Dienstag, 12. Oktober 2021

Leute, die auf Rolltreppen STEHEN

Ich hasse Leute, die auf Rolltreppen oder Rollbändern stehen, statt gehen - nicht, weil sie etwa aus anarchischer Faulheit Benjamin Franklin´s calvinistisches Dogma "Zeit ist Geld" mißachten (schön wär´s ja), sondern weil sie sich dem illusionären Maschinen-Dogma unterordnen, daß Bequemlichkeit durch Mechanisierung ein "Fortschritt" sei - in Wirklichkeit ist aber schon die Anwesenheit an Orten mit Rolltreppen und -bändern eine Verschwendung von eigener und echter Lebenszeit, und diese Apparate sollten benutzt werden, um solchen fatalen Orten (in erster Linie Einkaufs-Zentren und zu ebensolchen verkommenen Verkehrs-Knotenpunkte, nicht zuletzt Flughäfen) so schnell wie möglich zu entkommen und wieder autonom zu werden.

Wer nichts dabei findet, kontrolliert durch Flughäfen mit "Taxfree"-Angeboten geschleust zu werden oder in "Shopping Malls" stundenlang gemütlich stehend mit Rolltreppen hoch und runter zu fahren, der glaubt auch brav der Regierungs-Propaganda (hat aber vermutlich noch nie die kafkaesk-orwellsche "Bundes-Presse-Konferenz", diese exemplarische Verarschung der "Aufklärung", gesehen...), der hat auch nichts gegen Gesichts-Erkennung durch Überwachungs-Kameras und "Profilierung" durch seine Kreditkarte und "Facebook", der "wählt" immer Mainstream und hält alle für "Verschwörungs-Theoretiker", die weiter (oder überhaupt mehr) denken als er...

Kurz: die Rolltreppen-Steher sind leider der Beweis, daß alle pessimistischen Philosophen von Heraklit über Schopenhauer, Kierkegaard, Nietzsche und Sartre bis hin zu Houellebecq usw. recht hatten - es ist zum Kotzen!

Aber wer will sich schon noch mit der gesamten Menschheit verbrüdern, seit die kapitalistische "Globalisierung" das endgültig als romantischen Betrug erwiesen hat? Small is beautiful: die "Nation" der Rolltreppen-Steher geht mir ebenso am Arsch vorbei, wie alle andern "Nationen" oder Ahnungslose aus aller Welt, die sich idiotischerweise was von "meiner Nation" erhoffen und selber Rolltreppen-Steher werden wollen.

Sonntag, 10. Oktober 2021

Die Steuer-"Revolution" der "OECD"

Die "OECD" kennt ja jeder, aber weiß eigentlich jemand von dem, was volkt, was für eine Organisation das ist, wer darin bestimmt und ob sie irgendwie demokratisch legitimiert ist? 
Ich weiß es jedenfalls nicht, aber ich interessiere mich ja auch (angeblich im Gegensatz zum wohl-informierten "Normal"-Wähler) nicht für die Alibi-Institutionen der staatlichen Kapital-Lobbyisten...
Jedenfalls hat diese "seriös" klingende Organisation offenbar einen Großteil der derzeit existierenden National-Staaten dazu gebracht, eine Mindest-(also Mini-)Besteuerung der trans-nationalen und bisher Steuer-"flüchtigen" Konzerne in Höhe von 15 % zu beschließen - wenn auch erst in 2 Jahren, damit die Konzerne genug Zeit haben, Gesetzeslücken ausfindig zu machen, und das ganze gilt auch nur für die paar Konzerne, die mehr als 750 Mio. € Jahres-Umsatz machen (also vermutlich nicht für deren verschachtelte Tochter-Firmen...).

Laut Selbst-Beweihräucherung der Polit-Kaste ist das eine "Revolution" (nachdem bisher Milliarden-Gewinne abgabenfrei in Steuer-"Oasen" und "Stiftungen" verschwunden sind), obwohl derzeit jeder kleine Mittelstands-Verdiener durchschnittlich 35 % Steuern bezahlt und selbst für "Minijobs" der Unter-Klassen pauschal 25 % Steuern fällig werden...
Das scheint nicht für die zu erhöhenden NATO-Aufrüstungs-Kosten und den beabsichtigten Aufbau einer parallelen "europäischen Verteidigung" zu reichen, die uns seit einiger Zeit als "notwendig" eingeredet werden, damit "wir" endlich "mehr Verantwortung in der Welt" übernehmen können - wie man spätestens seit den Jugoslawien-Kriegen illegale Angriffs-Kriege des "Westens" nennt: "wir" sind ja tatsächlich (ganz zu schweigen von älteren Sünden in Afrika, Asien und Latein-Amerika) in den letzten Jahrzehnten schon verantwortlich für die Zerstörung von Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen usw. - fragt sich bloß, ob irgendein normaler Bürger das gewollt hat, geschweige denn mehr davon will?

Eine kleine Revolution wäre es, wenn die transnationalen Konzerne und die eklig reichen Kapital-Eigner ganz "normal" (natürlich mit einer entsprechenden Progression, wenn man schon keine echte Revolution, also ein Verbot absurder Akkumulation, machen will) besteuert würden, statt noch geringer als die wachsende Zahl der Niedriglohn-Arbeiter, und wenn die eingenommenen Steuern zum Nutzen des "Volkes" ausgegeben würden: also für Soziales, Infrastruktur, Kultur, Umwelt usw. - aber beides scheint im kapitalistischen System nicht nur unmöglich, sondern sogar so undenkbar zu sein, wie eine auch nur 1%ige Börsen-Umsatz-Steuer für Spekulanten: der brave Bürger glaubt ohne Nachfrage, daß das der Untergang der Welt sein würde, und zahlt selber ohne Murren bei jedem Öffnen der Geldbörse 19% Umsatz-Steuer (in manchen Ländern noch mehr).

Die kleine Welt-Finanz-Kaste erfindet permanent angeblich "alternativlose" Mythen zu ihrem eigenen Nutzen, und die Masse dessen, was volkt, starrt dämlich darauf, wie das Kaninchen auf die Schlange...

"Ach, ja, ja! - so seufz ich immer -;
Denn die Zeit wird schlimm und schlimmer.
Oder kann in unsern Tagen
Einer wagen, nein! zu sagen,
Der mit kindlichem Gemüt
Morgens in die Zeitung sieht?
Hier Romane, dort Gedichte,
Malzextrakt und Kursberichte,
Näh- und Mäh- und Waschmaschinen,
Klauenseuche und Trichinen - -
Und so weiter und so weiter -
Doch das Ende ist nicht heiter!!"

In Wilhelm Buschs 150 Jahre alter Klage muß man  Zeile 7-10 nur ersetzen durch: "Thriller, Netflix-Serien, Strom-Börse, Derivate-Handel, Smart-Phones, Nespresso-Kapseln, Flach-Bildschirme, Schweinegrippe, Corona usw.", und man sieht, daß sich seither nix geändert hat - jedenfalls nicht zum Besseren: von "Fortschritt" sind wir fort geschritten.

Dienstag, 5. Oktober 2021

Verschwörungs-Praktiker gegen -Theoretiker

Der heutige (5.10.2021) "Arte-Themen-Abend" will entweder multipolar und liberal sein, oder er widerlegt sich permanent selbst:

Es fängt damit an, daß rechtslastige Machthaber (Trump in den USA, Bolsonaro in Brasilien, Modi in Indien, Salvini in Italien) das Mißtrauen gegen die "parlamentarischen Institutionen", gegen die Mainstream-Presse und gegen das bisherige Establishment mithilfe der "sozialen Medien" durch fake news, "Verschwörungs-Theorien" und Haß-Botschaften schüren, wobei sie die neusten perfiden (und illegalen) Methoden des Datenklaus und der digitalen Profil-Erstellung nutzen - das haben wir uns ja schon gedacht: aber wieso sollte ein denkender Mensch (falls ein facebook- oder twitter-Süchtiger ein solcher noch ist) auf eine "personalisierte" Mail oder ein Link-Angebot hereinfallen, das ihm ein Algorithmus zuschickt - kurz: warum sollte er daraufhin seine Meinung oder seine "Wahl"-Entscheidung ändern? (Abgesehen davon, daß weniger rechtslastige Trupps sich der gleichen Methoden bedienen, und abgesehen davon, daß die romantische Vorstellung, die "Wahrheit" des Establishments und der Mainstream-Medien sei die einzige und echte, sich nicht erst seit Beginn der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft in großen Teilen als Illusion erwiesen hat: das war schon bei Cäsars "De Bello Gallico" so...)
Die einzige Erklärung dafür könnte sein, daß seit Beginn der "Aufklärung" das Ziel der oberen Kasten war, die Massen möglichst nicht aufzuklären und mit genau solchen Methoden "Wahl"-Ergebnisse zu erzeugen.

Es geht weiter damit, daß am Beispiel des reaktionären Werbe-Strategen Tim Bell, der für die Agentur "Satchi &Satchi" und für Thatcher und Pinochet gearbeitet hat, gezeigt wird, daß Politik nach dem Muster der kapitalistischen Produkt-Werbung betrieben wird und die Kollaboration der Mainstream-Medien (in diesem Fall z.B. Murdoch) dabei entscheidend ist: kann man also (ungeachtet Trump´s Exzessen) noch an die "Politik" des Establishments und an die Mainstream-Medien glauben?

Besser schon: sonst ist man nämlich schnell "anti-amerikanisch", "anti-semitisch" und verblendet "anti-globalistisch", also "anti-modern" und quasi ein "Neo-Nazi"...

Seit der revolutionäre Internationalismus zur kapitalistischen "Globalisierung" degeneriert wurde, die "alternativlos" und angeblich "nicht mehr rückgängig machbar" ist, haben es Libertäre, Autonomisten und Regionalisten natürlich schwer: seit die Ex-"Grünen" auf NATO-Kurs sind und einen "grünen" Kapitalismus propagieren, werden genuin linke Themen raffinierterweise von der "Neuen Rechten" aufgegriffen, die (wie gehabt) mit national-sozialistischen Parolen ihr rechtes Gedankengut verbrämt, während die offiziöse "Linke" ziellos im "Mittel"-Meer hin und her paddelt...

Im dritten Teil des "Arte-Themen-Abends" wird dann auch die Suppe von Basis-Demokraten und "Reichsbürgern", Bio-Kollektiven und "NS-Bräute-Schulen", Autonomen und "Sado"-Republik mit Ernst Jünger & Co. zusammengekocht und der 50er-Jahre-Vorläufer der französischen "Gelbwesten" (die kleinbürgerliche und provinzielle antizentralistische Bewegung) mit dem "Front National" und der "Afd" in einen Topf geworfen - lang lebe das La-Selva-Chiapas der EZNL, der einzige Lichtblick im Weltgeschehen.
Faxe System !

Sonntag, 3. Oktober 2021

Kerzen kaufen ! Die "Gas-Krise" kommt

Ein mittelalterlicher Winter droht: Menschen werden eng gedrängt um kleine Lagerfeuer sitzen, weil die Gas-Versorgung zusammenbrechen wird: der Tiergarten und der Grunewald werden wie nach dem 2. Weltkrieg abgeholzt, falls es nicht einen extrem warmen Winter geben wird...
Warum ist der Gas-Preis in Europa auf 1000 € pro 1000 m³ gestiegen, wenn Rußland das Gas nach wie vor vertragsgemäß für 220 € pro 1000 m³ liefert? 
Natürlich weil einerseits die Börsen-Schweine damit spekulieren, die "Politik" andererseits feige zögert, "Northstream2" in Betrieb zu nehmen, und drittens weil man (z.B. Steinmeier, Biden usw.) der NATO-affinen Fascho-Ukraine nicht ihre Transit-Gebühren nehmen will - schuld ist aber laut Propaganda natürlich "der Russe", Gewinn machen dagegen die Energie-Unternehmen, und zahlen muß der Verbraucher...
Was ist daran so schwer zu kapieren? Es ist wie kurz vor der "Französischen Revolution", als die Leute in Paris Ratten und angeblich auch menschliche Leichen gefressen haben, während der "Hof" in Versailles auf Kredit gepraßt hat und die illustre Marie-Antoinette dem Volk nonchalant empfahl, Kuchen zu essen, wenn es kein Brot habe... Das gleiche passiert heute in "3.-Welt"-Ländern, wenn es Hunger-Revolten gibt, weil der "IWF" als Bedingung für Kredite verlangt, daß der Staat u.a. die Grund-Nahrungsmittel nicht mehr subventioniert und die Brot-Preise sich vervielfachen.

Der neofeudale Kapitalismus, der durch die "Französische Revolution" mit der Heuchel-Parole "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" etabliert wurde, ist inzwischen längst wieder auf demselben zynischen Niveau angekommen, das er nach der "Revolution" mit der "industriellen Revolution" im 19. Jh. schonmal erreicht hatte: schlimmere Ausbeutung und Massen-Verarmung, als im vermaledeiten Feudalismus - aber billige Flachbildschirme für den Empfang von "Hollywood"-Propaganda.

Europäisches "Demokratie"-Theater

Diesmal Europa-weit: ein "Bürgerforum" von 200 zufällig ausgewählten "EU-Bürgern" soll ein halbes Jahr lang in Straßburg diskutieren, was "für Europas Zukunft wichtig" ist... Danach wird irgendein Ausschuß "beurteilen", welcher der Bürger-Vorschläge auch nur in Betracht gezogen werden könnte: wieder mal eine Pseudo-Veranstaltung ohne Folgen, da die Meinung dessen, was volkt (bzw. von dessen ausgelosten "Repräsentanten") das Polit-Establishment in keiner Weise bindet - genauso wenig wie die Wahl-"Programme" und Wahl-Versprechen der Parteien, die nach der Wahl mit Verweis auf "schwierige Koalitions-Vereinbarungen" leider nicht mehr gültig sind (wie in Deutschland derzeit vor allem die strategischen "Sondierungs-Gespräche" zwischen den Regierungs-geilen "Grünen" und der ebensolchen "FDP" zeigen...).

Angeregt wurde dieses "europäische Bürgerforum" ausgerechnet von der "EU-Komissions-Präsidentin" von den Leychen, die unerwartet und aufs undemokratischste in ihr Amt weg- und hochbefördert wurde, statt als Ex-"Verteidigungs"-Ministerin wegen Unfähigkeit und Veruntreuung (u.a. "Berater"-Affäre) vor Gericht zu landen, und von dem sauberen Macrönchen, das schon vor 2 Jahren den ähnlichen französischen "Bürgerdialog" (sein Pseudo-"Entgegenkommen" auf die Proteste der Gelbwesten) ins Leere laufen ließ: billige Propaganda-Veranstaltungen, deren "Ergebnisse" man getrost ignoriert.

Das gleiche gilt für das in Berlin mehrheitlich angenommene "Volks-Begehren" zur Enteignung von "Deutsche Wohnen" & Co. (das erfolgreiche "Volks-Begehren" zur Erhaltung des "Tempelhofer Felds" in Berlin als Freifläche wurde, obwohl für die Regierung nicht verpflichtend, zunächst populistisch umgesetzt, womit aber die zukünftige Bebauungs-Planung noch lange nicht vom Tisch ist: das "generöse freiwillige Entgegenkommen" der Regierung kann jederzeit zurück genommen werden...), und es gilt auch für diverse "Klima-Bürgerforen" (wie z.B. in Baden-Württemberg) und "Bürger-Beteiligungen" in Sanierungs- und "Milieu-Schutz"-Quartieren: all das bleibt im Großen und Ganzen so folgenlos, wie alle 4 Jahre das angeblich "kleinere Übel" zu "wählen".

Die vielen Anführungszeichen sind notwendig, weil sowohl die genannten politischen Institutionen, als auch deren Prozeduren und die dahinter stehenden Wahl- bzw. Lobby-Vereine (also die "Parteien") nur in die Augen dessen, was volkt, gestreuter Sand sind: ein junger Italiener, der ins "Bürgerforum" entsandt wurde, sagte im Interview ganz ehrlich und zu recht, er komme nur, um seine Meinung zu sagen: nämlich daß wir nicht in einer "Demokratie", sondern in einer Kapital- und Polit-Diktatur leben.

Das hiesige belämmerte "Wahlvolk" zittert derweil mit den Medien, welche der gleichermaßen notorischen Lobbyisten unserer Polit-Kaste demnächst die neuen Laien und Lakaien der Macht werden, als spielte das eine Rolle: Peinlichkeiten wie Spahn und Maas (sowie deren namenlose Partei-Listenplatz-Ritter in Ministeramt, ganz zu schweigen vom drögen Merkel und dem "Ehren-besoldeten" Kriegs-Verbrecher Steinmeier) werden uns auch in Zukunft nicht erspart bleiben und die allgemein fatalen Verhältnisse werden sich nicht ändern, solange das, was volkt, daran glaubt, daß es in "Europa" irgendwie "demokratisch" zugeht...
Wacht auf, Verdummte dieser Erde !

Die angeblich "alternativlosen" Spiel-Regeln des "Monopoly"-Kapitalismus haben weder etwas mit eurem, noch mit dem überhaupt wahren Leben zu tun: "IWF" und "WTO" und "Globalisierung" sind neo-feudale Erfindungen, die so "natürlich" sind, wie die mittelalterliche "Leibeigenschaft" oder die "Inquisition" oder die "Scharia" oder die "EU" - das sogenannte "Zeitalter der Aufklärung" hat bisher noch nicht stattgefunden, ihr Schafe !

Dienstag, 21. September 2021

Russische "Wahlen": natürlich wie immer gefälscht !

Allerdings schlecht gefälscht: Putin und seine Partei haben 4 oder 5% verloren, die oppositionellen Kommunisten ebensoviel gewonnen...
Aber was besagt dieses Stimmzettel-Ritual nach westlichem Muster schon? Weder im Westen, noch im Osten (geschweigedenn im Süden) ist es ein Zeichen von "Demokratie": überall, wo es alle paar Jahre "Wahlen" gibt, geben von wahren Informationen verschonte, dumm gehaltene und mit Propaganda überschüttete Massen ihre Stimmen an "Kandidaten" ab, denen sie nach der "Wahl" gleichgültig sind und die entlang von "alternativlosen Sachzwängen", Fraktions-Zwängen oder Lobby-Interessen handeln (falls sie nicht nur gutbezahlte Hinterbänkler sind) - die meisten "Wähler" stimmen für das "kleinere Übel" unter den Großen und wollen ihre Stimme nicht an Kleine oder Neue "verschenken", die "wahrscheinlich" (und deshalb) nicht über die 5%-Hürde kommen: daher haben wir eine Parteien-"Demokratie" mit sechs (immerhin, statt nur zwei, wie in den USA) regierungstreuen Fraktionen, wenn man von gelegentlicher Wort-Akrobatik der "Linken" und der "AfD" absieht.

Na sowas: im flächenmäßig größten Land der Erde, zu drei Vierteln subarktisches Sibirien, gab es "Wahl-Unregelmäßigkeiten"? - Falls das überhaupt eine Rolle spielt: solche gab es bei der Wahl von Bush jr. im "zivilisierten" Florida (2000) auch, und erst kürzlich wieder in Kalifornien - wenn "Wahlen" was ändern würden, würde ich diese US-Beispiele auch "Wahlfälschung" nennen, aber das wär zuviel der Mühe... Ganz abgesehen vom hiesigen Theater mit den "ungültigen" Stimmen und der Mißachtung der Enthaltungen und der Nicht-"Wähler" (Thema "Wahl"-Beteiligung von San Francisco bis Wladiwostok, wenn man die "Mercator"-Karte nimmt)... (im übrigen siehe zu Rußland: Wahlergebnisse und Vorwürfe vom Wahlfälschung | Anti-Spiegel)

Na sowas: der "bedeutendste Oppositionelle" Rußlands sitzt im Gefängnis? Der kleine, vom Westen hochgespielte, rechtslastige und ehemals jedenfalls rassistische Nawalny (dem ich nicht im Dunkeln begegnen möchte), BWLer mit US-Erfahrung, sitzt wegen des Verdachts auf irgendwelche Finanz-Delikte, die man ihm durchaus zutrauen könnte - in Deutschland werden solche (bereits erwiesenen) Delinquenten Bundestags-Präsident (Schäuble) oder "Elder Statesmen" (Kohl, Lambsdorf), und Kriegsverbrecher werden Bundes-Präsident (Steinmeier), Konzern-Manager (Schröder - der hat´s wenigstens verspätet zugegeben) oder US-Thinktank-Dozenten (Fischer - was ist eigentlich aus Kriegs-Lügen-Scharping geworden?)

Was gibt´s also dauernd an Rußland rum zu mäkeln? Ist es ein Wunder, daß immer noch mehr als die Hälfte der Russen Putin als Retter aus dem turbo-kapitalistischen Verelendungs-Sumpf von Wodka-Jelzin und seinem neoliberalen "Berater" Jeffrey Sachs betrachten? Soll man glauben, daß die Auswahl der 2 oder 3 resignierten Passanten in Moskau, die uns die "Nachrichten"-Agenturen präsentieren, repräsentativ ist?
In Berlin oder Paris könnte man jederzeit ein paar Leute interviewen, die als "Volkes Stimme" die "WTO"-Globalisierung verdammen, und das wäre auch nicht mehr gelogen, auch wenn das, was volkt, es leider noch nicht kapiert zu haben und an die deutschen "Wahlen" zu glauben scheint...


Donnerstag, 16. September 2021

Voll die Seuche: eine neue EU-Behörde !

Die EU-Kommission tut was für ihr (d.h. unser) Geld: sie hat "HERA" gegründet, eine Behörde zur Seuchenbekämpfung, obwohl das eigentlich Sache der Mitgliedsländer ist und die EU da garkeine Befugnisse hat... Nichtsdestotrotz soll "HERA" eine Milliarde € pro Jahr kosten (mehr als den geilen Zeus die Beschwichtigung seiner eifersüchtigen Gattin Hera) und wenigstens ein bißchen "koordinieren"... Mal sehen, welche hochbezahlten "Experten" die aus dem Hut gezauberte Leychen dafür aus dem Hut zaubert.
Sonst gibt´s zur Zeit ja nix zu tun: vermutlich ist man beleidigt, weil die USA und England mit Australien einen Rüstungs-Deal gemacht haben, ohne die NATO-Mitglieder in der EU zu fragen: Australien kauft für Unmilliarden Kernwaffen-ausrüstbare US-Atom-U-Boote (und hat dafür eine Bestellung aus Frankreich storniert), um gemeinsam mit den USA und den englischen Ex-USA China im West-Pazifik zu bedrohen, bzw. um dort "für Stabilität zu sorgen", wie die fetten alten WASP-Strategen es nennen, denen offenbar (zum Glück) Europa und der Mittelmeer-Raum inzwischen am Arsch vorbeigehen, nachdem sie dort erfolgreich eine Kette von fail-states herbei gebombt haben (höchste Zeit, die NATO-Aufrüstung zu verweigern!).
Aus Libyen und Syrien hört man auch nix mehr, ganz zu schweigen vom Donbass, dem Jemen, Äthiopien oder Madagaskar (auch die Uiguren, Rohinja, Kurden usw. haben Propaganda-mäßig ausgedient) - aber es gibt ja noch zu erwartende "Corona"-Varianten, mit denen man sich wichtig machen kann, ganz zu schweigen von den mißachteten Rhino-Viren, die scheinbar laut den Statistiken des "RKI" eigentlich einen Großteil der "Pandemie" verursacht haben...
Man denkt unwillkürlich an die Telefon-Desinfizierer aus "Per Anhalter durch die Galaxis": "Schweine ins Weltall!" haben bereits vor paar Jahrzehnten Antiimperialisten skandiert.

Kurz: Geld genug ist überall auf der Welt vorhanden, es ist nur falsch verteilt - bzw.: Geld ist eine Fiktion, an die leider noch die allermeisten glauben (siehe z.B. T. Maritsch: Ökonomie des Müßiggangs).