Mittwoch, 28. Februar 2024

Minister-Gehälter - wieso?

Abgesehen von den absurden Bankster- und Manager-Gehältern und -Boni oder dem "Bundes-Präsidenten-Ehrensold", die sowieso verboten gehören, sind auch die "normalen" Politiker-Gehälter ein Unding: so erhalten "Bundes-Minister", wie B-Bock oder Lindner, bedeutungslose Gallions-Figuren eher aufgrund ihrer Partei-Listen-Plätze, als wegen besonderer Sach-Kenntnisse (siehe die Vonderleychen-"Karriere"), ein für den Normal-Bürger erstaunliches Grund-Gehalt von über 15.000 €/Monat, das durch verschiedene Zulagen und weitere Bezüge zu 25.000 €/Monat wird (siehe: Fünf verschiedene Amtsbezüge - Annalena Baerbock: So viel Gehalt bekommt die Außenministerin (msn.com)) - nicht gerechnet die Kosten für Dienst-Limousine und Chauffeur (falls nicht lieber ein teurer VIP-Hubschrauber benutzt wird), Home-Office-"Auslagen" und kostenlosen VIP-Coiffeur- und Visagisten-Service, den bekanntlich vor allem B-Bock in Anspruch nimmt, weil er bei 25.000 €/Monat nur schwer selbst zu finanzieren wäre... (Der Groß-Grund-Besitzer und Sklavenhalter Washington verzichtete auf ein Präsidenten-Gehalt und verlangte bloß die Erstattung seiner "Auslagen": das kam die US-Steuerzahler teurer zu stehen, als ein reguläres Gehalt...)

Die pseudo-"Grünen" genießen scheinbar am wildesten die neo-feudalen Privilegien (die für alt-eingesessene Polit-Lobbyisten längst Alltag sind), seit "Turnschuh"-Fischer dem ex-"Juso" Schröder seinen 3-teiligen Maßanzug samt Wampe nachgemacht hat und zur Belohnung im lukrativen US-Thinktank-Milieu landen durfte...

Ganz zu schweigen vom kapitalistischen "Freihandel" der Milliardäre ist offenbar auch "Demokratie" für das, was volkt, ein teures Gut - und das ist schlecht! Vor allem, wenn blasse und offenbar un-intelligente Partei-Karrieristen wie B-Bock oder bestenfalls bauern-schlaue Reaktionäre wie Pistorius in die obersten Ränge der gut-bürgerlichen Gehalts-Klassen aufsteigen...

Wacht auf, Verdummte dieser Erde!

"N.Y. Times": CIA operiert seit 2014 mit Ukros an russischer Grenze, schult Ukros für Schatten-Krieg gegen Rußland, unterstützt Tötungen "pro-russischer" Politiker

Die "New York Times" hat jetzt "enthüllt", was der Kreml und europäische "Putin-Versteher" und kriminalisierte "Verharmloser und Billiger des russischen Angriffs-Kriegs" von Anfang an behauptet oder zumindest vermutet hatten (siehe "Telepolis": CIA in der Ukraine: Die Provokation, die Putins Angriffskrieg auslöste? (msn.com) - jetzt ist es also (wie alle "Enthüllungen" zu spät) offiziell:

die USA haben (wie damals in Afghanistan die Sowjet-Union durch Bin Ladens CIA-geschulte Dschihad-Terroristen) Rußland nicht nur durch die öffentliche Drohung, die Ukraine in EU und NATO zu integrieren, in die "militärische Spezial-Operation" getrieben, sondern schon seit dem rechts-nationalistischen Putsch von 2014 durch direkte para-militärische Aktivitäten der CIA in der Ukraine, einschließlich der Schulung von anti-russischen "Elite-Einheiten" (natürlich auch des "rechten Sektors") und Unterstützung von Terror-Akten des Ukro-Geheimdienstes, was den Russen natürlich nicht verborgen blieb... Die "NYT" betont, daß es dabei nicht um den "Schutz der Ukraine" ging, sondern um einen "Schatten-Krieg gegen Rußland" - und daß die CIA-Aktivitäten unter dem angeblichen "Putin-Freund" Trump noch verstärkt wurden...

Tja, da sind die (damit wohl ent-kriminalisierten) "Putin-Versteher" und "Russen-Verharmloser" sprachlos... Man fragt sich nur noch mehr, als schon zuvor, warum die angeblich so "imperialistischen" Russen diesem miesen US-Treiben 8 Jahre lang mit nur schwachem Protest zugesehen haben, bevor ihnen der Gedulds-Faden gerissen ist...

Die "Enthüllung" kommt natürlich zu einem für den US-"Wahlkampf" passenden Zeitpunkt, an dem das verdummte US-"Wahl"-Volk eher an einer fundamentalistischen Verschärfung des Abtreibungs-Rechts im eigenen Land interessiert ist, als daran, weitere Milliarden in den tragi-komischen Kampf eines Piß-Volks (Unkraine oder Ugarn oder Uganda?) am andern Ende der biblischen (7000 Jahre alten) Scheiben-Welt zu stecken... Aber den Kriegs-Treibern von Biden, Sunak, Macron und den baltischen Post-Faschisten bis hin zu Vonderleychen, "Strack-Rheinmetall" (Sonneborn), Pistorius und B-Bock, samt den gleichgeschalteten Medien, wird schon was einfallen, um diese kleinen CIA-Heimlichkeiten mit irgendwelchen Propaganda-Lügen über eine voran gegangene "Perfidie Rußlands" zu relativieren, zu entschuldigen oder sogar zu legitimieren... 

Und immer noch werden sich Untertanen finden, die lieber "unseren" Lügen, als denen der "andern" glauben und sich damit bestens "informiert" fühlen - wann kommt endlich das bisher verpaßte "Zeitalter der Aufklärung"? - Irgendwann (wenn es zu spät ist) wird die "NYT" auch die Wahrheit über Butscha "enthüllen", und in 50 Jahren für unsere Urenkel auch die über "9/11"... 

Dienstag, 27. Februar 2024

Berlin will mal wieder den totalen Krieg

Am 24.2.2024 gab es in Berlin eine Friedens-Kundgebung von etwa 300 Leuten vor dem "Kanzler-Amt", und gleichzeitig eine Kriegs-Kundgebung von ein paartausend Leuten vor dem Brandenburger Tor, organisiert von Exil-Ukros und beehrt von deutschen Politikern als Redner, darunter der plötzlich garnicht mehr so farblose, sondern militant blau-gelbe Berliner Ober-Bürgermeister, die für die Ukros nicht nur "Taurus"-Raketen, sondern mehr forderten, sowie die Vernichtung von Putins "Reichs des Bösen" und Ähnliches, und allesamt unter Jubel mit dem Ukro-Faschisten-Gruß "Slawa Ukraini!" endeten (siehe: Berlin: Zwischen Forderungen nach Frieden und hasserfüllter Hetze für mehr (...) - Transition News (transition-news.org), zweite Hälfte).

In dem blau-gelben Fahnen-Gewimmel waren Transparente mit "Fuck Your Pacifism!", "Aufrüsten! Wir sind im Krieg mit Rußland!", "Putin, ich wünsche dir den Tod!", "Ruzzia must pay!", "Frieden schaffen mit Lenkflug-Waffen!" und dergleichen zu sehen, und von der Bühne hagelte es anti-russische Parolen - als gelte Orwell´s Neusprech: "Krieg ist Frieden!", oder als befände man sich 1943 im Sport-Palast, oder 1914 vor dem Kaiser ("Ich kenne keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche!"), worauf die damit gemeinten Vaterlands-losen "Sozial-Demokraten" erleichtert zu "Deutschen" wurden und in des Kaisers Krieg zogen und massenweise krepierten...

Wo es 2014, nach dem Putsch in der Ukraine und dem Beginn des militärischen Vorgehens gegen die ost-ukrainischen Autonomisten, in deutschen Medien-Foren noch einen geballten Shit-Storm gegen die auffällig einseitige NATO-konforme Mainstream-"Bericht-Erstattung" gab (siehe: Bröckers / Schreyer: "Wir sind die Guten", 2015), ist das, was volkt, offenbar dem Propaganda-Bombardement der "Staats-Räson" erlegen, klatscht erschlafft zur westlichen Kriegstreiber-Desinformation und glaubt offenbar inzwischen, daß alles andere "Desinformation" von Putin-Trollen sei, wie ihm ständig eingehämmert wird.

Voltaire sagte sinngemäß: wer auf Befehl Unwahrheiten glaubt, wird auch auf Befehl morden - eine Prophetie, die sich seit seinem sinnlosen zeitgenössischen "7-jährigen Krieg" (1756-63) über die konter-revolutionären und anti-napoleonischen Restaurations-Kriege (bis 1815), den von 1870/71, die beiden Weltkriege und die auf Lügen basierenden US-/NATO-Angriffe auf Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien bis hin zur Ukraine bewahrheitet hat.

Wie man weiß, arbeiten alle Kriegs-Parteien mit Desinformation, aber die derzeitige anti-russische Propaganda erinnert doch allzu sehr an die anti-Assad-Propaganda: der sollte 2013 "Giftgas-Bomben" gegen sein eigenes Volk eingesetzt haben, womit für Obama eine "rote Linie" überschritten und die US-Bombardierung von Syrien legitimiert war - die schon damals gegenteiligen Recherchen des seit dem Vietnam-Krieg berühmten alten Investigativ-Journalisten S. Hersh wurden ignoriert: jetzt, nach 10 Jahren, wo alles zu spät ist, hat die internationale Chemie-Waffen-Kontroll-Behörde "OPCW" endlich festgestellt, daß nicht das Assad-Regime, sondern deren islamistische Gegner ("Al Nusra", "Al Qaida" oder "IS") dafür verantwortlich waren... Ähnliches ist in (zu später) Zukunft für die Propaganda-Erzählungen über "russische Greueltaten" zu erwarten, und umgekehrt über derzeit geleugnete Ukro- (wie auch Iraeli-)Greueltaten.

Gegen die grassierende Kriegs-Begeisterung steht (noch) der wie üblich bis zum letzten Moment zögernde, und dann doch umfallende Scholz mit seiner "Taurus"-Verweigerung (vielleicht aus berechtigter Angst vor dem Urteil späterer Historiker?), aber in den Kriegs-hetzenden Mainstream-Medien wird er bezeichnenderweise schon "in zunehmender Isolation" gesehen.

Montag, 26. Februar 2024

Skandalöser "Anti-Semitismus" bei der "Berlinale"?

Die Hunger-Katastrophe in der Sowjet-Union der 1930er-Jahre ist nach Ansicht der rechts-nationalistischen Ukros und neuerdings auch ihrer westlichen Unterstützer ein "russischer Genozid an den Ukrainern" ("Holodomor") gewesen, obwohl sie eine Folge der mißlungenen zentralistischen Wirtschafts-Politik war, die die ganze Sowjet-Union betroffen hat, und es keinen Grund für die Sowjet-Führung (darunter so mancher Ukrainer) gab, die "Ukrainer auszulöschen"... (im Gegensatz zum echten "Holodomor", den das israelische Regime gerade an den Palästinensern begeht... vgl. meinen Eintrag vom 14.12.2023 zum Vergleich mit Irland...)

Der türkische Genozid (mit deutscher Militär-Beratung) an den Armeniern ist seit geraumer Zeit anerkannt, und seit paar Jahren sogar der Genozid an den namibischen Völkern durch deutsche koloniale "Schutz-Truppen"... (im Gegensatz zu den Genoziden anderer europäischer Kolonial-Mächte und der USA...)

Daß bei der Abschluß-Gala der "Berlinale" einige Preisträger den Vernichtungs-Feldzug des rechts-radikalen Militaristen-Regimes Israels gegen Gaza als "Genozid" und Israel mit gutem Grund als "Apartheids-Staat" bezeichneten, oder auch nur Waffen-Lieferungen an Israel ablehnten und angesichts der humanitären Katastrophe einen Waffen-Stillstand forderten, wird dagegen gemäß der "deutschen Staats-Räson" als "Anti-Semitismus" angeprangert (siehe: Nach Berlinale-Eklat greift israelischer Regisseur deutsche Politiker an: „Will eure Schuld nicht“ (msn.com)), und die Waffenhändler-Lobby geifert gegen die (aus ganz andern Gründen unsägliche) "Kultur-Staats-Sekretärin" Roth, in deren Amtszeit schon der lächerliche "anti-semitistische Skandal" der "Documenta" fiel, und die (um was Positives über sie zu sagen) einst den Aufruf zum Boykott Israels ("BDS") aus folgenden Gründen nicht als "anti-semitistisch" bezeichnen wollte: die "Staats-Räsonnisten" wollen nicht kapieren (oder besser gesagt: müssen ignorieren), daß Kritik an einem sowohl korrupten, als auch radikal-zionistisch imperialistischen Apartheids-Regime nichts mit "Anti-Semitismus" zu tun hat, sondern nur mit Humanismus, Pazifismus und Anti-Imperialismus - auch die "aller-christlichsten" Könige von Spanien und Portugal, die vor 500 Jahren ihre völker-mordenden Conquistadores und Patres ausgesandt und zuhause die Juden außer Landes getrieben haben, werden ja nicht mehr nach ihrer formal Menschen-freundlichen Religion (vgl. Comedian Harmonists: "Schöne Isabella von Kastilien..."), sondern zu recht nach ihren Menschen-verachtenden Taten (bzw. als Schreibtisch-Täter nach denen ihrer Söldner) beurteilt, ganz zu schweigen von Hitler und Himmler, die als Schreibtisch-Täter vielleicht wirklich genauso an ihre eigene Propaganda von der idealen "Volks-Gemeinschaft", der netten "Kraft durch Freude" und dem "arischen Paradies" im "Ost-Raum" geglaubt haben, wie Scharon, Netanjahu und die fundamentalistischen "Siedler" an ihr "biblisches" Recht, die Palästinenser auch noch aus Gaza und dem West-Jordan vertreiben zu dürfen... (Wenn man "offiziell" Milosevic, Saddam, Gadhafi, Kim, Assad, Putin und Xi mit Hitler vergleicht, dann darf man das, abgesehen von den Öl-Scheichs und "unseren" anderen verbündeten Diktatoren, natürlich auch mit Netanjahu tun!)

Roth ist inzwischen als typische "Grüne" sowohl bzgl. ihres alten "BDS"-Diktums, als auch bzgl. der "Documenta" und der "Berlinale" dem pro-zionistischen Establishment zu Kreuze gekrochen und hat überall "Fehler" und "Versagen" eingeräumt und versprochen, in Zukunft streng "auf Linie" zu bleiben und die "Staats-Räson" mit aller Kraft durchzusetzen - na also: geht doch! Erstmal "Stramm gestanden", dann darf man sich (mit Fuß-Fessel) wieder "rühren", also den Staats-Alibi-bunten Kugelfisch in gut-bezahlter Position spielen, wenn man gleichzeitig den "grassierenden Ani-Semitismus" bejammert...

Freitag, 23. Februar 2024

Black is beautiful (z.B. "Jim Knopf")

Eine M. Fangmann (sic!) hat sich im "Stern" (Rassismus: "Jim Knopf"-Bücher: Warum die Streichung des "N-Wortes" nicht genug ist (msn.com)) über die "Diskriminierung Schwarzer Menschen" aufgeregt: wieso "Schwarze Menschen"? Hört sich das netter als N. an? Wer hat keine Angst vorm "schwarzen Mann"? Und was sollen die Franzosen, Italiener und Spanier sagen, bei denen "schwarz" ein "N-Wort" ist? Und was ist mit dem "M-Wort" Maure (französisch für afrikanische Piraten), von dem das deutsche Mohr (siehe z.B. "Struwwelpeter") kommt?

"Black lives matter!" ("Schwarze Leben zählen!") - aber wer, außer Depressiven, will schon ein "schwarzes Leben" führen und am Ende nur noch "schwarze Gedanken" (den sogenannten Blues komischerweise, das Gegenteil von fröhlich "ins Blaue" fabulieren) haben? "Black Power" - klingt das nicht nach schwarzer Magie? "Muhammad Ali" (Künstlername des Box-Weltmeisters Cassius Clay) - klingt das nicht nach "IS"? Und klingt "Schwarz-Afrikaner" nicht nach Bevorzugung der hellhäutigeren nord-afrikanischen Hamiten, und "Afro-Amerikaner" nach unwillkommenen Asylanten oder "Gastarbeitern"?

Sollte man nicht alle N. besser einfach als "Weiße" bezeichnen und Heinrich, John, Jaques, Dario, Ali oder Singh nennen, statt "Mobutu", "Bokassa" oder ähnlich diskriminierend? Oder wenigstens als "Beurres" ("Butter"), wie die Franzosen die "gut gebräunten" (Berlusconi über Obama) Maghrebiner nennen? Und was ist mit den Kanaken aus "Neu-Kaledonien", mit den Fidschis aus "Polynesien", mit den Negritos in Südost-Asien und mit den Hottentotten und den Buschmänner(inne)n aus "Deutsch-Südwest-Afrika"? (siehe: Heiss brennt die Äquatorsonne .pdf (4klang.ch), und: Negeraufstand ist in Kuba (j-bu.de))

Es gibt nunmal unterschiedliche Hautfarben, schöne Lippen ohne Botox, Schnittlauch- und Kraus-Haare, "Mandel"- und Schlitz-Augen usw., genauso wie es schwarzweiße Holsteiner, rotbunte Westerwälder und graubraune Allgäuer Rindviecher (und alles dazwischen) gibt: bei den Kühen nennt man es "Rassen", bei den Menschen ist das seit 80 Jahren verpönt, zumal sie längst nicht mehr so "reinrassig" sind wie die vom Menschen gezüchteten Rindviecher: seit Jahrhunderten geht es eher um ideologische Differenzen: z.B. ist die historisch gewachsene turk-semitische Welt wegen einem Imam-Streit vor 1400 Jahren (Ali gegen Abu Bakr) unversöhnlich in Sunniten (Abu) und Schiiten (Ali) gespalten, während  einander völlig fremde Völker rund um den Globus kolonial-katholisch sind oder der US-evangelikalen Mission verfallen, ganz zu schweigen von den "Juden", die keine "Rasse" (jedenfalls mehrheitlich wohl schon lange keine Semiten mehr), sondern wie die "Christen" eine mehr oder weniger ernsthaft oder obskur deklarierte Gemeinschaft von Schrift-Gläubigen sind, wie auch die islamischen Malaien und Singalesen. (Dem Bundestag ist bzgl. des Anti-Diskriminierungs-§ der Verfassung bisher kein einleuchtender Ersatz für den Begriff "Rasse" eingefallen... Vielleicht könnte man, wie bei Äpfeln, von "Sorten" reden - jedenfalls können ja die Menschen-"Sorten", wie die Rinder-"Rassen" (und wie Pferde und Esel) bedenkenlos internationalistisch miteinander vögeln: das ist doch schon mal eine un-rassistische Grundlage...)

In Wirklichkeit sind die undogmatischen N. (bzw. ist "black") doch "beautiful", z.B. Billie Holiday, Angela Davis, Jimi Hendrix, Miriam Makeba, Bob Marley, Tina Turner, Naomi Campbell oder all die berühmten N.-Sportler (im Gegensatz zu den meisten europiden Sportlern): man braucht bloß durch den Berliner "Görlitzer Park" zu schlendern und sich die hübschen gut-gewachsenen "Schwarzen Menschen" (leider nur junge Männer) anzuschauen, die sich dort in Gruppen zu Reggae-Musik elegant herum-räkeln (nur Afrikaner haben ein tänzerisches Natur-Talent), jedem Passanten ein freundliches "Hello" zuraunen und vorsorglich auf Denglish fragen, ob man was braucht, bevor sie weiter mit sympathischem Baß oder Bariton in ihren wohlklingenden Sprachen tremolieren - wo wird man diese arme, aber schöne Augenweide nach der geplanten Legalisierung von Cannabis noch sehen? Werden die Parks nur noch von farblosen Ukro-Deserteuren, polnischen Arbeitslosen, viel-be-rockten Rumäninnen und weiß-russischen Wodka-Trinkern bevölkert sein, die man kaum von langweiligen deutschen Obdachlosen unterscheiden kann? (Neulich laut "Badesalz"-Komikern im Frankfurter Wald-Stadion: "Jetz ham die annern sogar en Bimbo!" - "Haldemal, deä spillt doch neeschsde Säsong für unns!" - "Achso, naja, laufe tuder ja immerhin wie e Gazelle...")

"Globalisierung" ist ein Fake: auch in den "globalen" Konzernen gibt es rassistische Verachtung für indische Programmierer, arabische Öl-Manager, mexikanische Sweat-Shops, afrikanische Gold-Händler taiwanesische Chip-Produzenten usw. - ich hatte mal einen netten "Schwarzen Menschen" als Untermieter und war froh, als es vorbei war: die "kulturellen Unterschiede" waren einfach zu anstrengend, und ebenso geht mir nach 10 Tagen in Brasilien das "Lokal-Kolorit" auf die Nerven, aber deswegen bin ich noch lange kein "Rassist" - ich bevorzuge bloß Unterhaltungen unter vergleichbaren historisch-sozialen Voraussetzungen, statt krampfhaft-rudimentärer Pidgin-Verständigung á la "Deutschland gut!" (trotz Kapitalismus) oder im Urlaub "Yes, I like Thailand!" (trotz Diktatur), und so wird es den "Immigranten" auch gehen, die offenbar lieber in ihren Communities bleiben... In meiner Schule gab es einen "schwarzen Menschen", der als Kleinkind von einem kinderlosen reichen deutschen Ehepaar adoptiert worden war, natürlich deutsch-sprachig und deutsch-kulturell aufgewachsen, beneidenswert afro-"beautiful", aber leider vom Reichen-Dünkel seiner Adoptiv-Eltern genauso versaut, wie sie es mit ihren leiblichen Kindern getan hätten: das hat ihm mehr Probleme gemacht, als seine dank des verstorbenen Hendrix vorteilhafte exotische "Beauty"...

Ich tausche jedenfalls meine "N-Wort"-Original-Versionen von "Struwwelpeter", "Pippi Langstrumpf", "Der Löwe ist los", "Tim und Struppi im Kongo" und "Jim Knopf" nicht gegen "bereinigte" und "neu illustrierte" Ausgaben - Nigerianer ("N-Wort"??), Ukrainer, Syrer, Afghanen, Vietnamesen oder was auch immer: alles Gute und viel Spaß, wenn das "im Herzen der imperialistischen Bestie" geht! 

Notfalls auch ohne mich: mit einem entweder anbiederungs-süchtigen oder bettlerischen oder kriminellen internationalen "Proletariat" ist nunmal keine "Revolution" oder etwas auch nur entfernt ähnliches zu machen: der kapitalistische "Globalismus" hat die internationale Solidarität erfolgreich zerstört - zumindest derzeit... (aber "Wir werden siegen!" - Tote Hosen, "Auswärtsspiel", 2002)

Donnerstag, 22. Februar 2024

Auch kein "Arte-Journal" mehr

Der einzig verbliebene Bonus des "Arte-Journals" ist schon lange, daß es wenigstens keine "Nachrichten"-unwürdige Sport-Ergebnisse sendet - ansonsten ist es (abgesehen von "Artes" 50% Tier- und Kultourismus-Filmen) genauso eine Propaganda-Show, wie "Tagesschau" und "Heute", und eine Show wird es immer mehr: bis zur EU-Wahl in drei Monaten muß man wohl die alberne Legoland-Parodie des jovialen Brüssel-Korrespondenten Lionel ertragen, die sich offenbar ein paar infantile IT-Praktikanten ausgedacht haben, und die all-wöchentlichen belanglosen Statements von irgendwelchen EU-"Jugendlichen von der Straße"... Daneben "Berichte", wie der über die "russische Opposition", in dem fast nichts über dieselbe gesagt wird, sondern nur über "weltweite Empörung" wegen Nawalnys unerlaubtem Ableben, wo doch das EU-"Parlament" ihm noch 2021 den "Sacharow-Preis" verliehen hat (wenn das Sacharow wüßte...) - und Ähnliches, was mir schlechte Laune macht... (Der nicht gerade philosophisch beeindruckende Ex-Kanzler, Raucher und spätere Mit-Herausgeber der "Zeit", Helmut Schmidt, hatte bereits vor 10 Jahren gesagt: "Die Deutschen sind bei weitem friedfertiger, als die Leitartikler in der `Welt´, der `FAZ´, der `Bild` und auch meiner eigenen Zeitung, der `Zeit´."* - Schmidt vergaß, die "GEZ"-Medien zu erwähnen...)

Obwohl die jung gebliebene "Arte"-Moderatorin Annette Gerlach eine hübschere "Taft"-Frisur hat, als das versteinert lächelnde Möchte-gern-"Thatcher" Vonderleychen, und so betörend und beschwörend sie noch die hinterletzte "Nachricht" psalmodiert, wobei sie graziös und eindringlich mit den Händen gestikuliert, muß ich nach ihrem routinierten "Ravi de Vous retrouver!" ("Entzückt, daß Sie wieder dabei sind!") wohl doch dabei den Ton abschalten oder gleich ganz auf die Pseudo-"Nachrichten"-Sendung verzichten.
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* zit. n. P. Scholl-Latours letztem, in Bezug auf  den Balkan, Irak, Iran, Syrien und die Ukraine gradezu prophetischen Buch: "Der Fluch der bösen Tat. Das Scheitern des Westens im Orient", 2014, S. 18

Mittwoch, 21. Februar 2024

Israelische Geiseln sind Opfer ihrer eigenen rechts-radikalen Regierung

In israelischen Gefängnissen sitzen tausende von palästinensischen Geiseln, darunter viele Minderjährige, die sich z.B. mit Stein-Würfen gegen die Zerstörung der Häuser ihrer Familien durch die israelische Armee im West-Jordan zugunsten illegaler zionistischer "Siedler" gewehrt haben, andere in Sippenhaft, weil ein Mitglied ihres Clans im militanten Widerstand sein soll...

Das israelische Militär-Regime nennt sich selbst "human", weil es für die "Rettung" eines einzigen in "Hamas"-Gefangenschaft geratenen Soldaten ein paarhundert Palästinenser aus der Geiselhaft entläßt - in Wirklichkeit zeigt das nur die rassistische "Wertschätzung", die sich in den brutalen Feldzügen wiederholt: ein paarhundert Palästinenser sind nicht mehr wert, als ein einziger Zionist - das erinnert gewaltig an die Nazi-Methoden, nach denen für jeden von feindlichen Partisanen getöteten deutschen Soldaten 10 oder 100 lokale Zivilisten exekutiert wurden... Für 1300 israelische Opfer des "Hamas"-Überfalls (und möglicherweise laut der israelischen Zeitung "Haaretz" von "friendly fire") wurden bisher 30.000 Palästinenser (vor allem Zivilisten und Kinder) ermordet, und ein Ende ist nicht abzusehen - abgesehen davon, daß das 2-Millionen-Menschen-Freiluft-Gefängnis Gaza unbewohnbar gemacht wurde.

Es war schon längst die Frage, wie lange die Palästinenser die brutale Besatzungs-Macht der Israelis noch hinnehmen würden, bevor sie mit ihren ärmlichen Mitteln zu den gleichen Methoden greifen würden - mangels Kapazitäten hat es leider die netten Kibbuzim nahe Gaza getroffen, aber die überlegenen israelischen Militärs sind ja auch nicht wählerisch beim Zuschlagen... Leidtragende sind in jedem Fall die anonymen Bevölkerungs-Manövrier-Massen der militaristischen Strategen, ob es zionistische oder islamistische Fundamentalisten sind.

Der zionistisch-imperialistische Apartheids-Staat hat sich unversöhnliche Feinde selbst herangezüchtet und muß jetzt entweder auf Druck der vernünftigen Israelis seine faschistoide Politik aufgeben oder international geächtet werden - im Prinzip wäre es besser, wenn alle deutsch-stämmigen Juden nach Deutschland zurück kommen würden, und alle anderen ebenfalls in ihre Herkunfts-Länder: die paar Prozent orthodoxer Spinner darunter würden leichter akzeptiert, als die aktuellen Flüchtlinge aus Afrika und Asien... Das wäre jedenfalls praktikabler, als alle problematisch radikal-gläubigen Moslems aus Afrika und Mittel-, Süd- und Südost-Asien in Sau.-Arabien, Afghanistan oder auf Sumatra zu versammeln und sich mittels Scharia selbst dezimieren zu lassen...

Das eine Problem ist der verfickte Mono-Theismus, also die jüdische, die islamische und die christliche Religion - im wesentlichen die beiden ersteren, weil der christliche Fundamentalismus eigentlich nur noch ein erstaunliches Kontingent von evangelikalen US-Spinnern in den Wahnsinn treibt (und deren unselige Missions-Opfer in Afrika, Asien und Latein-Amerika).

Das andere Problem ist die sogenannte "Globalisierung", die die kapitalistische Klassen-Gesellschaft und die neo-koloniale Ausbeutung nicht nur in Palästina unter dem Heuchel-Slogan "Freihandel" verschärft, mit dem trans-nationale Groß-Konzerne ganze Volks-Wirtschaften zerstören und profitable Finanz-Krisen-Wellen und  lohndrückende Flüchtlings-Wellen erzeugen... Alles hängt mit allem zusammen.