Während das globale finanz-kapitalistische Imperium weltweit verstreut lokale Kriege anzettelt, in denen Staaten zu "Fail-States" und inhumanen "War-Zones" werden und sich Bevölkerungen stellvertretend zerfleischen oder fliehen, während ihre "War-Lords" die regionalen Ressourcen auf dem Weltmarkt gegen Waffen verticken, oder mittels imperialer "Sanktionen" ganze Volks-Wirtschaften in Elend und Aufstand treibt, erheben sich plötzlich weltweit verstreut marginalisierte Bevölkerungen gegen das neo-"liberale" Regiment der sozial-darwinistischen Massen-Verarmung: von Chiapas und Chile über Algerien bis zum Libanon, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann das auf Ostasien übergreift (die UK- und US-Flaggen-hissenden Hongkong-Chinesen gehören da nicht zu den Hoffnungs-Trägern...).
Es ist auch nur eine Frage der Zeit, wann das auf Europa übergreift (Frankreich gibt schon einen Eindruck davon): wollen wir wirklich warten, bis wir in Slums und Favelas leben, zusammen mit Millionen von Wirtschafts- und Klima-Flüchtlingen?
Vor 10 Jahren haben Regierungen weltweit innerhalb von Tagen oder Wochen hunderte von Milliarden Dollars oder Euros locker gemacht, um notorische Börsen-Zocker vor ihrem selbst-verschuldeten Bankrott zu retten (ganz abgesehen vom lang bekannten und tolerierten "Cum-Ex"-Milliarden-Betrug, der Steuer-Freiheit für transnationale Unternehmen und Milliardäre, den letztlich nur teuren "Harz4"-Schikanen und der nonchalanten Erhöhung des Rüstungs-Etats): dieselbe Rettung wäre natürlich möglich, um den weltweiten Hunger von einer Milliarde Menschen und die zunehmende Verarmung von über 90% der Weltbevölkerung zu beseitigen oder zu verhindern und allen Menschen ein würdiges Grundeinkommen zu garantieren: nach Berechnung von J. Ziegler ("Wir lassen sie verhungern", 2011) würde eine bloß 2%ige Vermögens-Steuer für die paartausend weltweiten Milliardäre ausreichen, um den weltweiten Hunger zu beenden...
Zur Zeit ist (noch) genug für alle da - vorausgesetzt eine gerechte Verteilung und eine Begrenzung des weltweiten Bevölkerungs-Wachstums (die chinesische 1-, bzw. mittlerweile 2-Kind-Politik ist nur unter fundamental-biblischer Verblendung verwerflich), und lächerliches "Geld" kann, wie man allerorten sieht, jederzeit gedruckt werden: es ist kein "Heiliger Geist", sondern bloß ein Verrechnungs-Hilfsmittel in einem infantilen Spiel namens "Handel", das den Kindern schon mit den Murmeln gehirn-eingewaschen wird, aber nichtsdestotrotz albern bleibt - ein Aberglaube, der sich kaum von dem der "primitiven Völker" unterscheidet.
Das rationalistische "Effizienz"-Denken der sogenannten "Aufklärung" wird individuell längst nicht mehr ernst genommen, obwohl es "wirtschaftlich" nach wie vor doktrinär ist: jedes Bewerbungs-Schreiben und jeder Arbeits-Vertrag sind pure Heuchelei: die große Mehrheit der Arbeiter und Angestellten hat dauerhaft "innerlich gekündigt" und steht morgens nur auf, "weil sie das Geld braucht" - und je weniger Geld das im Vergleich zum "nationalen Reichtum" wird, desto schlechter die Laune und desto geringer die "Arbeits-Lust": insofern ist der sozial-darwinistische Kapitalismus nicht mal "effektiv".
Angesichts zunehmender Digitalisierung und Roboterisierung simpler Prozesse werden immer mehr Menschen als "Arbeitskräfte" überflüssig, aber statt die wachsende Produktivität in sinkende Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich umzusetzen, wie es der industrielle "Fortschritt" einst versprach, wird auf Teufel-komm-raus zu Minimal-Löhnen produziert, was sich keiner mehr leisten kann: sinnlos reiche Millionäre und Milliardäre können auch nicht mehr als doppelt- oder dreifach-soviel fressen, als Pfandflaschen-Sammler, die wegen ihrer automatischen Veschuldung von Inkassso-Unternehmen verfolgt werden, sofern sie nicht bereits adressen- und obdachlos sind; was ist der Sinn eines solchen Systems?
Nada ! Yo basta !
Donnerstag, 28. November 2019
Donnerstag, 21. November 2019
Vom GröFaZ zur GröKlaZ:trotz "EEG-Umlage" und drohender "CO²-Steuer sinkt die EE-Förderung und steigt der CO²-Ausstoß
"Kl" steht nicht für "Künstliche Intelligenz", sondern für "Klima-Kanzlerin", was das Merkel ja vor dem "Wir schaffen das!" (nach den Ärzten und den Reportern endlich auch Kanzler ohne Grenzen) mal gewesen sein soll...
Ähnlich wie der "Solidaritäts-Zuschlag" nie im ausverkauften und totsanierten "Osten" angekommen ist (sondern eher in Form von Bomben in Belgrad), hat sich offenbar die "EEG-Umlage" verselbständigt: bei den erneuerbaren Energien kommt sie jedenfalls nicht mehr an - vielleicht wieder eher bei den Kampf-Karrenbauern und ihrem auf NATO-Geheiß zu erhöhenden Rüstung-Etat?
Über das gallertartige Merkel-Chamäleon mit seiner eingebildeten Macht, das die Selbstzerfleischung anhand der real existierenden Probleme gnadenlos an die Untergebenen delegiert (an die folgsamen Minister der "GroKo"-Parteien), lohnt sich nicht zu reden: das wäre viel zu simpel, obwohl ein Teil der "Wähler"-Manövrier-Masse das offenbar genauso wenig kapiert hat, wie die Tatsache, daß "AfD" und Konsorten bloß simpler und un-raffinierter derselben anti-demokratischen und neo-"liberalen" Strategie anhängen - aber das ist ein anderes Thema...
Klar ist, daß die national und EU-weit "gewählten" Volks-"Repräsentanten" keine sind, sondern bezahlt oder freiwillig der allgegenwärtigen Lobby folgen: anders ist die fatale System-Treue trotz drohendem Kollaps schwer zu erklären - bei den aktuellen Profiteuren allerdings noch eher, als bei den marginalisierten Verlierern, die selbst angesichts ihrer drohenden Vernichtung noch an das "Tina"-Prinzip ("There is no alternative") glauben.
Es gibt haufenweise reformistische Ansätze (wie Götz Werners Konzept von "Grund-Einkommen", oder z.B. https://www.heise.de/tp/features/Bodenspekulation-stoppen-und-das-Klima-schuetzen-durch-Buergergeld-4443653.html), die explizit ohne "Eingriff in die Besitz-Verhältnisse" nach einer Art von ehemals "schwedischem Modell" für "Gerechtigkeit" sorgen wollen - aber leider sind es genau die archaischen Besitzverhältnisse, die echte Gerechtigkeit verhindern, wie genau das Beispiel Schweden gezeigt hat.
Die Strom-"Börsen" und der Emissions-Zertifikate-Handel (vielleicht bald ergänzt durch CO²-Zertifikate) zeigen, daß mit kapitalistischen Methoden nichts anderes auszurichten ist, als kurzfristige Profite für die aktuellen Markt-Beherrscher und "ökologisch" verbrämte Zusatzgebühren für das, was volkt...
Ähnlich wie der "Solidaritäts-Zuschlag" nie im ausverkauften und totsanierten "Osten" angekommen ist (sondern eher in Form von Bomben in Belgrad), hat sich offenbar die "EEG-Umlage" verselbständigt: bei den erneuerbaren Energien kommt sie jedenfalls nicht mehr an - vielleicht wieder eher bei den Kampf-Karrenbauern und ihrem auf NATO-Geheiß zu erhöhenden Rüstung-Etat?
Über das gallertartige Merkel-Chamäleon mit seiner eingebildeten Macht, das die Selbstzerfleischung anhand der real existierenden Probleme gnadenlos an die Untergebenen delegiert (an die folgsamen Minister der "GroKo"-Parteien), lohnt sich nicht zu reden: das wäre viel zu simpel, obwohl ein Teil der "Wähler"-Manövrier-Masse das offenbar genauso wenig kapiert hat, wie die Tatsache, daß "AfD" und Konsorten bloß simpler und un-raffinierter derselben anti-demokratischen und neo-"liberalen" Strategie anhängen - aber das ist ein anderes Thema...
Klar ist, daß die national und EU-weit "gewählten" Volks-"Repräsentanten" keine sind, sondern bezahlt oder freiwillig der allgegenwärtigen Lobby folgen: anders ist die fatale System-Treue trotz drohendem Kollaps schwer zu erklären - bei den aktuellen Profiteuren allerdings noch eher, als bei den marginalisierten Verlierern, die selbst angesichts ihrer drohenden Vernichtung noch an das "Tina"-Prinzip ("There is no alternative") glauben.
Es gibt haufenweise reformistische Ansätze (wie Götz Werners Konzept von "Grund-Einkommen", oder z.B. https://www.heise.de/tp/features/Bodenspekulation-stoppen-und-das-Klima-schuetzen-durch-Buergergeld-4443653.html), die explizit ohne "Eingriff in die Besitz-Verhältnisse" nach einer Art von ehemals "schwedischem Modell" für "Gerechtigkeit" sorgen wollen - aber leider sind es genau die archaischen Besitzverhältnisse, die echte Gerechtigkeit verhindern, wie genau das Beispiel Schweden gezeigt hat.
Die Strom-"Börsen" und der Emissions-Zertifikate-Handel (vielleicht bald ergänzt durch CO²-Zertifikate) zeigen, daß mit kapitalistischen Methoden nichts anderes auszurichten ist, als kurzfristige Profite für die aktuellen Markt-Beherrscher und "ökologisch" verbrämte Zusatzgebühren für das, was volkt...
Dienstag, 19. November 2019
Lustig: das faschistoide Frankreich mahnt beim Iran "Liberalität" an
Nachdem Macron´s soundsovielte "Republik" (nach der "revolutionären" Egalité der Guillotine) durch ihre bekanntermaßen vorwiegend rechts-radikalen Polizei-Schläger-Truppen mittels europaweit geächteter "Gummi-Geschosse" und anderer Kriegs-Methoden die "Gelb-Westen"-Bewegung offenbar unter Zurücklassung diverser "Invaliden" militärisch zermürbt hat und in allgemeinem Einvernehmen immer noch nicht als "Regime" bezeichnet wird, warnt sie nun den Iran, die gleichen Mittel anzuwenden, und verspricht per amtlichem "twitter", ein Argus-Auge auf Verletzungen des "Bürgerrechts auf Freiheit" zu richten - jedenfalls was "Citoyens" und "Liberté" außerhalb von Frankreich betrifft, und insbesondere solche von NATO-feindlichen Staaten...
Was zum Teufel maßen sich diese postkolonialen Stellvertreter des militärisch-industriellen Komplexes da eigentlich an?
Man verfügt von Jugoslawien bis Syrien imperialistisch über die "territoriale Souveränität" oder Teilbarkeit von "Staaten", die vom "westlichen" Imperialismus des 19. und 20. Jahrhunderts in die Weltkarte eingetragen wurden (was natürlich nicht für die plebiszitäre Sezession der Krim gilt: die ist natürlich eine "völkerrechts-widrige Annexion"), während die nationalen "Hoheits"-Grenzen in Europa auch nichts weiter als die Folge unwesentlich älterer feudaler oder neofeudaler Kriege sind, die zudem angesichts des globalisierten Kapitals nur noch ein "fake"-Rahmen für die Pfründe einer etablierten Bürokratie sind - ähnlich wie im lächerlich theatral formalisierten antiken Ägypten oder im barocken Hofstaat des "Sonnen-Königs" Louis XIV.: wo es damals beamtete und besoldete Mundschenke und Nachttopf-Leerer gab, gibt es heute EU-"Kommissare" nach dem klassischen Prinzip der Vettern-Wirtschaft, auch wenn diese mittlerweile auf dem materialistischen Prinzip der "Wahl-Verwandtschaft" innerhalb von "Parteien" und deren "Fraktionen" beruht...
Jedenfalls ist klar, daß das Gelaber von "Unterstützung weltweiter Demokratie-Bewegungen" nichts weiter als ein Ausnutzen der Verelendung von "sanktionierten" Bevölkerungen zwecks Installierung eines willfährigen Regimes ist - sei es im Nahen oder Mittleren Osten, in Latein-Amerika oder Schwarz- und Nord-Afrika.
Das aktuell beste Beispiel ist der verharmloste Putsch in Bolivien: die vorwiegend indigenen "Unter-Klassen", die bisher von der einigermaßen links-sozialen Politik profitiert haben und die Wähler-Basis für Präsident Morales darstellten, haben bitter dessen globale Machtlosigkeit erfahren: den Opfern dieser ökonomischen Kriegführung durch die konkurs-verschleppenden Noch-Herren der Finanzwelt fällt offenbar erstmal nichts anderes ein, als sich wieder brav der Hegemonie zu unterstellen, um die "Krise" zu beenden - natürlich befeuert vom vorwiegend weißen Establishment, das seine alten Privilegien zurück haben will.
Mittlerweile sind die Wirtschaftskriege der reichen Länder gegen arme vergleichbar mit den sinnlosen alliierten Bombardierungen von Dresden und anderen zivilen Zielen am Ende des 2. Weltkriegs (den ich wohlgemerkt aus deutscher Sicht nicht für eine "Niederlage", sondern für eine Befreiung vom Faschismus halte): Kriege werden nicht zwischen "Gut" und "Böse" geführt, sondern zwischen konkurrierenden imperialistischen Mächten: die Alliierten haben offensichtlich nicht gegen den grauslig industrialisierten Rassen-Vernichtungs-Wahn der Nazis (der ihnen schon früh bekannt war) gekämpft, sondern für ihre eigene globale Vormacht.
Genau dasselbe macht die arrogante neo-"liberale" Regierung Macron´s nun mit dem Iran: auch wenn wir in Frankreich unser lästiges Volk mit Gummi-Geschossen zur Räson bringen, können wir euch, wenn ihr dieselben Methoden anwendet, dermaßen in den Arsch ficken!
Man wird fast versöhnt mit dem Nilpferd Merkel, das nur inhaltslos aus dem Morast herausblubbert, während Macron eine versumpfte Botschaft nach der andern meint heraushauen zu können...
Was zum Teufel maßen sich diese postkolonialen Stellvertreter des militärisch-industriellen Komplexes da eigentlich an?
Man verfügt von Jugoslawien bis Syrien imperialistisch über die "territoriale Souveränität" oder Teilbarkeit von "Staaten", die vom "westlichen" Imperialismus des 19. und 20. Jahrhunderts in die Weltkarte eingetragen wurden (was natürlich nicht für die plebiszitäre Sezession der Krim gilt: die ist natürlich eine "völkerrechts-widrige Annexion"), während die nationalen "Hoheits"-Grenzen in Europa auch nichts weiter als die Folge unwesentlich älterer feudaler oder neofeudaler Kriege sind, die zudem angesichts des globalisierten Kapitals nur noch ein "fake"-Rahmen für die Pfründe einer etablierten Bürokratie sind - ähnlich wie im lächerlich theatral formalisierten antiken Ägypten oder im barocken Hofstaat des "Sonnen-Königs" Louis XIV.: wo es damals beamtete und besoldete Mundschenke und Nachttopf-Leerer gab, gibt es heute EU-"Kommissare" nach dem klassischen Prinzip der Vettern-Wirtschaft, auch wenn diese mittlerweile auf dem materialistischen Prinzip der "Wahl-Verwandtschaft" innerhalb von "Parteien" und deren "Fraktionen" beruht...
Jedenfalls ist klar, daß das Gelaber von "Unterstützung weltweiter Demokratie-Bewegungen" nichts weiter als ein Ausnutzen der Verelendung von "sanktionierten" Bevölkerungen zwecks Installierung eines willfährigen Regimes ist - sei es im Nahen oder Mittleren Osten, in Latein-Amerika oder Schwarz- und Nord-Afrika.
Das aktuell beste Beispiel ist der verharmloste Putsch in Bolivien: die vorwiegend indigenen "Unter-Klassen", die bisher von der einigermaßen links-sozialen Politik profitiert haben und die Wähler-Basis für Präsident Morales darstellten, haben bitter dessen globale Machtlosigkeit erfahren: den Opfern dieser ökonomischen Kriegführung durch die konkurs-verschleppenden Noch-Herren der Finanzwelt fällt offenbar erstmal nichts anderes ein, als sich wieder brav der Hegemonie zu unterstellen, um die "Krise" zu beenden - natürlich befeuert vom vorwiegend weißen Establishment, das seine alten Privilegien zurück haben will.
Mittlerweile sind die Wirtschaftskriege der reichen Länder gegen arme vergleichbar mit den sinnlosen alliierten Bombardierungen von Dresden und anderen zivilen Zielen am Ende des 2. Weltkriegs (den ich wohlgemerkt aus deutscher Sicht nicht für eine "Niederlage", sondern für eine Befreiung vom Faschismus halte): Kriege werden nicht zwischen "Gut" und "Böse" geführt, sondern zwischen konkurrierenden imperialistischen Mächten: die Alliierten haben offensichtlich nicht gegen den grauslig industrialisierten Rassen-Vernichtungs-Wahn der Nazis (der ihnen schon früh bekannt war) gekämpft, sondern für ihre eigene globale Vormacht.
Genau dasselbe macht die arrogante neo-"liberale" Regierung Macron´s nun mit dem Iran: auch wenn wir in Frankreich unser lästiges Volk mit Gummi-Geschossen zur Räson bringen, können wir euch, wenn ihr dieselben Methoden anwendet, dermaßen in den Arsch ficken!
Man wird fast versöhnt mit dem Nilpferd Merkel, das nur inhaltslos aus dem Morast herausblubbert, während Macron eine versumpfte Botschaft nach der andern meint heraushauen zu können...
Mittwoch, 13. November 2019
Zwei Armuts-Zeugnisse für Deutschland: BVerfG-Urteil zu Haß4 und Renten-"Kompromiß"
Nachdem die "rot-grüne" Regierung 2005 auf Vorschlag des Organisators von illegal finanziertem Sex-Tourismus und VW-Betriebsrats-Vorsitzenden P. Hartz Arbeitslosen- und Sozialhilfe auf das Niveau des "Existenz-Minimums" zusammengelegt und eingeschrumpft hatte (Haß4, das unterhalb der offiziellen "Armutsgrenze" liegt), wurden "Maßnahmen" eingeführt, um die Reserve-Armee der Ausgemusterten und Überflüssigen ("Kunden" der "Jobcenter" genannt) bei Disziplin zu halten und nicht in dieser "sozialen Hängematte" (BILD-"Zeitung") in "spät-römischer Dekadenz" ("FDP") versinken zu lassen: regelmäßige Vorladungen zu ihren "persönlichen Ansprech-Partnern" (PAP-Nasen), trotz ständig schrumpfendem "Erstem Arbeitsmarkt" sinn- und inhaltslose "Bewerbungs-Trainings", und wegen schrumpfendem Arbeitsmarkt Tagelöhner-Tätigkeiten in Form von "1-€-Jobs"...
Wer Termine verpaßt oder Maßnahmen ablehnt, kann für drei Monate mit Abzug von 30% vom "Existenz-Minimum" bestraft ("sanktioniert") werden, im Wiederholungsfall sogar mit 60 oder schließlich 100% - der "Kunde" ist eben nie "König"...
Die Verfassungs-Klage gegen die Menschen-Unwürdigkeit, die "Grundsicherung" (in einem der reichsten Länder der Erde) aus disziplinarischen Gründen unter das "Existenz-Minimum" abzusenken, hat nun zu einem wahrhaft "salomonischen" Urteil geführt: 60 oder 100% Kürzung sind (was ja wohl als Mindestes zu erwarten war) mit Art. 1 GG (Würde des Menschen) unvereinbar, aber 30% müssen den Sozial-Ingenieuren der Staats-Raison schon erlaubt sein (Salomo war übrigens entgegen der Legende nicht der "weise", sondern eher der luxuriös-elitäre "Sonnen-König" des alten Israel...).
Also bleibt alles beim Alten, denn der größte Teil der "Sanktionen" sind natürlich die 30%-Kürzungen, die nichtsdestotrotz Menschen das "Existenz-Minimum" entziehen - höchstbesoldete Oberrichter sollten sich mal für drei Monate in eine solche Lage (oder am besten für paar Jahre in "ALG II") begeben, um zu verstehen, was sie mit so einem "Urteil" anrichten - da hilft auch nicht der Verweis, daß es "uns" in Deutschland ja noch mit am besten gehe: selbst in Griechenland könnte es den Menschen genausogut gehen, wenn die fatale "Troika" nicht die paartausend super-reichsten Griechen explizit vom Austeritäts-Diktat und der Steuer-Pflicht ausgenommen hätte - ganz zu schweigen vom mafiosen Italien oder von den neo-feudalen USA, wo die plutokratischen Millionäre und ihre dumpfen "Redneck"-Gläubigen schon eine allgemeine Kranken-Versicherung für "kommunistisches" Teufelswerk halten...
In all diesen Staaten halten, nicht anders, als in den von ihnen bewaffneten und ausgebeuteten korrupten und despotischen Staaten der "unter-entwickelten" Welt, ein paar Prozent Oligarchen den größten Teil des "nationalen" Reichtums in ihren Händen und lamentieren, daß das, was volkt, "über seine Verhältnisse" ("CDU") lebe und endlich "den Gürtel enger schnallen" ("SPD"-Sarrazin, falls der leider noch lebt) müsse...
Genauso kommt jetzt der "Kompromiß" der Regierungs-Parteien über die "Grundrente" daher: die grassierende Alters-Armut soll nun annähernd auf das "Existenz-Minimum" von Haß4 (wie gesagt unterhalb der offiziellen "Armutsgrenze") angehoben werden, aber nur für Leute, die in diesen unsicheren neo-"liberalen" Zeiten mindestens 35 Jahre in die "Renten-Versicherung" eingezahlt und nicht heimlich 5000 € gebunkert haben: genauso, wie die Arbeitslosen-, wird damit die Altersarmut auf einem kaum noch erträglichen Niveau zementiert, abgesehen von denen, die nach wie vor Pfand-Flaschen sammeln müssen.
Darüber hinaus verlangt die "CDU" (irr-)witzigerweise als Gegengabe für diesen "Kompromiß", der schließlich 2 Mrd.€ "kosten" soll, von der "SPD" die Zustimmung zu Steuer-Ermäßigungen ausgerechnet für Unternehmen, durch deren "Steuer-Flucht" dem Staat bereits jährlich zig Mrd.€ entgehen...
Falls es noch menschlich denkende zukünftige Historiker geben wird, werden die unsere historische Periode als Schildbürgertum oder Phase der Verwirrung beschreiben, ähnlich wie wir heute die menschen-verachtenden Abstrusitäten des französischen Absolutismus als logischen Grund für die "Französische Revolution" betrachten - die keine wirkliche Revolution im humanistischen Sinn war, sondern uns eben die aktuellen kapitalistischen Probleme beschert hat...
Es ist natürlich eine himmelschreiende Frechheit, daß sich die 5. oder wievielte französische Republik auch immer, noch mit dem Siegel "Liberté, Egalité, Fraternité" schmückt, während Macrönchen´s "Force de frappe", wie seit den "Jakobinern" gehabt, mit Gummi-Geschossen dem Volk auf der Straße die Augen ausschießt, was man nach wie vor nur Saddam, Gadhafi und Assad und den latein-amerikanischen Teufeln in Kuba,Venezuela und Bolivien unterstellt, während die "verbündeten" Faschisten von Saudi-Arabien und den Emiraten über Brasilien bis zu den Philippinen als "normal" gelten: nämlich auch als Beispiel und Warnung für unser "Proletariat", was alles möglich wäre, wenn die Herrschenden wollten...
Wer Termine verpaßt oder Maßnahmen ablehnt, kann für drei Monate mit Abzug von 30% vom "Existenz-Minimum" bestraft ("sanktioniert") werden, im Wiederholungsfall sogar mit 60 oder schließlich 100% - der "Kunde" ist eben nie "König"...
Die Verfassungs-Klage gegen die Menschen-Unwürdigkeit, die "Grundsicherung" (in einem der reichsten Länder der Erde) aus disziplinarischen Gründen unter das "Existenz-Minimum" abzusenken, hat nun zu einem wahrhaft "salomonischen" Urteil geführt: 60 oder 100% Kürzung sind (was ja wohl als Mindestes zu erwarten war) mit Art. 1 GG (Würde des Menschen) unvereinbar, aber 30% müssen den Sozial-Ingenieuren der Staats-Raison schon erlaubt sein (Salomo war übrigens entgegen der Legende nicht der "weise", sondern eher der luxuriös-elitäre "Sonnen-König" des alten Israel...).
Also bleibt alles beim Alten, denn der größte Teil der "Sanktionen" sind natürlich die 30%-Kürzungen, die nichtsdestotrotz Menschen das "Existenz-Minimum" entziehen - höchstbesoldete Oberrichter sollten sich mal für drei Monate in eine solche Lage (oder am besten für paar Jahre in "ALG II") begeben, um zu verstehen, was sie mit so einem "Urteil" anrichten - da hilft auch nicht der Verweis, daß es "uns" in Deutschland ja noch mit am besten gehe: selbst in Griechenland könnte es den Menschen genausogut gehen, wenn die fatale "Troika" nicht die paartausend super-reichsten Griechen explizit vom Austeritäts-Diktat und der Steuer-Pflicht ausgenommen hätte - ganz zu schweigen vom mafiosen Italien oder von den neo-feudalen USA, wo die plutokratischen Millionäre und ihre dumpfen "Redneck"-Gläubigen schon eine allgemeine Kranken-Versicherung für "kommunistisches" Teufelswerk halten...
In all diesen Staaten halten, nicht anders, als in den von ihnen bewaffneten und ausgebeuteten korrupten und despotischen Staaten der "unter-entwickelten" Welt, ein paar Prozent Oligarchen den größten Teil des "nationalen" Reichtums in ihren Händen und lamentieren, daß das, was volkt, "über seine Verhältnisse" ("CDU") lebe und endlich "den Gürtel enger schnallen" ("SPD"-Sarrazin, falls der leider noch lebt) müsse...
Genauso kommt jetzt der "Kompromiß" der Regierungs-Parteien über die "Grundrente" daher: die grassierende Alters-Armut soll nun annähernd auf das "Existenz-Minimum" von Haß4 (wie gesagt unterhalb der offiziellen "Armutsgrenze") angehoben werden, aber nur für Leute, die in diesen unsicheren neo-"liberalen" Zeiten mindestens 35 Jahre in die "Renten-Versicherung" eingezahlt und nicht heimlich 5000 € gebunkert haben: genauso, wie die Arbeitslosen-, wird damit die Altersarmut auf einem kaum noch erträglichen Niveau zementiert, abgesehen von denen, die nach wie vor Pfand-Flaschen sammeln müssen.
Darüber hinaus verlangt die "CDU" (irr-)witzigerweise als Gegengabe für diesen "Kompromiß", der schließlich 2 Mrd.€ "kosten" soll, von der "SPD" die Zustimmung zu Steuer-Ermäßigungen ausgerechnet für Unternehmen, durch deren "Steuer-Flucht" dem Staat bereits jährlich zig Mrd.€ entgehen...
Falls es noch menschlich denkende zukünftige Historiker geben wird, werden die unsere historische Periode als Schildbürgertum oder Phase der Verwirrung beschreiben, ähnlich wie wir heute die menschen-verachtenden Abstrusitäten des französischen Absolutismus als logischen Grund für die "Französische Revolution" betrachten - die keine wirkliche Revolution im humanistischen Sinn war, sondern uns eben die aktuellen kapitalistischen Probleme beschert hat...
Es ist natürlich eine himmelschreiende Frechheit, daß sich die 5. oder wievielte französische Republik auch immer, noch mit dem Siegel "Liberté, Egalité, Fraternité" schmückt, während Macrönchen´s "Force de frappe", wie seit den "Jakobinern" gehabt, mit Gummi-Geschossen dem Volk auf der Straße die Augen ausschießt, was man nach wie vor nur Saddam, Gadhafi und Assad und den latein-amerikanischen Teufeln in Kuba,Venezuela und Bolivien unterstellt, während die "verbündeten" Faschisten von Saudi-Arabien und den Emiraten über Brasilien bis zu den Philippinen als "normal" gelten: nämlich auch als Beispiel und Warnung für unser "Proletariat", was alles möglich wäre, wenn die Herrschenden wollten...
Dienstag, 12. November 2019
Putsch in Bolivien - Chile 1973 und CIA lassen grüßen
Harald Neuber beschreibt einleuchtend genug, was in Bolivien gerade passiert ist (https://www.heise.de/tp/features/Warum-es-in-Bolivien-einen-Putsch-gab-4584644.html) - daß Bullen und Militärs Präsident Morales ins Exil gezwungen haben, ist natürlich Folge der martialischen US-Sanktionen, die schon Libyen und Syrien in andauernde Bürgerkriege (falls man das so nennen mag) gezwungen haben, statt diesen Ländern US-konforme "marktgerechte Demokratie" aufzwingen zu können...
Wie dort versucht die absterbende Finanz-Weltmacht USA in letztem Aufbäumen, Staaten mit unliebsamen Regierungen zu destabilisieren, indem sie die Bevölkerung durch Handels-Boykotte ins Elend stürzt und damit zum Aufruhr anstachelt - beliebtes Mittel ist auch die Manipulation von Rohstoff-Preisen (im Fall Venezuelas z.B. das Absenken des Öl-Preises), ganz zu schweigen von mehr oder weniger verdeckten US-Geheimdienst-Aktionen, wie sie nicht erst seit Chile 1973 und nicht nur in Latein-Amerika gang und gebe sind...
Was auch immer die Regierungen von Bolivien oder Venezuela falsch gemacht haben - für die fatalen Folgen der internationalen Sanktionen sind sie genauso wenig verantwortlich, wie die Regierungen von Syrien oder dem Iran: es sei denn durch ihre bloße Existenz, die den USA und ihren "Followern" ein Dorn im Auge ist - insofern können Bürger, Bullen und Militärs in Bolivien oder Venezuela sich natürlich der Hoffnung hingeben, daß es ihnen besser gehen wird, wenn sie den US-gewollten "Regime-Change" vollziehen...
Und für die alten Nutznießer der ehemaligen US-Patronage, die vorwiegend weiße und nicht-indigene "Opposition", mag das auch zutreffen, denn gerade die sozialen Programme der letzten linken Regierungen Latein-Amerikas stören ja die neo-"liberale" Neue Weltordnung mehr als die früher notorischen Militär-Diktaturen (oder anderswo Scharia-Despoten, wie die Saudis oder die Emirate).
Die vielbeklagte "Korruption" (vgl. Siemens in Griechenland) haben schließlich die post-kolonialistischen Mächte, wenn nicht eingeführt, dann doch durch ihre bestochenen Ausbeutungs-Konzessionen zementiert: abgesehen davon, daß auch in den neo-imperialen Staaten Nepotismus der Plutokratien herrscht und eine Affäre die nächste jagt (Netanjahu gar nicht zu erwähnen: was hat, ob man Trump´s Toupet mag oder nicht, eigentlich der Sohn von Obama´s Vize-Präsident Joe Biden als seit Jahren hochbezahlter "Berater" eines dortigen Energie-Konzerns in der Ukraine verloren? - Das hatte sich auch der auf Intervention des damaligen Vize-Präsidenten von Poroschenko gefeuerte ukrainische General-Staatsanwalt schon gefragt...), und abgesehen davon, daß nicht nur in Latein-Amerika unliebsame Korruptions-Verdächtige durch liebsame Korruptions-Verdächtige ersetzt werden (Argentinien, Brasilien...).
Sogar der "Chicago-Boy" J. Sachs, der Wodka-Jelzin die Privatisierung und Oligarchisierung Rußlands aufgeschwatzt hatte, hält inzwischen nichts mehr von "Sanktionen", weil die nur Chaos und Elend erzeugen und die "freien Märkte" behindern oder garnichts bewirken, wie im Fall Kubas, Rußlands, Nord-Koreas und des Iran.
Gleichermaßen sinnlos bzw. kontra-produktiv sind natürlich US-amerikanische "Straf-Zölle" gegen China und die EU: es ist nur eine Frage der Zeit, wann sich endgültig eine eurasische "Seiden-Straßen"-Union gegen solche US-Arroganz bildet, und zwar im Verbund mit den "Dritte-Welt-Ländern", denen Chinas "sanfter Imperialismus" längst sympathischer ist, als der brachiale US-amerikanische.
Das britische und das US-Imperium haben die Kräfte entfesselt, an denen sie nun selbst zugrunde gehen, aber der quasi konfuzianische Kapitalismus (unter den man auch Putins Rußland einordnen kann) ist auch kein Grund zum Jubeln: es bräuchte ein weltweites Umdenken, wie es die linken Hoffnungsträger Latein-Amerikas, Castro, Allende, Chavez, Lula und Morales, zumindest angestoßen hatten - was es nicht braucht, ist ein globales finanz-imperiales Regime, wie es die USA und ihre europäischen und weltweit auserwählten Vasallen verzweifelt aufrecht zu erhalten versuchen: ihr hohler Gott, dieses goldene Kalb, möge sie dafür strafen!
Leider wird es natürlich die schweigenden Lämmer (vgl. Prof. Rainer Mausfeld), die diese Faschisten á la Trump, Merkel, Macron usw. nach wie vor stumpf "wählen", dabei mit erwischen: der "Untergang des Abendlandes" (Spengler) wird sehenden Auges vollzogen, aber zum Glück gibt es ja noch die Chinesen, die im Gegensatz zu den westlichen Sozial-Darwinisten den Kapitalismus mit konfuzianischer Staats-Vernunft und einem Rest von taoistisch-buddhistischer Weisheit früher oder später weltweit anwenden und den Untertanen-Geist weit subtiler befriedigen werden, als es "Google", "Apple", "Facebook", "Tesla" usw. im Verbund mit NSA und CIA können...
Schöne Neue Welt.
Wie dort versucht die absterbende Finanz-Weltmacht USA in letztem Aufbäumen, Staaten mit unliebsamen Regierungen zu destabilisieren, indem sie die Bevölkerung durch Handels-Boykotte ins Elend stürzt und damit zum Aufruhr anstachelt - beliebtes Mittel ist auch die Manipulation von Rohstoff-Preisen (im Fall Venezuelas z.B. das Absenken des Öl-Preises), ganz zu schweigen von mehr oder weniger verdeckten US-Geheimdienst-Aktionen, wie sie nicht erst seit Chile 1973 und nicht nur in Latein-Amerika gang und gebe sind...
Was auch immer die Regierungen von Bolivien oder Venezuela falsch gemacht haben - für die fatalen Folgen der internationalen Sanktionen sind sie genauso wenig verantwortlich, wie die Regierungen von Syrien oder dem Iran: es sei denn durch ihre bloße Existenz, die den USA und ihren "Followern" ein Dorn im Auge ist - insofern können Bürger, Bullen und Militärs in Bolivien oder Venezuela sich natürlich der Hoffnung hingeben, daß es ihnen besser gehen wird, wenn sie den US-gewollten "Regime-Change" vollziehen...
Und für die alten Nutznießer der ehemaligen US-Patronage, die vorwiegend weiße und nicht-indigene "Opposition", mag das auch zutreffen, denn gerade die sozialen Programme der letzten linken Regierungen Latein-Amerikas stören ja die neo-"liberale" Neue Weltordnung mehr als die früher notorischen Militär-Diktaturen (oder anderswo Scharia-Despoten, wie die Saudis oder die Emirate).
Die vielbeklagte "Korruption" (vgl. Siemens in Griechenland) haben schließlich die post-kolonialistischen Mächte, wenn nicht eingeführt, dann doch durch ihre bestochenen Ausbeutungs-Konzessionen zementiert: abgesehen davon, daß auch in den neo-imperialen Staaten Nepotismus der Plutokratien herrscht und eine Affäre die nächste jagt (Netanjahu gar nicht zu erwähnen: was hat, ob man Trump´s Toupet mag oder nicht, eigentlich der Sohn von Obama´s Vize-Präsident Joe Biden als seit Jahren hochbezahlter "Berater" eines dortigen Energie-Konzerns in der Ukraine verloren? - Das hatte sich auch der auf Intervention des damaligen Vize-Präsidenten von Poroschenko gefeuerte ukrainische General-Staatsanwalt schon gefragt...), und abgesehen davon, daß nicht nur in Latein-Amerika unliebsame Korruptions-Verdächtige durch liebsame Korruptions-Verdächtige ersetzt werden (Argentinien, Brasilien...).
Sogar der "Chicago-Boy" J. Sachs, der Wodka-Jelzin die Privatisierung und Oligarchisierung Rußlands aufgeschwatzt hatte, hält inzwischen nichts mehr von "Sanktionen", weil die nur Chaos und Elend erzeugen und die "freien Märkte" behindern oder garnichts bewirken, wie im Fall Kubas, Rußlands, Nord-Koreas und des Iran.
Gleichermaßen sinnlos bzw. kontra-produktiv sind natürlich US-amerikanische "Straf-Zölle" gegen China und die EU: es ist nur eine Frage der Zeit, wann sich endgültig eine eurasische "Seiden-Straßen"-Union gegen solche US-Arroganz bildet, und zwar im Verbund mit den "Dritte-Welt-Ländern", denen Chinas "sanfter Imperialismus" längst sympathischer ist, als der brachiale US-amerikanische.
Das britische und das US-Imperium haben die Kräfte entfesselt, an denen sie nun selbst zugrunde gehen, aber der quasi konfuzianische Kapitalismus (unter den man auch Putins Rußland einordnen kann) ist auch kein Grund zum Jubeln: es bräuchte ein weltweites Umdenken, wie es die linken Hoffnungsträger Latein-Amerikas, Castro, Allende, Chavez, Lula und Morales, zumindest angestoßen hatten - was es nicht braucht, ist ein globales finanz-imperiales Regime, wie es die USA und ihre europäischen und weltweit auserwählten Vasallen verzweifelt aufrecht zu erhalten versuchen: ihr hohler Gott, dieses goldene Kalb, möge sie dafür strafen!
Leider wird es natürlich die schweigenden Lämmer (vgl. Prof. Rainer Mausfeld), die diese Faschisten á la Trump, Merkel, Macron usw. nach wie vor stumpf "wählen", dabei mit erwischen: der "Untergang des Abendlandes" (Spengler) wird sehenden Auges vollzogen, aber zum Glück gibt es ja noch die Chinesen, die im Gegensatz zu den westlichen Sozial-Darwinisten den Kapitalismus mit konfuzianischer Staats-Vernunft und einem Rest von taoistisch-buddhistischer Weisheit früher oder später weltweit anwenden und den Untertanen-Geist weit subtiler befriedigen werden, als es "Google", "Apple", "Facebook", "Tesla" usw. im Verbund mit NSA und CIA können...
Schöne Neue Welt.
Mittwoch, 6. November 2019
Graue Eminenz enttarnt: Lehrstück der BRD-Plutokratie - was folgt? Harz4-Sanktionen für Roland Berger?
Werner Rügemer (www.nachdenkseiten.de/?p=55755) hat sehr aufschlußreich zuende geführt, was das "Handelsblatt" in seiner Ausgabe vom 18./19./20. Oktober 2019 notgedrungen, aber halbherzig als "Selbstbetrug" des zig-millionen-schweren Unternehmens-Beratungs-Gurus Roland Berger bezeichnete, nachdem herausgekommen war, daß sein Vater nicht, wie von Berger behauptet, "Nazi-Opfer" sondern Täter war:
Offenbar war es nicht "Selbstbetrug" eines vater-romantisierenden Halbwüchsigen, sondern Betrug: Berger hat wohl von seinem Nazi-Vater und "Arisierungs"-Profiteur profitiert, wie beider Verbindung zur Hitler- und Adenauer-Bank, der "Deutschen Bank", und deren Vor-(und während) sowie Nachkriegs-Chef Hermann Abs nahelegt: die schillernde "Unternehmensberatung Berger" war im Grund ein Ableger der "Deutschen Bank", deren ex-braune Vorstandsetage natürlich ebenso, wie die entsprechenden Etagen der "rehabilitierten" Nazi-Industriellen, seine wahre Familien-Geschichte kannte und eben deshalb auf ihn setzte - vermutlich (wie im Fall Gehlen / BND) im Verbund mit den transatlantischen Siegern, die Berger erstmal eine neoliberale Modernisierung angedeihen ließen...
Bloß eine weitere Facette der unzähligen braunen Kontinuitäten in der BRD?
Angesichts der Fakten aus Bergers Karriere, die Rügemer aufzählt, jedenfalls wohl eine folgenreichere, als z.B. in den Fällen der wieder-verbeamteten Ex-Nazis Globke, Filbinger, Waldheim und ähnlicher Schleimscheißer: immerhin hatte dieser Betrüger und Profiteur bei allen Weichen-Stellungen der BRD-Wirtschaft hin zur heutigen Plutokratie mächtiger seine Finger im Spiel, als die meisten "in Ehren" ergrauten tatsächlichen Nazis.
Im übrigen geht es garnicht um die explizit deutsche "braune Kontinuität": sie ist nur ein Spezial-Fall der allgemein oligarchischen bzw. neofeudalen Kontinuität in allen "westlichen Demokratien", ob sie nun schonmal einer veritablen Diktatur oder Militär-Herrschaft anheim gefallen sind, oder nicht: genau besehen ist jedes kapitalistische System eine Diktatur, nämlich eine des Geldes und der Finanz-Oligarchie, wie die Leuchtfeuer der "freien Marktwirtschaft", England, die USA und Frankreich, schon seit ihrer "revolutionären" Entstehung am besten beweisen...
Nun haben wir also stellvertretend für die weltweit zig-tausende gnadenlose Profiteure einen als Betrüger enttarnt: was tun?
Man könnte Bergers Vermögen enteignen, seine angeblich "humanitäre" Stiftung vergesellschaften, ihn zu Harz4 degradieren, ihn gar anklagen und zu einer Gefängnisstrafe verurteilen - aber solch einen gradezu "volksverhetzenden" Präzedenzfall wird man wohl nicht schaffen wollen, indem man eine Gallionsfigur des herrschenden Systems als "not too big to fail" präsentiert, und das, was volkt, wird angesichts der Geld-Fürsten verläßlich weiterhin verzagt, wie die Hühner in Orwells "Farm der Tiere", fragen: "Aber dürfen wir denn dem Bauern widersprechen? Er ist schließlich ein `Mensch´!"
Der ehemalige Post-Chef und kriminelle Steuer-Hinterzieher Zumwinkel, der zum Entsetzen der Herrschafts-Presse tatsächlich vor laufenden Kameras verhaftet wurde "wie ein x-beliebiger Krimineller" (was er ja trotz Job und Villa auch war), wurde zu einer moderaten Geldstrafe und vermindertem Pensions-Anspruch (12.000 statt 18.000 €/Monat) verurteilt - auf seinen Einspruch hin, damit könne er seinen "Lebens-Standard nicht aufrecht erhalten", wurden ihm 15.000 €/Monat bewilligt...
Dieser Tage hat dagegen das Bundes-Verfassungs-Gericht entschieden, daß zwar natürlich 100 oder 60% Kürzung von Harz4 nicht "verfassungsgemäß" seien, aber 30% Kürzung des sogenannten "Existenz-Minimums" als Straf-Maßnahme für versäumte Vorladungen oder abgelehnte Jobs nicht der "Würde des Menschen" widersprächen - es ist schon ein Witz, daß man in einem reichen und prosperierenden Land das "Existenzminimum" für einen Lebens-Standard hält, während man jede ordnungspolitische Maßnahme in ärmeren Ländern zum Anlaß für strangulierende "Sanktionen" (Kuba, Rußland, China, Venezuela, Iran...) oder gleich militärische Interventionen zwecks Einführung von "Demokratie" nimmt, wovon die Überlebenden solcher Operationen leider meist nichts spüren (Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen...).
In China und Rußland gibt es keine "Meinungsfreiheit"?- Die aktuelle "Zeit" titelt, daß "63% der deutschen Bevölkerung es für gefährlich halten, öffentlich ihre Meinung zu äußern" und fragt scheinheilig: "Wie kann das sein?", während sie selbst nur Herrschafts-konforme Nachrichten bringt und alles andere als "Verschwörungs-Theorie" abkanzelt.
Ähnlich wird das "Handelsblatt" mit seiner Beschwichtigung, trotz seines "Selbstbetrugs" habe Roland Berger das "Verdienst", die "Deutschland-AG" etabliert und dann "globalisiert" zu haben, zunächst Erfolg haben - ist zu befürchten: manche Schweine sind eben gleicher, als andere...
Offenbar war es nicht "Selbstbetrug" eines vater-romantisierenden Halbwüchsigen, sondern Betrug: Berger hat wohl von seinem Nazi-Vater und "Arisierungs"-Profiteur profitiert, wie beider Verbindung zur Hitler- und Adenauer-Bank, der "Deutschen Bank", und deren Vor-(und während) sowie Nachkriegs-Chef Hermann Abs nahelegt: die schillernde "Unternehmensberatung Berger" war im Grund ein Ableger der "Deutschen Bank", deren ex-braune Vorstandsetage natürlich ebenso, wie die entsprechenden Etagen der "rehabilitierten" Nazi-Industriellen, seine wahre Familien-Geschichte kannte und eben deshalb auf ihn setzte - vermutlich (wie im Fall Gehlen / BND) im Verbund mit den transatlantischen Siegern, die Berger erstmal eine neoliberale Modernisierung angedeihen ließen...
Bloß eine weitere Facette der unzähligen braunen Kontinuitäten in der BRD?
Angesichts der Fakten aus Bergers Karriere, die Rügemer aufzählt, jedenfalls wohl eine folgenreichere, als z.B. in den Fällen der wieder-verbeamteten Ex-Nazis Globke, Filbinger, Waldheim und ähnlicher Schleimscheißer: immerhin hatte dieser Betrüger und Profiteur bei allen Weichen-Stellungen der BRD-Wirtschaft hin zur heutigen Plutokratie mächtiger seine Finger im Spiel, als die meisten "in Ehren" ergrauten tatsächlichen Nazis.
Im übrigen geht es garnicht um die explizit deutsche "braune Kontinuität": sie ist nur ein Spezial-Fall der allgemein oligarchischen bzw. neofeudalen Kontinuität in allen "westlichen Demokratien", ob sie nun schonmal einer veritablen Diktatur oder Militär-Herrschaft anheim gefallen sind, oder nicht: genau besehen ist jedes kapitalistische System eine Diktatur, nämlich eine des Geldes und der Finanz-Oligarchie, wie die Leuchtfeuer der "freien Marktwirtschaft", England, die USA und Frankreich, schon seit ihrer "revolutionären" Entstehung am besten beweisen...
Nun haben wir also stellvertretend für die weltweit zig-tausende gnadenlose Profiteure einen als Betrüger enttarnt: was tun?
Man könnte Bergers Vermögen enteignen, seine angeblich "humanitäre" Stiftung vergesellschaften, ihn zu Harz4 degradieren, ihn gar anklagen und zu einer Gefängnisstrafe verurteilen - aber solch einen gradezu "volksverhetzenden" Präzedenzfall wird man wohl nicht schaffen wollen, indem man eine Gallionsfigur des herrschenden Systems als "not too big to fail" präsentiert, und das, was volkt, wird angesichts der Geld-Fürsten verläßlich weiterhin verzagt, wie die Hühner in Orwells "Farm der Tiere", fragen: "Aber dürfen wir denn dem Bauern widersprechen? Er ist schließlich ein `Mensch´!"
Der ehemalige Post-Chef und kriminelle Steuer-Hinterzieher Zumwinkel, der zum Entsetzen der Herrschafts-Presse tatsächlich vor laufenden Kameras verhaftet wurde "wie ein x-beliebiger Krimineller" (was er ja trotz Job und Villa auch war), wurde zu einer moderaten Geldstrafe und vermindertem Pensions-Anspruch (12.000 statt 18.000 €/Monat) verurteilt - auf seinen Einspruch hin, damit könne er seinen "Lebens-Standard nicht aufrecht erhalten", wurden ihm 15.000 €/Monat bewilligt...
Dieser Tage hat dagegen das Bundes-Verfassungs-Gericht entschieden, daß zwar natürlich 100 oder 60% Kürzung von Harz4 nicht "verfassungsgemäß" seien, aber 30% Kürzung des sogenannten "Existenz-Minimums" als Straf-Maßnahme für versäumte Vorladungen oder abgelehnte Jobs nicht der "Würde des Menschen" widersprächen - es ist schon ein Witz, daß man in einem reichen und prosperierenden Land das "Existenzminimum" für einen Lebens-Standard hält, während man jede ordnungspolitische Maßnahme in ärmeren Ländern zum Anlaß für strangulierende "Sanktionen" (Kuba, Rußland, China, Venezuela, Iran...) oder gleich militärische Interventionen zwecks Einführung von "Demokratie" nimmt, wovon die Überlebenden solcher Operationen leider meist nichts spüren (Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen...).
In China und Rußland gibt es keine "Meinungsfreiheit"?- Die aktuelle "Zeit" titelt, daß "63% der deutschen Bevölkerung es für gefährlich halten, öffentlich ihre Meinung zu äußern" und fragt scheinheilig: "Wie kann das sein?", während sie selbst nur Herrschafts-konforme Nachrichten bringt und alles andere als "Verschwörungs-Theorie" abkanzelt.
Ähnlich wird das "Handelsblatt" mit seiner Beschwichtigung, trotz seines "Selbstbetrugs" habe Roland Berger das "Verdienst", die "Deutschland-AG" etabliert und dann "globalisiert" zu haben, zunächst Erfolg haben - ist zu befürchten: manche Schweine sind eben gleicher, als andere...
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