"Malefiz" ist eine brutalisierte und für kapitalistisch konditionierte Individuen sehr vergnügliche Erweiterung von "Mensch-ärgere-dich-nicht", eine Art abstrakt-verharmlostes "Monopoly" oder "Risiko", was ja beides stupide kapitalistische bzw. militaristische Spiele sind.
Alle diese Spiele lehren uns, daß es künstliche Regeln gibt, an die wir uns halten sollen oder sogar bei Androhung von Strafe halten müssen, wie albern sie auch scheinen mögen: z.B, stehen zu bleiben, bis man eine 6 würfelt, oder vor einer leeren Straße stehen zu bleiben, bis die Fußgänger-Ampel grün wird...
Gleichzeitig lernt man bei "Malefiz", wie bei kapitalistischen und militaristischen Spielen und der entsprechenden Wirklichkeit, daß Anfangs-Erfolge sich potenzieren und es am Ende gut US-puritanisch heißt: "Alles für den Gewinner!" Nicht umsonst heißt eines dieser Spiele "Bananen-Republik": da kann man mal den inneren Schweinehund so richtig von der Leine lassen und all das tun, wovon man in der Zeitung liest, daß es die "oberen Zehntausend" ständig tun: nämlich sogar die "Monopoly"- und "Risiko"-Regeln ignorieren.
Wer sowas als Freizeitspaß auffaßt, hat das Zeug zum Analcharakter und gehört eigentlich auf die weltgrößte "Waffen-Messe", die derzeit (natürlich) in den Vereinigten Emiraten stattfindet - leider sind allerdings die Pöstchen der mit Rüstungs-Milliarden um sich werfenden Befrackten, Uniformierten oder feudelbedeckten Despoten schon vergeben: ein bißchen Einfühlungsvermögen in deren Denkweise kann trotzdem nicht schaden, damit man nicht aus allen Wolken fällt, wenn mit den angesammelten Arsenalen kurzerhand mal wieder ein Land (wie Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen und demnächst vielleicht Venezuela) überfallen wird.
Da nützt es schon, diverse Spielanleitungen und -regeln zu kennen, z.B. die bekannt gewordenen "Manuals" der US-Armee zur Destabilisierung mißliebiger Staaten durch geheimdienstliche Terror-Anschläge ("Gladio" usw.), oder durch Wirtschafts-Sanktionen und Maßnahmen von IWF und Weltbank, und letztlich durch Krieg - wer die Spielregeln erfunden und aufgeschrieben hat, bestimmt eben den Spielverlauf: erste Regel ist, daß Waffenproduktion "Arbeitsplätze" und Profite sichert, zweite, daß daher Rüstungs-Haushalte erhöht werden müssen, dritte, daß Waffen verschleißen oder "veralten" und Munitionen verbraucht werden müssen, vierte, daß man dazu Konflikte erzeugen oder anheizen muß, notfalls durch Aufrüstung eines potentiellen Gegners (Irak, Al Qaida, IS...), und fünfte, daß das Völkerrecht zu diesem Zweck außerkraft gesetzt werden darf.
Der brave steuerzahlende Spiele-Fan nimmt diese Regeln für bare Münze und wahres Leben, genau wie er sich am abendlichen Spieltisch brav an die "Malefiz"-Regeln hält, als wären die für 2 Stunden das wahre Leben...
"Malefiz" kommt von "Maleficium", und "Maleficien" sind die "Bosheiten" oder "Untaten", die die sexual-neurotischen "Hexen"-Massakrierer der Gegen-Reformation (sowie der Reformation) in der frühen "Neuzeit" den Kräuter-Heiler(inne)n zur Last legten - in erster Linie Empfängnis-Verhütungs- und Abtreibungs-Wissen (vgl. Heinsohn / Steiger: "Die Vernichtung der Weisen Frauen"), das der (Er-)Zeugung pauperisierter proletarischer Reserve-Armeen widersprach - die Spielregeln waren einfach einer Legenden-Sammlung palästinensischer Wüsten-Nomaden entnommen: dem "Alten Testament", das damals (und bei US-Fundamentalisten und von ihnen missionierten Latinos, Afrikanern und Asiaten bis heute) an den Spieltischen galt.
Solange wir (jedenfalls in den Metropolen und in gewissen Zirkeln) säkulare und aufgeklärte Europäer noch "Malefiz"(oder das mittelalterlich entschärfte Neo-"Monopoly" namens "Siedler", das sogar "Revolutionäre" mögen) spielen und nicht wirklich glauben, daß es eine Alternative zum kapitalistisch-militärischen Komplex gibt, gibt es keinen Grund, überheblich auf Kreationisten und Schrift-Gläubige, geschweigedenn auf "primitive" Traditionalisten herabzusehen: wir akzeptieren vorbehaltlos die künstlichen Regeln der Rationalisierer, Utilitaristen, Positivisten, Materialisten, (Sozial-)Darwinisten, Zentralisten und Militaristen, ohne uns zu fragen, was das mit unserem wahren Leben zu tun hat: also mit Fressen, Saufen, Vögeln und solidarischem Herdentrieb...
Dienstag, 19. Februar 2019
Montag, 11. Februar 2019
Goodbye Lenin: eine echte große Revolution (also Liberté, Egalité, Fraternité) hat es in der Geschichte leider bisher nicht gegeben....
Sowohl die "glor"-reiche (US-)"Amerikanische", als auch die vielgerühmte "Französische Revolution" waren letzten Endes nichts anderes, als kapitalistische Staatsstreiche, so wie die bolschewistische "Revolution" ein StaMoKap-Staatsstreich war (auch wenn die beiden letzteren im Gegensatz zur ersten ein gewisses Potential hatten, das sie aber mit zentralistischer Arroganz und Brutalität verspielt haben...) - ganz zu schweigen von der "Industriellen", der "Grünen" oder der "Digitalen Revolution", die alle den Plutokraten genützt haben... Und ganz zu schweigen von den postkolonialen "Revolutionen" (einschl. China), die in oligarchisch korrupten oder ethnischen bzw. religiösen Katastrophen geendet haben oder von der kapitalistischen "Weltpolizei" drangsaliert oder gleich beendet wurden (während China den bauern-schlausten StaMoKap-Weg einschlägt)...
Alle wirklich revolutionären Ansätze, vom römischen Spartakus-Aufstand über die englischen "Leveller"-Bewegungen und die deutschen Bauern-Erhebungen (1525) bis zu den "Revolutionen" des 19. Jh.s, die Pariser Commune (1871) und die deutschen Räterepubliken (1918/19), wurden von "weißem" (eigentlich sado-schwarzem und blut-rotem) Terror nieder-massakriert: d.h. von der militärisch überlegenen Söldnermacht der Herrschenden, wie sie sich auch nach dem 2. Weltkrieg noch in vergleichsweise "zivilisierter" Form gegen Linke, Kriegs-Gegner, Umweltschützer, Hausbesetzer und weltweite "Globalisierungs"-Gegner gezeigt hat und gerade wieder in der brutalen Polizei-Gewalt gegen "Gelb-Westen" in Frankreich zeigt.
Bei allem Respekt vor den "Gelbwesten" fällt mir kein anderes erfolgreiches Beispiel ein, als die Zapatisten in Chiapas (Mexiko), und die bedienen sich einer zwar lokalen, aber ganz realen paramiltärischen Organisation, die angesichts "genehmigter Demonstrationen" jedem heutigen europäischen Salon-Linken wie eine Karl-May-Erfindung vorkommt...
Jede Erwähnung wirklich freiheitlicher und nicht-kapitalistischer Umstände, gewaltfreier und hierarchieloser Gesellschaft oder tatsächlicher Verwirklichung der allgemeinen Menschenrechte (in den USA sogar die Andeutung einer allgemeinen = "kommunistischen" Kranken-Versicherung) erzeugt in den "aufgeklärten" Herdentieren der "demokratischen" Staaten dieselbe "Underdog"-Schockstarre, wie in den Tieren von Orwell´s Parabel "Animal Farm" die geplante Auflehnung gegen die Farmer: "Aber das sind doch Menschen !" - nämlich eine gottgewollte Autorität mit Gewalt-Monopol...
In der Realität sind die "Underdogs" aber eben keine Tiere, sondern Menschen, und ihre "Halter" bzw. Unterdrücker zwar auch Menschen, aber eben keine "höher"-stehenden oder "besseren", vor denen man ehrfürchtig niederknien müßte, sondern zumeist von der Macht korrumpierte, ethisch versaute und menschlicher Werte verlustig gegangene Neo-Feudale, für die die "Französische Revolution" ebenso, wie die "Aufklärung", nur ein nützliches Märchen ist: wir leben noch im Mittelalter, auch wenn der Bluts-Adel durch den Geld-Adel abgelöst wurde, und "Ihro Gnaden" durch "Jawohl, Herr Direktor", selbst wenn man sich nach dem Beispiel der "Silicon-Valley"-Ex-Hippies inzwischen duzt - die Reichtums-Hierarchien und die grundsätzlich kapitalistischen Verhältnisse mit all ihren absurden Folgen, wie Elend, Verhungern, Kriege usw., scheinen für die Masse der menschlichen "Underdogs" immer noch unantastbar zu sein, da wir seit dem "Ende der Geschichte" (und der "Utopien") angeblich in der besten aller möglichen Welten, nämlich dem siegreichen grenzenlosen Kapitalismus leben: die Folge (oder der Erfolg) der gehirnwaschenden "Aufklärung" ist offenbar, daß die Beherrschten solange brav die Phrasen und Spirenzen ihrer Herrscher medial hinnehmen, bis ihre Situation so desolat wird, daß sie sich bei aussichtslosen Verzweifllungstaten "heldenmütig" verhaften, verurteilen oder sogar erschießen lassen...
Dabei wäre es vorher so einfach: ziviler Ungehorsam, Wieder-Aneignung von privatisiertem Gesellschafts-Eigentum, Rückzug aus der Geldwirtschaft, Generalstreik, wenn z.B. der Rüstungs-Etat erhöht werden soll (also jetzt)…
Die Herrschenden sind keine Menschen, sondern Rädchen in einem fatalen System, ihr selbstgerechtes Gelaber (= "Nachrichten" und "Börsenberichte") hat nichts mit menschlicher Gesellschaft zu tun, ihre Währung ("Geld" und "Derivate") ist eine hohle Blase, ihre globalen Aktionen wären, außer in Bezug auf ihren Profit, völlig belanglos, wenn sie nicht schädlich für die gesamte Menschheit wären: also weg mit dem Scheißsystem - was ist daran so schrecklich bzw schrecklicher, als das herrschende System?
Alle wirklich revolutionären Ansätze, vom römischen Spartakus-Aufstand über die englischen "Leveller"-Bewegungen und die deutschen Bauern-Erhebungen (1525) bis zu den "Revolutionen" des 19. Jh.s, die Pariser Commune (1871) und die deutschen Räterepubliken (1918/19), wurden von "weißem" (eigentlich sado-schwarzem und blut-rotem) Terror nieder-massakriert: d.h. von der militärisch überlegenen Söldnermacht der Herrschenden, wie sie sich auch nach dem 2. Weltkrieg noch in vergleichsweise "zivilisierter" Form gegen Linke, Kriegs-Gegner, Umweltschützer, Hausbesetzer und weltweite "Globalisierungs"-Gegner gezeigt hat und gerade wieder in der brutalen Polizei-Gewalt gegen "Gelb-Westen" in Frankreich zeigt.
Bei allem Respekt vor den "Gelbwesten" fällt mir kein anderes erfolgreiches Beispiel ein, als die Zapatisten in Chiapas (Mexiko), und die bedienen sich einer zwar lokalen, aber ganz realen paramiltärischen Organisation, die angesichts "genehmigter Demonstrationen" jedem heutigen europäischen Salon-Linken wie eine Karl-May-Erfindung vorkommt...
Jede Erwähnung wirklich freiheitlicher und nicht-kapitalistischer Umstände, gewaltfreier und hierarchieloser Gesellschaft oder tatsächlicher Verwirklichung der allgemeinen Menschenrechte (in den USA sogar die Andeutung einer allgemeinen = "kommunistischen" Kranken-Versicherung) erzeugt in den "aufgeklärten" Herdentieren der "demokratischen" Staaten dieselbe "Underdog"-Schockstarre, wie in den Tieren von Orwell´s Parabel "Animal Farm" die geplante Auflehnung gegen die Farmer: "Aber das sind doch Menschen !" - nämlich eine gottgewollte Autorität mit Gewalt-Monopol...
In der Realität sind die "Underdogs" aber eben keine Tiere, sondern Menschen, und ihre "Halter" bzw. Unterdrücker zwar auch Menschen, aber eben keine "höher"-stehenden oder "besseren", vor denen man ehrfürchtig niederknien müßte, sondern zumeist von der Macht korrumpierte, ethisch versaute und menschlicher Werte verlustig gegangene Neo-Feudale, für die die "Französische Revolution" ebenso, wie die "Aufklärung", nur ein nützliches Märchen ist: wir leben noch im Mittelalter, auch wenn der Bluts-Adel durch den Geld-Adel abgelöst wurde, und "Ihro Gnaden" durch "Jawohl, Herr Direktor", selbst wenn man sich nach dem Beispiel der "Silicon-Valley"-Ex-Hippies inzwischen duzt - die Reichtums-Hierarchien und die grundsätzlich kapitalistischen Verhältnisse mit all ihren absurden Folgen, wie Elend, Verhungern, Kriege usw., scheinen für die Masse der menschlichen "Underdogs" immer noch unantastbar zu sein, da wir seit dem "Ende der Geschichte" (und der "Utopien") angeblich in der besten aller möglichen Welten, nämlich dem siegreichen grenzenlosen Kapitalismus leben: die Folge (oder der Erfolg) der gehirnwaschenden "Aufklärung" ist offenbar, daß die Beherrschten solange brav die Phrasen und Spirenzen ihrer Herrscher medial hinnehmen, bis ihre Situation so desolat wird, daß sie sich bei aussichtslosen Verzweifllungstaten "heldenmütig" verhaften, verurteilen oder sogar erschießen lassen...
Dabei wäre es vorher so einfach: ziviler Ungehorsam, Wieder-Aneignung von privatisiertem Gesellschafts-Eigentum, Rückzug aus der Geldwirtschaft, Generalstreik, wenn z.B. der Rüstungs-Etat erhöht werden soll (also jetzt)…
Die Herrschenden sind keine Menschen, sondern Rädchen in einem fatalen System, ihr selbstgerechtes Gelaber (= "Nachrichten" und "Börsenberichte") hat nichts mit menschlicher Gesellschaft zu tun, ihre Währung ("Geld" und "Derivate") ist eine hohle Blase, ihre globalen Aktionen wären, außer in Bezug auf ihren Profit, völlig belanglos, wenn sie nicht schädlich für die gesamte Menschheit wären: also weg mit dem Scheißsystem - was ist daran so schrecklich bzw schrecklicher, als das herrschende System?
Sonntag, 3. Februar 2019
Venezuela Libre - Nieder mit Guaido !
Wenn sich in Deutschland von links Sahra Wagenknecht oder von rechts Alice Weidel zur "Interims-Kanzlerin" gegen Merkel erklären würden, würden Deutschland und die Welt herzlich lachen - in Venezuela dagegen kann das ein u.a. in den USA ausgebildeter rechts-konservativer Emporkömmling ernsthaft tun und bekommt sofort Schützenhilfe von den rechten Regierungen in den USA und Europa - während die plebiszitäre Sezession der russischen Krim von der oligarchisch faschistoid-nationalistischen Putsch-Ukraine als Verletzung von deren "staatlicher und territorialer Souveränität" und Grund für Sanktionen gegen Rußland ins Feld geführt wird
Das allein zeigt schon, daß an diesem Guaido was faul ist, an dieser Mischung aus Macrönchen und dem rechtsradikalen Präsidenten Brasiliens - sein Programm ist schließlich die neoliberale (Wieder-) Öffnung Venezuelas für großkapitalistische Investoren, wie überhaupt die verharmloste "Opposition" in Venezuela in erster Linie nichts weiter als eine Front der bürgerlichen Ex-Profiteure gegen die von Hugo Chavez eingeführten wirtschaftlichen und sozialen Reformen war und ist.
Das übliche Gelaber, mit der (nicht nur) in ganz Südamerika grassierenden "Korruption aufräumen" zu wollen, ist ja ein Witz: überall, wo neo-rechte Regierungen die hoffnungsvolle soziale Wende in Südamerika kaputtgemacht haben, ist es schlimmer, als zuvor, weil natürlich alte Oligarchen-Cliquen ans Ruder gekommen sind (ganz zu schweigen von den USA, wo seit der Unabhängigkeit durchgehend ein militärisch-industrieller Neo-Feudalismus herrscht, und ganz zu schweigen von den US-Jüngern und -Verbündeten, ob "demo-" oder autokratisch...).
Auch daß die Wiederwahl Maduros "nicht demokratisch" gewesen sei, ist ein Witz: abgesehen von der lächerlichen pseudo-"repräsentative-Demokratie"-Prozedur in den Industrieländern, war die Wahlbeteiligung in Venezuela natürlich genauso niedrig, wie üblicherweise bei Europa-Wahlen oder in den USA - aber nicht, weil wie in den USA die Beteiligung der "Unterschichten" erschwert ist, sondern weil die zerstrittene rechte "Opposition" mangels eines aussichtsreichen Kandidaten zum Wahl-Boykott aufgerufen hatte - Maduro wurde trotzdem (wie Assad in Syrien) wahrscheinlich (in direkter Wahl) von einem größeren Prozentsatz der Wahlberechtigten gewählt, als Merkel oder Trump (in indirekter Wahl).
Wenn die USA diesmal (im Gegensatz zu Persien, Chile, Ukraine usw.) offen mit militärischem Eingreifen drohen, um Maduro abzusetzen, hat das nichts mit der Verbesserung der Lage der unterversorgten Bevölkerung oder der Einführung von "Demokratie" zu tun, sondern mit den erwarteten Pfründen für die US-Ölkonzerne, die Guaido sozusagen als Wester-Welle wieder ins Land holen will.
Die Versorgungskrise Venezuelas haben schließlich nicht zuletzt die "Sanktionen" der USA verursacht - altbewährtes destabilisierendes Mittel bereits gegen Kuba, Iran, Syrien, Rußland… Und der Fall des Rohöl-Preises 2014 sieht ganz nach einer gewollten Schwächung der OPEC-Länder und vor allem Venezuelas aus...
Garantiert ist die venezolanische Regierung nicht weniger korrupt, als die deutsche Lobby-Parteien-Landschaft oder die exklusive US-Millionärs-Politik (vielleicht sogar so korrupt, wie alle anderen latein-amerikanischen Regierungen), und garantiert hat sie (wie die kubanische) ein paar strukturelle ökonomische Fehler gemacht - aber die Lösung besteht garantiert nicht darin, sie durch ein weiteres neoliberales Regime von "altbewährten" Oligarchen á la Guaido zu ersetzen: am kapitalistischen Wesen wird die Welt nicht genesen, auch wenn sich gehirngewaschene Yankees, Rednecks, Brits und deutsche Michel nichts anderes vorstellen können, als daß die ganze Welt, wie schon immer, seit man von "Zivilisation" redet, zum Wohl einer superreichen Minderheit organisiert wird und man sich bloß möglichst komfortabel in seiner Opferrolle einrichten muß - die Propaganda-Lügen sind doch dermaßen leicht durchschaubar, Leute ! Ein "Diktator" ist, wer bei der herrschenden Schweinerei nicht mitmacht (Castro, Gaddafi, Assad, Maduro...), und ein Diktator, der mitmacht, ist "keiner" (Saudi-Arabien, Emirate, Aserbaidschan, Kasachstan, Malaysia, Singapur, Ägypten...) - so einfach ist das, und ihr glaubt das auch noch, weil ihr selbst in der weichen Diktatur einer Schönen Neuen Welt lebt und brav deren Legenden lauscht...
Goodbye Civilization !
Das allein zeigt schon, daß an diesem Guaido was faul ist, an dieser Mischung aus Macrönchen und dem rechtsradikalen Präsidenten Brasiliens - sein Programm ist schließlich die neoliberale (Wieder-) Öffnung Venezuelas für großkapitalistische Investoren, wie überhaupt die verharmloste "Opposition" in Venezuela in erster Linie nichts weiter als eine Front der bürgerlichen Ex-Profiteure gegen die von Hugo Chavez eingeführten wirtschaftlichen und sozialen Reformen war und ist.
Das übliche Gelaber, mit der (nicht nur) in ganz Südamerika grassierenden "Korruption aufräumen" zu wollen, ist ja ein Witz: überall, wo neo-rechte Regierungen die hoffnungsvolle soziale Wende in Südamerika kaputtgemacht haben, ist es schlimmer, als zuvor, weil natürlich alte Oligarchen-Cliquen ans Ruder gekommen sind (ganz zu schweigen von den USA, wo seit der Unabhängigkeit durchgehend ein militärisch-industrieller Neo-Feudalismus herrscht, und ganz zu schweigen von den US-Jüngern und -Verbündeten, ob "demo-" oder autokratisch...).
Auch daß die Wiederwahl Maduros "nicht demokratisch" gewesen sei, ist ein Witz: abgesehen von der lächerlichen pseudo-"repräsentative-Demokratie"-Prozedur in den Industrieländern, war die Wahlbeteiligung in Venezuela natürlich genauso niedrig, wie üblicherweise bei Europa-Wahlen oder in den USA - aber nicht, weil wie in den USA die Beteiligung der "Unterschichten" erschwert ist, sondern weil die zerstrittene rechte "Opposition" mangels eines aussichtsreichen Kandidaten zum Wahl-Boykott aufgerufen hatte - Maduro wurde trotzdem (wie Assad in Syrien) wahrscheinlich (in direkter Wahl) von einem größeren Prozentsatz der Wahlberechtigten gewählt, als Merkel oder Trump (in indirekter Wahl).
Wenn die USA diesmal (im Gegensatz zu Persien, Chile, Ukraine usw.) offen mit militärischem Eingreifen drohen, um Maduro abzusetzen, hat das nichts mit der Verbesserung der Lage der unterversorgten Bevölkerung oder der Einführung von "Demokratie" zu tun, sondern mit den erwarteten Pfründen für die US-Ölkonzerne, die Guaido sozusagen als Wester-Welle wieder ins Land holen will.
Die Versorgungskrise Venezuelas haben schließlich nicht zuletzt die "Sanktionen" der USA verursacht - altbewährtes destabilisierendes Mittel bereits gegen Kuba, Iran, Syrien, Rußland… Und der Fall des Rohöl-Preises 2014 sieht ganz nach einer gewollten Schwächung der OPEC-Länder und vor allem Venezuelas aus...
Garantiert ist die venezolanische Regierung nicht weniger korrupt, als die deutsche Lobby-Parteien-Landschaft oder die exklusive US-Millionärs-Politik (vielleicht sogar so korrupt, wie alle anderen latein-amerikanischen Regierungen), und garantiert hat sie (wie die kubanische) ein paar strukturelle ökonomische Fehler gemacht - aber die Lösung besteht garantiert nicht darin, sie durch ein weiteres neoliberales Regime von "altbewährten" Oligarchen á la Guaido zu ersetzen: am kapitalistischen Wesen wird die Welt nicht genesen, auch wenn sich gehirngewaschene Yankees, Rednecks, Brits und deutsche Michel nichts anderes vorstellen können, als daß die ganze Welt, wie schon immer, seit man von "Zivilisation" redet, zum Wohl einer superreichen Minderheit organisiert wird und man sich bloß möglichst komfortabel in seiner Opferrolle einrichten muß - die Propaganda-Lügen sind doch dermaßen leicht durchschaubar, Leute ! Ein "Diktator" ist, wer bei der herrschenden Schweinerei nicht mitmacht (Castro, Gaddafi, Assad, Maduro...), und ein Diktator, der mitmacht, ist "keiner" (Saudi-Arabien, Emirate, Aserbaidschan, Kasachstan, Malaysia, Singapur, Ägypten...) - so einfach ist das, und ihr glaubt das auch noch, weil ihr selbst in der weichen Diktatur einer Schönen Neuen Welt lebt und brav deren Legenden lauscht...
Goodbye Civilization !
Dienstag, 22. Januar 2019
10 kleine Milliardärlein... (Der Aufstand der "Schußsicheren Westen" für Liberté, Egalité, Fraternité)
Jetzt hat es mal jemand ausgerechnet: in keinem europäischen Land bezahlen Großkonzerne auch nur annähernd den vorgeschriebenen Steuersatz - in Luxemburg bezahlen sie durchschnittlich ein Drittel der dortigen gesetzlichen Steuern, in den übrigen Ländern (einschließlich Deutschland mit der europaweit größten Schere zwischen Arm und Reich), bißchen mehr oder weniger als die Hälfte. Da es sich um die größten Konzerne mit ständig wachsenden Gewinnen handelt, kommt da schon einiges an Steuerverlusten durch legale und halblegale Tricks zusammen...
"Das kam" sogar "in den Nachrichten", ebenso wie die jährliche Oxfam-Zahl: nach anfangs 80, dann 60 und 40, besitzen derzeit nur noch 23 Multimilliardäre soviel, wie die ärmere Hälfte der Menschheit (also über 3,5 Milliarden Menschen) zusammen...
Das sind aber nur die Hyper-Milliardäre, denn gleichzeitig ist, wie man liest, die absolute Zahl der Millionäre und Milliardäre auf dem historischen Höchststand, sodaß auch der wohlhabenderen Hälfte der Menschheit (abzüglich des reichsten Prozents) noch jede Menge abhanden gekommen ist...
Diese Zahlen und das dahinterstehende neofeudal-kapitalistische System sind so geistesgestört, daß man sich einerseits nicht wundert, daß das, was volkt, mit ungläubigem Staunen wie das Kaninchen vor der Schlange erstarrt verharrt - andererseits sich wundert, daß europaweit quasi nur in Frankreich (und auch da nur 1% der Bevölkerung) mal jemand aus der Erstarrung aufwacht und schreit: "Jetzt reicht´s!"
Und das, obwohl die Bullen der militaristischen "Grande Nation" mit vorbildlicher Brutalität vorgehen, wenn der imperialistische "Arc de Triomphe" mit Parolen verziert wird oder ein paar Scheiben auf Luxus-Boulevards zu Bruch gehen und noch nichtmal Plutokraten-Residenzen oder -Yachten in die Luft geflogen sind, weil man da schwer rankommt...
Mit "Enragées" (also Erregten) verhandelt das gelackte Macrönchen natürlich nicht, zumal sie keinen ihm adäquaten "Chef" haben und vermutlich von "rechtspopulistisch-kleinbürgerlichem Pöbel" durchzogen sind (fragt sich bloß, wie man dann die martialisch vermummten Söldner des Systems bezeichnen soll, die (s. UTube) wie im Krieg bereitwillig mit Pfefferspray, Tränen- und CS-Gas, Gummi-Geschossen und Schock-Granaten auf ihre Landsleute zielen und schießen? - Vielleicht "faschistoider Pöbel"?).
Jedenfalls scheint klar zu sein, daß man ohne ein bißchen telegenen Krawall (dessen Sachschaden ruhig nur einen Bruchteil des Schadens durch die Finanz-Oligarchie zu betragen braucht) zu völliger Ohnmacht verdammt ist, so traurig das für die braven "legalen Demonstranten" (wie beim Berliner "Unteilbar"-Massenspaziergang) auch sein mag.
Dabei ist doch alles ganz einfach: man muß nur die selbsterfundenen Regeln des globalen Monopoly-Spiels des herrschenden einen Prozents außerkraft setzen, dieses soziopathische eine Prozent zur Umerziehung nach Guantanamo deportieren (oder meinetwegen auch in einen abgeschotteten "Club Mediterranée", wo sie weiter miteinander Sozialdarwinismus spielen können), die Realwirtschaft wieder vom Finanzdiktat befreien, das Geld wieder zum bloßen Tauschmittel (statt zur Spekulations-Ware) machen, die grotesken Vermögen der Profiteure und Shareholder sowie die relevanten Produktionsmittel vergesellschaften, sozial verträgliche Mindest- und Höchst-Einkommen und -Vermögen festlegen, Arbeit und Wohlstand gerecht verteilen, echte Bildung und Räte-Demokratie einführen und bedarfsgerecht und ökologisch produzieren und "dienstleisten" - und schon sind alle Probleme (Armut, Hunger, Kriege, Umwelt, Klima usw.) gelöst, abgesehen vom Abarbeiten von paar Jahrhunderten Schindluder, das unsere Vorfahren gedankenlos betrieben haben: damit ist leider schon genug zu tun - Scheiß auf Big Data, Nanobiochemie, die Rückseite des Monds oder erst recht den Mars, ganz zu schweigen von Exo-Planeten und Higgs-Teilchen...
Wir fahren den Karren sehenden Auges gegen die Wand, wenn es nicht bald einen Aufschrei gegen den grassierenden Wahn- und Schwachsinn gibt - was sind schon ein paar zerdepperte Bank-Filialen-Scheiben gegen das alltägliche Verbrechergeschäft eben dieser Banken?
Hauptsache ihr "Empört euch!", wie der leider verstorbene greise Humanist S. Hessel zuletzt noch ungebrochen empfohlen hat!
"Das kam" sogar "in den Nachrichten", ebenso wie die jährliche Oxfam-Zahl: nach anfangs 80, dann 60 und 40, besitzen derzeit nur noch 23 Multimilliardäre soviel, wie die ärmere Hälfte der Menschheit (also über 3,5 Milliarden Menschen) zusammen...
Das sind aber nur die Hyper-Milliardäre, denn gleichzeitig ist, wie man liest, die absolute Zahl der Millionäre und Milliardäre auf dem historischen Höchststand, sodaß auch der wohlhabenderen Hälfte der Menschheit (abzüglich des reichsten Prozents) noch jede Menge abhanden gekommen ist...
Diese Zahlen und das dahinterstehende neofeudal-kapitalistische System sind so geistesgestört, daß man sich einerseits nicht wundert, daß das, was volkt, mit ungläubigem Staunen wie das Kaninchen vor der Schlange erstarrt verharrt - andererseits sich wundert, daß europaweit quasi nur in Frankreich (und auch da nur 1% der Bevölkerung) mal jemand aus der Erstarrung aufwacht und schreit: "Jetzt reicht´s!"
Und das, obwohl die Bullen der militaristischen "Grande Nation" mit vorbildlicher Brutalität vorgehen, wenn der imperialistische "Arc de Triomphe" mit Parolen verziert wird oder ein paar Scheiben auf Luxus-Boulevards zu Bruch gehen und noch nichtmal Plutokraten-Residenzen oder -Yachten in die Luft geflogen sind, weil man da schwer rankommt...
Mit "Enragées" (also Erregten) verhandelt das gelackte Macrönchen natürlich nicht, zumal sie keinen ihm adäquaten "Chef" haben und vermutlich von "rechtspopulistisch-kleinbürgerlichem Pöbel" durchzogen sind (fragt sich bloß, wie man dann die martialisch vermummten Söldner des Systems bezeichnen soll, die (s. UTube) wie im Krieg bereitwillig mit Pfefferspray, Tränen- und CS-Gas, Gummi-Geschossen und Schock-Granaten auf ihre Landsleute zielen und schießen? - Vielleicht "faschistoider Pöbel"?).
Jedenfalls scheint klar zu sein, daß man ohne ein bißchen telegenen Krawall (dessen Sachschaden ruhig nur einen Bruchteil des Schadens durch die Finanz-Oligarchie zu betragen braucht) zu völliger Ohnmacht verdammt ist, so traurig das für die braven "legalen Demonstranten" (wie beim Berliner "Unteilbar"-Massenspaziergang) auch sein mag.
Dabei ist doch alles ganz einfach: man muß nur die selbsterfundenen Regeln des globalen Monopoly-Spiels des herrschenden einen Prozents außerkraft setzen, dieses soziopathische eine Prozent zur Umerziehung nach Guantanamo deportieren (oder meinetwegen auch in einen abgeschotteten "Club Mediterranée", wo sie weiter miteinander Sozialdarwinismus spielen können), die Realwirtschaft wieder vom Finanzdiktat befreien, das Geld wieder zum bloßen Tauschmittel (statt zur Spekulations-Ware) machen, die grotesken Vermögen der Profiteure und Shareholder sowie die relevanten Produktionsmittel vergesellschaften, sozial verträgliche Mindest- und Höchst-Einkommen und -Vermögen festlegen, Arbeit und Wohlstand gerecht verteilen, echte Bildung und Räte-Demokratie einführen und bedarfsgerecht und ökologisch produzieren und "dienstleisten" - und schon sind alle Probleme (Armut, Hunger, Kriege, Umwelt, Klima usw.) gelöst, abgesehen vom Abarbeiten von paar Jahrhunderten Schindluder, das unsere Vorfahren gedankenlos betrieben haben: damit ist leider schon genug zu tun - Scheiß auf Big Data, Nanobiochemie, die Rückseite des Monds oder erst recht den Mars, ganz zu schweigen von Exo-Planeten und Higgs-Teilchen...
Wir fahren den Karren sehenden Auges gegen die Wand, wenn es nicht bald einen Aufschrei gegen den grassierenden Wahn- und Schwachsinn gibt - was sind schon ein paar zerdepperte Bank-Filialen-Scheiben gegen das alltägliche Verbrechergeschäft eben dieser Banken?
Hauptsache ihr "Empört euch!", wie der leider verstorbene greise Humanist S. Hessel zuletzt noch ungebrochen empfohlen hat!
Donnerstag, 20. Dezember 2018
Prima Klima auch ganz ohne Klima-Politik
Wen interessiert das noch: die erste UN-Klimakonferenz fand 1979 in Genf statt - erste Warnungen (z.B. der Bericht des Club of Rome: "Die Grenzen des Wachstums", 1972) waren offenbar angekommen... Also:
Genf 1979, Toronto 1988, Rio 1992, Kyoto 1997, Bonn 2001, Bali 2007, Poznan 2008, Kopenhagen 2009, Cancun 2010, Doha 2012, Warschau 2013, Paris 2015, Katowice 2018...
Man erkennt ein zunächst gelassenes Herangehen, dann eine gewisse Hektik zur Zeit der "Finanz-Krise", dann wieder ein Abflauen des Interesses, obwohl doch solche ergebnislose "Kongresse" mit Luxus-Reisen und Banketten auf Spesen-Rechnung verbunden sind: vielleicht sind die gehäuften Tagungen im gastronomisch eher bodenständigen Polen ja nicht so beliebt...
Entschieden wird bei solchen Lobbyisten-Treffen in der Regel jedenfalls sowieso nichts: seit 40 Jahren leistet jeder anwesende "Repräsentant" den nationalen Offenbarungseid im Auftrag seiner heimischen Plutokraten: "Sorry, folks, im Sinn unserer Arbeitsplätze und Export-Raten müssen wir leider das Klima den Bach runter gehen lassen - das werdet ihr bestimmt verstehen, weil ihr es ja genauso macht - danke für euer Verständnis !"
Alle Jubeljahre reißt man sich zusammen und "verabschiedet" nach selbst gut-alimentierte Bürokraten "erschöpfenden" Marathon-Sitzungen unter Selbst-Bejubelung unverbindliche "freiwillige" Absichts-Erklärungen, die sich schon vor der nächsten Konferenz als pures Geschwätz herausstellen...
Und das gilt nicht nur für die Ober-Pro-Kopf-Dreckschleuder USA, die sich in jeder Hinsicht aus der globalen Verantwortung herausnehmen, sondern für alle postkolonialen Ex-Industrie-Länder, die "business as usual" betreiben und dasselbe "aus ökologischen Gründen" den "Schwellenländern" verweigern - ähnlich wie man Indigenen die harmlose extensive Wal-Jagd verbietet, weil man selbst die Wale durch intensive industrielle Jagd bereits fast ausgerottet hat...
Die "aufgeklärte" und ständig guglnde "Informations"-Gesellschaft kann also seit mindestens 40 Jahren nichts gegen den defätistischen Schwachsinn des herrschenden einen Prozents tun, obwohl man sehenden Auges "vor dem Abgrund steht und morgen schon einen Schritt weiter sein wird", wie der treuherzige Kohl-Kopf (aka weiche "Birne") bereits wußte…
Die braven Wissenschaftler können forschen und voraussagen, was sie wollen: es herrscht auf Teufel komm raus das "Gesetz" der freien Märkte und der Spekulations-Profite, also das Faustrecht der Reichen und Mächtigen, die glauben oder hoffen, sie könnten als einzige der ihnen folgenden Sintflut entgehen - sorry, folks, am "day after" werdet ihr merken, daß man Geld nicht fressen, saufen oder atmen kann: viel Spaß dann ohne uns, ihr Sozio- und Psychopathen!!
Jetzt warten die "Wikipedia"-Sesselfurzer auf den endgültigen Algorithmus, der "neutral und gerecht" die Privilegien des Establishments hinwegfegt; na klar, Genossen, die Folge wird bloß leider ein Punkte-System, mit Ausnahmen für Funktionäre, nach chinesischem Vorbild sein - aber macht ja nix: ihr bleibt ja auch heute schon brav bei rotem Licht vor leeren Kreuzungen stehen: da werdet Ihr ja auch nichts gegen eine kleine elektronische Fessel haben, wenn sie "der Wahrheitsfindung dient", wie schon Fritz Teufel angesichts des albern-obligatorischen Strammstehens vor "Richtern" zynisch anmerkte...
Daß es um eine permanente "legalisierte" Umverteilung von unten nach oben geht, haltet ihr offenbar für "normal", da euch die Herrschenden unterstellen, an ihrer Stelle würdet ihr es genauso machen: also das Klima versauen, selbst wenn ihr schon Kinder in die Welt gesetzt habt...
Das angeblich "rationale" Weltbild der "Aufklärung" ist an Irrationalität genau betrachtet nicht zu überbieten - wir leben in einem finstereren Zeitalter, als vor tausend Jahren.
Adieu, und vielen Dank für den letzten vergifteten Fisch !
Genf 1979, Toronto 1988, Rio 1992, Kyoto 1997, Bonn 2001, Bali 2007, Poznan 2008, Kopenhagen 2009, Cancun 2010, Doha 2012, Warschau 2013, Paris 2015, Katowice 2018...
Man erkennt ein zunächst gelassenes Herangehen, dann eine gewisse Hektik zur Zeit der "Finanz-Krise", dann wieder ein Abflauen des Interesses, obwohl doch solche ergebnislose "Kongresse" mit Luxus-Reisen und Banketten auf Spesen-Rechnung verbunden sind: vielleicht sind die gehäuften Tagungen im gastronomisch eher bodenständigen Polen ja nicht so beliebt...
Entschieden wird bei solchen Lobbyisten-Treffen in der Regel jedenfalls sowieso nichts: seit 40 Jahren leistet jeder anwesende "Repräsentant" den nationalen Offenbarungseid im Auftrag seiner heimischen Plutokraten: "Sorry, folks, im Sinn unserer Arbeitsplätze und Export-Raten müssen wir leider das Klima den Bach runter gehen lassen - das werdet ihr bestimmt verstehen, weil ihr es ja genauso macht - danke für euer Verständnis !"
Alle Jubeljahre reißt man sich zusammen und "verabschiedet" nach selbst gut-alimentierte Bürokraten "erschöpfenden" Marathon-Sitzungen unter Selbst-Bejubelung unverbindliche "freiwillige" Absichts-Erklärungen, die sich schon vor der nächsten Konferenz als pures Geschwätz herausstellen...
Und das gilt nicht nur für die Ober-Pro-Kopf-Dreckschleuder USA, die sich in jeder Hinsicht aus der globalen Verantwortung herausnehmen, sondern für alle postkolonialen Ex-Industrie-Länder, die "business as usual" betreiben und dasselbe "aus ökologischen Gründen" den "Schwellenländern" verweigern - ähnlich wie man Indigenen die harmlose extensive Wal-Jagd verbietet, weil man selbst die Wale durch intensive industrielle Jagd bereits fast ausgerottet hat...
Die "aufgeklärte" und ständig guglnde "Informations"-Gesellschaft kann also seit mindestens 40 Jahren nichts gegen den defätistischen Schwachsinn des herrschenden einen Prozents tun, obwohl man sehenden Auges "vor dem Abgrund steht und morgen schon einen Schritt weiter sein wird", wie der treuherzige Kohl-Kopf (aka weiche "Birne") bereits wußte…
Die braven Wissenschaftler können forschen und voraussagen, was sie wollen: es herrscht auf Teufel komm raus das "Gesetz" der freien Märkte und der Spekulations-Profite, also das Faustrecht der Reichen und Mächtigen, die glauben oder hoffen, sie könnten als einzige der ihnen folgenden Sintflut entgehen - sorry, folks, am "day after" werdet ihr merken, daß man Geld nicht fressen, saufen oder atmen kann: viel Spaß dann ohne uns, ihr Sozio- und Psychopathen!!
Jetzt warten die "Wikipedia"-Sesselfurzer auf den endgültigen Algorithmus, der "neutral und gerecht" die Privilegien des Establishments hinwegfegt; na klar, Genossen, die Folge wird bloß leider ein Punkte-System, mit Ausnahmen für Funktionäre, nach chinesischem Vorbild sein - aber macht ja nix: ihr bleibt ja auch heute schon brav bei rotem Licht vor leeren Kreuzungen stehen: da werdet Ihr ja auch nichts gegen eine kleine elektronische Fessel haben, wenn sie "der Wahrheitsfindung dient", wie schon Fritz Teufel angesichts des albern-obligatorischen Strammstehens vor "Richtern" zynisch anmerkte...
Daß es um eine permanente "legalisierte" Umverteilung von unten nach oben geht, haltet ihr offenbar für "normal", da euch die Herrschenden unterstellen, an ihrer Stelle würdet ihr es genauso machen: also das Klima versauen, selbst wenn ihr schon Kinder in die Welt gesetzt habt...
Das angeblich "rationale" Weltbild der "Aufklärung" ist an Irrationalität genau betrachtet nicht zu überbieten - wir leben in einem finstereren Zeitalter, als vor tausend Jahren.
Adieu, und vielen Dank für den letzten vergifteten Fisch !
Freitag, 7. Dezember 2018
UN-Friedenstruppen besetzen endlich die West-Ukraine und Kanada
Langsam hat man wirklich die Schnauze voll von den west-ukrainischen Faschisten und Proto-Faschisten und ihren Unterstützern in NATO, EU und OECD: die Putsch-Oligarchen von Kiew provozieren unter demonstrativer Mißachtung geltender Abkommen einen militärischen Zwischenfall, der leicht zu einem "echten" Krieg führen kann, und den besagten Unterstützern fällt dazu nichts ein, als zum zigsten mal die "Unantastbarkeit der territorialen Hoheit der Ukraine" zu beschwören und wie immer mit dem Finger auf "Putin" zu zeigen (der sich bisher als einziger kühl und rational verhalten hat)...
Erstens ist das "Territorium der Ukraine" ein historisches Zufalls-Produkt und insofern sehr wohl "antastbar", zweitens ist in der West-Ukraine ein hysterisch rechts-nationalistisches Putsch-Regime an der Macht, drittens haben innerhalb aller zufälligen (also aller) "National-Grenzen" (bzw. Grenz-übergreifend) regionale Kulturen und / oder unterdrückte Minderheiten das Recht auf Autonomie und / oder Separation (z.B. ost-ukrainische und Krim-Russen, Tibeter, Kurden, Basken, Kosovaren usw., obwohl es nach Jahrzehnten oder mehr der kolonialen Völker-Durchmischung wiederum albern ist, neue zufällige "National-Grenzen" zu ziehen - siehe u.a. Kosovo...), und viertens und sowieso ist all das kein Grund, einen Krieg zu riskieren - und zwar weder von Seiten der Kiewer Giftzwerge, noch von deren westlichen Unterstützern!
Was dabei herauskommt, sieht man ja an den zivilen Katastrophen von Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und Jemen - ganz abgesehen davon, daß ein Ukraine-Krieg vermutlich nicht auf deren "Hoheits-Gebiet" beschränkt bliebe...
Ein ähnlich sinnlos zündelnder Wahnsinn ist die Verhaftung einer chinesischen Finanz-Managerin in Kanada auf Betreiben der global-feudalen US-Regierung, weil erstere angeblich die grundlos arroganten US-Sanktionen gegen den Iran "umgangen" haben soll - falls sie´s getan hat, kann man nur sagen: weiter so! Und zwar nach sofortiger Freilassung!
Die einzigen sinnvollen Verhaftungen der letzten 50 Jahre waren die der Steuer-hinterziehenden Manager Zumwinkel (Post-Chef) in Deutschland und Ghosn (Renault-Nissan-Chef) in Japan, während Hunderte oder Tausende ähnlicher Schweine noch frei herumlaufen...
Das Problem sind überall die selbsternannten "Eliten" in Wirtschaft und Regierungen (natürlich auch in Rußland), die ohne Rücksicht auf Verluste ihre Macht erhalten und ihren Reichtum mehren - es ist höchste Zeit, deren neo-"liberales" Geschwätz nicht mehr ernst zu nehmen und ihnen den Ton abzudrehen, ob sie nun Poroschenko oder Putin, Merkel, Maas, Merz, May oder Macron heißen, um stellvertretend für die globalen Wirtschafts- und Finanz-Mogule nur ein paar Polit-Nasen zu nennen: sie alle sollte man in ein sibirisches Lager sperren, wo sie bei ausreichender Grundversorgung (um human zu bleiben) bis zu ihrem Aussterben mit- oder gegeneinander "Monopoly" und "Stratego" spielen können, ohne den Rest der Welt zu nerven oder mit in den Abgrund zu reißen.
Erstens ist das "Territorium der Ukraine" ein historisches Zufalls-Produkt und insofern sehr wohl "antastbar", zweitens ist in der West-Ukraine ein hysterisch rechts-nationalistisches Putsch-Regime an der Macht, drittens haben innerhalb aller zufälligen (also aller) "National-Grenzen" (bzw. Grenz-übergreifend) regionale Kulturen und / oder unterdrückte Minderheiten das Recht auf Autonomie und / oder Separation (z.B. ost-ukrainische und Krim-Russen, Tibeter, Kurden, Basken, Kosovaren usw., obwohl es nach Jahrzehnten oder mehr der kolonialen Völker-Durchmischung wiederum albern ist, neue zufällige "National-Grenzen" zu ziehen - siehe u.a. Kosovo...), und viertens und sowieso ist all das kein Grund, einen Krieg zu riskieren - und zwar weder von Seiten der Kiewer Giftzwerge, noch von deren westlichen Unterstützern!
Was dabei herauskommt, sieht man ja an den zivilen Katastrophen von Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und Jemen - ganz abgesehen davon, daß ein Ukraine-Krieg vermutlich nicht auf deren "Hoheits-Gebiet" beschränkt bliebe...
Ein ähnlich sinnlos zündelnder Wahnsinn ist die Verhaftung einer chinesischen Finanz-Managerin in Kanada auf Betreiben der global-feudalen US-Regierung, weil erstere angeblich die grundlos arroganten US-Sanktionen gegen den Iran "umgangen" haben soll - falls sie´s getan hat, kann man nur sagen: weiter so! Und zwar nach sofortiger Freilassung!
Die einzigen sinnvollen Verhaftungen der letzten 50 Jahre waren die der Steuer-hinterziehenden Manager Zumwinkel (Post-Chef) in Deutschland und Ghosn (Renault-Nissan-Chef) in Japan, während Hunderte oder Tausende ähnlicher Schweine noch frei herumlaufen...
Das Problem sind überall die selbsternannten "Eliten" in Wirtschaft und Regierungen (natürlich auch in Rußland), die ohne Rücksicht auf Verluste ihre Macht erhalten und ihren Reichtum mehren - es ist höchste Zeit, deren neo-"liberales" Geschwätz nicht mehr ernst zu nehmen und ihnen den Ton abzudrehen, ob sie nun Poroschenko oder Putin, Merkel, Maas, Merz, May oder Macron heißen, um stellvertretend für die globalen Wirtschafts- und Finanz-Mogule nur ein paar Polit-Nasen zu nennen: sie alle sollte man in ein sibirisches Lager sperren, wo sie bei ausreichender Grundversorgung (um human zu bleiben) bis zu ihrem Aussterben mit- oder gegeneinander "Monopoly" und "Stratego" spielen können, ohne den Rest der Welt zu nerven oder mit in den Abgrund zu reißen.
Mittwoch, 5. Dezember 2018
Gelbe Westen gegen "Weiße Westen" - Kleine Leute ganz gewaltig gegen Plutokraten
Da wundert sich der deutsche Michel samt seiner bürgerlichen Journaille mal wieder, daß die Franzosen nicht brav mit Gewerkschafts-Transparenten zur Kundgebung ihrer Funktionäre spazieren, sondern zur Tat schreiten, wenn ihnen was nicht paßt: Blockaden, brennende Barrikaden...
Entsetzt ob solcher Greuel fragt man sich allerorten in den Regierungs-treuen Lagern (die nichts dagegen haben, andernorts ganze Länder in Schutt und Asche zu zerbomben), warum das französische Volk nicht einfach sein "Demonstrations-Recht" wahrnimmt, auf genehmigter Route friedlich flaniert und sich am Ende wieder "auflöst" - die Antwort ist simpel: sowas hat noch nie und nirgends das Establishment dazu gebracht, die Forderungen des Volkes zu erfüllen.
So hat der arrogante Bankster-Präsident Macron seine von der Mehrheit des Volkes mit gutem Grund abgelehnten neoliberalen "Arbeitsmarkt-Reformen" gnadenlos umgesetzt, sobald die Militanz des Widerstands ermüdet war...
Sobald aber Militanz ins Spiel kommt, behaupten die Herrschenden, der Protest sei "von Links- und Rechts-Radikalen infiltriert und instrumentalisiert" (oder gleich "von Putin" ins Leben gerufen), und mit "Gewalt-Bereiten" könne und dürfe man nicht reden, sondern die müsse man verhaften und "rechtmäßig" aburteilen - inwieweit staatlicher "Vor-Verdacht", "Bannmeilen" zum "Schutz" der Plutokraten und martialische Polizei-Präsenz (einschl. staatlicher Provokateure, vgl. die Affäre um Macron´s Personen-Schützer...) "Gewalt" erst hervorruft, ist ja seit "Occupy Wall Street" und den "Gipfeln" in Seattle, Genua, Heiligendamm und Hamburg ("Hamburger Linie" = polizeiliche "Null-Toleranz") bekannt...
Das dieser Tage bekannt gewordene faschistoide Vorgehen der französischen Bullen gegen protestierende Schüler wird jedenfalls nichts zur "Deeskalation" beitragen, es sei denn, es würde zum Alltag und Frankreich damit eine faschistische Militär-Diktatur - was nach globaler historischer und aktueller Erfahrung schließlich nicht unmöglich wäre...
Daß jedenfalls bloße friedliche Meinungs-Kundgebungen in den "westlichen Demokratien" zu garnichts führen, außer daß die Herrschenden sich brüsten, daß sie unbesorgt (im Gegensatz zu den paranoiden Russen und Chinesen) solche folgenlosen Kundgebungen "genehmigen" können, ist spätestens seit der allgemeinen Amerikanisierung nach 1945 klar, und Amerikanisierung heißt Plutokratisierung der "Politik": das Ziel der herrschenden Plutokraten ist, daß sich das ahnungslose Volk nach vollzogenem pseudo-"demokratischem" Ritual eben wieder in Wohlgefallen "auflöst".
Mit andern Worten: der Kapital-Lobbyist Macron hat jetzt nicht vorläufig klein beigeben, weil er den Willen des Volkes respektiert, sondern weil die Militanz der Gelb-Westen nicht nachgelassen hat.
Die französischen Gelb-Westen sind weder "Links-" noch "Rechts-Radikale" und auch keine automobilen Klima-Wandel-Leugner, sondern (abgesehen von den wirklichen Opfern in der "3. Welt") Opfer der plutokratischen Politik der Herrschenden: offenbar ganz normale citoyens, die die Schnauze voll davon haben, vom herrschenden System immer mehr gebeutelt zu werden und dazu die Schnauze zu halten.
Der militärisch-industrielle Komplex hat überall (außer vielleicht auf lange Sicht in China) im Verbund mit der Finanz-Oligarchie und deren parlamentarischen Stellvertretern den Öl- und den Auto-Konzernen ermöglicht, ihr sinnloses Auslauf-Modell gegen jede ökologische Vernunft profitabel weiter betreiben zu können und dem Volk als quasi "alternativlos" aufzuzwingen, des weiteren die dreckigen Schweröl-Kreuz- und -Container-Schiffe und den "liberalisierten" Flugverkehr steuerlich begünstigt, sowie die Umwelt-freundlicheren Staats-Bahnen Börsen-tauglich gemacht, indem die Netze und die Güter-Infrastruktur ausgedünnt wurden, und nicht zuletzt die hoch-subventionierten Atom- und Kohle-Kraftwerke am Leben erhalten.
Und jetzt sollen die in den Erdöl-Individual-Verkehr und in die Billig-Flüge gedrängten Bürger eine "Öko-Steuer" bezahlen, die erstens (wie jede indirekte Steuer) hauptsächlich die Ärmeren trifft und zweitens der "Ökologisierung" null und nix nützt: im Gegenteil steigen gerade wieder die Aktien-Kurse der Auto-Konzerne, sodaß sogar die Renten- und (staatlichen) Pensions-Fonds (nicht nur in Deutschland) vermehrt Klima-katastrophisch in Automobil-Aktien spekulieren...
Daher kann der Selbstbedienungsladen für Spekulanten, der heilige "Finanz-Sektor", aus dem Macron kommt, jede Börsen-Umsatz-Steuer ("ATTAC" = Börsen-USt) mit dem Argument ablehnen, das werde die Renten der "kleinen Leute" beeinträchtigen - jeder private Einkauf ist heutzutage europaweit mit durchschnittlich 20% USt (= indirekte "Mehrwert-Steuer", s.o.) belastet, während der Bankster Macron der EU vorschlägt, nach französischem Vorbild eine USt von lächerlichen 0,3% auf Aktien-Händel einzuführen, um den Volkszorn zu beruhigen, aber jegliche Besteuerung des weitaus größeren und gefährlicheren "Derivate"-Handels "natürlich" strikt ablehnt - der mit dem "CDU"-Vorsitz drohende Bankster Merz fordert sogar Steuer-Vergünstigungen für Aktien-Händel, um den Staat aus seiner Verpflichtung zur allgemeinen Alters-Vorsorge zu entlasten und diese in die Hände individueller Kleinst-Spekulanten zu legen, die ihre mageren Ersparnisse Investment-Fonds, wie Merzens Sponsor "Blackrock", anvertrauen sollen, die sich (im Gegensatz zu den Anlegern) damit dumm und dämlich verdienen...
Dabei könnte eine Börsen-USt von schon 1% (aber warum eigentlich nicht die üblichen 10 oder 20% ?) sowohl Spekulations-Blasen und gemein-gefährliche "Krisen" verhindern, als auch (idealerweise verbunden mit gerechter Besteuerung der transnationalen Konzerne und ihrer superreichen Share-Holders, sowie Kürzung der Rüstungs-Haushalte) sowohl anständige Löhne, staatliche Renten und Arbeitslosen-Einkommen, als auch eine grundlegende und notwendige Öko-Wende finanzieren, ohne wie üblich die "kleinen Leute" zu schröpfen.
Und für das dann vermutlich sogar noch übrig bleibende Geld findet sich schon eine gesellschaftlich sinnvolle Verwertung...
Wie lange will das, was volkt, noch rechten Thinktanks, deren Propaganda-Organen von "Tagesspiegel" bis "Tagesschau" und Kapital-Lobbyisten samt deren amtlichen Spenden-Empfängern glauben, bevor es die gelbe Weste anzieht und Schweinereien kurzerhand blockiert?
"Life is life" (Nanaa na na nah), und zwar für jeden, und nicht nur für eine bauernschlaue Minderheit von ökonomischen Psychopathen.
P.S. Und die Gelbwesten machen weiter und lassen sich nicht von Macron´s vorläufigem Rückzieher beeindrucken... Und immer mehr andere Gruppen protestieren gegen Macron´s neo-"liberale" Politik, demnächst sogar die Polizei-Gewerkschaft...
Vive la France populaire !
Entsetzt ob solcher Greuel fragt man sich allerorten in den Regierungs-treuen Lagern (die nichts dagegen haben, andernorts ganze Länder in Schutt und Asche zu zerbomben), warum das französische Volk nicht einfach sein "Demonstrations-Recht" wahrnimmt, auf genehmigter Route friedlich flaniert und sich am Ende wieder "auflöst" - die Antwort ist simpel: sowas hat noch nie und nirgends das Establishment dazu gebracht, die Forderungen des Volkes zu erfüllen.
So hat der arrogante Bankster-Präsident Macron seine von der Mehrheit des Volkes mit gutem Grund abgelehnten neoliberalen "Arbeitsmarkt-Reformen" gnadenlos umgesetzt, sobald die Militanz des Widerstands ermüdet war...
Sobald aber Militanz ins Spiel kommt, behaupten die Herrschenden, der Protest sei "von Links- und Rechts-Radikalen infiltriert und instrumentalisiert" (oder gleich "von Putin" ins Leben gerufen), und mit "Gewalt-Bereiten" könne und dürfe man nicht reden, sondern die müsse man verhaften und "rechtmäßig" aburteilen - inwieweit staatlicher "Vor-Verdacht", "Bannmeilen" zum "Schutz" der Plutokraten und martialische Polizei-Präsenz (einschl. staatlicher Provokateure, vgl. die Affäre um Macron´s Personen-Schützer...) "Gewalt" erst hervorruft, ist ja seit "Occupy Wall Street" und den "Gipfeln" in Seattle, Genua, Heiligendamm und Hamburg ("Hamburger Linie" = polizeiliche "Null-Toleranz") bekannt...
Das dieser Tage bekannt gewordene faschistoide Vorgehen der französischen Bullen gegen protestierende Schüler wird jedenfalls nichts zur "Deeskalation" beitragen, es sei denn, es würde zum Alltag und Frankreich damit eine faschistische Militär-Diktatur - was nach globaler historischer und aktueller Erfahrung schließlich nicht unmöglich wäre...
Daß jedenfalls bloße friedliche Meinungs-Kundgebungen in den "westlichen Demokratien" zu garnichts führen, außer daß die Herrschenden sich brüsten, daß sie unbesorgt (im Gegensatz zu den paranoiden Russen und Chinesen) solche folgenlosen Kundgebungen "genehmigen" können, ist spätestens seit der allgemeinen Amerikanisierung nach 1945 klar, und Amerikanisierung heißt Plutokratisierung der "Politik": das Ziel der herrschenden Plutokraten ist, daß sich das ahnungslose Volk nach vollzogenem pseudo-"demokratischem" Ritual eben wieder in Wohlgefallen "auflöst".
Mit andern Worten: der Kapital-Lobbyist Macron hat jetzt nicht vorläufig klein beigeben, weil er den Willen des Volkes respektiert, sondern weil die Militanz der Gelb-Westen nicht nachgelassen hat.
Die französischen Gelb-Westen sind weder "Links-" noch "Rechts-Radikale" und auch keine automobilen Klima-Wandel-Leugner, sondern (abgesehen von den wirklichen Opfern in der "3. Welt") Opfer der plutokratischen Politik der Herrschenden: offenbar ganz normale citoyens, die die Schnauze voll davon haben, vom herrschenden System immer mehr gebeutelt zu werden und dazu die Schnauze zu halten.
Der militärisch-industrielle Komplex hat überall (außer vielleicht auf lange Sicht in China) im Verbund mit der Finanz-Oligarchie und deren parlamentarischen Stellvertretern den Öl- und den Auto-Konzernen ermöglicht, ihr sinnloses Auslauf-Modell gegen jede ökologische Vernunft profitabel weiter betreiben zu können und dem Volk als quasi "alternativlos" aufzuzwingen, des weiteren die dreckigen Schweröl-Kreuz- und -Container-Schiffe und den "liberalisierten" Flugverkehr steuerlich begünstigt, sowie die Umwelt-freundlicheren Staats-Bahnen Börsen-tauglich gemacht, indem die Netze und die Güter-Infrastruktur ausgedünnt wurden, und nicht zuletzt die hoch-subventionierten Atom- und Kohle-Kraftwerke am Leben erhalten.
Und jetzt sollen die in den Erdöl-Individual-Verkehr und in die Billig-Flüge gedrängten Bürger eine "Öko-Steuer" bezahlen, die erstens (wie jede indirekte Steuer) hauptsächlich die Ärmeren trifft und zweitens der "Ökologisierung" null und nix nützt: im Gegenteil steigen gerade wieder die Aktien-Kurse der Auto-Konzerne, sodaß sogar die Renten- und (staatlichen) Pensions-Fonds (nicht nur in Deutschland) vermehrt Klima-katastrophisch in Automobil-Aktien spekulieren...
Daher kann der Selbstbedienungsladen für Spekulanten, der heilige "Finanz-Sektor", aus dem Macron kommt, jede Börsen-Umsatz-Steuer ("ATTAC" = Börsen-USt) mit dem Argument ablehnen, das werde die Renten der "kleinen Leute" beeinträchtigen - jeder private Einkauf ist heutzutage europaweit mit durchschnittlich 20% USt (= indirekte "Mehrwert-Steuer", s.o.) belastet, während der Bankster Macron der EU vorschlägt, nach französischem Vorbild eine USt von lächerlichen 0,3% auf Aktien-Händel einzuführen, um den Volkszorn zu beruhigen, aber jegliche Besteuerung des weitaus größeren und gefährlicheren "Derivate"-Handels "natürlich" strikt ablehnt - der mit dem "CDU"-Vorsitz drohende Bankster Merz fordert sogar Steuer-Vergünstigungen für Aktien-Händel, um den Staat aus seiner Verpflichtung zur allgemeinen Alters-Vorsorge zu entlasten und diese in die Hände individueller Kleinst-Spekulanten zu legen, die ihre mageren Ersparnisse Investment-Fonds, wie Merzens Sponsor "Blackrock", anvertrauen sollen, die sich (im Gegensatz zu den Anlegern) damit dumm und dämlich verdienen...
Dabei könnte eine Börsen-USt von schon 1% (aber warum eigentlich nicht die üblichen 10 oder 20% ?) sowohl Spekulations-Blasen und gemein-gefährliche "Krisen" verhindern, als auch (idealerweise verbunden mit gerechter Besteuerung der transnationalen Konzerne und ihrer superreichen Share-Holders, sowie Kürzung der Rüstungs-Haushalte) sowohl anständige Löhne, staatliche Renten und Arbeitslosen-Einkommen, als auch eine grundlegende und notwendige Öko-Wende finanzieren, ohne wie üblich die "kleinen Leute" zu schröpfen.
Und für das dann vermutlich sogar noch übrig bleibende Geld findet sich schon eine gesellschaftlich sinnvolle Verwertung...
Wie lange will das, was volkt, noch rechten Thinktanks, deren Propaganda-Organen von "Tagesspiegel" bis "Tagesschau" und Kapital-Lobbyisten samt deren amtlichen Spenden-Empfängern glauben, bevor es die gelbe Weste anzieht und Schweinereien kurzerhand blockiert?
"Life is life" (Nanaa na na nah), und zwar für jeden, und nicht nur für eine bauernschlaue Minderheit von ökonomischen Psychopathen.
P.S. Und die Gelbwesten machen weiter und lassen sich nicht von Macron´s vorläufigem Rückzieher beeindrucken... Und immer mehr andere Gruppen protestieren gegen Macron´s neo-"liberale" Politik, demnächst sogar die Polizei-Gewerkschaft...
Vive la France populaire !
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