Wenn man die Zahlen ignoriert (also die Zunahme der Treibhausgas-Emissionen seit dem Beginn der Industrialisierung, die weltweit steigenden Temperaturen usw.), und wenn man die Bilder und Nachrichten ignoriert (also das Abschmelzen von Polkappen, Gletschern und Permafrost-Böden, den steigenden Meeres-Spiegel, die zunehmenden Wetterextreme von Dürre und Wald-Bränden einerseits und Stark-Regen, Erdrutschen und Überschwemmungen andererseits, immer öftere und unberechenbarere Stürme, Smog-Perioden in Industrie- und Metropol-Regionen usw.), und wenn man die unsichtbaren Gefahren ignoriert, über die man ansatzweise aus den Medien erfährt (also radio-aktive Strahlung aus ziviler und militärischer Nutzung, Antibiotika-verseuchtes Fleisch und Glyphosat-verseuchtes Getreide, Feinstaub in der Luft, Mikro-Plastik-Partikel in Fisch und andern Nahrungsmitteln, Meeres-, Urwald- und Arten-Sterben usw.) - wenn man all das ignoriert, kann man sich bequem zurücklehnen und sagen: der "Fortschritt" hat eben seinen Preis, das war schon immer so - ohne das Aussterben der Saurier hätte es uns Säugetiere nicht gegeben, und schon die Maoris haben nach ihrer Ankunft auf Neuseeland vor 1000 Jahren den dortigen Emu-ähnlichen großen flugunfähigen Vogel innerhalb kürzester Zeit ausgerottet, und trotzdem funktioniert Neuseeland heutzutage (samt den nicht ganz ausgerotteten Rest-Maoris) und ist bevorzugtes Ziel für unsere "work-&-travel"-Kinder.
Noch leichter kann man sagen, daß das Klima schon immer Schwankungen unterlag ("Kleine Eiszeit" usw.) und daß die Menschheit bisher im Groben immer damit zurecht kam (wenn auch besser mit Eiszeiten, als mit Hitzezeiten).
Aber ob nun kosmische Zyklen und die "Evolution" selbst, oder industrielle Emissionen "Schuld" sind, ist doch letztlich scheißegal: angesichts versinkender Millionen-Städte in den Küstenregionen, unbeherrschbarer Natur-Katastrophen und vorhersehbarer gigantischer Flüchtlings-Ströme müßte doch die angeblich immer hyper-intelligenter werdende Menschheit (ganz abgesehen von ökonomischer Ungerechtigkeit, Apparatschik-Pseudo-Demokratie, Aasen mit endlichen Ressourcen usw.) langsam mal Mittel und Wege finden, um jenseits des Finanz-Derivate-Markts das Überleben ihrer Nachkommen zu ermöglichen - man will ja schon garnicht mehr von "verbessern" reden, wie es uns die kapitalistische Ideologie bisher versprochen hat...
Die Pizza-Service-versorgten Nerds der "Künstlichen Intelligenz", der "virtuellen Welten" und der "smarten Waffen" scheinen aber nur den Vorgaben ihrer kurzsichtigen Investoren zu folgen: wozu brauchen wir also diesen ganzen Schwachsinn, der uns ständig als "wissenschaftlicher Erfolg" vorgebetet und als neustes Waren-Angebot aufgedrängt wird? Einer kleinen Kaste von neofeudalem Establishment, die sich immer mehr sinnlos bereichert, und ihren Bütteln und Söldnern kann man wohl kaum Entscheidungen über die Zukunft der Menschheit anvertrauen, es sei denn, man nimmt hin, daß diese bauernschlauen Psychopathen am Ende die einzigen Überlebenden sein werden (wie die Telefon-Desinfizierer in "Per Anhalter durch die Galaxis").
Die radikale Öko-Antwort, daß es "Mutter Erde" ohne die parasitäre Menschheit besser gehen würde, mag ja natur-philosophisch zutreffen, ist aber natürlich individuell deprimierend, zumal nur eine Minderheit der Gattung an der Zerstörung des Planeten arbeitet - der wirksamste Umwelt-Schutz ist: EAT THE RICH!
Dienstag, 28. Januar 2020
Samstag, 11. Januar 2020
"Geschichte" ist der Schatten der Gegenwart: also Lüge
Das im Titel sinngemäß zitierte Bonmot von Egon Friedell besagt im Wesentlichen, daß die herrschende Geschichts-Schreibung die der "Sieger" ist, und damit in mehr oder weniger Jahren überholt und reine Fiktion sein wird: in 10 oder 20 oder 50 Jahren wird man über die heutigen "Nachrichten" genauso abfällig lächeln, wie wir heute über die gefälschte "Pippinische Schenkung" und tausend andere historische Fälschungen bis hin zum "Reichstags-Brand", über die offizielle Version des Kennedy-Mords und von "9/11", oder über die Lügen zur Rechtfertigung der Kriege gegen Vietnam, Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien usw.
Ob z.B. der liebgewonnene Mythos "Karl der Große" (vgl. H. Illig: "Das erfundene Mittelalter", sowie den gleichnamigen "Wikipedia"-Eintrag dagegen) existiert hat oder nicht, spielt absolut keine Rolle: falls er existiert hat, ist er historisch jedenfalls folgenlos geblieben (alle seine angeblichen "Errungenschaften" sind mit ihm gestorben und mußten 200 Jahre später neu erfunden werden), und falls er gemäß dem Mythos gelebt und gehandelt haben sollte, wär das für die europäische Bevölkerung (außer den modernen Mediävisten, die bis heute zu jedem noch so weit hergeholten "Jubiläum" die zigste "Karls-Biographie" verfassen) ein großes Unglück gewesen: "gottgewollter" Imperialismus und Völkermord haben noch nie jemandem genützt, außer den brutalen Vollstreckern und ihren späteren staatsgläubigen Exegeten für ihre zusammen-geklauten Dissertationen, in denen "Zivilisation" mit imperialistischem Zentralismus gleichgesetzt wird: die religiösen massen-mörderischen und sklaven-haltenden Despotien Mesopotamiens, der Mayas und Inka und der afrikanischen Königreiche wären demzufolge "zivilisierter", als egalitäre archaische Kulturen, die immerhin noch so sozial und solidarisch waren, wie ein Wolfs-Rudel - schön wär´s also, wenn "der Mensch des Menschen Wolf" wäre: "Rotkäppchen" ist nur ein Märchen, falls ihr das noch nicht gemerkt habt!
Und die UN-Fiktion von "souveränen Territorial-Staaten" ist genauso ein pseudo-historischer Mythos: die meisten Staatsgrenzen (auch in Europa) sind feudale, imperialistische oder kolonialistische Relikte, die weder mit der kulturellen noch der aktuell politischen Realität irgendwas zu tun haben - das beste Beispiel ist die neo-"nationalistische" Ukraine, die immer nur eine Grenzregion als "Klein-Polen", "Klein-Rußland" oder das "Östliche Tirol" der Habsburger war: die erfreulich föderative Organisation der Sowjetunion mit ihren "autonomen Republiken" basierte auf genauso willkürlichen Grenzen, die heute von den regionalen Oligarchen und Despoten beansprucht werden: aber gerade die Krim, seit der Sezession Anlaß für westliche Sanktionen gegen Rußland, war erst seit paar Jahrzehnten dank eines sentimentalen Verwaltungs-Akts des gebürtigen Ukrainers Chruschtschow (oder wer es war) Teil der ukrainischen Sowjet-Republik: welchen historischen Zeitpunkt soll man eigentlich als Grundlage eines "legitimen souveränen Territorial-Staats" annehmen oder festlegen? Die Krim ist seit Jahrhunderten (u.a. aus strategischen Gründen natürlich) so russifiziert, wie seit 75 Jahren die "ehemaligen deutschen Ostgebiete" nunmal polonisiert sind und kein "Flüchtling" ernsthaft dahin zurück möchte (es sei denn, die Polen sind so blöd, ehemalige "Adlige" zum Nulltarif auf die Güter ihrer Vorfahren einzuladen).
In Zeiten der "Dritt-Weltisierung" der "Ersten Welt" durch zunehmende Ausbeutung und wachsende Niedriglohn-Sektoren spielen althergebrachte formale "Grenzen" eh nur noch eine Rolle für die Plutokraten, die die globalen Habenichtse gegen die lokalen Verlierer ausspielen....
Das heißt nichts anderes, als daß einem der aktuelle "politische" Diskurs eigentlich scheiß-egal sein kann, weil er nur eine momentane Fiktion darstellt und aufrecht erhält, und daß man nur hoffen kann, daß die derzeit herrschenden Psychopathen vor finalen Eskalationen zurück schrecken: in Bezug auf einen drohenden Weltkrieg scheint das bisher trotz aller plumpen Provokationen des US-Regimes der Fall zu sein, in Bezug auf den ökologischen Kollaps des Planeten allerdings offenbar nicht...
Jedenfalls ist in beiderlei Hinsicht das amtliche Gelaber der beamteten Clowns, das uns täglich kommentarlos als "Nachricht" vorgesetzt wird, dazu prädestiniert, von zukünftigen Historikern als volksverhetzende Propaganda eingestuft zu werden, wobei die sich, wie beim "Dritten Reich", wundern werden, warum das, was volkt, so blöd war, darauf reinzufallen...
Ob z.B. der liebgewonnene Mythos "Karl der Große" (vgl. H. Illig: "Das erfundene Mittelalter", sowie den gleichnamigen "Wikipedia"-Eintrag dagegen) existiert hat oder nicht, spielt absolut keine Rolle: falls er existiert hat, ist er historisch jedenfalls folgenlos geblieben (alle seine angeblichen "Errungenschaften" sind mit ihm gestorben und mußten 200 Jahre später neu erfunden werden), und falls er gemäß dem Mythos gelebt und gehandelt haben sollte, wär das für die europäische Bevölkerung (außer den modernen Mediävisten, die bis heute zu jedem noch so weit hergeholten "Jubiläum" die zigste "Karls-Biographie" verfassen) ein großes Unglück gewesen: "gottgewollter" Imperialismus und Völkermord haben noch nie jemandem genützt, außer den brutalen Vollstreckern und ihren späteren staatsgläubigen Exegeten für ihre zusammen-geklauten Dissertationen, in denen "Zivilisation" mit imperialistischem Zentralismus gleichgesetzt wird: die religiösen massen-mörderischen und sklaven-haltenden Despotien Mesopotamiens, der Mayas und Inka und der afrikanischen Königreiche wären demzufolge "zivilisierter", als egalitäre archaische Kulturen, die immerhin noch so sozial und solidarisch waren, wie ein Wolfs-Rudel - schön wär´s also, wenn "der Mensch des Menschen Wolf" wäre: "Rotkäppchen" ist nur ein Märchen, falls ihr das noch nicht gemerkt habt!
Und die UN-Fiktion von "souveränen Territorial-Staaten" ist genauso ein pseudo-historischer Mythos: die meisten Staatsgrenzen (auch in Europa) sind feudale, imperialistische oder kolonialistische Relikte, die weder mit der kulturellen noch der aktuell politischen Realität irgendwas zu tun haben - das beste Beispiel ist die neo-"nationalistische" Ukraine, die immer nur eine Grenzregion als "Klein-Polen", "Klein-Rußland" oder das "Östliche Tirol" der Habsburger war: die erfreulich föderative Organisation der Sowjetunion mit ihren "autonomen Republiken" basierte auf genauso willkürlichen Grenzen, die heute von den regionalen Oligarchen und Despoten beansprucht werden: aber gerade die Krim, seit der Sezession Anlaß für westliche Sanktionen gegen Rußland, war erst seit paar Jahrzehnten dank eines sentimentalen Verwaltungs-Akts des gebürtigen Ukrainers Chruschtschow (oder wer es war) Teil der ukrainischen Sowjet-Republik: welchen historischen Zeitpunkt soll man eigentlich als Grundlage eines "legitimen souveränen Territorial-Staats" annehmen oder festlegen? Die Krim ist seit Jahrhunderten (u.a. aus strategischen Gründen natürlich) so russifiziert, wie seit 75 Jahren die "ehemaligen deutschen Ostgebiete" nunmal polonisiert sind und kein "Flüchtling" ernsthaft dahin zurück möchte (es sei denn, die Polen sind so blöd, ehemalige "Adlige" zum Nulltarif auf die Güter ihrer Vorfahren einzuladen).
In Zeiten der "Dritt-Weltisierung" der "Ersten Welt" durch zunehmende Ausbeutung und wachsende Niedriglohn-Sektoren spielen althergebrachte formale "Grenzen" eh nur noch eine Rolle für die Plutokraten, die die globalen Habenichtse gegen die lokalen Verlierer ausspielen....
Das heißt nichts anderes, als daß einem der aktuelle "politische" Diskurs eigentlich scheiß-egal sein kann, weil er nur eine momentane Fiktion darstellt und aufrecht erhält, und daß man nur hoffen kann, daß die derzeit herrschenden Psychopathen vor finalen Eskalationen zurück schrecken: in Bezug auf einen drohenden Weltkrieg scheint das bisher trotz aller plumpen Provokationen des US-Regimes der Fall zu sein, in Bezug auf den ökologischen Kollaps des Planeten allerdings offenbar nicht...
Jedenfalls ist in beiderlei Hinsicht das amtliche Gelaber der beamteten Clowns, das uns täglich kommentarlos als "Nachricht" vorgesetzt wird, dazu prädestiniert, von zukünftigen Historikern als volksverhetzende Propaganda eingestuft zu werden, wobei die sich, wie beim "Dritten Reich", wundern werden, warum das, was volkt, so blöd war, darauf reinzufallen...
Dienstag, 7. Januar 2020
Gomorra: die Welt als Serien-Staffel
Die Werbe-Spots "unserer" NATO-Armee für potentielle Söldner (=Auftrags-Mörder) werden immer unverblümter und martialischer, je mehr die Wirtschaft der süd-italienischen Camorra ähnelt und das, was volkt, diesem Wahnsinn offenbar mit zunehmender apokalyptischer Faszination zuschaut, als ginge es nur um eine neue besonders drastische Fernseh-Serie: Capos, die erfolgreich ihre Konkurrenten beseitigen lassen, werden sinnlos reich, während "unten" ein gnadenloser Konkurrenz-Kampf tobt, den ebenfalls nur die Skrupellosesten überleben, indem sie sich vom Söldner zum Sub-Capo hocharbeiten...
Eigentlich könnte man da schon vor die Glotze kotzen, aber das sozial-darwinistische Prinzip ist bereits so verinnerlicht, daß das, was volkt, sich an dem Gemetzel auch noch freut, wenn nicht gar befriedigt, solange es nur die "Andern" betrifft: arabische Kriegs-Opfer, weltweite Spekulations- und "Sanktions"-Opfer oder südamerikanische und australische Waldbrand-Opfer als prickelnde "Utube"-Robinsonaden, und die märchenhafte Vorstellung, sowas sei "bei uns nicht möglich" - während auch hier längst die Schulen bröckeln, der Pflege-Notstand herrscht, die Umverteilung von unten nach oben immer mehr Fahrt aufnimmt und der Raubtier-Kapitalismus ungerührt weiter seine Politik der verbrannten Erde verfolgt...
Die meisten Untertanen geben dagegen weiterhin, vom bloßen Ritual bereits gerührt, ihre Stimme an nicht ihre, sondern die Repräsentanten der Capos ab, als würden sie damit nicht bloß die beringten Hände der fernen Dons küssen und ihrer eigenen Entmächtigung zustimmen und die Legende akzeptieren, daß für sie selbst eben nicht mehr da sei, als sie erhalten: nämlich immer weniger, während immer mehr für die Söldner oder zumindest deren Waffen-Arsenal draufgeht - dabei würden 2 % Vermögens-Steuer für das reichste Prozent der Welt-Oligarchen (oder 0,5 % Börsen-Umsatz-Steuer) reichen, um alles Elend in der Welt zu beseitigen: und erst recht würden alle Menschen gradezu paradiesisch leben, wenn es eine allgemeine und gerechte progressive Vermögens-Steuer und eine normale (der "Mehrwert"-Steuer, die jeder Nicht-Börsianer bei jedem Einkauf = "Umsatz" zu zahlen hat, entsprechende) Börsen-Umsatz-Steuer gäbe... (Jedenfalls solange es das absurde Geld-System und den Finanz-Kapitalismus überhaupt noch gibt...)
Aber das wär ja langweilig: dann gäbe es keine schillernden Kriminellen mehr, die mit ihren Milliarden in Davos oder Monte Carlo oder in der Promi-Presse protzen können, und keinen Grund mehr, sich nach teuer bezahlten Schulungen in "Assessment Centers" bei deren "Human Resources"-Managern einzuschleimen, um auf die Sieger-Seite zu wechseln - das kapitalistische Leben als Lotterie mit astronomisch kleiner Gewinn-Chance ist scheinbar allgemein akzeptiert, denn (abgesehen von den zufälligen Vermögens-Erben) kann es offenbar Jeder schaffen, wenn man sich die charakterlich, menschlich, geistig und optisch öde Kaste der Plutokraten ansieht.
Für´s Fußvolk wurde erfolgreich der calvinistisch-puritanische Mythos am Leben erhalten, daß mit genügender Selbst-Ausbeutung bzw. Willigkeit, sich ausbeuten zu lassen, aus jedem "Tellerwäscher ein Millionär" werden könne, weshalb man arbeitslos gewordenen altgedienten Facharbeitern oder Akademikern heutzutage vorzugsweise die "Chance zum Neuanfang" als Tellerwäscher u.ä. zum Mindestlohn anbietet, was ein "Job-Wunder" im Niedriglohn-Sektor und gleichzeitig eine Gewöhnung an´s "Gürtel-enger-schnallen" beschert...
In den klassischen mafiosen Clans gab es dagegen noch einen tatsächlichen "Trickle-Down-Effect", der heute zum immer unverschleierteren "Trickle-Up-Effect" pervertiert worden ist.
Die Capos der alten Camorra hatten vergleichsweise noch ein gewisses Charisma, und zugleich lief in ihren "Familien" (wie der Name schon sagt) einiges besser, als im heutigen eiskalten globalen Neo-Feudalismus, in dem ein paar Spekulations-Algorithmen innerhalb von Sekunden ein Land in eine Hungersnot stürzen und einem Finanz-Magnaten dadurch mehrere Milliarden einbringen können - worauf das Gehirn-Gewaschene, das volkt, nicht das Land bemitleidet, sondern den Magnaten beneidet und vielleicht sogar ob seiner Bauern-Schläue bewundert.
Ein traditioneller Mafioso brauchte definitiv mehr menschliche Qualitäten und echte (also soziale) Intelligenz, als ein Trump, ein Soros, ein Gates, eine Lagarde, ein Ackermann oder ein Chodorkowski. Deshalb heißt der New-York-Spaghetti-Western über die "gute alte" Mafia-Zeit von Sergio Leone auch Gebrüder-Grimm-mäßig: "Es war einmal in Amerika"...
Das heißt nicht, die Mafia und ihre "mittelalterlichen" Methoden zu romantisieren, sondern zumindest einzusehen, daß nichts besser geworden ist, wie zuletzt der staats-terroristische Feme-Mord an dem iranischen General und seinen Begleitern wieder gezeigt hat (vgl. E. Sagan: "Tyrannei und Herrschaft", der archaische Despotie und "gottgewollte" Aristokratie ganz darwinistisch als "notwendige Vorstufen" der mit diesem Erbe "leider" noch belasteten "Zivilisation" betrachtet, und vgl. dagegen p.m.: "Die Schrecken des Jahres 1000", der an diesem Beispiel, und in seinen andern Büchern auch an modernen Beispielen, vorführt, daß die Menschheit an jedem Punkt der Geschichte auch die richtige, nämlich solidarische und kooperative Abzweigung hätte einschlagen können...).
Eigentlich könnte man da schon vor die Glotze kotzen, aber das sozial-darwinistische Prinzip ist bereits so verinnerlicht, daß das, was volkt, sich an dem Gemetzel auch noch freut, wenn nicht gar befriedigt, solange es nur die "Andern" betrifft: arabische Kriegs-Opfer, weltweite Spekulations- und "Sanktions"-Opfer oder südamerikanische und australische Waldbrand-Opfer als prickelnde "Utube"-Robinsonaden, und die märchenhafte Vorstellung, sowas sei "bei uns nicht möglich" - während auch hier längst die Schulen bröckeln, der Pflege-Notstand herrscht, die Umverteilung von unten nach oben immer mehr Fahrt aufnimmt und der Raubtier-Kapitalismus ungerührt weiter seine Politik der verbrannten Erde verfolgt...
Die meisten Untertanen geben dagegen weiterhin, vom bloßen Ritual bereits gerührt, ihre Stimme an nicht ihre, sondern die Repräsentanten der Capos ab, als würden sie damit nicht bloß die beringten Hände der fernen Dons küssen und ihrer eigenen Entmächtigung zustimmen und die Legende akzeptieren, daß für sie selbst eben nicht mehr da sei, als sie erhalten: nämlich immer weniger, während immer mehr für die Söldner oder zumindest deren Waffen-Arsenal draufgeht - dabei würden 2 % Vermögens-Steuer für das reichste Prozent der Welt-Oligarchen (oder 0,5 % Börsen-Umsatz-Steuer) reichen, um alles Elend in der Welt zu beseitigen: und erst recht würden alle Menschen gradezu paradiesisch leben, wenn es eine allgemeine und gerechte progressive Vermögens-Steuer und eine normale (der "Mehrwert"-Steuer, die jeder Nicht-Börsianer bei jedem Einkauf = "Umsatz" zu zahlen hat, entsprechende) Börsen-Umsatz-Steuer gäbe... (Jedenfalls solange es das absurde Geld-System und den Finanz-Kapitalismus überhaupt noch gibt...)
Aber das wär ja langweilig: dann gäbe es keine schillernden Kriminellen mehr, die mit ihren Milliarden in Davos oder Monte Carlo oder in der Promi-Presse protzen können, und keinen Grund mehr, sich nach teuer bezahlten Schulungen in "Assessment Centers" bei deren "Human Resources"-Managern einzuschleimen, um auf die Sieger-Seite zu wechseln - das kapitalistische Leben als Lotterie mit astronomisch kleiner Gewinn-Chance ist scheinbar allgemein akzeptiert, denn (abgesehen von den zufälligen Vermögens-Erben) kann es offenbar Jeder schaffen, wenn man sich die charakterlich, menschlich, geistig und optisch öde Kaste der Plutokraten ansieht.
Für´s Fußvolk wurde erfolgreich der calvinistisch-puritanische Mythos am Leben erhalten, daß mit genügender Selbst-Ausbeutung bzw. Willigkeit, sich ausbeuten zu lassen, aus jedem "Tellerwäscher ein Millionär" werden könne, weshalb man arbeitslos gewordenen altgedienten Facharbeitern oder Akademikern heutzutage vorzugsweise die "Chance zum Neuanfang" als Tellerwäscher u.ä. zum Mindestlohn anbietet, was ein "Job-Wunder" im Niedriglohn-Sektor und gleichzeitig eine Gewöhnung an´s "Gürtel-enger-schnallen" beschert...
In den klassischen mafiosen Clans gab es dagegen noch einen tatsächlichen "Trickle-Down-Effect", der heute zum immer unverschleierteren "Trickle-Up-Effect" pervertiert worden ist.
Die Capos der alten Camorra hatten vergleichsweise noch ein gewisses Charisma, und zugleich lief in ihren "Familien" (wie der Name schon sagt) einiges besser, als im heutigen eiskalten globalen Neo-Feudalismus, in dem ein paar Spekulations-Algorithmen innerhalb von Sekunden ein Land in eine Hungersnot stürzen und einem Finanz-Magnaten dadurch mehrere Milliarden einbringen können - worauf das Gehirn-Gewaschene, das volkt, nicht das Land bemitleidet, sondern den Magnaten beneidet und vielleicht sogar ob seiner Bauern-Schläue bewundert.
Ein traditioneller Mafioso brauchte definitiv mehr menschliche Qualitäten und echte (also soziale) Intelligenz, als ein Trump, ein Soros, ein Gates, eine Lagarde, ein Ackermann oder ein Chodorkowski. Deshalb heißt der New-York-Spaghetti-Western über die "gute alte" Mafia-Zeit von Sergio Leone auch Gebrüder-Grimm-mäßig: "Es war einmal in Amerika"...
Das heißt nicht, die Mafia und ihre "mittelalterlichen" Methoden zu romantisieren, sondern zumindest einzusehen, daß nichts besser geworden ist, wie zuletzt der staats-terroristische Feme-Mord an dem iranischen General und seinen Begleitern wieder gezeigt hat (vgl. E. Sagan: "Tyrannei und Herrschaft", der archaische Despotie und "gottgewollte" Aristokratie ganz darwinistisch als "notwendige Vorstufen" der mit diesem Erbe "leider" noch belasteten "Zivilisation" betrachtet, und vgl. dagegen p.m.: "Die Schrecken des Jahres 1000", der an diesem Beispiel, und in seinen andern Büchern auch an modernen Beispielen, vorführt, daß die Menschheit an jedem Punkt der Geschichte auch die richtige, nämlich solidarische und kooperative Abzweigung hätte einschlagen können...).
Sonntag, 5. Januar 2020
Jesellschaft? Jibt´s nich! - Alternativen? Jibt´s ooch nich!
Das Thatcher-Monster, bei dessen spätem Tod in England verständlicherweise Jubelfeiern unter den überlebenden Opfern und ihren Nachfahren ausbrachen, hatte leider recht mit der selbst-erfüllenden Prophezeiung: "There is no such thing as society." Schließlich hatte das Monster mit der eisernen Frisur im Verbund mit dem Reagan-Regime dazu beigetragen, was nur ging: Entmachtung der Gewerkschaften, Radikalisierung der "Märkte", Deregulierung und Aufblähen der Finanz-Industrie, Steuer-Senkungen für Reiche und Konzerne, Kürzungen der Sozial-, Bildungs- und Infrastruktur-Ausgaben, Oligarchisierung auf der einen und Pauperisierung auf der anderen Seite...
Dieses neofeudalistische Konzept hat sich inzwischen schleichend in allen kapitalistischen Ländern mehr oder weniger durchgesetzt (sieht man von den französischen Gewerkschaften und Gelbwesten und den bröckelnden Sozialstaats-Resten in Skandinavien ab), und ex-linke Parteien, wie die deutsche "Linke", die spanische "Podemos", die griechische "Syriza" und die italienischen "5 Sterne", ergeben sich nach dem Muster der deutschen "Grünen" und der französischen "Sozialisten" dem Sog des thatcheristischen TINA-Prinzips ("There Is No Alternative."), um ihre "Regierungs-Fähigkeit" im angeblich alternativlosen "New American Century" (PNAC) zu beweisen, obwohl letzteres an allen Ecken und Enden Auflösungs-Erscheinungen zeigt:
Die "repräsentativen Demokratien" sind überall zu plutokratischen Kasten-Systemen von Gnaden der trans-nationalen Konzerne und der globalen Finanz-Industrie verkommen (jedenfalls noch mehr, als wohl immer schon); die aufgrund der Digitalisierung zunehmende strukturelle Arbeitslosigkeit wird durch Disziplinierung, "Flexibilisierung" und Niedriglohn-Jobs kaschiert; die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich ist bereits so groß, daß man sie fassungslos wie eine neue Folge von "Wer wird Deutschlands Top-Model?" betrachtet; die steigende Klima-Erwärmung, Extrem-Wetter und Katastrophen werden seit Jahrzehnten tot-geredet und unverdrossen "business as usual" betrieben (beste Beispiele sind Brasilien und Australien); überall, sogar im "hyggeligen" Skandinavien, kommen rechts-fundamentalistische Bewegungen mit terroristischen Rändern auf (wenn sie nicht bereits regieren, wie in den USA, in Israel, Ungarn, Polen, Brasilien, Ägypten, Saudi-Arabien, in der Türkei, auf den Philippinen usw., und bis vor kurzem in Italien und in der Ukraine); wie zu Kaisers Zeiten wird allerorten (vor allem in den USA und ihren NATO-Folge-Staaten) vermehrt in Rüstung investiert, als gäbe es sonst keine Probleme, und das westliche Imperium verzettelt sich weltweit in sinnlosen brutalen, menschen- und völkerrechts-widrigen und gefährlichen militaristischen Macht-Beweisen (vgl. vorherigen Eintrag); und die beherrschenden Medien bringen PR-"Tweets" von Regierungs-Schauspielern als "Nachrichten", statt den ganzen grassierenden TINA-Wahnsinn mal zu hinterfragen...
Welchen "Fortschritt" haben wir also seit den archaischen Tyranneien, antiken Gott-Königtümern und früh-imperialen Militär-Diktaturen (á la Alexander "dem Großen", Cäsar oder Karl "dem Großen" - falls es einen von denen gegeben hat) gemacht? Jedes zeitweilige Aufflackern von echter (Zivil-)Gesellschaft wurde von den Mächtigen blutig erstickt und aus der Sieger-Geschichts-Schreibung gelöscht: die englischen "Levellers", die deutschen Bauern-Befreier, die Pariser Kommune, die russischen Anarchisten, die deutschen Räte-Republiken und viele andere Beispiele sind wie in primitiven Priester-Despotien mit einem "Tabu" belegt: deshalb sind deutsche "Sozial-Demokraten" und "expressionistische Künstler" so begeistert als Kanonen-Futter in den 1. Weltkrieg gezogen, wie Joschka Fischers "Grüne" in den völkerrechtswidrigen Überfall auf Jugoslawien - wer das herrschende "Tabu" nicht respektiert, ist ein "vaterlandsloser Geselle" und muß sich nicht wundern, wenn er, wie Liebknecht und Luxemburg, vom "vaterländischen" Fascho-Mob ermordet wird und Ebert und Noske nach außen ein oder zwei Augen zudrücken, während sie in Wirklichkeit den Mob losgeschickt hatten.
"Gesellschaft" ist da nach dem revolutionären Zwischenspiel der hingemeuchelten Räte-Republiken schon wieder zur atomisierten imperialen Verfügungs-Masse geworden, derer sich dann leicht die Nazis bedienen konnten, und deren überlebende Erb-Masse wiederum leicht mit der rituellen Pseudo-"Demokratie" nach US-amerikanischem Muster zu disziplinieren war: in diesem sich noch weiter auflösenden Zustand von "Gesellschaft" leben wir bis heute und glotzen ungläubig und brav preußisch verängstigt oder sogar arrogant ("So ein Chaos gäb´s bei uns nicht!") auf die gelegentlichen französischen General-Streiks, als wär das Gotteslästerung, und kein Menschenrecht: daher endet jede "Revolution" (sogar die französische, ganz zu schweigen von der US-amerikanischen und leider teils auch der russischen und chinesischen) wie die in Orwell´s "Farm der Tiere"...
Wacht auf, Verdummte dieser Erde!
Die traditionelle Liebknecht-Luxemburg-Gedenk-Demo am Sonntag, 12.Jan. 2020, 10 h ab Frankfurter Tor (Berlin) wird wohl nix ändern, aber die Teilnahme ist erwiesenermaßen unschädlich und im besten Fall sogar förderlich (www.ll-demo.de) - trotz alledem und alledem.
Dieses neofeudalistische Konzept hat sich inzwischen schleichend in allen kapitalistischen Ländern mehr oder weniger durchgesetzt (sieht man von den französischen Gewerkschaften und Gelbwesten und den bröckelnden Sozialstaats-Resten in Skandinavien ab), und ex-linke Parteien, wie die deutsche "Linke", die spanische "Podemos", die griechische "Syriza" und die italienischen "5 Sterne", ergeben sich nach dem Muster der deutschen "Grünen" und der französischen "Sozialisten" dem Sog des thatcheristischen TINA-Prinzips ("There Is No Alternative."), um ihre "Regierungs-Fähigkeit" im angeblich alternativlosen "New American Century" (PNAC) zu beweisen, obwohl letzteres an allen Ecken und Enden Auflösungs-Erscheinungen zeigt:
Die "repräsentativen Demokratien" sind überall zu plutokratischen Kasten-Systemen von Gnaden der trans-nationalen Konzerne und der globalen Finanz-Industrie verkommen (jedenfalls noch mehr, als wohl immer schon); die aufgrund der Digitalisierung zunehmende strukturelle Arbeitslosigkeit wird durch Disziplinierung, "Flexibilisierung" und Niedriglohn-Jobs kaschiert; die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich ist bereits so groß, daß man sie fassungslos wie eine neue Folge von "Wer wird Deutschlands Top-Model?" betrachtet; die steigende Klima-Erwärmung, Extrem-Wetter und Katastrophen werden seit Jahrzehnten tot-geredet und unverdrossen "business as usual" betrieben (beste Beispiele sind Brasilien und Australien); überall, sogar im "hyggeligen" Skandinavien, kommen rechts-fundamentalistische Bewegungen mit terroristischen Rändern auf (wenn sie nicht bereits regieren, wie in den USA, in Israel, Ungarn, Polen, Brasilien, Ägypten, Saudi-Arabien, in der Türkei, auf den Philippinen usw., und bis vor kurzem in Italien und in der Ukraine); wie zu Kaisers Zeiten wird allerorten (vor allem in den USA und ihren NATO-Folge-Staaten) vermehrt in Rüstung investiert, als gäbe es sonst keine Probleme, und das westliche Imperium verzettelt sich weltweit in sinnlosen brutalen, menschen- und völkerrechts-widrigen und gefährlichen militaristischen Macht-Beweisen (vgl. vorherigen Eintrag); und die beherrschenden Medien bringen PR-"Tweets" von Regierungs-Schauspielern als "Nachrichten", statt den ganzen grassierenden TINA-Wahnsinn mal zu hinterfragen...
Welchen "Fortschritt" haben wir also seit den archaischen Tyranneien, antiken Gott-Königtümern und früh-imperialen Militär-Diktaturen (á la Alexander "dem Großen", Cäsar oder Karl "dem Großen" - falls es einen von denen gegeben hat) gemacht? Jedes zeitweilige Aufflackern von echter (Zivil-)Gesellschaft wurde von den Mächtigen blutig erstickt und aus der Sieger-Geschichts-Schreibung gelöscht: die englischen "Levellers", die deutschen Bauern-Befreier, die Pariser Kommune, die russischen Anarchisten, die deutschen Räte-Republiken und viele andere Beispiele sind wie in primitiven Priester-Despotien mit einem "Tabu" belegt: deshalb sind deutsche "Sozial-Demokraten" und "expressionistische Künstler" so begeistert als Kanonen-Futter in den 1. Weltkrieg gezogen, wie Joschka Fischers "Grüne" in den völkerrechtswidrigen Überfall auf Jugoslawien - wer das herrschende "Tabu" nicht respektiert, ist ein "vaterlandsloser Geselle" und muß sich nicht wundern, wenn er, wie Liebknecht und Luxemburg, vom "vaterländischen" Fascho-Mob ermordet wird und Ebert und Noske nach außen ein oder zwei Augen zudrücken, während sie in Wirklichkeit den Mob losgeschickt hatten.
"Gesellschaft" ist da nach dem revolutionären Zwischenspiel der hingemeuchelten Räte-Republiken schon wieder zur atomisierten imperialen Verfügungs-Masse geworden, derer sich dann leicht die Nazis bedienen konnten, und deren überlebende Erb-Masse wiederum leicht mit der rituellen Pseudo-"Demokratie" nach US-amerikanischem Muster zu disziplinieren war: in diesem sich noch weiter auflösenden Zustand von "Gesellschaft" leben wir bis heute und glotzen ungläubig und brav preußisch verängstigt oder sogar arrogant ("So ein Chaos gäb´s bei uns nicht!") auf die gelegentlichen französischen General-Streiks, als wär das Gotteslästerung, und kein Menschenrecht: daher endet jede "Revolution" (sogar die französische, ganz zu schweigen von der US-amerikanischen und leider teils auch der russischen und chinesischen) wie die in Orwell´s "Farm der Tiere"...
Wacht auf, Verdummte dieser Erde!
Die traditionelle Liebknecht-Luxemburg-Gedenk-Demo am Sonntag, 12.Jan. 2020, 10 h ab Frankfurter Tor (Berlin) wird wohl nix ändern, aber die Teilnahme ist erwiesenermaßen unschädlich und im besten Fall sogar förderlich (www.ll-demo.de) - trotz alledem und alledem.
Samstag, 4. Januar 2020
"USA-SA-SS !" - alter Gassenhauer, immer wieder aktuell
Das militaristische Regime der USA rastet immer mehr aus: nachdem schon Bush und Obama nach Gutdünken weltweit hunderte von Drohnenmorden an vermutlichen "islamistischen" Kämpfern und moslemischen Hochzeitsgesellschaften angeordnet hatten, hat das Regime jetzt einen iranischen General und seine Entourage gezielt und völkerrechtswidrig ermorden lassen, als er auf diplomatischer Mission im Irak war - schwer zu sagen, ob da der "SS"-Vergleich ausreicht... Das erinnert eher an den im Inka-Reich marodierenden Räuber-Hauptmann und Massen-Mörder Pizarro und seine hinterhältige Ermordung Atahualpas (allerdings 400 Jahre vor der Formulierung des Völkerrechts, was Pizarro aber kaum sympathischer als die US-Staats-Terroristen macht).
Der Iran befindet sich genauso wenig, wie die Inkas mit Spanien, im Krieg mit den USA, obwohl letztere alles tun, um einen solchen zu provozieren: völkerrechtswidrige Aufkündigung des Atom-Kontroll-Vertrags, "Sanktionen", Aufbringen eines iranischen Tankers im Mittelmeer, US-Kriegsschiffe im persischen Golf, Luftraum-Verletzungen usw. - Logischerweise forciert seither der Iran sein Atom-Programm und ist auch so schon nicht wehrlos, wie der 8-jährige erfolgreiche Krieg gegen den einst US- und NATO-unterstützten Irak gezeigt hat: das US-Regime zündelt trotzdem.
Dabei ist es egal, ob der mit tumber Immobilien-Mafia-Mentalität gesegnete Trump schuld ist, oder seine Junta von rechtsradikalen Multimillionären, oder der althergebrachte faschistoide militärisch-industrielle (und inzwischen auch digital-finanzielle) Komplex, der die USA in Wirklichkeit schon lange, wenn nicht schon immer, beherrscht: ist es schlimmer, wenn die cocktail-beflügelten "Tweets" aus der goldenen Badewanne des "Präsidenten" zum Krieg oder Welt-Untergang führen, oder wenn die verdeckten Schachzüge der etablierten neofeudalen Plutokraten dazu führen?
Der US-"Präsident" ist mehr noch, als die Polit-Kasten der anhängenden "repräsentativen Demokratien", nur die Dekoration für die herrschende Oligarchie, wie spätestens der getriebene Smiley Clinton, der unterbelichtete B-Movie-Antikommunist Reagan, sein geistiger Nachfolger Bush jun. und dessen trügerisches Spiegelbild Obama bewiesen haben: das einzige, was die beiden "Demokraten", Clinton und Obama, von den "Republikanern" unterscheidet, ist ihrer beider erfolgloser verbaler Einsatz für eine allgemeine Krankenversicherung - so was "kommunistisches" gab´s immerhin sogar bei den Nazis, ganz abgesehen von "Kraft durch Freude", wohingegen die USA nach wie vor vom puritanischen Geist der bigotten "Pilgerväter" durchdrungen sind: "Freude nur für die Kräftigsten!"
Im Hinblick auf den Militarismus, Imperialismus und Despotismus des US-Regimes kann man trotzdem noch, wie beim Reagan-Besuch in Berlin Anfang der 80er-Jahre, skandieren: "USA-SA-SS!"
Das betrifft natürlich nicht meine Freunde in den USA (ist also nicht allgemein "anti-amerikanisch", genausowenig, wie meine Freunde in Israel von meiner Kritik an der faschistoiden Politik des israelischen Regimes betroffen sind, sondern sie teilen: diese Kritik also nicht "anti-semitisch" ist), aber die Bevölkerung der USA muß sich genauso, wie die deutsche, europäische und die im Rest der Welt, schon fragen lassen, ob sie widerspruchs- und widerstandslos in ihrem Land die Herrschaft einer ruch- und hirnlosen Kaste hinnimmt oder nicht: wie man in Deutschland seit der Befreiung vom Faschismus weiß, sind die Grenzen zwischen Täter und Mitläufer fließend...
Mit dem Drohnen-Mord an dem iranischen General haben die USA ganz offen eine weitere "rote Linie" überschritten (während Assad das nur angeblich mit den unbewiesenen Gas-Einsätzen getan haben soll, die Grund für die völkerrechtswidrigen US-Bombardierungen in Syrien sein sollen...), und wer dazu höflich schweigt, macht sich mitschuldig.
Wer meint, er könne nichts gegen den grassierenden Wahnsinn unternehmen, gesteht damit immerhin unwillkürlich ein, daß wir in einer Diktatur der neofeudalen Plutokraten leben und daß sein Glaube an "Demokratie" eine Illusion ist, wenn er mit seinem Steinzeit-Gehirn (das übrigens auch, und vor allem, die Plutokraten haben) in der Zeitung gleich zur "Sport"- oder "Snobiety"-Seite weiterblättert.
Der Iran befindet sich genauso wenig, wie die Inkas mit Spanien, im Krieg mit den USA, obwohl letztere alles tun, um einen solchen zu provozieren: völkerrechtswidrige Aufkündigung des Atom-Kontroll-Vertrags, "Sanktionen", Aufbringen eines iranischen Tankers im Mittelmeer, US-Kriegsschiffe im persischen Golf, Luftraum-Verletzungen usw. - Logischerweise forciert seither der Iran sein Atom-Programm und ist auch so schon nicht wehrlos, wie der 8-jährige erfolgreiche Krieg gegen den einst US- und NATO-unterstützten Irak gezeigt hat: das US-Regime zündelt trotzdem.
Dabei ist es egal, ob der mit tumber Immobilien-Mafia-Mentalität gesegnete Trump schuld ist, oder seine Junta von rechtsradikalen Multimillionären, oder der althergebrachte faschistoide militärisch-industrielle (und inzwischen auch digital-finanzielle) Komplex, der die USA in Wirklichkeit schon lange, wenn nicht schon immer, beherrscht: ist es schlimmer, wenn die cocktail-beflügelten "Tweets" aus der goldenen Badewanne des "Präsidenten" zum Krieg oder Welt-Untergang führen, oder wenn die verdeckten Schachzüge der etablierten neofeudalen Plutokraten dazu führen?
Der US-"Präsident" ist mehr noch, als die Polit-Kasten der anhängenden "repräsentativen Demokratien", nur die Dekoration für die herrschende Oligarchie, wie spätestens der getriebene Smiley Clinton, der unterbelichtete B-Movie-Antikommunist Reagan, sein geistiger Nachfolger Bush jun. und dessen trügerisches Spiegelbild Obama bewiesen haben: das einzige, was die beiden "Demokraten", Clinton und Obama, von den "Republikanern" unterscheidet, ist ihrer beider erfolgloser verbaler Einsatz für eine allgemeine Krankenversicherung - so was "kommunistisches" gab´s immerhin sogar bei den Nazis, ganz abgesehen von "Kraft durch Freude", wohingegen die USA nach wie vor vom puritanischen Geist der bigotten "Pilgerväter" durchdrungen sind: "Freude nur für die Kräftigsten!"
Im Hinblick auf den Militarismus, Imperialismus und Despotismus des US-Regimes kann man trotzdem noch, wie beim Reagan-Besuch in Berlin Anfang der 80er-Jahre, skandieren: "USA-SA-SS!"
Das betrifft natürlich nicht meine Freunde in den USA (ist also nicht allgemein "anti-amerikanisch", genausowenig, wie meine Freunde in Israel von meiner Kritik an der faschistoiden Politik des israelischen Regimes betroffen sind, sondern sie teilen: diese Kritik also nicht "anti-semitisch" ist), aber die Bevölkerung der USA muß sich genauso, wie die deutsche, europäische und die im Rest der Welt, schon fragen lassen, ob sie widerspruchs- und widerstandslos in ihrem Land die Herrschaft einer ruch- und hirnlosen Kaste hinnimmt oder nicht: wie man in Deutschland seit der Befreiung vom Faschismus weiß, sind die Grenzen zwischen Täter und Mitläufer fließend...
Mit dem Drohnen-Mord an dem iranischen General haben die USA ganz offen eine weitere "rote Linie" überschritten (während Assad das nur angeblich mit den unbewiesenen Gas-Einsätzen getan haben soll, die Grund für die völkerrechtswidrigen US-Bombardierungen in Syrien sein sollen...), und wer dazu höflich schweigt, macht sich mitschuldig.
Wer meint, er könne nichts gegen den grassierenden Wahnsinn unternehmen, gesteht damit immerhin unwillkürlich ein, daß wir in einer Diktatur der neofeudalen Plutokraten leben und daß sein Glaube an "Demokratie" eine Illusion ist, wenn er mit seinem Steinzeit-Gehirn (das übrigens auch, und vor allem, die Plutokraten haben) in der Zeitung gleich zur "Sport"- oder "Snobiety"-Seite weiterblättert.
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