In Peru, das seltsamerweise ständig Präsidenten mit völlig unperuanischen Namen hat, wurde grade vom Präsidenten Kuczynski (hört sich an, wie "Brzezinski", der US-Faschist) der Ex-Präsident Fujimori (hört sich an wie "Hirohito", der Nippon-Faschist) vorzeitig aus der Haft entlassen: F. war wegen Korruption und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 25 Jahren verurteilt worden, kam nun aber nach 10 Jahren aus "gesundheitlichen Gründen" frei, bzw. vermutlich eher, weil K., gegen den selbst wegen Korruption ermittelt wird, einen Deal mit F.s Tochter, die (wie Le Pen, die französische Faschistin) inzwischen die mittlerweile oppositionelle Partei ihres Vaters anführt, abgeschlossen hat, um sich selbst zu retten...
In der Mainstream-Presse heißt es nonchalant, F. habe Peru "mit harter Hand" regiert - in Wirklichkeit hat er es aber nicht nur, wie Macron Frankreich oder Obama die USA, mittels "Ausnahmezustand" regiert, sondern mittels seiner berüchtigten "Todesschwadrone", vergleichbar den Militärdiktaturen in Chile, Argentinien und Brasilien (oder auch Spanien, Portugal, Griechenland und der Türkei, Indonesien, Myanmar usw.): deshalb saß er im Gefängnis, und zwar nach gesundem Rechtempfinden zu Recht.
Ob Gefängnisse eine Lösung für gesellschaftliche Probleme sind, oder (wie anzunehmen) eher nicht: Typen wie F. gehören jedenfalls am ehesten rein!
Dieser Verbrecher gegen die Menschlichkeit wird nun aus angeblich "humanitären" Gründen freigelassen, während weltweit Menschen wegen unbewiesener Vorwürfe (z.B. Mumia und Peltier, um nur die Bekanntesten zu nennen) oder demokratischen Engagements (z.B. Öcalan) lebenslänglich (und das teils mehrfach verordnet) einsitzen und bei keiner "Amnestie" berücksichtigt werden: besonders in den USA, und besonders unter dem Alibi-Neger Obama, herrscht da eher eine Amnesie, die ein Erdogan natürlich gern nachahmt - aber dieser Flachschädel muß ja immerhin plakativ ein oder zwei deutsch-türkische Häftlinge freilassen, damit Noch-Außenminister Gabriel ihm eine Lieferung deutscher Panzer verspricht.
Die technologisch autonomen, d.h. waffenproduzierenden Länder haben sowas nicht nötig - sie können einsperren, wen sie wollen, und anderen Ländern nach Belieben dasselbe zum Vorwurf machen: letzten Endes ist der Unterschied zwischen den USA und Nordkorea oder Eritrea wahrscheinlich auch nicht größer, als der zwischen dem Iran und Saudi-Arabien.
Das Problem ist das historisch anerzogene Sklaven-Denken: abgesehen vom abnehmenden Minderwertigkeits-Komplex der Frauen herrscht immer noch ein sinnloser Respekt vor einer "gottgewollten" oder "blaublütigen", bzw. inzwischen vor einer kapitalmächtigen oder pseudo-intellektuellen selbsternannten "Elite", über die man eher lachen könnte und sollte, wenn es nicht so traurig wäre: die Schweine befreien ernsthaft einen Schreibtisch-Massenmörder, der sich jammernd in einen Rollstuhl setzt, und machen ansonsten Überwachung und Unterdrückung zum börsennotierten Geschäft...
Der 73-jährige indigene Bürgerrechtler Leonard Peltier jedenfalls ist wirklich schwer krank und sitzt in den USA seit über 40 Jahren unter "Hochsicherheits"-Bedingungen eine zweimal lebenslängliche Strafe ab, für ein Vergehen, das ihm trotz gefälschter Beweise von rassistischen Bullen und Richtern nicht nachgewiesen werden konnte und kann (siehe www.leonardpeltier.de und youtube: "Incident at Oglala") - trotz dieses offen zutage liegenden Justiz-Skandals haben bisher alle US-Präsidenten (zuletzt 2017 der liebe Obama zum zweitenmal) seine "Begnadigung" abgelehnt: der nächste Antrag kann in 5 Jahren gestellt werden, und da im "Hochsicherheits"-Trakt die medizinische Behandlung erschwert ist, kommt das einem Todesurteil für Peltier gleich, während in Peru die alten Killer-Trupps mit ihrem Senior-Chef feiern gehen können, der wahrscheinlich aus alter Verbundenheit auch Glückwunsch-Telegramme von Carter, Clinton, den Bushs, Obama, Trump und deren jeweiligen "Pentagon"- und Geheimdienst-Chefs gekriegt hat und vielleicht geheilt aus seinem Rollstuhl aufstehen wird, falls er demnächst den "Sacharow-Preis" der EU bekommen sollte (vgl. vorherigen Blog-Eintrag).
Samstag, 6. Januar 2018
Donnerstag, 4. Januar 2018
Was machen eigentlich die Mohren in Mauretanien? (Oder die Perser im Iran?)
Wahrscheinlich darf man politisch korrekt neben "Mauretanier" noch "Mauren" (mawren) sagen, aber nicht mehr das vulgär-französische "Mohren", das davon abstammt (keine Ahnung, was diesbezüglich in Frankreich politisch korrekt ist - dort waren "les Maures" (le: mo:r) lediglich lästige nordafrkanische Piraten, die zeitweise die damals noch unlukrative malariaverseuchte "Cóte d´Azur" besetzt hatten...).
Die aktuellen, wie nicht nur im franko-postkolonialen Afrika üblichen, korrupten Manager des Mohren-Staats haben jedenfalls ihre inflationäre Währung von einer Null befreit, wie das dazumal schon Frankreich selbst ("alter/neuer Franc"), Italien, die Türkei und andere Staaten getan haben, ganz zu schweigen von der deutschen "Währungsreform" nach der Inflation der 20er-Jahre und nach dem 2. Weltkrieg - wie zu erwarten, sind die Preise im prekären Mauretanien daraufhin nicht von 1000 auf nominell 100 Währungeinheiten (wie auch immer die da heißen) gesunken, sondern auf 150 (= alt: 1500) gestiegen: welchem normalen Menschen haben jemals "Währungsreformen" genützt?
Eins der ärmsten Länder der Welt (wieso eigentlich?), in dem es neben Elend und Hunger trotz verfassungsmäßigem Verbot auch noch die (Schuld-)Sklaverei gibt, braucht wahrlich andere Reformen - schon allein, um das schöne Wort "Mohr" zu rehabilitieren.
Dasselbe gilt für "Perser", wobei man gleich an gekaufte "Jubel-Perser" denkt, die 1967 in Berlin im Verbund mit Westberliner Bullen Anti-Schah-Demonstranten mit Holzlatten attackiert haben, was im Ohnesorg-Mord kulminiert ist - der garantiert keine "Stasi"-Idee war: deren Fehler war höchstens die bedenkenlose Rekrutierung von militaristischen Kleingeistern, wie Kurras - vielleicht stand auch Sarrazin auf ihrer Honorarliste...
Nun gab es im es im Iran für ein paar Tage "die größten Anti-Regierungs-Proteste seit 2009" (was auch immer dieser kleine Rekord besagen mag), und in der Folge Massendemonstrationen staatstragender Perser, die nach Auskunft unserer Massenmedien "höchstwahrscheinlich" von der Regierung organisiert wurden - also "Jubel-Perser", was ja durchaus sein mag: es gibt ja auch immer noch Leute, die das Merkel oder das Makrönchen wählen und deren Geblubber bereitwillig Beifall zollen... Aber es gibt eindeutig auch eine Menge Perser, die nach wie vor sowohl religiös, als auch patriotisch hinter der Regierung stehen, die sie 1979 von der Schah-Diktatur befreit und den Iran zu einer unabhängigen Nation gemacht hat - trotz oder sogar wegen der jahrzehntelangen Ächtung und Stellvetreter-Bekriegung (mittels Irak und Saudiarabien) durch die USA. (In den herrschenden Medien heißt es nur hämisch, wie bei Venezuela oder Kuba, daß die Regierung das "bequemerweise als Entschuldigung benutzt" - als ginge es nicht tatsächlich um das Überleben der Souveränität, was immer man auf lange Sicht von "Nationalstaaten" halten mag...)
Nicht, daß das fundamentalistische Ayatollah-Regime besser wäre, als die korrupten Regimes in Mauretanien und andern postkolonialen Zu- und Zerfalls-Staaten: bloß besser, als die mittelalterliche Autokratie in Saudiarabien...
Aber erstens sind die praktischen Begründungen der Proteste (Arbeitslosigkeit, Preissteigerungen usw.) die direkte Folge der "westlichen" Sanktionen, mit denen schon Syrien und Venezuela destabilisiert wurden, sowie die neoliberale "Reform"-Politik des nicht-religiösen "gewählten" Regierungs-Apparats, und zweitens ist angesichts der "facebook"- und anderer Unterstützung des "Arabischen Frühlings" und der unverblümten "westlichen" Unterstützung der ukrainischen Putschisten und ihrer faschistischen Milizen (der deutsche Nierenspender und "Ehrensold"-Kassierer auf dem Maidan mit Nazis...) die Idee des Ober-Ayatollahs (wie auch immer er sich buchstabiert) nicht von der Hand zu weisen, daß die Proteste vom feindlichen Ausland lanciert und finanziert seien: man (also die NATO und ihre Geheimdienste) ist wohl mit der nachgewiesen direkten Beteiligung an Putschen (wie 1953 in Persien, 1973 in Chile, usw. usw.) etwas vorsichtiger geworden - siehe den Bush/CIA-Intimus Bin Laden mit seiner ominösen anti-sowjetischen "Al Qaida", oder die geheimen NATO-Operationen zur Destabilisierung Italiens seit den 50er-Jahren, die seit langem bekannt sind, die "Unterstützung" westlicher Think-Tanks für den Putschisten Jelzin bei der Auflösung und Oligarchisierung der Sowjetunion, oder die gezielte Desinformation, die zur Zerschlagung Jugoslawiens durch die NATO in einem miesen sinnlosen Krieg geführt hat, oder die Zerbombung Libyens, die Orwell eigentlich schon für "1984" vorgesehen hatte...
Wie blöd kann man sein, um immer wieder auf die jeweils neuste Verschwörungstheorie des militärisch-finanzindustriellen Komplexes zur Erzeugung neuer Feindbilder reinzufallen??
Offenbar stammt ein Großteil der Protestaufrufe für Persien im Internet aus Saudiarabien, und offenbar hat sich auch die kleine "Wir-wolln-unsern-Schah-wieder"-Bewegung eingeklinkt - na klar: "Liberté toujours!", jedenfalls auf "Gauleoise"-Straßen-Café-Sonnenschirmen auch in Teheran...
Inzwischen glauben ja nur noch Unbelehrbare, daß die CIA nichts mit dem Kennedy-Mord zu tun hatte, die "Pearl Harbour"- und die "Tonking"-Lüge sind (bisher im Gegensatz zur "9/11"-Lüge) aufgedeckt, und es ist bekannt, daß deutsche Geheimdienste die Vorläufer der RAF angeschoben haben (ganz zu schweigen vom "Celler Loch" und den staatlichen Geheimnissen um die "dritte Generation" der RAF - vgl. "Das RAF-Phantom" von G. Wisnewski, wenngleich derselbe sich, fast wie H. Mahler, in den letzten Jahren zu einem "Neo-Con", Klimawandel-Leugner und "AfD"-Verharmloser gewendet hat: also von ihm bitte nichts nach seinem "Mythos 9/11" von 2004 mehr lesen !) - was soll da noch "unmöglich" sein?
Vielleicht wird die "AfD" von derselben Marketing-Agentur gemanaged, wie "Occupy Wall Street" oder die "Love Parade"? Und dieselbe Agentur bezahlt vielleicht währungsreform-zufriedene Interview-Mohren, anti-sozialistische Venezolaner und Wut-Perser?
Ein Anti-Vietnam-Kriegs-Plakat hat angesichts eines sterbenden Soldaten einstmals eindrucksvoll einfach gefragt: "Why?" - heute scheinen sich die massen-psychologischen Strategen nur noch zu fragen: "Why not, if it works and nobody complains?"
Daraus volkt, falls es noch ein Volk gibt, und nicht nur Volker, daß Widerspruch notwendig ist, und zwar egal, ob aus der privilegierten Spaß-Gesellschaft oder aus traditionellen Gemeinschaften, seien sie schamanistisch, mohrisch oder schiitisch: unsere Spaß-Gesellschaft ist jedenfalls eine ziemlich junge Mode-Erscheinung und vielleicht nicht unbedingt das Maß aller Dinge, obwohl sich weltweit Menschen in dieser Richtung auf den Weg machen - nicht umsonst fliehen die meisten hiesigen Leute aber für die "schönste Zeit des Jahres", nämlich den Urlaub vom Alltag, in "primitive" Regionen, in denen es außer viel Sonne nicht viel Spaß für die permanenten Bewohner gibt - für den temporären Besucher mit bezahltem Rückflug-Ticket dagegen billige Illusionen von "guter alter Zeit", sei es organisiertes Sahara-"Trekking" in Mauretanien oder das neue "Seidenstraßen"-Eisenbahn-Abenteuer in Persien, Turkmenistan und Usbekistan.
Wer nur weg und raus will, lebt in falschen Verhältnissen - das gilt mittlerweile sowohl für die verarmten "guten Wilden", als auch für die privilegierte Spaß-Gesellschaft: bloß ändern weder die endgültige, noch die urlaubsmäßige Ausreise was an den falschen Verhältnissen: das geht nur im berühmten "Herzen der Bestie", und das ist für jeden zuhause.
Die aktuellen, wie nicht nur im franko-postkolonialen Afrika üblichen, korrupten Manager des Mohren-Staats haben jedenfalls ihre inflationäre Währung von einer Null befreit, wie das dazumal schon Frankreich selbst ("alter/neuer Franc"), Italien, die Türkei und andere Staaten getan haben, ganz zu schweigen von der deutschen "Währungsreform" nach der Inflation der 20er-Jahre und nach dem 2. Weltkrieg - wie zu erwarten, sind die Preise im prekären Mauretanien daraufhin nicht von 1000 auf nominell 100 Währungeinheiten (wie auch immer die da heißen) gesunken, sondern auf 150 (= alt: 1500) gestiegen: welchem normalen Menschen haben jemals "Währungsreformen" genützt?
Eins der ärmsten Länder der Welt (wieso eigentlich?), in dem es neben Elend und Hunger trotz verfassungsmäßigem Verbot auch noch die (Schuld-)Sklaverei gibt, braucht wahrlich andere Reformen - schon allein, um das schöne Wort "Mohr" zu rehabilitieren.
Dasselbe gilt für "Perser", wobei man gleich an gekaufte "Jubel-Perser" denkt, die 1967 in Berlin im Verbund mit Westberliner Bullen Anti-Schah-Demonstranten mit Holzlatten attackiert haben, was im Ohnesorg-Mord kulminiert ist - der garantiert keine "Stasi"-Idee war: deren Fehler war höchstens die bedenkenlose Rekrutierung von militaristischen Kleingeistern, wie Kurras - vielleicht stand auch Sarrazin auf ihrer Honorarliste...
Nun gab es im es im Iran für ein paar Tage "die größten Anti-Regierungs-Proteste seit 2009" (was auch immer dieser kleine Rekord besagen mag), und in der Folge Massendemonstrationen staatstragender Perser, die nach Auskunft unserer Massenmedien "höchstwahrscheinlich" von der Regierung organisiert wurden - also "Jubel-Perser", was ja durchaus sein mag: es gibt ja auch immer noch Leute, die das Merkel oder das Makrönchen wählen und deren Geblubber bereitwillig Beifall zollen... Aber es gibt eindeutig auch eine Menge Perser, die nach wie vor sowohl religiös, als auch patriotisch hinter der Regierung stehen, die sie 1979 von der Schah-Diktatur befreit und den Iran zu einer unabhängigen Nation gemacht hat - trotz oder sogar wegen der jahrzehntelangen Ächtung und Stellvetreter-Bekriegung (mittels Irak und Saudiarabien) durch die USA. (In den herrschenden Medien heißt es nur hämisch, wie bei Venezuela oder Kuba, daß die Regierung das "bequemerweise als Entschuldigung benutzt" - als ginge es nicht tatsächlich um das Überleben der Souveränität, was immer man auf lange Sicht von "Nationalstaaten" halten mag...)
Nicht, daß das fundamentalistische Ayatollah-Regime besser wäre, als die korrupten Regimes in Mauretanien und andern postkolonialen Zu- und Zerfalls-Staaten: bloß besser, als die mittelalterliche Autokratie in Saudiarabien...
Aber erstens sind die praktischen Begründungen der Proteste (Arbeitslosigkeit, Preissteigerungen usw.) die direkte Folge der "westlichen" Sanktionen, mit denen schon Syrien und Venezuela destabilisiert wurden, sowie die neoliberale "Reform"-Politik des nicht-religiösen "gewählten" Regierungs-Apparats, und zweitens ist angesichts der "facebook"- und anderer Unterstützung des "Arabischen Frühlings" und der unverblümten "westlichen" Unterstützung der ukrainischen Putschisten und ihrer faschistischen Milizen (der deutsche Nierenspender und "Ehrensold"-Kassierer auf dem Maidan mit Nazis...) die Idee des Ober-Ayatollahs (wie auch immer er sich buchstabiert) nicht von der Hand zu weisen, daß die Proteste vom feindlichen Ausland lanciert und finanziert seien: man (also die NATO und ihre Geheimdienste) ist wohl mit der nachgewiesen direkten Beteiligung an Putschen (wie 1953 in Persien, 1973 in Chile, usw. usw.) etwas vorsichtiger geworden - siehe den Bush/CIA-Intimus Bin Laden mit seiner ominösen anti-sowjetischen "Al Qaida", oder die geheimen NATO-Operationen zur Destabilisierung Italiens seit den 50er-Jahren, die seit langem bekannt sind, die "Unterstützung" westlicher Think-Tanks für den Putschisten Jelzin bei der Auflösung und Oligarchisierung der Sowjetunion, oder die gezielte Desinformation, die zur Zerschlagung Jugoslawiens durch die NATO in einem miesen sinnlosen Krieg geführt hat, oder die Zerbombung Libyens, die Orwell eigentlich schon für "1984" vorgesehen hatte...
Wie blöd kann man sein, um immer wieder auf die jeweils neuste Verschwörungstheorie des militärisch-finanzindustriellen Komplexes zur Erzeugung neuer Feindbilder reinzufallen??
Offenbar stammt ein Großteil der Protestaufrufe für Persien im Internet aus Saudiarabien, und offenbar hat sich auch die kleine "Wir-wolln-unsern-Schah-wieder"-Bewegung eingeklinkt - na klar: "Liberté toujours!", jedenfalls auf "Gauleoise"-Straßen-Café-Sonnenschirmen auch in Teheran...
Inzwischen glauben ja nur noch Unbelehrbare, daß die CIA nichts mit dem Kennedy-Mord zu tun hatte, die "Pearl Harbour"- und die "Tonking"-Lüge sind (bisher im Gegensatz zur "9/11"-Lüge) aufgedeckt, und es ist bekannt, daß deutsche Geheimdienste die Vorläufer der RAF angeschoben haben (ganz zu schweigen vom "Celler Loch" und den staatlichen Geheimnissen um die "dritte Generation" der RAF - vgl. "Das RAF-Phantom" von G. Wisnewski, wenngleich derselbe sich, fast wie H. Mahler, in den letzten Jahren zu einem "Neo-Con", Klimawandel-Leugner und "AfD"-Verharmloser gewendet hat: also von ihm bitte nichts nach seinem "Mythos 9/11" von 2004 mehr lesen !) - was soll da noch "unmöglich" sein?
Vielleicht wird die "AfD" von derselben Marketing-Agentur gemanaged, wie "Occupy Wall Street" oder die "Love Parade"? Und dieselbe Agentur bezahlt vielleicht währungsreform-zufriedene Interview-Mohren, anti-sozialistische Venezolaner und Wut-Perser?
Ein Anti-Vietnam-Kriegs-Plakat hat angesichts eines sterbenden Soldaten einstmals eindrucksvoll einfach gefragt: "Why?" - heute scheinen sich die massen-psychologischen Strategen nur noch zu fragen: "Why not, if it works and nobody complains?"
Daraus volkt, falls es noch ein Volk gibt, und nicht nur Volker, daß Widerspruch notwendig ist, und zwar egal, ob aus der privilegierten Spaß-Gesellschaft oder aus traditionellen Gemeinschaften, seien sie schamanistisch, mohrisch oder schiitisch: unsere Spaß-Gesellschaft ist jedenfalls eine ziemlich junge Mode-Erscheinung und vielleicht nicht unbedingt das Maß aller Dinge, obwohl sich weltweit Menschen in dieser Richtung auf den Weg machen - nicht umsonst fliehen die meisten hiesigen Leute aber für die "schönste Zeit des Jahres", nämlich den Urlaub vom Alltag, in "primitive" Regionen, in denen es außer viel Sonne nicht viel Spaß für die permanenten Bewohner gibt - für den temporären Besucher mit bezahltem Rückflug-Ticket dagegen billige Illusionen von "guter alter Zeit", sei es organisiertes Sahara-"Trekking" in Mauretanien oder das neue "Seidenstraßen"-Eisenbahn-Abenteuer in Persien, Turkmenistan und Usbekistan.
Wer nur weg und raus will, lebt in falschen Verhältnissen - das gilt mittlerweile sowohl für die verarmten "guten Wilden", als auch für die privilegierte Spaß-Gesellschaft: bloß ändern weder die endgültige, noch die urlaubsmäßige Ausreise was an den falschen Verhältnissen: das geht nur im berühmten "Herzen der Bestie", und das ist für jeden zuhause.
Samstag, 23. Dezember 2017
Was macht eigentlich Venezuela? (Oder Kongo, Libyen, Jemen und Kuba?)
Nun, die venezolanische "Opposition" hat jedenfalls schonmal den "Sacharow-Preis für demokratisches Engagement" vom äußerst "demokratisch engagierten" europäischen Parlament gekriegt, ähnlich wie Obama und die EU selbst aus unerfindlichen Gründen den "Friedens-Nobel-Preis" von einem obskuren Gremium in Oslo, der Hauptstadt der "glücklichsten" Nation der Welt...
Sacharow kann jedenfalls nichts dafür, und er dreht sich wahrscheinlich im Grab herum, weil die post-kolonialen Oligarchen, die Hugo Chavez mit sozialen Reformen und Verstaatlichungen in die zweite Reihe geschickt hatte, einen Preis mit seinem Namen kriegen: die venezolanische "Opposition" besteht im Wesentlichen aus ehemals Privilegierten, die ihre Privilegien (und die Verträge mit den nordamerikanischen Öl-Multis) zurückhaben wollen - das Muster in ganz Lateinamerika: eine korrupte Oberklasse, die seit dem Ende der Kolonialherrschaft "ihre" Bevölkerung notfalls per Militär-Diktatur unterdrückt und marginalisiert hat, stellt sich nun als "Freiheitskämpfer" dar...
Man könnte (aber nur fast) glauben, der "überraschende Verfall" des Ölpreises sei ein gesteuerter Vorgang, um in Venezuela (und im Iran) die Krise zu verschärfen, mit dem netten Nebeneffekt, den arroganten Saudis und sonstigen arabischen Öl-Scheichs mal zu zeigen, wer wirklich was zu sagen hat: nämlich der US-dominierte globale Finanz-Komplex.
Bei den prämierten trojanischen (oder auch potemkinschen) "Sacharows" Venezuelas fallen einem die allerorten, nicht zuletzt in den USA und ehemaligen "Ostblockländern" (aber auch bei der "AfD"), sich als "politische Befreier" anbietenden Milliardäre und Finanzmanager ein, die "ihre" Länder von "kommunistischer" Krankenversicherung, sozialen Errungenschaften und (im Namen des "Kriegs gegen den Terror") von Bürgerrechten befreien wollen...
Die Behauptung, daß die ökonomische Krise Venezuelas allein auf das Versagen der chavistischen Regierung zurückzuführen sei, erinnert an die "westliche" Syrien-Strategie, mithilfe von Wirtschafts-Sanktionen einen (in diesem Fall erschwerend "pro-russischen", und nicht nur "anti-globalistischen") Staat zu destabilisieren, dann zu behaupten, das "Regime" lasse sein Volk verhungern, und eine wie auch immer geartete "Opposition" zu etablieren: in Lateinamerika besonders einfach, da es überall eine pro-US-amerikanische Minderheit von Profiteuren gibt, die ihre Latino-"Pegidas", dort "Contras" genannt, mobilisieren (während man, also NATO/USA, im Nahen und Mittleren Osten erstmal fundamentalistische "Pegidas" á la Bin Laden und "IS" aufbauen mußte - aber hat ja auch geklappt...).
In Venezuela gab es im übrigen keine echte Revolution, wie z.B. in Kuba, sodaß die alte Oligarchie weiterhin ihre eigene Presse (u.a. mit Aufrufen zum Präsidenten-Mord) und die Vorherrschaft über den Großhandel hat, die sie auf Kosten der Bevölkerung zur Verschärfung der Krise benutzt... Soviel zur "chavistischen Unterdrückung" und den angeblichen "Freiheitskämpfern".
Neulich hat in Berlin ein Trupp venezolanischer Hipster, die wegen der "Unfreiheit" zuhause von ihren offenbar wohlhabenden Eltern zum Studieren ins "freie" Europa geschickt wurden, versucht, mit geradezu tränen-rührendem Gejammer über den Verlust alter Herrlichkeit der kapitalistischen Oligarchie eine linke Venezuela-Solidaritäts-Veranstaltung zu sprengen - das Mitleid hielt sich in Grenzen und sie wurden demokratisch rausgeschmissen...
Im Fall von Kuba kann man sagen, daß zum Glück Trump die Politik der "freundlichen Übernahme" Obama´s beenden und auf primitiven Kalter-Kriegs-Kurs zurückkehren will: vielleicht erspart das Kuba den Rückfall in den Zustand eines US-amerikanischen Billig-Bordells und ermöglicht die weitere Entwicklung eines "Sozialismus mit menschlichem Antlitz": besucht Kuba, solange es noch existiert !
Über Jemen, Kongo, Libyen und die Dauerkatastrophen der meisten anderen afrikanischen "Fail-States" hört man dagegen sogut wie nichts mehr - eine stupide und gefährliche Ignoranz gegenüber den am schnellsten wachsenden und (verharmlosend gesagt:) am meisten benachteiligten Bevölkerungen der Welt: die derzeitige "Flüchtlings-Problematik" ist ein Ponyhof gegen die kommende, wenn nicht bald das herrschende absurde Welt-Wirtschafts-System abdankt, dem der Klima-Wandel gleichgültig ist, und das die globale Privat-Kapitalisierung öffentlicher Leistungen und Güter als "Liberalisierung" (vgl. das "Troika"-Diktat gegenüber Griechenland) und KZs in der Türkei und im Maghreb als "Flucht-Ursachen-Bekämpfung" bezeichnet.
Wer soll diese ganze Scheiße eigentlich noch glauben ?
Es ist höchste Zeit für eine dezentrale anti-militaristische und anti-oligarchische Bewegung von unten, falls die Geschichte der Menschheit noch mehr als paar Jahrzehnte weitergehen soll - obwohl: das ist vielleicht zuviel gesagt, weil es sich nur auf die europäisch-nordamerikanische Geschichte bezieht... Wenn die marginalisierten Afrikaner bevölkerungs-mäßig die staats-kapitalistischen Chinesen und die spätfeudalen Kasten-Inder überholen, entsteht vielleicht eine ganz neue Dynamik, die allerdings die Apokalypse nur etwas verzögern und nicht unbedingt verschönen wird, wenn man sich aktuell die post-koloniale Entwicklung in Afrika (z.B. Südafrika oder Süd-Sudan) ansieht...
Es mag arrogant erscheinen, aber der Hauptkampf findet nach wie vor im "Herzen der Bestie", also in den Zentren des globalen Kapitalismus statt: solange wir "unser" System widerspruchslos hinnehmen, ist es samt all seiner Perversionen global beherrschend.
Scheiß auf NASA, SETI, CERN, PISA und BOLOGNA, auf Mars-Expeditionen, Nano-Chemie, Gesichts- oder Stimm-Erkennung und "intelligente" Roboter: es geht um den menschlichen Maßstab !
Sacharow kann jedenfalls nichts dafür, und er dreht sich wahrscheinlich im Grab herum, weil die post-kolonialen Oligarchen, die Hugo Chavez mit sozialen Reformen und Verstaatlichungen in die zweite Reihe geschickt hatte, einen Preis mit seinem Namen kriegen: die venezolanische "Opposition" besteht im Wesentlichen aus ehemals Privilegierten, die ihre Privilegien (und die Verträge mit den nordamerikanischen Öl-Multis) zurückhaben wollen - das Muster in ganz Lateinamerika: eine korrupte Oberklasse, die seit dem Ende der Kolonialherrschaft "ihre" Bevölkerung notfalls per Militär-Diktatur unterdrückt und marginalisiert hat, stellt sich nun als "Freiheitskämpfer" dar...
Man könnte (aber nur fast) glauben, der "überraschende Verfall" des Ölpreises sei ein gesteuerter Vorgang, um in Venezuela (und im Iran) die Krise zu verschärfen, mit dem netten Nebeneffekt, den arroganten Saudis und sonstigen arabischen Öl-Scheichs mal zu zeigen, wer wirklich was zu sagen hat: nämlich der US-dominierte globale Finanz-Komplex.
Bei den prämierten trojanischen (oder auch potemkinschen) "Sacharows" Venezuelas fallen einem die allerorten, nicht zuletzt in den USA und ehemaligen "Ostblockländern" (aber auch bei der "AfD"), sich als "politische Befreier" anbietenden Milliardäre und Finanzmanager ein, die "ihre" Länder von "kommunistischer" Krankenversicherung, sozialen Errungenschaften und (im Namen des "Kriegs gegen den Terror") von Bürgerrechten befreien wollen...
Die Behauptung, daß die ökonomische Krise Venezuelas allein auf das Versagen der chavistischen Regierung zurückzuführen sei, erinnert an die "westliche" Syrien-Strategie, mithilfe von Wirtschafts-Sanktionen einen (in diesem Fall erschwerend "pro-russischen", und nicht nur "anti-globalistischen") Staat zu destabilisieren, dann zu behaupten, das "Regime" lasse sein Volk verhungern, und eine wie auch immer geartete "Opposition" zu etablieren: in Lateinamerika besonders einfach, da es überall eine pro-US-amerikanische Minderheit von Profiteuren gibt, die ihre Latino-"Pegidas", dort "Contras" genannt, mobilisieren (während man, also NATO/USA, im Nahen und Mittleren Osten erstmal fundamentalistische "Pegidas" á la Bin Laden und "IS" aufbauen mußte - aber hat ja auch geklappt...).
In Venezuela gab es im übrigen keine echte Revolution, wie z.B. in Kuba, sodaß die alte Oligarchie weiterhin ihre eigene Presse (u.a. mit Aufrufen zum Präsidenten-Mord) und die Vorherrschaft über den Großhandel hat, die sie auf Kosten der Bevölkerung zur Verschärfung der Krise benutzt... Soviel zur "chavistischen Unterdrückung" und den angeblichen "Freiheitskämpfern".
Neulich hat in Berlin ein Trupp venezolanischer Hipster, die wegen der "Unfreiheit" zuhause von ihren offenbar wohlhabenden Eltern zum Studieren ins "freie" Europa geschickt wurden, versucht, mit geradezu tränen-rührendem Gejammer über den Verlust alter Herrlichkeit der kapitalistischen Oligarchie eine linke Venezuela-Solidaritäts-Veranstaltung zu sprengen - das Mitleid hielt sich in Grenzen und sie wurden demokratisch rausgeschmissen...
Im Fall von Kuba kann man sagen, daß zum Glück Trump die Politik der "freundlichen Übernahme" Obama´s beenden und auf primitiven Kalter-Kriegs-Kurs zurückkehren will: vielleicht erspart das Kuba den Rückfall in den Zustand eines US-amerikanischen Billig-Bordells und ermöglicht die weitere Entwicklung eines "Sozialismus mit menschlichem Antlitz": besucht Kuba, solange es noch existiert !
Über Jemen, Kongo, Libyen und die Dauerkatastrophen der meisten anderen afrikanischen "Fail-States" hört man dagegen sogut wie nichts mehr - eine stupide und gefährliche Ignoranz gegenüber den am schnellsten wachsenden und (verharmlosend gesagt:) am meisten benachteiligten Bevölkerungen der Welt: die derzeitige "Flüchtlings-Problematik" ist ein Ponyhof gegen die kommende, wenn nicht bald das herrschende absurde Welt-Wirtschafts-System abdankt, dem der Klima-Wandel gleichgültig ist, und das die globale Privat-Kapitalisierung öffentlicher Leistungen und Güter als "Liberalisierung" (vgl. das "Troika"-Diktat gegenüber Griechenland) und KZs in der Türkei und im Maghreb als "Flucht-Ursachen-Bekämpfung" bezeichnet.
Wer soll diese ganze Scheiße eigentlich noch glauben ?
Es ist höchste Zeit für eine dezentrale anti-militaristische und anti-oligarchische Bewegung von unten, falls die Geschichte der Menschheit noch mehr als paar Jahrzehnte weitergehen soll - obwohl: das ist vielleicht zuviel gesagt, weil es sich nur auf die europäisch-nordamerikanische Geschichte bezieht... Wenn die marginalisierten Afrikaner bevölkerungs-mäßig die staats-kapitalistischen Chinesen und die spätfeudalen Kasten-Inder überholen, entsteht vielleicht eine ganz neue Dynamik, die allerdings die Apokalypse nur etwas verzögern und nicht unbedingt verschönen wird, wenn man sich aktuell die post-koloniale Entwicklung in Afrika (z.B. Südafrika oder Süd-Sudan) ansieht...
Es mag arrogant erscheinen, aber der Hauptkampf findet nach wie vor im "Herzen der Bestie", also in den Zentren des globalen Kapitalismus statt: solange wir "unser" System widerspruchslos hinnehmen, ist es samt all seiner Perversionen global beherrschend.
Scheiß auf NASA, SETI, CERN, PISA und BOLOGNA, auf Mars-Expeditionen, Nano-Chemie, Gesichts- oder Stimm-Erkennung und "intelligente" Roboter: es geht um den menschlichen Maßstab !
Donnerstag, 21. Dezember 2017
Trump´s Steuerreform: natürlich Klassenkampf der Reichen gegen die Armen
Meine Güte, was erwartet man denn, wenn Superreiche, vormalige Bankster oder verblendete Jung-Neoliberale (z.B. in Frank- und Österreich) in Regierungen "gewählt" werden, wie es weltweit immer häufiger geschieht?
Falls der Milliardär W. Buffet mit seinem bonmot vom "Klassenkampf der Reichen gegen die Armen" recht hat und ernsthaft bedauert, daß natürlich die Reichen gewinnen werden, sind dem armen Superreichen trotzdem die Hände gebunden: an solche Regierungen kann ein überzeugter Humanist ja nicht freiwillig mehr Steuern zahlen - er muß im Gegenteil eine "Stiftung" gründen, um in erster Linie Steuern zu sparen und in zweiter Linie sein persönlich bevorzugtes humanistisches Hobby zu verfolgen, wie sinnvoll oder eben nicht dieses auch sein mag...
Viel verwunderlicher ist aber doch, daß auch Pseudo-Linke (wie z.B. in Deutschland "Rot-Grün" mit der "Agenda 2010", oder in Griechenland Tsiprias mit der "Troika"-diktierten Spar-Politik) genau dasselbe machen: nichts gelernt aus der Ernüchterung nach dem Sieg der französischen "Sozialisten" unter Mitterand vor fast 40 Jahren?
Ein bißchen verniedlichte "GroKo"-Diskussion nach dem offenbar nicht genug bekifften "Jamaika", als gäbe es noch einen Unterschied zwischen "Christ"- und "Sozial"-"Demokraten": den gibt es genausowenig, wie in den USA einen zwischen "Republikanern" und "Demokraten" - Schmidt & Schröder haben genauso, wie "Peanut" Carter, Clinton & Obama, die elitär-konservative Agenda fortgeschrieben und einem arroganten Stammtisch-Hysteriker wie Trump ebenso Tür und Tor geöffnet, wie den neoliberalen Vordenkern der "AfD" - es ist demzufolge anzunehmen, daß der eiskalte Putin drauf geschissen hat, wer die nächste Laberfigur der USA wird, und keinen Finger krumm gemacht hat, um diesen lächerlichen "Wahlkampf" zu "beeinflussen"...
Die 3 überlebenden "demokratischen" US-Präsidenten haben sich jedenfalls nicht entblödet, mit den beiden vielleicht noch kriminelleren "republikanischen" Bushs zusammen öffentlich "karitativ" aufzutreten: der letzte Anschein von "Demokratie" ist offenbar mit Kennedy und Brandt gestorben, in Frankreich und England noch früher, und in Schweden mit Palme.
Eigentlich dekretiert und sagt das Monstrum Trump nur treudoof ganz offen auf Twitter, was seine Kollegen (ob Macron oder Orban) ebenso finden und auch dekretieren, aber von ihren "Sprechern" in Neusprech verkleiden lassen: den allgegenwärtigen Klassenkampf der Reichen gegen die Armen !
Falls der Milliardär W. Buffet mit seinem bonmot vom "Klassenkampf der Reichen gegen die Armen" recht hat und ernsthaft bedauert, daß natürlich die Reichen gewinnen werden, sind dem armen Superreichen trotzdem die Hände gebunden: an solche Regierungen kann ein überzeugter Humanist ja nicht freiwillig mehr Steuern zahlen - er muß im Gegenteil eine "Stiftung" gründen, um in erster Linie Steuern zu sparen und in zweiter Linie sein persönlich bevorzugtes humanistisches Hobby zu verfolgen, wie sinnvoll oder eben nicht dieses auch sein mag...
Viel verwunderlicher ist aber doch, daß auch Pseudo-Linke (wie z.B. in Deutschland "Rot-Grün" mit der "Agenda 2010", oder in Griechenland Tsiprias mit der "Troika"-diktierten Spar-Politik) genau dasselbe machen: nichts gelernt aus der Ernüchterung nach dem Sieg der französischen "Sozialisten" unter Mitterand vor fast 40 Jahren?
Ein bißchen verniedlichte "GroKo"-Diskussion nach dem offenbar nicht genug bekifften "Jamaika", als gäbe es noch einen Unterschied zwischen "Christ"- und "Sozial"-"Demokraten": den gibt es genausowenig, wie in den USA einen zwischen "Republikanern" und "Demokraten" - Schmidt & Schröder haben genauso, wie "Peanut" Carter, Clinton & Obama, die elitär-konservative Agenda fortgeschrieben und einem arroganten Stammtisch-Hysteriker wie Trump ebenso Tür und Tor geöffnet, wie den neoliberalen Vordenkern der "AfD" - es ist demzufolge anzunehmen, daß der eiskalte Putin drauf geschissen hat, wer die nächste Laberfigur der USA wird, und keinen Finger krumm gemacht hat, um diesen lächerlichen "Wahlkampf" zu "beeinflussen"...
Die 3 überlebenden "demokratischen" US-Präsidenten haben sich jedenfalls nicht entblödet, mit den beiden vielleicht noch kriminelleren "republikanischen" Bushs zusammen öffentlich "karitativ" aufzutreten: der letzte Anschein von "Demokratie" ist offenbar mit Kennedy und Brandt gestorben, in Frankreich und England noch früher, und in Schweden mit Palme.
Eigentlich dekretiert und sagt das Monstrum Trump nur treudoof ganz offen auf Twitter, was seine Kollegen (ob Macron oder Orban) ebenso finden und auch dekretieren, aber von ihren "Sprechern" in Neusprech verkleiden lassen: den allgegenwärtigen Klassenkampf der Reichen gegen die Armen !
Montag, 18. Dezember 2017
Nicht Israel-Kritik, sondern Israel selbst ist antisemitisch
Abgesehen davon, daß Israel eine zumindest rechts-"lastige", neoliberale, militaristische und imperialistische Regierung hat, die man gefälligst genauso berechtigt kritisieren darf, wie z.B. die russische, die US-amerikanische oder die türkische, ist die zionistische Kolonisierung Palästinas nichts anderes, als Europas "billigste" Lösung des "Juden-Problems".
Nach 2000 Jahren Vertreibung, Diaspora und versuchter Assimilation in West- und Osteuropa und im Nahen und Mittleren Osten kann der einzige Grund für jüdischen "Nationalismus" eigentlich nur der absurde historische Antisemitismus in den "arischen" Ländern sein: statt die jüdischen Nachbarn nach jahrhundertelanger Deklassierung, Denunziation, Pogromen und der finalen Erfahrung der nazistischen "Judenvernichtung" endlich zu integrieren, hat man lieber einen brain-drain in Kauf genommen (denn die europäische Intelligentsia und Kultur war längst, von Mendelssohn, Meyerbeer und Heine über Marx bis Einstein, Friedell und Rathenau, zu einem großen Teil "jüdisch" geprägt) und alle als "Juden" etikettierte schon lange vor dem Faschismus in ihr "biblisches" Heimatland wegempfohlen, das praktischerweise ein britisches Kolonial-"Protektorat" mit entrechteter (im übrigen semitischer) Bevölkerung war: die Zionisten haben mit in der Diaspora erlernter quasi "arischer" Arroganz und mit europäischer Billigung ihre ehemaligen Volksgenossen vertrieben - mit weitaus mehr Berechtigung könnten Millionen US-Amerikaner irischer Abstammung Irland für sich reklamieren, das sie vor grade mal 150 Jahren als Hunger-Flüchtlinge verlassen mußten, und die dortigen aktuellen Hungerleider vertreiben: aber die denken garnicht daran - sie werden in den USA brav Bullen, Wetteinnehmer oder erschossene Präsidenten. Und die US-Amerikaner jüdischer Abstammung (jedenfalls die Erfolgreichen, wie z.B. Trump´s Schwiegersohn und "Berater", oder die greisen Faschisten Kissinger und Brzezinski, der kürzlich endlich in die ewigen militärisch-industriellen Jagdgründe eingegangen ist) denken garnicht daran, nach Israel auszuwandern: sie bleiben lieber in ihrem neuen "gelobten Land" gutbezahlte Lobbyisten für den Waffenhandel in den nahöstlichen Krisenherd, bzw. vor allem in die dortigen US-amerikanischen Basen Israel und Saudi-Arabien - einige Integration, neben den Rothschilds und Co., hat der angebliche "Schmelztiegel USA" aber im Gegensatz zu Europa immerhin hingekriegt, wie man z.B. an dem "jüdischen" Ex-Komiker Woody Allen (Allan Konigsberg) sieht....
Die Unterstützung Israels, unter welcher Regierung auch immer, ist für europäische und v.a. deutsche Regierungen schon immer, und natürlich auch für das Merkel und das mit "Präsidenten-Ehrensold" (sic!) abgefundene Steinmeier, das nach langem Schweigen endlich ein über jeden Verdacht erhabenes präsidiales Thema ("Nie wieder Antisemitismus!") gefunden hat, sowie über die Ex-"Grünen" ("Antizionismus ist Antisemitismus!") bis hin zum "pragmatischen" Flügel der "Linken" eine Art "deutsche Pflicht" - vermutlich auch, um vorzugeben, daß man zumindest eine speziell deutsche und allgemein bewunderte "Geschichts-Bewältigung" betreibt, aber in erster Linie aus Erleichterung über die o.g. geographische Verlagerung des "Juden-Problems" in die nahöstlichen Wüsten vor 70 (bzw. seit 120) Jahren, und in zweiter Linie aus NATO-Gehorsam: bekanntlich sind schlimmere "Regimes", als z.B. das russische oder das syrische "unsere" strategischen Partner gegen die letztgenannten - dazu gehören Saudi-Arabien, die West-Ukraine und andere rechts-despotische Auflösungsprodukte der Sowjetunion, und eben auch Israel.
Aber Israel ist genausowenig "die Juden" oder auch nur "die Israelis", wie Deutschland "die Deutschen" oder die USA "die US-Amerikaner" - im Gegenteil: vor allem in den Staaten der "ersten Welt", zu denen Israel aufgrund seiner ökonomisch-militärischen Macht und US-Unterstützung zählt, sind immer mehr Menschen vom bei ihnen herrschenden System (mal nett gesagt:) entfremdet, und für die verläuft (auch in Israel) die Grenze nicht zwischen Staaten, Völkern oder Religionen, sondern zwischen Oben und Unten, also zwischen Reich und Arm und zwischen Machthabern und Beherrschten (und "Machthaber" sind nicht nur die Saddams, Gaddafis, Kims und Assads der Welt, sondern auch die wie auch immer "gewählten" Nichtsnutze vom Merkel bis Trump, ganz zu schweigen von der nicht gewählten "EU-Kommission" und den transnationalen Investment-Fonds hinter all dem pseudo-"demokratischen" Getue).
Das Problem mit den Rothschilds und Goldmans ist nicht, daß sie "Juden" sind, sondern daß sie Banker und Finanz-Kapitalisten sind und damit im Brechtschen Sinn genauso Verbrecher, wie z.B. der "arisch"-schweizer Ex-Chef der "Deutschen Bank": quasi Feuchtwangers "Jud Süß" des 21. Jahrhunderts - dasselbe gilt für Regimes, ob ihre Statthalter nun Juden, Mecklenburger oder Bantus sind.
Deutsche oder arabisch(-semitisch)e Israel-Kritiker sind deshalb genausowenig "Antisemiten", wie Afrikaner und Asiaten "Antiarier" waren, als sie gegen den europäischen Kolonialismus aufbegehrt haben: es ging und geht noch heute einzig um (also "pro") Menschenrechte und gegen (also "anti") Entrechtung, Ausbeutung, Vertreibung, Völkermord usw., und diese Antihaltung entspricht schließlich genau den vielbeschworenen "europäischen Werten" seit der grandiosen französischen Revolution - wenn die nicht bloß theoretisches Sonntags-Gesülze sein sollen (wie es in den folgenden etablierten "Demokratien" natürlich eigentlich sowieso Fakt ist), dann muß man den israelischen Staat und die israelische Regierung kritisieren oder sogar verdammen, jedenfalls dringender, als man das ohne große Skrupel mit Jugoslawien, Afghanistan, dem Irak, Libyen und Syrien getan hat.
Letzten Endes sind natürlich die europäischen "Juden"-Exorzierer und eigentlichen Israel-Gründer schuld, wie anfangs gesagt, und aktuell alle aufrüstenden und waffenexportierenden Staaten (wie gesagt nicht "Völker", sondern deren Oligarchien im militärisch-ökonomischen Komplex), d.h in erster Linie die USA, in zweiter ein paar europäische Staaten (darunter an vorderer Stelle Deutschland) und in dritter Linie wohl China (wohlgemerkt immer die Oligarchen) - aber die Chinesen wissen ja nicht mal, was "Antisemitismus" ist: gottlob ein Problem weniger für das beim Thema "Antisemitismus" kaum wahrnehmbar hyper-ventilierende Steinmeier - außer natürlich wenn sie "uns" (also den Profiteuren der deutschen Rüstungs-Industrie) mit Billig-Waffen-Export-Konkurrenz machen...
Wer die militante Apartheids- und Besatzungspolitik des israelischen Regimes kritisiert, "verunglimpft" in der Sicht der Rüstungs-Industrie einen ihrer besten Kunden - im Gegensatz zu Kritikern anderer bester Kunden, wie der saudischen Terror-Dynastie, kann der Israel-Kritiker aber bequem zum "Antisemiten" abgestempelt werden: das verursacht größeres Geheule, als staatlicher Mord und Totschlag in den von Israel besetzten Gebieten.
Der Gegenpol dazu ist der wieder gesellschaftsfähige und sogar staatstragende "Antirussismus" aus dem Kalten Krieg, der wiederum der (Auf-)Rüstungs-Industrie nützt: wer meint, es gebe auf der Welt größere Probleme, als die russischen Demokratie-Defizite (z.B. weltweite Kriege, Hunger und Flüchtlingsströme, Faschisten in der West-Ukraine oder etwa europäische Demokratie-Defizite...), ist ein "Alu-Hut", "Verschwörungs-Theoretiker", "Anti-Amerikaner" und "Putin-Versteher" - wer dem "Spiegel", der "Zeit" und den andern Atlantik-Brücken-Nachrichten-Portalen die "russische Bedrohung" nicht abkauft, ist in der Regel praktischerweise auch Israel-Kritiker, also "Antisemit", "Rassist" und überhaupt ein Spinner - dabei mußte vor einigen Wochen sogar der "Spiegel" seine Aufrüstungs-Propaganda gegen Rußland ehrlicherweise mit dem Text widersprechenden Info-Graphiken garnieren, die die gnadenlose Überlegenheit der NATO gegenüber Rußland illustrierten...
Das Zeitalter der "Aufklärung" und der "Informationsgesellschaft" hat wahrhaftig eine Adorno/Horkheimersche "Dialektik der Aufklärung": wer kann ein globales System noch ernst nehmen, in dem zunehmend neoliberale Jung-Faschisten (wie jüngst u.a. in Frankreich und Österreich) oder milliardenschwere Kapitalisten (wie jüngst u.a. in den USA, in Südafrka und in Chile) in Regierungen "gewählt" werden, die dann per spontanem oder von Marketing-Agenturen lanciertem "Twittern" ihr Amt schlechter ausüben, als es jeder ostfriesische, erzgebirgische oder kurdische Stammtisch tun würde?
Und wer glaubt der herrschenden Propaganda, daß z.B. in Venezuela die von Chavez entmachtete neoliberale Oligarchie nun als "demokratische Opposition" den "Sacharow"-Preis (armer Sacharow!) des europäischen Parlaments verdient hätte: das ist genauso ein Scherz, wie die "Friedens-Nobelpreis-Verleihungen" an die völkerrechtswidrigen Kriegsbetreiber Obama und EU - wie kann man nur so blöd sein, solchen medialen Schwachsinn kritiklos zu konsumieren?
Nach 2000 Jahren Vertreibung, Diaspora und versuchter Assimilation in West- und Osteuropa und im Nahen und Mittleren Osten kann der einzige Grund für jüdischen "Nationalismus" eigentlich nur der absurde historische Antisemitismus in den "arischen" Ländern sein: statt die jüdischen Nachbarn nach jahrhundertelanger Deklassierung, Denunziation, Pogromen und der finalen Erfahrung der nazistischen "Judenvernichtung" endlich zu integrieren, hat man lieber einen brain-drain in Kauf genommen (denn die europäische Intelligentsia und Kultur war längst, von Mendelssohn, Meyerbeer und Heine über Marx bis Einstein, Friedell und Rathenau, zu einem großen Teil "jüdisch" geprägt) und alle als "Juden" etikettierte schon lange vor dem Faschismus in ihr "biblisches" Heimatland wegempfohlen, das praktischerweise ein britisches Kolonial-"Protektorat" mit entrechteter (im übrigen semitischer) Bevölkerung war: die Zionisten haben mit in der Diaspora erlernter quasi "arischer" Arroganz und mit europäischer Billigung ihre ehemaligen Volksgenossen vertrieben - mit weitaus mehr Berechtigung könnten Millionen US-Amerikaner irischer Abstammung Irland für sich reklamieren, das sie vor grade mal 150 Jahren als Hunger-Flüchtlinge verlassen mußten, und die dortigen aktuellen Hungerleider vertreiben: aber die denken garnicht daran - sie werden in den USA brav Bullen, Wetteinnehmer oder erschossene Präsidenten. Und die US-Amerikaner jüdischer Abstammung (jedenfalls die Erfolgreichen, wie z.B. Trump´s Schwiegersohn und "Berater", oder die greisen Faschisten Kissinger und Brzezinski, der kürzlich endlich in die ewigen militärisch-industriellen Jagdgründe eingegangen ist) denken garnicht daran, nach Israel auszuwandern: sie bleiben lieber in ihrem neuen "gelobten Land" gutbezahlte Lobbyisten für den Waffenhandel in den nahöstlichen Krisenherd, bzw. vor allem in die dortigen US-amerikanischen Basen Israel und Saudi-Arabien - einige Integration, neben den Rothschilds und Co., hat der angebliche "Schmelztiegel USA" aber im Gegensatz zu Europa immerhin hingekriegt, wie man z.B. an dem "jüdischen" Ex-Komiker Woody Allen (Allan Konigsberg) sieht....
Die Unterstützung Israels, unter welcher Regierung auch immer, ist für europäische und v.a. deutsche Regierungen schon immer, und natürlich auch für das Merkel und das mit "Präsidenten-Ehrensold" (sic!) abgefundene Steinmeier, das nach langem Schweigen endlich ein über jeden Verdacht erhabenes präsidiales Thema ("Nie wieder Antisemitismus!") gefunden hat, sowie über die Ex-"Grünen" ("Antizionismus ist Antisemitismus!") bis hin zum "pragmatischen" Flügel der "Linken" eine Art "deutsche Pflicht" - vermutlich auch, um vorzugeben, daß man zumindest eine speziell deutsche und allgemein bewunderte "Geschichts-Bewältigung" betreibt, aber in erster Linie aus Erleichterung über die o.g. geographische Verlagerung des "Juden-Problems" in die nahöstlichen Wüsten vor 70 (bzw. seit 120) Jahren, und in zweiter Linie aus NATO-Gehorsam: bekanntlich sind schlimmere "Regimes", als z.B. das russische oder das syrische "unsere" strategischen Partner gegen die letztgenannten - dazu gehören Saudi-Arabien, die West-Ukraine und andere rechts-despotische Auflösungsprodukte der Sowjetunion, und eben auch Israel.
Aber Israel ist genausowenig "die Juden" oder auch nur "die Israelis", wie Deutschland "die Deutschen" oder die USA "die US-Amerikaner" - im Gegenteil: vor allem in den Staaten der "ersten Welt", zu denen Israel aufgrund seiner ökonomisch-militärischen Macht und US-Unterstützung zählt, sind immer mehr Menschen vom bei ihnen herrschenden System (mal nett gesagt:) entfremdet, und für die verläuft (auch in Israel) die Grenze nicht zwischen Staaten, Völkern oder Religionen, sondern zwischen Oben und Unten, also zwischen Reich und Arm und zwischen Machthabern und Beherrschten (und "Machthaber" sind nicht nur die Saddams, Gaddafis, Kims und Assads der Welt, sondern auch die wie auch immer "gewählten" Nichtsnutze vom Merkel bis Trump, ganz zu schweigen von der nicht gewählten "EU-Kommission" und den transnationalen Investment-Fonds hinter all dem pseudo-"demokratischen" Getue).
Das Problem mit den Rothschilds und Goldmans ist nicht, daß sie "Juden" sind, sondern daß sie Banker und Finanz-Kapitalisten sind und damit im Brechtschen Sinn genauso Verbrecher, wie z.B. der "arisch"-schweizer Ex-Chef der "Deutschen Bank": quasi Feuchtwangers "Jud Süß" des 21. Jahrhunderts - dasselbe gilt für Regimes, ob ihre Statthalter nun Juden, Mecklenburger oder Bantus sind.
Deutsche oder arabisch(-semitisch)e Israel-Kritiker sind deshalb genausowenig "Antisemiten", wie Afrikaner und Asiaten "Antiarier" waren, als sie gegen den europäischen Kolonialismus aufbegehrt haben: es ging und geht noch heute einzig um (also "pro") Menschenrechte und gegen (also "anti") Entrechtung, Ausbeutung, Vertreibung, Völkermord usw., und diese Antihaltung entspricht schließlich genau den vielbeschworenen "europäischen Werten" seit der grandiosen französischen Revolution - wenn die nicht bloß theoretisches Sonntags-Gesülze sein sollen (wie es in den folgenden etablierten "Demokratien" natürlich eigentlich sowieso Fakt ist), dann muß man den israelischen Staat und die israelische Regierung kritisieren oder sogar verdammen, jedenfalls dringender, als man das ohne große Skrupel mit Jugoslawien, Afghanistan, dem Irak, Libyen und Syrien getan hat.
Letzten Endes sind natürlich die europäischen "Juden"-Exorzierer und eigentlichen Israel-Gründer schuld, wie anfangs gesagt, und aktuell alle aufrüstenden und waffenexportierenden Staaten (wie gesagt nicht "Völker", sondern deren Oligarchien im militärisch-ökonomischen Komplex), d.h in erster Linie die USA, in zweiter ein paar europäische Staaten (darunter an vorderer Stelle Deutschland) und in dritter Linie wohl China (wohlgemerkt immer die Oligarchen) - aber die Chinesen wissen ja nicht mal, was "Antisemitismus" ist: gottlob ein Problem weniger für das beim Thema "Antisemitismus" kaum wahrnehmbar hyper-ventilierende Steinmeier - außer natürlich wenn sie "uns" (also den Profiteuren der deutschen Rüstungs-Industrie) mit Billig-Waffen-Export-Konkurrenz machen...
Wer die militante Apartheids- und Besatzungspolitik des israelischen Regimes kritisiert, "verunglimpft" in der Sicht der Rüstungs-Industrie einen ihrer besten Kunden - im Gegensatz zu Kritikern anderer bester Kunden, wie der saudischen Terror-Dynastie, kann der Israel-Kritiker aber bequem zum "Antisemiten" abgestempelt werden: das verursacht größeres Geheule, als staatlicher Mord und Totschlag in den von Israel besetzten Gebieten.
Der Gegenpol dazu ist der wieder gesellschaftsfähige und sogar staatstragende "Antirussismus" aus dem Kalten Krieg, der wiederum der (Auf-)Rüstungs-Industrie nützt: wer meint, es gebe auf der Welt größere Probleme, als die russischen Demokratie-Defizite (z.B. weltweite Kriege, Hunger und Flüchtlingsströme, Faschisten in der West-Ukraine oder etwa europäische Demokratie-Defizite...), ist ein "Alu-Hut", "Verschwörungs-Theoretiker", "Anti-Amerikaner" und "Putin-Versteher" - wer dem "Spiegel", der "Zeit" und den andern Atlantik-Brücken-Nachrichten-Portalen die "russische Bedrohung" nicht abkauft, ist in der Regel praktischerweise auch Israel-Kritiker, also "Antisemit", "Rassist" und überhaupt ein Spinner - dabei mußte vor einigen Wochen sogar der "Spiegel" seine Aufrüstungs-Propaganda gegen Rußland ehrlicherweise mit dem Text widersprechenden Info-Graphiken garnieren, die die gnadenlose Überlegenheit der NATO gegenüber Rußland illustrierten...
Das Zeitalter der "Aufklärung" und der "Informationsgesellschaft" hat wahrhaftig eine Adorno/Horkheimersche "Dialektik der Aufklärung": wer kann ein globales System noch ernst nehmen, in dem zunehmend neoliberale Jung-Faschisten (wie jüngst u.a. in Frankreich und Österreich) oder milliardenschwere Kapitalisten (wie jüngst u.a. in den USA, in Südafrka und in Chile) in Regierungen "gewählt" werden, die dann per spontanem oder von Marketing-Agenturen lanciertem "Twittern" ihr Amt schlechter ausüben, als es jeder ostfriesische, erzgebirgische oder kurdische Stammtisch tun würde?
Und wer glaubt der herrschenden Propaganda, daß z.B. in Venezuela die von Chavez entmachtete neoliberale Oligarchie nun als "demokratische Opposition" den "Sacharow"-Preis (armer Sacharow!) des europäischen Parlaments verdient hätte: das ist genauso ein Scherz, wie die "Friedens-Nobelpreis-Verleihungen" an die völkerrechtswidrigen Kriegsbetreiber Obama und EU - wie kann man nur so blöd sein, solchen medialen Schwachsinn kritiklos zu konsumieren?
Mittwoch, 29. November 2017
Anti-Hamitismus (und auch Anti-Putinismus) ist besser als Anti-Semitismus (oder Anti-Amerikanismus)
Jetzt hat es also auch den "Pink Floyd"-Spät-Hippie Roger Waters getroffen: er ist als ein weiterer "Antisemit" in der "Friedensbewegung" entlarvt, weil er angesichts der kolonial-imperialistischen Politik der israelischen rechts-/extrem-rechts-Regierung gegen die Palästinenser zum Boykott Israels aufruft - ähnlich wie man einst ein "Antibure" war, wenn man zum Boykott des Apartheid-Regimes in Südafrika aufgerufen hat, obwohl die westdeutsche Bundesrepublik als Rechtsnachfolger des deutschen Kolonialreichs dorthin gute Beziehungen hatte (eins der ersten außereuropäischen Themen der "Merian-Hefte der Städte und Landschaften" war komischerweise schon 1969 Südafrika...) - aber "Antisemitismus" ist, zumal in Deutschland, natürlich ein anderes Kaliber: selbst der Antikapitalismus, der notgedrungen (wie der Anti-US-Amerikanismus) mit einigen jüdischen Finanz-Dynastie-Namen verbunden ist, ist deshalb quasi tabu.
Dabei geht es längst nicht mehr um "völkische" oder "rassische" Argumente (was sind in dieser Hinsicht überhaupt "Juden", zumal die meisten Araber "reinrassigere" Semiten sind, oder US-Amerikaner, die bald zur Hälfte "legale" oder "illegale" Latinos sein werden ?), sondern um Klassen-Argumente, also um Anti-Elitarismus, ob dessen Vertreter romanische, germanische, jüdische, slawische, arabische, afrikanische oder ostasiatische Namen tragen.
Ich habe jedenfalls in Israel noch (inzwischen verstorbene) Überlebende von Auschwitz kennengelernt, die garantiert nicht mít der Politik der derzeitigen faschistoiden Regierung einverstanden wären...
Ganz schlimm wird es aber, wenn man im Gegensatz zum Merkel-Geblubber ("Die bedingungslose Unterstützung Israels ist deutsche Staatsräson !") der aktuellen spätgeborenen israelischen Regierung eine Instrumentalisierung des jüdischen Holocaust-Traumas zwecks Rechtfertigung des (in gewisser Weise:) Palästinenser-"Holocausts" unterstellt, wie es andeutungsweise z.B. Ken Jebsen getan hat - woraufhin er natürlich ungeachtet seiner permanent linken, friedensbewegten und sozialrevolutionären Aussagen zum "Antisemiten", "Querfrontler" oder gleich "Rechtsradikalen" erklärt wurde.
Da nun der pseudo-"linke" Berliner Kultursenator Lederer die Verleihung des "Karls-Preises" der marxistischen "Neuen Rheinischen Zeiutung" an diesen Jebsen im staatsgesponsorten Berliner "Babylon"-Kino verhindern will, tritt in den staatstragenden Medien von "Zeit", "FAZ", "SZ" bis Berliner "Tagesspiegel" (dort online: "Antisemitismus", 27.11.2017) eine bezeichnende Mischung (neudeutsch: "Verlinkung") zutage: die angeblichen "Antisemiten" sind allesamt nämlich gleichzeitig "Verschwörungstheoretiker", "Aluhüte" und "Putin-Versteher" (da kann man gleich ein paar wirklich Linke in der "Linken" mit abwatschen, und auch einen Platzeck, der lieber mit Putin, als mit mittelalterlichen Ölscheichs redet) - abgesehen von dem "Aluhüte"-Quatsch also Leute, die sich wundern, daß die finale Veröffentlichung der Kennedy-Mord-Akten nun doch nur 58 der 3000 noch geheimgehaltenen Akten umfaßt, daß die Einstürze von WTC 1 und 2 (den "Twin Towers") und vor allem von WTC 7 nach wie vor ungeklärt sind, und wieso ausgerechnet Rußland wieder "unser Hauptfeind" sein soll, während "wir" (also unsere "Eliten") ansonsten mit Fundamentalisten und Despoten aller Art paktieren, um regional relativ erfolgreiche Staaten, wie Jugoslawien, Irak, Libyen oder Syrien in die Steinzeit zurückzubombardieren, oder andere, wie Afghanistan, Jemen, Somalia, Mali oder Kongo, in der Steinzeit festzunageln - mit zunehmend schlimmeren Folgen, als alles bisherige CIA-gesteuerte Wegputschen fortschrittlicher Regierungen in der seit den 50er-Jahren angeblich ent-kolonialisierten "3." Welt samt Lateinamerika...
Das, was "volkt" (also noch an die repräsentative "Demokratie" glaubt), wundert sich zurecht, daß hierzulande längst gleichgeschaltete "Parteien" nichtmal eine "Jamaika-" oder eine "Große" Koalition hinkriegen, denn, wie der pseudo-"Linke" Lederer nicht als erster beweist: es ist doch wurscht, wen man wählt - einmal als einigermaßen bequem subventionierter "Repräsentant" (von was oder wem ?) angekommen, heult man offensichtlich mit den Wölfen, auch wenn man mal einen "Irokesen"- Haarschnitt hatte und nicht passenderweise "Wolf", sondern witzigerweise "Pau" heißt...
Dabei geht es längst nicht mehr um "völkische" oder "rassische" Argumente (was sind in dieser Hinsicht überhaupt "Juden", zumal die meisten Araber "reinrassigere" Semiten sind, oder US-Amerikaner, die bald zur Hälfte "legale" oder "illegale" Latinos sein werden ?), sondern um Klassen-Argumente, also um Anti-Elitarismus, ob dessen Vertreter romanische, germanische, jüdische, slawische, arabische, afrikanische oder ostasiatische Namen tragen.
Ich habe jedenfalls in Israel noch (inzwischen verstorbene) Überlebende von Auschwitz kennengelernt, die garantiert nicht mít der Politik der derzeitigen faschistoiden Regierung einverstanden wären...
Ganz schlimm wird es aber, wenn man im Gegensatz zum Merkel-Geblubber ("Die bedingungslose Unterstützung Israels ist deutsche Staatsräson !") der aktuellen spätgeborenen israelischen Regierung eine Instrumentalisierung des jüdischen Holocaust-Traumas zwecks Rechtfertigung des (in gewisser Weise:) Palästinenser-"Holocausts" unterstellt, wie es andeutungsweise z.B. Ken Jebsen getan hat - woraufhin er natürlich ungeachtet seiner permanent linken, friedensbewegten und sozialrevolutionären Aussagen zum "Antisemiten", "Querfrontler" oder gleich "Rechtsradikalen" erklärt wurde.
Da nun der pseudo-"linke" Berliner Kultursenator Lederer die Verleihung des "Karls-Preises" der marxistischen "Neuen Rheinischen Zeiutung" an diesen Jebsen im staatsgesponsorten Berliner "Babylon"-Kino verhindern will, tritt in den staatstragenden Medien von "Zeit", "FAZ", "SZ" bis Berliner "Tagesspiegel" (dort online: "Antisemitismus", 27.11.2017) eine bezeichnende Mischung (neudeutsch: "Verlinkung") zutage: die angeblichen "Antisemiten" sind allesamt nämlich gleichzeitig "Verschwörungstheoretiker", "Aluhüte" und "Putin-Versteher" (da kann man gleich ein paar wirklich Linke in der "Linken" mit abwatschen, und auch einen Platzeck, der lieber mit Putin, als mit mittelalterlichen Ölscheichs redet) - abgesehen von dem "Aluhüte"-Quatsch also Leute, die sich wundern, daß die finale Veröffentlichung der Kennedy-Mord-Akten nun doch nur 58 der 3000 noch geheimgehaltenen Akten umfaßt, daß die Einstürze von WTC 1 und 2 (den "Twin Towers") und vor allem von WTC 7 nach wie vor ungeklärt sind, und wieso ausgerechnet Rußland wieder "unser Hauptfeind" sein soll, während "wir" (also unsere "Eliten") ansonsten mit Fundamentalisten und Despoten aller Art paktieren, um regional relativ erfolgreiche Staaten, wie Jugoslawien, Irak, Libyen oder Syrien in die Steinzeit zurückzubombardieren, oder andere, wie Afghanistan, Jemen, Somalia, Mali oder Kongo, in der Steinzeit festzunageln - mit zunehmend schlimmeren Folgen, als alles bisherige CIA-gesteuerte Wegputschen fortschrittlicher Regierungen in der seit den 50er-Jahren angeblich ent-kolonialisierten "3." Welt samt Lateinamerika...
Das, was "volkt" (also noch an die repräsentative "Demokratie" glaubt), wundert sich zurecht, daß hierzulande längst gleichgeschaltete "Parteien" nichtmal eine "Jamaika-" oder eine "Große" Koalition hinkriegen, denn, wie der pseudo-"Linke" Lederer nicht als erster beweist: es ist doch wurscht, wen man wählt - einmal als einigermaßen bequem subventionierter "Repräsentant" (von was oder wem ?) angekommen, heult man offensichtlich mit den Wölfen, auch wenn man mal einen "Irokesen"- Haarschnitt hatte und nicht passenderweise "Wolf", sondern witzigerweise "Pau" heißt...
Essen ist tödlich ! Wenn Sie damit aufhören wollen, fragen Sie Ihren Pharma-Lobbyisten.
Nach einem vorgespiegelten EU-Hin-und-her-Theater hat natürlich mit deutscher Hilfe wiedermal die Lobby gesiegt: die Genehmigung für das krebserregende Glyphosat wird um 5 Jahre verlängert und der von langer Hand verhinderte Aufschrei der verseuchten Bevölkerung, ganz zu schweigen vom stimmlosen Boden, Grundwasser und den Insekten, bleibt erwartungsgemäß aus...
Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, denn das ist längst ein einträglicher Geschäftsbereich der Pharma-Industrie geworden: "Rauchen ist tödlich! - Tabakrauch enthält nachgewiesenermaßen 70 krebserregende Substanzen!" - kaufen Sie unsere Pillen, Pflästerchen und Elixiere !
Wenn Sie mit dem Essen, Trinken oder Atmen aufhören wollen, weil Nahrung, Wasser und Luft krebserregende Substanzen enthalten, kann Ihnen dagegen Ihr Arzt oder Apotheker nicht weiterhelfen - fressen, saufen und röcheln muß der Mensch nunmal: als Notbehelf gibt´s ja die "Pflegeversicherung".
Und statt der Agrar-Konzerne, die auf Teufel-komm-raus mit chemischer Hilfe produzieren, werden uns brave kleine Bäuerlein präsentiert, deren längst nicht mehr romantische Chemo-Junkie-Existenz durch Kappung der Pestizid-Drogen-Zufuhr der industriellen Konkurrenz natürlich nicht mehr standhalten würde: es geht nicht um Leben (oder auch nur Überleben), sondern um "Arbeitsplätze", ob in der Gift- oder in der Waffenproduktion, und dazu angeblich um all die all die post-idyllischen Landwirtschaftler, die von "Bayer/Monsanto´s" Gnaden Kartoffeln und Getreide produzieren - die sehen aber längst bauern-(oder chinesen-)schlau ein, daß es angesichts des wachsenden Prekariats mehr Kunden für giftige Billignahrung gibt, als für teure "Bio"-Produkte: genau, wie das Prekariat gezwungen wird, 10-€-Hosen aus asiatischen Kinderarbeits-"Sweatshops" zu kaufen, ob es will oder nicht...
Und die (noch) chemisch erzeugten Überschüsse werden subventioniert und notfalls vernichtet oder per "Freihandelsvertrag" billig in Afrika entsorgt, ruinieren die dortige Landwirtschaft und treiben Massen von Arbeitslosen und Verarmten aufs Mittelmeer, das auf EU-Steuerkosten militärisch abgeriegelt wird, damit weniger Ankömmlinge auf EU-Steuerkosten in südeuropäischen Konzentrationslagern notgefüttert werden müssen - das alles, damit transnationale Großkonzerne nicht ihre Dividenden aus dem Gifthandel verlieren, für die sie eh nicht wirklich Steuern zahlen...
Ich jedenfalls verweigere diesem grotesken Witz und der politischen Korruption und juristischen Lethargie, die um ihn herumwabert, mein Einverständnis: ich bin gegen einen schleichenden globalen Selbstmord aus "betriebswirtschaftlichen" Gründen und weigere mich zu glauben, daß "die Menschen" nunmal "so" sind !
Die gesamte Produktion gehört vergesellschaftet und nach menschlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Grundsätzen organisiert, und die daraus entstehenden Produkte gehören gerecht verteilt, und zwar auch an die, die der automatisierte und digitalisierte Produktionsprozeß nicht mehr benötigt, wenn man schon nicht die allgemeine 10- oder 15-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich einführen will: wozu wird schließlich unter Ressourcen-Verbrauch und mit Kollateralschäden produziert? Natürlich, um Bedürfnisse zu erfüllen, und nicht um Spekulations-Milliardäre zu erzeugen. Make Capitalism History !
Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, denn das ist längst ein einträglicher Geschäftsbereich der Pharma-Industrie geworden: "Rauchen ist tödlich! - Tabakrauch enthält nachgewiesenermaßen 70 krebserregende Substanzen!" - kaufen Sie unsere Pillen, Pflästerchen und Elixiere !
Wenn Sie mit dem Essen, Trinken oder Atmen aufhören wollen, weil Nahrung, Wasser und Luft krebserregende Substanzen enthalten, kann Ihnen dagegen Ihr Arzt oder Apotheker nicht weiterhelfen - fressen, saufen und röcheln muß der Mensch nunmal: als Notbehelf gibt´s ja die "Pflegeversicherung".
Und statt der Agrar-Konzerne, die auf Teufel-komm-raus mit chemischer Hilfe produzieren, werden uns brave kleine Bäuerlein präsentiert, deren längst nicht mehr romantische Chemo-Junkie-Existenz durch Kappung der Pestizid-Drogen-Zufuhr der industriellen Konkurrenz natürlich nicht mehr standhalten würde: es geht nicht um Leben (oder auch nur Überleben), sondern um "Arbeitsplätze", ob in der Gift- oder in der Waffenproduktion, und dazu angeblich um all die all die post-idyllischen Landwirtschaftler, die von "Bayer/Monsanto´s" Gnaden Kartoffeln und Getreide produzieren - die sehen aber längst bauern-(oder chinesen-)schlau ein, daß es angesichts des wachsenden Prekariats mehr Kunden für giftige Billignahrung gibt, als für teure "Bio"-Produkte: genau, wie das Prekariat gezwungen wird, 10-€-Hosen aus asiatischen Kinderarbeits-"Sweatshops" zu kaufen, ob es will oder nicht...
Und die (noch) chemisch erzeugten Überschüsse werden subventioniert und notfalls vernichtet oder per "Freihandelsvertrag" billig in Afrika entsorgt, ruinieren die dortige Landwirtschaft und treiben Massen von Arbeitslosen und Verarmten aufs Mittelmeer, das auf EU-Steuerkosten militärisch abgeriegelt wird, damit weniger Ankömmlinge auf EU-Steuerkosten in südeuropäischen Konzentrationslagern notgefüttert werden müssen - das alles, damit transnationale Großkonzerne nicht ihre Dividenden aus dem Gifthandel verlieren, für die sie eh nicht wirklich Steuern zahlen...
Ich jedenfalls verweigere diesem grotesken Witz und der politischen Korruption und juristischen Lethargie, die um ihn herumwabert, mein Einverständnis: ich bin gegen einen schleichenden globalen Selbstmord aus "betriebswirtschaftlichen" Gründen und weigere mich zu glauben, daß "die Menschen" nunmal "so" sind !
Die gesamte Produktion gehört vergesellschaftet und nach menschlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Grundsätzen organisiert, und die daraus entstehenden Produkte gehören gerecht verteilt, und zwar auch an die, die der automatisierte und digitalisierte Produktionsprozeß nicht mehr benötigt, wenn man schon nicht die allgemeine 10- oder 15-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich einführen will: wozu wird schließlich unter Ressourcen-Verbrauch und mit Kollateralschäden produziert? Natürlich, um Bedürfnisse zu erfüllen, und nicht um Spekulations-Milliardäre zu erzeugen. Make Capitalism History !
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