Dienstag, 31. Dezember 2024

Wen interessiert der asoziale Milliardär Musk?

Der Trump-geistesverwandte Plutokrat Elon Musk, der neben seiner Milliardärs-Selbst-Gerechtigkeit noch mit seinem "Asperger-Syndrom" kokettiert, ist mit seinem Firmen-Imperium scheinbar nicht ausgelastet und meint, er müsse ein bißchen über eine abgelegene US-Kolonie namens D-Land rumpöbeln - na und?

Das Gleiche könnten Kim Jong Un, "Banksy", eine Titten- und Arsch-vergrößerte "Instagram-Infuencerin", Dieter Bohlen oder ICH tun, ohne daß es jemanden aufregen würde, der nicht die entsprechenden "Fanzines" (von "Bild" bis "Gala") bzw. meinen Blog liest: die viel-beschworene "Beeinflussung" entsteht erst durch die mediale Aufmerksamkeit, die man diesem Musk zukommen läßt, vermutlich bloß, weil er eines der reichsten Arschlöcher der Welt ist - und wer reich ist, muß nach protestantischer Ethik wohl "wichtig" sein?

Das wollen uns jedenfalls die Partei-Soldaten und Ober-Lobbyisten offenbar weismachen, die den Plutokraten-Speichel lecken - man denke nur an das Vonderleychen und den anderen Autisten: Bill Gates... Oder an das "Welt-Wirtschafts-Forum" und die "Bilderberger", wo biedere "Politiker" endlich mal Selfies mit den wirklich Mächtigen, den Super-Reichen machen dürfen...

Der "normale Bürger" dürfte eher Vorbehalte haben, was die platten Parolen derjenigen angeht, die immer reicher werdend auf der gegnerischen Seite der ökonomischen Schere zuhause sind: warum sollten sie denen glauben, die vom Niedergang des "Mittelstands" profitieren und vom Gürtel-enger-schnallen zugunsten der Rüstungs-Ausgaben und der Militarisierung des Weltalls schwadronieren, ganz zu schweigen von der "Wehrpflicht" für die mühevoll groß-verzogenen Kinder?

Mittlerweile ist es ein stehender Ausdruck, daß die Russen sogut wie alle "Wahlen beeinflußt" haben, ohne daß es einen Beweis (den es auch nicht geben kann) dafür braucht - jetzt kommen noch die Trump-USA dazu: na denn... Dabei geht es nur um die Pfründe der etablierten Strippen-Zieher: wenn "Wahlen" was verändern würden, wären sie längst verboten, wie man u.a. am brav fundamental-kapitalistischen Programm der "AfD" sieht, für die der misanthropische Turbo-Kapitalist Musk ein bißchen Werbung macht - die leicht irrationale Empörungs-Rhetorik gefällt ihm wohl besser, als der eiskalte Turbo-Kapitalismus der Merz-"CDU". Komisch, daß er sich überhaupt für D-Land interessiert, und nicht nur für den Mond oder den Mars, aber völlig egal: "Das ist unser Haus, schmeißt doch endlich Schmidt und Press und Musk aus Kreuzberg raus!"*
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* "Mosch" statt "Musk" bei Ton Steine Scherben: "Rauch-Haus-Song" aus dem Album "Keine Macht für Niemand" (1972)

Montag, 30. Dezember 2024

Dänemark ist gewappnet - auch gegen die US-Blechbüchsen-Armee?

Wie in Finnland und Schweden haben die Kriegs-treiberischen dänischen Behörden der Bevölkerung empfohlen, einen Wasser- und Konserven-Vorrat für 3 Tage anzulegen, und als "erste Dienerin des Staates" ist die Minister-Präsidentin dieser Empfehlung zuhause sogleich gefolgt - mit der kryptischen Begründung: "Nicht weil wir einen Angriffskrieg gegen Dänemark erwarten, wie wir ihn in der Ukraine erlebt haben, sondern weil die Gefahr eines solchen Angriffs besteht.“ - Na dann (aber Verfalls-Datum der Konserven beachten!)...

Das letzte Mal wurde Dänemark 1940 von der deutschen Wehrmacht angegriffen und hat klugerweise nach ein paar Stunden quasi ohne Verluste kapituliert - die Konserven-Vorräte der Schweine-züchtenden dänischen "Gulasch-Barone" dienten fortan einträglich der Verpflegung der Nazi-Armeen... (Nach dem Krieg gab es freilich, wie in Frankreich usw., eine "Hexen-Jagd" auf die kleinen Nazi-Kollaborateure...)

Einen ähnlichen Angriff hat Dänemark zur Zeit allerdings weniger von Rußland zu erwarten (obwohl es zu den willigsten Waffen-Lieferanten der Ukros zählt), als vielmehr von den USA, wenn es sich weigert, denen das von Trump schon in seiner ersten Amtszeit geforderte Grönland zu "verkaufen"* - auch in diesem Fall wird es weder in Dänemark, noch in Grönland nötig sein, Vorräte für "3 Tage" bereit zu haben: die Angelegenheit wird schneller erledigt sein, als die (historisch bereits mehrmals geübte) Besetzung Panamas, auf dessen Kanal-Zone Trump auch ein Auge geworfen hat, oder als die Annektion Kanadas als "51. US-Staat", die Trump launig erwähnt hat. (Und für die Grönländer mit ihrer bereits bestehenden US-Militär-Basis würde sich sowieso nichts ändern...)

Die hyggeligen "Hobbits" von Dänemark sind jedenfalls mindestens so tapfer, wie die schwule Bauern-Kooperative gegen die rabiaten "Ritter der Kokosnuß"** - frei nach Max Kruses "Gut gebrüllt, Löwe" (1967) und dem Schlachtruf: "Blechbüchsen-Armee - rollt!".***
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* so, wie Rußland den USA "für eine Handvoll Dollars" Alaska verkauft hat, wo kurz darauf Gold im Millionen-fachen Wert gefunden wurde
** siehe Monty Python: "The Holy Grail" (1975)
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"Augsburger Puppen-Kiste" (
Bing-Video)

Samstag, 28. Dezember 2024

Dritte-Welt-Land USA (arm und nicht "sexy") - gefolgt von D-Land und Israel

2024 ist im "reichsten und mächtigsten" (aber verschuldetsten) Land der Erde, in den verfickten USA der Millionäre und Milliardäre, die Zahl der Obdachlosen nach offiziellen Angaben (abgesehen von der Dunkel-Ziffer) um 18% auf über 770.000 (und die der obdachlosen Minderjährigen um ein Drittel auf 150.000) gestiegen, davon natürlich fast ein Drittel Schwarze, obwohl sie nur 12% der Bevölkerung ausmachen - außerdem ist fast 1% aller Schwarzen inhaftiert, sowie 0,8% aller Ureinwohner, im Gegensatz zu 0,19% der Weißen (insgesamt eine irrsinnige Gefangenen-Rate: in D-Land insgesamt "nur" 0,07% der Bevölkerung): dazu paßt die neuste (aber nicht besonders ungewöhnliche) Nachricht, daß in einem Großknast im Staat New York dieser Tage ein schwarzer hilflos gefesselter Häftling ohne erkennbaren Grund von einem Dutzend rassistischer Knast-Bullen bei laufender Kamera brutal zu Tode geprügelt und getreten wurde: schlimmer kann es in "Assads Folter-Gefängnissen" auch nicht zugegangen sein. (Oder in den US-gestützten latein-amerikanischen und anderen weltweiten Militär-Diktaturen sowie Auto- und Kleptokratien...)

Diese versagende und verkommene "Nation" und ihre skrupellosen Plutokraten gehören aus der Geschichte der menschlichen "Zivilisation" gestrichen, und desgleichen ihr (nach den Obdachlosigkeits-Rekord-Haltern England und Irland) eifrigster Nachahmer, das "reiche" D-Land mit der größten ökonomischen Ungleichheit und Ungerechtigkeit in der EU, wo die Zahl der oligarchischen Millionäre und Milliardäre mit derselben Geschwindigkeit wächst, wie die Rate der unter die "Armuts-Grenze" Fallenden, und jeder System-Zweifel US-puritanisch als kleinlicher "Sozial-Neid" abgebügelt wird.

Bezeichnenderweise gehören beide Drecks-Plutokratien, USA und D-Land, nicht nur zu den größten Waffen-Lieferanten der rechts-"nationalistischen" und "rassistischen" Ukraine*, sondern auch des reichen faschistoiden Israel, das nicht nur ein zionistisch-jüdisches "Apartheids"-Regime über seine arabischen Bürger und die rechtlosen Asylanten (wie die USA ein anglo-weißes über ihre Schwarzen, die Reste der Ureinwohner und die "illegalen" Hispanos) verhängt hat, sondern darüber hinaus in kolonial-imperialistischer Manier einen Völkermord in den besetzten arabischen Gebieten begonnen hat**, der langsam sogar UNO, Papst und WHO beunruhigt - nicht aber den NATO-Westen, und schon garnicht die mindestens seit den Atombomben auf Japan und den Napalm-Attacken in Korea und Vietnam (aber eigentlich seit Ausrottung der amerikanischen Ureinwohner) selber bis heute als eigen-ermächtigte "Welt-Polizei" Völker-mordenden USA...***
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* siehe die manische Russophobie der Ukros mit dem radikalen Verbot von russischer Sprache, Kultur, Literatur, Musik usw., sowie der Unterdrückung anderer Minderheiten
** Ermordung zig-tausender Zivilisten. Bombardierung von Schulen, Krankenhäusern usw., Behinderung humanitärer Hilfen usw.
*** in den USA sorgt die alt-eingesessene jüdische Diaspora, selbst Teil der Plutokratie, für bedingungslose Israel-Solidarität, in D-Land die heuchlerischen Holocaust-"Büßer" - vgl. Ex-Außen-Minister Maas, der angeblich nicht wegen Brandts Entspannungs-Politik, sondern "wegen des Holocausts"(?) in die "SPD" eingetreten sein will... (Genauso "logisch" hätte er "wegen" der Abschlachtung der Sachsen durch Karl "den Großen" am ehesten in "Die Partei", aber auch bei den "Grauen Panthern", in die "Tierschutz-Partei" oder bei den "Marxisten-Leninisten" oder den "Trotzkisten" eintreten können: Humor ist, wenn man trotzdem lacht...)

Freitag, 27. Dezember 2024

Die alt-bekannte Wahrheit über Syrien

Die "Freude" über den Sturz der "Assad-Diktatur" durch die internationalen Dschihadisten-Milizen aus Idlib hat so einige Gedächtnis-Lücken, wie dieser alte Korrespondenten-Bericht der "Nahost-Expertin" Karin Leukefeld zeigt:

"Seit dem Frühsommer 2011 hatten die Bundesregierung und die Europäische Union mit einseitigen wirtschaftlichen Strafmaßnahmen gegen Syrien zum wirtschaftlichen Mangel des Landes beigetragen und einen Wiederaufbau verhindert. Die USA setzten mit dem „Caesar-Gesetz“ noch eins drauf und drohten Einzelpersonen, Unternehmen und Staaten mit Sanktionen, sollten sie mit Syrien Handel treiben oder dort Investitionen tätigen. Seit fast 10 Jahren halten US-Truppen die syrischen Ölquellen im Nordosten des Landes besetzt und kontrollieren – in Koordination mit den Truppen der Verbündeten Türkei, Jordanien und Israel – nahezu alle Grenzen des Landes.
Bashar al Assad, der seinem Vater Hafez nach dessen Tod im Jahr 2000 im Präsidentenamt folgte, stand spätestens seit dem völkerrechtswidrigen Irak-Krieg 2003 unter offenem Druck der USA: Der damalige US-Außenminister Colin Powell forderte vom syrischen Präsidenten 2002, wie Jordanien Land und Grenzen für den Vormarsch der US-Truppen in den Irak zu öffnen. Vergeblich, Syrien stellte sich an die Seite des bedrängten Irak, der von den USA schließlich – unter dem Vorwand, Massen-Vernichtungs-Waffen zu besitzen – überfallen und besetzt wurde. Die Massenvernichtungswaffen wurden nie gefunden, weil es sie nicht gab. Der Irak wurde zerstört, Millionen flohen, Tausende wurden in einem angefachten interreligiösen Krieg getötet.
Der Druck auf Damaskus hielt an. Syrien solle das Bündnis mit dem Iran kappen, so die Forderung aus Washington. Die Golanhöhen solle Damaskus Israel überlassen und es müsse die Unterstützung für die Palästinenser stoppen. Im Gegenzug wurden Syrien blühende Landschaften versprochen, die Bevölkerung solle im Frieden des US-amerikanischen Hegemons [sic] – und seines regionalen Wächters Israel – zufrieden und glücklich sein.
Syrien beharrte auf seiner souveränen Politik, öffnete sich nach innen und außen und prosperierte. Die Syrer unterstützten den jungen Präsidenten, der ihr Leben um vieles erleichtert hatte. Genau in dieser Zeit begann der Krieg 2011. Aus mehr als 150 Staaten zogen Dschihadisten nach Syrien, um den „Heiligen Krieg gegen das Assad-Regime“ zu führen. Die Türkei und Jordanien ermöglichten deren Passage, USA und arabische Golfstaaten lieferten die Waffen. Syrien wurde verwüstet und gespalten. Die ressourcenreichen Gebiete – Baumwolle, Wasser, Oliven und Ölquellen – wurden besetzt und dem Land entzogen.
Syrien wurde absichtlich zerstört. Weil es sich weigerte, sich den geopolitischen Interessen der USA zu unterwerfen."
(Karin Leukefeld, Quelle: Globalbridge, zit. n. F. Blenz, Nachdenkseiten.de, Hervorh. von mir)

Jedenfalls war Syrien, ebenso wie das von der NATO in die Steinzeit zurück bombardierte Libyen, einer der fortschrittlichsten, sozialsten und erfolgreichsten Staaten des Nahen und Mittleren Ostens und Nord-Afrikas (im Gegensatz zu Libyen noch dazu im Prinzip säkular), bevor es durch Sanktionen und schließlich importierten Krieg in den Abgrund getrieben wurde - auch die teils auf Vermutungen oder Fake-News beruhenden Horrormeldungen über Repressionen, Folter, Kriegs-Verbrechen und "Diktatur" lassen den Vergleich mit den Nachbar-Ländern einfach aus (Tunesien, Ägypten, Sau.-Arabien, Emirate usw., einschließlich der Türkei, Aserbaidschans usw.), ganz zu schweigen vom Vergleich mit westlichen "Staats-Räson"-Überwachungs- und Polizei-Staaten, die sich nur graduell von "orientalischen Despotien" unterscheiden und jederzeit mit solchen Augen-zudrückend ebenso kooperieren, wie mit afrikanischen Kleptokraten oder latein-amerikanischen und südost-asiatischen Autokratien, die im humanitären Index weit unter Assads Syrien rangieren.

Das neue Dschihadisten-Regime in Syrien könnte sich nun bestenfalls als so "kooperativ" erweisen, wie die bereits "befreundeten" Scharia-Feudalismen Arabiens und des Maghrebs...

Dienstag, 24. Dezember 2024

Welcher "Weihnachtsmann"? - Die Ami-"Santa Claus"-Unsitte verdrängt das "Christkind" und die Sonnenwende

Der "heilige Nikolaus" war der griechische Bischof von Myra in Lykien (heute Demre in der Süd-Türkei), der der römischen Christen-Verfolgung im 4. Jahrhundert zum "Märtyrer"-Opfer fiel, und zwar angeblich an einem 6. Dezember, der auch sein katholischer Gedenktag ist. Obwohl er der Legende nach ein Wohltäter der Armen, Kinder und Waisen, sowie Beschützer der Seefahrer (?) und verschiedenster anderer Berufs-Gruppen war, taucht er im Brauch des 6. Dezember mit seinem finsteren "Knecht Ruprecht" und seiner "Rute" als jesuitischer bzw. calvinistischer Ausspionierer und schwarz-pädagogischer Disziplinierer widerspenstiger Kinder auf (der am Ende aber doch Nüsse und Süßigkeiten verteilt, wie auch schon in der vorherigen Nacht in vor die Tür gestellte Stiefel - in Holland und Luxemburg ist der 6.12. traditionell sogar der Tag der "Weihnachts-Bescherung"), während das "Christkind" an seinem kanonischen "Geburtstag", dem 24. Dezember, ohne Prüfung ganz protestantisch alle Sünden vergibt und bloß gnädig und unsichtbar Geschenke bringt.

In der anglo-amerikanischen Tradition gibt es kein "Christkind", sondern der "Santa Claus" wartet als von "Coca Cola" erfundener "Weihnachtsmann" bis zum Abend des 24. Dezember, um per "Rentier-Schlitten" in der "Heiligen Nacht" heimlich und "Christkind"-mäßig die gnädigen Geschenke durch den typisch anglo-amerikanischen Kamin auszuliefern, sodaß erst am Morgen des 25. Dezember das "Wunder" offenbar wird... (Die radikal-"reformierten" Puritaner kennen ja keine katholischen "Heiligen"-Feiertage, wie den 6. Dezember des "Nikolaus", und auch keine Beichte, Buße oder Ablaß: Geschenke sind, wie geschäftlicher und finanzieller Erfolg, gottgewollt und vorher-bestimmt...)

Die deutsche "Amerikanisierung" vermischt freundlicher-(oder befremdlicher-)weise beides: man hängt illuminierte Plastik-"Weihnachtsmänner" an Balkone, als wären sie auf dem Kletter-Weg zu imaginären Schornsteinen von nicht-existenten Kaminen, während in den Weihnachts-Baum-geschmückten Wohnzimmern bereits am Abend des 24. die Synthese von "Nikolaus" und "Christkind" zelebriert wird: nach einer symbolischen "nikolausischen" Kurz-Disziplinierung das vergebungsvolle konsumistische Füllhorn der Geschenke, die der "Weihnachtsmann" persönlich verteilt, obwohl er vielleicht bei manchen schon am 6. Dezember als "Nikolaus" zu Besuch war... Ein großes Durcheinander.

Nötig wäre jedenfalls eine Humanisierung des Kinder-traumatisierenden "Nikolaus"-Straf-Ritus samt des Gewöhnungs-Effekts an bedrohliche Allzeit-Überwachung - der Kommerzialisierung der Säcke-weisen "Schenk-Kultur" ist vermutlich schwerer beizukommen.

Wie wär´s statt all dem mit einer fröhlichen Sonnenwend-Feier am 21. Dezember, der zwar ein "Natur-mystisches", aber wenigstens kein rein "mythisches" Datum ist? Immerhin werden von diesem Tag an ganz reell die düsteren Tage wieder länger...
Schließlich haben auch die Ukrainer aus rein politischer Symbolik ihr 1000 Jahre altes "russisch"-orthodoxes "Weihnachten" vom 7.Januar (nach dem julianischen Kalender der byzantinischen Kirche der 25.12.) auf den "europäischen" (laut gregorianischem Kalender) 25. Dezember vorverlegt, ohne daß das Traditions-gewohnte Volk rebelliert hat: Hauptsache anti-russisch... (vgl.: „Sie schreiben ‚russland‘ und ‚putin‘ klein – als Zeichen der Verachtung“ - ein Exil-Russe erlebt die Russophobie) 

Montag, 23. Dezember 2024

Wer braucht "Meinungs-Forscher" und "Sonntags-Fragen"?

Inzwischen mehrmals pro Tag wird man von widersprüchlichen "Nachrichten" belästigt, daß nach irgend welchen "neusten Umfragen" die Merz-"CDU" entweder völlig abkackt oder unglaublich an "Zustimmung" gewinnt (es gibt sogar schon Prognosen für den garantiert kommenden aller-neusten "Umfrage-Schock" der nächsten Tage - als wären die Falsch-Vorhersagen der "Umfrage-Institute" nicht längst Legion) - genau das gleiche für die Scholz-"SPD" und die H-Beck-"Grünen", und ein vollendetes Chaos bei den Meldungen über "AfD"- und "BSW"-Prognosen: "Waf foll daf?", möchte man hilflos mit Grönemeyer nuscheln, und fühlt gleichzeitig unterschwellig ein "kulturelles Unbehagen" angesichts dieser "hybriden" Propaganda: denn "hybrid" sind nicht technische "Cyber-Angriffe" (also elektronische Funktions-Stör-Aktionen von mutmaßlich "ausländischen Feinden" oder Spaß-Hackern) oder simple Wellen von Werbe-Spots (wie angeblich in Rumänien), sondern die diffuse "Meinungs-Mache" und Verunsicherung, die in "funktionierenden" Staaten (wie in der EU, in den USA, in Rußland, China usw.) in erster Linie vom herrschenden System selbst ausgeht, und nicht von angeblich "perfiden" Einmischungen "feindlicher" Geheimdienste - für Rußland und China gilt das im Westen als ausgemacht (man beklagt höchstens den beschränkten Einfluß eigener Geheimdienste im "feindlichen" Ausland), zuhause dagegen herrscht angeblich "Freiheit", die bloß von "Feind-Propaganda" bedroht ist...

Das neue NATO-Sprachrohr Rutte forderte dieser Tage ganz offen, man müsse die (natürlich von verderblichen "Putin-Verstehern" befeuerte) öffentliche Debatte über diplomatische Lösungen des Ukraine-Konflikts "eindämmen" und auf vermehrte Waffen-Lieferungen "umlenken" - die "Emser Depesche" läßt das, was volkt, grüßen.

Die mediale Taktik der Herrschenden, das, was volkt, zu verunsichern, erzeugt irrationale Ängste, die bekannter-maßen das, was volkt, zu panischer Zustimmung zur bestehenden "Ordnung" (statt zu den eigenen Interessen) treiben - ein altes historisches Verhängnis, aus dem scheinbar noch nie jemand was gelernt hat (außer natürlich den seit 5000 Jahren immer gewiefteren Propaganda-Ingenieuren).

Trau keiner Statistik oder "Umfrage", die Du nicht selbst manipuliert hast !
"Meinungs-Forscher" sind so überflüssig, wie "Unternehmens-Berater" und "Telefon-Desinfizierer".*
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* siehe D. Adams: "Per Anhalter durch die Galaxis"

Samstag, 21. Dezember 2024

Wieso läßt sich Wagenknecht wehrlos von ignoranten Reaktionären "interviewen"?

Bei dem "Interview" eines gewissen O. Georgi von der "Frankfurter Allgemeinen" mit Wagenknecht (Sahra Wagenknecht: „Die Moraldebatte bringt uns nicht weiter“) platzt einem bei jeder Zeile buchstäblich der Kragen - nicht nur wegen der dumpf-reaktionären Fragen (besser gesagt: provokativen Behauptungen) des "Interviewers" (der sogar die höfliche Sitte, der "Interviewten" das letzte Wort zu überlassen, mit einem hämischen eigenen Schlußwort verletzt), sondern auch wegen der grundlos begütigenden (teils sogar bemüht konformistischen) Antworten von Wagenknecht: einen solchen billigen und selbst-gerechten System-Knecht hätte sie leicht vorführen können - oder besser das "Interview" verweigern oder spätestens nach der zweiten "Frage" abbrechen sollen (Scheiß sowieso auf die reaktionäre "FAZ"!).

Es lohnt sich nichtmal, auf den primitiven "Staats-Räson"-Untertanen-Geist dieses Georgi einzugehen (egal, ob das ein alter Reaktionär oder ein junger "Neo-Con" ist), und Wagenknecht tut sich und ihrem "BSW" mit sowas auch keinen Gefallen: von der "wichtigen" "FAZ" "interviewt" zu werden, ist nicht unbedingt ein "Bonus", sondern kann leicht, wie in diesem Fall, zum "Malus" werden: die über-vorsichtigen Antworten von Wagenknecht deuten leider den Kurs aller neueren Ex-"Oppositions"-Parteien ("Grüne", "Linke") hin zum konformistischen "Beweis der Regierungs-Fähigkeit" an, also den Verzicht auf echte Opposition, sowie die Vorspiegelung einer bloß besseren "Sozial-Demokratie" (was ja sogar die "CDU" im Vor-Merz schon versucht hat...) - während die "AfD" bloß eine Stammtisch-gerechtere "national"-kapitalistische Alt-"CDU/CSU/FDP" darstellt, die hoffentlich zu Unrecht mit dem "BSW" in einen "Radikalen"-Topf geworfen wird: dem "gewöhnlichen" konservativen Rechts-Radikalismus kann man nur mit zumindest dem gemäßigten Links-Radikalismus alter Lafontaine/Wagenknechtscher Prägung etwas entgegensetzen, und den setzt Wagenknecht grade auf´s Spiel.