Dienstag, 25. August 2026

Kleinkinder zu "Kämpfern" machen: praktizierter Sozial-Darwinismus

Abgesehen davon, daß die garnicht so "harmlose", dem brutalen "Manchester-Kapitalismus" abgeguckte Konkurrenz-/Effizienz-Theorie der "Evolution" des anglikanischen Priester-Studenten Darwin mitsamt seinem Vorbild, der empathielos-materialistischen "Bevölkerungs"-Theorie seines Priester-Kollegen Malthus, sowie den ausmerzenden Kapital-Theorien von Smith, Ricardo & Co., eigentlich automatisch von den Sklavenhalter-Plutokratien zum faschistoiden "Sozial-Darwinismus" der sogenannten "Demokratien" führen mußten, der heute unter verschiedenen beschönigenden Überschriften den Alltag unserer eigentlich kaputten Gesellschaften bestimmt - abgesehen von diesem traumatischen Wahnsinn also, scheinen 50 Jahre sozialer Experimente und "Befreiungs-Versuche" kaum was hinterlassen zu haben, wenn man sich die heutigen ambitionierten Plutokraten-Eltern beim Traumatisieren ihrer Kinder anschaut („Überfordert“: Umstrittener Erziehungstrend aus den USA breitet sich aus, "Frankfurter Rundschau" 24.8.2026): schon im Kinderwagen soll den Kleinen "Grit" ("Biß") antrainiert werden.

Die "Hippies" und "Baby-Boomer" haben ihre Kinder durch Scheidungen, Allein-Erziehung und "Patchwork-Familien" traumatisiert und zum Ausgleich "anti-autoritär" erzogen - das war im Grund weniger schlimm, als die vorherige Traumatisierung durch patriarchalische Gewalt, militaristische Erziehung und unauflösbar-pathologische "Familien"... Jetzt soll wieder Schluß mit softer "Hippie"-Geborgenheit sein: früh übt sich, was fit für den einsamen Überlebens-Kampf draußen im Kapitalismus sein will. Eltern werden zu Trainern, die ihre Kinder anherrschen: "Du kannst das! Du schaffst das allein! Los jetzt! LOS!" Man will keine Weicheier, die auf Gruppen-Solidarität und empathische Unterstützung bauen, sondern Einzelkämpfer, die sich gegen Andere und gegen ihren eigenen inneren Schweinehund durchsetzen können - scheißegal, daß dabei manisch-depressive Sozio- und Psychopathen entstehen, die weder durch ihre erste Million, noch durch ihre erste Milliarde befriedigt sind - und, falls sie soweit garnicht erst kommen, zumindest faschistischen "weißen Herren-Menschen"-Vereinen beitreten und bei Gelegenheit Amok laufen oder Asylanten und Obdachlose ermorden.

Hallo? - Gab es nicht mal die Vorstellung einer besseren Gesellschaft, eines gemeinschaftlichen Wirtschaftens und eines "allgemeinen Wohlstands" durch den technischen Fortschritt und die wachsende Produktivität?

Aber für die heutigen Rüstungs-, IT- und KI-Konzerne ist die "soziale Markt-Wirtschaft" nur noch ein hemmender Aberglaube: wir sind zurück im Menschen-verachtenden früh-industriellen 19. Jahrhundert, dem (nach opferreichen und zunächst teils erfolgreichen Kämpfen des Proletariats) endgültigen Siegeszug des Seelen-losen Kapitalismus - aber halb so wild: nach Ansicht der materialistischen "Wissenschaft" existiert die Erde sowieso nur noch weitere 14 Milliarden Jahre - wozu sich also aufregen?

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