Montag, 14. August 2023

Kleinkopf B-Bock reist gern auf großem Fuß und läßt 80 Tonnen Kerosin regnen*

Nach vermutlichem teurem (aber für sie kostenlosem) Besuch beim Bundes-Friseur-und-Visagisten (B-Bock-Teiggesicht-Kosmetik-Spesen 2022: ca. 137.000 €; siehe: Hohe Steuergeldausgaben: So begründet das Baerbock-Ministerium teure Visagistin - FOCUS online u.a.) bestieg das B-Bock am 14.8. nichts kleineres oder "grüneres", als die Bundes-"Airforce 1", nämlich den fetten Regierungs-Airbus 340-300  "16#01 Konrad Adenauer", um bei einer ein-wöchigen Südsee-Turbo-Rundreise ihre NATO-Plattitüden zu verbreiten, während sie dem, was volkt, empfohlen hat, "wegen der Ukraine" mal auf den Sommer-Urlaub zu verzichten (im Gegensatz zu ihr selbst, natürlich, und den Ukro-Oligarchen in Monte Carlo...).

Wie man nun von mitreisenden Journalisten liest, wurden beim planmäßigen Stopp des 1-Personen-plus-entourage-Monsters in Abu Dhabi 110 Tonnen Kerosin getankt, aber nach dem Wieder-Abheben zwang ein technisches Problem den Piloten zur Rückkehr, wobei er eineinhalb Stunden lang vor Abu Dhabi kreisen und 80 Tonnen Kerosin ungenutzt "in die Atmosphäre ablassen" (oder ins Meer regnen lassen?) mußte, um das Flugzeug leicht genug für die Landung zu machen... Ich hoffe, die NATO-oliv-"grüne" B-Bock bleibt in diesem trostlosen Öl-verseuchten Wüsten-Chicago bei 50°C im Schatten hängen und muß ihren Sommer-Urlaub streichen - ihre Kinder tun mir so oder so leid, ob mit Mama oder ohne Urlaub.

Nachdem B-Bock schon von "zigtausende Kilometer entfernten Ländern" (also auf dem Globus quasi mehr als ihre berühmte "360°-Wende") gefaselt hatte, ließ sie diesmal auf "Twitter/X" nur vorsichtig posten: "...buchstäblich am andern Ende der Welt... so fern und doch unsern freiheitlich-demokratischen Werten so nah..." - ach so: 360° B-Bock-NATO-Ponyhof-Poesie!

Aber was will sie überhaupt "am andern Ende der Welt"? Sich mittels paarhundert auf Steuerkosten verbrannten (plus 80* verschwendeten) Tonnen Kerosin für je einen Tag in Australien, Neuseeland und Fidschi wichtig fühlen und sich mal wieder ungewollt blamieren?

Die letzte und einzige zu recht auf Steuerkosten unternommene Auslands-Reise eines deutschen (und wahrscheinlich auch anderen) Politikers war die von Willy Brandt zwecks seines anti-faschistischen Kniefalls in Warschau (1970)... (obwohl das leider trotz Spiegelman´s wohl Polen-realistischem "Maus"-Comic jetzt in "PIS"-polnischen "Reparations"-Forderungen gegenüber "Deutschland" endet...)  

Ist übrigens der Möchtegern-"Playboy" Lindner dieser Tage eigentlich auf eigene Kosten mit seinem gesponsorten "Porsche" zum Photo-Termin nach Kiew gefahren, oder werden deshalb die Renten weiter gekürzt? Und war der auch erst auf Spesen beim Luxus-Bundes-Friseur-und-3-Tage-Barbier?

Zu den spießigen "Sonnen-König"-Attitüden der aktuellen klein-geistigen Gallions-Figuren fällt einem eigentlich garnichts ein, was nicht straf-rechtlich geahndet werden könnte (siehe meine Einträge vom 14.6. und vom 25.2.2023: "Sind Sie ein Regierungs-Leugner?").

* P.S. Einen Tag später scheiterte der Flug des neu-aufgetankten B-Bock-Regierungs-Airbus wieder, und der Pilot mußte NOCHMAL 80 Tonnen Kerosin ablassen, um wieder landen zu können... Machen die das jetzt jeden Tag, bis der störrische Jumbo-Jet gehorcht? - Mit so einem sinnlos-arroganten "ökologischen Fuß-Abdruck" kommt man jedenfalls auf keinen "grünen Zweig"...

Samstag, 12. August 2023

Mein Gott, Walter ! ("75-Jahre-Grundgesetz"-Gesülze)

Wie zu jedem symbolischen Anlaß hat Walter S., der Bundesgockel mit dem plakativ grämlichen Gesicht (das andere "im Dunklen sieht man nicht"), wieder einen seiner besinnlichen bis sinnlosen Sermone abgegeben: diesmal im "Spiegel" zu "75 Jahre Grundgesetz".

Die bezeichnende Überschrift ist: "Eine Demokratie muß wehrhaft sein", und zwar vor allem gegen die "Feinde", die mehr Demokratie verlangen (vgl. die "Demokratie" der "amerikanischen" und der "französischen Revolution") - "Demokratie" heißt für ihn nämlich: "Was das Volk will, darüber befindet keine Ideologie oder Mythologie," [und auch keine Volks-Abstimmung] "sondern der Mehrheitsbeschluss des frei gewählten Parlaments." [falls die Regierung sich nicht darüber hinwegsetzt] "Die repräsentative Demokratie gibt einer frei gewählten Mehrheit Gestaltungsmöglichkeiten auf Zeit. Die so legitimierten Regierungen wiederum müssen ein Eigeninteresse haben, sich der Rückbindung zum Volk zu vergewissern. Wie weit das gelingt, darauf gibt der jeweils nächste Wahltag die Antwort." Für Steinmeier ist "Demokratie" also das, was die Regierung, sekundiert vom einstimmigen Chor der Mainstream-Medien, will und macht, und wer das kritisiert ist "Demokratie"-, "Verfassungs"- und "Freiheits-Feind" und muß "in die Schranken gewiesen" werden (etwa wie "Pussy Riot" in Rußland?)

Das heißt in Merkels ungefähren Worten: "Wir haben im Grund immer gegen den Willen des Volkes entschieden, und das war auch gut so, denn wir wurden ja wieder gewählt", oder in B-Bocks ungefähren Worten: "Wir werden die Ukraine unterstützen und ihr Waffen liefern, um Rußland zu ruinieren, ob meine Wähler das wollen oder nicht."

Steinmeier, Merkel und B-Bock schwadronieren im Wissen, daß das, was volkt, nicht zur Revolution neigt oder auch nur per "Wahl" Strafzettel verteilt: die allermeisten sind brave Gewohnheits-"Wähler", und der von den verwöhnt-üppigen "Wahlkampf-Hilfe"-Beziehern beklagte (Fördergeld-mindernde) Aufstieg der immerhin treu kapitalistischen "AfD" (also der abgespaltenen rechten Flügel von "CDU/CSU" und "FDP") ändert ja nichts am System - dagegen ist nach Steinmeiers "Wehrhaftigkeits"-Mahnung schon ein "Demokratie-Feind", wer das System als "System" bezeichnet, oder gar als "Diktatur", bloß weil das, was volkt, hierzulande nun mal nix zu entscheiden hat: man "darf" alle 4 Jahre "Repräsentanten" und "-onkels" so "frei wählen", daß diese nicht an ihre "Wahl-Versprechen", sondern nur an ihr spontanes "Gewissen" bzw. an den "Fraktions-Zwang" oder an die Lobbyisten-Zuwendungen gebunden sind - auf dem Papier heißt das "Demokratie": "Diktatur" gab´s nämlich bekanntlich nur in der (zumindest auf dem Papier basis-demokratischen) DDR, wie St. Walter in seinem langen Nachkriegs-Geschichts-klitternden Abschnitt mit der üblichen westlichen Selbst-Gerechtigkeit und Leidensmiene Sieger-historisch herunter leiert...
Wie ist Abhilfe gegen das "Ehren-besoldete" Propaganda-Gesülze von Steinmeier möglich?

75 Jahre GG, Art. 20:
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. (...)
(3) [blabla...]
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Sonntag, 6. August 2023

Die Mehrwert-Theorie ist keine "marxistische (igitt) Theorie", sondern kapitalistische Praxis

Die Quasi-Diktatoren der Philippinen und von Guatemala lassen nach dem Muster der US-Oligarchie immer mehr Knäste bauen, um zig- oder hunderttausende Hungerleider wegen "Banden-Kriminalität" oder "Rauschgift-Handel" wegsperren zu können und damit für "Ordnung" zu sorgen - nämlich für die "Ordnung", die die Probleme erst erzeugt hat: der Kapitalismus.

Im Kapitalismus zwingt bekanntlich die Minderheit der Besitzer von Kapital und Produktionsmitteln die Masse der Besitzlosen dazu, ihre Arbeitskraft möglichst billig zu verkaufen, um für die Besitzenden einen Mehrwert zu produzieren, den letztere dann mehr oder weniger leistungslos abschöpfen. Als Druckmittel gegen Arbeiter-Forderungen dient eine arbeitslose, prekär "beschäftigte" oder migrantische (bzw. "Billiglohn-Land"-) "Reserve-Armee", die die Löhne drücken oder Streiks brechen kann.

Die krassesten Beispiele finden sich natürlich in den "Bananen-Republiken" des globalen Südens mit ihren korrupten Plutokraten und verhungernden Massen, aber tendenziell funktioniert das System in den "entwickelten" Ländern genauso, denn die haben es schließlich erfunden: durch die Mehrwert-Aneignung werden die Reichen reicher und die Armen ärmer, da die Produktion, die Effizienz und der Mehrwert wachsen und gleichzeitig die Real-Löhne sinken und der "Mindestlohn"-Sektor sich ausdehnt - der Mehrwert also kurz gesagt nicht gerecht verteilt wird. (Die zynisch so genannte "Mehrwert-Steuer" müßte dem Namen nach eine nach "unten" umverteilende Reichen-Steuer sein, ist aber als "indirekte", also Einkommens-unabhängige, eine die Armen benachteiligende "Umsatz"-, also quasi Kopf-Steuer: eine verkappte weitere Wanderung von 19%, also fast einem Fünftel, des Mehrwerts auf dem Umweg über den Staat letztlich in die Taschen der Besitzenden: z.B. der subventionierten und steuerflüchtigen Agrar-, Energie-, Pharma-, IT- und Rüstungs-Konzerne...)

Je weniger sich aber "normale" Arbeit lohnt oder auch nur erträglich ist (oder überhaupt zu haben ist), desto mehr Menschen werden unweigerlich in die "Kriminalität" (oder im Süden in die Flucht) getrieben: da Gefängnisse (oder Abschiebe-Lager) nichts an den Ursachen ändern (sondern selbst ein kapitalisierter Wachstums-Sektor geworden sind, v.a. in den USA mit ihren privatisierten Knästen), wird das Problem eher größer als kleiner, zumal schon lange "Robotik" und "KI" nicht nur ohne lästige "Tarif-Verhandlungen" die Produktivität und den Mehrwert für die Besitzenden vergrößern, sondern auch noch die "Jobs" der Besitzlosen "vernichten"...

Dabei war gerade das das Versprechen des erst industrie-technischen und jetzt digitalen "Fortschritts", daß die Menschheit von marginalen und stumpfen "Jobs" befreit würde, die keiner ohne Überlebens-Zwang machen will, und daß jetzt langsam Marxens "Reich der Freiheit" begänne - bloß hat niemand daran gedacht, daß zwecks Konsum der kapitalistischen Über- und Unsinns-Produktion die von blöder Arbeit "Freigesetzten" dann am Mehrwert beteiligt werden müßten, bzw. das ganze kapitalistische System von seinem Finanz-Wasserkopf auf die Füße gestellt (also abgeschafft und vergesellschaftet) werden müßte...

Im Gegenteil nimmt dagegen das Gejammer über "Job-Vernichtung" zu, als bestünde der Sinn des Lebens darin, einen Großteil der Zeit für entfremdete Tätigkeiten in einer immer zweckfreier zum Wachstum verdammten Produktion, "Dienstleistung" (!) oder "Verwaltung" für "eine Handvoll €uros" zu verkaufen und die sofort wieder sinnlos zu ver-konsumieren, statt bei allgemeiner gleichberechtigter Teilhabe am globalen ökonomischen Reichtum (also am wachsenden Mehrwert) Streß-frei, Zeit-autonom und befriedigend zum gesellschaftlichen und ökologischen Überleben der Menschheit beizutragen und daneben noch Mittel und Zeit für was auch immer zu haben... (siehe T. Maritsch: "Ökonomie des Müßiggangs", 2014, oder W. Morris: "Kunde von Nirgendwo", 1890, dt. Neuausg. 2016, die Utopie einer Geld-losen post-kapitalistischen Gesellschaft im Jahr 2102, in der die Menschen sich um die wenigen ökonomisch und sozial notwendigen Tätigkeiten reißen und sie zu einem Fest der Gemeinschaft machen... Oder das schon oft erwähnte "Ökotopia" von Callenbach, 1975, dt. 1978... Oder als pessimistische Warnung Prados Comic "Stratos", 2006, und Flecks "Tahiti-Projekt", 2008) 

Aber solche Freiheit scheint nicht Ziel des herrschenden "Fortschritts" zu sein: auch die zunehmenden Tagelöhner und letzten Fest-Angestellten werden nach dem protestantisch-militaristischen Arbeits-Ethos des 19. Jahrhunderts und der US-"Taylorisierung" der 1920er-Jahre (siehe Tatis Film "Schützenfest" von 1947) noch zur Selbst- und Fremd-"Optimierung" gezwungen - z.B. durch die "Tracking"- und Bio-Kontroll-Funktionen von "Smart-Watches", oder durch die bereits begonnene "Gehirnwellen-Überwachung" am Arbeitsplatz (siehe: https://www.youtube.com/watch?v=_1eV_lmDhVA) , wodurch vordergründig "aus humanen Gründen" Übermüdung oder Konzentrations-Schwächen von vormals manuell Arbeitenden, die jetzt nur noch Programm-Abläufe kontrollierend stupide auf Bildschirme starren, erkannt werden sollen, um "Katastrophen im komplexen System" zu vermeiden: die Propagandisten dieser "vorsorglichen" Überwachung gestehen offen ein, daß darin die Gefahr faschistoider Kontrolle lauert, aber das würden "gütige Herrscher" (wie die Mehrwert-Milliardäre Zuckerberg, Musk, Gates & Co.) natürlich "verhindern" - ähnlich, wie das atomare "Gleichgewicht des Schreckens" im "kalten Krieg" bisher den Untergang der Menschheit "verhindert" hat, indem sie dessen Gefahr und die Profite der Rüstungs-Konzerne vergrößert hat...

Das Problem des Kapitalismus ist (auch) sein inhärenter Katastrophen-Modus, der die normalen wohlwollenden Menschen permanent in Angst und Schrecken hält, um sie beherrschbar zu machen - aber wir wollen eure Scheiß-Waffen nicht (auch nicht für die Mehrwert-korrupten Ukros): "Wer sich bewaffnet, ist immer schon im Krieg." (P. Sloterdijk, siehe meinen Eintrag vom 3.8.) - und dasselbe könnte man von den Überwachungs-Techniken und vom kapitalistischen "Fortschritt" insgesamt sagen, der mit seinen Casino-"Sachzwängen" rücksichtslos auf den drohenden Zusammenbruch der Öko-Systeme zusteuert: Krieg gegen Konkurrenten, gegen Individuen und gegen die Natur.

Die kapitalistische Ideologie von der oligarchischen Mehrwert-Abschöpfung ist auf Dauer so unhaltbar und selbstmörderisch, wie die lächerliche Frühstücks-Ei-Ideologie von "Liliput" in Swift´s "Gullivers Reisen" (1726), auch wenn das, was volkt nach Jahrhunderten (bzw. -tausenden) der Untertanen-Erziehung immer noch dämlich, wie das Kaninchen vor der Schlange, dahockt und die grundlegende Schweinerei des Systems (eben die Mehrwert-Abschöpfung durch die Shareholder) nicht in Zweifel zu ziehen wagt, aber:
"Nur die allerdümmsten Kälber
Wählen ihren Metzger selber!
" (B. Brecht?)

Gegen solche Wahl-Kälber, bzw, "Schafs"-Köpfe und "schweigende Lämmer", richtet sich eigentlich Nietzsches "Wille zur Macht" (und nicht für die selbstgerechte stupide Macht-Hierarchie, die ihn posthum vereinnahmt hat) - Also: "Wehrt euch, leistet Widerstand!" ("Gorleben-Lied" von W. Mossmann nach trad. "Heho, spann den Wagen an")

Samstag, 5. August 2023

Ukraine wird nach und nach totgeschwiegen

Anderthalb Jahre lang war die tägliche "Top-Nachricht" über die Ukraine - inzwischen erfährt man nur noch aus extrem anti- oder pro-russischen Quellen, wer da ein paar Quadratmeter verbrannten Bodens "gewonnen", 1 oder 2 gegnerische Kriegs-Maschinen zerstört oder 100 oder 500 gegnerische Soldaten "eliminiert" hat: ansonsten schaffen es nur noch idiotische Akte, wie der Ukro-Drohnen-Angriff auf einen russischen Tanker in der Straße von Kertsch, in die "sonstigen Meldungen".

Ist das die von Möchtegern-Feldwebel B-Bock befürchtete schlapp-schwänzige "Kriegs-Müdigkeit", oder die Einsicht in die Sinnlosigkeit dieses Kriegs, bzw. der kriegerischen Verteidigung des Ukro-Rechts-Nationalismus?

Statt patriotisch geschönten Ukro-Front-Berichten liest man plötzlich, daß die Briten von Selenski genervt sind, daß US-Thinktanks und "Dienste" nie an die Frühjahrs- bzw. verspätete Sommer-"Offensive" der Ukros geglaubt haben und längst auf "Verhandlungen" warten, während weiter Waffen geliefert werden und Leute sterben... In den USA wird offenbar sogar schon über eine "Zeit nach Selenski" spekuliert, während die anti-russische Propaganda unvermindert weitergeht...

Z.B. beim "Getreide-Abkommen": weil das Ukro-Getreide zum größten Teil garnicht in der "hungernden 3. Welt" ankam, sondern als Viehfutter in Europa, und weil die vom Westen im Gegenzug versprochene Aufhebung der Sanktionen gegen russischen Getreide- und Dünger-Export nie verwirklicht wurde (vgl. Absprache-widrige NATO-Ost-Erweiterung), hat Rußland das Abkommen nicht verlängert und greift neben militärischen Zielen im Hafen von Odessa möglicherweise auch Ukro-Export-Infrastruktur und damit (angesichts westlicher Spenden wohl vergeblich) deren Rüstungs-Haushalt an (russisches "Zivilisten-Massaker" im Hafen von Odessa mittels 30 Raketen: laut "ARD" null Tote, ein Verletzter - vergleiche US-/NATO-Bombardierungen in Serbien, Somalia, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien usw. mit viel-hundert-tausendenden zumeist zivilen Toten... West-Propaganda bleibt, daß Rußland "Hunger als Waffe" benutzt - dabei ist Rußland der größte Getreide-Exporteur und würde gern die 3. Welt beliefern, wenn westliche Sanktionen das nicht verhindern würden...

Auch in West-Afrika: weil die Anhänger der Putschisten in Mali und Niger russische Fahnen schwenken und die ex-Kolonial- und immer noch Hegemonial-Macht Frankreich zum Teufel wünschen, sind Frankreich, die EU und die europhilen Oligarchen Westafrikas ("ECOWAS / CDEAO") so "besorgt", daß sie ein militärisches Eingreifen erwägen - nicht in Mali, aber im Niger, wo rein zufällig eine Hauptquelle von Frankreichs Uran für seine Atom-Kraftwerke und Hauptquelle für den Verstrahlungs-Tod der ausgebeuteten nigerischen Bergleute liegt... Das Uran der "Wagner"-Truppe (falls es die noch gibt) oder den Russen überlassen? - Niemals!

Überall in der Welt sterben zwangs-Rekrutierte oder irregeleitete Freiwillige für die Interessen des internationalen Kapitals, nationaler Oligarchen und skrupelloser Militär-Strategen, ohne daß jemand grundsätzlich Einspruch erhebt: ist der Irrsinn denn so schwer einzusehen??

Freitag, 4. August 2023

Welt-Nachrichten: "Juli Zeh hat gesagt..."

Mindestens in den 17-, 18- und -19-Uhr-Kurz-Nachrichten von "Deutschlandradio", die ich gehört habe, ist heute die dritt-wichtigste "Welt-Nachricht", was die gut-menschelnde Schriftstellerin Juli Zeh in einem Interview zur "unrealistischen Konsens-Forderung" in einer "Demokratie" geäußert hat: ihre Meinung wird redaktionell zusammengefaßt und dann auch noch im Original eingeblendet. als sei es mit Martin L. King´s "I have a dream" vergleichbar.

Selbst die angebliche Meinung des Bundeskanzlers oder der EU- Oligarchen dazu wären keine "Nachricht", sondern bloße Propaganda oder "Promi-Kult": was meinen eigentlich "Prinz Harry" oder Dieter Bohlen zum Jemen-Konflikt? Wär doch auch mal interessant... Und wiederum egal: hat sich ja auch keiner aufgeregt, als B-Bock verkündet hat, sie bleibe auf Kriegs-Kurs gegen Rußland, auch wenn ihre Wähler dagegen seien... 

Juli Zeh findet wenigstens die Rußland-Sanktionen nicht so toll und hat Aufrufe gegen die "Corona"-Lockdowns und gegen Ukraine-Waffen-Lieferungen unterschrieben... Und statt ihrer oben erwähnten Plattitüde ist interessanter, daß sie einmal als Kritikerin des Überwachungs-Staats meinte, daß wir garnicht in einer "Demokratie" leben, sondern in einem potenziellen Unrechts-Staat... Trotzdem ist ihre Meinung keine "Nachricht" - da könnte man ja genausogut mich fragen: "Pstebel25 wrote yesterday that a 3-months-long `CSD´ makes him yawn..." (siehe meinen gestrigen Eintrag, sowie dessen Zitat bei CNN / BBC World News / France Inter / dpa / afp / Tass / Al-Jazeera usw.)

Drei Monate lang "CSD" - zum gähnen !

Früher war der "CSD" eine Demo für Schwulen-Gleichberechtigung am 28. Juni (zur Erinnerung an die Schwulen-feindliche Bullen-Razzia am 28.6.1969 in der New Yorker Christopher Street) - 1999 wurde der ganze Monat Juni zum "Schwulen-Stolz-Monat" und bald darauf zum unpolitischen "Drag"-Karneval, ähnlich wie die 1989 erfundene "Love Parade"...

Seither sind Homosexuelle nicht nur "normal" und eigentlich langweilig geworden, sondern derart in der "Mitte" angekommen, daß sie (außerhalb ihrer Karnevale) oft biederer und reaktionärer sind, als die (s)experimentier-feindlichen Heteros - also so "mainstream"- und "regierungs-fähig", wie die ex-"Grünen", die als Camouflage die schon lange nicht mehr rebellische "Regenbogen"-Fahne über ihr NATO-Oliv hängen.

Heute feiert die geschützte Minderheit samt ihrer sexuellen Spalt-Produkte ihren "Stolz" bereits ein Vierteljahr lang (die letzte deutsche "Pride Parade" findet dieses Jahr wohl Anfang Oktober statt) - man kann´s langsam nicht mehr hören (abgesehen davon, daß es sowieso nur noch Konzern-gesponsorte Events sind... "Google", "Levi´s" usw. werben sommers längst mit dem "Regenbogen", und selbst die rechts-nationale Ukraine springt auf den Zug auf: siehe "CSD"s in München und Berlin...).

In Wirklichkeit haben die Homo- und anders Sexuellen  hierzulande ja auch für nichts mehr zu "kämpfen": nach wie vor tatsächlich benachteiligt und von Gewalt bedroht ist hauptsächlich ein großer Teil einer viel größeren Minderheit - nämlich die Hetero-Frauen: statistisch die meisten Unterbezahlten, Verarmten, Angegriffenen, Mißhandelten und Getöteten... Kein Wunder, daß die "Queers" mangels solcher Probleme nur noch ferien-mäßig und lustig kostümiert herumhopsen, mit der einzigen Botschaft: "Ich bin schwul, und das ist gut so!" - na denn: mir doch egal, Herr Wowereit (der Kerl ist weder "arm", noch "sexy").

Ich weiß nicht, ob es stimmt und woher einer das wissen will: aber ich hab mal gelesen, daß Karl May (der heimliche Liebhaber des sich herbei-geschriebenen schönen "Winnetou") es angeblich "perverserweise" liebte, die Titten-Furche seiner Frau zu ficken - erstens: warum nicht? Kann ja Spaß machen, wenn zweitens: seine Frau nichts dagegen hatte, und drittens: warum muß ich das erfahren? Es interessiert mich nicht, selbst wenn es für den armen Biedermann eine quälende Obsession gewesen wäre und er zeitgemäß eine puritanische Teufels-Austreibung seiner harmlosen "Perversion" gebraucht hätte. Heute kann man über solche "Perversionen" und "Probleme" nur noch lächeln, aber die vervielfältigten post-biedermeierlichen sexuellen "Probleme" kann man auf die Dauer auch nicht ernst nehmen, falls man nicht selbst (oder die eigenen Kinder) davon "befallen" ist...

Jane Jacobs hat in ihrem Klassiker "Tod und Leben großer amerikanischer Städte" (1961) beschrieben, warum städtische Gesellschaft und "Öffentlichkeit" nur funktionieren, wenn es es eine Grenze zwischen "privat" und "öffentlich" gibt: es braucht eine distanzierte soziale Ebene, auf der sich alle öffentlich freundlich begegnen können, und keinen zwangs-intimen sexuellen, religiösen oder politischen Exhibitionismus, der von vornherein polarisiert und separiert und einen sachlichen Disput verhindert (vgl. aktuell "Ukro"- und "Putin-Versteher").

Das gute am Dauer-"CSD" ist immerhin die anti-kapitalistische Verweigerung von "Effizienz" und "Nützlichkeit"...

Mittwoch, 2. August 2023

Die "deutsche Sicherheit" wird immer weltweiter "verteidigt"

"Unsere Sicherheit" wurde laut den damaligen Ministern Scharping und Fischer 1999 durch die Bombardierung Serbiens (wegen erfundener "KZs" im Kosovo) "verteidigt", dann laut dem folgenden Minister Struck (2015) "am Hindukusch" durch die fortdauernde Besetzung und militärische "Säuberung" Afghanistans seit 2001 im Dienst des US-Imperialismus und dessen verlogen-mystischem "Kriegs gegen den Terror", dann unausgesprochen durch die Lügen-begründeten NATO-Überfälle auf den Irak (2003), Libyen (2011) und Syrien (seit 2017), dann laut der aktuellen Ministerin B-Bock durch Waffen-Lieferungen in die rechts-nationalistische Ukraine (nicht erst seit 2022) wegen deren "westlichen Werten" und "um Rußland zu ruinieren" - und jetzt laut der ungewählten (falls "Wahlen" was ändern würden) EU-Posaune im Dienst des US-Imperialismus, dem korrupten Vonderleychen, sogar auch im "Südchinesischen Meer", das bis vor kurzem noch niemand kannte, das wegen möglicher Rohstoff-Vorkommen nach dem Willen des tatterigen Welt-Sheriffs aber besser nach dessen Verbündeten "Südkoreanisch-Taiwanisch-Philippinisch-Malaysisches US-Meer" heißen soll, wie die EU-Posaune gehorsam bei ihrem Besuch auf den Philippinen den Chinesen entgegen schmetterte, obwohl es sie einen Dreck angeht.

Den Chinesen kann das Gekläff des EU-Köterchens schnurzegal sein, den "Deutschen" dagegen die immer fernere Auslagerung ihrer "Sicherheit" nicht: für letztere wäre wichtiger (gewesen) die Sicherheit der wohl von (oder mit - vgl. "Corona") den USA gesprengten Gas-Pipelines vor der Ostseeküste, und die der Kaufkraft ihrer sinkenden Real-Einkommen.

"Unseren" NATO-Strategen sind aber die Befolgung der tobsüchtigen US-"Sanktionen" gegen Rußland und die sinnlose Aufrüstung des hysterisierten Ukro-Regimes wichtiger... Da, wie auch bei der eigenen Aufrüstung (100 Milliarden "Sonder-Vermögen für die Bundeswehr"), spielt "Geld" jedenfalls keine Rolle.

"Die Waffe ist schon der malträtierte Gegner (...) Wer sich bewaffnet, ist immer schon im Krieg,"
(P. Sloterdijk: "Kritik der zynischen Vernunft", 1983, S. 649)