in Wirklichkeit Monopolisierung und Ausbeutung: in den nach der "ökonomischen" Pseudo-Theorie "entwickelten" Ländern wird die zeitweise entstandene Mittelschicht abgewickelt und in den "unter-entwickelten" Ländern erst garnicht erlaubt: immer exklusivere Oligarchien entfernen sich immer weiter von den Normalos, die zunehmend wieder zur ausgebeuteten Klasse oder Kaste werden - sowohl "zuhause", als auch in der einst offen kolonisierten Welt: inzwischen scheint die wirtschaftliche Drangsalierung (auch durch die fahrlässige Ignoranz des Klima-Wandels) größere Flüchtlings-Ströme zu erzeugen, als die notorischen Stellvertreter-Kriege der Weltmächte rund um den Globus.
Die besagten Oligarchien haben es soweit gebracht, daß ihre Untertanen fasziniert ihren irrealen Finanz-Spielereien folgen, also Derivate- und Währungs-Spekulationen - als hätten die irgendwas mit dem wahren Leben zu tun: wacht auf, Verdummte dieser Erde! Je eher dieser kindische Spuk zuende geht, desto besser: es kann ja wohl nicht sein, daß der "Hasbro"-Konzern mit seinen sozial-darwinistischen Spielregeln für "Monopoly" das menschliche Leben kapert!
Ebenso wenig kann es sein, daß private Banken ganze Gesellschaften destabilisieren und zerstören dürfen, wie es derzeit z.B. im Libanon droht, und wie es 2008 in der "westlich"-kapitalistischen Welt nur auf Kosten der Steuer-Zahler (wohlgemerkt: nicht auf Kosten der Steuer-Hinterzieher und Verursacher der "Krise") verhindert werden konnte: der gesamte Finanz-, Banken- und Versicherungs-Komplex muß ebenso, wie die gesamte Existenz-Grundlage (Wohnraum, Energie, Wasserver- und -entsorgung, Gesundheit, Kommunikation,Verkehr, Bildung, Kultur usw,) entprivatisiert und vergesellschaftet werden - und dazu braucht es ein völlig anderes System, als das derzeitige "repräsentativ-pseudo-demokratische".
Guten Morgen, braver "Süddeutsche"- oder "Tagesspiegel"-Leser!
Dienstag, 10. März 2020
Samstag, 7. März 2020
"Golden Turkey Award" für Anti-Assad-Propaganda an den Film "For Sama"
Der "Golden Turkey Award" wird für die schlechtesten Filme aller Zeiten vergeben (z.B. an "Plan B aus dem Weltall", an den die derzeitige globale Taktik der NATO erinnert), und das paßt aktuell prima zum chaplinesken Vorgehen des "kranken Manns vom Bosporus", der á la Karl May von einer goldenen Türkei "beim Barte des Propheten" und mithilfe von Scharia-Milizen träumt... (Hitler hat angeblich ohne jeden Anflug von Selbst-Kritik Chaplins "Great Dictator" ge-liked…)
1944 wurde das Haus meiner Großtante von einer englischen oder amerikanischen Bombe getroffen - sie und ihre Tochter starben dabei. Keine Ahnung, ob sie Nazis waren, oder nicht, und wenn ja: hätten sie den Tod "verdient" gehabt?
Dresden, Hamburg, Pforzheim und andere deutsche Städte wurden von den gleichen Bomben in Schutt und Asche gelegt, weil Deutschland damals von einer Bande Terroristen beherrscht wurde, die ganz Europa in Schutt und Asche gelegt hatte, wobei ein Gutteil der deutschen Bevölkerung (z.B. mein damals jugendlicher Vater) begeistert mitmachte, ein anderer Teil tatenlos zuschaute und eine Minderheit Widerstand leistete und den oft mit dem Leben bezahlte.
Der Sieg der Alliierten, wenn auch mit drastischen und teils ebenso inhuman imperialistischen Mitteln erkämpft, war jedenfalls die Befreiung Deutschlands und Europas von einem Terror-Regime, und es wirft ein schlechtes Licht auf die Deutschen, daß der Tag der Befreiung immer noch kein National-Feiertag ist (obwohl das andererseits genauso Heuchelei wäre, wie der französische oder der US-amerikanische "Revolutions"-National-Feiertag: in Frankreich gibt es genauso wenig "Liberté, Egalité, Fraternité" oder in den USA "Demokratie", wie es in Westdeutschland eine Ent-Nazifizierung gegeben hat - vielleicht weil die Nazis von Anfang an vom "westlichen" Ausland und dem in- und ausländischen Kapital unterstützt wurden, ähnlich wie dieselben Kräfte heute in Syrien islamistische "SA"-Söldner unterstützen?).
Opfer jeden Kriegs, ob von Terroristen- oder Befreier-Seite, ist die Zivil-Bevölkerung, wie nicht grade überraschend der Syrien-Film "For Sama" erneut zeigt - aber auf welcher Seite steht eigentlich die Familie dieser Vorzeige-"Sama"? Hat sie (vgl. meine Großtante) die Bombardierungen "verdient", wenn sie die terroristischen "Rebellen" unterstützt? Wer bleibt freiwillig in einer Scharia-terrorisierten "Rebellen-Hochburg"? (siehe z.B. www.diepresse.com/4935050/die-kinder-des-islamischen-staats)
Dummerweise zeigt der Film nicht, wer in diesem Fall für die Greuel des Kriegs verantwortlich ist, sondern erweckt den Eindruck, daß der (immerhin irgendwie gewählte) "Machthaber" Assad sein Volk, das ursprünglich friedlich wegen der schwierigen Lebensbedingungen aufgrund der völkerrechts-widrigen Wirtschafts-Sanktionen der "westlichen" Machthaber auf die Straßen gegangen war, nun "dahinschlachtet"...
Die letztgenannten Machthaber haben aber (abgesehen von ihrem eigenen gnadenlosen Vorgehen bei der Befreiung Mossuls vom "IS") die einkalkulierten Folgen ihrer Sanktionen, den sogenannten "Arabischen Frühling", durch Einschleusung und Bewaffnung von Dschihad-Terroristen aus den arabischen Ländern, Uigurien, Tschetschenien usw. mit Hilfe ihrer regionalen Verbündeten zu einem angeblichen "Bürgerkrieg" eskaliert, dem der syrische Staat natürlich nicht tatenlos zusehen kann, auch wenn heutzutage "souveräne" Territorial-Staaten eher lächerlich sind: was würden aber die deutschen Machthaber tun, wenn militante Neo-Nazi-Truppen mit Hilfe von Söldnern aus geistesverwandten französischen, englischen und schwedischen Verbindungen Teile Niedersachsens und Thüringens unter ihre Kontrolle bringen würden? Nun, um seine "territoriale Integrität" zu wahren vermutlich mehr, als der spanische Staat gegen das Unabhängigkeits-Referendum Kataloniens: z.B. Einsatz von Killer-Drohnen in Hannover, Göttingen, Erfurt und Eisenach, auch unter Inkauf-Nahme von "Kollateral-Schäden" unter nicht-militanten zivilen Nazi-Sympathisanten (denn Nazi-Feinde hätten wegen Nazi-Terror die Nazi-Gebiete längst fluchtartig verlassen)...
Wie gesagt hat der "Westen" bzw. die NATO mit dem Irak, Libyen und Syrien drei der funktionierendsten Staaten dieser Region in die Steinzeit zurück gebombt, und zwar hauptsächlich, weil sie (im Gegensatz z.B. zur ägyptischen und der Saudi-Diktatur) aus der US-amerikanischen Öl-und Rüstungs-Geschäfts-Hegemonie aussteigen wollten - für die US-Plutokraten mit dem Neben-Effekt, daß durch die erzeugten Flüchtlings-Ströme die konkurrierende EU geschwächt wird.
Kurz: wenn Deutschland und die andern NATO-Staaten bereit sind, ihren Rüstungs-Etat hoch zu schrauben, Waffen-Exporte zu erlauben und zu verstärken und weiter willkürlichen US-Sanktions-Vorgaben zu folgen, dann sind weltweite Stellvertreter-Kriege auch in Zukunft unvermeidbar und das Geheule über Kriegs-Greuel, zivile Opfer und Flüchtlings-Elend bloße Heuchelei.
Da hilft auch keine angebliche "Diplomatie" zwischen den Machthabern von National-Staaten mehr, wie uns immer wieder vorgegaukelt wird, keine kurzen "humanitären" Waffenruhen, keine Sonder-Kommissionen von Pöstchen-Jägern, keine aufopferungsvollen Hilfs-Organisations-Bürokratien, keine strategischen Pseudo-Kompromisse am grünen Tisch in irgendwelchen noblen Kurorten, und erst recht nicht das "Völkerrecht", das seit seiner Kodifizierung sowieso allerorten mit Füßen getreten wird: das gesamte global herrschende Staats- und vor allem Wirtschafts-Konzept ist tot, außer für eine kleine Oligarchie, die es kraft ihrer Finanzmacht und Propaganda-Möglichkeiten dem, was volkt, offenbar als schicksalhafte Notwendigkeit zu verkaufen weiß...
Aber es gibt natürlich eine Zukunft jenseits des historisch kurzen Strohfeuers des Kapitalismus: anmaßende und imperialistische "Reiche" sind schon immer zugrunde gegangen, und zwar meistens zum Vorteil ihrer Untertanen, deren Nachkommen natürlich heute noch leben: nur in der herrschenden Geschichts-Schreibung verschwinden sie mit dem Untergang des sie beherrschenden Systems aus den Annalen. Die sumerischen, ägyptischen, babylonischen und chinesischen Dynastien, die griechischen Oligarchien, die römischen Republiken und Militär-Diktaturen, die europäischen und aztekischen Feudal-Staaten, die Kolonial-Imperien der letzten 500 Jahre - alles psychopathische und erfolglose Versuche einer selbsternannten "Elite", eine materialistische Weltordnung zu etablieren: letztlich hat der "Ur-Kommunismus" der menschlichen Gattung immer gesiegt, und deshalb begegnen wir beim wohlfeilen Griechenland-Urlaub noch den geistigen Erben von Pythagoras, und ebenso dem früh-mittelalterlich germanischen Kollektiv, wenn wir nach der Weinlese eine badische oder pfälzische "Besen-Wirtschaft" (einen privaten Wein-Ausschank) besuchen...
Die ARD-"Börse vor 8" berichtet nur über die Luxus-Probleme der oberen Zehntausend (Aktien-Kurse, Diskont-Sätze, Derivate-Märkte...), auf die normale Menschen scheißen könnten, wenn sie diese "Gulliver"-mäßigen absurden Regeln als Spielerei, statt als "ökonomisches Naturgesetz" erkennen würden: dann gäbe es keine Söldner, keine Kriege und keine Flüchtlinge.
1944 wurde das Haus meiner Großtante von einer englischen oder amerikanischen Bombe getroffen - sie und ihre Tochter starben dabei. Keine Ahnung, ob sie Nazis waren, oder nicht, und wenn ja: hätten sie den Tod "verdient" gehabt?
Dresden, Hamburg, Pforzheim und andere deutsche Städte wurden von den gleichen Bomben in Schutt und Asche gelegt, weil Deutschland damals von einer Bande Terroristen beherrscht wurde, die ganz Europa in Schutt und Asche gelegt hatte, wobei ein Gutteil der deutschen Bevölkerung (z.B. mein damals jugendlicher Vater) begeistert mitmachte, ein anderer Teil tatenlos zuschaute und eine Minderheit Widerstand leistete und den oft mit dem Leben bezahlte.
Der Sieg der Alliierten, wenn auch mit drastischen und teils ebenso inhuman imperialistischen Mitteln erkämpft, war jedenfalls die Befreiung Deutschlands und Europas von einem Terror-Regime, und es wirft ein schlechtes Licht auf die Deutschen, daß der Tag der Befreiung immer noch kein National-Feiertag ist (obwohl das andererseits genauso Heuchelei wäre, wie der französische oder der US-amerikanische "Revolutions"-National-Feiertag: in Frankreich gibt es genauso wenig "Liberté, Egalité, Fraternité" oder in den USA "Demokratie", wie es in Westdeutschland eine Ent-Nazifizierung gegeben hat - vielleicht weil die Nazis von Anfang an vom "westlichen" Ausland und dem in- und ausländischen Kapital unterstützt wurden, ähnlich wie dieselben Kräfte heute in Syrien islamistische "SA"-Söldner unterstützen?).
Opfer jeden Kriegs, ob von Terroristen- oder Befreier-Seite, ist die Zivil-Bevölkerung, wie nicht grade überraschend der Syrien-Film "For Sama" erneut zeigt - aber auf welcher Seite steht eigentlich die Familie dieser Vorzeige-"Sama"? Hat sie (vgl. meine Großtante) die Bombardierungen "verdient", wenn sie die terroristischen "Rebellen" unterstützt? Wer bleibt freiwillig in einer Scharia-terrorisierten "Rebellen-Hochburg"? (siehe z.B. www.diepresse.com/4935050/die-kinder-des-islamischen-staats)
Dummerweise zeigt der Film nicht, wer in diesem Fall für die Greuel des Kriegs verantwortlich ist, sondern erweckt den Eindruck, daß der (immerhin irgendwie gewählte) "Machthaber" Assad sein Volk, das ursprünglich friedlich wegen der schwierigen Lebensbedingungen aufgrund der völkerrechts-widrigen Wirtschafts-Sanktionen der "westlichen" Machthaber auf die Straßen gegangen war, nun "dahinschlachtet"...
Die letztgenannten Machthaber haben aber (abgesehen von ihrem eigenen gnadenlosen Vorgehen bei der Befreiung Mossuls vom "IS") die einkalkulierten Folgen ihrer Sanktionen, den sogenannten "Arabischen Frühling", durch Einschleusung und Bewaffnung von Dschihad-Terroristen aus den arabischen Ländern, Uigurien, Tschetschenien usw. mit Hilfe ihrer regionalen Verbündeten zu einem angeblichen "Bürgerkrieg" eskaliert, dem der syrische Staat natürlich nicht tatenlos zusehen kann, auch wenn heutzutage "souveräne" Territorial-Staaten eher lächerlich sind: was würden aber die deutschen Machthaber tun, wenn militante Neo-Nazi-Truppen mit Hilfe von Söldnern aus geistesverwandten französischen, englischen und schwedischen Verbindungen Teile Niedersachsens und Thüringens unter ihre Kontrolle bringen würden? Nun, um seine "territoriale Integrität" zu wahren vermutlich mehr, als der spanische Staat gegen das Unabhängigkeits-Referendum Kataloniens: z.B. Einsatz von Killer-Drohnen in Hannover, Göttingen, Erfurt und Eisenach, auch unter Inkauf-Nahme von "Kollateral-Schäden" unter nicht-militanten zivilen Nazi-Sympathisanten (denn Nazi-Feinde hätten wegen Nazi-Terror die Nazi-Gebiete längst fluchtartig verlassen)...
Wie gesagt hat der "Westen" bzw. die NATO mit dem Irak, Libyen und Syrien drei der funktionierendsten Staaten dieser Region in die Steinzeit zurück gebombt, und zwar hauptsächlich, weil sie (im Gegensatz z.B. zur ägyptischen und der Saudi-Diktatur) aus der US-amerikanischen Öl-und Rüstungs-Geschäfts-Hegemonie aussteigen wollten - für die US-Plutokraten mit dem Neben-Effekt, daß durch die erzeugten Flüchtlings-Ströme die konkurrierende EU geschwächt wird.
Kurz: wenn Deutschland und die andern NATO-Staaten bereit sind, ihren Rüstungs-Etat hoch zu schrauben, Waffen-Exporte zu erlauben und zu verstärken und weiter willkürlichen US-Sanktions-Vorgaben zu folgen, dann sind weltweite Stellvertreter-Kriege auch in Zukunft unvermeidbar und das Geheule über Kriegs-Greuel, zivile Opfer und Flüchtlings-Elend bloße Heuchelei.
Da hilft auch keine angebliche "Diplomatie" zwischen den Machthabern von National-Staaten mehr, wie uns immer wieder vorgegaukelt wird, keine kurzen "humanitären" Waffenruhen, keine Sonder-Kommissionen von Pöstchen-Jägern, keine aufopferungsvollen Hilfs-Organisations-Bürokratien, keine strategischen Pseudo-Kompromisse am grünen Tisch in irgendwelchen noblen Kurorten, und erst recht nicht das "Völkerrecht", das seit seiner Kodifizierung sowieso allerorten mit Füßen getreten wird: das gesamte global herrschende Staats- und vor allem Wirtschafts-Konzept ist tot, außer für eine kleine Oligarchie, die es kraft ihrer Finanzmacht und Propaganda-Möglichkeiten dem, was volkt, offenbar als schicksalhafte Notwendigkeit zu verkaufen weiß...
Aber es gibt natürlich eine Zukunft jenseits des historisch kurzen Strohfeuers des Kapitalismus: anmaßende und imperialistische "Reiche" sind schon immer zugrunde gegangen, und zwar meistens zum Vorteil ihrer Untertanen, deren Nachkommen natürlich heute noch leben: nur in der herrschenden Geschichts-Schreibung verschwinden sie mit dem Untergang des sie beherrschenden Systems aus den Annalen. Die sumerischen, ägyptischen, babylonischen und chinesischen Dynastien, die griechischen Oligarchien, die römischen Republiken und Militär-Diktaturen, die europäischen und aztekischen Feudal-Staaten, die Kolonial-Imperien der letzten 500 Jahre - alles psychopathische und erfolglose Versuche einer selbsternannten "Elite", eine materialistische Weltordnung zu etablieren: letztlich hat der "Ur-Kommunismus" der menschlichen Gattung immer gesiegt, und deshalb begegnen wir beim wohlfeilen Griechenland-Urlaub noch den geistigen Erben von Pythagoras, und ebenso dem früh-mittelalterlich germanischen Kollektiv, wenn wir nach der Weinlese eine badische oder pfälzische "Besen-Wirtschaft" (einen privaten Wein-Ausschank) besuchen...
Die ARD-"Börse vor 8" berichtet nur über die Luxus-Probleme der oberen Zehntausend (Aktien-Kurse, Diskont-Sätze, Derivate-Märkte...), auf die normale Menschen scheißen könnten, wenn sie diese "Gulliver"-mäßigen absurden Regeln als Spielerei, statt als "ökonomisches Naturgesetz" erkennen würden: dann gäbe es keine Söldner, keine Kriege und keine Flüchtlinge.
Donnerstag, 5. März 2020
Nicht das frühe Mittelalter war die "dunkle Zeit", sondern die Jetztzeit ist es
Welche braven Idioten machen sich noch die Mühe, tagesaktuelle Nachrichten zu produzieren (die von ebenso braven Idioten konsumiert werden), während diverse (bisher nur) Stellvertreter-Kriege toben, der Klima-Kollaps immer unabwendbarer erscheint, der Zusammenbruch des Welt-Wirtschafts-Systems vor der Tür steht und ein Großteil der Menschheit vom "Fortschritt" abgekoppelt oder sogar zum Verhungern oder Erschießen verdammt ist?
SYRIEN zeigt nach Korea, Vietnam, Nicaragua, Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Jemen (usw.) zum zigsten mal, daß JEDER Krieg völlig sinnlos ist, genauso wie das Rechtfertigungs-Blabla, von welcher Seite auch immer: sei es der ahnungslos schwadronierende deutsche Außenminister Maas, sein fetter US-Kollege, irgendein Scheich oder eine Symptom-behandelnde NGO - wen zum Teufel interessiert deren scheinheiliges und inhaltsleeres Gelaber?
Saddam, Gaddafi und Assad (ganz zu schweigen von Rußland, China und dem Iran) sind bzw. waren nicht nur harmlos im Vergleich zu den Regimes in Indien, Südafrika, Israel, Ägypten, Arabien, Polen, Brasilien, auf den Philippinen usw., sondern auch harmlos im Vergleich zum Regime des kapitalistisch-militärischen Komplexes und seinen Polit-Kaspern in den privilegierten Ländern: hier ist langsam mal ein "Regime-Change" nötig - was unterscheidet den alltäglichen Faschismus (Überwachung, Polizei-Gewalt, Marginalisierung usw.) der selbst-ernannten "Demokratien" denn von den sogenannten "Bösen"? Schon letzterer Ausdruck aus der US-amerikanischen Regierungs-Rhetorik erinnert an Grimms Märchen und an eine infantile Weltsicht: auch wir haben schließlich ein "Regime" und "Machthaber", wenn auch genauso "gewählt", wie z.B. Syriens Assad.
Die paartausend Einwohner von Lesbos, die seit Jahren trotz Griechenland-Krise zigtausend Flüchtlinge selbstlos unterstützt und versorgt haben, werden jetzt als "Rassisten" gebrandmarkt, weil ihnen das Problem über den Kopf wächst, während der Rest der EU, und vor allem deren subventionierte Ost-Erweiterung, sich bequem zurücklehnt und vor allem die westlichen Kern-Staaten samt den USA und ihren Öl-Freunden weiter Waffengeschäfte machen, die Flucht erzeugen: EU- und NATO-Staaten haben "Sanktionen" verhängt und syrische und ausländische Terroristen bewaffnet, um die syrische Regierung zu stürzen, haben selbst Syrien angegriffen und schauen tatenlos zu, wie auch noch die Türkei in Syrien einmarschiert - Kriege, "Sanktionen" und "Freihandel" erzeugen Vertreibung und Flucht, und während man die Türkei und irgendwelche libyschen Warlords dafür bezahlt, die Flüchtlinge in Lager zu sperren, und den Rest den gebeutelten Griechen und Italienern überläßt, gehen Kriege und globaler Raub-Kapitalismus munter weiter und verschärfen ganz nebenbei die Klima-Probleme, die zu weiterer Flucht und Vertreibung führen...
Die Lösung ist nicht, sich als Flucht-Ziel geschmeichelt zu fühlen (Afrikaner und Asiaten wollen nicht "natürlich" nach Europa, sondern weil sie durch "Globalisierung" und Kriege dazu gezwungen werden), oder Verzweifelte zu retten und Traumatisierten den Schopf zu kraulen, sondern Flucht-Ursachen zu bekämpfen, und die Haupt-Flucht-Ursache, das "Herz der Bestie", ist nunmal "unser" global herrschendes Finanz-System.
Und damit keiner auf die Idee kommt, die Fehler dieses kranken Systems klar zu benennen und seine Verantwortlichen und Profiteure zum Teufel zu jagen, schürt man Panik vor einer Grippe-Welle, die in gradezu mittelalterliche Hysterie umschlägt: die Pharma-Konzerne reiben sich schon die Hände, so wie es die Waffen-Konzerne angesichts wachsender Rüstungs-Etats tun, und die Nahrungsmittel-Konzerne angesichts der Hamsterkäufe wegen angeblich drohender "Corona"-Quarantäne - das Zeitalter der "Aufklärung" ist offenbar längst zuende: vermutlich seit der französischen "Revolution", die unter der Parole von "Liberté, Egalité, Fraternité" den modernen Kapitalismus etabliert hat.
SYRIEN zeigt nach Korea, Vietnam, Nicaragua, Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Jemen (usw.) zum zigsten mal, daß JEDER Krieg völlig sinnlos ist, genauso wie das Rechtfertigungs-Blabla, von welcher Seite auch immer: sei es der ahnungslos schwadronierende deutsche Außenminister Maas, sein fetter US-Kollege, irgendein Scheich oder eine Symptom-behandelnde NGO - wen zum Teufel interessiert deren scheinheiliges und inhaltsleeres Gelaber?
Saddam, Gaddafi und Assad (ganz zu schweigen von Rußland, China und dem Iran) sind bzw. waren nicht nur harmlos im Vergleich zu den Regimes in Indien, Südafrika, Israel, Ägypten, Arabien, Polen, Brasilien, auf den Philippinen usw., sondern auch harmlos im Vergleich zum Regime des kapitalistisch-militärischen Komplexes und seinen Polit-Kaspern in den privilegierten Ländern: hier ist langsam mal ein "Regime-Change" nötig - was unterscheidet den alltäglichen Faschismus (Überwachung, Polizei-Gewalt, Marginalisierung usw.) der selbst-ernannten "Demokratien" denn von den sogenannten "Bösen"? Schon letzterer Ausdruck aus der US-amerikanischen Regierungs-Rhetorik erinnert an Grimms Märchen und an eine infantile Weltsicht: auch wir haben schließlich ein "Regime" und "Machthaber", wenn auch genauso "gewählt", wie z.B. Syriens Assad.
Die paartausend Einwohner von Lesbos, die seit Jahren trotz Griechenland-Krise zigtausend Flüchtlinge selbstlos unterstützt und versorgt haben, werden jetzt als "Rassisten" gebrandmarkt, weil ihnen das Problem über den Kopf wächst, während der Rest der EU, und vor allem deren subventionierte Ost-Erweiterung, sich bequem zurücklehnt und vor allem die westlichen Kern-Staaten samt den USA und ihren Öl-Freunden weiter Waffengeschäfte machen, die Flucht erzeugen: EU- und NATO-Staaten haben "Sanktionen" verhängt und syrische und ausländische Terroristen bewaffnet, um die syrische Regierung zu stürzen, haben selbst Syrien angegriffen und schauen tatenlos zu, wie auch noch die Türkei in Syrien einmarschiert - Kriege, "Sanktionen" und "Freihandel" erzeugen Vertreibung und Flucht, und während man die Türkei und irgendwelche libyschen Warlords dafür bezahlt, die Flüchtlinge in Lager zu sperren, und den Rest den gebeutelten Griechen und Italienern überläßt, gehen Kriege und globaler Raub-Kapitalismus munter weiter und verschärfen ganz nebenbei die Klima-Probleme, die zu weiterer Flucht und Vertreibung führen...
Die Lösung ist nicht, sich als Flucht-Ziel geschmeichelt zu fühlen (Afrikaner und Asiaten wollen nicht "natürlich" nach Europa, sondern weil sie durch "Globalisierung" und Kriege dazu gezwungen werden), oder Verzweifelte zu retten und Traumatisierten den Schopf zu kraulen, sondern Flucht-Ursachen zu bekämpfen, und die Haupt-Flucht-Ursache, das "Herz der Bestie", ist nunmal "unser" global herrschendes Finanz-System.
Und damit keiner auf die Idee kommt, die Fehler dieses kranken Systems klar zu benennen und seine Verantwortlichen und Profiteure zum Teufel zu jagen, schürt man Panik vor einer Grippe-Welle, die in gradezu mittelalterliche Hysterie umschlägt: die Pharma-Konzerne reiben sich schon die Hände, so wie es die Waffen-Konzerne angesichts wachsender Rüstungs-Etats tun, und die Nahrungsmittel-Konzerne angesichts der Hamsterkäufe wegen angeblich drohender "Corona"-Quarantäne - das Zeitalter der "Aufklärung" ist offenbar längst zuende: vermutlich seit der französischen "Revolution", die unter der Parole von "Liberté, Egalité, Fraternité" den modernen Kapitalismus etabliert hat.
Montag, 3. Februar 2020
US-"Jahrhundert-Plan" für den Rest der Welt: das Problem der "Demokratie" sind nicht die Plutokraten, sondern das Volk
Der Bundes-Vorstand der deutschen "Grünen" scheint gerade einen "Jahrhundert-Plan" für China auszuarbeiten: zuerst müsse man in Hongkong zugunsten der US-Fähnchen schwenkenden Rebellen "eingreifen", dann vielleicht in Tibet den Lama-Feudalismus wieder einführen und den Uiguren einen "Bin Laden" schicken, damit man dann China von einem neuen islamistischen Staat "befreien" (bzw. enteignen) kann...
Die Chinesen und den Rest der Welt interessiert es zu recht wenig, was deutsche "Grüne" vor sich hin schwadronieren, aber wenn der rechts-zionistische Millionärs-Schwiegersohn von Milliardär Trump einen "Jahrhundert-Plan" für Israel veröffentlicht, diskutiert die ganze Welt über dieses arrogante Unterfangen - aber was haben die USA, bzw. einer ihrer neo-"liberalen" Oligarchen, überhaupt auf der andern Seite des Globus zu "planen", und wen interessiert schon das reichlich vorhersehbare Ergebnis dieser "Planung": nämlich die Legalisierung der bisherigen israelischen Annektionen und des Militär-Protektorats über die palästinensischen Gebiete?
Der US-"Jahrhundert-Plan" für den Rest der Welt sieht seit Anfang des neuen Jahrtausends (11.9.2001) offenbar vor, zur Steigerung der Profite für den militärisch-industriellen Komplex einen neuen "Kalten Krieg" mit zig kleinen heißen Kriegen anzuzetteln und gegen die erklärten Haupt-"Feinde" China, Rußland und Iran einen Eurasien und Afrika umspannenden Gürtel von Krisengebieten (zerbombte Länder, War-Lord-Terrorismus, Flüchtlingsströme usw. von Mali, Kongo und Libyen über den nahen und mittleren Osten bis nach Sinkiang und Hongkong) anzulegen, nachdem sie in ihrem "Hinterhof" Lateinamerika die links-"bolivaristischen" Regierungen nach und nach in den Griff gekriegt und die NATO-"Osterweiterung" stramm neo-"liberalisiert" haben: jeder brave europäische Zeitungsleser hat mittlerweile kapiert, daß der "Eiserne Vorhang" mittlerweile die russische Grenze ist, hinter der Wladimir der Schreckliche wütet - nur die dumpfen Russen wählen ihn noch, genau wie die analphabetischen syrischen Ziegenhirten ihren Assad: soll man das im Namen des Humanismus etwa zulassen?
Natürlich nicht: viel besser wäre eine "Demokratie" nach westlichem Vorbild, wo entweder, wie in den USA, ganz ehrlich eine Clique von Multi-Millionären die Macht wechselnd unter sich aufteilt (das Ein-Parteien-System mit zwei rechten Fraktionen), oder, wie z.B. in Deutschland, eine Clique von Partei-Kadern, die sich als Lobbyisten von Multi-Millionären hochwurschtelt, oder ein Misch-System, wie es in andern europäischen Ländern herrscht, sodaß man bequem anderer Länder Regierungen als "Regimes", "Machthaber" oder "Diktaturen" verunglimpfen kann, obwohl man selbst in einer un-demokratischen Plutokratie lebt und seine Stimme im wahrsten Sinn des Wortes an ein Regime "abgibt".
Das soll kein Plädoyer für "gute" Autokraten sein (jede zentralistische Herrschaft ist un-demokratisch und ungerecht), aber real-politisch betrachtet waren Gaddafis Libyen, Husseins Irak und Assads Syrien die funktionierendsten, sozialsten und säkularsten Staaten der Region, und "unsere" Pseudo-"Demokratien" hatten und haben ihnen nicht wirklich etwas entgegen zu setzen - am wenigsten die US-amerikanische oder die EU-bürokratische, ganz zu schweigen von "unseren" nationalistischen, rechtsradikalen oder fundamentalistischen Verbündeten, wie Lettland, Polen, Ungarn, Türkei, Ukraine, Pakistan, Ägypten, Saudi-Arabien usw.
Mein (und diverser anderer Idealisten) "Jahrhundert-Plan" für die Welt wäre wesentlich humaner und demokratischer, aber natürlich interessiert sich kein Schwein dafür, genausowenig, wie für "grüne" post-Jugoslawien-Eingriffs-Pläne oder Trump-Schwiegersohn-Pläne, die uns als "wichtige Nachrichten" vorgespielt werden.
Daß das Problem der "Demokratie" nicht die Plutokraten sind, sondern das Volk (oder die Völker), hat uns ja treuherzig der Heuchel-Pastor (und Pseudo-"Präsident") Gauck offen gesagt, und das Merkel hat ebenso offenherzig ergänzt, daß Regierungen schon immer gegen den Willen der Bevölkerung handeln und trotzdem wieder gewählt werden - mit andern Worten: wenn "Wahlen" etwas ändern würden, wären sie verboten - eine alte Weisheit.
Die Chinesen und den Rest der Welt interessiert es zu recht wenig, was deutsche "Grüne" vor sich hin schwadronieren, aber wenn der rechts-zionistische Millionärs-Schwiegersohn von Milliardär Trump einen "Jahrhundert-Plan" für Israel veröffentlicht, diskutiert die ganze Welt über dieses arrogante Unterfangen - aber was haben die USA, bzw. einer ihrer neo-"liberalen" Oligarchen, überhaupt auf der andern Seite des Globus zu "planen", und wen interessiert schon das reichlich vorhersehbare Ergebnis dieser "Planung": nämlich die Legalisierung der bisherigen israelischen Annektionen und des Militär-Protektorats über die palästinensischen Gebiete?
Der US-"Jahrhundert-Plan" für den Rest der Welt sieht seit Anfang des neuen Jahrtausends (11.9.2001) offenbar vor, zur Steigerung der Profite für den militärisch-industriellen Komplex einen neuen "Kalten Krieg" mit zig kleinen heißen Kriegen anzuzetteln und gegen die erklärten Haupt-"Feinde" China, Rußland und Iran einen Eurasien und Afrika umspannenden Gürtel von Krisengebieten (zerbombte Länder, War-Lord-Terrorismus, Flüchtlingsströme usw. von Mali, Kongo und Libyen über den nahen und mittleren Osten bis nach Sinkiang und Hongkong) anzulegen, nachdem sie in ihrem "Hinterhof" Lateinamerika die links-"bolivaristischen" Regierungen nach und nach in den Griff gekriegt und die NATO-"Osterweiterung" stramm neo-"liberalisiert" haben: jeder brave europäische Zeitungsleser hat mittlerweile kapiert, daß der "Eiserne Vorhang" mittlerweile die russische Grenze ist, hinter der Wladimir der Schreckliche wütet - nur die dumpfen Russen wählen ihn noch, genau wie die analphabetischen syrischen Ziegenhirten ihren Assad: soll man das im Namen des Humanismus etwa zulassen?
Natürlich nicht: viel besser wäre eine "Demokratie" nach westlichem Vorbild, wo entweder, wie in den USA, ganz ehrlich eine Clique von Multi-Millionären die Macht wechselnd unter sich aufteilt (das Ein-Parteien-System mit zwei rechten Fraktionen), oder, wie z.B. in Deutschland, eine Clique von Partei-Kadern, die sich als Lobbyisten von Multi-Millionären hochwurschtelt, oder ein Misch-System, wie es in andern europäischen Ländern herrscht, sodaß man bequem anderer Länder Regierungen als "Regimes", "Machthaber" oder "Diktaturen" verunglimpfen kann, obwohl man selbst in einer un-demokratischen Plutokratie lebt und seine Stimme im wahrsten Sinn des Wortes an ein Regime "abgibt".
Das soll kein Plädoyer für "gute" Autokraten sein (jede zentralistische Herrschaft ist un-demokratisch und ungerecht), aber real-politisch betrachtet waren Gaddafis Libyen, Husseins Irak und Assads Syrien die funktionierendsten, sozialsten und säkularsten Staaten der Region, und "unsere" Pseudo-"Demokratien" hatten und haben ihnen nicht wirklich etwas entgegen zu setzen - am wenigsten die US-amerikanische oder die EU-bürokratische, ganz zu schweigen von "unseren" nationalistischen, rechtsradikalen oder fundamentalistischen Verbündeten, wie Lettland, Polen, Ungarn, Türkei, Ukraine, Pakistan, Ägypten, Saudi-Arabien usw.
Mein (und diverser anderer Idealisten) "Jahrhundert-Plan" für die Welt wäre wesentlich humaner und demokratischer, aber natürlich interessiert sich kein Schwein dafür, genausowenig, wie für "grüne" post-Jugoslawien-Eingriffs-Pläne oder Trump-Schwiegersohn-Pläne, die uns als "wichtige Nachrichten" vorgespielt werden.
Daß das Problem der "Demokratie" nicht die Plutokraten sind, sondern das Volk (oder die Völker), hat uns ja treuherzig der Heuchel-Pastor (und Pseudo-"Präsident") Gauck offen gesagt, und das Merkel hat ebenso offenherzig ergänzt, daß Regierungen schon immer gegen den Willen der Bevölkerung handeln und trotzdem wieder gewählt werden - mit andern Worten: wenn "Wahlen" etwas ändern würden, wären sie verboten - eine alte Weisheit.
Dienstag, 28. Januar 2020
Nur mal angenommen, der Klimawandel wär nicht menschengemacht
Wenn man die Zahlen ignoriert (also die Zunahme der Treibhausgas-Emissionen seit dem Beginn der Industrialisierung, die weltweit steigenden Temperaturen usw.), und wenn man die Bilder und Nachrichten ignoriert (also das Abschmelzen von Polkappen, Gletschern und Permafrost-Böden, den steigenden Meeres-Spiegel, die zunehmenden Wetterextreme von Dürre und Wald-Bränden einerseits und Stark-Regen, Erdrutschen und Überschwemmungen andererseits, immer öftere und unberechenbarere Stürme, Smog-Perioden in Industrie- und Metropol-Regionen usw.), und wenn man die unsichtbaren Gefahren ignoriert, über die man ansatzweise aus den Medien erfährt (also radio-aktive Strahlung aus ziviler und militärischer Nutzung, Antibiotika-verseuchtes Fleisch und Glyphosat-verseuchtes Getreide, Feinstaub in der Luft, Mikro-Plastik-Partikel in Fisch und andern Nahrungsmitteln, Meeres-, Urwald- und Arten-Sterben usw.) - wenn man all das ignoriert, kann man sich bequem zurücklehnen und sagen: der "Fortschritt" hat eben seinen Preis, das war schon immer so - ohne das Aussterben der Saurier hätte es uns Säugetiere nicht gegeben, und schon die Maoris haben nach ihrer Ankunft auf Neuseeland vor 1000 Jahren den dortigen Emu-ähnlichen großen flugunfähigen Vogel innerhalb kürzester Zeit ausgerottet, und trotzdem funktioniert Neuseeland heutzutage (samt den nicht ganz ausgerotteten Rest-Maoris) und ist bevorzugtes Ziel für unsere "work-&-travel"-Kinder.
Noch leichter kann man sagen, daß das Klima schon immer Schwankungen unterlag ("Kleine Eiszeit" usw.) und daß die Menschheit bisher im Groben immer damit zurecht kam (wenn auch besser mit Eiszeiten, als mit Hitzezeiten).
Aber ob nun kosmische Zyklen und die "Evolution" selbst, oder industrielle Emissionen "Schuld" sind, ist doch letztlich scheißegal: angesichts versinkender Millionen-Städte in den Küstenregionen, unbeherrschbarer Natur-Katastrophen und vorhersehbarer gigantischer Flüchtlings-Ströme müßte doch die angeblich immer hyper-intelligenter werdende Menschheit (ganz abgesehen von ökonomischer Ungerechtigkeit, Apparatschik-Pseudo-Demokratie, Aasen mit endlichen Ressourcen usw.) langsam mal Mittel und Wege finden, um jenseits des Finanz-Derivate-Markts das Überleben ihrer Nachkommen zu ermöglichen - man will ja schon garnicht mehr von "verbessern" reden, wie es uns die kapitalistische Ideologie bisher versprochen hat...
Die Pizza-Service-versorgten Nerds der "Künstlichen Intelligenz", der "virtuellen Welten" und der "smarten Waffen" scheinen aber nur den Vorgaben ihrer kurzsichtigen Investoren zu folgen: wozu brauchen wir also diesen ganzen Schwachsinn, der uns ständig als "wissenschaftlicher Erfolg" vorgebetet und als neustes Waren-Angebot aufgedrängt wird? Einer kleinen Kaste von neofeudalem Establishment, die sich immer mehr sinnlos bereichert, und ihren Bütteln und Söldnern kann man wohl kaum Entscheidungen über die Zukunft der Menschheit anvertrauen, es sei denn, man nimmt hin, daß diese bauernschlauen Psychopathen am Ende die einzigen Überlebenden sein werden (wie die Telefon-Desinfizierer in "Per Anhalter durch die Galaxis").
Die radikale Öko-Antwort, daß es "Mutter Erde" ohne die parasitäre Menschheit besser gehen würde, mag ja natur-philosophisch zutreffen, ist aber natürlich individuell deprimierend, zumal nur eine Minderheit der Gattung an der Zerstörung des Planeten arbeitet - der wirksamste Umwelt-Schutz ist: EAT THE RICH!
Noch leichter kann man sagen, daß das Klima schon immer Schwankungen unterlag ("Kleine Eiszeit" usw.) und daß die Menschheit bisher im Groben immer damit zurecht kam (wenn auch besser mit Eiszeiten, als mit Hitzezeiten).
Aber ob nun kosmische Zyklen und die "Evolution" selbst, oder industrielle Emissionen "Schuld" sind, ist doch letztlich scheißegal: angesichts versinkender Millionen-Städte in den Küstenregionen, unbeherrschbarer Natur-Katastrophen und vorhersehbarer gigantischer Flüchtlings-Ströme müßte doch die angeblich immer hyper-intelligenter werdende Menschheit (ganz abgesehen von ökonomischer Ungerechtigkeit, Apparatschik-Pseudo-Demokratie, Aasen mit endlichen Ressourcen usw.) langsam mal Mittel und Wege finden, um jenseits des Finanz-Derivate-Markts das Überleben ihrer Nachkommen zu ermöglichen - man will ja schon garnicht mehr von "verbessern" reden, wie es uns die kapitalistische Ideologie bisher versprochen hat...
Die Pizza-Service-versorgten Nerds der "Künstlichen Intelligenz", der "virtuellen Welten" und der "smarten Waffen" scheinen aber nur den Vorgaben ihrer kurzsichtigen Investoren zu folgen: wozu brauchen wir also diesen ganzen Schwachsinn, der uns ständig als "wissenschaftlicher Erfolg" vorgebetet und als neustes Waren-Angebot aufgedrängt wird? Einer kleinen Kaste von neofeudalem Establishment, die sich immer mehr sinnlos bereichert, und ihren Bütteln und Söldnern kann man wohl kaum Entscheidungen über die Zukunft der Menschheit anvertrauen, es sei denn, man nimmt hin, daß diese bauernschlauen Psychopathen am Ende die einzigen Überlebenden sein werden (wie die Telefon-Desinfizierer in "Per Anhalter durch die Galaxis").
Die radikale Öko-Antwort, daß es "Mutter Erde" ohne die parasitäre Menschheit besser gehen würde, mag ja natur-philosophisch zutreffen, ist aber natürlich individuell deprimierend, zumal nur eine Minderheit der Gattung an der Zerstörung des Planeten arbeitet - der wirksamste Umwelt-Schutz ist: EAT THE RICH!
Samstag, 11. Januar 2020
"Geschichte" ist der Schatten der Gegenwart: also Lüge
Das im Titel sinngemäß zitierte Bonmot von Egon Friedell besagt im Wesentlichen, daß die herrschende Geschichts-Schreibung die der "Sieger" ist, und damit in mehr oder weniger Jahren überholt und reine Fiktion sein wird: in 10 oder 20 oder 50 Jahren wird man über die heutigen "Nachrichten" genauso abfällig lächeln, wie wir heute über die gefälschte "Pippinische Schenkung" und tausend andere historische Fälschungen bis hin zum "Reichstags-Brand", über die offizielle Version des Kennedy-Mords und von "9/11", oder über die Lügen zur Rechtfertigung der Kriege gegen Vietnam, Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien usw.
Ob z.B. der liebgewonnene Mythos "Karl der Große" (vgl. H. Illig: "Das erfundene Mittelalter", sowie den gleichnamigen "Wikipedia"-Eintrag dagegen) existiert hat oder nicht, spielt absolut keine Rolle: falls er existiert hat, ist er historisch jedenfalls folgenlos geblieben (alle seine angeblichen "Errungenschaften" sind mit ihm gestorben und mußten 200 Jahre später neu erfunden werden), und falls er gemäß dem Mythos gelebt und gehandelt haben sollte, wär das für die europäische Bevölkerung (außer den modernen Mediävisten, die bis heute zu jedem noch so weit hergeholten "Jubiläum" die zigste "Karls-Biographie" verfassen) ein großes Unglück gewesen: "gottgewollter" Imperialismus und Völkermord haben noch nie jemandem genützt, außer den brutalen Vollstreckern und ihren späteren staatsgläubigen Exegeten für ihre zusammen-geklauten Dissertationen, in denen "Zivilisation" mit imperialistischem Zentralismus gleichgesetzt wird: die religiösen massen-mörderischen und sklaven-haltenden Despotien Mesopotamiens, der Mayas und Inka und der afrikanischen Königreiche wären demzufolge "zivilisierter", als egalitäre archaische Kulturen, die immerhin noch so sozial und solidarisch waren, wie ein Wolfs-Rudel - schön wär´s also, wenn "der Mensch des Menschen Wolf" wäre: "Rotkäppchen" ist nur ein Märchen, falls ihr das noch nicht gemerkt habt!
Und die UN-Fiktion von "souveränen Territorial-Staaten" ist genauso ein pseudo-historischer Mythos: die meisten Staatsgrenzen (auch in Europa) sind feudale, imperialistische oder kolonialistische Relikte, die weder mit der kulturellen noch der aktuell politischen Realität irgendwas zu tun haben - das beste Beispiel ist die neo-"nationalistische" Ukraine, die immer nur eine Grenzregion als "Klein-Polen", "Klein-Rußland" oder das "Östliche Tirol" der Habsburger war: die erfreulich föderative Organisation der Sowjetunion mit ihren "autonomen Republiken" basierte auf genauso willkürlichen Grenzen, die heute von den regionalen Oligarchen und Despoten beansprucht werden: aber gerade die Krim, seit der Sezession Anlaß für westliche Sanktionen gegen Rußland, war erst seit paar Jahrzehnten dank eines sentimentalen Verwaltungs-Akts des gebürtigen Ukrainers Chruschtschow (oder wer es war) Teil der ukrainischen Sowjet-Republik: welchen historischen Zeitpunkt soll man eigentlich als Grundlage eines "legitimen souveränen Territorial-Staats" annehmen oder festlegen? Die Krim ist seit Jahrhunderten (u.a. aus strategischen Gründen natürlich) so russifiziert, wie seit 75 Jahren die "ehemaligen deutschen Ostgebiete" nunmal polonisiert sind und kein "Flüchtling" ernsthaft dahin zurück möchte (es sei denn, die Polen sind so blöd, ehemalige "Adlige" zum Nulltarif auf die Güter ihrer Vorfahren einzuladen).
In Zeiten der "Dritt-Weltisierung" der "Ersten Welt" durch zunehmende Ausbeutung und wachsende Niedriglohn-Sektoren spielen althergebrachte formale "Grenzen" eh nur noch eine Rolle für die Plutokraten, die die globalen Habenichtse gegen die lokalen Verlierer ausspielen....
Das heißt nichts anderes, als daß einem der aktuelle "politische" Diskurs eigentlich scheiß-egal sein kann, weil er nur eine momentane Fiktion darstellt und aufrecht erhält, und daß man nur hoffen kann, daß die derzeit herrschenden Psychopathen vor finalen Eskalationen zurück schrecken: in Bezug auf einen drohenden Weltkrieg scheint das bisher trotz aller plumpen Provokationen des US-Regimes der Fall zu sein, in Bezug auf den ökologischen Kollaps des Planeten allerdings offenbar nicht...
Jedenfalls ist in beiderlei Hinsicht das amtliche Gelaber der beamteten Clowns, das uns täglich kommentarlos als "Nachricht" vorgesetzt wird, dazu prädestiniert, von zukünftigen Historikern als volksverhetzende Propaganda eingestuft zu werden, wobei die sich, wie beim "Dritten Reich", wundern werden, warum das, was volkt, so blöd war, darauf reinzufallen...
Ob z.B. der liebgewonnene Mythos "Karl der Große" (vgl. H. Illig: "Das erfundene Mittelalter", sowie den gleichnamigen "Wikipedia"-Eintrag dagegen) existiert hat oder nicht, spielt absolut keine Rolle: falls er existiert hat, ist er historisch jedenfalls folgenlos geblieben (alle seine angeblichen "Errungenschaften" sind mit ihm gestorben und mußten 200 Jahre später neu erfunden werden), und falls er gemäß dem Mythos gelebt und gehandelt haben sollte, wär das für die europäische Bevölkerung (außer den modernen Mediävisten, die bis heute zu jedem noch so weit hergeholten "Jubiläum" die zigste "Karls-Biographie" verfassen) ein großes Unglück gewesen: "gottgewollter" Imperialismus und Völkermord haben noch nie jemandem genützt, außer den brutalen Vollstreckern und ihren späteren staatsgläubigen Exegeten für ihre zusammen-geklauten Dissertationen, in denen "Zivilisation" mit imperialistischem Zentralismus gleichgesetzt wird: die religiösen massen-mörderischen und sklaven-haltenden Despotien Mesopotamiens, der Mayas und Inka und der afrikanischen Königreiche wären demzufolge "zivilisierter", als egalitäre archaische Kulturen, die immerhin noch so sozial und solidarisch waren, wie ein Wolfs-Rudel - schön wär´s also, wenn "der Mensch des Menschen Wolf" wäre: "Rotkäppchen" ist nur ein Märchen, falls ihr das noch nicht gemerkt habt!
Und die UN-Fiktion von "souveränen Territorial-Staaten" ist genauso ein pseudo-historischer Mythos: die meisten Staatsgrenzen (auch in Europa) sind feudale, imperialistische oder kolonialistische Relikte, die weder mit der kulturellen noch der aktuell politischen Realität irgendwas zu tun haben - das beste Beispiel ist die neo-"nationalistische" Ukraine, die immer nur eine Grenzregion als "Klein-Polen", "Klein-Rußland" oder das "Östliche Tirol" der Habsburger war: die erfreulich föderative Organisation der Sowjetunion mit ihren "autonomen Republiken" basierte auf genauso willkürlichen Grenzen, die heute von den regionalen Oligarchen und Despoten beansprucht werden: aber gerade die Krim, seit der Sezession Anlaß für westliche Sanktionen gegen Rußland, war erst seit paar Jahrzehnten dank eines sentimentalen Verwaltungs-Akts des gebürtigen Ukrainers Chruschtschow (oder wer es war) Teil der ukrainischen Sowjet-Republik: welchen historischen Zeitpunkt soll man eigentlich als Grundlage eines "legitimen souveränen Territorial-Staats" annehmen oder festlegen? Die Krim ist seit Jahrhunderten (u.a. aus strategischen Gründen natürlich) so russifiziert, wie seit 75 Jahren die "ehemaligen deutschen Ostgebiete" nunmal polonisiert sind und kein "Flüchtling" ernsthaft dahin zurück möchte (es sei denn, die Polen sind so blöd, ehemalige "Adlige" zum Nulltarif auf die Güter ihrer Vorfahren einzuladen).
In Zeiten der "Dritt-Weltisierung" der "Ersten Welt" durch zunehmende Ausbeutung und wachsende Niedriglohn-Sektoren spielen althergebrachte formale "Grenzen" eh nur noch eine Rolle für die Plutokraten, die die globalen Habenichtse gegen die lokalen Verlierer ausspielen....
Das heißt nichts anderes, als daß einem der aktuelle "politische" Diskurs eigentlich scheiß-egal sein kann, weil er nur eine momentane Fiktion darstellt und aufrecht erhält, und daß man nur hoffen kann, daß die derzeit herrschenden Psychopathen vor finalen Eskalationen zurück schrecken: in Bezug auf einen drohenden Weltkrieg scheint das bisher trotz aller plumpen Provokationen des US-Regimes der Fall zu sein, in Bezug auf den ökologischen Kollaps des Planeten allerdings offenbar nicht...
Jedenfalls ist in beiderlei Hinsicht das amtliche Gelaber der beamteten Clowns, das uns täglich kommentarlos als "Nachricht" vorgesetzt wird, dazu prädestiniert, von zukünftigen Historikern als volksverhetzende Propaganda eingestuft zu werden, wobei die sich, wie beim "Dritten Reich", wundern werden, warum das, was volkt, so blöd war, darauf reinzufallen...
Dienstag, 7. Januar 2020
Gomorra: die Welt als Serien-Staffel
Die Werbe-Spots "unserer" NATO-Armee für potentielle Söldner (=Auftrags-Mörder) werden immer unverblümter und martialischer, je mehr die Wirtschaft der süd-italienischen Camorra ähnelt und das, was volkt, diesem Wahnsinn offenbar mit zunehmender apokalyptischer Faszination zuschaut, als ginge es nur um eine neue besonders drastische Fernseh-Serie: Capos, die erfolgreich ihre Konkurrenten beseitigen lassen, werden sinnlos reich, während "unten" ein gnadenloser Konkurrenz-Kampf tobt, den ebenfalls nur die Skrupellosesten überleben, indem sie sich vom Söldner zum Sub-Capo hocharbeiten...
Eigentlich könnte man da schon vor die Glotze kotzen, aber das sozial-darwinistische Prinzip ist bereits so verinnerlicht, daß das, was volkt, sich an dem Gemetzel auch noch freut, wenn nicht gar befriedigt, solange es nur die "Andern" betrifft: arabische Kriegs-Opfer, weltweite Spekulations- und "Sanktions"-Opfer oder südamerikanische und australische Waldbrand-Opfer als prickelnde "Utube"-Robinsonaden, und die märchenhafte Vorstellung, sowas sei "bei uns nicht möglich" - während auch hier längst die Schulen bröckeln, der Pflege-Notstand herrscht, die Umverteilung von unten nach oben immer mehr Fahrt aufnimmt und der Raubtier-Kapitalismus ungerührt weiter seine Politik der verbrannten Erde verfolgt...
Die meisten Untertanen geben dagegen weiterhin, vom bloßen Ritual bereits gerührt, ihre Stimme an nicht ihre, sondern die Repräsentanten der Capos ab, als würden sie damit nicht bloß die beringten Hände der fernen Dons küssen und ihrer eigenen Entmächtigung zustimmen und die Legende akzeptieren, daß für sie selbst eben nicht mehr da sei, als sie erhalten: nämlich immer weniger, während immer mehr für die Söldner oder zumindest deren Waffen-Arsenal draufgeht - dabei würden 2 % Vermögens-Steuer für das reichste Prozent der Welt-Oligarchen (oder 0,5 % Börsen-Umsatz-Steuer) reichen, um alles Elend in der Welt zu beseitigen: und erst recht würden alle Menschen gradezu paradiesisch leben, wenn es eine allgemeine und gerechte progressive Vermögens-Steuer und eine normale (der "Mehrwert"-Steuer, die jeder Nicht-Börsianer bei jedem Einkauf = "Umsatz" zu zahlen hat, entsprechende) Börsen-Umsatz-Steuer gäbe... (Jedenfalls solange es das absurde Geld-System und den Finanz-Kapitalismus überhaupt noch gibt...)
Aber das wär ja langweilig: dann gäbe es keine schillernden Kriminellen mehr, die mit ihren Milliarden in Davos oder Monte Carlo oder in der Promi-Presse protzen können, und keinen Grund mehr, sich nach teuer bezahlten Schulungen in "Assessment Centers" bei deren "Human Resources"-Managern einzuschleimen, um auf die Sieger-Seite zu wechseln - das kapitalistische Leben als Lotterie mit astronomisch kleiner Gewinn-Chance ist scheinbar allgemein akzeptiert, denn (abgesehen von den zufälligen Vermögens-Erben) kann es offenbar Jeder schaffen, wenn man sich die charakterlich, menschlich, geistig und optisch öde Kaste der Plutokraten ansieht.
Für´s Fußvolk wurde erfolgreich der calvinistisch-puritanische Mythos am Leben erhalten, daß mit genügender Selbst-Ausbeutung bzw. Willigkeit, sich ausbeuten zu lassen, aus jedem "Tellerwäscher ein Millionär" werden könne, weshalb man arbeitslos gewordenen altgedienten Facharbeitern oder Akademikern heutzutage vorzugsweise die "Chance zum Neuanfang" als Tellerwäscher u.ä. zum Mindestlohn anbietet, was ein "Job-Wunder" im Niedriglohn-Sektor und gleichzeitig eine Gewöhnung an´s "Gürtel-enger-schnallen" beschert...
In den klassischen mafiosen Clans gab es dagegen noch einen tatsächlichen "Trickle-Down-Effect", der heute zum immer unverschleierteren "Trickle-Up-Effect" pervertiert worden ist.
Die Capos der alten Camorra hatten vergleichsweise noch ein gewisses Charisma, und zugleich lief in ihren "Familien" (wie der Name schon sagt) einiges besser, als im heutigen eiskalten globalen Neo-Feudalismus, in dem ein paar Spekulations-Algorithmen innerhalb von Sekunden ein Land in eine Hungersnot stürzen und einem Finanz-Magnaten dadurch mehrere Milliarden einbringen können - worauf das Gehirn-Gewaschene, das volkt, nicht das Land bemitleidet, sondern den Magnaten beneidet und vielleicht sogar ob seiner Bauern-Schläue bewundert.
Ein traditioneller Mafioso brauchte definitiv mehr menschliche Qualitäten und echte (also soziale) Intelligenz, als ein Trump, ein Soros, ein Gates, eine Lagarde, ein Ackermann oder ein Chodorkowski. Deshalb heißt der New-York-Spaghetti-Western über die "gute alte" Mafia-Zeit von Sergio Leone auch Gebrüder-Grimm-mäßig: "Es war einmal in Amerika"...
Das heißt nicht, die Mafia und ihre "mittelalterlichen" Methoden zu romantisieren, sondern zumindest einzusehen, daß nichts besser geworden ist, wie zuletzt der staats-terroristische Feme-Mord an dem iranischen General und seinen Begleitern wieder gezeigt hat (vgl. E. Sagan: "Tyrannei und Herrschaft", der archaische Despotie und "gottgewollte" Aristokratie ganz darwinistisch als "notwendige Vorstufen" der mit diesem Erbe "leider" noch belasteten "Zivilisation" betrachtet, und vgl. dagegen p.m.: "Die Schrecken des Jahres 1000", der an diesem Beispiel, und in seinen andern Büchern auch an modernen Beispielen, vorführt, daß die Menschheit an jedem Punkt der Geschichte auch die richtige, nämlich solidarische und kooperative Abzweigung hätte einschlagen können...).
Eigentlich könnte man da schon vor die Glotze kotzen, aber das sozial-darwinistische Prinzip ist bereits so verinnerlicht, daß das, was volkt, sich an dem Gemetzel auch noch freut, wenn nicht gar befriedigt, solange es nur die "Andern" betrifft: arabische Kriegs-Opfer, weltweite Spekulations- und "Sanktions"-Opfer oder südamerikanische und australische Waldbrand-Opfer als prickelnde "Utube"-Robinsonaden, und die märchenhafte Vorstellung, sowas sei "bei uns nicht möglich" - während auch hier längst die Schulen bröckeln, der Pflege-Notstand herrscht, die Umverteilung von unten nach oben immer mehr Fahrt aufnimmt und der Raubtier-Kapitalismus ungerührt weiter seine Politik der verbrannten Erde verfolgt...
Die meisten Untertanen geben dagegen weiterhin, vom bloßen Ritual bereits gerührt, ihre Stimme an nicht ihre, sondern die Repräsentanten der Capos ab, als würden sie damit nicht bloß die beringten Hände der fernen Dons küssen und ihrer eigenen Entmächtigung zustimmen und die Legende akzeptieren, daß für sie selbst eben nicht mehr da sei, als sie erhalten: nämlich immer weniger, während immer mehr für die Söldner oder zumindest deren Waffen-Arsenal draufgeht - dabei würden 2 % Vermögens-Steuer für das reichste Prozent der Welt-Oligarchen (oder 0,5 % Börsen-Umsatz-Steuer) reichen, um alles Elend in der Welt zu beseitigen: und erst recht würden alle Menschen gradezu paradiesisch leben, wenn es eine allgemeine und gerechte progressive Vermögens-Steuer und eine normale (der "Mehrwert"-Steuer, die jeder Nicht-Börsianer bei jedem Einkauf = "Umsatz" zu zahlen hat, entsprechende) Börsen-Umsatz-Steuer gäbe... (Jedenfalls solange es das absurde Geld-System und den Finanz-Kapitalismus überhaupt noch gibt...)
Aber das wär ja langweilig: dann gäbe es keine schillernden Kriminellen mehr, die mit ihren Milliarden in Davos oder Monte Carlo oder in der Promi-Presse protzen können, und keinen Grund mehr, sich nach teuer bezahlten Schulungen in "Assessment Centers" bei deren "Human Resources"-Managern einzuschleimen, um auf die Sieger-Seite zu wechseln - das kapitalistische Leben als Lotterie mit astronomisch kleiner Gewinn-Chance ist scheinbar allgemein akzeptiert, denn (abgesehen von den zufälligen Vermögens-Erben) kann es offenbar Jeder schaffen, wenn man sich die charakterlich, menschlich, geistig und optisch öde Kaste der Plutokraten ansieht.
Für´s Fußvolk wurde erfolgreich der calvinistisch-puritanische Mythos am Leben erhalten, daß mit genügender Selbst-Ausbeutung bzw. Willigkeit, sich ausbeuten zu lassen, aus jedem "Tellerwäscher ein Millionär" werden könne, weshalb man arbeitslos gewordenen altgedienten Facharbeitern oder Akademikern heutzutage vorzugsweise die "Chance zum Neuanfang" als Tellerwäscher u.ä. zum Mindestlohn anbietet, was ein "Job-Wunder" im Niedriglohn-Sektor und gleichzeitig eine Gewöhnung an´s "Gürtel-enger-schnallen" beschert...
In den klassischen mafiosen Clans gab es dagegen noch einen tatsächlichen "Trickle-Down-Effect", der heute zum immer unverschleierteren "Trickle-Up-Effect" pervertiert worden ist.
Die Capos der alten Camorra hatten vergleichsweise noch ein gewisses Charisma, und zugleich lief in ihren "Familien" (wie der Name schon sagt) einiges besser, als im heutigen eiskalten globalen Neo-Feudalismus, in dem ein paar Spekulations-Algorithmen innerhalb von Sekunden ein Land in eine Hungersnot stürzen und einem Finanz-Magnaten dadurch mehrere Milliarden einbringen können - worauf das Gehirn-Gewaschene, das volkt, nicht das Land bemitleidet, sondern den Magnaten beneidet und vielleicht sogar ob seiner Bauern-Schläue bewundert.
Ein traditioneller Mafioso brauchte definitiv mehr menschliche Qualitäten und echte (also soziale) Intelligenz, als ein Trump, ein Soros, ein Gates, eine Lagarde, ein Ackermann oder ein Chodorkowski. Deshalb heißt der New-York-Spaghetti-Western über die "gute alte" Mafia-Zeit von Sergio Leone auch Gebrüder-Grimm-mäßig: "Es war einmal in Amerika"...
Das heißt nicht, die Mafia und ihre "mittelalterlichen" Methoden zu romantisieren, sondern zumindest einzusehen, daß nichts besser geworden ist, wie zuletzt der staats-terroristische Feme-Mord an dem iranischen General und seinen Begleitern wieder gezeigt hat (vgl. E. Sagan: "Tyrannei und Herrschaft", der archaische Despotie und "gottgewollte" Aristokratie ganz darwinistisch als "notwendige Vorstufen" der mit diesem Erbe "leider" noch belasteten "Zivilisation" betrachtet, und vgl. dagegen p.m.: "Die Schrecken des Jahres 1000", der an diesem Beispiel, und in seinen andern Büchern auch an modernen Beispielen, vorführt, daß die Menschheit an jedem Punkt der Geschichte auch die richtige, nämlich solidarische und kooperative Abzweigung hätte einschlagen können...).
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