Trotz des optimistischen Titels dieses Blogs ("Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit") kann ich nur wieder Liebermann zitieren: "Man kann garnicht soviel fressen, wie man kotzen möchte!"
Erstes Beispiel ist die GeStaPo-mäßige widerrechtliche "Verhaftung" von Julian Assange ("Wikileaks") im proto-faschistischen US-hörigen England mit dem Ziel der Auslieferung an die quasi-faschistischen USA: ein Publizist von Regierungs-, Militär- und Wirtschafts-Dokumenten, die die herrschenden Schweinehunde am liebsten geheimhalten würden, wird "international" des "Verrats" angeklagt und mit über-lebenslanger Haft bedroht - mich wundert das nicht, aber wieso halten es Millionen von "Demokratie"-Gläubigen für ganz normal, daß eine herrschende Oligarchie im Geheimen agiert und "Leaks" kriminalisiert, die kriminelles Verhalten offenlegen?
Und wieso "wählen" sie Repräsentanten dieser Oligarchie, die ihnen (z.B. in der "Bundes-Presse-Konferenz") arrogant und schnöde sagen: "Auf diese Frage habe ich nicht zu antworten."?
Gibt es da irgendeinen Fortschritt seit den sumerischen Gott-König-Staaten vor 5000 Jahren?
Oder sind "wir" mit unseren "westlichen Werten" angesichts der Fälle von Julian Assange, Edward Snowdon und vieler anderer, "fortgeschrittener", als Rußland, China, Nordkorea usw., oder selbst als unsere verbündeten feudal-despotischen Scharia-Oligarchen? (Ein Angestellter der eritreischen Botschaft hat mich mal zu Recht gefragt, ob in Europa etwa mehr Presse-Freiheit herrsche, als in seinem diesbezüglich ständig kritisierten Land...)
Die mosaischen (monotheistischen, also die inzwischen weltweit vorherrschenden jüdischen, christlichen und islamischen) Religionen zeichnen sich dadurch aus, daß sie (seit "Adams" Verdammung aus dem Paradies nach Genuß der Frucht der Erkenntnis) im Gegensatz zu den asiatischen Philosophien (oder Religionen) jede individuelle Erkenntnis verdammen: der westliche Imperialismus basiert darauf, daß das Individuum eben nicht "erleuchtet" ist und auch nicht sein soll: im Gegensatz zur asiatischen (und auch zur archaisch-schamanischen) Ansicht basieren "unsere", also die "westlichen Werte", auf allgemeiner Verblödung, vollendet durch die Erfindung der "doppelten Buchhaltung" im Florenz der "Renaissance", die des "Arbeits-Ethos" in der "Reformation" und die des "Proletariats" durch die englischen Schafs-Barone und die Dampf-Maschine.
Das zweite Beispiel ist das anti-demokratische Hickhack um EU-Pöstchen und die Hinterzimmer-Ernennung ausgerechnet der deutschen Kriegsministerin zur "Kommissions-Präsidentin": sie muß wohl ihrem Vorgänger, dem Steueroasen-Juncker, und dem Lobby-Gesocks gut in den Kram passen.
Abgesehen davon, daß diese "Kommission" eine neofeudale Einrichtung ist, qualifiziert nichts die Frau dafür, als ihre dynastisch ererbte Erfahrung mit Lobbyisten und "Unternehmens-Beratern" und ihre stupende Begeisterung für die Aufrüstung einer "europäischen Eingreif-Armee" (in der ihre eigenen Kinder "natürlich" nicht zu "dienen" haben).
Wochenlang muß das, was volkt, über Mutmaßungen, Ansichten von "Politikern" und Nicht-Ergebnisse langer "Sitzungen" hören und lesen, und dann zieht eine Clique von Langzeit-Chef-Bürokraten einen Namen aus der Establishment-Liste, und alles vorherige war Schall und Rauch - das ist auch nicht "demokratischer", als Assads Syrien, Maduros Venezuela oder Gaddafis Libyen.
Eine Partei-Karrieristen-Kaste von gescheiterten Juristen und Betriebswirten (manchmal auch Ärztinnen oder Physikerinnen) spielt "Monopoly" und "Bananen-Republik" mit Europa, und alle schauen resigniert oder sogar gebannt zu - wie damals, als gescheiterte Weltkrieg-1-begeisterte Nationalisten sich nicht Krüppel-, sondern "Versailles"-traumatisiert aufplusterten und zu Völkermord und neuem Krieg aufriefen und "vaterlandslose" Gesellen einsperrten oder umbrachten (siehe erstes Beispiel oben).
Ganz offensichtlich stecken "uns" der feudale und der autoritäre Staat noch gewohnheitsmäßig in den Knochen, sonst würden "wir" die Autorität selbsternannter oder vermögens-erblicher "Eliten" nicht widerspruchslos hinnehmen und ihren hohlen PR-Sprechblasen nicht gehorsam lauschen: genau besehen sind das alles bedeutungslose potemkinsche Figuren und gehirngewaschene Mittäter. Merkel und Juncker sind nur die tranig bekiffte (und Vonderlein, Maas und Macron die Extasy-bedröhnte) Version von F.-J. Strauß und seinen dramatisch brüllenden Vorgängern (und Nachfolgern, wie Salvini) - inhaltlich hat sich seit 150 Jahren nix getan, wie die 3 alten Weisen von der "Titanic" schon vor Jahren wußten:
"Raider heißt jetzt Twix,
Und geändert hat sich nix."
Geändert hat sich jedenfalls nicht, daß es seit 1000 (oder sogar seit den obenerwähnten 5000) Jahren trotz einiger positiver Ausschläge im Großen und Ganzen permanent sozial, ökologisch und kulturell bergab geht - jedenfalls relativ, wenn man sieht, daß der "wissenschaftliche Fortschritt" im Grund wenig zur Verbesserung der Lebens-Qualität, sondern mehr zur Beherrschbarkeit der Menschen beigetragen hat: am positivsten ist, trotz seiner bekannten Schattenseiten, noch der medizinische Fortschritt (zumindest Chirurgie, Desinfektion, Anästhesie usw.) - der technologische Fortschritt hat neben Arbeits-Erleichterungen (Automatisierung usw.) und Rekord-Spektakeln (Mond-Landung usw.) schon mehr Schattenseiten: Kapitalisierung, Proletarisierung regional und global, Neo-Feudalismus, Umwelt- und Klima-Zerstörung, Konsumismus, Entfremdung usw.
Und der kulturelle "Fortschritt" hat erst recht Schattenseiten: der allgemeine Zugang zu "Information" im Internet bleibt (nicht nur in China) so mehr oder weniger selektiv und überwacht, wie offenbar folgenlos; die kommerzielle "Kultur" (Design, Werbung usw.) hat längst nichts mehr mit handwerklicher Qualität oder gesellschaftlicher Realität zu tun, sondern nur noch mit markt-schreierischer Wettbewerbs-Übervorteilung; die visuelle, musikalische, literarische und journalistische "Massen"-Kultur entsozialisiert, vereinzelt und schaltet gleich; die "elitäre" Kultur (Oper, Theater, bildende Kunst, ob restaurativ oder innovativ) spaltet, entfremdet und kommerzialisiert, und die "Provo"-Kultur (Hippies, Punk, Rave, Rap, Graffiti, Installation, Happening usw.) wird kriminalisiert oder vermarktet - also KZ oder "Reichs-Kultur-Kammer", wie gehabt.
Wie blöd kann man sein, sich sein Leben von bescheuerten Telefon-Desinfizierern (vgl. vorherigen Post) diktieren zu lassen?
Freiheit für Assange, Snowdon und alle andern !
Sonntag, 7. Juli 2019
Montag, 1. Juli 2019
"G 20" - Nullrunde von Nullen: am Arsch vorbei
Jährlich jetten (in ihren jeweiligen "Air Force Ones") hunderte Polit-Marionetten der jeweiligen militärisch-industriellen Finanzkomplexe aus 20 (Oberklassen-)reichen Ländern samt Kamera-Teams um die Welt, um unter höchsten Sicherheits-Vorkehrungen und bei erlesenen Banketten und exklusiven Kultur-Events in irgendwelchen Regierungs-Resorts an irgendeinem Ende der Welt (diesmal in Japan, nächstes mal bei den luxuriösen Scharia-Faschisten in Sau.-Arabien) entscheidungs- und folgenloses Geplänkel zu betreiben: im Gegensatz zu einem weitschweifigen Stammes-Palaver von Papuas oder Amazonas-Indianern kommt dabei nicht mal ein konkreter Konsens heraus.
Sie verschwenden nicht nur jede Menge Geld, das in armen oder auch in ihren Heimat-Ländern sinnvoller verwendet werden könnte, und blasen nicht nur noch mehr CO², von dessen Reduzierung sie ständig im Konjunktiv schwafeln, in die Luft, sondern sie reden nicht mal über grundsätzliche Lösungs-Möglichkeiten für die offensichtlich grundlegenden Probleme, wie drohende Klima-Katastrophe, zunehmende Schere zwischen Arm und Reich, und in der Folge zunehmende Flucht und Migration aus klimatischen, wirtschaftlichen und Kriegs-Gründen - wobei die weltweit zunehmenden Stellvertreter-Kriege nichts anderes sind, als Kriege um die knapper werdenden "klassischen" Ressourcen (an denen man stupide festhält, ob fossiles Öl und Gas, oder "seltene Erden") und Vorab-Reaktionen auf die absehbaren Folgen der Klima-Katastrophe: grob gesagt militärische Eindämmung der zu erwarteten Flüchtlings-Ströme...
Und "Krieg" ist nicht nur die Bombardierung von Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen usw., oder US-amerikanische Drohnen-Morde in Pakistan, Somalia usw., oder Waffen-Lieferungen in "Krisen"-Gebiete (alles Völkerrechts-widrig), sondern auch Wirtschafts-Krieg in Form von "Sanktionen", wie gegen den Iran, Rußland, China, Kuba, Venezuela usw. (wozu "Sanktionen" führen, hat man in Libyen und Syrien gesehen...), oder in Form von Austeritäts- und Privatisierungs-Diktaten, wie in Argentinien, Griechenland usw., oder in Form von "Land-Grabbing", wie in Afrika, Latein-Amerika und Ost-Asien.
Worum geht´s also bei diesen sinnlosen "G-20-Gipfeln"? Natürlich nur darum, die Forderung der jeweiligen heimischen Lobbyisten zu erfüllen, daß alles im Sinn der herrschenden Plutokratie so weitergehen soll, wie bisher, egal wer oder was dabei draufgeht, und sei´s der ganze Planet: die Plutokraten finanzieren ja bereits wissenschaftliche Untersuchungen, wie´s danach für sie selbst weitergehen könnte...
Die herrschenden Medien berichten über die nichts-sagenden "Kompromiß"-Erklärungen, als seien die jeweiligen nationalistischen Positionen quasi "natürlich", und als sei das nicht eine Versammlung von normalerweise solidarischen Verwandten, die jetzt als "Erben-Gemeinschaft" von Raubtier-Kapitalismus und Klima-Katastrophe mit Klauen und Zähnen um ihren Anteil an den transnationalen Profiten gegeneinander kämpft.
"Man kennt sich eben" in diesen lang-jährigen Kader-Kreisen und durchschaut gegenseitig die auf nationale Popularität ausgerichteten rhetorischen Maschen, wie uns ebenso treuherzig berichtet wird, wie in der "gelben Presse" über die ehelichen Probleme einer sogenannten Prinzessin eines Phantasie-Gebildes, dessen ehemalige Grenzen längst von der Landkarte verschwunden sind.
Der Neandertaler hatte offenbar ein größeres (und damit vielleicht leistungsfähigeres) Gehirn, als der Homo "sapiens" (der angeblich "Wissende"), und laut wissenschaftlichen Erkenntnissen (und logischerweise) ist das Gehirn des Homo "sapiens" mit zunehmender "Zivilisation" (Organisierung, Rationalisierung, Zentralisierung, Technisierung, Kapitalisierung, Medialisierung, Digitalisierung...) weiter geschrumpft - der "Sieg" des Homo "sapiens" erinnert gewaltig an Douglas Adams´ "Per Anhalter durch die Galaxis", wo eine gemütliche Hominiden-Population auf der Erde durch das Eintreffen außer-irdischer bürokratischer "Telefon-Desinfizierer"ausgerottet wird, sodaß unsere wahren Urahnen extra-terrestrische Anal-Charaktere sein müssen...
Wenn man den real existierenden Alltag betrachtet, leuchtet das wesentlich mehr ein, als Darwin´s Evolutions-Theorie.
Im heißesten Juni seit Aufzeichnung der Temperatur-Daten und während z.B. in Teilen Indiens bereits Wasser-Notstand herrscht, hört man, daß das einzige "konkrete Ergebnis" des klimatisierten "G-20-Gipfels" ein weiteres "Freihandels-Abkommen" ist, am Rande der Runde zwischen der EU und dem südamerikanischen "Mercosur" ausgemacht: das dadurch steigende "Handels-Volumen" soll "Arbeitsplätze" erzeugen? Es wird auf beiden Seiten "Arbeitsplätze" entwerten und vernichten, Kapital-Profite erhöhen und das Klima weiter erwärmen...(Abgesehen davon, daß es nicht um "Handel-Volumen" und "Arbeitsplätze" geht, sondern um Verteilung und um ein sinnvolleres Wirtschafts-System...)
Im Postskriptum des schaumigen "Abschluß-Berichts" erinnert ein "G 19" (nämlich ohne die ökologische Ober-Dreckschleuder USA) daran, daß man "eigentlich" die unverbindlichen Absichten des "Pariser Klima-Abkommens" in die Tat umsetzen "sollte" - dieses P.S. war witzigerweise ein besonderes Anliegen des französischen Schaumschlägers, dessen Regierung sich bisher weder sozial, noch ökolgisch hervorgetan hat...
Wieso schafft es diese Nullrunde in die "Welt-Nachrichten", und wozu brauchen wir diese Nullen?
Sie verschwenden nicht nur jede Menge Geld, das in armen oder auch in ihren Heimat-Ländern sinnvoller verwendet werden könnte, und blasen nicht nur noch mehr CO², von dessen Reduzierung sie ständig im Konjunktiv schwafeln, in die Luft, sondern sie reden nicht mal über grundsätzliche Lösungs-Möglichkeiten für die offensichtlich grundlegenden Probleme, wie drohende Klima-Katastrophe, zunehmende Schere zwischen Arm und Reich, und in der Folge zunehmende Flucht und Migration aus klimatischen, wirtschaftlichen und Kriegs-Gründen - wobei die weltweit zunehmenden Stellvertreter-Kriege nichts anderes sind, als Kriege um die knapper werdenden "klassischen" Ressourcen (an denen man stupide festhält, ob fossiles Öl und Gas, oder "seltene Erden") und Vorab-Reaktionen auf die absehbaren Folgen der Klima-Katastrophe: grob gesagt militärische Eindämmung der zu erwarteten Flüchtlings-Ströme...
Und "Krieg" ist nicht nur die Bombardierung von Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen usw., oder US-amerikanische Drohnen-Morde in Pakistan, Somalia usw., oder Waffen-Lieferungen in "Krisen"-Gebiete (alles Völkerrechts-widrig), sondern auch Wirtschafts-Krieg in Form von "Sanktionen", wie gegen den Iran, Rußland, China, Kuba, Venezuela usw. (wozu "Sanktionen" führen, hat man in Libyen und Syrien gesehen...), oder in Form von Austeritäts- und Privatisierungs-Diktaten, wie in Argentinien, Griechenland usw., oder in Form von "Land-Grabbing", wie in Afrika, Latein-Amerika und Ost-Asien.
Worum geht´s also bei diesen sinnlosen "G-20-Gipfeln"? Natürlich nur darum, die Forderung der jeweiligen heimischen Lobbyisten zu erfüllen, daß alles im Sinn der herrschenden Plutokratie so weitergehen soll, wie bisher, egal wer oder was dabei draufgeht, und sei´s der ganze Planet: die Plutokraten finanzieren ja bereits wissenschaftliche Untersuchungen, wie´s danach für sie selbst weitergehen könnte...
Die herrschenden Medien berichten über die nichts-sagenden "Kompromiß"-Erklärungen, als seien die jeweiligen nationalistischen Positionen quasi "natürlich", und als sei das nicht eine Versammlung von normalerweise solidarischen Verwandten, die jetzt als "Erben-Gemeinschaft" von Raubtier-Kapitalismus und Klima-Katastrophe mit Klauen und Zähnen um ihren Anteil an den transnationalen Profiten gegeneinander kämpft.
"Man kennt sich eben" in diesen lang-jährigen Kader-Kreisen und durchschaut gegenseitig die auf nationale Popularität ausgerichteten rhetorischen Maschen, wie uns ebenso treuherzig berichtet wird, wie in der "gelben Presse" über die ehelichen Probleme einer sogenannten Prinzessin eines Phantasie-Gebildes, dessen ehemalige Grenzen längst von der Landkarte verschwunden sind.
Der Neandertaler hatte offenbar ein größeres (und damit vielleicht leistungsfähigeres) Gehirn, als der Homo "sapiens" (der angeblich "Wissende"), und laut wissenschaftlichen Erkenntnissen (und logischerweise) ist das Gehirn des Homo "sapiens" mit zunehmender "Zivilisation" (Organisierung, Rationalisierung, Zentralisierung, Technisierung, Kapitalisierung, Medialisierung, Digitalisierung...) weiter geschrumpft - der "Sieg" des Homo "sapiens" erinnert gewaltig an Douglas Adams´ "Per Anhalter durch die Galaxis", wo eine gemütliche Hominiden-Population auf der Erde durch das Eintreffen außer-irdischer bürokratischer "Telefon-Desinfizierer"ausgerottet wird, sodaß unsere wahren Urahnen extra-terrestrische Anal-Charaktere sein müssen...
Wenn man den real existierenden Alltag betrachtet, leuchtet das wesentlich mehr ein, als Darwin´s Evolutions-Theorie.
Im heißesten Juni seit Aufzeichnung der Temperatur-Daten und während z.B. in Teilen Indiens bereits Wasser-Notstand herrscht, hört man, daß das einzige "konkrete Ergebnis" des klimatisierten "G-20-Gipfels" ein weiteres "Freihandels-Abkommen" ist, am Rande der Runde zwischen der EU und dem südamerikanischen "Mercosur" ausgemacht: das dadurch steigende "Handels-Volumen" soll "Arbeitsplätze" erzeugen? Es wird auf beiden Seiten "Arbeitsplätze" entwerten und vernichten, Kapital-Profite erhöhen und das Klima weiter erwärmen...(Abgesehen davon, daß es nicht um "Handel-Volumen" und "Arbeitsplätze" geht, sondern um Verteilung und um ein sinnvolleres Wirtschafts-System...)
Im Postskriptum des schaumigen "Abschluß-Berichts" erinnert ein "G 19" (nämlich ohne die ökologische Ober-Dreckschleuder USA) daran, daß man "eigentlich" die unverbindlichen Absichten des "Pariser Klima-Abkommens" in die Tat umsetzen "sollte" - dieses P.S. war witzigerweise ein besonderes Anliegen des französischen Schaumschlägers, dessen Regierung sich bisher weder sozial, noch ökolgisch hervorgetan hat...
Wieso schafft es diese Nullrunde in die "Welt-Nachrichten", und wozu brauchen wir diese Nullen?
Mittwoch, 29. Mai 2019
"REZO" ("Die Zerstörung der CDU") scheitert an gehirngewaschenen Nachkriegs-Rentnern, aber egal
Trotz des erfrischenden Videos eines enthusiastischen und realistischen jungen Mannes wählen immer noch fast 30% der Deutschen (bei, halleluja, endlich mal knapp mehr als 50% Wahlbeteiligung bei Europa-Wahlen, also letzlich 15%) die unsägliche "CDU" bzw. "CSU" - das können nur "Kalter-Krieg"-verseuchte überalterte Traditions-Wähler sein (von denen man dachte, daß sie ausgestorben seien), die sich nichtmal von der fiesen Euro-Flugzeugträger-Karrenbauerin abschrecken lassen, sondern schon IT-Jobs für ihre Enkel in Ramstein wittern, ob für Abhör-Dienste oder Drohnen-Mörder...
Dabei zeigt die Ex-"SPD" mit ihren 15% (also real 8%) doch, daß das vielleicht sogar vom "Gewerkschafts"-Vater ererbte "Traditions"-Wählertum nicht unabänderlich ist, wenn einem ein Eichmann-Clown wie Heiko Maas vorgesetzt wird...
Daß viele deshalb zu den Jugoslawien-Kriegs-NATO-Oliv-"Grünen" wechseln, ist allerdings auch nicht einleuchtend, aber ex-"grün" ist ja immer noch besser als neo-rassistisch, auch wenn ernsthafte Bekämpfung der Flucht-Ursachen wichtiger wäre, als ein "grüner" militärisch-industrieller Komplex samt seinen althergebrachten Feindbildern (vgl. Özdemirs Russophobie)...
In Wirklichkeit spielt all das überhaupt keine Rolle, da die "EU" sowieso keine "demokratische" Veranstaltung ist, wie man aktuell an dem weiterhin üblichen Geheim-Schacher um die eigentlichen Macht-Positionen sieht.
Erstaunlich ist bloß, daß die Herrschenden in Politik und Mainstream-Medien derart hysterisch und unsachlich zu geifern anfangen, weil der gesunde Menschenverstand des Utubers "Rezo" von über 10 Millionen potentiellen Gehirnwäsche-Opfern angeklickt wurde: die Rede ist von "Haß-Tiraden" (vgl. "FAZ" gegen "Rezo") und "Quellen-Fälschung" (vgl. "Dr." Guttenberg und Konsorten) und von "bezahlter Meinungsmache" (wieder mal "die Russen"? - vgl. Mitgliedschaft von Politikern und Journalisten in der "Atlantikbrücke" und ähnlichen Karriere-förderlichen Logen), und vom "Mißbrauch der Medienmacht" (vgl. "Die Macht um Acht" usw.) - man müsse folglich Volkes Schnauze auf Utube vor Wahlen verbieten, damit das Volk "unbeeinflußt" gemäß den verlogenen Partei-Programmen und Wahl-Plakaten und der Aufrüstungs- und Kriegshetze der Medien "wählt": nach jeder Wahl soll bis zur nächsten Wahl jede Kritik oder kritische Nachfrage verboten sein, damit die Wähler nicht sinnlos depressiv und nihilistisch und zu "Protest-Wählern" werden - das nennt man das Zeitalter der "Aufklärung" und "Demokratie": genauso, wie die angeblichen Nachfolger von deren Pionieren, die wer-weiß-wievielte französische "Republik", noch "Liberté, Egalité, Fraternité" im Signet führen, während sie gegen ihr Volk, derzeit die "Gelbwesten", keine anderen Argumente als Wasserwerfer, Gummi-Geschosse und geklonte Schlägertrupps haben...
Die reaktionäre Kampagne gegen "Rezo" erinnert an die faschistoiden Kampagnen gegen die "Whistle-Blower" Snowdon, Manning und Assange, obwohl "Rezo" wohl (hoffentlich) nicht zu mehrfach lebenslänglich oder zurTodesstrafe verurteilt werden wird, wie es in den psychopathischen USA und deren befreundeten Diktaturen (besonders plakativ in Saudi-Arabien) möglich ist: man gibt angesichts der unleugbaren Dokumente notgedrungen zu, Kriegsverbrechen, Menschenrechts-Verletzungen und Folterei begangen zu haben, aber das öffentlich zu machen bleibt "illegal"und "Landesverrat" nach den selbstgeschaffenen "Monopoly"-Regeln - so, wie G.W. Bush, Berlusconi und Netanjahu Gesetze zu ihrer eigenen Amnestierung wegen Korruption oder sonstwas erlassen oder das versucht haben.
Aber "Rezo" veröffentlicht ja nichtmal "aus purem Haß" irgendwelche "Geheim"-Papiere, sondern nur altbekannte Tatsachen, die das Versagen der Kapital-Lobby-gesteuerten "Politik" belegen, das jeder Kneipen-Stammtisch und jede Grill-Runde kennt, und das jeder "Politiker" und jeder "Regierungssprecher" wortreich und inhaltslos leugnet: die "Bundes-Presse-Konferenz" ist eine der bemerkenswertesten "Fake-News"-Veranstaltungen.
Andererseits hat leider "Rezo" offenbar nicht den Einfluß auf die Europa-Wahl gehabt, den ihm paranoide Konservative unterstellen: alles in der Tendenz wie gehabt, außer daß "Sonstige" erstaunlich gut abgeschnitten haben, auch wenn sie keine zukünftigen Pensionäre in das sowieso machtlose "EU-Parlament" (= Gerede) entsenden dürfen - aber selbst das Gerede wird den Fraktions-losen "Kleinen" ja sowieso erst zugestanden, wenn der Plenarsaal schon größtenteils leer isr.
Dabei zeigt die Ex-"SPD" mit ihren 15% (also real 8%) doch, daß das vielleicht sogar vom "Gewerkschafts"-Vater ererbte "Traditions"-Wählertum nicht unabänderlich ist, wenn einem ein Eichmann-Clown wie Heiko Maas vorgesetzt wird...
Daß viele deshalb zu den Jugoslawien-Kriegs-NATO-Oliv-"Grünen" wechseln, ist allerdings auch nicht einleuchtend, aber ex-"grün" ist ja immer noch besser als neo-rassistisch, auch wenn ernsthafte Bekämpfung der Flucht-Ursachen wichtiger wäre, als ein "grüner" militärisch-industrieller Komplex samt seinen althergebrachten Feindbildern (vgl. Özdemirs Russophobie)...
In Wirklichkeit spielt all das überhaupt keine Rolle, da die "EU" sowieso keine "demokratische" Veranstaltung ist, wie man aktuell an dem weiterhin üblichen Geheim-Schacher um die eigentlichen Macht-Positionen sieht.
Erstaunlich ist bloß, daß die Herrschenden in Politik und Mainstream-Medien derart hysterisch und unsachlich zu geifern anfangen, weil der gesunde Menschenverstand des Utubers "Rezo" von über 10 Millionen potentiellen Gehirnwäsche-Opfern angeklickt wurde: die Rede ist von "Haß-Tiraden" (vgl. "FAZ" gegen "Rezo") und "Quellen-Fälschung" (vgl. "Dr." Guttenberg und Konsorten) und von "bezahlter Meinungsmache" (wieder mal "die Russen"? - vgl. Mitgliedschaft von Politikern und Journalisten in der "Atlantikbrücke" und ähnlichen Karriere-förderlichen Logen), und vom "Mißbrauch der Medienmacht" (vgl. "Die Macht um Acht" usw.) - man müsse folglich Volkes Schnauze auf Utube vor Wahlen verbieten, damit das Volk "unbeeinflußt" gemäß den verlogenen Partei-Programmen und Wahl-Plakaten und der Aufrüstungs- und Kriegshetze der Medien "wählt": nach jeder Wahl soll bis zur nächsten Wahl jede Kritik oder kritische Nachfrage verboten sein, damit die Wähler nicht sinnlos depressiv und nihilistisch und zu "Protest-Wählern" werden - das nennt man das Zeitalter der "Aufklärung" und "Demokratie": genauso, wie die angeblichen Nachfolger von deren Pionieren, die wer-weiß-wievielte französische "Republik", noch "Liberté, Egalité, Fraternité" im Signet führen, während sie gegen ihr Volk, derzeit die "Gelbwesten", keine anderen Argumente als Wasserwerfer, Gummi-Geschosse und geklonte Schlägertrupps haben...
Die reaktionäre Kampagne gegen "Rezo" erinnert an die faschistoiden Kampagnen gegen die "Whistle-Blower" Snowdon, Manning und Assange, obwohl "Rezo" wohl (hoffentlich) nicht zu mehrfach lebenslänglich oder zurTodesstrafe verurteilt werden wird, wie es in den psychopathischen USA und deren befreundeten Diktaturen (besonders plakativ in Saudi-Arabien) möglich ist: man gibt angesichts der unleugbaren Dokumente notgedrungen zu, Kriegsverbrechen, Menschenrechts-Verletzungen und Folterei begangen zu haben, aber das öffentlich zu machen bleibt "illegal"und "Landesverrat" nach den selbstgeschaffenen "Monopoly"-Regeln - so, wie G.W. Bush, Berlusconi und Netanjahu Gesetze zu ihrer eigenen Amnestierung wegen Korruption oder sonstwas erlassen oder das versucht haben.
Aber "Rezo" veröffentlicht ja nichtmal "aus purem Haß" irgendwelche "Geheim"-Papiere, sondern nur altbekannte Tatsachen, die das Versagen der Kapital-Lobby-gesteuerten "Politik" belegen, das jeder Kneipen-Stammtisch und jede Grill-Runde kennt, und das jeder "Politiker" und jeder "Regierungssprecher" wortreich und inhaltslos leugnet: die "Bundes-Presse-Konferenz" ist eine der bemerkenswertesten "Fake-News"-Veranstaltungen.
Andererseits hat leider "Rezo" offenbar nicht den Einfluß auf die Europa-Wahl gehabt, den ihm paranoide Konservative unterstellen: alles in der Tendenz wie gehabt, außer daß "Sonstige" erstaunlich gut abgeschnitten haben, auch wenn sie keine zukünftigen Pensionäre in das sowieso machtlose "EU-Parlament" (= Gerede) entsenden dürfen - aber selbst das Gerede wird den Fraktions-losen "Kleinen" ja sowieso erst zugestanden, wenn der Plenarsaal schon größtenteils leer isr.
Samstag, 25. Mai 2019
DER EUROPA-WAL: Wenn Wale was ändern würden, wären sie längst ausgerottet !
Da Wale aber nix verändern, sind sie zum Maskottchen der neoliberalen Diktaturen geworden: die letzten Mikroplastik-verseuchten und Marine-Sonar-verwirrten Exemplare werden geortet und per "Whale Watching" dem staunenden Publikum als Beweis für die paternalistische Empathie der Steuern-"sparenden" Milliardärs-Stiftungen und transnationalen Konzerne vorgeführt, deren Stammväter zuvor die Wale kommerziell bis kurz vor deren Ausrottung "verwertet" haben, und die längst zu walfreien Geschäftsfeldern übergegangen sind (die leider die gigantischen Plastikmüll-Strudel in den Ozeanen erzeugen...) und sogar einzelnen Kleinwalen und Delphinen militärische Karriere-Chancen als Minen-Leger und Minen-Aufspürer oder als marine Selbstmord-Attentäter anbieten.
Die Lobbyisten solchen allgemein verbreiteten "Wirtschaftens" und "Marketings" soll man nun ins europäische Parlament wälen, das eh schon das "Demokratie"-fernste seit der US-amerikanischen "Revolution" ist und nur die "Vorschläge" der nicht-gewählten "Kommission" abnickt...
Vermutlich ist es die legendäre "russische Walkampf-Beeinflussung", die immer noch den größten Teil der Wal-"Berechtigten" dazu bringt, gegen ihre eigentlichen und eigenen Interessen zu "stimmen" und an den Mythos der großbürgerlichen "Mitte" zu glauben, statt endlich wirkliche Alternativen zur herrschenden Katastrophe zu wälen, also gleich zur Enteignung und Vergesellschaftung des Großkapitals zu schreiten, auch wenn z.B. der "Gesamt-Betriebsrats-Vorsitzende" von "BMW" es angesichts seiner 6-stelligen Jahres-"Vergütung" für "absurd" hält, den neofeudalen Quandt-Nachfahren ihre 9-stellige Jahres-"Rendite" aus der "Arbeit" ihres ererbten Kapitals zu mißgönnen, weil "uns bei BMW geht´s doch gut!"
Sich einzubilden, seine "Stimme" nur dann nicht zu "verschenken", wenn man eine der etablierten Parteien wählt, deren Berufs-Funktionäre die versteinerten Mehrheits-Fraktionen bilden, ist wie "FC Bayern"-Fan zu sein, weil die dank ihrer finanziellen Potenz sowieso immer "Meister" werden, sodaß man sich sogar mit Harz4 vor Stellvertreter-Freude, statt aus Frust, besaufen kann...
Wieso sollte es ein Schreckgespenst sein, daß ein Viertel dieser machtlosen Pappkameraden und baldigen Groß-Pensionäre veritable Rechtsradikale werden könnten, die im übrigen vergröbert nichts anderes als dieselbe Politik vertreten, wie die Kapital-Lobby-geschmierte "Mitte", wie man in Deutschland seit den 1930er-Jahren weiß?
Im Grund hat man bei den Etablierten von rechts bis "links" (darunter, abgesehen von den Ex-"Grünen", der "pragmatische" Großteil der deutschen "Linken"-Partei) nur die Qual der Wal zwischen so´nen und solchen Neoliberalen, wie die nahezu flächendeckende Gemeinmachung mit außereuropäischen Rechtsradikalen, Diktaturen und Putschisten (von Saudi-Arabien, Israel, der Türkei und den Emiraten über die Ukraine und Aserbaidschan bis zu Brasilien und den venezolanischen Konter-Revolutionären - ganz zu schweigen von den nicht erst seit Trump oder Bush´s "einstürzenden Neubauten" und Drohnen-Obama proto-faschistischen USA) zeigt.
Womit gesagt ist, daß es eigentlich garkeinen Sinn macht, in diesem "repräsentativen" System seine Stimme im wahrsten Sinn des Wortes abzugeben - das werden erst recht die Wäler der Rechtsradikalen spätestens merken, wenn sie Verhältnisse wie in den USA, Polen oder Ungarn herbei gewält haben.
An Frankreich sieht man allerdings, was es bringt (bzw. nicht bringt), zähneknirschend einen neoliberalen Plutokraten zu wälen: die Cholera statt der rschtsradikalen Pest.
Da es bei den Europa-Walen keine Sperrklausel gibt, könnte man natürlich z.B. "Diem25" oder eine "revolutionäre" Splittergruppe oder eine Spaß-Partei wälen, aber bis solche fraktionslose "Kleine" folgenlos zu Wort kommen, ist der Plenarsaal vermutlich fast leer...
Wie sinnlos Walen sind, zeigt sich auch daran, daß z.B. Trump (und alle seine Vorgänger in der Pseudo-"Mutter aller Demokratien") auch mit nur einem Viertel der Stimmen aller Wal-"Berechtigten" (Merkel und Macron mit noch weniger - Venezuelas Maduro dagegen trotz Wal-Boykott der "Opposition" immerhin mit über 30%, und Syriens Assad vermutlich mit noch mehr) arrogant und unbeanstandet ihre Macht-Sessel behaupten: nicht von Gnaden dessen, was volkt, sondern von Gnaden der Plutokratie, zu der sie gehören oder der sie sich anbiedern.
So bleibt als letzte "demokratische Pflicht" nur noch das lästige Trotzdem-Hingehen und sich offiziell und aktiv "enthalten", um wenigstens den formalen Stimmenanteil der etablierten Parteien, und damit ihren Anspruch auf "Walkampf-Kosten-Erstattung" zu senken - zumindest kann man nur hoffen, daß das funktioniert, obwohl komischerweise aktive "Enthaltungen" und "ungültige" Stimmen genausowenig in den Statistiken auftauchen, wie die große Partei der Nicht-Wäler.
"Schiebt den Wal zurück ins Meer!" (Die Toten Hosen)
Die Lobbyisten solchen allgemein verbreiteten "Wirtschaftens" und "Marketings" soll man nun ins europäische Parlament wälen, das eh schon das "Demokratie"-fernste seit der US-amerikanischen "Revolution" ist und nur die "Vorschläge" der nicht-gewählten "Kommission" abnickt...
Vermutlich ist es die legendäre "russische Walkampf-Beeinflussung", die immer noch den größten Teil der Wal-"Berechtigten" dazu bringt, gegen ihre eigentlichen und eigenen Interessen zu "stimmen" und an den Mythos der großbürgerlichen "Mitte" zu glauben, statt endlich wirkliche Alternativen zur herrschenden Katastrophe zu wälen, also gleich zur Enteignung und Vergesellschaftung des Großkapitals zu schreiten, auch wenn z.B. der "Gesamt-Betriebsrats-Vorsitzende" von "BMW" es angesichts seiner 6-stelligen Jahres-"Vergütung" für "absurd" hält, den neofeudalen Quandt-Nachfahren ihre 9-stellige Jahres-"Rendite" aus der "Arbeit" ihres ererbten Kapitals zu mißgönnen, weil "uns bei BMW geht´s doch gut!"
Sich einzubilden, seine "Stimme" nur dann nicht zu "verschenken", wenn man eine der etablierten Parteien wählt, deren Berufs-Funktionäre die versteinerten Mehrheits-Fraktionen bilden, ist wie "FC Bayern"-Fan zu sein, weil die dank ihrer finanziellen Potenz sowieso immer "Meister" werden, sodaß man sich sogar mit Harz4 vor Stellvertreter-Freude, statt aus Frust, besaufen kann...
Wieso sollte es ein Schreckgespenst sein, daß ein Viertel dieser machtlosen Pappkameraden und baldigen Groß-Pensionäre veritable Rechtsradikale werden könnten, die im übrigen vergröbert nichts anderes als dieselbe Politik vertreten, wie die Kapital-Lobby-geschmierte "Mitte", wie man in Deutschland seit den 1930er-Jahren weiß?
Im Grund hat man bei den Etablierten von rechts bis "links" (darunter, abgesehen von den Ex-"Grünen", der "pragmatische" Großteil der deutschen "Linken"-Partei) nur die Qual der Wal zwischen so´nen und solchen Neoliberalen, wie die nahezu flächendeckende Gemeinmachung mit außereuropäischen Rechtsradikalen, Diktaturen und Putschisten (von Saudi-Arabien, Israel, der Türkei und den Emiraten über die Ukraine und Aserbaidschan bis zu Brasilien und den venezolanischen Konter-Revolutionären - ganz zu schweigen von den nicht erst seit Trump oder Bush´s "einstürzenden Neubauten" und Drohnen-Obama proto-faschistischen USA) zeigt.
Womit gesagt ist, daß es eigentlich garkeinen Sinn macht, in diesem "repräsentativen" System seine Stimme im wahrsten Sinn des Wortes abzugeben - das werden erst recht die Wäler der Rechtsradikalen spätestens merken, wenn sie Verhältnisse wie in den USA, Polen oder Ungarn herbei gewält haben.
An Frankreich sieht man allerdings, was es bringt (bzw. nicht bringt), zähneknirschend einen neoliberalen Plutokraten zu wälen: die Cholera statt der rschtsradikalen Pest.
Da es bei den Europa-Walen keine Sperrklausel gibt, könnte man natürlich z.B. "Diem25" oder eine "revolutionäre" Splittergruppe oder eine Spaß-Partei wälen, aber bis solche fraktionslose "Kleine" folgenlos zu Wort kommen, ist der Plenarsaal vermutlich fast leer...
Wie sinnlos Walen sind, zeigt sich auch daran, daß z.B. Trump (und alle seine Vorgänger in der Pseudo-"Mutter aller Demokratien") auch mit nur einem Viertel der Stimmen aller Wal-"Berechtigten" (Merkel und Macron mit noch weniger - Venezuelas Maduro dagegen trotz Wal-Boykott der "Opposition" immerhin mit über 30%, und Syriens Assad vermutlich mit noch mehr) arrogant und unbeanstandet ihre Macht-Sessel behaupten: nicht von Gnaden dessen, was volkt, sondern von Gnaden der Plutokratie, zu der sie gehören oder der sie sich anbiedern.
So bleibt als letzte "demokratische Pflicht" nur noch das lästige Trotzdem-Hingehen und sich offiziell und aktiv "enthalten", um wenigstens den formalen Stimmenanteil der etablierten Parteien, und damit ihren Anspruch auf "Walkampf-Kosten-Erstattung" zu senken - zumindest kann man nur hoffen, daß das funktioniert, obwohl komischerweise aktive "Enthaltungen" und "ungültige" Stimmen genausowenig in den Statistiken auftauchen, wie die große Partei der Nicht-Wäler.
"Schiebt den Wal zurück ins Meer!" (Die Toten Hosen)
Mittwoch, 1. Mai 2019
Eich-Maas für Lateinamerika
Außenminister Maas sieht, wie gesagt, nicht nur aus wie Eichmann, er beschädigt auch das Ansehen Deutschlands und der Deutschen (falls man das heute überhaupt noch so nennen will) in der Welt nicht weniger als Eichmann, dieser Prototyp des verinnerlichten inhumanen preußischen Kadaver-Gehorsams.
Maas macht auf Steuerkosten eine kleine Rundreise durch den nach seiner Ansicht außerhalb Europas "demokratischsten Teil der Welt", ungeachtet dessen, daß dieser Teil der Welt grade einem rechts-konservativen neoliberalen Roll-Back unterworfen ist (den undemokratischsten Teil der Welt, Saudi-Arabien und die Emirate, kennt er ja als "Freund") - an "demokratischen Verbündeten" besucht er in erster Linie die neofaschistische Regierung Brasiliens und die rechts-konservative Kolumbiens, bei welcher Gelegenheit er auch die venezolanische "Opposition", also die neoliberalen Konter-Revolutionäre, treffen will, deren Vorzeige-Chicago-Boy Guaido die Bundesregierung völkerrechtswidrig als venezolanischen "Übergangspräsidenten" anerkennt - den (jedenfalls nach gängigen Maßstäben legal) amtierenden Präsidenten Venezuelas zu treffen, weigert er sich dagegen Trump-mäßig (vielleicht könnte Maas sich wenigstens, wie Trump, mit Nord-Korea-Kim treffen: da geht´s wenigstens nicht um Öl).
Das ist so, als würde der deutsche Außenminister auf Staatsbesuch in Frankreich nicht Macron und seinen Außenminister, sondern nur Marine Le Pen besuchen... Mir sind solche diplomatischen Feinheiten ja egal (ich fände ein Streitgespräch mit Le Pen allemal interessanter, als eins mit dem aalglatt-schmierigen Bankster Macron...), aber es ist doch bezeichnend, was der Willy-Brandt-Leugner Maas da wieder mal ganz offen kundtut: seit dem anfänglichen seichten Hoffnungsschimmer Brandt / Bahr (jedenfalls vor den Berufsverboten 1972) gibt es in Deutschland keine "Sozialdemokraten" mehr, sondern nur noch eine gesamtdeutsche neofeudale Polit-Kaste, der sich die "Grünen" schon lange und auch die "pragmatische" Mehrheit der "Linken" angeglichen haben - von der (außer "Rheinländer rein!" und "Kein Herz für Inder!") programmlosen "AfD" ganz zu schweigen.
Der furchtbare Jurist Maas ist jedenfalls die häßliche Fratze der deutschen Finanz-Hegemonie in Europa und der NATO-treuen Weltordnung, seit das Hängebacken-Merkel selbst in Griechenland als Hitler-Bärtchen-Trägerin ausgedient hat.
Vielleicht sollte man solche psychopathischen Wichtigtuer garnicht so ernst nehmen und besser bis zur Bedeutungslosigkeit ignorieren, aber solange eine Mehrheit noch brav dem medial aufbereiteten Geblubber dieser Figuren lauscht und darüber rumsinniert, als hätte es was zu bedeuten, kann man nur mit Captain Beefheart sagen: "It makes me angry, so angry!"
Maas macht auf Steuerkosten eine kleine Rundreise durch den nach seiner Ansicht außerhalb Europas "demokratischsten Teil der Welt", ungeachtet dessen, daß dieser Teil der Welt grade einem rechts-konservativen neoliberalen Roll-Back unterworfen ist (den undemokratischsten Teil der Welt, Saudi-Arabien und die Emirate, kennt er ja als "Freund") - an "demokratischen Verbündeten" besucht er in erster Linie die neofaschistische Regierung Brasiliens und die rechts-konservative Kolumbiens, bei welcher Gelegenheit er auch die venezolanische "Opposition", also die neoliberalen Konter-Revolutionäre, treffen will, deren Vorzeige-Chicago-Boy Guaido die Bundesregierung völkerrechtswidrig als venezolanischen "Übergangspräsidenten" anerkennt - den (jedenfalls nach gängigen Maßstäben legal) amtierenden Präsidenten Venezuelas zu treffen, weigert er sich dagegen Trump-mäßig (vielleicht könnte Maas sich wenigstens, wie Trump, mit Nord-Korea-Kim treffen: da geht´s wenigstens nicht um Öl).
Das ist so, als würde der deutsche Außenminister auf Staatsbesuch in Frankreich nicht Macron und seinen Außenminister, sondern nur Marine Le Pen besuchen... Mir sind solche diplomatischen Feinheiten ja egal (ich fände ein Streitgespräch mit Le Pen allemal interessanter, als eins mit dem aalglatt-schmierigen Bankster Macron...), aber es ist doch bezeichnend, was der Willy-Brandt-Leugner Maas da wieder mal ganz offen kundtut: seit dem anfänglichen seichten Hoffnungsschimmer Brandt / Bahr (jedenfalls vor den Berufsverboten 1972) gibt es in Deutschland keine "Sozialdemokraten" mehr, sondern nur noch eine gesamtdeutsche neofeudale Polit-Kaste, der sich die "Grünen" schon lange und auch die "pragmatische" Mehrheit der "Linken" angeglichen haben - von der (außer "Rheinländer rein!" und "Kein Herz für Inder!") programmlosen "AfD" ganz zu schweigen.
Der furchtbare Jurist Maas ist jedenfalls die häßliche Fratze der deutschen Finanz-Hegemonie in Europa und der NATO-treuen Weltordnung, seit das Hängebacken-Merkel selbst in Griechenland als Hitler-Bärtchen-Trägerin ausgedient hat.
Vielleicht sollte man solche psychopathischen Wichtigtuer garnicht so ernst nehmen und besser bis zur Bedeutungslosigkeit ignorieren, aber solange eine Mehrheit noch brav dem medial aufbereiteten Geblubber dieser Figuren lauscht und darüber rumsinniert, als hätte es was zu bedeuten, kann man nur mit Captain Beefheart sagen: "It makes me angry, so angry!"
Mittwoch, 24. April 2019
Europa, Unsere Liebe Frau (oder "Der Glöckner von Notre Dame")
Am 18.4.2019 veröffentlichte die "Süddeutsche Zeitung" die Übersetzung des "wehmütigen Briefes" eines gewissen Olivier Guez (zeitgleich im französischen "Nouvel Observateur" erschienen) unter dem schmachtenden Titel: "Ach Europa, Deine Symbole".
Was stammelt dieser Guez da populär-symbolistisch vor sich hin? Seine "langjährige Geliebte Europa" ist für ihn offenbar genauso eine Blase, wie für die "Grünen" auf ihren aktuellen Europa-Wahl-Plakaten, oder wie für H. Manns "Untertan" das deutsche "Kaiserreich": trotz "Reichtum Deiner Kulturen" und "Charme Deiner Sprachen" will Guez kein Europa der autonomen Regionen, die ja bloß "den Mund zu voll nehmen", sondern wohl eher eine aufgehübschte EU mit historisierender Architektur und klassischer "Genie"-kultiger Banknoten-Ästhetik (obwohl er wahrscheinlich selbst weder "Dante" noch "Göthe" gelesen hat), damit das "Objekt seiner Begierde" wieder (?) als "elegante Göttin" erscheint und er nicht mehr sehen muß, daß die "zweckmäßige, häßliche, unpersönliche und glatte Architektur der EU-Paläste" der ehrliche Ausdruck des neoliberalen Zweck- und Lobby-Verbandes EU ist, ebenso wie die "sechsköpfige Hydra" der EU-Verwaltung ein treffendes Bild der undemokratischen, technokratischen und partikularistischen EU-Verfassung ist.
Mit Aufhübschung ist es da nicht getan: ein im Sinn des Bürger- und Gemeinwohls funktionierendes "Europa" hat es noch nie gegeben, und folglich hat auch niemand daraus "dieses seelenlose Etwas gemacht" - es war seit der "Montan-Union" ein militärisch-industrieller Komplex, dem aus Marketing-Gründen "Städte-Partnerschaften" und ähnliches angehängt wurden, um die erste (inner-europäische) Globalisierung, also "Gastarbeiter" und Auslagerung in Billiglohn-Länder, etwas volkstümlicher zu machen und den "Ballermann"-Tourismus anzukurbeln.
Wenn "Europa" sich nicht nur, wie in der griechischen Sage und in der Börsen-Metapher, wehrlos von einem Stier bespringen lassen will, muß es eine gemeinsame soziale und ökologische Ökonomie entwickeln oder sich auflösen: mit vorgespiegelt romantischer "Völkerverständigung", einem angeblichen "global Village" auf europäischer Ebene oder einer herbei-phantasierten "kulturellen Einheit" samt ihren "Symbolen" läßt sich kein "Staat machen", solange die einzige Gemeinsamkeit die der Banken und Konzerne ist - mit Victoria Nudelman gesagt: "Fuck the EU!" (Sie hatte bloß vergessen, hinzuzufügen: "And the USA!")
Guez´s sentimentales Lamento erscheint (ohne ihn explizit zu erwähnen) nicht zufällig nach dem Dachstuhl-Brand von "Notre Dame", also von einem der klischeehaften "Symbole" von "Ach Europa" - einem Herrschafts-Monument mittelalterlich feudal-klerikaler Verschwendung von Arbeitskraft, Material, Produktivität und Menschenleben, das von einer spät-romantischen Kunstgeschichts-Schreibung zum "National-Heiligtum" erhoben wurde - ähnlich wie "Dante" und "Göthe", von denen man längst nur noch die hehren Namen kennt: bekannter ist wahrscheinlich der Film "Fuck Ju, Jöte"...
Daß "Europa" eine Chimäre ist, erkennt man ja eben schon daran, daß es seit "Akropolis", "Notre Dame", "Dante" und "Göthe" tatsächlich nichts hervorgebracht hat, womit seine Untertanen sich folkloristisch "identifizieren" könnten, sondern nur die "häßlichen Paläste" für Lobby-gesteuerte Bürokraten, den "Teuro", die entfesselten "Märkte" und einen zunehmend neo-feudalen Finanz-Kapitalismus - alles andere ist durchschaubare Propaganda und romantisierende Augenwischerei von Kälbern, die ihre Schlächter gemäß dem Bonmot sogar selber wählen und sich zuvor noch unter vorgesetzten "Symbolen" scharen, wobei es egal ist, ob es das "glatte" World Trade Center oder eine gotische Kathedrale ist: der Normal-Bürger interessiert sich weder für "Bauhaus"-Kubismus, noch für mittelalterliche Statik-Revolutionen, sondern knipst nur brav die als "Sehenswürdigkeiten" etikettierten Kulissen.
Sollen wir uns jetzt in der "besten aller möglichen Welten" fühlen, weil paar französische Milliardäre jeweils weniger als ein halbes Prozent ihrer ergaunerten Vermögen für die Rekonstruktion der touristischen Kulisse von Paris "gespendet" haben, und sollen wir glauben, daß sie die damit verbundenen ziemlich erheblichen Steuer-Vorteile nicht wahrnehmen wollen, wie sie das ansonsten seit Jahrzehnten gewohnheitsmäßig tun?
Sollen wir "Oho!" oder "Oh lá lá!" sagen, weil das alberne Macrönchen bombastisch als Kirchen-Baumeister keinen Geringeren als den ehemaligen Oberbefehlshaber der französischen Armee bestimmt hat, einen 70-jährigen 5-Sterne-General, der schon die Überfälle auf Jugoslawien und Afghanistan gemeistert hat und jetzt gleich kernig schwadroniert, er werde "alle Teilnehmer für die Schlacht mobilisieren"?
Parallel zu dieser kämpferischen Denkmals-Mobilisierung kennt auch das Macrönchen (ganz der Theater-Kaiser) jetzt "keine Parteien und Gelbwesten mehr, sondern nur noch Franzosen" bzw. Welt-(kulturerbe-)bürger, und immerhin sind nach dem Brand seine miesen Umfragewerte erstmal wieder gestiegen...
Was natürlich nicht heißt, daß sein Staatssekretär persönlich Brandbeschleuniger versprüht hat, um die Lage vor der Europa-Wahl zugunsten des Macrönchens zu dramatisieren, aber trotzdem kann man sich (wie Natascha Ochsenknecht - s .z.B./www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.notre-dame-ochsenknecht-culcha-candela-und-co-kritisieren-millionen-spenden.39b81eb8-5228-45b9-a656-e6797eb9e23c.html) wundern, wie sie es immer wieder schaffen, daß "Symbole", in diesem Fall ein heimeliger Haufen Steine, mehr Menschen und Geld bewegen, als der Haufen echter Probleme, den z.B. die Gelbwesten anprangern: angesichts einer in "Oben" und "Unten" zerfallenden Gesellschaft hat es was von archaischem Fetischismus, über "Symbole von nationaler Identität" zu räsonnieren - Notre Dame ist ein angenehmerer Anblick, als alle architektonischen Pariser Großprojekte der letzten Jahrzehnte (und als das World Trade Center), und es ist schön, daß die Kirche nicht Haussmann zum Opfer gefallen ist: das reicht doch schon.
Was stammelt dieser Guez da populär-symbolistisch vor sich hin? Seine "langjährige Geliebte Europa" ist für ihn offenbar genauso eine Blase, wie für die "Grünen" auf ihren aktuellen Europa-Wahl-Plakaten, oder wie für H. Manns "Untertan" das deutsche "Kaiserreich": trotz "Reichtum Deiner Kulturen" und "Charme Deiner Sprachen" will Guez kein Europa der autonomen Regionen, die ja bloß "den Mund zu voll nehmen", sondern wohl eher eine aufgehübschte EU mit historisierender Architektur und klassischer "Genie"-kultiger Banknoten-Ästhetik (obwohl er wahrscheinlich selbst weder "Dante" noch "Göthe" gelesen hat), damit das "Objekt seiner Begierde" wieder (?) als "elegante Göttin" erscheint und er nicht mehr sehen muß, daß die "zweckmäßige, häßliche, unpersönliche und glatte Architektur der EU-Paläste" der ehrliche Ausdruck des neoliberalen Zweck- und Lobby-Verbandes EU ist, ebenso wie die "sechsköpfige Hydra" der EU-Verwaltung ein treffendes Bild der undemokratischen, technokratischen und partikularistischen EU-Verfassung ist.
Mit Aufhübschung ist es da nicht getan: ein im Sinn des Bürger- und Gemeinwohls funktionierendes "Europa" hat es noch nie gegeben, und folglich hat auch niemand daraus "dieses seelenlose Etwas gemacht" - es war seit der "Montan-Union" ein militärisch-industrieller Komplex, dem aus Marketing-Gründen "Städte-Partnerschaften" und ähnliches angehängt wurden, um die erste (inner-europäische) Globalisierung, also "Gastarbeiter" und Auslagerung in Billiglohn-Länder, etwas volkstümlicher zu machen und den "Ballermann"-Tourismus anzukurbeln.
Wenn "Europa" sich nicht nur, wie in der griechischen Sage und in der Börsen-Metapher, wehrlos von einem Stier bespringen lassen will, muß es eine gemeinsame soziale und ökologische Ökonomie entwickeln oder sich auflösen: mit vorgespiegelt romantischer "Völkerverständigung", einem angeblichen "global Village" auf europäischer Ebene oder einer herbei-phantasierten "kulturellen Einheit" samt ihren "Symbolen" läßt sich kein "Staat machen", solange die einzige Gemeinsamkeit die der Banken und Konzerne ist - mit Victoria Nudelman gesagt: "Fuck the EU!" (Sie hatte bloß vergessen, hinzuzufügen: "And the USA!")
Guez´s sentimentales Lamento erscheint (ohne ihn explizit zu erwähnen) nicht zufällig nach dem Dachstuhl-Brand von "Notre Dame", also von einem der klischeehaften "Symbole" von "Ach Europa" - einem Herrschafts-Monument mittelalterlich feudal-klerikaler Verschwendung von Arbeitskraft, Material, Produktivität und Menschenleben, das von einer spät-romantischen Kunstgeschichts-Schreibung zum "National-Heiligtum" erhoben wurde - ähnlich wie "Dante" und "Göthe", von denen man längst nur noch die hehren Namen kennt: bekannter ist wahrscheinlich der Film "Fuck Ju, Jöte"...
Daß "Europa" eine Chimäre ist, erkennt man ja eben schon daran, daß es seit "Akropolis", "Notre Dame", "Dante" und "Göthe" tatsächlich nichts hervorgebracht hat, womit seine Untertanen sich folkloristisch "identifizieren" könnten, sondern nur die "häßlichen Paläste" für Lobby-gesteuerte Bürokraten, den "Teuro", die entfesselten "Märkte" und einen zunehmend neo-feudalen Finanz-Kapitalismus - alles andere ist durchschaubare Propaganda und romantisierende Augenwischerei von Kälbern, die ihre Schlächter gemäß dem Bonmot sogar selber wählen und sich zuvor noch unter vorgesetzten "Symbolen" scharen, wobei es egal ist, ob es das "glatte" World Trade Center oder eine gotische Kathedrale ist: der Normal-Bürger interessiert sich weder für "Bauhaus"-Kubismus, noch für mittelalterliche Statik-Revolutionen, sondern knipst nur brav die als "Sehenswürdigkeiten" etikettierten Kulissen.
Sollen wir uns jetzt in der "besten aller möglichen Welten" fühlen, weil paar französische Milliardäre jeweils weniger als ein halbes Prozent ihrer ergaunerten Vermögen für die Rekonstruktion der touristischen Kulisse von Paris "gespendet" haben, und sollen wir glauben, daß sie die damit verbundenen ziemlich erheblichen Steuer-Vorteile nicht wahrnehmen wollen, wie sie das ansonsten seit Jahrzehnten gewohnheitsmäßig tun?
Sollen wir "Oho!" oder "Oh lá lá!" sagen, weil das alberne Macrönchen bombastisch als Kirchen-Baumeister keinen Geringeren als den ehemaligen Oberbefehlshaber der französischen Armee bestimmt hat, einen 70-jährigen 5-Sterne-General, der schon die Überfälle auf Jugoslawien und Afghanistan gemeistert hat und jetzt gleich kernig schwadroniert, er werde "alle Teilnehmer für die Schlacht mobilisieren"?
Parallel zu dieser kämpferischen Denkmals-Mobilisierung kennt auch das Macrönchen (ganz der Theater-Kaiser) jetzt "keine Parteien und Gelbwesten mehr, sondern nur noch Franzosen" bzw. Welt-(kulturerbe-)bürger, und immerhin sind nach dem Brand seine miesen Umfragewerte erstmal wieder gestiegen...
Was natürlich nicht heißt, daß sein Staatssekretär persönlich Brandbeschleuniger versprüht hat, um die Lage vor der Europa-Wahl zugunsten des Macrönchens zu dramatisieren, aber trotzdem kann man sich (wie Natascha Ochsenknecht - s .z.B./www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.notre-dame-ochsenknecht-culcha-candela-und-co-kritisieren-millionen-spenden.39b81eb8-5228-45b9-a656-e6797eb9e23c.html) wundern, wie sie es immer wieder schaffen, daß "Symbole", in diesem Fall ein heimeliger Haufen Steine, mehr Menschen und Geld bewegen, als der Haufen echter Probleme, den z.B. die Gelbwesten anprangern: angesichts einer in "Oben" und "Unten" zerfallenden Gesellschaft hat es was von archaischem Fetischismus, über "Symbole von nationaler Identität" zu räsonnieren - Notre Dame ist ein angenehmerer Anblick, als alle architektonischen Pariser Großprojekte der letzten Jahrzehnte (und als das World Trade Center), und es ist schön, daß die Kirche nicht Haussmann zum Opfer gefallen ist: das reicht doch schon.
Freitag, 8. März 2019
Hände weg von Venezuela ! (Und von Kuba und Nord-Korea !)
Langsam kapiert´s doch jeder: Venezuela soll genauso an den US-dominierten weltweiten Neoliberalismus verscherbelt werden, wie die neuerdings rechts-konservativ bis faschistisch regierten Staaten Kolumbien, Chile, Argentinien und Brasilien, in denen zur Zeit alle sozialen Hoffnungs-Signale der "bolivaristischen" linken Reformen wieder rückgängig gemacht werden...
Seit z.B. die Lula-Partei in Brasilien von Rechtsradikalen weggeputscht wurde, haben die US-Öl-Konzerne wieder die Hand auf drei Vierteln der brasilianischen Energie-Reserven.
Die USA wollen "humanitäre Hilfe" einem Land bringen, das sie seit langem ökonomisch durch "Sanktionen" und mithilfe von IWF und Weltbank in die Kniee zwingen, weil es die weltweit größten Erdöl-Reserven hat? - Nun, die einfachste und billigste Hilfe wäre ein Beenden der Embargos ! (siehe https://kenfm.de/Standpunkte--venezuela-das-aktuelle-opfer-eines-angriffskriegs/)
Natürlich sind "Sanktionen" ein Mittel zur Destabilisierung, wovon nicht nur Kuba seit langem ein Lied singen kann: auch Nord-Korea soll nach Vorstellung des US-Hegemons erstmal alle Forderungen erfüllen, bevor man an Aufhebung der "Sanktionen" auch nur denkt - der Post-Punk aus Pjöngjang läßt sich zum Glück nicht so leicht beeindrucken.
Der deutsche Außenminister von der Maas bis an die Memel (und an den Jordan) "anerkennt" im Gefolge der US-Plutokratie deren "selbsternannten Übergangspräsidenten" für Venezuela, als würde ihn das überhaupt was angehen (so, wie sein Vorgänger Steinmeier auf dem Kiewer Maidan mutig schon mal vorab die rechten ukrainischen Putschisten "anerkannt" hat...) - was anderes wär es, wenn sich z.B. die "Goldman-Sachs"-Bankerin Weidel ("AfD") zur deutschen "Übergangskanzlerin" ernennen würde und (natürlich) von den Regierungen der USA, Österreichs, Polens, Ungarns und Brasiliens "anerkannt" würde: dann dürfte und müßte Maas sich äußern - und natürlich würde er auch in diesem Fall mit eisiger Eichmann-Miene dem US-Beispiel folgen...
Nun, wen interessieren schon von der Maas bis an die Weidel und ihre weltweiten Konsorten mit ihrem orwellschen Gelaber? Zu allererst geht es, ob in Berlin oder Caracas, Athen oder Pjöngjang gegen den globalen Neoliberalismus und Militarismus, und dann sehen wir mal weiter.
Alle Regierungen sind illegitim und korrupt, und es ist ein Witz, wenn sie über einander "urteilen": Maduro und Assad sind genauso "gewählt", wie Merkel, Macron, Trump und der brasilianische Faschist - die ersteren kämpfen gegen eine marktradikale bzw. radikalislamistische "Opposition", die letzteren gegen eine soziale, anti-militaristische und ökologische: soll man da den letzteren glauben, sie wollten die ersteren durch was Besseres ersetzen? (Ich ziehe die Frage zurück: war nur ein Scherz...)
Auch wenn "wir" uns auf immer niedrigerem (aber weltweit noch hohem) Jammer-Niveau mit den oligarchischen Verhältnissen zumeist abgefunden haben, haben noch ärmere Schweine nach wie vor das Recht, solche Verhältnisse abzulehnen, auch wenn das dem neofeudalen Welt-Establishment nicht paßt - angesichts der permanenten schmutzigen Propagandaschlachten und verdeckten Kriege der untergehenden "Neuen Welt-Ordnung" könnte man "humanitäre Absichten" fast am ehesten noch dem kleinen Post-Punk aus Pjöngjang unterstellen: wieviele Lügen werden uns eigentlich über den erzählt?
Seit z.B. die Lula-Partei in Brasilien von Rechtsradikalen weggeputscht wurde, haben die US-Öl-Konzerne wieder die Hand auf drei Vierteln der brasilianischen Energie-Reserven.
Die USA wollen "humanitäre Hilfe" einem Land bringen, das sie seit langem ökonomisch durch "Sanktionen" und mithilfe von IWF und Weltbank in die Kniee zwingen, weil es die weltweit größten Erdöl-Reserven hat? - Nun, die einfachste und billigste Hilfe wäre ein Beenden der Embargos ! (siehe https://kenfm.de/Standpunkte--venezuela-das-aktuelle-opfer-eines-angriffskriegs/)
Natürlich sind "Sanktionen" ein Mittel zur Destabilisierung, wovon nicht nur Kuba seit langem ein Lied singen kann: auch Nord-Korea soll nach Vorstellung des US-Hegemons erstmal alle Forderungen erfüllen, bevor man an Aufhebung der "Sanktionen" auch nur denkt - der Post-Punk aus Pjöngjang läßt sich zum Glück nicht so leicht beeindrucken.
Der deutsche Außenminister von der Maas bis an die Memel (und an den Jordan) "anerkennt" im Gefolge der US-Plutokratie deren "selbsternannten Übergangspräsidenten" für Venezuela, als würde ihn das überhaupt was angehen (so, wie sein Vorgänger Steinmeier auf dem Kiewer Maidan mutig schon mal vorab die rechten ukrainischen Putschisten "anerkannt" hat...) - was anderes wär es, wenn sich z.B. die "Goldman-Sachs"-Bankerin Weidel ("AfD") zur deutschen "Übergangskanzlerin" ernennen würde und (natürlich) von den Regierungen der USA, Österreichs, Polens, Ungarns und Brasiliens "anerkannt" würde: dann dürfte und müßte Maas sich äußern - und natürlich würde er auch in diesem Fall mit eisiger Eichmann-Miene dem US-Beispiel folgen...
Nun, wen interessieren schon von der Maas bis an die Weidel und ihre weltweiten Konsorten mit ihrem orwellschen Gelaber? Zu allererst geht es, ob in Berlin oder Caracas, Athen oder Pjöngjang gegen den globalen Neoliberalismus und Militarismus, und dann sehen wir mal weiter.
Alle Regierungen sind illegitim und korrupt, und es ist ein Witz, wenn sie über einander "urteilen": Maduro und Assad sind genauso "gewählt", wie Merkel, Macron, Trump und der brasilianische Faschist - die ersteren kämpfen gegen eine marktradikale bzw. radikalislamistische "Opposition", die letzteren gegen eine soziale, anti-militaristische und ökologische: soll man da den letzteren glauben, sie wollten die ersteren durch was Besseres ersetzen? (Ich ziehe die Frage zurück: war nur ein Scherz...)
Auch wenn "wir" uns auf immer niedrigerem (aber weltweit noch hohem) Jammer-Niveau mit den oligarchischen Verhältnissen zumeist abgefunden haben, haben noch ärmere Schweine nach wie vor das Recht, solche Verhältnisse abzulehnen, auch wenn das dem neofeudalen Welt-Establishment nicht paßt - angesichts der permanenten schmutzigen Propagandaschlachten und verdeckten Kriege der untergehenden "Neuen Welt-Ordnung" könnte man "humanitäre Absichten" fast am ehesten noch dem kleinen Post-Punk aus Pjöngjang unterstellen: wieviele Lügen werden uns eigentlich über den erzählt?
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