Dienstag, 28. Juni 2022

Vom Post-Kolonialismus zum Neo-Feudalismus: das UN-Konzept der "souveränen Territorial-Staaten"

Nach Jahrhunderten feudalen Raubrittertums und dynastischer Erb-Adels-Strategien, weiteren Jahrhunderten mörderischen nationalistischen Imperialismus-Gerangels und zwei Weltkriegen haben sich die selbstberufenen Konkurs-Verwalter der menschlichen "Zivilisation" geeinigt, den aktuellen Zufalls-Stand der territorialen Oligarchen-Herrschaft nach dem 2. Weltkrieg zur Basis einer zukünftig UN-gebändigten Welt-Ordnung zu machen...

Nach der Verselbständigung ehemaliger Kolonialgebiete (als in der Regel Vielvölker-Krisen-Staaten) und nach diversen "Nachkriegs"-Kriegen und Bürgerkriegen gibt es heute über 200 nach Ansicht der UNO "souveräne Territorial-Staaten", die mehr oder weniger von ihren (wenn nicht letztlich globalen) Plutokratien beherrscht werden - die Grenzen zwischen den Völkern sind fließend, die der Verwaltungs-Apparate dagegen fest: für einzelne Menschen spielt es keine Rolle, in welcher Himmels-Richtung die Hauptstadt ihrer Plutokratie liegt, für letztere dagegen schon eine Rolle, wie weit ihr Herrschafts-Anspruch gilt, und dieser Anspruch ist die Basis für das UN-"Völkerrecht", das prinzipiell die Unverletzbarkeit der "nationalen" Grenzen garantiert, wobei Ausnahmen die Regel bestätigen (z.B. die Teilung Koreas, die friedliche Abtrennung des Jura vom Kanton Bern, die Erhaltung der Mini-"Fürstentümer" Luxemburg, Liechtenstein, Monaco, Andorra, San Marino, Kuwait, der arabischen "Emirate", Bruneis usw. und der Kolonial-Exklaven Hongkong, Macao, Singapur, Dschibuti, Gibraltar, Ceuta, Melilla, Guantanamo, Martinique, St.Pierre&Miquelon usw., die indonesische Besetzung von West-Papua, die Auflösung der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und Jugoslawiens und die von der NATO erzwungene Separation des Kosovo von Serbien, die Zerschlagung Libyens, die in einen Erdöl-Rivalen-Krieg mündende Unabhängigkeit Südsudans usw.).

Auf wenig Gegenliebe oder Ausnahme-Genehmigung stoßen aber die Unabhängigkeits-Bewegungen der Basken, Korsen, Katalanen, Nordiren, Schotten, Kurden, Palästinenser, Neu-Kaledonier, Zapatisten usw., oder die plebiszitäre Separation der Krim und die Autonomie des Donbass...

Man erkennt die Muster: es handelt sich entweder um die Erhaltung der territorial arrondierten Macht einer Plutokratie (bzw. um die Zerrüttung dieser Macht eines "Feindes"), oder um den Zugriff auf Rohstoffe, Märkte und Handelswege, oder um simple "Balkanisierung" (bzw. "Zurück-Bombardierung in die Steinzeit", neutral "fail state" genannt) nach dem Motto "Teile und herrsche"...

Abgesehen davon, daß das "Souveränitäts"-Konzept der "Vereinten Nationen" längst durch die "Globalisierung" von IWF und WTO ad absurdum geführt ist, hatten denkende Menschen noch nie einen Grund, für ihre "Nation" in den Märtyrer-Tod zu gehen, wie die Geschichte (nicht zuletzt Nazi-Deutschlands) gezeigt hat, und wie es in der Ukraine grade wieder obsolet praktiziert wird.

Die Geschichte wiederholt sich ohne Lern-Effekt: schon die romantisierte "Rütli-Eid"-Genossenschaft hat zu neuer Aristokratie, Söldner-Verleih, Bruder-Kriegen und letztlich nur zu "Steuer-Oasen" geführt, der lange glorreiche "Freiheits"-Kampf der Niederländer zu einer verbiestert calvinistischen Krämer- und Kolonialherren-"Republik", die gefeierte französische "Revolution" zu vor-stalinistischen Schau-Prozessen und Massen-Morden, die von idealistischen armen Siedlern unter dem Befehl von Sklaven-Halter-Millionären erkämpfte US-amerikanische "Revolution" zu einer der krassesten und brutalsten Klassen-Gesellschaften der "entwickelten" Welt - überall wurde das Volk zu dem, was volkt (das gilt am Ende auch für die russische und die chinesische Revolution, und natürlich sowieso für die neueren Farb- und Frühlings-"Facebook"-Revolutionen...).

So wie offenbar im Mittelalter niemand die "Leibeigenschaft" infrage gestellt hat, stellt heute niemand die neo-feudale Herrschaft des Finanz-Sektors infrage, weil jeder sich als hilfloses Rädchen im "nationalen" oder "globalen" Getriebe empfindet: scheiß auf "souveräne Territorial-Staaten" und die kapitalistische "Welt-Ordnung": bildet Banden ! Nur Stämme werden überleben !

Mittwoch, 22. Juni 2022

Für "Unabhängigkeit von russischem Gas" !?

Auf US-amerikanischen Druck hat das deutsche Regime (und an vorderster Front die Ex-"Grünen") die Inbetriebnahme der "Northstream2"-Pipeline verweigert und will lieber teureres und dreckiges Fracking-Gas aus den USA oder sogar alte Kohle-Kraftwerke wieder in Betrieb nehmen, als "den Russen", den vermaledeiten, weiter ihr Gas abzukaufen - koste es das, was volkt, finanziell und klimatisch, was es eben kostet...

Von diesem Schwachsinn (aus "Solidarität mit der Ukraine" - will sagen: mit deren korrupten Oligarchen) mag man halten, was man will - aber warum dann jetzt großes Geschrei, weil über "Northstream1" derzeit nur noch 40% der üblichen Menge russischen Gases (von dem man angeblich "unabhängig" werden will) ankommen, und zwar nicht weil "Putin uns erpressen" will, sondern weil die Rückgabe einer offenbar nötigen Siemens-Turbine aus der offenbar nötigen Wartung in Kanada (?) an Rußland (laut "Spiegel" vom 14.6.2022) wegen der westlichen "Sanktionen" verweigert wird (trotzdem schreibt der "Spiegel" seither von "russischer Erpressung"): vielleicht sollten eher Rußland und Gazprom ihre Abhängigkeit von westlichen Konzernen (wie Siemens) verringern...

Und was ist mit der "westlichen" Abhängigkeit von Öl aus arabischen Feudal-Diktaturen? Und mit der Abhängigkeit von elektronischen Bauteilen, Textilien usw. aus ostasiatischen Sweatshop-Plutokratien, oder mit der Abhängigkeit von der Arbeit unterbezahlter Informatiker im Kasten-Elends-Indien? Ganz zu schweigen von der Abhängigkeit von Gift- und Elektronik-Müll-Entsorgung in IWF-erpreßten afrikanischen und asiatischen Despotien und den skrupellosen Gen-Technik-Experimenten in Armuts-Ländern...

Nicht daß ich gegen Ent-Globalisierung oder gegen die Abschaffung der verfluchten WTO wäre, aber russisches Gas ist der hinterletzte Grund, damit anzufangen - zumal die galoppierenden Energie-Preise (und damit die weltweite Inflation) weder von "den Russen", noch von Ukro-Oligarchen angetrieben wird, sondern von "westlichen" Börsen-Spekulanten, die sich am Ukraine-Konflikt nicht nur im Waffen- und Getreide-Termin-Handel dumm und dämlich verdienen, sondern auch im Energie-Handel, seit die EU diesen zur Spekulation frei gegeben hat...

Die "Freiheit" eines wieder aufgewärmten "National"-Konstrukts namens "Ukraine" spielt weder für mich, noch für die geo-politischen "westlichen" Strippenzieher irgendeine Rolle, und die Ukro-"Patrioten" (sofern sie nicht sowieso Neo-Nazis sind) sind nur Bauern-Opfer eines imperialistischen Spiels, das man zumindest in Eurasien leichtfertig für ausgestorben hielt - da rächt sich die (jedenfalls betreffs Ukro-"Freiheits"-Kampf) wieder gesellschafts-fähig gewordene "Landser"-Romantik der Groß- oder Urgroßväter: für einen ideologischen Blödsinn werden immer noch Leute getötet und verstümmelt, und man nennt das "Zivilisation"...

Dienstag, 21. Juni 2022

Helft der Ukraine !

Stoppt die Waffenlieferungen !

Wegen diesen Lieferungen und ihrer Anwendung sterben täglich über 200 (nach Angabe des Ukro-Regimes - in Wirklichkeit wohl viel mehr) nationalistisch aufgeputschte Ukro-Soldaten, abgesehen von den zivilen "Kollateral"-Schäden, den ausländischen Söldner-Touristen und den russischen Soldaten...

Afghanistan ist das Muster: wo der US-Imperialismus damals scheinbar "Rußland sein Vietnam" beschert hat, grub er sich sein eigenes Grab, und das gleiche wird der NATO in der Ukraine passieren - falls Rußland sich überhaupt erfolglos zurück ziehen müßte. Und die US-/NATO-hörige EU wird sich selbst zerlegen, wenn sie die marode, halb-faschistoide, oligarcho-feudale und korrupte Ukraine aufnimmt, wie man nach dem Beitritt Polens, Ungarns und diverser Balkan-Staaten unschwer ahnen kann.

Die Provokationen der osteuropäischen EU-/NATO-Staats-Regimes (Balten, Polen usw.) gegen Rußland und der NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens sehen allerdings wie die hysterischen Vorbereitungen zum 3. Weltkrieg aus: zusammen mit dem Kriegs-Geschrei und den Waffen-Lieferungen aus dem Westen entspricht das ganz den durchgeknallten Forderungen des chaplinesken Ukro-Führers, der seine Neo-Nazi-Brigaden nach IS-Manier auf Kosten der Zivilisten in den aussichtslosen Endkampf hetzt und nach der Wunderwaffe NATO-Eingriff schreit...

Sonntag, 19. Juni 2022

"Liberal" ist längst ein Schimpfwort

Falls das angesichts der allgemeinen "Demokratie"-Simulation eine Erwähnung wert ist: der "liberale" Macron hat bei "amerikanisch" niedriger "Wahl"-Beteiligung seine quasi diktatorische Parlaments-Mehrheit verloren und muß (oh gott!) mit verstärkter "linker" und "rechter" Opposition rechnen...

Plutoktatischer Markt-"Liberalismus" á la Macron gilt also als "liberal" nach dem anti-sozialistischen Adenauer-Motto "Keine Experimente!", das in Deutschland bisher jede CDU-, SPD/FDP-, CDU/FDP-, CDU/SPD- und SPD/Grüne-Regierung befolgt hat: die "regierungsfähige Mitte" war schon immer zum großen Geld hin verschoben - Alles trotz Allem, wie kapitalistisch gehabt, als "kleineres Übel" zu nehmen, ist ja EU-weit bei dem, was volkt, in Mode - dann gute Nacht, ihr Schlafmützen !

Liberal waren vor 170 Jahren mal die saufenden und öffentlich pissenden Burschenschaftler, vor 100 Jahren die bekokst auf dem Vulkan tanzenden Dandies, vor 50 Jahren die kiffenden und vögelnden Hippies, und vor 40 Jahren die nutzlos rumlungernden und pöbelnden Punks - heutzutage darf man das Maul nicht mehr aufmachen vor lauter "Liberalismus": laut aktuellem geschraubt formuliertem "Verfassungsschutz"-Bericht sind von der Regierungs-Linie abweichende Meinungs-Äußerungen auch ohne "Radikalismus"-Verdacht "VS-relevant" und unter "Beobachtung" zu stellen, da sie Regierungs- Entscheidungen zu "delegitimieren" oder "lächerlich zu machen" versuchen und damit das "Vertrauen in das staatliche System erschüttern und dessen Funktion beeinträchtigen" wollen - GeStaPo light (die StaSi war harmlos dagegen...).

Viel Spaß bei eurer zunehmenden Entmündigung, ihr "liberale" Hosenscheißer!

Donnerstag, 16. Juni 2022

Westliche Werte der Ukraine

In den "Arte-Nachrichten" war diesertage ein "Sprecher der Ukrainischen Armee" zu hören und sehen, der unübersehbar auf der Brust das Emblem des neo-nazistischen "Asow-Batallions" mit der SS-Wolfs-Rune, diesem "westlichen Wert" von vor 80 Jahren, trug - natürlich forderte er mehr "westliche Werte" in Form von Waffen-Lieferungen für seine Wehrsport-Gruppe...

Das hat dann verschwommen das rechts-populistische Trio Scholz/Draghi/Macron beim aktuellen Besuch in der Ukraine für deren "Kampf für westliche Werte" auch zugesagt, worauf der zapplige Selenski "sehr zufrieden" war - die EU-Populisten durften dann vor pittoresker Kulisse ihre "Betroffenheit" über die  Kriegsschäden äußern, die sie mit ihren Waffen-Lieferungen zu vergrößern gedenken...

Daß sie (die NATO, und in Deutschland besonders aggressiv die "Grünen") damals mit der völkerrechts-widrigen Bombardierung Serbiens noch größeres Unheil angerichtet haben, um der faschistoiden UCK des autonomistischen Kosovo "nationale Souveränität" und deren Anerkennung durch den Internationalen Gerichtshof zu erzwingen, ist schon wieder in Vergessenheit geraten - ebenso, daß damit ein Präzedenzfall geschaffen wurde, der autonomistischen Regionen (wie der Krim oder den Donbass-Republiken) völkerrechtlich die Separation erlaubt, auch wenn sie dem jeweiligen "nationalen" Recht widersprechen (insofern wäre auch die Volks-Abstimmung über die Unabhängigkeit Kataloniens, oder eine zukünftige Schottlands, legal gewesen).

Nach der UN-Charta hat Rußland übrigens auch legal dem syrischen Staat Beistand geleistet, während das anti-syrische Eingreifen der NATO illegal war

Aber "westlicher Wert" ist nunmal die, wenn auch nicht soziale, dann doch strategische Einheit von NATO / EU und möglichst deren Erweiterung - da paßt doch die korrupte Oligarchie der Ukraine mit ihren rechts-nationalistischen Milizen gut rein !

Daß "Geo-Politik" schon im Römischen Reich und dann spätestens seit 500 Jahren wieder für das, was volkt, nie was Gutes gebracht hat, hat scheinbar zur fatalistischen Gewöhnung geführt - sowohl bei denen, die sich verheizen lassen, als auch bei denen, die in den Fabriken die Waffen dafür herstellen, und natürlich sowieso bei denen, die die "westlichen Werte" definieren und davon profitieren...

Mittwoch, 15. Juni 2022

Haß-Kolumne 4: Musik, "Light-Shows" und "Konzert-Videos"

Musik wird heutzutage überschätzt, da sie nur noch eine Ersatz-Funktion hat, nämlich für die Zeit, in der man grade nicht wie ein Schizo in sein Freisprech-Kabel quasselt.

Euro-amerikanische "moderne" Musik von Blues über Jazz, Rock´n´Roll, Pop, Rock und Gangsta-Rap war textlich schon immer zu 90% peinliches Gejammer von drogen-verseuchten Machos über mißglückte Beziehungen und hoffnungsloses Verlangen nach Sex - genauso albern wie jedes mittelalterliche Troubadour-Gedicht oder jede barocke und spätere Oper oder Operette (man lese mal ernsthaft ein Libretto - es muß nichtmal der unsägliche Wagner sein...). Zum Glück ist heutzutage das meiste auf Englisch (arme Native-Speaker...)

Bei Elektro-Musik-Konzerten schieben offenbar Halb-Taube die Regler hoch, sodaß man nur noch Lärm-Brei hört, garantiert keinen der peinlichen Texte versteht und selbst halb-taub wird - sehen tut man sowieso nichts (auch wenn man nicht bei großen Konzerten zu den 90% gehört, die eh zu weit von der Bühne entfernt sind), weil alles von irren "Lightshows" verblitzt ist: eine ebenso sinnlose "Kunst", wie die der Konzert-Videos, bei denen durch rasende Schnitte und "künstlerisch" unscharfe Details (plus "Lightshow") nichts von Bedeutung zu erkennen ist, wenn auch leider die Texte besser zu verstehen sind, als beim "live"-Erlebnis - außer bei Turbo-Rappern.

Es gibt aus den letzten 100 Jahren euro-amerikanischer Musik vermutlich ein paarhundert Stücke, die zum "Kulturgut" gehören und Denkmalschutz verdienen - und mehr braucht kein Mensch (was nicht ausschließt, daß sich dieses Pantheon erweitern kann, falls etwas Neues aus der Heute-neu-morgen-vergessen-Masse herausstechen sollte).

Auch in Bezug auf Agit-Prop und Lebensphilosophie ist seit den "Comedian Harmonists", Degenhardt und den Punks bereits alles gesagt bzw. gesungen, sodaß man sich auf "Cover"-Versionen beschränken kann, ebenso wie bei Wohlfühl-Hintergrund-Musik, wie Blues, Gospel, Jazz, Cajun, Chanson, Folk usw.

"Klassische" Musik fällt sowieso raus, weil sie plutokratishe Klassen-Musik für Möchte-gern-Neo-Feudalisten ist, oder höchstens von kritisch-historischem Interesse...

Ein Lob der Stille, unterbrochen von "Led Zeppelin´s" genialem "Dazed and Confused" und Hansi Biebls "Morgen-Blues" und dem "Türken-Blues" von "Abwärts"...



Dienstag, 14. Juni 2022

Sogenannte "Demokratie"

Man könnte meinen, in Frankreich stehen wieder Schicksals-"Wahlen" an, wie 1981, als der vermeintliche "Sozialist" Mitterand gewählt wurde - aber aus dessen Versagen haben die Franzosen offenbar gelernt und sind zu mehr als der Hälfte erst garnicht zur aktuellen Parlaments-Wahl gegangen, zumal das anti-demokratische "Mehrheits-Wahl-System" der "fünften Republik" einer Opposition keinen Raum läßt: die "ältesten Demokratien", die USA und Frankreich, haben die absurdesten und un-demokratischsten Wahl-Systeme...

Wenn "Wahlen" überhaupt was ändern würden: Staaten und Politiker sind nicht zum Wohl ihrer Bewohner da, sondern höchstens dazu, durch geeignete Maßnahmen die "Ruhe als erste Bürgerpflicht" herzustellen, und ansonsten den Shareholdern des Kapitals einen reibungslosen Lauf der Wirtschaft zu garantieren - wie jeder weiß, sind Staaten und Politiker nicht "souverän" (und schon garnicht ist das "Volk der Souverän"), sondern "Geld regiert die Welt", also das nationale und trans-nationale Kapital und dessen nicht gewählte Verwalter und Eigentümer, wie man am besten an den USA sieht.

"Demokratie" ist ein modernes Einschlaf-Märchen, und "Wahlen" sind ein genauso nutzloses Ritual, wie das "heilige Abendmahl" oder das "Orakel von Delphi", die stündlich fieberhaft verfeinerten "vorläufigen Endergebnisse" so wichtig, wie ein Fußball-Spiel (außer für die, die danach gut-bezahlte Lobbyisten werden und das Märchen weiter erzählen).

Frankreich selbst ist ein Märchen, will sagen ein erfundenes Konstrukt, das man den "Franzosen" täglich einbleuen muß, und dessen Zentralismus genauso wenig ein "Fortschritt" ist, wie der der EU (vgl. p.m.: "Eine Welt ohne Schweiz" und "Hier Olten. Alle aussteigen").

Den "Franzosen" reicht´s zu recht - daran sollten sich die "Ukrainer" ein Vorbild nehmen !
(Außer, daß Nicht-"Wählen" nicht reicht, wie man an den "wahl"-müden USA sieht, wo die Plutokratie auch ohne nennenswerte Zustimmung neofeudale Urstände feiert...)