Donnerstag, 28. Mai 2026

EU-Hilfs-Streichung wegen "radikalisierenden" palästinensischen Schulbüchern angedroht

In palästinensischen Schul-Büchern werde Israel als "brutale Besatzungs-Macht" dargestellt (die es ja leider seit mindestens 60 Jahren auch ist...), Palästina in den Grenzen von 1920 (ohne "Israel") dargestellt (Israel stellt sich selbst in den Besatzungs-Grenzen von 1967 und größer* dar...), und die Schüler "zum Haß auf Israel aufgerufen" (als ob das nötig sei, wenn sie nach der Schule sehen, wie rechts-orthodoxe "Siedler" Dörfer angreifen und die Armee Palästinenser-Häuser niederwalzt, und hören, wie ihre Onkel oder Neffen in israelischen Gefängnissen mißhandelt werden, oder Gaza dem Erdboden gleich gemacht wird...).

Die EU will aus "humanistischen" Gründen Hilfs-Gelder an die palästinensische (haha!) "Autonomie-Behörde" nur noch zahlen, wenn in den Schul-Büchern zu "Toleranz, Völker-Verständigung und 2-Staaten-Lösung" aufgerufen werde - während das zionistische Regime Israels weiterhin militärische und finanzielle Unterstützung erhält, obwohl es eine "2-Staaten-Lösung" kategorisch ablehnt, seinen "Juden-Staat" in eine Apartheid verwandelt, illegal Siedlungen im besetzten West-Jordan baut und seinen vor über 120 Jahren begonnenen Völkermord an den "Philistern" eskaliert und auf den gebeutelten Libanon ausgedehnt hat.

Nach Ansicht des französischen Philosophen und Rassismus-Forschers E. Balibar** steht das sakrosankte "Existenzrecht Israels" daher immer mehr auf tönernen Füßen***, und ein Verbot seiner Diskussion oder sogar überhaupt der Kritik am israelischen Regime würde, wie Balibar wohl zu recht glaubt, den grassierenden Anti-Semitismus eher verstärken und unbeteiligte "Juden" allerorten noch mehr gefährden: es ist zwar genauso idiotisch, europäische "Juden" anzugreifen, weil zionistische Faschos Israel beherrschen, wie von der "Hamas", ein paar harmlose Kibbuzzim und ein Musik-Festival in der Nähe von Gaza anzugreifen und dort Kriegs-Verbrechen zu begehen, aber bei der Frage nach Ursache und Wirkung gewinnen immer die Palästinenser - "Staats-Räson" hin oder her: die Zionisten  benutzen ihr Faschisten-Opfertum (das manchmal auch erfunden ist) als "Entschuldigung" für eigenen Faschismus.****

Wegen seiner Kritik am Vorgehen Israels in Gaza wurde UN-General-Sekretär Guterres vom Zionisten-Regime alberner-weise schon im Oktober 2024 zur "unerwünschten Person" erklärt, und nun wird die "Zusammen-Arbeit mit Guterres ganz aufgekündigt", weil dieser Israel wegen Berichten über sexualisierte Gewalt gegen palästinensische Gefangene auf eine "schwarze Liste" setzen will (auf der auch die "Hamas" bereits wegen sexualisierter Gewalt beim Überfall vom Oktober 2023 steht): all das erinnert an Stig Larssons "Millenium-Trilogie", in der Mißhandelte (bzw. deren Nachkommen) zu Mißhandlern werden, oder "Opfer zu Tätern"...

 Du bist Bu dist !
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* der Slogan "From the Sea to the River" stammt ursprünglich von zionistischen Imperialisten aus den 1940er-Jahren, bevor er neuerdings zur "verbotenen" Palästinenser-Umkehr-Parole wurde
** siehe: Über den Gesetzentwurf zur Staatsräson – Eine Anhäufung von Ungerechtigkeiten (Gastbeitrag, "Frankfurter Rundschau")
*** das hat übrigens trotz eigener Autokraten-Tendenz und aller korrupten Rüstungs-Treiberei sogar schon Macron mal angedeutet, der sich auch nicht scheut, zionistische Faschos zu "sanktionieren"...
**** siehe z.B. F. Schätzing: "Breaking News" (2014)

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