Montag, 31. Juli 2023

Oh Gott: ex-"Grüne" unterstützen "AfD" !

In der ARD meinte just ein ober-revisionistischer Interviewer gegenüber der NATO-oliv-"Grünen"-Chefin Lang erwähnen zu müssen, daß letztes Jahr (!) im wenig bekannten schwäbischen Backnang (!) die ex-"Grünen" einen "AfD"-Antrag unterstützt (!) hätten... Die überrumpelte Lang fand das spontan in aller Breite "falsch" und kündigte "Partei-interne Konsequenzen" an, um die "Partei-Linie" ("keine Zusammenarbeit mit der AfD") "durchzusetzen".

Ein schlechter Witz: die Backnanger "AfD" hatte bloß einen Antrag auf Erhöhung der Förderung für ein lokales Theater gestellt, dem partei-übergreifend alle Stadtverordneten (bei einer Gegenstimme) zugestimmt hatten - daraus ist wohl zu schließen, daß der Antrag kein "rechts-radikaler" Vorstoß zur Subventionierung einer "Wehrsport-Gruppe" oder ähnlichem war und daß es idiotisch gewesen wäre, dagegen zu stimmen, bloß weil er von der "AfD" eingebracht wurde... Vermutlich sind nicht alle "AfD"-Mitglieder verkappte Höcke-Faschos und Holocaust-Verharmloser, und wollen möglicherweise sogar ihrer Heimat-Gemeinde nichts "Böses". Und wahrscheinlich sind die wenigsten "AfD"-Wähler echte Alt- oder Neo-Nazis, sondern "nur" ein nicht mehr zu ignorierendes Protest-Potential.

Mit der gleichen Logik hätte sich die teils "pro-russische" "AfD" die Zustimmung der ex-"grünen" und anderen Kriegstreiber-Parteien zu ihrem Antrag verbitten können, obwohl die ex-"Grünen" und anderen im Backnanger Stadtrat vielleicht ganz friedlich schwäbelnde Gesellen sind, die auch mal gegen "Heckler & Koch" und gegen Waffen-Exporte demonstrieren...

Das etablierte Parteien-Theater (samt "AfD") mit seiner überholten Farb-Codierung ist sowieso schon lange ein Witz.

Die Inflations- und Kriegstreiber von "Ampel" und "CDU" sollten sich lieber fragen, warum ihre Politik den Anteil der "AfD"-Wähler ständig in die Höhe treibt, statt in Paranoia und Quarantäne-Modus zu verfallen: die Äußerungen von Scholz, B-Bock, H-Beck, Lindner, Merz & Co. sind auch nicht sozialer oder beruhigender, als die der meisten "AfD"-Figuren, sondern eher bedrohlicher, da die ersteren leider am schlecht Regieren sind...

Vielleicht würde eine "AfD"-Regierung ja nach dem Vorbild der italienischen Brüder(In) Meloni das "Bürgergeld" kürzen oder teils streichen, aber der Unterschied zur derzeitigen Politik wäre (wie bei der Anti-Immigrations-Politik) nur graduell: auch die "Fratelli(Innen)" sind offenbar keine Neo-Mussolini(Innen) - trotzdem ist es kein zu verharmlosendes Problem, sondern ein Warn-Zeichen, daß in den meisten neo-"liberalen" und NATO-treuen Pseudo-"Demokratien" Europas (samt der Ukraine) rechte und rechts-radikale Parteien im Aufwind oder sogar an der Macht sind: wenn man sich die faschistoiden USA (Militär-Ausgaben 2022 dreimal so viel wie China und zehnmal so viel wie Rußland) und Thinktanks wie das World Economic Forum ansieht, könnte man dahinter auch eine Absicht für eine autoritäre Cyber-Zukunft vermuten (siehe neben Orwell´s "1984" und Huxley´s "Schöner neuer Welt" z.B. P. Sloterdijk: "Im Weltinnenraum des Kapitals").

Samstag, 29. Juli 2023

Woher kommen die hohen Mieten?

Gekürztes Zitat eines Artikels (kursiv und unterstrichen von mir) von Chr. Kreiß, Starke Mieterhöhungen in deutschen Großstädten – Hintergründe: Woher kommen die hohen Mieten? (nachdenkseiten.de):

(...) Gegenüber 2018 haben sich (...im 1. Halbjahr 2023) die Mieten in Berlin um 50% erhöht, in Leipzig um 29%, Köln 28%, Hamburg um 21%, Düsseldorf 17%, München 16%, Frankfurt 11% und in Stuttgart um 7%. Im gleichen Zeitraum, vom 1. Quartal 2018 bis zum 1. Quartal 2023 hat sich das nominale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 21,7% erhöht, die Nominallöhne sind um 14% gestiegen, die Reallöhne um 4,8% gesunken. (...)
Laut Statistischem Bundesamt gaben die etwa 20 Millionen Hauptmieter-Haushalte 2022 in Deutschland durchschnittlich 27,8% ihres Haushalts-Netto-Einkommens für die Kaltmiete aus. Also mehr als ein Viertel ihres monatlich verfügbaren Geldes wird für Wohnen ausgegeben. Dazu kommen dann noch die Ausgaben für Heizung, warmes Wasser und Strom. Rund 1,5 Millionen Haushalte hatten eine Mietbelastung von über 50%, weitere 1,6 Millionen Haushalte eine Mietbelastung von 40 bis 50%. Also etwa jeder sechste Mieterhaushalt hatte eine Zahlungslast von über 40%. (...)
Beispiel Vonovia: Vonovia ist das größte deutsche Immobilien-Unternehmen, das Wohnungen vermietet. Es bewirtschaftet derzeit mit knapp 16.000 Beschäftigten 488.000 Wohnungen in Deutschland. (...) Die Umsatzerlöse aus Vermietung beliefen sich 2020 auf 3,07 Milliarden Euro, 2021 auf 3,465 Milliarden Euro, 2022 waren es 4,725 Milliarden. (...) Für das Jahr 2020 wurden 954 Millionen Euro Dividende ausgeschüttet, für das Jahr 2021 1.289 Millionen und für 2022 676 Millionen Euro. (...) 
Angenommen, Vonovia wäre nicht eine börsennotierte Aktien-Gesellschaft, sondern eine Wohnungs-Genossenschaft ohne Gewinn-Erzielungs-Absicht und ohne Dividenden auszuzahlen, so hätten die Mieten der Vonovia-Miethaushalte 2020 um 31% niedriger sein können, 2021 hätten die Mieten um 37% und 2022 um 13% niedriger sein können. Über die drei betrachteten Jahre hin hätten also die Mieten bei Wegfall der Dividenden-Auszahlungen im Durchschnitt um mehr als ein Viertel (27,5%) gesenkt werden können. (...) Berücksichtigt man einen Gewinn-Steuersatz von 30%, heißt das, dass von den Mietern noch deutlich mehr Miete bezahlt werden muss, um die Dividende zu ermöglichen: Um einen Euro Dividende nach Steuern zu ermöglichen, müssen 1,4 Euro Gewinn vor Steuern erzielt werden. Das bedeutet, dass die Mieter in Wirklichkeit einen noch deutlich höheren Aufschlag (rund 40%) für die Ermöglichung der Dividenden an die Großaktionäre bezahlen mussten.
(...) 
Ergebnis: Wir haben in Deutschland (und in den meisten anderen Ländern) gar kein Mietproblem, sondern ein Problem des Boden- und Immobilien-Eigentums. (...) Vonovia muss aus den Mietern rausholen, „was geht“, sonst sinkt der Aktienkurs in den Keller. Dann wird der Vorstand durch die Großaktionäre ausgewechselt gegen einen, der mehr aus den Mietern herausholen kann. (...) 
In Deutschland beliefen sich die Bodenerträge 2017 auf etwa 400 Milliarden Euro, die zum großen Teil Bodenrenten darstellen. Das ist erheblich mehr als der damalige Bundeshaushalt von etwa 330 Milliarden Euro. Es geht hier also nicht um „peanuts“, sondern um mächtige Geldtransfers von sehr vielen ärmeren an sehr wenige sehr wohlhabende Menschen, die dafür gezahlt werden, dass jemand im Grundbuch steht oder Aktien von Wohngesellschaften hält – ohne irgendetwas dafür zu arbeiten oder zu leisten. (...)
Letztlich findet hier ein perfekter, geräuschlos funktionierender Transfer „von Arbeit nach reich“, von vielen zu sehr wenigen statt. (...)
Die Zahlungen für die Bodenrenten fließen nicht nur durch die Mieter, sondern auch durch jeden Produkt- und Dienstleistungs-Kauf. So sind beispielsweise in jedem Produkt, das wir kaufen, Bodenrenten in Form von Mieten oder Pachten als Teil des Kaufpreises enthalten. Mit jedem Produkt, das wir kaufen, zahlen wir die Bodenbenutzung, die für seine Erstellung (oder seinen Verkauf) nötig ist, mit, ob wir es wissen oder nicht und ob wir es wollen oder nicht. (...) Es ist ein Tributsystem, das dafür sorgt, dass die ärmere Hälfte der Bevölkerung an die reichsten 10 Prozent, insbesondere an das oberste 1 Prozent ständig leistungslose Einkommen schaufelt. (...) 

Die logische Schlußfolgerung muß also sein, daß jeder über die Eigennutzung bzw. Eigen-Bewirtschaftung von natürlichen Personen oder Familien hinaus gehende Besitz an Boden und Immobilien (also jeder persönliche oder korporative Großgrund-Besitz) in nicht Profit-orientiertes Gemein- oder Genossenschafts-Eigentum überführt werden muß - die von Kreiß vorgeschlagene progressive Besteuerung von leistungslosen Grundrenten nach dem "Attac"-Modell einer geringfügigen Börsen-Umsatz-Steuer greift viel zu kurz.
"DEUTSCHE WOHNEN ENTEIGNEN !" muß seit deren feindlicher Übernahme durch "Vonovia" (2021) jetzt heißen: "VONOVIA ENTEIGNEN !"

Freitag, 28. Juli 2023

Es geht schon lange nicht um die "Ukraine" (welche Ukraine?)

Schon vor dem Maidan-Putsch von 2014 waren dank der Oligarchen-Herrschaft seit der Auflösung der Sowjet-Union viele verarmte Ukrainer ausgewandert: Ost-Ukrainer aus "Klein-Rußland" vor allem nach Rußland, West-Ukrainer aus "Klein-Polen" (Galizien) vor allem als billige "Gastarbeiter" nach Polen. Die Ukro-Plutokraten ließen (wie die Börsen-orientierte "Deutsche Bahn") die Infrastruktur verkommen und schafften es zugunsten kurzfristiger Profite offenbar nicht, die zu Sowjet-Zeiten vergleichsweise herausragende ukrainische Wirtschaft langfristig zu konsolidieren (was ist z.B. mit Poroschenkos Oligarchen-eigener Waffen-Produktion?).

Als die Putsch-Regierung die Beziehungen zu Rußland und den GUS-Staaten abbrach, ging die Hälfte des Auslands-Handels der Ukraine verloren und weitere Massen wanderten aus - seit dem Krieg bekannter-maßen nochmals ein paar Millionen (sowohl nach Rußland, als auch nach Europa), sodaß schätzungsweise weniger als zwei Drittel der ursprünglichen Bevölkerung übrig blieben, von denen jetzt viele in einem sinnlosen "nationalistischen" Krieg um ein seit 30 Jahren herunter-gewirtschaftetes und nun zunehmend verwüstetes Land sterben: was soll daraus noch anderes werden, als ein "Fail State" wie Libyen, Libanon, Guatemala, Somalia, Afghanistan, Kongo oder Sierra Leone?

Das wissen natürlich auch die Strategen von USA, NATO, EU, Bundes-Regierung und die ex-"grünen" Kriegstreiber á la B-Bock, H-Beck, Ho-Reiter und Göring-E trotz ihrem Propaganda-Gelaber vom "Kampf für westliche Werte" an Don und Dnjepr: es geht nur darum, einen weiteren westlichen Militär-Stützpunkt und ein "Protektorat", wie im Kosovo, zu errichten, selbst wenn Rußland die besetzten Gebiete in der Ost- und Süd-Ukraine letzten Endes behält - die Ukraine, ihre Zivil-Bevölkerung und ihr Komiker-Präsident spielen dabei ganz offensichtlich keine Rolle, außer der eines Bauern-Opfers des Westens, und sie kapieren das offenbar genauso wenig, wie die verdeckt westlich finanzierten IS-Söldner im mittleren und nahen Osten samt Bosnien... (Bin Laden hatte es irgendwann kapiert und wurde deshalb am Ende standrechtlich ermordet - falls das stimmt und er nicht in einem US-Army-Camp in Florida in einer Holz-Baracke mit Swimming-Pool als CIA-Pensionär relaxt, wie es auch Selenski dereinst blühen mag, falls er nicht wie Gorbatschow einen einträglichen US-Thinktank zugewiesen bekommt... oder von seinen Protektoren fallengelassen wird und wie der österreichische Proto- Dollfuß von einem "Brutus" abgemurkst wird...)

Anarchie ist machbar,
Herr Nachbar !
(jedenfalls mit dem nötigen Kapital im Hintergrund...)

Donnerstag, 27. Juli 2023

Die atheistischen Russen blockieren weiter humanitäre Hilfe für "Nord-Syrien", aber Allah ist kraß

Nach dem Erdbeben in der Südost-Türkei und in Nord-Syrien setzte eine internationale Hilfe-Welle ein, vor allem, weil die korrupte Türkei dazu selbst nicht in der Lage war. Die Haupt-Helfer aus dem Westen wollten allerdings dem Syrien des gehaßten Assad keine Hilfe gewähren, sondern bestanden auf "Direkt-Hilfe" via Türkei: "Nord-Syrien" ist aber im wesentlichen die Provinz Idlib, die nach wie vor unter Kontrolle der fundamentalistischen Anti-Assad-Islamisten ist, die militärisch vom Westens mittels der türkischen Moslem-Regierung aufgerüstet wurden, weshalb Syrien die türkische Grenze blockiert... 

Logischerweise verdächtigen die Assad-Regierung und ihre russischen Verbündeten den Westen, daß er als Nebeneffekt der humanitären Hilfe aus der Türkei die Islamisten weiter militärisch unterstützen würde, und verlangen eigene Kontrolle über die "Hilfe" innerhalb ihres Staatsgebiets - der Westen mag argwöhnen, daß Syrien vielleicht die islamistischen "Rebellen"-Gebiete sowieso nicht in die Hilfe einbeziehen würde und daß die Leidtragenden die von den trans-nationalen "Rebellen"-Söldnern in Geiselhaft genommene Zivil-Bevölkerung wäre: aber so wie Syrien würde jede staatliche Regierung reagieren... Kurz: nicht die Russen, sondern der Westen blockiert die humanitäre Hilfe für Nord-Syrien.

Der Westen hätte eben nicht (was schon in Afghanistan ein Fehler war) dschihadistische Söldner gegen Assad bewaffnen und ihnen stellvertretend Syrien zur Eroberung durch Gewalt und/oder islamistische Propaganda überlassen sollen - schließlich ist vermutlich ein guter Teil der armen Idlib-Zivilisten Anhänger der Fundamentalisten-Milizen, und die stehen weißgott nicht unter Denkmal-Schutz (siehe z.B.: https://www.deutschlandfunk.de/dokumentarfilm-die-kinder-des-kalifats-zwei-jahre-unter-100.htm, bzw.: Kinder des Kalifats - Das Erste | programm.ARD.de, oder: Re: Abschied von Allah - Wenn Muslime aufhören zu glauben - Die ganze Doku | ARTE), sondern gehören genauso verboten, wie die Jesuiten: der intolerante Islam hat genauso ausgeschissen, wie das jahrhunderte-lang marodierende Christentum, und daß er die gleichen terroristischen Mittel anwendet, wie die katholischen Konquistadoren, die evangelikalen US-Rechts-Radikalen und die orthodoxen Zionisten, zeigt wes Geistes er ist... (und warum er von den US-Imperialisten aus strategischen Gründen hofiert wird...)

Dann doch lieber "Manitu", "Nirvana", australische "Traumzeit", polynesisches "Mana" oder "Heinzelmännchen", als Echnaton (Pharao Amenophis IV., 14. Jh. v.u.Z.), den mitsamt seiner Nofretete im christlichen Westen seltsam gefeierten ersten Erfinder des vermaledeiten Monotheismus !

Dienstag, 25. Juli 2023

Verzweifelte deutsche Urlauber warten auf Evakuierung von der brennenden Insel Rhodos: fast wie Jemen, Sudan oder Äthiopien

Das von der IWF-/EU-/EZB- "Troika" zugrunde gerichtete Griechenland ist für Nord-Europäer ein touristisches Schnäppchen - da nimmt man auch mal Hitze-Rekorde bis 45° in Kauf... Die griechischen Wälder dagegen nehmen das nicht in Kauf und entzünden sich bei solchen extremen Temperaturen, gepaart mit Dürre und Wind.

Z.B. die beliebte Urlaubs-Insel Rhodos steht in Flammen, und nicht nur dort müssen tausende Touristen evakuiert werden: auf dem Flughafen von Rhodos sitzen sie tagelang fest, ohne Matratzen oder Decken und kaum versorgt, starren stumpf vor sich hin oder sind den Tränen nahe, wie man in den Nachrichten sieht.

Nun, man wird sie nicht hängen lassen, wie die stumpf vor sich hin starrenden geretteten Boat-People in den griechischen Lagern, oder wie die Binnen-Flüchtlinge in den Kriegen im Jemen, in Mali und im Kongo, im Sudan und in Äthiopien, die in solcher meist noch unbequemerer und hoffnungsloserer Situation nicht für 2 oder 3 Tage, sondern für Jahre sind... Griechische Behörden, EU-Helfer und notfalls die NATO werden sich schon um die Rechtsschutz-versicherten Urlauber kümmern, und das, obwohl die guten Leute mit ihrem kapitalistischen Lebensstil und ihrer Urlaubs-Fliegerei nicht ganz unschuldig an der Klima-Erwärmung, dem Wasser-Mangel und den Waldbränden sind - im Gegensatz zu den sowieso schon vorher elenden Jemeniten, Sudanesen und Äthiopiern, die auch an den Kriegen der dortigen War-Lords (dänisch: "lord" = Scheiße) unschuldig sind...

Vielleicht ist es ja sogar eine Bewußtseins-erweiternde Erfahrung, selbst mal kurz "Klima-Flüchtling" zu sein: ein "Abenteuer-Urlaub" mit Rückflug-Garantie und vielleicht sogar Rückerstattung eines Teils der Kosten? Versuchen kann man´s ja mal... (Ein Teil der Evakuierten vertreibt sich bestimmt schon die Zeit mit dem Entwurf empörter Schadensersatz-Forderungen...)

Sonntag, 23. Juli 2023

Für "westliche Werte": Süd-Europa verbrennt und die Ukraine wird mit Streu-Bomben vermint

Der gegen jede Vernunft offenbar immune "Welt-Markt" eskaliert immer weiter, ungeachtet aller von ihm verursachten Natur-Katastrophen und sozial-darwinistischen Verwerfungen: Dürren und Überschwemmungen, Waldbrände und Stürme, Arbeitslosigkeit und Inflation, Verelendung und Hunger  gegenüber groteskem Reichtum...

Die "westlichen Werte" sind ausbeuterischer "Frei"-Handel, unregulierte globale Finanz-Spekulation, fiktives Wirtschafts-"Wachstum" zugunsten der "Multis" und der Plutokraten, Lohn-Konkurrenz und Prekarisierung der Massen, Überwachung, Kontrolle und Ent-Solidarisierung durch Sozial-Abbau und Digitalisierung, Erzeugung von Krisen-Herden und nicht nur Klima-versauenden Stellvertreter-Kriegen - kurz: Tanz auf dem sozialen und ökologischen Vulkan...

Den sozialen und politischen Vulkan hat offenbar die herrschende Propaganda noch halbwegs im Griff (das "Besorgnis-erregende" Umfrage-Hoch für die "AfD" ist angesichts deren prinzipiell Kapitalismus-konformer Ausrichtung ja nur ein Pro-forma-Aufreger...), aber der ökologische Vulkan müßte doch bald mal ausbrechen: die gesellschaftlichen Fossile jeglicher Welt-Anschauung können zwar entweder weltfremd den Menschen-gemachten Klima-Wandel leugnen oder frustriert sagen, angesichts der turbo-kapitalistischen Mächte gebe es zu ihren Lebzeiten sowieso keine Lösung für fatale Hitze-Rekorde, Extrem-Wetter-Katastrophen, Wasser- und Ressourcen-Kriege und entsprechende Flüchtlings-Ströme, und hoffen, daß sie selbst keine Endzeit-Stimmung mehr erleben müssen - aber die Hälfte (oder mehr) sowohl dieser turbo-kapitalistischen Sozial-Darwinisten, als auch der dialektisch-marxistischen Materialisten hat schließlich Kinder: sollten die Newton´sche Mechanisierung, die bürgerliche Kapitalisierung, die fordistische und tayloristische Rationalisierung und die mediale und digitale Entfremdung tatsächlich die seit den alten Griechen scheinbar "fortschreitende" Moral und Ethik außer Kraft gesetzt und durch ein hoffnungsloses "Nach mir die Sintflut" ersetzt haben? - Verantwortungs-verweigernde Hedonisten sollten dann tatsächlich besser Nachkommen vermeiden und möglichst happy-bedröhnt friedlich aussterben, und Flucht-Ursachen-ignorierende "Refugees-welcome"-Aktivisten sollten zur Belehrung mal "ehrenamtlich" Flüchtlings-Jung-Männer beherbergen, wie ich es einmal und nie wieder getan habe.

Ich bin weder Rassist, noch "Nationalist", aber gegen eine kapitalistische "Globalisierung", also gegen die Tatsache, daß irgendwelche Arschlöcher an der Chicagoer Waren-Termin-Börse oder irgendwelche Devisen-Spekulanten ganze Länder und ihre Bevölkerungen sinnlos in den Abgrund reißen und letztere in die Flucht treiben können: dieses System ist nicht "alternativlos", und die Welt wäre schon halb gerettet, wenn man das sofort abstellen würde, auch wenn die "Alternative" (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) praktisch noch nicht klar wäre...

Samstag, 22. Juli 2023

Kursker "Panzerschlacht", Juli 1943: schonmal eine "Gegenoffensive" gescheitert

Vor genau 80 Jahren ist der "Westen" (in diesem Fall die Nazis mit ihren balkanischen und ukrainischen Kollaborateuren) trotz "überlegener Waffen-Technik" schonmal an den Russen gescheitert: nach der Niederlage von Stalingrad sollte das "Unternehmen Zitadelle" den sowjetischen Vormarsch bei Kursk (im heutigen Rußland, nördlich des ukrainischen Charkow) stoppen, und es kam zur angeblich weltweit "größten Panzer- und Luftschlacht", bei der unter beidseitigen riesigen Menschen-Opfern die Russen die Oberhand behielten und in der Folge die Nazi-Armeen und SS-Verbände bis an die Elbe zurückdrängten, wo sie den US-Kriegs-Gewinnlern die Hand schütteln konnten, während z.B. mein Onkel noch jahrelang "für den Führer" (damals noch nicht Selenski) auf der Krim in Kriegs-Gefangenschaft blieb...

Allein durch diesen sinnlosen "westlichen" Versuch, die Eroberung Rußlands doch noch zustande zu bringen, sind Hunderttausende Russen und Deutsche umsonst gestorben (abgesehen von den insgesamt 20 Millionen Russen durch den Angriff der Nazis auf die Sowjetunion...), und jetzt kommt die NATO "uns" und der Ukraine mit der gleichen Taktik und "Endsieg"-Rhetorik nochmal...

Der Ukraine-Krieg wäre einen Monat nach dem russischen Einmarsch beendet gewesen, als das Ukro-Regime Verhandlungen über seine NATO-Abstinenz und die Autonomie der russischen Provinzen angeboten hatte - wenn die US-NATO (England und USA) das nicht abgelehnt und den Ukros verstärkte militärische Unterstützung versprochen und die Rest-NATO zum Folgen verdonnert hätte...

Das ist so primitiv imperialistisch und allgemein bekannt, daß man sich nur wundern kann, warum es seither und aktuell keinen Aufschrei der "Vernünftigen" gibt, sondern die Mehrheit dessen, was volkt, brav der defätistischen Militär-Strategie der alters-starrsinnigen NATO-Greise und Kriegs-Fetischisten folgt (vgl. "Wege zum Ruhm", Film von S. Kubrick, auch wenn ich mich wiederhole).

Scheiß auf die "territoriale Souveränität" der von ihren Oligarchen zum Armenhaus runter-gewirtschafteten künstlichen ex-Sowjet-Republik "Ukraine": wie verblendet muß man sein, um sich für die Erhaltung oder Wiederherstellung von deren Grenzen von 1954 (russische Krim von Chruschtschow der Ukraine zugeschlagen) abknallen zu lassen oder jemand anderen abzuknallen?

Fast alle militärischen Spannungen und Konflikte (naher und mittlerer Osten, ganz Afrika, Latein-Amerika, Süd- und Südost-Asien, sowie Ost- und Südost-Europa) haben ihren Ursprung in imperialistischen und/oder kolonialistischen Grenzziehungen, deren Moment-Aufnahme von der Einteilung nach dem 2. Weltkrieg zur absurden Grundlage der UNO und Ursache von zig Kriegen wurde: "nationale" Grenzen sind ein Unsinn, und territorialer "Nationalismus" ist ebenso ein Verbrechen, wie vorher der feudale Erb-, Heirats- und Eroberungs-"Territorialismus".