Dienstag, 17. März 2026

Haufenweise "Oscars" für One Shit after Another

Wenn ich Thomas Pynchon wäre, würde ich mich dagegen wehren, mit dem Film "One Battle after Another" in Verbindung gebracht zu werden: mit Pynchon´s fulminantem und viel-schichtigen Roman "Vineland" (1990) hat der Film entgegen den Vorankündigungen nämlich so gut wie nix zu tun, außer daß Leonardo di Caprio einen kiffenden und saufenden allein-erziehenden Ex-Hippie spielt, der ähnlich der Haupt-Figur Pynchon´s mit der Vergangenheit (statt mit einem "Oscar"-Grizzly, wie 2015) konfrontiert wird... Die etwas kryptische, aber letztlich primitive Handlung des manchmal "Thriller" genannten "Action"-Films erinnert nur äußerst vage an "Motive aus Vineland", geschweige denn hat Anderson "Pynchon verfilmt": Pynchon´s genial-komplexe Geschichte hätte mehr als Anderson´s ermüdende knappe 3 Stunden Knallerei erfordert, dafür aber weniger "Action" - wieso diese relativ sinnfreie Orgie von Schießereien, Bomben-Explosionen, Verfolgungs-Jagden und Auto-Unfällen den "Oscar" für (u.a.) den "besten Film", die "beste Regie" und die "beste Drehbuch-Adaption" (?) abgestaubt hat, wird in die Annalen des korrupten Hollywood eingehen...*

Daß der auch im wahren Leben reaktionäre Sean Penn für seine wenig einleuchtende skurrile Rolle als rassistischer Fascho und Niggerinnen-Fetischist den "Oscar" für die "beste Nebenrolle" gekriegt hat, war eher der Verdienst der Maskenbildner für sein "scar-face" - die eigentliche "beste Nebenrolle" war die schwarze "Revolutions-Nutte" Teyana Taylor, die bei Attentaten ihren sexy Arsch für´s Tele-Objektiv lasziv schwingen und in Nah-Aufnahmen mit geilen Neger-Lippen di Caprio küssen mußte, und das im Hinblick auf ihre weitere Karriere laut Interview genauso wenig ausbeuterisch fand, wie einst Sylvia Kristel ihre Bier-selige Rolle in "Emmanuelle" (1974) oder Linda Lovelace ihre fröhlich-hörige Rolle in "Deep Throat" (1972) - im Gegensatz zu einigen feministischen weiß-schwarzen Film-Kritikerinnen... (und Pynchon arbeitet nicht mit solchen billigen Effekten...)

Kurz: eine kommerzielle Baller-Scheiße sondergleichen, aus der tatsächlich nur die Nigger-Nutte im Gedächtnis bleibt - aber wohl weniger unvergeßlich, als "Emmanuelle" und "Deep Throat".
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* ein Gutteil des Drehbuchs besteht aus "fuck", "fucking" und "motherfucker"... der Film hat auch diverse "Golden Globe Awards" und "British Academy Awards" erhalten: Millionen Sch(m)eiß-Fliegen können nicht irren...

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