Ein wohlbestallter Würdenträger aus der US-Kaste der Krieger und Adligen, der aussieht wie ein pensionierter standard-befrackter Agent aus "Matrix", hat endlich 13 (sic!) angeblich namentlich bekannte Russen und 3 russische Unternehmen der "böswilligen Beeinflussung" des US-amerikanischen Wahlkampfs zugunsten von Trump offiziell angeklagt - zwar mußte Sturmhauben-Hilary´s Stab längst zugeben, daß sie die "Beweise" dafür selbst bei einem britischen Agenten der "Matrix" bestellt hatten, aber einmal in die Welt gesetzt bleibt immer was hängen: das war´s dann wohl, Mr. "Make-America-Great-Again" und Putin-Versteher !
Im gleichen Atemzug weg mit El Gabri, dem deutschen Saudi-Versteher, der ausgerechnet jetzt einen Abbau der "Sanktionen" gegen das perfide Rußland anregt, sodaß im Verbund mit "CDU/CSU" und der Rest-"SPD" auch die Ex-"Grünen" aufheulen, dann gehe ja der "Druck auf Putin" flöten...
Genau: geht er auch - aber wozu müssen "wir" eigentlich "Druck auf Putin" ausüben? (Außer natürlich, um das strategische US-amerikanische Hegemoniestreben im ölreichen Nahen und Mittleren Osten zu unterstützen...)
Im übrigen: falls wirklich 13 Russen durch paar "facebook"-Einträge den US-amerikanischen Wahlkampf entschieden haben (der sowieso nur ein pseudo-"demokratischer" Karneval ist), sind sie offenbar wesentlich effektiver, als die vielbeschworenen weltweit tätigen 27.000 "PR"-Agenten des Pentagon und die Unsummen, mit denen aus dieser Ecke die "Arabischen Frühlinge" und der "Kiewer Maidan" (usw.) befeuert wurden, und die russische Regierung hat wenig Grund, so blöd wie die westeuropäischen Regierungen zu sein und den USA das Monopol für imperialistischen "PR"-Krieg (und wirklichen bzw. Drohnen-Krieg) zu überlassen, auch wenn im Prinzip eher Konfuzius, Buddha und Gandhi recht hatten.
Also meinetwegen auch weg mit Putin: vielleicht würde die politische "Enthauptung" von 3 "Global Players" ja Schule machen und wir würden über kurz oder lang die weltweite neofeudale Kaste der Krieger und Adligen loswerden: nicht nur den deutschen "Wenn-alles-egal-ist"-Außenminister, den US-Kasper und den Möchtegern-Zar, sondern auch das Null-Merkel von Deutschland, die neo-eiserne Lady von England, den Pinocchio von Frankreich, die "Wallstreet"-Agenten und Protofaschisten im Rest von Europa und die korrupten IWF-hörigen Plutokraten in Afrika, Asien und Lateinamerika, die im Verbund mit dem transnationalen Kapital "Fluchtursachen" erzeugen...
Den besagten 13 Russen kann das US-amerikanische Affentheater jedenfalls genauso am Arsch vorbeigehen, selbst wenn sie tatsächlich Mitglieder einer "Cyber-War-Task-Force" (was auch immer das auf russisch heißen mag) wären, wie Edward Snowden, der mit dem Friedens-Nobelpreis versehen im Sicherheitsrat der UNO sitzen müßte, aber seinen Arsch auf einer russischen Ofenbank wärmen muß, weil der US-Imperialismus keine echte Demokratie ertragen kann.
Montag, 19. Februar 2018
Freitag, 2. Februar 2018
Endlich mal bißchen mehr Bildung ! (Und Rüstung)
Nach "harten Verhandlungen" haben sich laut "Arte-Journal" vom 2.2.2018 die zukünftigen (?) Koalitionspartner auf eine vorgesehene Erhöhung der Bildungsausgaben um beeindruckend klingende 11 Milliarden € "geeinigt"...
Die eine "Nachricht" dazu ist, daß eine "SPD"-Vertreterin hofft, mit diesem "sozialdemokratischen Sieg" die Basis von der geplanten Koalition zu überzeugen, und die andere "Nachricht" ist, daß ein "CSU"-Vertreter erzählt, die Bundeskanzlerin habe gesagt, über sowas "Großes" habe sie lange nicht zu entscheiden gehabt... (Jedenfalls wohl seit Weihnachten nicht -siehe im Folgenden-, und was hat überhaupt solches Geschwätz in den "Nachrichten" verloren?)
Bei "Arte" erfährt man allerdings immerhin weiter, daß die bisherigen Bildungsausgaben 134 Milliarden € betragen, die Erhöhung nach einem jahrelangen Investitionsstau also grademal ~8% entspricht, und zugleich, daß das reiche Deutschland derzeit beim für Bildung ausgegebenen Anteil des Brutto-Inland-Produkts (BIP) innerhalb der EU auf Platz 22 (!) steht...
Dagegen wird die Erhöhung der Rüstungsausgaben von 1,2 auf 2% des BIP, die das Merkel der NATO (bzw. den USA mit ihren Rüstungsausgaben von 3,4% ihres BIPs) zugesagt hat, mindestens 20-25 Milliarden € (je nach Quelle) verschlingen: eine Erhöhung um 30-40%.
Wer nun rechnen kann und sich freut, daß der bisherige Bildungs-Etat offenbar fast 4mal so hoch ist, wie die derzeitigen Militär-Ausgaben, vergißt wohl, daß es sich dabei um Investitionen in die Zukunft von Millionen Menschen (und der gesamten Gesellschaft) handelt, und nicht um ein paar Militärs, die überteuerte Waffen-Technologie sinnlos in Afghanistan oder Mali verpulvern, um angeblich zukünftige "Mädchen-Schulen" herbeizubomben, oder gegen die neue "Bedrohung durch Rußland" aufrüsten wollen, das 2016 fast 70 Milliarden Dollars für Rüstung ausgegeben hat (also etwas mehr, als z.B. Frankreich oder Großbritannien, Indien und Saudi-Arabien) - ebensoviel müßte das kleine Deutschland ins Militär stecken, um auf die versprochenen 2% des BIP zu kommen, während die USA bereits 2016 für ihr Militär 611 Milliarden Dollars ausgegeben haben und immer noch keine anständige allgemeine Krankenversicherung haben, vom Bildungssystem ganz zu schweigen: wer bedroht hier eigentlich den hypothetischen Weltfrieden?
Die eigentliche ökonomische und bevölkerungsmäßige Weltmacht China gibt übrigens mit "nur" 215 Milliarden Dollars am zweitmeisten für ihr Militär aus und hat, im Gegensatz zu den permanenten völkerrechtswidrigen weltweiten Militär-Aggressionen der USA, bisher nur ein paar unbewohnte Inseln im südchinesischen Meer im Visier... An dritter Stelle kommt schon die zumindest territoriale Weltmacht Rußland, das angeblich die NATO (oder zumindest deren Ost-Erweiterung) trotz deren 10-20mal höheren Militär-Etat "bedroht"... Dieselbe Propaganda wird gegen das poplige Nord-Korea und gegen den abstrusen Iran aufgefahren: die weltweite Strategie der USA scheint in der Verbreitung von absolutem Chaos nach dem Muster von Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien zu sein.
Allerdings sind diese Zahlenspielereien mit unvorstellbar vielen Nullen letztlich belanglos: wenn es in den letzten 2 oder 3 Jahrhunderten eine "Aufklärung" oder auch nur eine Tendenz zu echter "Demokratie" gegeben hätte, gäbe es garkeine Rüstungs-Etats (ob mit 7 oder 8 Nullen) mehr: die sogenannte "Aufklärung" hat aber offenbar überhaupt erst zum übermächtigen "militärisch-(finanz-)ökonomischen Komplex" geführt (den zuerst ausgerechnet der US-General und -Präsident Eisenhower so genannt hat), und die einzige Frage bleibt:
Wie lange wollen wir noch dessen verschwörungstheoretischer Propaganda brav und kritiklos folgen, ob in den EU- und NATO-Staaten, oder in Rußland, China, Saudi-Arabien und den restlichen oligarchischen Gebilden von Burkina Faso bis zu den Tonga-Inseln?
Weck mi´dem Schei´system, endlose freie Bildung für Jeden, Frieden schaffen ohne Waffen !
Die eine "Nachricht" dazu ist, daß eine "SPD"-Vertreterin hofft, mit diesem "sozialdemokratischen Sieg" die Basis von der geplanten Koalition zu überzeugen, und die andere "Nachricht" ist, daß ein "CSU"-Vertreter erzählt, die Bundeskanzlerin habe gesagt, über sowas "Großes" habe sie lange nicht zu entscheiden gehabt... (Jedenfalls wohl seit Weihnachten nicht -siehe im Folgenden-, und was hat überhaupt solches Geschwätz in den "Nachrichten" verloren?)
Bei "Arte" erfährt man allerdings immerhin weiter, daß die bisherigen Bildungsausgaben 134 Milliarden € betragen, die Erhöhung nach einem jahrelangen Investitionsstau also grademal ~8% entspricht, und zugleich, daß das reiche Deutschland derzeit beim für Bildung ausgegebenen Anteil des Brutto-Inland-Produkts (BIP) innerhalb der EU auf Platz 22 (!) steht...
Dagegen wird die Erhöhung der Rüstungsausgaben von 1,2 auf 2% des BIP, die das Merkel der NATO (bzw. den USA mit ihren Rüstungsausgaben von 3,4% ihres BIPs) zugesagt hat, mindestens 20-25 Milliarden € (je nach Quelle) verschlingen: eine Erhöhung um 30-40%.
Wer nun rechnen kann und sich freut, daß der bisherige Bildungs-Etat offenbar fast 4mal so hoch ist, wie die derzeitigen Militär-Ausgaben, vergißt wohl, daß es sich dabei um Investitionen in die Zukunft von Millionen Menschen (und der gesamten Gesellschaft) handelt, und nicht um ein paar Militärs, die überteuerte Waffen-Technologie sinnlos in Afghanistan oder Mali verpulvern, um angeblich zukünftige "Mädchen-Schulen" herbeizubomben, oder gegen die neue "Bedrohung durch Rußland" aufrüsten wollen, das 2016 fast 70 Milliarden Dollars für Rüstung ausgegeben hat (also etwas mehr, als z.B. Frankreich oder Großbritannien, Indien und Saudi-Arabien) - ebensoviel müßte das kleine Deutschland ins Militär stecken, um auf die versprochenen 2% des BIP zu kommen, während die USA bereits 2016 für ihr Militär 611 Milliarden Dollars ausgegeben haben und immer noch keine anständige allgemeine Krankenversicherung haben, vom Bildungssystem ganz zu schweigen: wer bedroht hier eigentlich den hypothetischen Weltfrieden?
Die eigentliche ökonomische und bevölkerungsmäßige Weltmacht China gibt übrigens mit "nur" 215 Milliarden Dollars am zweitmeisten für ihr Militär aus und hat, im Gegensatz zu den permanenten völkerrechtswidrigen weltweiten Militär-Aggressionen der USA, bisher nur ein paar unbewohnte Inseln im südchinesischen Meer im Visier... An dritter Stelle kommt schon die zumindest territoriale Weltmacht Rußland, das angeblich die NATO (oder zumindest deren Ost-Erweiterung) trotz deren 10-20mal höheren Militär-Etat "bedroht"... Dieselbe Propaganda wird gegen das poplige Nord-Korea und gegen den abstrusen Iran aufgefahren: die weltweite Strategie der USA scheint in der Verbreitung von absolutem Chaos nach dem Muster von Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien zu sein.
Allerdings sind diese Zahlenspielereien mit unvorstellbar vielen Nullen letztlich belanglos: wenn es in den letzten 2 oder 3 Jahrhunderten eine "Aufklärung" oder auch nur eine Tendenz zu echter "Demokratie" gegeben hätte, gäbe es garkeine Rüstungs-Etats (ob mit 7 oder 8 Nullen) mehr: die sogenannte "Aufklärung" hat aber offenbar überhaupt erst zum übermächtigen "militärisch-(finanz-)ökonomischen Komplex" geführt (den zuerst ausgerechnet der US-General und -Präsident Eisenhower so genannt hat), und die einzige Frage bleibt:
Wie lange wollen wir noch dessen verschwörungstheoretischer Propaganda brav und kritiklos folgen, ob in den EU- und NATO-Staaten, oder in Rußland, China, Saudi-Arabien und den restlichen oligarchischen Gebilden von Burkina Faso bis zu den Tonga-Inseln?
Weck mi´dem Schei´system, endlose freie Bildung für Jeden, Frieden schaffen ohne Waffen !
Donnerstag, 18. Januar 2018
Letzter Hilferuf aus dem Shit-Hole USA
Der derzeitige "Präsidenten"-Darsteller des Shit-Hole USA hat kürzlich die Hände gen Himmel erhoben und mal rein rhetorisch gefragt, warum um Himmelswillen so viele Menschen aus allen möglichen anderen Shit-Holes, also vor allem aus lateinamerikanischen, afrikanischen und islamischen Ländern, die seine Vorgänger zu Shit-Holes gemacht haben, unbedingt in das Shit-Hole USA kommen wollen?
Eine berechtigte Frage: wer, wenn er oder sie nicht einen übertariflichen Zeitarbeitsvertrag mit einem dort ansässigen Finanzkonsortium oder einer transnationalen Holding hat, will schon freiwillig in das undemokratischste, rassistischste, unsozialste, oligarchischste und ungerechteste Land der "entwickelten" Welt mit der größten Schere zwischen Arm und Reich, der verbreitetsten Un- bzw. Anti-Bildung, der umfassendsten Überwachung, den meisten Gefängnis-Insassen, den meisten Morden und Amok-Läufen, den wenigsten Kranken-Versicherten, den meisten Obdachlosen, den unterdrücktesten Minderheiten, den größten Umweltschäden und dem riskantesten Waffen-Arsenal, sowohl auf privater als auch auf staatlicher Ebene?
Kein denkender Mensch will da hin, wenn er die "Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär"/"Coca-Cola"/"Disney-Land"-Masche durchschaut hat: die USA bräuchten bloß die ungeschminkte Wahrheit über ihr Shit-Hole zu verbreiten, und sie könnten sich die alberne teure "Mauer" an der mexikanischen Grenze sparen.
Seit 240 Jahren verbreiten die neofeudalen Plutokraten, die seit der großbürgerlichen "Revolution" die USA beherrschen, statt dessen die heitere Mär von der "ersten Demokratie" und dem "Wohlstand für Alle", was es beides dort noch nie gab: also selber Schuld, wenn analphabetische Bäuerlein aus aller Welt, die "Dallas" und "Magnum" gesehen haben, ins Shit-Hole USA kommen wollen - die befreundeten mittelalterlichen Saudi-Despoten zeigen, daß es auch anders, und ehrlicher, geht: unverbrämter Feudalismus, Nepotismus, Imperialismus, Unterdrückung, Ausbeutung, Sklavenhaltung...
Wie Hitler in "Sein Krampf" schrieb, muß die Lüge nur groß genug sein, damit jeder glaubt, daß sowas Ungeheuerliches nicht erfunden sein könne: er hat´s eine Weile geschafft, Erdogan und paar ex-sowjetische/ex-osteuropäische Despoten, sowie die israelischen "Nationalisten" versuchen ihr Bestes, und die Saud-Familie und ihr Harem schaffen´s seit einer Weile (und konnten mit US-Hilfe sogar Konkurrenten, wie Nasser, Mossadegh, Saddham Hussein und Gaddhafi, loswerden - bei Assad und den Mullahs scheint´s bisher noch nicht nach Plan zu laufen...).
Die USA dagegen setzen nach wie vor moralisch auf die längst durchschaute "Demokratie"-Lüge und militärisch auf die "9/11"-Lüge, die man im Hintergrund (= "Deep State", also die wirklichen Kräfte hinter den Gallionsfiguren wie Trump oder Obama) wohl im hitlerschen Sinn für groß genug hielt, deren Halbwertszeit aber im Gefolge der "Pearl-Harbour"-Lüge, der "Tonking"-Lüge", der "Kennedy-Mord"-Lüge, der "Kosovo"-Lüge, der "Irak"-Lüge (usw.) immer geringer wird.
Noch scheint das Geschwafel der halbseidenen Millionäre, Milliardäre und Finanz-Manager als "GröFaZ"e der sogenannten "westlichen Demokratien" ja massenpsychologisch zu funktionieren, aber wenn der weltfremde Trump das Marmor-Badezimmer in seinem gleichnamigen "Tower" behalten will, sollte er sich langsam mal ein Beispiel an den Öl-Scheichs nehmen, statt über die Auswüchse der Globalisierung rumzujammern.
Oder er sollte einfach Klappe halten und nur noch blubbern, wie das simple Merkel - andrerseits freut man sich ja gradezu schon über "politisch unkorrekte" Labereien von überschätzten, aber nichtsdestotrotz ständig zitierten "Twitter"-Hanseln: beneidenswert, wie diese Nullen mit wenigen Worten (bzw. "Zeichen") die sogenannte "Aufklärung" ad absurdum führen und trotzdem Scharen von Bütteln und Söldnern bei der Stange halten...
Aber egal: "Make Capitalism History!" - Enteignet (u.a.) Springer und Trump!
Eine berechtigte Frage: wer, wenn er oder sie nicht einen übertariflichen Zeitarbeitsvertrag mit einem dort ansässigen Finanzkonsortium oder einer transnationalen Holding hat, will schon freiwillig in das undemokratischste, rassistischste, unsozialste, oligarchischste und ungerechteste Land der "entwickelten" Welt mit der größten Schere zwischen Arm und Reich, der verbreitetsten Un- bzw. Anti-Bildung, der umfassendsten Überwachung, den meisten Gefängnis-Insassen, den meisten Morden und Amok-Läufen, den wenigsten Kranken-Versicherten, den meisten Obdachlosen, den unterdrücktesten Minderheiten, den größten Umweltschäden und dem riskantesten Waffen-Arsenal, sowohl auf privater als auch auf staatlicher Ebene?
Kein denkender Mensch will da hin, wenn er die "Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär"/"Coca-Cola"/"Disney-Land"-Masche durchschaut hat: die USA bräuchten bloß die ungeschminkte Wahrheit über ihr Shit-Hole zu verbreiten, und sie könnten sich die alberne teure "Mauer" an der mexikanischen Grenze sparen.
Seit 240 Jahren verbreiten die neofeudalen Plutokraten, die seit der großbürgerlichen "Revolution" die USA beherrschen, statt dessen die heitere Mär von der "ersten Demokratie" und dem "Wohlstand für Alle", was es beides dort noch nie gab: also selber Schuld, wenn analphabetische Bäuerlein aus aller Welt, die "Dallas" und "Magnum" gesehen haben, ins Shit-Hole USA kommen wollen - die befreundeten mittelalterlichen Saudi-Despoten zeigen, daß es auch anders, und ehrlicher, geht: unverbrämter Feudalismus, Nepotismus, Imperialismus, Unterdrückung, Ausbeutung, Sklavenhaltung...
Wie Hitler in "Sein Krampf" schrieb, muß die Lüge nur groß genug sein, damit jeder glaubt, daß sowas Ungeheuerliches nicht erfunden sein könne: er hat´s eine Weile geschafft, Erdogan und paar ex-sowjetische/ex-osteuropäische Despoten, sowie die israelischen "Nationalisten" versuchen ihr Bestes, und die Saud-Familie und ihr Harem schaffen´s seit einer Weile (und konnten mit US-Hilfe sogar Konkurrenten, wie Nasser, Mossadegh, Saddham Hussein und Gaddhafi, loswerden - bei Assad und den Mullahs scheint´s bisher noch nicht nach Plan zu laufen...).
Die USA dagegen setzen nach wie vor moralisch auf die längst durchschaute "Demokratie"-Lüge und militärisch auf die "9/11"-Lüge, die man im Hintergrund (= "Deep State", also die wirklichen Kräfte hinter den Gallionsfiguren wie Trump oder Obama) wohl im hitlerschen Sinn für groß genug hielt, deren Halbwertszeit aber im Gefolge der "Pearl-Harbour"-Lüge, der "Tonking"-Lüge", der "Kennedy-Mord"-Lüge, der "Kosovo"-Lüge, der "Irak"-Lüge (usw.) immer geringer wird.
Noch scheint das Geschwafel der halbseidenen Millionäre, Milliardäre und Finanz-Manager als "GröFaZ"e der sogenannten "westlichen Demokratien" ja massenpsychologisch zu funktionieren, aber wenn der weltfremde Trump das Marmor-Badezimmer in seinem gleichnamigen "Tower" behalten will, sollte er sich langsam mal ein Beispiel an den Öl-Scheichs nehmen, statt über die Auswüchse der Globalisierung rumzujammern.
Oder er sollte einfach Klappe halten und nur noch blubbern, wie das simple Merkel - andrerseits freut man sich ja gradezu schon über "politisch unkorrekte" Labereien von überschätzten, aber nichtsdestotrotz ständig zitierten "Twitter"-Hanseln: beneidenswert, wie diese Nullen mit wenigen Worten (bzw. "Zeichen") die sogenannte "Aufklärung" ad absurdum führen und trotzdem Scharen von Bütteln und Söldnern bei der Stange halten...
Aber egal: "Make Capitalism History!" - Enteignet (u.a.) Springer und Trump!
Samstag, 6. Januar 2018
Beispiel Peru: Freiheit für Mumia, Peltier, Öcalan und alle andern politischen Gefangenen!
In Peru, das seltsamerweise ständig Präsidenten mit völlig unperuanischen Namen hat, wurde grade vom Präsidenten Kuczynski (hört sich an, wie "Brzezinski", der US-Faschist) der Ex-Präsident Fujimori (hört sich an wie "Hirohito", der Nippon-Faschist) vorzeitig aus der Haft entlassen: F. war wegen Korruption und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 25 Jahren verurteilt worden, kam nun aber nach 10 Jahren aus "gesundheitlichen Gründen" frei, bzw. vermutlich eher, weil K., gegen den selbst wegen Korruption ermittelt wird, einen Deal mit F.s Tochter, die (wie Le Pen, die französische Faschistin) inzwischen die mittlerweile oppositionelle Partei ihres Vaters anführt, abgeschlossen hat, um sich selbst zu retten...
In der Mainstream-Presse heißt es nonchalant, F. habe Peru "mit harter Hand" regiert - in Wirklichkeit hat er es aber nicht nur, wie Macron Frankreich oder Obama die USA, mittels "Ausnahmezustand" regiert, sondern mittels seiner berüchtigten "Todesschwadrone", vergleichbar den Militärdiktaturen in Chile, Argentinien und Brasilien (oder auch Spanien, Portugal, Griechenland und der Türkei, Indonesien, Myanmar usw.): deshalb saß er im Gefängnis, und zwar nach gesundem Rechtempfinden zu Recht.
Ob Gefängnisse eine Lösung für gesellschaftliche Probleme sind, oder (wie anzunehmen) eher nicht: Typen wie F. gehören jedenfalls am ehesten rein!
Dieser Verbrecher gegen die Menschlichkeit wird nun aus angeblich "humanitären" Gründen freigelassen, während weltweit Menschen wegen unbewiesener Vorwürfe (z.B. Mumia und Peltier, um nur die Bekanntesten zu nennen) oder demokratischen Engagements (z.B. Öcalan) lebenslänglich (und das teils mehrfach verordnet) einsitzen und bei keiner "Amnestie" berücksichtigt werden: besonders in den USA, und besonders unter dem Alibi-Neger Obama, herrscht da eher eine Amnesie, die ein Erdogan natürlich gern nachahmt - aber dieser Flachschädel muß ja immerhin plakativ ein oder zwei deutsch-türkische Häftlinge freilassen, damit Noch-Außenminister Gabriel ihm eine Lieferung deutscher Panzer verspricht.
Die technologisch autonomen, d.h. waffenproduzierenden Länder haben sowas nicht nötig - sie können einsperren, wen sie wollen, und anderen Ländern nach Belieben dasselbe zum Vorwurf machen: letzten Endes ist der Unterschied zwischen den USA und Nordkorea oder Eritrea wahrscheinlich auch nicht größer, als der zwischen dem Iran und Saudi-Arabien.
Das Problem ist das historisch anerzogene Sklaven-Denken: abgesehen vom abnehmenden Minderwertigkeits-Komplex der Frauen herrscht immer noch ein sinnloser Respekt vor einer "gottgewollten" oder "blaublütigen", bzw. inzwischen vor einer kapitalmächtigen oder pseudo-intellektuellen selbsternannten "Elite", über die man eher lachen könnte und sollte, wenn es nicht so traurig wäre: die Schweine befreien ernsthaft einen Schreibtisch-Massenmörder, der sich jammernd in einen Rollstuhl setzt, und machen ansonsten Überwachung und Unterdrückung zum börsennotierten Geschäft...
Der 73-jährige indigene Bürgerrechtler Leonard Peltier jedenfalls ist wirklich schwer krank und sitzt in den USA seit über 40 Jahren unter "Hochsicherheits"-Bedingungen eine zweimal lebenslängliche Strafe ab, für ein Vergehen, das ihm trotz gefälschter Beweise von rassistischen Bullen und Richtern nicht nachgewiesen werden konnte und kann (siehe www.leonardpeltier.de und youtube: "Incident at Oglala") - trotz dieses offen zutage liegenden Justiz-Skandals haben bisher alle US-Präsidenten (zuletzt 2017 der liebe Obama zum zweitenmal) seine "Begnadigung" abgelehnt: der nächste Antrag kann in 5 Jahren gestellt werden, und da im "Hochsicherheits"-Trakt die medizinische Behandlung erschwert ist, kommt das einem Todesurteil für Peltier gleich, während in Peru die alten Killer-Trupps mit ihrem Senior-Chef feiern gehen können, der wahrscheinlich aus alter Verbundenheit auch Glückwunsch-Telegramme von Carter, Clinton, den Bushs, Obama, Trump und deren jeweiligen "Pentagon"- und Geheimdienst-Chefs gekriegt hat und vielleicht geheilt aus seinem Rollstuhl aufstehen wird, falls er demnächst den "Sacharow-Preis" der EU bekommen sollte (vgl. vorherigen Blog-Eintrag).
In der Mainstream-Presse heißt es nonchalant, F. habe Peru "mit harter Hand" regiert - in Wirklichkeit hat er es aber nicht nur, wie Macron Frankreich oder Obama die USA, mittels "Ausnahmezustand" regiert, sondern mittels seiner berüchtigten "Todesschwadrone", vergleichbar den Militärdiktaturen in Chile, Argentinien und Brasilien (oder auch Spanien, Portugal, Griechenland und der Türkei, Indonesien, Myanmar usw.): deshalb saß er im Gefängnis, und zwar nach gesundem Rechtempfinden zu Recht.
Ob Gefängnisse eine Lösung für gesellschaftliche Probleme sind, oder (wie anzunehmen) eher nicht: Typen wie F. gehören jedenfalls am ehesten rein!
Dieser Verbrecher gegen die Menschlichkeit wird nun aus angeblich "humanitären" Gründen freigelassen, während weltweit Menschen wegen unbewiesener Vorwürfe (z.B. Mumia und Peltier, um nur die Bekanntesten zu nennen) oder demokratischen Engagements (z.B. Öcalan) lebenslänglich (und das teils mehrfach verordnet) einsitzen und bei keiner "Amnestie" berücksichtigt werden: besonders in den USA, und besonders unter dem Alibi-Neger Obama, herrscht da eher eine Amnesie, die ein Erdogan natürlich gern nachahmt - aber dieser Flachschädel muß ja immerhin plakativ ein oder zwei deutsch-türkische Häftlinge freilassen, damit Noch-Außenminister Gabriel ihm eine Lieferung deutscher Panzer verspricht.
Die technologisch autonomen, d.h. waffenproduzierenden Länder haben sowas nicht nötig - sie können einsperren, wen sie wollen, und anderen Ländern nach Belieben dasselbe zum Vorwurf machen: letzten Endes ist der Unterschied zwischen den USA und Nordkorea oder Eritrea wahrscheinlich auch nicht größer, als der zwischen dem Iran und Saudi-Arabien.
Das Problem ist das historisch anerzogene Sklaven-Denken: abgesehen vom abnehmenden Minderwertigkeits-Komplex der Frauen herrscht immer noch ein sinnloser Respekt vor einer "gottgewollten" oder "blaublütigen", bzw. inzwischen vor einer kapitalmächtigen oder pseudo-intellektuellen selbsternannten "Elite", über die man eher lachen könnte und sollte, wenn es nicht so traurig wäre: die Schweine befreien ernsthaft einen Schreibtisch-Massenmörder, der sich jammernd in einen Rollstuhl setzt, und machen ansonsten Überwachung und Unterdrückung zum börsennotierten Geschäft...
Der 73-jährige indigene Bürgerrechtler Leonard Peltier jedenfalls ist wirklich schwer krank und sitzt in den USA seit über 40 Jahren unter "Hochsicherheits"-Bedingungen eine zweimal lebenslängliche Strafe ab, für ein Vergehen, das ihm trotz gefälschter Beweise von rassistischen Bullen und Richtern nicht nachgewiesen werden konnte und kann (siehe www.leonardpeltier.de und youtube: "Incident at Oglala") - trotz dieses offen zutage liegenden Justiz-Skandals haben bisher alle US-Präsidenten (zuletzt 2017 der liebe Obama zum zweitenmal) seine "Begnadigung" abgelehnt: der nächste Antrag kann in 5 Jahren gestellt werden, und da im "Hochsicherheits"-Trakt die medizinische Behandlung erschwert ist, kommt das einem Todesurteil für Peltier gleich, während in Peru die alten Killer-Trupps mit ihrem Senior-Chef feiern gehen können, der wahrscheinlich aus alter Verbundenheit auch Glückwunsch-Telegramme von Carter, Clinton, den Bushs, Obama, Trump und deren jeweiligen "Pentagon"- und Geheimdienst-Chefs gekriegt hat und vielleicht geheilt aus seinem Rollstuhl aufstehen wird, falls er demnächst den "Sacharow-Preis" der EU bekommen sollte (vgl. vorherigen Blog-Eintrag).
Donnerstag, 4. Januar 2018
Was machen eigentlich die Mohren in Mauretanien? (Oder die Perser im Iran?)
Wahrscheinlich darf man politisch korrekt neben "Mauretanier" noch "Mauren" (mawren) sagen, aber nicht mehr das vulgär-französische "Mohren", das davon abstammt (keine Ahnung, was diesbezüglich in Frankreich politisch korrekt ist - dort waren "les Maures" (le: mo:r) lediglich lästige nordafrkanische Piraten, die zeitweise die damals noch unlukrative malariaverseuchte "Cóte d´Azur" besetzt hatten...).
Die aktuellen, wie nicht nur im franko-postkolonialen Afrika üblichen, korrupten Manager des Mohren-Staats haben jedenfalls ihre inflationäre Währung von einer Null befreit, wie das dazumal schon Frankreich selbst ("alter/neuer Franc"), Italien, die Türkei und andere Staaten getan haben, ganz zu schweigen von der deutschen "Währungsreform" nach der Inflation der 20er-Jahre und nach dem 2. Weltkrieg - wie zu erwarten, sind die Preise im prekären Mauretanien daraufhin nicht von 1000 auf nominell 100 Währungeinheiten (wie auch immer die da heißen) gesunken, sondern auf 150 (= alt: 1500) gestiegen: welchem normalen Menschen haben jemals "Währungsreformen" genützt?
Eins der ärmsten Länder der Welt (wieso eigentlich?), in dem es neben Elend und Hunger trotz verfassungsmäßigem Verbot auch noch die (Schuld-)Sklaverei gibt, braucht wahrlich andere Reformen - schon allein, um das schöne Wort "Mohr" zu rehabilitieren.
Dasselbe gilt für "Perser", wobei man gleich an gekaufte "Jubel-Perser" denkt, die 1967 in Berlin im Verbund mit Westberliner Bullen Anti-Schah-Demonstranten mit Holzlatten attackiert haben, was im Ohnesorg-Mord kulminiert ist - der garantiert keine "Stasi"-Idee war: deren Fehler war höchstens die bedenkenlose Rekrutierung von militaristischen Kleingeistern, wie Kurras - vielleicht stand auch Sarrazin auf ihrer Honorarliste...
Nun gab es im es im Iran für ein paar Tage "die größten Anti-Regierungs-Proteste seit 2009" (was auch immer dieser kleine Rekord besagen mag), und in der Folge Massendemonstrationen staatstragender Perser, die nach Auskunft unserer Massenmedien "höchstwahrscheinlich" von der Regierung organisiert wurden - also "Jubel-Perser", was ja durchaus sein mag: es gibt ja auch immer noch Leute, die das Merkel oder das Makrönchen wählen und deren Geblubber bereitwillig Beifall zollen... Aber es gibt eindeutig auch eine Menge Perser, die nach wie vor sowohl religiös, als auch patriotisch hinter der Regierung stehen, die sie 1979 von der Schah-Diktatur befreit und den Iran zu einer unabhängigen Nation gemacht hat - trotz oder sogar wegen der jahrzehntelangen Ächtung und Stellvetreter-Bekriegung (mittels Irak und Saudiarabien) durch die USA. (In den herrschenden Medien heißt es nur hämisch, wie bei Venezuela oder Kuba, daß die Regierung das "bequemerweise als Entschuldigung benutzt" - als ginge es nicht tatsächlich um das Überleben der Souveränität, was immer man auf lange Sicht von "Nationalstaaten" halten mag...)
Nicht, daß das fundamentalistische Ayatollah-Regime besser wäre, als die korrupten Regimes in Mauretanien und andern postkolonialen Zu- und Zerfalls-Staaten: bloß besser, als die mittelalterliche Autokratie in Saudiarabien...
Aber erstens sind die praktischen Begründungen der Proteste (Arbeitslosigkeit, Preissteigerungen usw.) die direkte Folge der "westlichen" Sanktionen, mit denen schon Syrien und Venezuela destabilisiert wurden, sowie die neoliberale "Reform"-Politik des nicht-religiösen "gewählten" Regierungs-Apparats, und zweitens ist angesichts der "facebook"- und anderer Unterstützung des "Arabischen Frühlings" und der unverblümten "westlichen" Unterstützung der ukrainischen Putschisten und ihrer faschistischen Milizen (der deutsche Nierenspender und "Ehrensold"-Kassierer auf dem Maidan mit Nazis...) die Idee des Ober-Ayatollahs (wie auch immer er sich buchstabiert) nicht von der Hand zu weisen, daß die Proteste vom feindlichen Ausland lanciert und finanziert seien: man (also die NATO und ihre Geheimdienste) ist wohl mit der nachgewiesen direkten Beteiligung an Putschen (wie 1953 in Persien, 1973 in Chile, usw. usw.) etwas vorsichtiger geworden - siehe den Bush/CIA-Intimus Bin Laden mit seiner ominösen anti-sowjetischen "Al Qaida", oder die geheimen NATO-Operationen zur Destabilisierung Italiens seit den 50er-Jahren, die seit langem bekannt sind, die "Unterstützung" westlicher Think-Tanks für den Putschisten Jelzin bei der Auflösung und Oligarchisierung der Sowjetunion, oder die gezielte Desinformation, die zur Zerschlagung Jugoslawiens durch die NATO in einem miesen sinnlosen Krieg geführt hat, oder die Zerbombung Libyens, die Orwell eigentlich schon für "1984" vorgesehen hatte...
Wie blöd kann man sein, um immer wieder auf die jeweils neuste Verschwörungstheorie des militärisch-finanzindustriellen Komplexes zur Erzeugung neuer Feindbilder reinzufallen??
Offenbar stammt ein Großteil der Protestaufrufe für Persien im Internet aus Saudiarabien, und offenbar hat sich auch die kleine "Wir-wolln-unsern-Schah-wieder"-Bewegung eingeklinkt - na klar: "Liberté toujours!", jedenfalls auf "Gauleoise"-Straßen-Café-Sonnenschirmen auch in Teheran...
Inzwischen glauben ja nur noch Unbelehrbare, daß die CIA nichts mit dem Kennedy-Mord zu tun hatte, die "Pearl Harbour"- und die "Tonking"-Lüge sind (bisher im Gegensatz zur "9/11"-Lüge) aufgedeckt, und es ist bekannt, daß deutsche Geheimdienste die Vorläufer der RAF angeschoben haben (ganz zu schweigen vom "Celler Loch" und den staatlichen Geheimnissen um die "dritte Generation" der RAF - vgl. "Das RAF-Phantom" von G. Wisnewski, wenngleich derselbe sich, fast wie H. Mahler, in den letzten Jahren zu einem "Neo-Con", Klimawandel-Leugner und "AfD"-Verharmloser gewendet hat: also von ihm bitte nichts nach seinem "Mythos 9/11" von 2004 mehr lesen !) - was soll da noch "unmöglich" sein?
Vielleicht wird die "AfD" von derselben Marketing-Agentur gemanaged, wie "Occupy Wall Street" oder die "Love Parade"? Und dieselbe Agentur bezahlt vielleicht währungsreform-zufriedene Interview-Mohren, anti-sozialistische Venezolaner und Wut-Perser?
Ein Anti-Vietnam-Kriegs-Plakat hat angesichts eines sterbenden Soldaten einstmals eindrucksvoll einfach gefragt: "Why?" - heute scheinen sich die massen-psychologischen Strategen nur noch zu fragen: "Why not, if it works and nobody complains?"
Daraus volkt, falls es noch ein Volk gibt, und nicht nur Volker, daß Widerspruch notwendig ist, und zwar egal, ob aus der privilegierten Spaß-Gesellschaft oder aus traditionellen Gemeinschaften, seien sie schamanistisch, mohrisch oder schiitisch: unsere Spaß-Gesellschaft ist jedenfalls eine ziemlich junge Mode-Erscheinung und vielleicht nicht unbedingt das Maß aller Dinge, obwohl sich weltweit Menschen in dieser Richtung auf den Weg machen - nicht umsonst fliehen die meisten hiesigen Leute aber für die "schönste Zeit des Jahres", nämlich den Urlaub vom Alltag, in "primitive" Regionen, in denen es außer viel Sonne nicht viel Spaß für die permanenten Bewohner gibt - für den temporären Besucher mit bezahltem Rückflug-Ticket dagegen billige Illusionen von "guter alter Zeit", sei es organisiertes Sahara-"Trekking" in Mauretanien oder das neue "Seidenstraßen"-Eisenbahn-Abenteuer in Persien, Turkmenistan und Usbekistan.
Wer nur weg und raus will, lebt in falschen Verhältnissen - das gilt mittlerweile sowohl für die verarmten "guten Wilden", als auch für die privilegierte Spaß-Gesellschaft: bloß ändern weder die endgültige, noch die urlaubsmäßige Ausreise was an den falschen Verhältnissen: das geht nur im berühmten "Herzen der Bestie", und das ist für jeden zuhause.
Die aktuellen, wie nicht nur im franko-postkolonialen Afrika üblichen, korrupten Manager des Mohren-Staats haben jedenfalls ihre inflationäre Währung von einer Null befreit, wie das dazumal schon Frankreich selbst ("alter/neuer Franc"), Italien, die Türkei und andere Staaten getan haben, ganz zu schweigen von der deutschen "Währungsreform" nach der Inflation der 20er-Jahre und nach dem 2. Weltkrieg - wie zu erwarten, sind die Preise im prekären Mauretanien daraufhin nicht von 1000 auf nominell 100 Währungeinheiten (wie auch immer die da heißen) gesunken, sondern auf 150 (= alt: 1500) gestiegen: welchem normalen Menschen haben jemals "Währungsreformen" genützt?
Eins der ärmsten Länder der Welt (wieso eigentlich?), in dem es neben Elend und Hunger trotz verfassungsmäßigem Verbot auch noch die (Schuld-)Sklaverei gibt, braucht wahrlich andere Reformen - schon allein, um das schöne Wort "Mohr" zu rehabilitieren.
Dasselbe gilt für "Perser", wobei man gleich an gekaufte "Jubel-Perser" denkt, die 1967 in Berlin im Verbund mit Westberliner Bullen Anti-Schah-Demonstranten mit Holzlatten attackiert haben, was im Ohnesorg-Mord kulminiert ist - der garantiert keine "Stasi"-Idee war: deren Fehler war höchstens die bedenkenlose Rekrutierung von militaristischen Kleingeistern, wie Kurras - vielleicht stand auch Sarrazin auf ihrer Honorarliste...
Nun gab es im es im Iran für ein paar Tage "die größten Anti-Regierungs-Proteste seit 2009" (was auch immer dieser kleine Rekord besagen mag), und in der Folge Massendemonstrationen staatstragender Perser, die nach Auskunft unserer Massenmedien "höchstwahrscheinlich" von der Regierung organisiert wurden - also "Jubel-Perser", was ja durchaus sein mag: es gibt ja auch immer noch Leute, die das Merkel oder das Makrönchen wählen und deren Geblubber bereitwillig Beifall zollen... Aber es gibt eindeutig auch eine Menge Perser, die nach wie vor sowohl religiös, als auch patriotisch hinter der Regierung stehen, die sie 1979 von der Schah-Diktatur befreit und den Iran zu einer unabhängigen Nation gemacht hat - trotz oder sogar wegen der jahrzehntelangen Ächtung und Stellvetreter-Bekriegung (mittels Irak und Saudiarabien) durch die USA. (In den herrschenden Medien heißt es nur hämisch, wie bei Venezuela oder Kuba, daß die Regierung das "bequemerweise als Entschuldigung benutzt" - als ginge es nicht tatsächlich um das Überleben der Souveränität, was immer man auf lange Sicht von "Nationalstaaten" halten mag...)
Nicht, daß das fundamentalistische Ayatollah-Regime besser wäre, als die korrupten Regimes in Mauretanien und andern postkolonialen Zu- und Zerfalls-Staaten: bloß besser, als die mittelalterliche Autokratie in Saudiarabien...
Aber erstens sind die praktischen Begründungen der Proteste (Arbeitslosigkeit, Preissteigerungen usw.) die direkte Folge der "westlichen" Sanktionen, mit denen schon Syrien und Venezuela destabilisiert wurden, sowie die neoliberale "Reform"-Politik des nicht-religiösen "gewählten" Regierungs-Apparats, und zweitens ist angesichts der "facebook"- und anderer Unterstützung des "Arabischen Frühlings" und der unverblümten "westlichen" Unterstützung der ukrainischen Putschisten und ihrer faschistischen Milizen (der deutsche Nierenspender und "Ehrensold"-Kassierer auf dem Maidan mit Nazis...) die Idee des Ober-Ayatollahs (wie auch immer er sich buchstabiert) nicht von der Hand zu weisen, daß die Proteste vom feindlichen Ausland lanciert und finanziert seien: man (also die NATO und ihre Geheimdienste) ist wohl mit der nachgewiesen direkten Beteiligung an Putschen (wie 1953 in Persien, 1973 in Chile, usw. usw.) etwas vorsichtiger geworden - siehe den Bush/CIA-Intimus Bin Laden mit seiner ominösen anti-sowjetischen "Al Qaida", oder die geheimen NATO-Operationen zur Destabilisierung Italiens seit den 50er-Jahren, die seit langem bekannt sind, die "Unterstützung" westlicher Think-Tanks für den Putschisten Jelzin bei der Auflösung und Oligarchisierung der Sowjetunion, oder die gezielte Desinformation, die zur Zerschlagung Jugoslawiens durch die NATO in einem miesen sinnlosen Krieg geführt hat, oder die Zerbombung Libyens, die Orwell eigentlich schon für "1984" vorgesehen hatte...
Wie blöd kann man sein, um immer wieder auf die jeweils neuste Verschwörungstheorie des militärisch-finanzindustriellen Komplexes zur Erzeugung neuer Feindbilder reinzufallen??
Offenbar stammt ein Großteil der Protestaufrufe für Persien im Internet aus Saudiarabien, und offenbar hat sich auch die kleine "Wir-wolln-unsern-Schah-wieder"-Bewegung eingeklinkt - na klar: "Liberté toujours!", jedenfalls auf "Gauleoise"-Straßen-Café-Sonnenschirmen auch in Teheran...
Inzwischen glauben ja nur noch Unbelehrbare, daß die CIA nichts mit dem Kennedy-Mord zu tun hatte, die "Pearl Harbour"- und die "Tonking"-Lüge sind (bisher im Gegensatz zur "9/11"-Lüge) aufgedeckt, und es ist bekannt, daß deutsche Geheimdienste die Vorläufer der RAF angeschoben haben (ganz zu schweigen vom "Celler Loch" und den staatlichen Geheimnissen um die "dritte Generation" der RAF - vgl. "Das RAF-Phantom" von G. Wisnewski, wenngleich derselbe sich, fast wie H. Mahler, in den letzten Jahren zu einem "Neo-Con", Klimawandel-Leugner und "AfD"-Verharmloser gewendet hat: also von ihm bitte nichts nach seinem "Mythos 9/11" von 2004 mehr lesen !) - was soll da noch "unmöglich" sein?
Vielleicht wird die "AfD" von derselben Marketing-Agentur gemanaged, wie "Occupy Wall Street" oder die "Love Parade"? Und dieselbe Agentur bezahlt vielleicht währungsreform-zufriedene Interview-Mohren, anti-sozialistische Venezolaner und Wut-Perser?
Ein Anti-Vietnam-Kriegs-Plakat hat angesichts eines sterbenden Soldaten einstmals eindrucksvoll einfach gefragt: "Why?" - heute scheinen sich die massen-psychologischen Strategen nur noch zu fragen: "Why not, if it works and nobody complains?"
Daraus volkt, falls es noch ein Volk gibt, und nicht nur Volker, daß Widerspruch notwendig ist, und zwar egal, ob aus der privilegierten Spaß-Gesellschaft oder aus traditionellen Gemeinschaften, seien sie schamanistisch, mohrisch oder schiitisch: unsere Spaß-Gesellschaft ist jedenfalls eine ziemlich junge Mode-Erscheinung und vielleicht nicht unbedingt das Maß aller Dinge, obwohl sich weltweit Menschen in dieser Richtung auf den Weg machen - nicht umsonst fliehen die meisten hiesigen Leute aber für die "schönste Zeit des Jahres", nämlich den Urlaub vom Alltag, in "primitive" Regionen, in denen es außer viel Sonne nicht viel Spaß für die permanenten Bewohner gibt - für den temporären Besucher mit bezahltem Rückflug-Ticket dagegen billige Illusionen von "guter alter Zeit", sei es organisiertes Sahara-"Trekking" in Mauretanien oder das neue "Seidenstraßen"-Eisenbahn-Abenteuer in Persien, Turkmenistan und Usbekistan.
Wer nur weg und raus will, lebt in falschen Verhältnissen - das gilt mittlerweile sowohl für die verarmten "guten Wilden", als auch für die privilegierte Spaß-Gesellschaft: bloß ändern weder die endgültige, noch die urlaubsmäßige Ausreise was an den falschen Verhältnissen: das geht nur im berühmten "Herzen der Bestie", und das ist für jeden zuhause.
Samstag, 23. Dezember 2017
Was macht eigentlich Venezuela? (Oder Kongo, Libyen, Jemen und Kuba?)
Nun, die venezolanische "Opposition" hat jedenfalls schonmal den "Sacharow-Preis für demokratisches Engagement" vom äußerst "demokratisch engagierten" europäischen Parlament gekriegt, ähnlich wie Obama und die EU selbst aus unerfindlichen Gründen den "Friedens-Nobel-Preis" von einem obskuren Gremium in Oslo, der Hauptstadt der "glücklichsten" Nation der Welt...
Sacharow kann jedenfalls nichts dafür, und er dreht sich wahrscheinlich im Grab herum, weil die post-kolonialen Oligarchen, die Hugo Chavez mit sozialen Reformen und Verstaatlichungen in die zweite Reihe geschickt hatte, einen Preis mit seinem Namen kriegen: die venezolanische "Opposition" besteht im Wesentlichen aus ehemals Privilegierten, die ihre Privilegien (und die Verträge mit den nordamerikanischen Öl-Multis) zurückhaben wollen - das Muster in ganz Lateinamerika: eine korrupte Oberklasse, die seit dem Ende der Kolonialherrschaft "ihre" Bevölkerung notfalls per Militär-Diktatur unterdrückt und marginalisiert hat, stellt sich nun als "Freiheitskämpfer" dar...
Man könnte (aber nur fast) glauben, der "überraschende Verfall" des Ölpreises sei ein gesteuerter Vorgang, um in Venezuela (und im Iran) die Krise zu verschärfen, mit dem netten Nebeneffekt, den arroganten Saudis und sonstigen arabischen Öl-Scheichs mal zu zeigen, wer wirklich was zu sagen hat: nämlich der US-dominierte globale Finanz-Komplex.
Bei den prämierten trojanischen (oder auch potemkinschen) "Sacharows" Venezuelas fallen einem die allerorten, nicht zuletzt in den USA und ehemaligen "Ostblockländern" (aber auch bei der "AfD"), sich als "politische Befreier" anbietenden Milliardäre und Finanzmanager ein, die "ihre" Länder von "kommunistischer" Krankenversicherung, sozialen Errungenschaften und (im Namen des "Kriegs gegen den Terror") von Bürgerrechten befreien wollen...
Die Behauptung, daß die ökonomische Krise Venezuelas allein auf das Versagen der chavistischen Regierung zurückzuführen sei, erinnert an die "westliche" Syrien-Strategie, mithilfe von Wirtschafts-Sanktionen einen (in diesem Fall erschwerend "pro-russischen", und nicht nur "anti-globalistischen") Staat zu destabilisieren, dann zu behaupten, das "Regime" lasse sein Volk verhungern, und eine wie auch immer geartete "Opposition" zu etablieren: in Lateinamerika besonders einfach, da es überall eine pro-US-amerikanische Minderheit von Profiteuren gibt, die ihre Latino-"Pegidas", dort "Contras" genannt, mobilisieren (während man, also NATO/USA, im Nahen und Mittleren Osten erstmal fundamentalistische "Pegidas" á la Bin Laden und "IS" aufbauen mußte - aber hat ja auch geklappt...).
In Venezuela gab es im übrigen keine echte Revolution, wie z.B. in Kuba, sodaß die alte Oligarchie weiterhin ihre eigene Presse (u.a. mit Aufrufen zum Präsidenten-Mord) und die Vorherrschaft über den Großhandel hat, die sie auf Kosten der Bevölkerung zur Verschärfung der Krise benutzt... Soviel zur "chavistischen Unterdrückung" und den angeblichen "Freiheitskämpfern".
Neulich hat in Berlin ein Trupp venezolanischer Hipster, die wegen der "Unfreiheit" zuhause von ihren offenbar wohlhabenden Eltern zum Studieren ins "freie" Europa geschickt wurden, versucht, mit geradezu tränen-rührendem Gejammer über den Verlust alter Herrlichkeit der kapitalistischen Oligarchie eine linke Venezuela-Solidaritäts-Veranstaltung zu sprengen - das Mitleid hielt sich in Grenzen und sie wurden demokratisch rausgeschmissen...
Im Fall von Kuba kann man sagen, daß zum Glück Trump die Politik der "freundlichen Übernahme" Obama´s beenden und auf primitiven Kalter-Kriegs-Kurs zurückkehren will: vielleicht erspart das Kuba den Rückfall in den Zustand eines US-amerikanischen Billig-Bordells und ermöglicht die weitere Entwicklung eines "Sozialismus mit menschlichem Antlitz": besucht Kuba, solange es noch existiert !
Über Jemen, Kongo, Libyen und die Dauerkatastrophen der meisten anderen afrikanischen "Fail-States" hört man dagegen sogut wie nichts mehr - eine stupide und gefährliche Ignoranz gegenüber den am schnellsten wachsenden und (verharmlosend gesagt:) am meisten benachteiligten Bevölkerungen der Welt: die derzeitige "Flüchtlings-Problematik" ist ein Ponyhof gegen die kommende, wenn nicht bald das herrschende absurde Welt-Wirtschafts-System abdankt, dem der Klima-Wandel gleichgültig ist, und das die globale Privat-Kapitalisierung öffentlicher Leistungen und Güter als "Liberalisierung" (vgl. das "Troika"-Diktat gegenüber Griechenland) und KZs in der Türkei und im Maghreb als "Flucht-Ursachen-Bekämpfung" bezeichnet.
Wer soll diese ganze Scheiße eigentlich noch glauben ?
Es ist höchste Zeit für eine dezentrale anti-militaristische und anti-oligarchische Bewegung von unten, falls die Geschichte der Menschheit noch mehr als paar Jahrzehnte weitergehen soll - obwohl: das ist vielleicht zuviel gesagt, weil es sich nur auf die europäisch-nordamerikanische Geschichte bezieht... Wenn die marginalisierten Afrikaner bevölkerungs-mäßig die staats-kapitalistischen Chinesen und die spätfeudalen Kasten-Inder überholen, entsteht vielleicht eine ganz neue Dynamik, die allerdings die Apokalypse nur etwas verzögern und nicht unbedingt verschönen wird, wenn man sich aktuell die post-koloniale Entwicklung in Afrika (z.B. Südafrika oder Süd-Sudan) ansieht...
Es mag arrogant erscheinen, aber der Hauptkampf findet nach wie vor im "Herzen der Bestie", also in den Zentren des globalen Kapitalismus statt: solange wir "unser" System widerspruchslos hinnehmen, ist es samt all seiner Perversionen global beherrschend.
Scheiß auf NASA, SETI, CERN, PISA und BOLOGNA, auf Mars-Expeditionen, Nano-Chemie, Gesichts- oder Stimm-Erkennung und "intelligente" Roboter: es geht um den menschlichen Maßstab !
Sacharow kann jedenfalls nichts dafür, und er dreht sich wahrscheinlich im Grab herum, weil die post-kolonialen Oligarchen, die Hugo Chavez mit sozialen Reformen und Verstaatlichungen in die zweite Reihe geschickt hatte, einen Preis mit seinem Namen kriegen: die venezolanische "Opposition" besteht im Wesentlichen aus ehemals Privilegierten, die ihre Privilegien (und die Verträge mit den nordamerikanischen Öl-Multis) zurückhaben wollen - das Muster in ganz Lateinamerika: eine korrupte Oberklasse, die seit dem Ende der Kolonialherrschaft "ihre" Bevölkerung notfalls per Militär-Diktatur unterdrückt und marginalisiert hat, stellt sich nun als "Freiheitskämpfer" dar...
Man könnte (aber nur fast) glauben, der "überraschende Verfall" des Ölpreises sei ein gesteuerter Vorgang, um in Venezuela (und im Iran) die Krise zu verschärfen, mit dem netten Nebeneffekt, den arroganten Saudis und sonstigen arabischen Öl-Scheichs mal zu zeigen, wer wirklich was zu sagen hat: nämlich der US-dominierte globale Finanz-Komplex.
Bei den prämierten trojanischen (oder auch potemkinschen) "Sacharows" Venezuelas fallen einem die allerorten, nicht zuletzt in den USA und ehemaligen "Ostblockländern" (aber auch bei der "AfD"), sich als "politische Befreier" anbietenden Milliardäre und Finanzmanager ein, die "ihre" Länder von "kommunistischer" Krankenversicherung, sozialen Errungenschaften und (im Namen des "Kriegs gegen den Terror") von Bürgerrechten befreien wollen...
Die Behauptung, daß die ökonomische Krise Venezuelas allein auf das Versagen der chavistischen Regierung zurückzuführen sei, erinnert an die "westliche" Syrien-Strategie, mithilfe von Wirtschafts-Sanktionen einen (in diesem Fall erschwerend "pro-russischen", und nicht nur "anti-globalistischen") Staat zu destabilisieren, dann zu behaupten, das "Regime" lasse sein Volk verhungern, und eine wie auch immer geartete "Opposition" zu etablieren: in Lateinamerika besonders einfach, da es überall eine pro-US-amerikanische Minderheit von Profiteuren gibt, die ihre Latino-"Pegidas", dort "Contras" genannt, mobilisieren (während man, also NATO/USA, im Nahen und Mittleren Osten erstmal fundamentalistische "Pegidas" á la Bin Laden und "IS" aufbauen mußte - aber hat ja auch geklappt...).
In Venezuela gab es im übrigen keine echte Revolution, wie z.B. in Kuba, sodaß die alte Oligarchie weiterhin ihre eigene Presse (u.a. mit Aufrufen zum Präsidenten-Mord) und die Vorherrschaft über den Großhandel hat, die sie auf Kosten der Bevölkerung zur Verschärfung der Krise benutzt... Soviel zur "chavistischen Unterdrückung" und den angeblichen "Freiheitskämpfern".
Neulich hat in Berlin ein Trupp venezolanischer Hipster, die wegen der "Unfreiheit" zuhause von ihren offenbar wohlhabenden Eltern zum Studieren ins "freie" Europa geschickt wurden, versucht, mit geradezu tränen-rührendem Gejammer über den Verlust alter Herrlichkeit der kapitalistischen Oligarchie eine linke Venezuela-Solidaritäts-Veranstaltung zu sprengen - das Mitleid hielt sich in Grenzen und sie wurden demokratisch rausgeschmissen...
Im Fall von Kuba kann man sagen, daß zum Glück Trump die Politik der "freundlichen Übernahme" Obama´s beenden und auf primitiven Kalter-Kriegs-Kurs zurückkehren will: vielleicht erspart das Kuba den Rückfall in den Zustand eines US-amerikanischen Billig-Bordells und ermöglicht die weitere Entwicklung eines "Sozialismus mit menschlichem Antlitz": besucht Kuba, solange es noch existiert !
Über Jemen, Kongo, Libyen und die Dauerkatastrophen der meisten anderen afrikanischen "Fail-States" hört man dagegen sogut wie nichts mehr - eine stupide und gefährliche Ignoranz gegenüber den am schnellsten wachsenden und (verharmlosend gesagt:) am meisten benachteiligten Bevölkerungen der Welt: die derzeitige "Flüchtlings-Problematik" ist ein Ponyhof gegen die kommende, wenn nicht bald das herrschende absurde Welt-Wirtschafts-System abdankt, dem der Klima-Wandel gleichgültig ist, und das die globale Privat-Kapitalisierung öffentlicher Leistungen und Güter als "Liberalisierung" (vgl. das "Troika"-Diktat gegenüber Griechenland) und KZs in der Türkei und im Maghreb als "Flucht-Ursachen-Bekämpfung" bezeichnet.
Wer soll diese ganze Scheiße eigentlich noch glauben ?
Es ist höchste Zeit für eine dezentrale anti-militaristische und anti-oligarchische Bewegung von unten, falls die Geschichte der Menschheit noch mehr als paar Jahrzehnte weitergehen soll - obwohl: das ist vielleicht zuviel gesagt, weil es sich nur auf die europäisch-nordamerikanische Geschichte bezieht... Wenn die marginalisierten Afrikaner bevölkerungs-mäßig die staats-kapitalistischen Chinesen und die spätfeudalen Kasten-Inder überholen, entsteht vielleicht eine ganz neue Dynamik, die allerdings die Apokalypse nur etwas verzögern und nicht unbedingt verschönen wird, wenn man sich aktuell die post-koloniale Entwicklung in Afrika (z.B. Südafrika oder Süd-Sudan) ansieht...
Es mag arrogant erscheinen, aber der Hauptkampf findet nach wie vor im "Herzen der Bestie", also in den Zentren des globalen Kapitalismus statt: solange wir "unser" System widerspruchslos hinnehmen, ist es samt all seiner Perversionen global beherrschend.
Scheiß auf NASA, SETI, CERN, PISA und BOLOGNA, auf Mars-Expeditionen, Nano-Chemie, Gesichts- oder Stimm-Erkennung und "intelligente" Roboter: es geht um den menschlichen Maßstab !
Donnerstag, 21. Dezember 2017
Trump´s Steuerreform: natürlich Klassenkampf der Reichen gegen die Armen
Meine Güte, was erwartet man denn, wenn Superreiche, vormalige Bankster oder verblendete Jung-Neoliberale (z.B. in Frank- und Österreich) in Regierungen "gewählt" werden, wie es weltweit immer häufiger geschieht?
Falls der Milliardär W. Buffet mit seinem bonmot vom "Klassenkampf der Reichen gegen die Armen" recht hat und ernsthaft bedauert, daß natürlich die Reichen gewinnen werden, sind dem armen Superreichen trotzdem die Hände gebunden: an solche Regierungen kann ein überzeugter Humanist ja nicht freiwillig mehr Steuern zahlen - er muß im Gegenteil eine "Stiftung" gründen, um in erster Linie Steuern zu sparen und in zweiter Linie sein persönlich bevorzugtes humanistisches Hobby zu verfolgen, wie sinnvoll oder eben nicht dieses auch sein mag...
Viel verwunderlicher ist aber doch, daß auch Pseudo-Linke (wie z.B. in Deutschland "Rot-Grün" mit der "Agenda 2010", oder in Griechenland Tsiprias mit der "Troika"-diktierten Spar-Politik) genau dasselbe machen: nichts gelernt aus der Ernüchterung nach dem Sieg der französischen "Sozialisten" unter Mitterand vor fast 40 Jahren?
Ein bißchen verniedlichte "GroKo"-Diskussion nach dem offenbar nicht genug bekifften "Jamaika", als gäbe es noch einen Unterschied zwischen "Christ"- und "Sozial"-"Demokraten": den gibt es genausowenig, wie in den USA einen zwischen "Republikanern" und "Demokraten" - Schmidt & Schröder haben genauso, wie "Peanut" Carter, Clinton & Obama, die elitär-konservative Agenda fortgeschrieben und einem arroganten Stammtisch-Hysteriker wie Trump ebenso Tür und Tor geöffnet, wie den neoliberalen Vordenkern der "AfD" - es ist demzufolge anzunehmen, daß der eiskalte Putin drauf geschissen hat, wer die nächste Laberfigur der USA wird, und keinen Finger krumm gemacht hat, um diesen lächerlichen "Wahlkampf" zu "beeinflussen"...
Die 3 überlebenden "demokratischen" US-Präsidenten haben sich jedenfalls nicht entblödet, mit den beiden vielleicht noch kriminelleren "republikanischen" Bushs zusammen öffentlich "karitativ" aufzutreten: der letzte Anschein von "Demokratie" ist offenbar mit Kennedy und Brandt gestorben, in Frankreich und England noch früher, und in Schweden mit Palme.
Eigentlich dekretiert und sagt das Monstrum Trump nur treudoof ganz offen auf Twitter, was seine Kollegen (ob Macron oder Orban) ebenso finden und auch dekretieren, aber von ihren "Sprechern" in Neusprech verkleiden lassen: den allgegenwärtigen Klassenkampf der Reichen gegen die Armen !
Falls der Milliardär W. Buffet mit seinem bonmot vom "Klassenkampf der Reichen gegen die Armen" recht hat und ernsthaft bedauert, daß natürlich die Reichen gewinnen werden, sind dem armen Superreichen trotzdem die Hände gebunden: an solche Regierungen kann ein überzeugter Humanist ja nicht freiwillig mehr Steuern zahlen - er muß im Gegenteil eine "Stiftung" gründen, um in erster Linie Steuern zu sparen und in zweiter Linie sein persönlich bevorzugtes humanistisches Hobby zu verfolgen, wie sinnvoll oder eben nicht dieses auch sein mag...
Viel verwunderlicher ist aber doch, daß auch Pseudo-Linke (wie z.B. in Deutschland "Rot-Grün" mit der "Agenda 2010", oder in Griechenland Tsiprias mit der "Troika"-diktierten Spar-Politik) genau dasselbe machen: nichts gelernt aus der Ernüchterung nach dem Sieg der französischen "Sozialisten" unter Mitterand vor fast 40 Jahren?
Ein bißchen verniedlichte "GroKo"-Diskussion nach dem offenbar nicht genug bekifften "Jamaika", als gäbe es noch einen Unterschied zwischen "Christ"- und "Sozial"-"Demokraten": den gibt es genausowenig, wie in den USA einen zwischen "Republikanern" und "Demokraten" - Schmidt & Schröder haben genauso, wie "Peanut" Carter, Clinton & Obama, die elitär-konservative Agenda fortgeschrieben und einem arroganten Stammtisch-Hysteriker wie Trump ebenso Tür und Tor geöffnet, wie den neoliberalen Vordenkern der "AfD" - es ist demzufolge anzunehmen, daß der eiskalte Putin drauf geschissen hat, wer die nächste Laberfigur der USA wird, und keinen Finger krumm gemacht hat, um diesen lächerlichen "Wahlkampf" zu "beeinflussen"...
Die 3 überlebenden "demokratischen" US-Präsidenten haben sich jedenfalls nicht entblödet, mit den beiden vielleicht noch kriminelleren "republikanischen" Bushs zusammen öffentlich "karitativ" aufzutreten: der letzte Anschein von "Demokratie" ist offenbar mit Kennedy und Brandt gestorben, in Frankreich und England noch früher, und in Schweden mit Palme.
Eigentlich dekretiert und sagt das Monstrum Trump nur treudoof ganz offen auf Twitter, was seine Kollegen (ob Macron oder Orban) ebenso finden und auch dekretieren, aber von ihren "Sprechern" in Neusprech verkleiden lassen: den allgegenwärtigen Klassenkampf der Reichen gegen die Armen !
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