Freitag, 31. Mai 2024

Sozialstaat statt Krieg (wäre gesunder Menschen-Verstand)

Der Bundes-Warner Lauterbach hat plötzlich gemerkt, daß die Zahl der Pflege-Bedürftigen seit Jahren wächst und jetzt (und nicht schon seit Jahren) eine "Krise droht" (siehe z.B.: Goldgrube Altenheim - Die ganze Doku | ARTE)... Schwedens konservative Minderheits-Regierung, auf Zustimmung der rechten "Schweden-Demokraten" angewiesen, reduziert die Sozial- und Integrations-Ausgaben für Einwanderer und Asylanten und wundert sich über deren zunehmend brutalere Banden-Kriminalität...  Die US-Plutokraten mit ihrer markt-radikalen Millionärs-Kasten-Politik müssen vor jedem elitären Happening ihre Städte mit Polizei-Gewalt vorübergehend von der wuchernden Schicht von Obdachlosen und Drogen-Süchtigen befreien (wie das französische Bankster-Regime aktuell Paris für die "Olympiade")... Die französischen Bullen gehen bürgerkriegs-mäßig mit Blend-Granaten und "Gummi"-Geschossen gegen protestierende Bürger vor, deren "Kaufkraft" ständig sinkt... In Dublin können sich selbst Leute mit zwei Jobs keine Wohnung leisten und leben mit ihrer Familie im Zelt...

Selbst vor dem Untergang des Kapitalismus wäre es möglich, all diesen Mißständen abzuhelfen: einfach kein Geld mehr für Waffen, Rüstung, NATO, Ukro-Kriegs-Unterstützung und andere geo-strategische Militarisierungen ausgeben, "Flak-Rheinmetall" und alle andern Kriegstreiber ins Pflegeheim - stattdessen Gesundheits- und Pflege-System sowie Energie- und Immobilien-Märkte re-kommunalisieren und staatlich finanzieren und subventionieren (ganz zu schweigen vom Bank- und Versicherungswesen, öffentlichem Verkehr usw.): die "Wirtschaft" ist schließlich dazu da (sollte jedenfalls sein), den Menschen und der Gesellschaft zu dienen, und nicht irgendwelchen spät-feudalen "Nationalisten" und Schreibtisch- oder Sandkasten-Feldmarschällen, die ihr perverses Hobby dem, was volkt, als "globale Notwendigkeit" propagieren, auch wenn dafür einerseits die eigene Oma im privatisierten Heim mangels Pflege an Dehydrierung verreckt, und andererseits tausende junge Männer in Schützengräben totgebombt werden.

Niemand kommt auf die Idee, die dafür Verantwortlichen anzuklagen, aber Millionen Sub-"Demokraten" jubeln, wenn Trump (zu recht, aber vergleichsweise für eine Bagatelle) verurteilt wird, weil er das Schweigegeld für einen Nutten-Fick (lächerliche 150.000 €) als "Geschäftsausgabe" deklariert hat... Und niemand kommt auf die Idee, schweinische Multi-Millionen- oder Milliarden-schwere Oligarchen wie Trump zu enteignen oder auch nur angemessen zu besteuern, um genügend Altenpfleger endlich anständig zu bezahlen...

Welche Dumpfbacken glauben noch an dieses System? Wenn im EU-Parlament die kapitalistischen Konservativen ("EVP") immer noch die stärkste Fraktion sind, können diese "Wahlen" auch nicht "demokratischer" sein, als die in Rußland oder in Syrien oder im Iran.

Donnerstag, 30. Mai 2024

Architektur der "Extraklasse"

Laut Futuristische Architektur: Diese Wolkenkratzer werden gerade gebaut (msn.com) ist "spektakuläre Architektur" mehr vom immer gleichen: im wesentlichen unsinnig teure Riesen-Projekte von der globalen Architekten-Aristokratie (bzw. von Planungs-Konzernen unter deren Namen), die so aussehen, als wollte man in ihrer Nähe nicht spazierengehen* und würde sich in ihrem monumentalen Inneren völlig verloren fühlen...

Einerseits sind es nach wie vor vertikale Quader, also die üblichen rechteckigen "Wolkenkratzer", die seit 10 oder 20 Jahren allerdings gern bißchen schräg, gewölbt, statisch verwirrend, beerkert oder "verkrumpelt" sein dürfen - andererseits gigantische fensterlose Museums-Bunker als weiße oder schwarze Kuben*, oder als Kugeln oder sonstwie geschwungene Hüllen aus möglichst ungewöhnlichem Material, die wie gestrandete Glitzer-Wale in den Städten liegen und die Umgegend ungemütlich machen: nicht anders, als früher die feudalen Burgen und Schlösser, deren asozialen Protz der Pöbel heute bewundern darf, wenn er schon nicht in die umzäunten und Kamera-überwachten Residenzen und Yachten der aktuellen Oligarchen Einblick kriegt.

Allesamt haben sie grotesk große "Atrien", deren "spektakuläre" Verkehrswege und gläserne Balustraden nur für Schwindelfreie geeignet sind - alle andern können nur schaudernd "Oh" und "Ah" sagen... Echte Gesellschaft kann in solchen Räumen aber auch nicht für Schwindelfreie entstehen: "futuristisch" ist das ganze nämlich nur im dystopischen Sinn alter Science-Fiction-Filme und -Comics - eiskalte voll-kontrollierte Kulisse für ein seelenloses Massen-Konsum-Gewusel, ob im interaktiven Museum oder in der Shopping-Mall oder in der Event-Location oder im "Erlebnis"-Bahnhof/-Flughafen.

Manche dieser egozentrischen "Architekten-Träume" sehen in den Planungs-3D-Simulationen (oder früher als Miniatur-Modell) oder auf Postkarten-Fotos "interessant" aus, aber in der städtischen Realität sind sie Albträume und töten das Leben* - schon allein wegen ihrer Monstrosität und ihrem daraus folgenden Zentralismus, ihrer absichtlichen "Entfremdung" (durch das gewollt "Außergewöhnliche"), ihrer inneren Selbst-Genügsamkeit und fehlendem Bezug zur Umgebung (siehe z.B. J. Jacobs: "Tod und Leben großer amerikanischer Städte", 1961) - jede Groß- und Kleinstadt kann seit dem 20. Jahrhundert (und besonders dessen zweiter Hälfte) ein Lied davon singen**: bloß gelernt hat´s uns nix.
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* z.B. der liebevoll "Black Diamond" genannte abweisende schwarze Riesen-Würfel, die deprimierende Erweiterung der wunderschönen alten Königlichen Bibliothek in Kopenhagen, die jetzt diesen Teil der Hafen-Front zum Un-Ort macht, von dem man möglichst schnell weg will, falls man nicht gezwungen ist, durch dieses Unding die Bibliothek zu betreten...
**
in meiner Heimatstadt wurde (neben vielen anderen Sünden) in den 70er-Jahren das zentral gelegene nette städtische "Jugendstil"-Hallenbad zugunsten eines Beton-Klotzes für ein Billig-Kaufhaus und Büros mit angeschlossenem Parkhaus abgerissen und stattdessen am öden Stadtrand ein Spannbeton-Hallenbad mit "olympischen Maßen" (samt einem großen Parkplatz) gebaut...

Mittwoch, 29. Mai 2024

Ein Asi mit Niwoh liest Lürik auf dem Klo*

 Anleitung für die Produktion moderner Lyrik:
Man ignoriere kleinkarierte Grammatik und Kommata, bürgerlichen Satzbau, volkstümliche Jamben und sowieso biederes Reimen !
Man beginne mit einem harmlosen oder Bedeutungs-schwangeren Satz, der aber nicht zuende... (Denkpause = neue Zeile):
Kontrapunktische Assoziation
Paralleler Ge
danke mit Ab
schweifung
Stakkato von
impressiven
Begriffen ins
Mystische lap
pend Rückkehr zum
Anfang und
bin so klug, als wie zuvor.
Denn wir wolln ja
nicht so tun als hätten
wir die Weisheit mit
Löffeln gefressen und
würden uns eine po
litische Meinung an
maßen wir sind unbe
dingt neutral und es
bleibt dem Leser über
lassen was und
ob er...
(Ost-Westfälischer und Chiemgauer Lyrik-Preis)

Und hier z.B. ein nicht leicht nachzuahmendes Original: der preisgekrönten Sarah Kirschs Oden an Island aus den 1980er-Jahren:
"Zwischen Heu und Gras
Zuerst muß man
Wollen der Rest ist
Technik zwischen Heu und 
Gras fuhr ich im Linien-
Bus der Wind heulte daß die
Ohren ertaubten ich wanderte
Über Moore durch schwimmige
Wiesen Schneeanemonen
Krochen mir in den Pelz
Braunschwarz das Ödland wie
Isländischer Abendkaffee
Runde Seen dazwischen
Erste schüchterne hungrige 
Schafe und wie im Traum der
Leibhafte Gletscher.

Gletschermilch
Ich habe wohl
Elmsfeuer in meinen
Augen beim Betrachten der
Wetterwolken über dem
Snaefellsjökull
Fiel das Brillenglas
Mir vor die
Füße die Pferde
Standen bis zu den 
Schultern im Schnee.
"

Da kann man nur sagen: armes Island ! Was wollen uns diese zerhackten und gestammelten Satz-Bröckchen sagen? Ist das "eindrucksvoll und sensibel", wie die Exegeten sagen, oder bloß Drogen-vernebelte Selbst-Therapie, autistische Manie ("art brut") oder forcierter "Modernismus" á la Dada oder Dadada? - Jedenfalls ist das keine "Kunst", sondern "kann weg", arme Frau Kirsch.

Scheiß auf alle "Lyrik" nach Wilhelm Busch und Ringelnatz !
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* Jürgen-Zeltinger-Band (1981)

Dienstag, 28. Mai 2024

Putin will keinen Waffenstillstand, er will "die Ukraine besiegen"

Kaum hat Wagenknecht mal wieder erwähnt, daß Rußland zu Verhandlungen bereit sei, geht das Geschrei der West-Medien los: eine pro-russische Propaganda-Lüge, Rußland will die Ukraine erobern und dann "uns"!

Rußland verweigert nämlich "Verhandlungen" im Sinn von NATO und Ukros - die nennen es "Verhandlung", wenn Rußland bedingungslos die albernen Ukro-Maximal-Forderungen erfüllt: einseitiger Rückzug der russischen Truppen auf russisches Gebiet und "Rückgabe" von Krim und Donbass, wie es die Ukro-Militär-Doktrin festgeschrieben hat (abgesehen davon, daß Selenski per Gesetz Verhandlungen mit Rußland verboten hat, zumindest, solange Putin Präsident ist...).

Genausogut hätte Hitler Ende 1944 den West-Alliierten "Verhandlungen" darüber anbieten können, daß er "nur" Belgien, Holland, Dänemark, Österreich, die Tschechoslowakei und Polen "behalten" wolle, wenn sie sich zurückzögen und Churchill aus dem Amt jagten...

Rußland ist nunmal, wie damals die West-Alliierten, in der Position, Verhandlungen zu seinen Bedingungen anzubieten, die außerdem garnicht so tragisch sind, wie NATO-Geo-Strategen und das kleine korrupte rechts-nationalistische Ukro-Regime und seine Oligarchen behaupten: nämlich im wesentlichen noch die des Istanbul-Vertrags (siehe unten).

Allerdings hat Rußland schlechte Erfahrungen mit Verhandlungen: die "Abkommen von Minsk" (2015 unter Beteiligung der EU und Rußlands) zur Beendigung des Ukro-Kriegs gegen die Donbass-Autonomisten haben die Ukros permanent gebrochen (und inzwischen haben die damaligen EU-Regierenden zugegeben, daß die Abkommen nicht ernst gemeint waren, sondern nur Aufschub und Gelegenheit zur Aufrüstung der Ukros durch die NATO bieten sollten), und den ausgehandelten "Istanbul-Vertrag", der den Ukro-Krieg einen Monat nach Eingreifen Rußlands beendet hätte, hat Selenski auf Drängen der NATO nicht unterschrieben, womit das Verhängnis seinen Lauf nahm...

Hinzu kam die Ankündigung des Ukro-Geheimdienstes, "zurückeroberte" Gebiete standrechtlich "von Pro-Russen zu säubern" (und Beweise dafür), sowie dessen offenes Eingeständnis der Ermordung von "Pro-Russen" im In- und Ausland - sollen die Russen jetzt Klappe halten und Schutzgeld bezahlen? Daß die Rhetorik aus Moskau rauher (wenn auch harmlos im Vergleich zu Ukro-"Diplomaten") wird, ist kein Wunder, sondern ein Zeichen von russischer Genervtheit, in diesen nationalistischen Krieg hinein gezogen worden zu sein: Rußland wartet garantiert nicht gierig darauf, nach diesem lästigen Abenteuer Europa militärisch aufzurollen - falls es nicht von irren NATO-Kriegstreibern dazu gezwungen wird, welchletztere hoffentlich zuvor einem Herzkasper, einer Fischgräte oder einem Manöver-Unfall erliegen.

Höre und siehe aus klügeren Zeiten: Black Sabbath (1970): "War Pigs" (Ad07 - H01 I00 d (youtube.com)war pigs lyrics black sabbath - Suchen (bing.com), und Edwin Starr (1970): "War (what is is good for?)" (Starr - War Lyrics | Lyrics.com).

Sonntag, 26. Mai 2024

Zum Schießen: Luxembourg will "aufrüsten"

In meinem letzten Eintrag (22.5.) habe ich Luxembourg als hypothetisches Beispiel für unnützen Militarismus von "natürlich unterlegenen" Staaten angeführt - das wollen der "Groß-Herzog" und seine rechts-konservative Regierung offenbar nicht auf sich sitzen lassen: sie haben daraufhin (lesen die meine Einträge?) grade angekündigt, daß das Ländchen "angesichts des Ukraine-Kriegs" massiv aufrüsten wird, sowie weiter die Ukros unterstützen, weil jeder von denen "zerstörte russische Panzer einer weniger zur Bedrohung Europas" sei... (Quasi gibt man damit zu, daß die Ukros einen Stellvertreter-Krieg für die NATO zur Schwächung Rußlands führen...)

Luxembourgs Neutralität habe es nicht vor deutscher Besetzung in beiden Weltkriegen bewahrt - na und: soll es angenehmer sein, als nicht-neutrales (NATO-)Land "zu recht" besetzt zu werden? Und von wem eigentlich? Am wahrscheinlichsten vom "perfiden Albion" (England)...

Als nächstes werden wohl San Marino, die Hellebarden-bewaffnete "Schweizer-Garde" des Vatikan, Liechtenstein, Monaco und Andorra in die gleiche Paranoia verfallen - zum Schießen bzw. zum Tot-Lachen: Krieg wird nach dem Muster von Orwell´s "1984" wieder gesellschafts-fähig (gemäß der "Big Brother"-Propaganda: "Krieg ist Frieden, Lüge ist Wahrheit..."), was eigentlich aber Subventionierung der Rüstungs-Konzerne auf Kosten der gutgläubig "Putin"-fürchtigen Steuer-Zahler heißt, ihr Blind-Fische !

Das US-Regime hat´s doch deutlich genug gesagt: mindestens 90% der Ukro-"Hilfe" landen beim US-militärisch-industriellen Komplex (und die Brosamen davon bei dessen damit "gesicherten Arbeits-Plätzen" für Panzer-Schrauber, Granaten-Dreher und Munitions-Buchhalter, sofern dafür noch menschliche "Arbeits-Kräfte" nötig sind).

Das alles erinnert an das imperialistische Wett-Rüsten vor dem ersten Weltkrieg, der dadurch unvermeidlich wurde: Waffen werfen nur durch ihren "Verbrauch" Rendite ab, und man kann nicht ewig (und nicht nur) "veraltete" Waffen in die "Dritte Welt" für deren Kleptokraten-Massaker verhökern, oder in US-Supermärkten an Amok-Läufer und Fascho-Milizen...

Dienstag, 21. Mai 2024

An alle Ukros: Waffen fallen lassen und Hände hoch !

Man kann´s nicht mehr hören: "Die Ukros brauchen mehr Waffen - mehr Waffen - MEHR WAFFEN !"

Wie blöd kann man sein? Die rechts-nationalistischen Banden der Ukros haben vor 10 Jahren einen Krieg gegen die mehrheitlich russisch-stämmigen Autonomisten im Osten und Süden der Ukraine begonnen, und vor 2 Jahren hat das übermächtige Rußland schließlich deren Hilfe-Gesuch beantwortet... Inzwischen haben die stur-radikalen Ukros nichtmal mehr genug Soldaten, um zukünftig gelieferte Waffen abzufeuern...

Wenn Luxembourg nach einem nationalistischen Putsch die letzebuergische Sprache zwangs-verordnen und renitente deutsch-sprachige Widerstands-Nester bombardieren würde, und nach einigem diplomatischem Zögern die deutsche Armee zur Verteidigung ihrer Sprach-Genossen eingreifen würde, dann würde der "Groß-Herzog" nicht lange seine wehr-verpflichteten Untertanen trotzig der Übermacht "entgegenwerfen" und "opfern", sondern schnell klein beigeben, auch wenn ihm China, Israel oder Indien Waffen liefern würden - weil er vermutlich schlauer ist, als der martialische Komiker Selenski, der in einer ähnlichen Situation steckt... Das historisch sowieso exotische Luxembourg würde wohl sogar sagen: Scheiß auf die paar unregierbaren Deutsch-Sprachigen!, und sich freiwillig verkleinern.

Der "Groß-Herzog" würde nicht darauf vertrauen, daß ihm die chinesische Luftwaffe zuhilfe kommt, aber der durchgeknallte Selenski scheint zu glauben, er könne die NATO zu einem aktiven Eingreifen bringen (und Realitäts-ferne Kriegs-Treiber, wie Pisstorius, "Flak-Rheinmetall", B-Bock, Ver-Röttgen, Fiesewetter und andere westliche Schreibtisch-Strategen, bestärken ihn auch noch), aber trotz allem Propaganda-Gezeter will niemand einen "großen Krieg", bloß damit die korrupten Ukro-Oligarchen die Herrschaft über den abtrünnigen Donbass und die Krim zurück gewinnen: wen interessiert´s in Wirklichkeit? (Das Gleiche im neo-nationalistischen Baltikum, einschl. Finnland...) 

Die Ukro-Ultras und -Krypto-Faschisten müssen abtreten oder zumindest ihr gesetzlich dekretiertes "Verbot von Verhandlungen mit Rußland" zurücknehmen (nämlich nicht "Putin verweigert Verhandlungen"), um das sinnlose Morden mithilfe (und zugunsten) der westlichen Rüstungs-Industrie zu beenden, denn es reicht - bzw. war schon zuviel des Rückfalls in den primitiven Militarismus des ersten Weltkriegs, den man zumindest nach dem zweiten für angeblich überwunden hielt (oder jedenfalls für beschränkt auf Ex-Kolonien von Korea und Vietnam über Latein-Amerika, Afrika, den nahen und mittleren Osten bis zurück nach Südost-Asien).

Es wird langsam Zeit, Produktion von und Handel mit Waffen allgemein zu ächten und zu verbieten, wenn von "zivilisatorischem Fortschritt" die Rede sein dürfen soll ("sein dürfen soll" hat mehr Kultur, als jede technologisch neuste Haubitze).

Rußland ist nicht der "Aggressor", sondern der "Befreier" zumindest im gleichen Sinn, wie es der Westen vor-(und jedenfalls ver-)geblich in Afghanistan, Irak und Libyen sein wollte und "fail states" hinterließ (während Rußland zur Zeit in den Wieder-Aufbau Mariupols investiert)... Solange die Ukro-Nationalisten krampfhaft und vergeblich versuchen, ihre "pro-russischen" Gebiete zurück zu erobern, wird das letzten Endes nunmal überlegene Rußland diesen sinnlosen Krieg weiterführen müssen, da die Ukros schon vor 10 Jahren die "Ukrainifizierung" aller "Russen" und standrechtliche Rache an "pro-russischen Kollaborateuren" angekündigt und teils schon praktiziert haben...

"And it´s one, two, three, four,
What are we fighting for?
Open up the pearly gate*,
We´re all going to die." (Country Joe McDonald)
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* "pearly gate" = Höllen-Tor

Sex ist kein Spaß mehr

Eine 14-Jährige findet ein "date" mit einem 17-Jährigen "cool" - der vergewaltigt sie nach dem "Joint davor" kurzerhand rammelnd und bringt sie nach dem "Joint danach" mit in seine Kiffer-Clique, wo sie sich "duschen" kann (Crush - Film in voller Länge | ARTE) - danach fragt sie ihn zaghaft per SMS, ob sie jetzt "zusammen" seien, und er antwortet kühl: "So läuft das nicht." - Es ist ebenso ekelerregend, wie der den Pornos nachgeahmte Zwang minderjähriger "Jungfrauen" oder ost-europäischer Sex-Sklavinnen zum devoten Schwanz-Lutschen.

Im Grund degradiert man sich als Mann sowohl mit dem mehr oder weniger vergewaltigenden Rammeln, als auch mit dem einen-Blasen-lassen, zu einer primitiven und Seelen-losen cartesischen Ejakulations-Maschine, der die feineren körperlichen Genüsse entgehen, und der die "benutzten" Frauen eigentlich in jeder Hinsicht, außer in der physischen Gewalt, überlegen sind (daher die Macht der historischen "Hetären" und "Konkubinen").

Das männliche "Ficken" ist gradezu peinlich - kaum anders, als der Pinkel-Drang oder der Pawlowsche Hunde-Reflex: entblößte Titten lösen, wie Pawlows Labor-Klingel, unwillkürliches Sabbern und Geifern aus, und das Männchen wird zum hilflosen Säugling, und durch entblößte Arschbacken zum willenlosen Rammler (siehe Di Caprio in "Wolf of Wall Street") - oder zum gnaden- und gedankenlosen Vergewaltiger, wenn es/er in einer arroganten Macht-Position ist (siehe die diversen von "Me Too" Angeklagten, ganz zu schweigen von den Tausenden widerwärtigen Pädophilie-Skandalen, die nur noch "Schwanz-ab!"-Phantasien wecken...).

In dem Film "Am Anfang war das Feuer" bringt ein fiktives "Bronze-Zeit-Mädchen" einem "Steinzeit-Mann" die humane "Missionars-Stellung" statt dem tierischen von-hinten-Ficken bei, und in der Folge hatte die Menschheit beiderlei Geschlechts bis ins Mittelalter (und an den Rändern der "zivilisierten" Welt bis zur Kolonialisierung) Spaß am Sex - bis die "Reformation" einen neuen Puritanismus (vor allem für Frauen) entdeckte, der in der viktorianischen Lust-Feindlichkeit gipfelte und bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts wirkte: Frauen hatten ihre "eheliche Pflicht" reglos zu erdulden, wie ein Astloch - bis zur "sexuellen Revolution" der 60er-Jahre, die sich aber durch Drogen-Vernebelung schnell überlebt hatte: Robert Crumb ergötzte sich wieder am sabbernden Rammeln, "lustigen" Perversionen und schrägem Fetischismus... Vielleicht haben auch die Arsch-Ficker das schnelle Rammeln wieder gesellschafts-fähig gemacht, weil der Arsch es anders nicht erträgt...

Dank Drogen-Mafia und turbo-kapitalistischem "Individualismus" herrscht heute in Mut-angekoksten "progressiven" Kreisen eine demonstrativ defätistische Sexualität mit "diversen" experimentellen "Orientierungen" und "Geschlechtern" und einem karnevalesken Fetischismus und Exhibitionismus á la "Berlin Babylon" - seit der Antike typisch für untergehende Kulturen... Was, außer der bio-technischen Ejakulation, soll daran noch Spaß machen?