Donnerstag, 2. April 2026

Kaputtes Süd-(Ja, SÜD-)Korea: Musterland des Turbo-Kapitalismus - kein Zutritt für Kinder und Alte

Angesichts der traditionell sexistisch-patriarchalischen Gesellschaft gründete sich 2019 in Südkorea die radikal-feministische "4B-Bewegung" mit ihren 4 Nein*: zur Ehe, zum Gebären, zum Kontakt mit "cis-Männern" und zum Heterosex - «Koreanische Frauen sind so frustriert von den Männern, dass sie lieber aussterben, als zu heiraten», heißt es in einem "4B"-Video**.

Die so von allen guten Feen verlassenen Macho-Giftzwerge*** verlegten sich daraufhin auf einen ebenso radikalen Anti-Feminismus, der seit 2022 von der konservativen Regierung durch Rücknahme von noch garnicht alten Gleichberechtigungs-Regelungen befördert wird (bezeichnenderweise auch höhere Strafen bei "Verleumdung" im Fall von sexuellem Mißbrauch...): Gleichberechtigung sei "unfair" gegenüber den überraschten Gewohnheits-Patriarchen und den durch Erziehung Erwartungs-vollen jungen Möchte-gern-Patriarchen.

Ein Drittel aller Haushalte in Südkorea sind nach all diesem "Gender-Problem" 1-Personen-Haushalte, und wer die nicht nur jugendliche Computer-Spiel-Sucht und Selbstmord-"Mode" überlebt hat, landet in neo-feudal-hierarchischen Arbeits-Verhältnissen, die mittlerweile unter den individualisierten Selbst-Optimierern aber immer mehr depressive Aussteiger erzeugen - früher unvorstellbar.

Inzwischen kriegt weniger als die Hälfte der Frauen noch Kinder (die Rate ist mit 0,7 pro Frau weltweit die niedrigste), und die Gesellschaft altert rapide: 20% der Bevölkerung sind "Senioren", und von diesen leben 40% unterhalb der Armuts-Grenze, obwohl sie sich ein Leben lang von der nationalistischen "Leistungs"-Propaganda (vor allem in den berühmten großen Multi-Konzernen: "Samsung", "Daewoo" usw.) ausbeuten ließen.

Der gestreßte, oft kinderkose Mittelstand will seine wenige Freizeit in Ruhe genießen - daher gibt es immer mehr Bars, Restaurants und andere öffentliche Orte, wo sowohl Hunde, als auch Kinder und Senioren keinen Zutritt haben (die Senioren seien zu arrogant und respektlos und redeten zu laut - selbst über deren Treffpunkte in Parks beschwerten sich Anwohner, bis die Alten in kommunal finanzierte Räume gesteckt wurden...): eine Störungs-freie "Schöne Neue Welt" quasi ohne Gesellschaft (ganz wie es die turbo-kapitalistische Thatcher sah).

Ähnliche Zustände scheinen ja auch im ehrwürdigen Post-Fascho-Japan zu herrschen, und Anzeichen dafür gibt es in der ganzen kapitalistischen Welt: der Scheißdrecks-Kapitalismus, der seit mindestens 500 Jahren**** das Leben der Menschheit versaut, rottet sich offenbar selbst von der Wurzel her aus: "Nur Stämme werden überleben", wie die Opfer schon lange prophezeit haben***** - da ändern auch bigotte Abtreibungs-Gegner und Maschinen-Gewehr-Fans nichts dran, im Gegenteil: deren völlig irre Milliardärs-Gallions-Figur in Washington zeigt (wie die dekadenten römischen Kaiser) das nahe Ende des Imperiums an !

Nur hirnlose Pseudo-Primaten glauben noch an die faschistoide "WTO", an den illegalen Terror der "US-Marines", und an ihren eigenen Untergang durch alberne "KI" !
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* koreanisch  ("bi") = nicht, kein, ohne
** zit, n. 4B-Bewegung: Wieso Südkoreanerinnen nicht mehr heiraten wollen 
*** wer hätte gedacht, daß die netten kleinen immer plappernden und lächelnden Inder und Indochinesen genauso, wie ihre Kolonial-"Herren", Frauen unterdrücken, einzeln und in Gruppen vergewaltigen und umbringen können?
**** wenn man die antiken Imperien, wie das finale römische, mal außer acht läßt (siehe B. Brecht: "Die Geschäfte des Herrn Julius Cäsar", 1939, leider nur ein Roman-Fragment, aber ein geniales)
***** V. Deloria jr., 1970

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