Kaum haben sich die fundamental-nationalistischen Ukros von ihrem russischen Teil der Bevölkerung "befreit", sowie von deren teuflischer Sprache und dem verderblichen Einfluß Tschaikowskis, Tolstois, Dostojewskis usw. - schon werden sie wieder gedemütigt, und das auch noch auf internationalem Parkett.
Für die "Olympischen Winter-Spiele" in Italien haben sich hunderte freiwillige Helfer gemeldet, darunter eine schon länger in Italien lebende russische Architektin... Diese wurde (wohl zufällig, oder wegen Sprach-Kenntnis?) dem Ukro-Team beim Einmarsch ins Stadion als kostümierte Fahnen-Schwingerin zugeteilt - trotz Kostüm und Maske hat offenbar die Ukro-Botschaft ihre "Nationalität" entlarvt: die Russin sagte, sie habe das Ukro-Team gern unterstützt, aber der Ukro-Botschafter jaulte öffentlich, daß nur "Sadisten" in der "Olympia"-Organisation den Ukro-Sportlern eine Russin unterjubeln konnten!
Natürlich sind die (West-)Ukros nur "Freiheits-liebend" und "Retter ihrer klein-polnischen Wehr-Bauern-Kultur" (also eine Art anti-imperialistische Amazonas-Indianer*), und nicht etwa Russen-Hasser, bloß weil sie eine Sprach-Polizei zur Verteidigung ihres lokalen Dialekts und "SA"-ähnliche Bataillone als Ausdruck ihrer "nationalen Identität" haben, oder bloß weil ihr Botschafter es "sadistisch" findet, auch nur mit sympathisierenden Russen in Verbindung gebracht zu werden - im Gegenteil sind ja nur die Russen Ukro-Hasser: von wegen "Bruder-Volk": Bruder- und Völker-Mörder sind die Russen! Deshalb mußte man auch die russisch-stämmigen Autonomisten im Donbass gleich nach der Macht-Ergreifung 2014 bombardieren: diese halb-hunnischen Moskowiter haben ja schon immer die "Kiewer Rus" mißachtet, wie später auch die "weißen" Ukros** nach der Sowjet-Revolution... Und die Mißernten der 1930er-Jahre: stalinistischer "Völkermord" (auch wenn nicht nur Ukros verhungert sind)... Dann (wie im Baltikum) die "Befreiung" durch die Nazi-Kollaborateure (Bandera & Co.) im 2. Weltkrieg: wie nach dem 1. Weltkrieg leider nicht von langer Dauer (die Ukros hätten sich, wie die Balten, allerdings schön gewundert, wenn der sadistische germanische "SS"-Staat zugunsten des "Volks ohne Raum" gesiegt hätte).
Spätestens seit Zarin Katherina ("d. Gr.", 18. Jh.) das russische Reich um die Krim bereichert hat, gibt es jedenfalls keinen Grund mehr für Ukro-Nationalismus: wie in anderen föderalen Sowjet-Republiken hat die Nomenklatura im Gegenteil Karriere im Staat gemacht, bis ein Ukro Staats-Chef wurde und aus einer Wodka-Laune die Krim seiner Heimat-Republik Ukraine angliederte, nichts ahnend von späteren Komplikationen...
Auf ähnlichem Schwachsinn basieren die meisten aktuellen "nationalen", "ökonomischen", "territorialen" oder ähnlich absurden neo-feudalen Zwistigkeiten und neuerlichen Rüstungs-Wettläufe, die von kapitalistisch verblendeten Ideologen auf Kosten dessen, was volkt, ausgetragen werden: Faxem!
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* die (Don-)"Kosaken" waren hauptsächlich entlaufene polnische Ex-Leibeigne, die in der "Grenz-Provinz" (="Ukraine") ein bißchen "Wilder Osten" gegen die Krim-Tataren spielten und sich bald (wie die "Wildwest"-Grenzer den USA, und wie neulich die rechts-radikalen Milizen der Ukro-Armee) dem russischen Zaren unterordneten
** die Konter-Revolutionäre (vgl. die "weißen" proto-faschistischen Milizen gegen die deutschen Revolutionen und Räte-Republiken 1918/19)
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