Moldawien ist einer dieser kuriosen "Staaten", die von Jahrhunderte-langen imperialen Grenz-Streitigkeiten "übrig geblieben" sind, in diesem Fall zwischen dem osmanischen und dem russischen Reich, sowie dem habsburgischen Österreich-Ungarn bzw. dessen Außen-Posten Rumänien...
Besser hätte man den seltsamen Namen "Bessarabien" beibehalten, denn Moldawien hat nichts mit einem der beiden "Moldau"-Flüsse zu tun... Ein "Staat" ist es wohl nur, weil es sich als ex-Sowjet-Republik für "unabhängig" erklärt hat, und wie die meisten dieser in Wirklichkeit multi-ethnischen ex-Republiken eins der korruptesten Regimes entwickelt hat: von 15 ost-europäischen und zentral-asiatischen Staaten ist Moldawien* das dritt-korrupteste - nur Kirgisien und die Ukraine (sic!) sind noch korrupter...
Die aus dem französischen Exil als brav-rumänische Mireille-Mathieu-Kopie importierte Präsidentin Sandu steht wie ihr Ukro-Kollege Selenski für eben diese balkanisch-orientalische Korruption (die abgesehen von den bürokratischen "EU"-Anforderungen auch ihre sympathischen Züge hat**), und das Land ist genauso wie die Ukraine und der andere "EU-Kandidat" Georgien ethnisch zersplittert und hat keine "territoriale Hoheit" (was entgegen von "IWF"-Vorgaben u.ä. durchaus ein anti-imperialistischer und regionalistischer Vorteil sein kann): das "pro-russische" Transnistrien am Nordufer des Dnjestr und die halb-autonomen Gebiete des turk-sprachigen "Gagausien"...
Aber wen interessiert dieser militarisierte Wirrwarr angesichts der eigenen hier zum Glück noch nicht militarisierten Probleme? Scheiß auf "Multi-Kulti" und kapitalistische "Globalisierung", die bloß die Verteilungs-Ungerechtigkeit vergrößern: faxe System!
________
* weltweit auf Platz 108 von 143
** wie auch M. Brando als "Don Corleone" der US-Mafia in Coppola´s "Pate(1)" von1972
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen