Dienstag, 17. Februar 2026

Gut für´s "Stadtbild": mehr Geld für weniger Arbeit!

Es gibt in D-Land "offiziell" 3 Millionen Arbeitslose und fast 5 Millionen Mindestlohn-Jobber; die Groß-Konzerne entlassen ständig weitere tausende Arbeiter und Angestellte, und gleichzeitig ist überall die Rede davon, daß "KI" bald weltweit Millionen Jobs ersetzen bzw. "vernichten" wird... Aber unsere amtlichen Volks-Verhetzer und Ausmerzer schwadronieren, daß das, was volkt, gefälligst "mehr arbeiten" (mangels Fabrik- und Büro-Jobs z.B. wohl für "Grund-Sicherung" Laub-Rechen im Park) und nicht dauernd krank "feiern" soll (zum Abgewöhnen werden schonmal die Kassen-"Leistungen" gekürzt).

Gleichzeitig sollen alle Schul-Lehrer endlich "KI" lernen, damit sie allen Kindern "KI" beibringen können, damit die sich später "mit gleichen Chancen" um die paar "KI"-Jobs prügeln können, die noch übrig bleiben werden - die kommenden Massen dessen, was volkt, werden wie die Sklaven in "Onkel Tom´s Hütte" oder wie die Lumpen-Proleten in "Metropolis", "Schöner Neuer Welt", "1984", "Futurologischem Kongreß", "Quintett" oder "Kiezkoller" mit dem "Existenz-Minimum" im Dreck rackern und vegetieren*, oder wie in "Soylent Green" und "Matrix" nur noch Energie-Rohstoff sein.

Selbst wenn ein offenbar ins Auge gefaßter neuer "Weltkrieg" ein neues "Wirtschafts-Wunder" bescheren sollte (oder können soll), ist der Welt-Karren, wie die herrschenden Schweine trotz aller Klima-Krisen-Leugnung wissen, ökologisch an die Wand gefahren: ein solches "Wunder" kann es deshalb nur noch für die seit 40 Jahren sich hemmungslos bereichernde neo-feudale Minderheit geben, also für das berüchtigte 1% (bzw. im Welt-Maßstab 0,01% oder weniger) und ein paar ihrer Bluthunde und Speichellecker - wenn sich nicht grundlegend etwas ändert.

Da, abgesehen vom Rest der Welt (also der "3."), auch in der "1." Welt für die Masse dessen, was volkt, die zwar nicht "fetten", aber gemütlichen und hoffnungsvollen Jahre der "sozialen Markt-Wirtschaft" offenbar endgültig vorbei sind**, gibt es keinen Grund, die absurden kapitalistischen Maximen vom "permanenten Waxtum", dem "freien Markt", dem unaufhaltsamen technologischen "Fortschritt" und ähnliche religiöse Verirrungen aufrecht zu erhalten, bloß um ein paar verwöhnten "Chefs" und Plutokraten zu Gefallen zu sein, die es für primitiven "Sozial-Neid" halten, wenn man ihr Milliardärstum für unanständig hält - genau wie Marie-Antoinette und ihr phimöser Bourbone***, die zur Strafe für solche Arroganz geköpft wurden: wieso traut sich das heute kein Volk mehr? Nach 250 Jahren Pseudo-"Demokratie" sind wir offenbar auf dem Stand von "Animal Farm": angesichts des Aufrufs zur Revolution gegen den Farmer zaudern die Tiere: "Aber er ist doch ein MENSCH...", genau wie die unterdrückten Menschen zaudern: "Aber er ist doch ein CHEF und außerdem MILLIONÄR..."

Tja , die "Chefs", die "Millionäre", die "Financiers", die "Innovateure" und all dieses Gesocks, das man uns seit der kapitalistischen Selbst-Ermächtigung als "Start-Up-Vorbilder" präsentiert, sind nichts anderes, als eine Neuauflage der kolonialistischen und imperialistischen Ausbeuter und Völkermörder des 19. Jahrhunderts, wie man schon mit halb-geschlossenem Auge sieht: Faxem!

________
* "Fut. Kongr." v. St. Lem (1971); "Quint." Film v. R. Altman (1979); "Kiezk." v. F. Schmoll (Rotbuch, 1989)
** "über die Verhältnisse gelebt", "Gürtel enger schnallen" usw. hat ja schon das Merkel nach dem Motto "Nach oben buckeln (=subventionieren)" und "Nach unten treten (=kürzen)" getönt
*** der 2 Nummern zu späte "Sonnen-König" Louis XVI. konnte nicht vögeln, weil er Schiß vor einer Phimose-Operation hatte, und seine inzüchtige Habsburgerin verhöhnte gewohnheits-mäßig das hungernde Volk...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen