Die tschechische Regierung, die im westlichen Mainstream "rechts-populistisch" heißt, weil sie wie die slowakische und ungarische unwillig ist, der Ukro-Nationalisten-Beistands-Koalition beizutreten, hat die Abschaffung der Rundfunk-Gebühren verkündet ("8 €/Monat sind für Manchen nicht wenig!") - die "Öffentlichen" sollen allein vom Staat bezahlt werden, und zwar mit einem um 30% gekürzten Budget...
Natürlich laufen die Angestellten dagegen Amok - nicht nur wegen drohender Entlassungen und Gehalts-Kürzungen, sondern auch und angeblich vor allem wegen der "journalistischen Freiheit"...
Keine Ahnung, wie es damit in Tschechien aussieht, aber im vergleichsweise minder-korrupten D-Land ist die "Gebühren"-Finanzierung der privilegierten "Öffentlichen" ganz offensichtlich keine Garantie für "journalistische Freiheit" oder "Freiheit der Information" (siehe u.a. meinen Eintrag vom 19.6.): erstens werden die Intendanzen und Kontroll-Gremien nach Regierungs-Parteien-Proporz vergeben, und zweitens herrscht sowohl im privaten, als auch im öffentlichen Mainstream (spätestens seit dem Überfall auf Jugoslawien, dem auf Afghanistan, der "Pandemie" und dem Ukro-Putsch 2014 erkennbar) ein vorauseilender Gehorsam gegenüber der "Staats-Räson", der meist nicht die Meinung der zahlenden Untertanen widerspiegelt - jedenfalls nicht der Untertanen, "für die 19 €/Monat nicht wenig" sind: denn die "GEZ-Gebühren" beinhalten ja keine "demokratische" Mitbestimmung oder Teilhabe, sondern sind nur eine weitere indirekte (also Einkommens-unabhängige) Steuer, die die Klein-Verdiener mehr piesackt, als die Groß-Verdiener: genau wie Verkehrs-Bußgelder, Bibliotheks-Gebühren, Schwimmbad- und Museums-Eintritte, Bus- und Bahn-Fahrkarten und ähnliches, das "Wohlhabende" von ihrem Buchhalter aus der Porto-Kasse bezahlen lassen und das Prekariat sich vom Mund absparen muß...
Das "demokratische" Argument, die "öffentlichen Institutionen" möglichst dem Zugriff einer potenziell "autoritären Regierung" zu entziehen, wird Sinn-entleert, indem die "öffentlichen Institutionen" statt dessen autokratischen privat-kapitalistischen Profit-Interessen "anvertraut" werden (verniedlichend "Privat-Public-Partnerships" und cool "PPP" genannt) - das Prinzip ist das gleiche, wie bei der Privatisierung einer städtischen Wasser-Versorgung: sparsamere Wartung, roboterisierte Anfragen-Abwimmelung und erhöhte "Gebühren"...
Was ist der Unterschied zu Nord-Korea?
(Außer, daß man im des-interessierten D-Land keine paar-tausend Statisten finden würde, die öffentlich weinen, wenn Kim Old Merz an seit langem vermuteten Hirn-Tumor verscheiden würde...)
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